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PARACELSUS LAB
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Author: Revolutionäre Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit
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© Deutsche Paracelsus Schulen für Naturheilverfahren GmbH
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Willkommen zum offiziellen Podcast der PARACELSUS Gesundheitsakademien! Bring Dein Wissen über Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Therapieformen und klassische Medizin auf das nächste Level: Podcast Host Matthias Baum spricht jeden Dienstag mit renommierten Experten, Heilpraktikern und Therapeuten über mentale, körperliche und soziale Gesundheit, innovative Therapieansätze, Ernährung, Bewegung, Stress und aktuelle Forschung aus Medizin und Gesundheit. Immer im Fokus: Wertvolle Einblicke, praktische Tipps und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. "Wir kombinieren das Beste aus evidenzbasierten Therapien und Erfahrungsmedizin, immer auf der Suche nach neuen Perspektiven für unsere Gesundheit."
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Über unseren Podcast Host: Matthias Baum ist Gesundheitswissenschaftler, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI), erfolgreicher Vortragsredner und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Hamburg.
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Über unseren Podcast Host: Matthias Baum ist Gesundheitswissenschaftler, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI), erfolgreicher Vortragsredner und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Hamburg.
87 Episodes
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„Placebo- und Noceboeffekte spielen bei fast allen medizinischen Behandlungen eine Rolle.“ - Dr. Helena Hartmann ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin und erforscht seit vielen Jahren, wie Erwartungen, Erfahrungen und der Behandlungskontext unsere Wahrnehmung von Schmerz und Symptomen beeinflussen – und welche Prozesse dabei im Gehirn ablaufen.
In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Dr. Helena Hartmann über ein Phänomen, das die Medizin seit Jahrzehnten beschäftigt. Was oft als „nur Placebo“ abgetan wird, ist in Wirklichkeit ein klar messbarer biologischer Prozess.
Der Placeboeffekt beschreibt Veränderungen von körperlichen oder psychischen Symptomen, die durch Erwartungen, Erfahrungen und den Kontext einer Behandlung entstehen. Studien zeigen, dass diese Effekte direkt im Gehirn sichtbar werden: Bestimmte Hirnregionen verändern ihre Aktivität und der Körper setzt körpereigene Botenstoffe wie Endorphine frei, die Schmerz und Wohlbefinden beeinflussen können.
Doch Erwartungen können auch das Gegenteil bewirken. Beim sogenannten Noceboeffekt führen negative Erwartungen oder Sorgen über mögliche Nebenwirkungen dazu, dass Beschwerden stärker wahrgenommen werden oder Therapien schlechter wirken.
Wie entstehen diese Effekte im Gehirn? Welche Rolle spielen Erwartungen und Erfahrungen für den Erfolg von Behandlungen? Und wie lässt sich die „körpereigene Apotheke“ bewusst nutzen?
Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Unsere Medizin ist nicht neutral, sie wurde über Jahrzehnte am männlichen Körper ausgerichtet. Das benachteiligt Frauen massiv.“ In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Frauengesundheit weit mehr ist als ein Spezialgebiet für Hormone oder Schwangerschaft. Es geht um Gendermedizin und um die Frage, wie objektiv unser Gesundheitssystem wirklich ist. Viele Studien, Leitlinien und Dosierungsempfehlungen beruhen historisch vor allem auf Daten männlicher Probanden. Das hat Folgen für Diagnostik und Therapie.
Ein zentrales Beispiel sind Herz Kreislauf Erkrankungen. Sie betreffen Frauen genauso häufig wie Männer. Dennoch werden Herzinfarkte bei Frauen oft später erkannt, weil Symptome anders aussehen und nicht dem klassischen Lehrbuchbild entsprechen. Dadurch steigt das Risiko für schwere Verläufe. Auch bei Medikamenten zeigen sich Unterschiede. Stoffwechsel, Hormonlage und Körperzusammensetzung beeinflussen Wirkung und Nebenwirkungen deutlich. Wird das nicht berücksichtigt, entsteht keine individuelle Medizin, sondern eine vereinfachte.
Gendermedizin bedeutet daher nicht Ideologie, sondern Genauigkeit. Biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern wirken sich auf Krankheitsverlauf, Diagnostik und Therapie aus. Wenn diese Unterschiede in Forschung und Praxis nicht ausreichend einbezogen werden, entstehen systematische Lücken in der Versorgung. Wie männerzentriert ist medizinische Forschung bis heute? Warum werden Symptome bei Frauen häufiger fehlinterpretiert? Und weshalb ist geschlechtersensible Medizin ein notwendiger Schritt hin zu besserer, präziserer Versorgung?
Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Viele Menschen scheitern nicht an Disziplin, sondern daran, dass ihr Belohnungssystem Anstrengung nicht mehr als lohnend bewertet.“
In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum das Reward Deficiency Syndrome. Es beschreibt, warum Motivation, Suchtverhalten, ADHS-ähnliche Symptome und Erschöpfung häufig gemeinsam auftreten. Nicht als neue Diagnose, sondern als Erklärungsansatz für ein Belohnungssystem, das in einer Welt permanenter Reize aus dem Gleichgewicht geraten kann.
