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Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS
Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS
Author: Anne Solveig und Erina Wissing
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© Anne Solveig und Erina Wissing
Description
Willkommen bei den Bunnybrains. Wir sind Anne und Erina und wir sprechen in unserem Podcast über das Schreiben. Meistens. Manchmal auch über andere Dinge. Wie zum Beispiel Eichhörnchen.
Wir gehen kompakt und auf den Punkt in die Tiefe. Unsere Gespräche finden auf Augenhöhe mit unseren Hörer:innen statt. Wir wissen es schließlich auch nicht besser.
Der Podcast erscheint immer montags. Wenn wir es nicht vergessen.
Mehr Info: www.bunnybrains.de
Instagram: @bunnybrains.podcast
Wir gehen kompakt und auf den Punkt in die Tiefe. Unsere Gespräche finden auf Augenhöhe mit unseren Hörer:innen statt. Wir wissen es schließlich auch nicht besser.
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74 Episodes
Reverse
Die heutige Folge weicht vom Format her ein wenig vonunseren anderen Folgen ab. Das liegt daran, dass es kein freies Gespräch ist, sondern ein Interview. Wie ihr euch vielleicht erinnert, hatte ich vor zwei Wochen bereits Ela und Anne zu Gast, in deren Anthologie ich eine Kurzgeschichte veröffentlichen durfte. Damals habe ich als Teilnehmerin gespannt von außen auf den Prozess geschaut, wie man aus einer Menge an Texten die passenden auswählt. In dieser Folge erzähle ich von meinen Erfahrungen auf deranderen Seite – als Jurymitglied eines Buchpreises. Der Wortwelten Buchpreis wurde im Rahmen der gleichnamigen Buchmesse in Münster im November 2025 verliehen. Dafür habe ich (Erina) als Jurorin viele verschiedene Texte gelesen, manche nur in Teilen, manche ganz, und mir ist aufgefallen, dass mir einige wesentlich besser gefallen haben als andere. Obwohl wir ein vorgegebenes Punktesystem hatten, habe ich mich gefragt, was meine persönlichen Bewertungskriterien sind und wie konkret sie sich äußern.Ein wichtiger Punkt – wie ihr noch öfter hören werdet – ist die Immersion – also wie sehr die Geschichte mich einnimmt und vergessen lässt, dass ich eine Geschichte lese. Zu dem Thema wird es auch noch eine eigenständige Folge geben.Welche Elemente haben gut funktioniert, welche weniger gut? Was hätten einige Texte besser machen können? Was haben andere besonders gut gemacht? Was können wir als Autorinnen von diesen Erfahrungen für unser eigenesSchreiben lernen?Bücher:» Welcome to my Ghost World vonCatherine Strefford Du möchtest uns erreichen?» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Ich liebe kleine Spiele. Manchmal ein bisschen zu sehr. Ich kann stundenlang Tetris spielen und mich an meinem eigenen Highscore messen. Aber man kann diese Affinität ja auch für seine Zwecke nutzen. Stichwort: Gamification. Wenn eine Aufgabe zu langweilig ist, dann machen wir ein Spiel draus. Sticker kleben, Wettbewerbe, lustige Apps mit bunten Bäumen, auszubrütenden Eiern oder rennenden Zombies. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich das Leben ein bisschen spielerischer zu gestalten. Deswegen reden wir in dieser Folge darüber, warum das funktioniert, was wir schon ausprobiert haben und was für Gefahren dabei bestehen können. 