Zentral ist die Rolle von Dopamin. Es ist kein Glückshormon, sondern ein Signal für Erwartung und Antrieb. Es entscheidet, ob sich Einsatz lohnt. Beim Reward Deficiency Syndrome geht es nicht um zu wenig Dopamin, sondern um eine veränderte Wirkung im Belohnungssystem. Natürliche Reize wie Bewegung, Lernen oder soziale Interaktion lösen weniger Motivation aus, während schnelle, intensive Reize stärker wirken. Die Suche nach Belohnung nimmt zu, die Zufriedenheit nimmt ab.
Begünstigt wird diese Entwicklung durch genetische Veranlagung, chronischen Stress, Schlafmangel und eine Umgebung mit dauerhafter Hochstimulation - etwa durch Social Media, Gaming oder stark verarbeitete Lebensmittel. Entscheidend ist nicht der einzelne Reiz, sondern das langfristige Muster. Aufmerksamkeitsschwierigkeiten oder impulsives Verhalten erscheinen so weniger als Willensschwäche, sondern als Ausdruck einer biologischen Anpassung.
Was bedeutet das für den Umgang mit Motivation und Selbstregulation? Warum reicht Willenskraft oft nicht aus? Und welche Rolle spielen Schlaf, Stressregulation, Bewegung und bewusste Reizreduktion für ein stabiles Belohnungssystem? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Regulation wird nicht von außen erzeugt, sondern entsteht, wenn der Körper in Sicherheit wieder zu seiner eigenen Balance zurückfindet.“ Olga Posor und Andi Bernhard sind renommierte Experten für Energiearbeit und gefragte Coaches. Sie verbinden neurowissenschaftliche Erkenntnisse über das autonome Nervensystem und Gehirnfrequenzen mit somatischer Begleitung und bewusst gestalteten Klangräumen. Im Zentrum steht kein Heilsversprechen, sondern ein Erfahrungsraum, in dem der Organismus wieder Zugang zu seiner eigenen Regulationsfähigkeit bekommt.
In dieser Folge PARACELSUS LAB spricht Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum mit Olga Posor und Andi Bernhard über einen neurosomatischen Ansatz, der Nervensystem, Körperwahrnehmung und Intuition zusammenführt. Viele Menschen leben dauerhaft im Aktivierungsmodus. Chronischer Stress verändert Schlaf, Hormonbalance, Entzündungsprozesse und emotionale Stabilität. Entscheidend ist daher nicht maximale Entspannung, sondern die Fähigkeit, zwischen Anspannung und Ruhe flexibel zu wechseln.
Gezielte Klangabfolgen sprechen unterschiedliche Gehirnfrequenzen an und führen in einen Zustand zwischen Wachheit und Dämmerung. In diesem Zwischenraum kann das Nervensystem vom Alarmmodus wieder in Regulation wechseln. Herzfrequenz, Atmung und Muskeltonus verändern sich - messbar und physiologisch nachvollziehbar. Regulation wird als natürlicher, dynamischer Prozess verstanden. Nicht Kontrolle steht im Mittelpunkt, sondern Anpassungsfähigkeit. Wer wieder regulieren kann, gewinnt Schlafqualität, Belastbarkeit und emotionale Stabilität zurück. Was bedeutet Sicherheit auf neurobiologischer Ebene? Warum fällt vielen Menschen Nichtstun schwerer als Aktivität? Und wie lässt sich Selbstregulation gezielt fördern? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Ernährung macht uns nicht krank, weil wir zu viel essen – sondern weil wir bei Überfluss das Entscheidende weglassen.“ In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie aktuelle ernährungswissenschaftliche Daten Ernährung einordnen: nicht anhand einzelner Lebensmittel oder Verbote, sondern entlang langfristiger Ernährungsmuster, die Stoffwechsel, Entzündungsprozesse und Krankheitsrisiken beeinflussen.
Im Fokus steht eine zentrale Erkenntnis der modernen Ernährungsforschung: Viele Menschen nehmen ausreichend oder sogar zu viel Energie auf, sind jedoch chronisch unterversorgt mit den Substanzen, die Regulation im Körper ermöglichen. Krankheitsentstehung ist damit weniger eine Folge des Überflusses allein, sondern Ausdruck eines Mangels an entscheidenden Nahrungsbestandteilen innerhalb des Ernährungsmusters.
Besonders relevant sind dabei Ballaststoffe, Proteine sowie Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ballaststoffe wirken als zentrales Steuerungselement für Darmfunktion, Immunsystem und Entzündungsregulation. Eine zu geringe Proteinzufuhr beeinträchtigt Muskelmasse, Grundumsatz und die metabolische Stabilität. Fehlende Mikronährstoffe und pflanzliche Schutzstoffe schwächen zentrale Prozesse der Energieproduktion sowie die Stress- und Entzündungsregulation auf zellulärer Ebene. Spannend: Ultrahoch verarbeitete Lebensmittel verstärken diese Dynamik, nicht primär durch ihre Verarbeitung, sondern weil sie vollwertige Lebensmittel verdrängen. Sie liefern viel Energie, aber zu wenig Sättigung, Ballaststoffe und Nährstoffe. Krankheit entsteht so nicht durch einzelne „schlechte“ Lebensmittel, sondern durch ein dauerhaft defizitäres Ernährungsmuster. Was verändert sich, wenn wir Ernährung nicht mehr bewerten, sondern systemisch betrachten? Welche Denkfehler prägen unseren Umgang mit „gesunder“ und „ungesunder“ Ernährung bis heute? Und warum ist Versorgung für die Regulation des Körpers oft wirksamer als Kontrolle und Verzicht? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Heilung ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der nur dann ablaufen kann, wenn Nervensystem, Immunsystem und Energieversorgung zusammenspielen.“ Dieses Verständnis prägt die Arbeit von Nicolai Loboda, Gründer des interdisziplinären Therapiezentrums Circles – Layers of Health in Bern. Seit Jahren begleitet er Menschen mit akuten Verletzungen, chronischen Beschwerden und komplexen Heilungsverläufen – von Leistungssportlern bis zu Patienten nach Operationen.
In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Nicolai Loboda darüber, warum Heilung weit mehr ist als Symptomfreiheit und weshalb sie selten linear verläuft. Zwar folgen Reparaturprozesse – etwa bei Haut, Muskeln oder Knochen – klaren biologischen Abläufen, doch ihr Verlauf hängt entscheidend von den inneren Bedingungen ab. Entzündung ist dabei kein Fehler, sondern der notwendige Startpunkt jeder Heilung.
Heilung wird nicht lokal gesteuert, sondern systemisch koordiniert. Nervensystem und Immunsystem integrieren Informationen aus dem gesamten Organismus und regulieren den Prozess entsprechend. Faktoren wie chronischer Stress, Schlafmangel, Stoffwechselstörungen, Mikronährstoffdefizite oder emotionale Belastungen können diese Regulation messbar beeinträchtigen. Therapeutische Maßnahmen können unterstützen – heilen selbst kann jedoch nur der Körper, wenn Energie verfügbar ist und das innere Milieu stimmt.
Standardisierte Behandlungen reichen daher oft nicht aus. Entscheidend ist, welche beeinflussbaren Faktoren berücksichtigt werden – darunter Schlaf, Stressregulation, Ernährung und Bewegung.
Was unterscheidet Heilung von bloßer Beschwerdefreiheit? Warum verläuft Regeneration selten geradlinig? Und was braucht der Körper, um Reparaturprozesse optimal umzusetzen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Viele Patientinnen und Patienten zeigen Symptome, lange bevor von Alzheimer oder Parkinson gesprochen wird – häufig im Zusammenhang mit einer anhaltenden Entzündungsaktivität im Gehirn, der Neuroinflammation.“ – In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Entzündung im Gehirn zunächst eine Schutzreaktion ist – und ab wann sie problematisch wird. Hält die Aktivierung an, können kognitive Leistungsfähigkeit, Stressregulation und neuronale Netzwerke zunehmend beeinträchtigt werden.
Neuroinflammation gilt heute als zentraler Mechanismus, der frühe neurologische Beschwerden mit späteren neurodegenerativen Erkrankungen verbindet. Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose unterscheiden sich im Verlauf, teilen jedoch eine gemeinsame Grundlage: eine dauerhaft aktivierte Immunreaktion im zentralen Nervensystem.
Typische frühe Warnsignale sind anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Hirnnebel, reduzierte Belastbarkeit, Stimmungsschwankungen und nicht erholsamer Schlaf. Diese Muster entstehen meist nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Faktoren wie Stoffwechselstörungen, Schlafmangel, chronischem Stress und systemischer Entzündung.
Da Neuroinflammation im Alltag kaum direkt messbar ist, liegt der Fokus auf der Regulation ihrer Treiber. Eine zentrale Rolle spielt Bewegung: Regelmäßige, moderate Aktivität wirkt entzündungshemmend und unterstützt schützende Prozesse im Gehirn.
Was unterscheidet akute von chronischer Neuroinflammation? Und wie lassen sich frühe Warnsignale ernst nehmen, bevor Erkrankungen entstehen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Alkohol ist ein Toxin und eine krebserregende Substanz. Das geringste Risiko besteht nur dann, wenn kein Alkohol konsumiert wird.“ – Professor Dr. Helmut Seitz ist Internist, Hepatologe und einer der weltweit führenden Alkoholforscher. Seit fast fünf Jahrzehnten untersucht er die biologischen Wirkmechanismen von Alkohol und hat entscheidend dazu beigetragen, den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum, Stoffwechselveränderungen und Krebsentstehung wissenschaftlich zu belegen.
In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Professor Dr. Helmut Seitz über Alkohol als gesundheitlichen Risikofaktor, der trotz eindeutiger Datenlage fest im gesellschaftlichen Alltag verankert ist. Im Zentrum steht die Frage, ob es aus medizinischer Sicht überhaupt einen unbedenklichen Alkoholkonsum geben kann. Eingeordnet werden die zentralen Stoffwechselprozesse beim Alkoholabbau – insbesondere die Rolle des toxischen Zwischenprodukts Acetaldehyd – sowie die Auswirkungen auf Leber, Gehirn und Zellgesundheit.
Aus klinischer Perspektive wird deutlich, warum Alkohol nicht nur die Leber betrifft, sondern mit einer Vielzahl von Erkrankungen assoziiert ist: von verschiedenen Krebsarten über Stoffwechselstörungen bis hin zu neurobiologischen Veränderungen. Gleichzeitig wird erklärt, warum sich das individuelle Risiko unterscheiden kann – etwa durch genetische Faktoren, Vorerkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Grenzwerte können variieren, die biologische Wirkung bleibt jedoch bestehen.
Einen Bereich ohne Grauzone gibt es dennoch: Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.