3 Punkte aus der Folge: Gamification kann langweilige oder auch langwierige Aufgaben spannender machen. Dabei gibt es verschiedene Mechanismen. Manche Gamification-Ansätze nehmen einem Entscheidungen ab, andere machen Fortschritt sichtbar oder arbeiten mit Belohnungen und kurzer Feedback-Schleife. Meistens funktionieren die Methoden aber leider nur für eine Weile, bevor sie dem ADHS-Gehirn langweilig werden.Wir haben schon eine ganze Menge Gamification Ansätze ausprobiert. Von Apps über Wettbewerbe und Challenges bis hin zu selbst gebauten Systemen. Es kann helfen, dem Dopamin zeitweise ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Es gibt diverse Angebote und Möglichkeiten, die unterschiedlich lange Wirkung zeigen.Man sollte sich nicht zu sehr auf Gamification verlassen, um sein Leben in den Griff zu kriegen. Es ist ein hilfreicher Ansatz, aber auch nicht ohne Schwierigkeiten. Manchmal vergessen wir zum Beispiel, um was es eigentlich geht und spielen nur noch das Spiel. Dann verlieren wir den Kontakt zu unseren Projekten, geben beim ersten Hindernis auf oder biegen alles so hin, dass es zum Gamification-Ansatz passt. Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Heute geht es um etwas völlig anderes. Im letzten Jahr habeich – Erina – die große Ehre und Freude gehabt, dass meine Kurzgeschichte für eine Anthologie ausgewählt und veröffentlicht wurde. Das Buch trägt den Titel „Eine Schnurrhaarspitze voll Magie“ und wurde von den Fantasy-Autorinnen Ela Bellcut und Anne Danck im Selfpublishing herausgegeben. Ela ist gelernte Fotografin und, wie sie selbst sagt, „ein laufendes kreatives Chaos“, Anne dagegen ist promovierte Verhaltensbiologin. Die beiden sind sich 2017 auf der BuchBerlin über den Weg gelaufen und es war Synergie auf den ersten Blick. Ich habe die beiden im Rahmen mehrerer Buchmessen persönlich kennenlernen dürfen. Und nachdem sie mir immer mal wieder kleine Anekdoten zum Veröffentlichungsprozess erzählt haben, wollte ich unbedingt mehr erfahren.Deswegen habe ich die beiden zu einem Gespräch eingeladen. Wir sprechen unter anderem darüber, wie die Ausschreibungzustande kam, welche Schritte bei der Veröffentlichung eines solchen Buches überhaupt durchlaufen werden und was die beiden aus dem Projekt mitgenommen haben.(PSST: Es gibt noch Exemplare zu kaufen. Der Gewinn geht zugleichen Teilen an das Tierheim Berlin & das Franziskus Tierheim Hamburg.) Bücher:» Spendenanthologie: "Eine Schnurrhaarspitze vollMagie": Alle Verkaufsstellen sind zu finden aufhttps://elabellcut.de/spendenanthologie-eine-schnurrhaarspitze-voll-magie/» Anthologie: "Charlies Mutmach-Geschichten":https://www.amazon.de/Charlies-Mutmach-Geschichten-Jugendliche-Alex-Planet/dp/3756818721 Unsere Gäste» Website von Ela Bellcut: https://elabellcut.de/ |@ela.bellcut » Website von Anne Danck: https://annedanck.de/ | @annedanck Du möchtest uns erreichen?» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin Du möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Gerade unter Autor:innen wird Schreiben häufig mit einemgewissen Leistungsgedanken gleichgesetzt. Wir wollen Geschichten schreiben, die anderen gefallen und diese womöglich auch veröffentlichen – und sobald andere Menschen involviert sind, braucht man Zeitpläne, Fortschritt und ein wenig Zielgerichtetheit. Was wir dabei manchmal vergessen ist, dass Schreiben auchein Selbstzweck sein kann. Manchmal wird es als therapeutisches Mittel eingesetzt. Es kann dabei helfen, die Gedanken zu ordnen, Emotionen zu verarbeiten, Situationen zu verstehen und mit Krisen umzugehen. Dabei geht es nicht um das Endprodukt, sondern um den Prozess und das, was währenddessen im schreibenden Menschen vor sich geht. In dieser Folge sprechen wir über unsere persönlichenErfahrungen mit dem Thema. Wie genau kann das kreative Schreiben bei der Selbstheilung oder Selbstfürsorge helfen? Was bedeutet „kreatives Schreiben“ überhaupt? Welche verschiedenen Methoden und Prompts kennen wir?Ehe wir in die Folge starten, noch ein kleiner Disclaimer:Wir sind keine ausgebildeten Therapeutinnen, Psychologinnen oder Ärztinnen. Alles, was wir hier austauschen, sind unsere eigenen Ansichten, Erfahrungen und das, was wir zu dem Thema recherchiert haben. Die Methoden, über die wir in dieser Folge reden, dienen der Selbstfürsorge, aber sie ersetzen im Ernstfall keineTherapie. Solltest du Hilfe benötigen such dir bitte professionelle Unterstützung. Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Dies ist der zweite Versuch von mir (Erina), die liebe Anne von dem Genie Terry Pratchetts zu überzeugen. Wir haben bereits Alles Sense (Reaper Man) zusammen gelesen und zugegeben, das Buch wirft einen tief, tief in die Scheibenwelt hinein. Vielleicht ein wenig überfordernd als Einstieg. Deswegen versuchen wir es jetzt noch einmal – mit The Wee Free Men (Kleine freie Männer). Wir werden aus der Autorinnen- und Leserinnensichtweise darüber diskutieren, was funktioniert oder nicht funktioniert – und warum das so ist. Außerdem reden wir darüber, ob und wie es Terry Pratchett gelingt, weibliche Charaktere zu schreiben.Verweis auf andere Folgen:» Folge #20: Terry Pratchett - Reaper Man (Alles Sense)Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Wenn ihr den Podcast schon länger hört, dann wisst ihr vielleicht schon, dass ich (Anne) nicht der größte Fan von Hyperfokus bin. Ich mag es nicht, wie ich mich dabei und danach fühle. Viele beschreiben den Hyperfokus aber als eine Art Superkraft von ADHS. In einer der Folgen zum Thema Spaß am Schreiben haben wir kurz über Flow und Hyperfokus gesprochen und ich habe gemerkt, dass ich die beiden in einen Topf werfe. Deswegen machen wir heute mal eine ganze Folge zum Thema und schauen uns an was der Unterschied zwischen Hyperfokus und Flow ist, und wie wir Hyperfokus erleben.3 Punkte aus der Folge:Hyperfokus und Flow unterscheiden sich in mehreren Aspekten. Ein wichtiger Unterschied ist die Freiwilligkeit. Während ein Flow-Zustand unter den richtigen Voraussetzungen begünstigt und auf eine bestimmte Sache ausgerichtet werden kann, ist Hyperfokus wie Lotto spielen. Man weiß nie, woran sich das Gehirn festbeißt und oft ist es etwas, das uns nicht weiterbringt. Auch das Empfinden des Zustands unterscheidet sich. Aus einem Flow-Zustand geht man erfüllt hervor, Hyperfokus fühlt sich eher angespannt und getrieben an.Hyperfokus wird häufig als Superkraft dargestellt. Wenn man von außen drauf guckt, dann ist es erstaunlich, was in einer Hyperfokus-Phase alles erreicht werden kann, wenn sie mal in die richtige Richtung geht. Von außen sieht man allerdings auch nur den Output, nicht die Kosten.Hyperfokus ist nicht steuerbar, aber es gibt durchaus ein paar Stellschrauben, an denen wir drehen können. Wecker stellen, Ablenkungen minimieren, die Selbstversorgung erleichtern – das sind Dinge, die den Hyperfokus angenehmer machen können. Aber auch so etwas wie Co-Working oder Accountability-Gruppen können helfen. Wenn man aus dem Hyperfokus raus möchte hilft es, den Ort des Geschehens zu verlassen und einen körperlichen Reiz zu setzen, also spazieren zu gehen oder kalt zu duschen. Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
In der letzten Folge haben wir über das Thema „Selbstverwirklichung“ gesprochen. Das Bedürfnis, sich selbst zu entfalten, sichtbar zu machen, die eigenen Vorstellungen und Wünsche in die Tat umzusetzen. Doch dieses umzusetzen ist mitunter garnicht so leicht. Wer noch nie die Erfahrung gemacht hat, dass das eigene Handeln Erfolge erzielt, ist vielleicht von vornerein demotiviert, es überhaupt zu versuchen. Anne und ich haben in diesem Bereich unsere Schwierigkeiten, wir zerdenken vieles und haben Angst,Dinge anzufangen, weil wir zu oft erlebt haben, dass wir sie nicht umsetzen.Ganz anders ist das bei Mario, einem guten Freund von mir. Wir kennen uns seit dem Kindergarten und sind eng befreundet, seit wir 17 Jahre alt sind. Er ist Lehrer in Nordrhein-Westfalen, hat vor kurzem seine ADHS Diagnose bekommen und als sein Therapeut ihn fragte, was er als seine „Superpower“ bezeichnen würde, hat Mario gesagt: „Ich kann mich zu 100% darauf verlassen, dass ich alles, was ich mir vornehme, auch umsetze.“ In dieser Folge sprechen wir über unsere persönlichenErfahrungen mit dem Thema. Was geht in unseren Köpfen vor, wenn wir uns etwas vornehmen? Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Was macht jeder von uns anders? Es gibt hier kein richtig oder falsch, keine zehn-Punkte Anleitung fürmehr Selbstwirksamkeit – einfach nur drei Perspektiven.Links aus der Folge:» Mario bei Green Day (ab ca. 3:55)Du möchtest uns erreichen?» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