Gibt es aus biologischer Sicht eine sichere Dosis Alkohol? Warum reagieren Menschen so unterschiedlich auf Alkohol? Und was verändert sich im Körper, wenn Alkohol reduziert oder vollständig weggelassen wird?
Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast
„Fasten ist kein Verzicht um des Verzichts willen, sondern eine bewusst gesetzte Pause für den Stoffwechsel.“ Gerade zum Jahresbeginn rückt das Thema Fasten für viele Menschen in den Fokus. Die Hoffnung reicht von mehr Energie und mentaler Klarheit über Entlastung für Stoffwechsel und Darm bis hin zu einem körperlichen und psychischen Neustart. Doch was davon ist biologisch realistisch und wo beginnt der Mythos?
In diesem Deep Dive des PARACELSUS LAB ordnet Podcast-Host Matthias Baum das Thema Fasten wissenschaftlich ein. Er erklärt, was beim Fasten im Körper tatsächlich passiert, warum der sogenannte metabolische Switch eine zentrale Rolle spielt und weshalb geplante Essenspausen andere Stoffwechselprogramme aktivieren als der dauerhafte Überfluss unseres modernen Alltags.
Im Mittelpunkt stehen Insulindynamik, Fett- und Ketonkörperstoffwechsel, zelluläre Reparaturmechanismen sowie die Frage, ab wann diese Effekte überhaupt einsetzen. Es werden die unterschiedlichen Formen des Fastens eingeordnet - vom intermittierenden Fasten über therapeutisches Heilfasten bis hin zu kulturell und religiös geprägten Fastenzeiten. Deutlich wird dabei, warum Fasten keine pauschale Lösung ist, sondern ein wirksames Werkzeug mit klaren Grenzen. Berücksichtigt werden individuelle Unterschiede im Stoffwechsel, geschlechtsspezifische Reaktionen, mögliche Risiken wie Fastendepressionen sowie die oft unterschätzte Bedeutung der Re-Ernährung für eine langfristige Stabilisierung des Stoffwechsels.
Wann profitiert der Körper wirklich von Essenspausen? Ab welchem Punkt wird Fasten zum zusätzlichen Stressfaktor? Welche Fastenform passt zu welchem Stoffwechsel und welchen gesundheitlichen Zielen? Und warum entscheidet nicht die Länge des Fastens, sondern die Einbettung in Schlaf, Ernährung, Bewegung und Alltag über den Nutzen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Erfahre mehr über die Ausbildungsangebote der PARACELSUS GESUNDHEITSAKADEMIEN: https://www.paracelsus.de/fachfortbildungen/e9i1/fasten-und-fastenkursleitung
https://www.paracelsus.de/fachfortbildungen/x4u6/fastenleitung-fachfortbildung
https://www.paracelsus.de/fachfortbildungen/r9x2/intermittierendes-fasten-und-ketogene-ernaehrung
https://www.paracelsus.de/fachfortbildungen/a5n9/heilsames-fasten-aufbaukurs
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Die meisten Menschen scheitern nicht am Wollen, sondern am biologischen Können.“ Dr. med. univ. Dominik Klug begleitet seit Jahren Menschen, die sich dauerhaft erschöpft fühlen, obwohl Standardbefunde unauffällig sind und Erklärungen oft zu früh in Richtung Psyche verschoben werden. Sein Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Verständnis von Energiemangel, mit systematischer Ursachenanalyse statt reiner Symptombehandlung.
In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Dr. Dominik Klug darüber, warum der Wunsch, mit Energie ins neue Jahr zu starten, so häufig an biologischen Grenzen scheitert. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Energie im Körper physiologisch bedeutet und weshalb sich viele Menschen gerade zum Jahresbeginn erschöpft fühlen, obwohl Laborbefunde unauffällig sind. Thematisiert werden typische Mechanismen aus der Praxis: Nährstoffdefizite und eine nicht optimale Makro- und Mikronährstoffversorgung, hormonelle Dysbalancen entlang der Schilddrüsen-, Stress- und Sexualhormonachse sowie Lebensstilfaktoren, die sich nicht in einem einzelnen Messwert abbilden lassen.
Aus medizinischer und funktioneller Perspektive wird deutlich: Anhaltender Energiemangel ist selten ein isoliertes Problem, sondern fast immer das Ergebnis mehrerer Systeme, die aus dem Gleichgewicht geraten sind. Dr. Dominik Klug beschreibt Warnsignale, die in der Praxis besonders aussagekräftig sind, darunter eine längerfristig reduzierte Libido, fehlende Regeneration nach körperlicher Belastung und das Gefühl, den eigenen Tag nicht mehr so bewältigen zu können, wie es eigentlich möglich sein sollte. Gleichzeitig wird die psychologische Ebene eingeordnet, nicht als Gegenpol zur Biologie, sondern als integraler Bestandteil des Energiestoffwechsels: Stress, Beziehungen, Arbeitsumfeld und Purpose beeinflussen die physiologische Energieproduktion messbar, auch wenn sie nicht immer direkt im Labor sichtbar werden. Die Episode ordnet ein, warum Energiemangel häufig mit fehlender Motivation verwechselt wird und weshalb gute Vorsätze ohne ausreichende Energie ins Leere laufen. Welche sinnvollen diagnostischen Strategien gibt es jenseits des „großen Blutbilds“? Wie lässt sich Energie im Alltag nachhaltig stabilisieren? Und welche Rolle spielen dabei Schlaf, Bewegung, Regeneration und ein persönliches sinnhaftes Ziel? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Gesundheit ist komplex und individuell. Sie entsteht im Zusammenspiel von Körper, Nervensystem, Psyche, Umwelt und Beziehungen. Dieses Verständnis zu vertiefen und Orientierung zu geben, ist der Anspruch von PARACELSUS LAB.“
In dieser Folge PARACELSUS LAB blickt Podcast Host Matthias Baum auf ein intensives Jahr 2025 zurück: 52 Episoden, unzählige Themen und inspirierende Gespräche – immer mit dem Ziel, Zusammenhänge sichtbar zu machen und damit einen ganzheitlichen Blick auf unsere Gesundheit zu vermitteln.