In der Maslowschen Bedürfnishierarchie lungert oben eine kleine Idee namens „Selbstverwirklichung.“ Wenn alle anderen menschlichen Bedürfnisse erfüllt sind, wird irgendwann der Wunsch nach einem Ausdruck der inneren Wirklichkeit und der Gestaltung des eigenen Lebens laut. Doch was genau heißt es, das eigene Leben zu gestalten? Handelt es sich dabei wirklich um ein menschliches Grundbedürfnis oder um ein Phänomen unserer modernenGesellschaft? Und was sind die Herausforderungen, die einem begegnen, wenn man sich zum ersten Mal damit auseinandersetzt? Über das und mehr reden wir in der heutigen Folge. Noch ein Hinweis: Wir sprechen in der Folge oft von „Selbstwirksamkeit“. Das war der ursprüngliche Titel, jedochhaben wir im Nachhinein noch eine andere Folge aufgenommen, zu der dieser Begriff wesentlich besser passt. Deswegen haben wir ihn hier nachträglich geändert. Erwähnte Folgen:» #11: Opferhaltung mit ADHS | Wer trägt die Schuld?Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
In 2025 haben wir uns vorgenommen, Chancen zu schaffen –also Kontakte zu knüpfen, an Wettbewerben teilzunehmen, sich auf Stipendien bewerben und alles, was uns sonst noch unter die Nase kommt. Und um das ganze ein wenig zu würzen haben wir gesagt, wer am Ende die meisten Absagen gesammelt hat, gewinnt. Wer wird das sein? Und was ist unser Fazit für das Jahr?Werden wir weitermachen? All das und mehr erfahrt ihr in der heutigen Folge.Die ersten drei Updatefolgen:» Folge 39: Update 1 » Folge 55: Update 2Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Morgen ist alles besser. Morgen stehe ich um 7 Uhr auf, mache Sport, ernähre mich gesund. Und ab morgen fange ich auch endlich dieses Projekt an, vor dem ich mich seit Monaten drücke. Und wenn ich schonmal dabei bin, dann kann ich in den Pausen auch gleich die ganze Wohnung aufräumen. Weil morgen der Tag gekommen ist, an dem ich ein besserer Mensch bin. Kommt euch das bekannt vor? Und, wie oft wart ihr am nächsten Tag der Mensch, den ihr euch in dieser Zukunftsversion ausgemalt habt? Ja, geht mir genauso. Und trotzdem, ich mache diese Pläne für mein Zukunfts-Ich immer und immer wieder. Aber warum? Warum erliegen wir immer wieder der Illusion, dass ab morgen alles besser wird? Können wir uns dazu bringen heute mit dem anzufangen, was wir für morgen versprechen? 3 Punkte aus der Folge:Wir schieben die Verantwortung auf das Zukunfts-Ich, wenn wir uns nach Veränderung sehnen, uns aber nicht in der Lage sehen, sofort etwas zu verändern. Vielleicht sind wir erschöpft oder angeschlagen. Unser Zukunfts-Ich hat die aktuellen Probleme nicht, deswegen können wir es auf ein Podest heben und uns eine perfekte Version von uns ausmalen, die dazu in der Lage ist das zu machen, was wir gerade nicht können. Auch wenn wir immer wieder die Geschichten von dem einen Moment hören, der alles verändert hat, so funktioniert Veränderung in der Regel nicht. Es sind nicht die großen von-heute-auf-morgen-Sprünge oder die Mammut-Tage, die uns wachsen lassen, sondern die kleinen Momente und Schritte, die wir unaufgeregt jeden Tag gehen. Der Gedanke, dass ab morgen alles besser wird, entsteht aus Hoffnung und dem Wunsch, etwas zu verändern. Wenn wir stattdessen denken „das wird eh nichts“, dann gaben wir auf. Im Idealfall schaffen wir es, unsere Hoffnung zu bewahren, aber unser Zukunfts-Ich auch nicht mit unschaffbaren Aufgaben zu bombardieren, sondern ihm eine Chance zu geben, unsere Wünsche auch umzusetzen.Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Ach Mensch, du auch hier? Voll schön, dich zu sehen. Wie geht es dir denn? Willkommen beim Bunnybrains Podcast, wo wir über das Leben und Schreiben mit ADHS sprechen. Und über Small Talk. Zwar nur heute, aber dafür in paradoxer Tiefe. Wie stehen wir zu Small Talk? Wie beantwortet man die Frage „Wie geht es dir“ richtig? Welche Fragen kann man stattdessen stellen? Und wie kann man Small Talk so steuern, dass er einem vielleicht sogar Spaß macht? Über all das und mehr sprechen wir in der 63. Folge. Also komm rein, nimm einen Keks und eine unangenehme Sitzposition ein und lerne, wie man Small Talk nicht hält.#podcastüberadhs #autorinnenleben #smalltalk #lebenmitadhsDu möchtest uns erreichen?» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Wir haben den Donnerstagsmordclub von Richard Osman gelesen, den Auftakt zu einer Cosy Crime Reihe, an der man kaum mehr vorbeikommt. Wir wollten wissen, was so besonders an der Geschichte um vier ermittelnde Rentner:innen ist und ob wir uns der allgemeinen Begeisterung anschließen. Worum geht's? In der Seniorenresidenz Coopers Chase tagt wöchentlich der Donnerstagsmordclub, bestehend aus Geheimagentin Elizabeth, Psychiater Ibrahim, Gewerkschaftsführer Ron und Krankenschwester Joyce. Eigentlich bearbeiten sie ungelöste Mordfälle zum Spaß – aber dann passiert ein Mord direkt vor ihrer Haustür und natürlich lassen sie es sich nicht nehmen, sich ein bisschen einzumischen. Wie hat uns der Roman gefallen?Richard Osman hat es geschafft, mit der Gruppe ermittelnder Rentner:innen eine Cosy Crime Reihe zu schreiben, die leicht und zugänglich ist und Humor hat, sich gleichzeitig aber auch traut sich tiefer mit verschiedenen Facetten des Themas Tod auseinanderzusetzen. Neben den liebenswürdigen und einprägsamen Charakteren war es das, was uns am meisten begeistert hat. Durch die vielen Charaktere, Geschichten, Perspektiven und Red Herrings wird es mitunter allerdings auch ein wenig verwirrend. Die vielen Nebenstränge passen zum Roman und bauen eine runde und greifbare Welt auf, machen die Geschichte aber manchmal ein kleines bisschen langsatmig.Der Roman wird aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Uns ist kaum eine Haupt- oder Nebenfigur eingefallen, die nicht an irgendeiner Stelle ein Perspektivkapitel bekommen hat. Deswegen hat die Erzählung, obwohl sie technisch im Ich- bzw. personalen Erzähler geschrieben ist, fast etwas Auktoriales. Wir bekommen dadurch das Gefühl, das hier wirklich eine Gruppe ermittelt und einen Einblick in die Gemeinschaft der Seniorenresidenz. Wir sehen: Hinter allen Figuren steckt eine Geschichte, niemand ist einfach nur Randfigur. Und dadurch stecken wir selbst mitten drin. Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorin Du möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Schreiben macht Spaß. Darüber haben wir in der letzten Folge ausführlich gesprochen und ich war nach der Aufnahme richtig motiviert. Aber leider ist das nicht an allen Tagen so. Oft genug sitzen wir da und sind frustriert, der Text will nicht, wir haben keine Energie und überhaupt ist alles doof. In dieser Folge, Teil 2 zum Thema Spaß am Schreiben, sprechen wir deswegen über die Kehrseite. Warum macht Schreiben oft keinen Spaß, obwohl wir es doch freiwillig machen? Wieso verlieren wir den Spaß am Schreiben und wie können wir ihn zurückgewinnen? Drei Erkenntnisse aus der Folge:Sobald man nicht mehr nur für sich, sondern für ein potenzielles Publikum schreibt, macht das Schreiben nicht immer Spaß. Wenn ein Kapitel nicht so will wie wir, wenn Ängste sich breit machen, vor Kritik oder davor, dass das alles nirgendwo hinführt, dann muss man sich manchmal ganz schön zwingen, trotzdem dran zu bleiben. Das gehört dazu und durchhalten lohnt sich trotzdem. Nur