Zu den Highlight-Folgen des Jahres gehören das Gespräch mit Dr. Katharina von den Elsen über Mundgesundheit als systemischen Faktor, die Episode mit Thimon von Berlepsch zur Wissenschaft hinter Hypnose und Neuroplastizität, das Gespräch mit Anastasia Zampounidis über ihr zuckerfreies Leben, die Folge mit Professor Dr. Gerald Hüther über emotionale Verwicklungen und ihre Auswirkungen auf Gesundheit, die Episode mit Dr. Wolfgang Feil über neue Perspektiven auf Arthrose sowie das Gespräch mit Monika Schmiderer über Dunkelnächte und Rauhnächte als Phase mentaler Erneuerung.
Welche Rolle spielt Mundgesundheit für Entzündungen im gesamten Organismus? Wie wirkt Hypnose tatsächlich im Gehirn? Warum beeinflusst Zucker nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch Emotionen, Verhalten und mentale Stabilität? Wie entstehen emotionale Verwicklungen? Warum ist Arthrose kein unausweichlicher Verschleiß, sondern ein aktiver, oft beeinflussbarer Prozess? Welche Bedeutung haben bewusste Rückzugsphasen für mentale Klarheit? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast
„Therapeutisches Ziel ist nicht das Verschwinden des Tinnitus, sondern seine Bedeutungslosigkeit im Alltag.“ – Annette Nowak ist eine der erfahrensten Tinnitus-Beraterinnen im deutschsprachigen Raum. Als Therapeutin und Autorin des Buches „Tinnitus loslassen“ begleitet sie seit über drei Jahrzehnten Menschen dabei, den chronischen Ohrton nicht zu bekämpfen, sondern ihm seine Macht zu nehmen. Ihre Perspektive ist dabei nicht nur fachlich fundiert, sondern auch persönlich geprägt: Eine eigene Tinnitus-Erfahrung nach einer Prüfungssituation und eine lange medizinische Odyssee führten zu einem Ansatz, der heute vielen Betroffenen neue Orientierung gibt.
In dieser Episode PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Annette Nowak über Tinnitus als komplexes Zusammenspiel aus Hörsystem, Gehirn und autonomem Nervensystem. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass nicht allein der Ton selbst entscheidend ist, sondern die Bewertung, die das Gehirn ihm zuschreibt. Stress, Dauerbeschallung und ein dauerhaft aktiviertes Alarm- und Bedrohungssystem begünstigen die Chronifizierung, während Aussagen wie „Damit müssen Sie leben“ den Kreislauf aus Angst und Anspannung oft verstärken.
Aus neurobiologischer und psychophysiologischer Perspektive wird deutlich: Tinnitus entsteht nicht isoliert im Ohr, sondern ist eng mit zentralnervösen Filtermechanismen, emotionaler Bewertung und vegetativer Regulation verknüpft. Annette Nowak erläutert, wie Psychoedukation, emotionale Entlastung, achtsamkeitsbasierte Sinnesübungen und die gezielte Beruhigung des autonomen Nervensystems dazu beitragen können, den Ton aus dem Fokus zu lösen. Ziel ist nicht das Verschwinden des Geräuschs, sondern seine zunehmende Bedeutungslosigkeit für Wahrnehmung, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Erfahrungen aus Praxis und Forschung zeigen: Wenn das Nervensystem wieder Sicherheit erlebt, kann das Gehirn lernen, den Tinnitus als irrelevant zu filtern. Pausen, Schlafrhythmus, Grenzen setzen, bewusste Stille und Naturerfahrungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie Sprache, innere Bilder und Selbstwirksamkeit. Tinnitus wird so vom Feind zum Hinweisgeber eines Systems, das aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wofür ist ein Tinnitus ein Signal? Wie können wir das Nervensystem für die Wahrnehmung von Tinnitus regulieren? Wie kann ein dauerhaftes Geräusch seinen Schrecken verlieren? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Die richtige Frage kann mehr verändern als jede Problemanalyse.“ – Das Konzept der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie: In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive beschäftigt sich Podcast-Host Matthias Baum mit einer therapeutischen Haltung, die bewusst auf Ursachenforschung verzichtet und stattdessen konsequent auf Ressourcen, Zielbilder und Selbstwirksamkeit setzt. Ein Ansatz, dessen Wirksamkeit gut untersucht und auch neurophysiologisch plausibel erklärbar ist.