wenn wir weitermachen, dann können sich auch die schönen Seiten des Schreibens wieder zeigen. In verschiedenen Situationen können verschiedene Dinge dafür sorgen, dass wir den Spaß am Schreiben verlieren oder wiederfinden. Ob es gerade Freiheit oder Deadlines sind, einfach weitermachen oder nochmal in die Planung des Textes gehen, das merkt man meistens nur durch Ausprobieren. Klar ist aber: Wenn es uns nicht gut geht, wir gestresst sind oder angeschlagen, dann macht auch das Schreiben in der Regel keinen Spaß. Wir sollten uns also immer gut um uns und unser Wohlbefinden kümmern. So langweilig es klingt: Routine kann dabei helfen, den Spaß am Schreiben wiederzufinden. Wenn wir tief in unseren Projekten drinstecken, Sicherheit in unseren Prozessen haben und wissen, dass wir uns selbst und unsere Romane ernst nehmen, dann fällt uns das Schreiben oft leichter. Und wenn Schreiben leicht ist, dann macht es am meisten Spaß!Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Manchmal macht Schreiben keinen Spaß. Wir wissen das. Wir lamentieren oft genug darüber. Also warum quälen wir uns, warum schreiben wir überhaupt? Die Antwort ist, weil es uns hin und wieder tiefe Befriedigung gibt. Diese Folge soll uns – und euch – daran erinnern. Sie soll motivieren, erfreuen und den Funken wieder erwecken, wenn man gerade kurz davor ist, alles hinzuwerden und Llamazüchter zu werden. In Phasen des Frustes surfe ich oft im Internet rum, auf der Suche nach anderen Schriftsteller:innen, die mir Motivation schenken. Heute wollen wir diese Autorinnen sein. #autorinnenleben #autorinmitadhs #adhspodcast #schreibmotivationDu möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
In dieser Folge berichten wir von unseren persönlichen Erfahrungen, welche Medikamente wir bereits genommen haben und wie wir die Wirkung erlebt haben. Sascha J. Dorn hat uns über Instagram kontaktiert und gebeten, eine Folge über unsere Erfahrungen mit ADHS-Medikamenten aufzunehmen. Da sie selbst ADHS hat und in ihrem Leben verschiedene Medikamente ausprobiert hat, haben wir sie kurzerhand in die Folge eingeladen und sind sehr glücklich darüber, dass sie der Einladung gefolgt ist. (PSST: Ihr könnt noch bis zum 20.11.2025 für ihren Hör-Adventskalender für Kinder ab 5 Jahren anmelden. https://saschajdorn.ch/adventskalender/ - Die Anmeldung ist kostenlos, aber eine Spende wird immer gerne gesehen. Und falls ihr es verpasst habt: nächstes Jahr gibt es einen Neuen. :))#adventskalender #podcastüberadhs #schreibenundadhs #autorinnenleben #adhsmedikamente Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.de» Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin» Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin» Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorin» Sascha auf Instagram: @saschajdorn » Saschas Website: https://saschajdorn.ch/Du möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Wenn man ein Buch schreibt, dann sitzt einem am Anfang selten eine Agentur oder ein Verlag im Nacken. Niemand wartet auf das Buch, niemandem fällt auf, wenn wir einen Monat länger brauchen, als wir uns vorgenommen haben – oder auch ein Jahr, solange wir niemandem von unseren Plänen erzählen. Wir sind selbst dafür verantwortlich, dran zu bleiben, durchzuhalten, uns aber gleichzeitig auch nicht zu übernehmen und über unsere Kräfte zu gehen. Gerade mit ADHS ist das Thema Selbststrukturierung, wenn man von außen keine Vorgaben bekommt, schwierig. Wann sollten wir konsequent sein und auch Dinge tun, auf die wir gerade keine Lust haben, und wann ist es an der Zeit, nachsichtig zu sein und sich nicht dafür zu verurteilen, dass man etwas schon wieder nicht geschafft hat? Ein paar Gedanken aus der Folge:Sich selbst ohne äußeren Kontext zu organisieren ist schwierig. Das gilt nicht nur für Menschen mit ADHS, hier aber besonders. Eins der