Matthias Baum erklärt, wie diese Therapieform in den 1980er Jahren in den USA entwickelt wurde und weshalb ihre Grundannahmen bis heute unverändert hohe Relevanz haben. Denn hier steht nicht das Problem im Zentrum, sondern die Ausnahme – die Momente, in denen das Problem weniger Raum einnimmt. Veränderung entsteht nicht durch Analyse des Problems, sondern durch präzise Fragen, die den Blick aus der Vergangenheit in die Gegenwart und in eine veränderbare Zukunft lenken. Kleine, beobachtbare Schritte werden dabei zu Auslösern systemischer Veränderungen.
Die Episode zeigt, was die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie grundlegend von klassischen psychotherapeutischen Ansätzen unterscheidet. Sie arbeitet pathologiefrei, verzichtet auf Diagnosen als Erklärungsmuster und versteht den Klienten als Experten des eigenen Lebens. Der Therapeut bleibt bewusst nichtwissend und steuert den Prozess nicht durch Deutung, sondern durch sprachliche Präzision. Diese Haltung fördert nachweislich Motivation, emotionale Entlastung und ein stabiles Gefühl von Kontrolle und Handlungsfähigkeit.
Auch die praktische Umsetzung wird differenziert beleuchtet. Validierung statt Problemanalyse, klare Zielklärung, Skalierungsfragen, Ausnahme- und Ressourcenfragen sowie die bekannte Wunderfrage folgen einer hochstrukturierten Logik. Sie aktivieren präfrontale Kontrollmechanismen, verschieben Aufmerksamkeit weg von Bedrohung und Stressreaktionen und unterstützen Prozesse, die sich auch körperlich auswirken können, etwa bei chronischem Stress, Schmerzen oder psychosomatischen Beschwerden.
Wo liegen die Einsatzgebiete der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie in Psychotherapie, Medizin, Coaching und Gesundheitswesen? Warum zeigen Studien konsistente Effekte trotz kurzer Behandlungsdauer? Und weshalb gilt Selbstwirksamkeit als eine der zentralen Ressourcen nachhaltiger Veränderung? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Wenn wir in dieser besonderen Zeit einmal tief in uns gegangen sind, dann ist das so stark und intensiv, dass die meisten nicht mehr darauf verzichten wollen.“ – Monika Schmiderer ist Mentorin für Persönlichkeitsentwicklung, Bestseller-Autorin und begleitet seit vielen Jahren Menschen dabei, durch Reflexion, Klarheit und strukturiertes Loslassen neue Energie zu gewinnen. Sie weiß, warum bewusste Rückzugsphasen rund um den Jahreswechsel eine überraschend große Bedeutung für mentale Stabilität und innere Gesundheit haben können.
In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Monika Schmiderer über Dunkelnächte und Rauhnächte – Zeiträume, die traditionell als „Phasen außerhalb der Zeit“ verstanden werden und heute eine Renaissance erleben. Diese uralten europäischen Übergangsrituale dienen dazu, das alte Jahr bewusst zu verabschieden, innere Belastungen zu ordnen und persönliche Intentionen für das neue Jahr zu formulieren. Dazu gehören stille Reflexion, das Beobachten eigener Muster, das Setzen von Wünschen oder Zielen und das symbolische Loslassen dessen, was nicht mehr trägt.
Aus gesundheitlicher Perspektive zeigt sich klar: Bewusste Pausen beruhigen das vegetative Nervensystem, lösen Stressmuster und schaffen die Grundlage, das neue Jahr psychisch und körperlich gestärkt zu beginnen. Gerade zum Jahresende, wenn Erschöpfung weit verbreitet ist, können solche Rituale helfen, innere Ordnung und psychophysiologische Balance zurückzugewinnen. Denn Regeneration entsteht nicht zufällig – sie braucht Räume, Rituale und die Fähigkeit, Belastendes bewusst abzulegen.
Erfahrungen aus Forschung und Praxis belegen: Orientierung, innere Freiheit und erneuerte Perspektiven entstehen vor allem dann, wenn mentale Prozesse und körperliche Erholung zusammenwirken.
Was verändert sich, wenn wir dem Jahresende nicht nur funktional, sondern bewusst begegnen?
Welche Rolle spielt Loslassen für die Stabilisierung unserer Stresssysteme? Und wie kann ein klar gestalteter Übergang die Basis für ein gesundes neues Jahr legen?
Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Naturheilkunde ist kein Außenseiterthema, sondern längst Teil moderner medizinischer Versorgung.“ – In diesem Deep Dive zeigt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum der Begriff so oft falsch verstanden wird und weshalb Naturheilkunde nicht als Alternative, sondern als wirksame Ergänzung zur klassischen Medizin überzeugt. Ihre Effekte sind klar belegt, ihre Mechanismen präzise beschrieben – und genau darin liegt ihr tiefes Potenzial. Kräuter und Heilpflanzen gehören dazu, greifen aber zu kurz. Denn naturheilkundliche Verfahren basieren auf klar beschriebenen biologischen Reiz-Reaktions-Mechanismen: thermische Reize, die das vegetative Nervensystem stimulieren, Bewegung als Stoffwechselmotor, Ernährung als Einflussfaktor für Entzündungen und Energie, pflanzliche Substanzen mit messbaren Effekten und Lebensrhythmen, die direkt auf Stressachsen und Schlaf wirken.
Matthias Baum ordnet ein, warum diese präzise Definition so wichtig ist – gerade, weil Naturheilkunde oft mit völlig anderen Systemen vermischt wird. Traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda, Osteopathie oder Homöopathie beruhen auf eigenen theoretischen Grundlagen und zählen nicht zu den klassischen naturheilkundlichen Methoden, auch wenn sie einzelne Elemente teilen. Naturheilkunde bleibt im Kern medizinisch definiert und orientiert sich an physiologischen Wirkprinzipien.
Ein weiterer zentraler Punkt: Wer Naturheilkunde überhaupt ausübt. „Heilpraktiker“ ist eine Berufsbezeichnung – kein Gütesiegel und kein Hinweis auf die Methode. Erst eine solide Ausbildung in Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre und Hygiene schafft die Grundlage für verantwortungsvolle therapeutische Arbeit. Genau hier setzen die Paracelsus Gesundheitsakademien an, die seit Jahrzehnten naturheilkundliche Kompetenz auf fundierter Basis vermitteln.
Die Episode zeigt, wie relevant Naturheilkunde heute ist – in der Prävention, in der Rehabilitation und im Alltag von Menschen mit chronischem Stress, Schmerzen, Erschöpfung oder Verdauungsproblemen. Während die klassische Medizin Symptome behandelt, aktiviert Naturheilkunde gezielt Regenerationsprozesse und stärkt die Systeme, die Gesundheit langfristig stabilisieren. Beides zusammen führt zu dem, was moderne Medizin anstrebt: integrative Versorgung, die Körper und Lebensstil gleichermaßen berücksichtigt.
Welche Methoden sind gut belegt? Wo liegen die Grenzen? Und wie lässt sich Naturheilkunde sinnvoll mit konventioneller Medizin verbinden? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Erfahre mehr über die Ausbildungsangebote der PARACELSUS GESUNDHEITSAKADEMIEN: https://www.paracelsus.de/berufsausbildungen/heilpraktiker?utm_source=podcast&utm_medium=shownotes&utm_campaign=PC_HP_M&utm_id=PODCAST_HP_M
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Stress ist wichtig für unsere Entwicklung und echte Resilienz heißt nicht, alles auszuhalten, sondern die eigenen Grenzen zu kennen.“ – Dr. Donya Gilan ist Gründerin des Instituts NOEMA, Resilienzbotschafterin und arbeitete viele Jahre am Leibniz-Institut für Resilienzforschung. Ihre Arbeit zeigt, warum Menschen so unterschiedlich auf Belastungen reagieren und wie sich Erkenntnisse aus der Wissenschaft in klare Strategien für Alltag, Organisationen und gesellschaftliche Strukturen übersetzen lassen.
In dieser Folge PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Dr. Donya Gilan über Resilienz als fortlaufenden Prozess, der sich unter Stress formt. Wichtig dafür: Anpassungsfähigkeit, kognitive Flexibilität und Selbstwirksamkeit. Die beiden beleuchten, warum kleine positive Momente im Alltag stabilisieren, wie Bewertungen Krisen verschärfen oder entschärfen können und weshalb soziale Unterstützung zu den zentralen Schutzfaktoren für psychische Widerstandskraft zählt. Deutlich wird, dass Resilienz nie nur individuell entsteht. Auch Umweltfaktoren, wie politische Kommunikation, gesellschaftliche Spaltung oder Einsamkeit beeinflussen, wie Menschen Belastungen verarbeiten und wo ihre seelische Belastungsgrenze liegt. Gleichzeitig zeigen Beispiele aus Forschung und Praxis, wie Zugehörigkeit, Austausch und verlässliche Strukturen Resilienz auf kollektiver Ebene stärken - in Gemeinschaften, Institutionen und Organisationen. Was macht Menschen wirklich widerstandsfähig? Wie lernen wir, flexibel zu reagieren statt zu verharren? Und warum lässt sich Resilienz nur verstehen, wenn persönliche und gesellschaftliche Faktoren ganzheitlich betrachtet werden? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Histamin ist kein Störfaktor - es ist ein essenzieller Botenstoff.“ – Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum zeigt in diesem Deep Dive, warum ein Molekül, das oft für Beschwerden verantwortlich gemacht wird, in Wahrheit ein zentraler Regulator unseres Körpers ist. Histamin steuert Immunreaktionen, Wachheit, Verdauung, Darmbeweglichkeit und Wundheilung und wirkt über vier verschiedene Rezeptoren in Haut, Darm, Gefäßen, Gehirn und Immunsystem.
Die Frage ist deshalb selten ob Histamin vorhanden ist, sondern wie es verarbeitet wird. Gebildet aus der Aminosäure Histidin und gesteuert über Enzyme wie HNMT und die im Dünndarm produzierte Diaminoxidase (DAO), entsteht ein empfindliches Gleichgewicht aus Produktion, Ausschüttung und Abbau. Gerät dieses System aus der Balance - durch Stress, Entzündungen, Dysbiose, eine gestörte Darmbarriere oder genetische Varianten - kann ein eigentlich gesundes Signal plötzlich Beschwerden auslösen.
Histaminose, Histaminintoleranz, Allergie, Pseudoallergie oder Mastzellaktivierung: Matthias Baum ordnet ein, warum die Begriffe oft vermischt werden und weshalb echte Intoleranzen selten sind, funktionelle Störungen jedoch häufig. Entscheidend ist die Frage, warum der Körper Histamin nicht mehr richtig reguliert: ob die Diaminoxidase (DAO) nicht genügend aktiv ist, ob histaminbildende Bakterien im Darm dominieren oder ob chronischer Stress die Mastzellen überreizt.
Histamin wird so zum Spiegel eines gesamten Systems - Mikrobiom, Darmbarriere, Immunbalance und Stressachse greifen ineinander. Wo entsteht das Ungleichgewicht? Welche Rolle spielen fermentierte Lebensmittel wirklich? Und wie lässt sich der Histaminhaushalt wieder stabilisieren, ohne in dauerhafte Verbotslisten zu verfallen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Hypnose ist kein Zaubertrick - aber sie kann magisch sein.“ – Thimon von Berlepsch, Hypnotiseur, Magier und Bestsellerautor, verbindet seit vielen Jahren Bühnenmagie mit Bewusstseinsarbeit. In seinen Seminaren und Büchern zeigt er, wie Hypnose, Selbsthypnose und Suggestion helfen können, alte Glaubenssätze zu lösen, Ängste zu überwinden und das eigene Denken neu zu vernetzen.
In dieser Folge PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Thimon von Berlepsch über die wissenschaftlich fundierte Kraft der Hypnose. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Unterbewusstsein, Neuroplastizität und mentaler Gesundheit. Der Fokus liegt auf der Frage, wie Gedanken, innere Bilder und gezielte Suggestionen neuronale Prozesse verändern und so neues Verhalten ermöglichen können. Hypnose wird dabei als hochfokussierter Zustand erklärt, in dem der präfrontale Cortex - also der bewertende Anteil des Gehirns - in den Hintergrund tritt, während Vorstellungskraft und emotionale Zentren aktiviert werden.
Thimon von Berlepsch beschreibt, wie sich über Selbsthypnose und mentale Techniken innere Programme neu schreiben lassen - ein echtes „Update für das Unterbewusstsein“. Er zeigt, warum das Gehirn zwischen Vorstellung und Realität kaum unterscheidet, wie durch Achtsamkeit und innere Sprache Heilungsprozesse unterstützt werden können und weshalb der Placebo-Effekt letztlich ein Beweis für die Macht der Imagination ist. Wie funktioniert Veränderung auf neuronaler Ebene wirklich? Was trennt Hypnose von Magie? Warum ist jede Hypnose im Kern Selbsthypnose? Und wie kann mentales Training helfen, Ängste, Stress und alte Muster zu lösen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Unser Blut verrät mehr, als man denkt. Es zeigt, wie gut unser Körper funktioniert, wie jung unsere Zellen sind und wie stark wir regenerieren können.“ – Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt in dieser Folge PARACELSUS LAB, warum Laborwerte weit mehr sind als bloße Krankheitsmarker. Sie bilden das funktionelle Abbild unseres Körpers und zeigen, ob Energie hergestellt und verteilt wird, ob Entzündungsprozesse gebremst werden und wie effizient Regeneration und Stoffwechsel tatsächlich ablaufen.
Im Mittelpunkt stehen zehn entscheidende Parameter, die Aufschluss über zentrale biologische Systeme geben: Lipoprotein A als genetischer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, CRP als Entzündungsmarker, ApoB für die Gefäßgesundheit, Zystatin C für die Nierenfunktion, der Omega-3-Index, Gamma-GT, Homocystein, Ferritin sowie die Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 und der HOMA-IR-Wert zur Beurteilung der Insulinresistenz. Matthias Baum zeigt, wie diese Werte im Zusammenspiel ein umfassendes Bild des biologischen Alters und der funktionellen Balance liefern und warum insbesondere Lipoprotein A einmal im Leben bestimmt werden sollte. Was sagen uns diese Werte über Herz, Zellen und Stoffwechsel? Wie können wir sie bestimmen lassen? Welche Zusammenhänge bleiben in der klassischen Diagnostik oft unentdeckt? Und wie können Laborparameter helfen, Gesundheit ganzheitlich zu verstehen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Muskulatur ist kein einzelnes Stück Gewebe – sie ist ein zusammenhängendes Organ.“
Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt in diesem Deep Dive, wie Muskeln über Botenstoffe (Myokine) ständig mit dem Körper kommunizieren – mit Gehirn, Leber, Immunsystem und Fettgewebe. Bewegung wird so zu Biochemie: Jeder Schritt sendet biochemische Signale – kleine Impulse, die über Wohlbefinden und Gesundheit mitbestimmen.
Rund 40 Prozent unseres Körpers bestehen aus Muskeln. Doch ihre Macht liegt nicht in der Kraft, sondern in der Kommunikation. Aktive Muskeln regulieren den Stoffwechsel, dämpfen Entzündungen, schützen Zellen und Gehirn. Myokine steuern Blutzucker, Energieverbrauch und Fettverbrennung – sie sind die leisen Regisseure hinter Wohlbefinden und Langlebigkeit.
Wenn Muskeln arbeiten, entsteht ein biochemisches Gleichgewicht, das den Körper stabilisiert. Wenn sie verstummen, kippt das System: Entzündung, Erschöpfung, Insulinresistenz. Bewegungsmangel ist damit nicht einfach Inaktivität – es ist ein Signalstillstand.
Matthias Baum beschreibt die Muskulatur als Schlüsselorgan moderner Prävention – intelligent, vernetzt, lebenswichtig: Wie genau steuern Myokine unseren Stoffwechsel? Warum schützt Muskelaktivität vor chronischen Krankheiten? Und wie viel Bewegung braucht der Körper, um dauerhaft gesund zu bleiben? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
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