Probleme ist, dass externe Belohnung oder Bestrafung wegfallen. Es macht nichts, wenn man später anfängt oder Aufgaben gar nicht erfüllt. Wenn man seine Ziele nicht kommuniziert, dann fällt das nicht Nicht-Erreichen gar nicht auf. Außerdem ist eine Sache, Ziele zu setzen und Pläne zu machen, eine ganz andere, diese Pläne dann auch einzuhalten und die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.Die Balance zwischen Nachsicht und Konsequenz zu finden ist nicht leicht. Aber es gibt ein paar Punkte, an denen man ansetzen kann, um zu schauen, was momentan vielversprechender ist. Drücke ich mich davor, mich überhaupt erst an eine Aufgabe zu setzen, oder blockiere ich, wenn ich davorsitze? Verschiebe ich eine Aufgabe immer wieder oder habe ich an einem einzelnen Tag keine Motivation oder Kraft dafür? Wenn man ehrlich zu sich ist, dann erkennt man meistens, was man braucht.Nachsicht und Konsequenz sind keine Gegenteile, sondern erfüllen beide langfristig dieselbe Funktion. Nachsicht schützt uns davor, uns zu übernehmen und auszubrennen, Konsequenz sorgt dafür, dass wir unsere langfristigen Ziele erreichen. Beide schützen uns und unsere Ziele, das eine schützt vor Überlastung und das andere vor Orientierungsverlust. Und es ist möglich beides zugleich zu praktizieren. Annes YouTube-Kanal, auf dem ihr sie ab nächstem Jahr auf ihren Reisen als Autorin begleiten könnt: https://www.youtube.com/@anne.solveig.autorinDu möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.deDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
„Müßigang ist aller Laster Anfang.“ So heißt es häufig undfür viele Menschen ist dies eine Botschaft, die sie früh verinnerlicht haben. Man muss leisten, um einen Wert zuhaben, um etwas zu verdienen – sei es Geld, Ansehen oder sogar Rechte. Doch was bedeutet Leistung überhaupt? Kann sie losgelöst von der Leistung anderer bewertet werden oder ist sie in ihrem Kern hierarchisch? Was genau schuldet man der Gesellschaft? Und was ist im Gegensatz dazu Faulheit – wunderschön oder Charakterschwäche?Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.deDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Neulich saß ich auf dem Sofa und aus heiterem Himmel dachte ich: Ich bin jetzt bereit für Wachstum. Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Version von mir, die da saß platzte aus allen Nähten, will mehr und kann auch mehr erreichen. Deswegen habe ich sofort Erina geschrieben und gesagt, dass wir dringend über das Thema Wachstum sprechen müssen. Denn so wichtig und grundlegend Wachstum für uns Menschen ist, so viele Tücken und Gefahren birgt sie auch. Deswegen beschäftigen wir uns in dieser Folge mit der Frage, was Wachstum eigentlich ist, wann Wachstum angebracht ist und was es mit der Komfortzone auf sich hat.Die Folge ist länger geworden als üblich und auch länger als erwartet. Das liegt daran, dass das Thema so viele Aspekte mit sich bringt, über die es sich nachzudenken lohnt. Es fällt mir auch ein bisschen schwer, die Folge in drei Punkten zusammenzufassen, deswegen lasse ich hier vieles, über das wir gesprochen habe, weg, und picke einfach mal drei Punkte heraus.Wir haben die These aufgestellt, dass Wachstum aus Leidensdruck entsteht. Wenn alles in Ordnung ist und wir uns genauso wohlfühlen, wie alles ist, dann haben wir keinen Grund, irgendetwas zu verändern. Aber manchmal wird uns die Komfortzone einfach zu eng, und dann meldet sich das Bedürfnis nach etwas Neuem. Genauso wie unser Körper ist auch unser Geist faul, er wächst nur so viel, wie nötig.Wachstum existiert nur im Kontext. Zeit, Umgebung, Bedingungen, Situationen – das alles hat einen Einfluss darauf, wie wir wachsen und vor allem, wie wir unser Wachstum wahrnehmen. Äußere Umstände können uns zum Beispiel zurückwerfen und unsere Bemühungen, unseren Ursprungszustand wieder zu erlangen ist auch Wachstum, selbst wenn wir in diesem Bereich schonmal „größer“ waren.Ein reines Wachstumsmindset kann gefährlich sein. Wenn wir immer nur "höher, schneller, weiter" denken, dann brennen wir in unserem Hamsterrad irgendwann aus. Aus der Komfortzone zu kommen ist wichtig, aber nicht zu viel auf einmal. Um es mal mit Jogging-Vokabular zu sagen: Zone-2-Training führt zu Wachstum, dauerhaftes Verausgaben darüber zu Erschöpfung. Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.deDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Es ist Herbst, Spooky Season. Meine liebste Zeit des Jahres beginnt. Aber das heißt auch: Drei Viertel des Jahres sind schon vorbei. Zeit also, die unerfüllten Vorsätze nochmal rauszukramen und vielleicht doch noch das Ruder herumzureißen. In dieser Folge gibt es deshalb ein Update zu unserem Vorhaben aus Folge 22: Chancen schaffen und Absagen sammeln. Wer hat’s geschafft, dranzubleiben und wer muss im Endspurt nochmal richtig Gas geben? Wir sprechen in der Folge nicht nur über unseren Wettbewerb, sondern auch über Überforderung, Versagen, Erwartungen und die schlechten Phasen. Weil all diese Dinge eine Rolle spielen. Dieser Wettbewerb macht etwas mit uns, und so soll es ja auch sein. In unserem Gespräch über den Zwischenstand, haben wir einige Themen angeschnitten: Nur weil man von einer Sache total begeistert ist, es super läuft und man sein ganzes Leben danach ausrichtet, heißt das nicht, dass man diese Sache nicht im nächsten Moment wieder komplett vergessen kann. Aus den Augen, aus dem Sinn, das ist mit ADHS leider ziemlich oft der Fall. Das kann ärgerlich sein oder auch mal richtig in die Hose gehen. So blöd das auch ist, es hilft nicht, sich deswegen fertig zu machen. Vielleicht kann man ja da weitermachen, wo man aufgehört hat.Verzögerte Reaktion kann bei so einer Aktion wie dem Absagen sammeln in zwei Richtungen ein Problem sein. Wenn wir eine Bewerbung oder Anfrage abschicken, dauert es in der Regel eine Weile, bevor wir mit einer Reaktion rechnen können. Dass wir nicht sofort bestätigt werden, kann verhindern, dass wir das Ganze überhaupt erst machen. Hier hilft der Wettbewerb, wir können unsere Bewerbungen eintragen und sehen sofort, wie die Zahl steigt. Aber im Falle von Zusagen können auch Verpflichtungen entstehen. Und auch die treten verzögert ein. Es kann also passieren, dass man sich übernimmt, ohne es zu merken. Chancen schaffen heißt auch Entscheidungen treffen. Und eine Entscheidung für etwas ist in den meisten Fällen gleichzeitig eine Entscheidung gegen etwas anderes. Gerade mit ADHS sehnen wir uns nach Abwechslung und es kann schnell langweilig werden. Deswegen gehen im Kopf schon vorher die Alarmglocken an und verhindern, dass wir uns für etwas entscheiden, aus Angst, das andere dann eben nicht mehr machen zu können.Du möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.deDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Hast du das schonmal erlebt? Du möchtest schreiben, aber du redest dir ein, dass du es erst darfst, wenn die Spülmaschine ausgeräumt ist. Du willst einen Partner finden, aber immer, wenn es mit jemandem ernster wird, findest du einen Fehler, der dich die Beziehung beenden lässt. Manchmal halten wir uns selbst von den Dingen ab, die wir eigentlich tun möchten – weil wir Angst haben. Angst vor negativen Gefühlen, Angst vor Versagen, Angst davor, verletzt zu werden. Doch warum lassen wir diese Angst unser Leben bestimmen? Und was kann man dagegen tun?In unserer neuen Folge sprechen wir über das ThemaSelbstsabotage.#selbstsabotage #schreibenmitadhs #lebenmitadhs#schreibpodcast #adhspodcastDu möchtest uns erreichen?» Instagram: @bunnybrains.podcast» E-Mail: hallo@bunnybrains.de» Website: www.bunnybrains.deDu möchtest uns einen Kaffee spendieren?» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains




