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Author: Floris Henning, MYTY Group

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Description

Mit 'mynds' blicken wir hinter die Kulissen von Marken und verstehen, wie diese im Gesamtkontext nach Außen aufgestellt sind. In Kombination sprechen wir ebenso mit Experten zum Thema Markenbildung und welche Werkzeuge es benötigt, um eine Marke 'zeitlos' zu machen.

mynds ist ein Podcast der MYTY Group. MYTY ist eine Agenturgruppe, mit Schwerpunkten in den Disziplinen Kreation, Marketing, Strategie & Tech. Zusammen mit 13 Agenturen unter dem Dach der MYTY verteilen sie sich in den Ländern Deutschland, Schweiz & Kroatien.

Schau hier, um mehr zu erfahren: https://www.myty.com/en/
31 Episodes
Reverse
In dieser Folge sprechen wir mit Mohamed Damaj, Content Creator & Ghostwriter. Wir reden über seinen Weg vom Videoeditor im Kinderzimmer zum gefragten LinkedIn-Ghostwriter für Personal Brands und Unternehmen – darüber, warum Authentizität besser performt als perfekte Texte und wie Content, Outreach und Plattform-Gefühl heute wichtiger sind als klassische Copywriting-Regeln.Im Gespräch erfährst du unter anderem:wie Mohamed vom Video-Editing und Agenturleben ins Ghostwriting gewechselt istwarum er sagt: Hooks & Bilder sind wichtiger als perfekte Textewie er den Schreibstil seiner Kund:innen findet, ohne seine eigene Stimme zu kopierenweshalb LinkedIn-Content eher Gefühl als Formel istwie Outreach, Inbound & Community zusammenspielenwarum Authentizität polarisiert – und genau deshalb funktioniertwie er mit Livestreams, Chaos und Experimenten auf LinkedIn auffälltwarum Disziplin, Basics und saubere Kommunikation mehr bringen als TalentKapitelmarken:00:00 – Intro & Mohamed zwischen Chaos, Content & Ghostwriting02:18 – LinkedIn als Bühne: Profil, Provokation & Aufmerksamkeit03:40 – Vom Videoeditor zum Content für CEOs & Personal Brands05:41 – Geld, Motivation & der Drang, es selbst zu schaffen07:09 – Erste Kunden, Copy & der Sprung ins Freelancing10:12 – Warum Pünktlichkeit & Kommunikation wichtiger sind als Talent12:52 – Agentur vs. Selbstständigkeit: Lernen vs. Freiheit15:02 – Der Satz „Sei du selbst“ als Karriere-Wendepunkt18:33 – LinkedIn als Lebenslauf & Business-Absicherung20:09 – Inbound, Content & Reichweite statt Kaltakquise22:07 – Wie viel man mit Content & Ghostwriting verdienen kann24:59 – Der Wechsel von Video zu Schreiben für andere26:15 – Neun Kunden, Skalierung & die Grenzen von Solo-Arbeit28:01 – Warum Performance Zeit braucht30:00 – Den Ton der Kund:innen finden – nicht den eigenen kopieren32:30 – Persönlichkeit, Slang & Stil im Business-Content35:47 – Hooks, Bilder & virale Elemente auf LinkedIn38:19 – Konsument zuerst, Creator später40:29 – Livestreams, Experimente & LinkedIn als Spielplatz43:09 – Multichannel vs. Fokus auf eine Plattform45:51 – Flow, Arbeit am Wochenende & kreativer Rhythmus48:01 – Coaching, Mindset & langfristige Investitionen50:21 – Wissen, Netzwerke & die Macht einzelner SätzeLinks:– Mohamed Damaj auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/mohamed-damaj-4b153b268/⁠– mynds Podcast: ⁠https://www.mynds.show/de/⁠Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Content, Personal Branding und Authentizität neu denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Dominik Stroh, Co-Founder von Retreature, Athlet und Unternehmer. Wir reden über Extremsport als State of Mind, warum Disziplin nichts mit Motivation zu tun hat – und wie sich Performance, Content und Unternehmertum sinnvoll verbinden lassen, ohne sich selbst zu verlieren.Dominik Stroh ist Co-Founder von Retreature, einer Brand für Kältetherapie, Dampfsaunen und Recovery-Lösungen. Neben dem Aufbau mehrerer Unternehmen ist er ambitionierter Ausdauerathlet und dokumentiert seinen Weg bewusst als Athlet – nicht als klassischer Creator. In dieser Folge geht es darum, warum echte Veränderung nicht durch Likes entsteht, sondern durch langfristige Routinen, ehrliche Selbstreflexion und den Mut, Verantwortung zu übernehmen – im Sport wie im Business.Im Gespräch erfährst du unter anderem:- warum Dominik sich zuerst als Athlet und Unternehmer sieht – und Content nur dokumentiert, statt ihn zu inszenieren- wie Extremsport zu einem Zustand maximaler Präsenz wird – und warum genau dieser State so süchtig macht- weshalb Likes, Views und Reichweite sekundär sind – und was echte Motivation für andere Menschen bedeutet- wie aus persönlicher Nutzung von Eisbädern und Recovery-Tools die Brand Retreature entstanden ist- warum langfristige Entwicklung, Konstanz und saubere Verträge wichtiger sind als schneller Erfolg- welche Learnings Dominik aus einem frühen, schmerzhaften Exit mitgenommen hat- wie sich Sport-, Business- und Creator-Learnings gegenseitig beeinflussen – und wo ihre Grenzen liegen- warum Fokus, Recovery und soziale Beziehungen entscheidend für nachhaltige Performance sindKapitelmarken:00:00 – Intro & Motivation durch Vorbildwirkung01:54 – Wer ist Dominik Stroh? Athlet, Unternehmer & Builder02:18 – Retreature, ODEE & Community-getriebene Businesses03:40 – Athlet statt Creator: Dokumentation statt Inszenierung05:16 – Leistungssport, Fußball & unternehmerische Prägung06:53 – Marathon, Ultra & der Reiz des Extremen09:26 – Flow, Präsenz & mentale Härte im Sport11:07 – Motivation vs. Likes: Warum Sharing zweitrangig ist12:26 – Content als Mittel zur Inspiration, nicht Selbstzweck15:55 – Educational, Motivational, Entertainment: Dominiks Anspruch17:07 – Recovery-Tools als echter Hebel für Veränderung19:18 – Laufen entmystifizieren: Einfach anfangen21:08 – Disziplin, Überwindung & tägliche Routinen22:32 – Langfristigkeit: Was Sport fürs Business lehrt25:08 – Warum Business komplexer ist als Sport28:53 – Was Business-Learnings fürs Training bringen30:29 – Creator, Management & Unternehmertum aus drei Perspektiven33:06 – Was Erfolg für Dominik wirklich bedeutet35:21 – Früher Exit & unternehmerische Fehlentscheidungen36:50 – Trennung, Identität & persönlicher Reifeprozess41:13 – ODEE & saubere Gründungen mit klaren Erwartungen44:26 – Wie Retreature aus persönlichem Need entstand48:00 – Community-Aufbau, Fokus & Priorisierung51:07 – Hustle-Phasen, Balance & persönliche Beziehungen54:23 – Zukunft: Athlete Journey, Reichweite & Retreature56:37 – Vision von Retreature & Recovery für alleLinks:– Retreature: https://retreature.com/– Dominik Stroh auf IG: https://www.instagram.com/dom.stroh/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Leistung, Unternehmertum und Gesundheit ganzheitlich denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Tim Dettmann, Founder & CEO von BEAT81. Wir reden über die Entstehung der Marke, den Weg vom Outdoor-Meetup zur Tech-Fitnessplattform und darüber, warum echte Verbindung im Gym wichtiger ist als jede AI.Tim Dettmann ist Founder & CEO von BEAT81 – einer Marke, die High-Intensity-Training, Technologie und Community verbindet. Vom Lawsuit um den alten Markennamen über Outdoor-Workouts im Berliner Weinbergspark bis hin zu eigenen Studios und Franchise-Plänen: In dieser Folge geht es darum, wie aus einer kostenlosen Sport-Meetup-Idee ein skalierbares Fitness-Startup wurde, ohne die menschliche Komponente zu verlieren.In dieser Folge von mynds sprechen wir über:die Gründungsgeschichte von Me to Move, Gridspot & BEAT81warum 81 % der maximalen Herzfrequenz zum Markenkern wurdenden Shift von Outdoor-Park-Workouts zu eigenen StudiosMarktplatzlogik rund um Trainer:innen und Asset-Light-Expansiondie Rolle von AI zwischen digitalem Burnout und smarter Workout-SteuerungKapitel / Timestamps:00:00 – Intro & Begrüßung01:07 – Wer ist Tim und was ist BEAT81?01:44 – Warum „Beat Eighty One“ – und was hinter den 81 % steckt02:19 – Vom Namen „Gridspot“ zum Les-Mills-Lawsuit05:16 – Me to Move: Sport-Meetups statt eigener Trainer & Locations08:35 – Outdoor-Fitness, Herzfrequenz-Tracking & erste Retention-Hacks12:10 – Warum Outdoor-Training (fast) illegal ist und Trainer:innen im Winter verschwinden16:06 – Der Schritt in eigene Studios & die Workout Box als Tech-Layer18:31 – Trainer-Marktplatz, Recruiting & Qualitätssicherung23:04 – Kooperationen mit John Reed & Iron and Soul, Franchise-Gedanke30:28 – Community, Kultur & was Kund:innen wirklich bei BEAT81 hält39:14 – Wer trainiert bei BEAT81? Zielgruppen & Städte-Vergleiche46:07 – AI im Fitnessmarkt: Chancen, Gefahren & Accountability53:29 – GoVolunteer, Beratung & die persönliche Journey von Tim57:19 – Abschluss & letzte GedankenLinks:– BEAT81: https://www.beat81.com– Tim Dettmann auf LinkedIn: linkedin.com/in/tim-dettmann-701b7a29 – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Folge gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der gerade selber gründet – oder Fitness neu denken will.
In dieser Folge sprechen wir mit Laura Fehre, Designer Advocate bei Figma. Wir reden über ihren Weg vom analogen Produktdesign zur weltweit vernetzten Designsystem-Expertin, darüber, warum Empathie wichtiger ist als perfekte Komponenten – und wie KI den kreativen Prozess verändert, ohne Designer:innen zu ersetzen.Laura Fehre ist Designer Advocate bei Figma – einer Plattform, die sich von einem reinen Design-Tool zu einer umfangreichen Product Suite entwickelt hat, die Design, Prototyping, AI und Web-Creation verbindet. In dieser Folge geht es darum, wie gute Designsysteme entstehen, welche Rolle Community bei Figma wirklich spielt, und warum Chaos oft der Anfang guter Kreativität ist.Im Gespräch erfährst du unter anderem:wie Laura vom Produktdesign über IBM iX und HelloFresh schließlich zu Figma gekommen istwarum gute Designsysteme zu 80 % aus Kommunikation, Empathie & Enablement bestehen – und nur zu 20 % aus Komponentenwie ihr Artikel The Power of Play entstanden ist, inklusive eines komplett in Figma gebauten digitalen Nail Salonsweshalb Chaos ein wichtiger Teil ihres Kreativprozesses ist – und wann Struktur wieder übernimmtwie die Rolle einer Designer Advocate aufgebaut ist: Consulting, Community & Feedback fürs Product Teamwarum Community das Herz von Figma ist und wie Friends of Figma weltweit funktionierenwelche Rolle KI für kreative Prozesse spielt – zwischen Inspiration, Edge Cases und der klaren Grenze: KI ist Mathematik, keine Emotionwarum Grundlagen wie Typografie, Farbe und Brand im KI-Zeitalter wichtiger werden, nicht unwichtigerKapitel / Timestamps:00:00 – Intro & Lauras Weg von Produktdesign zu Figma02:30 – Produktdesign, visuelle Kommunikation & Programmierung03:47 – Zufall & Leidenschaft: Wie Designsysteme zum Schwerpunkt wurden04:54 – Was ein gutes Designsystem ausmacht07:45 – Kreativität vs. System: Warum Designsysteme nicht einschränken08:17 – The Power of Play: Der Nail Salon in Figma09:46 – Chaos, Struktur & Lauras persönlicher Kreativprozess10:29 – Was macht ein*e Designer Advocate bei Figma?13:23 – Wie global das Figma-Advocate-Team arbeitet14:07 – Figma als Love Brand & die Bedeutung von Community18:28 – Friends of Figma & lokale Chapter weltweit21:24 – Wie Feedback aus der Community ins Produkt wandert23:21 – Education, Playgrounds & Content für neue Features25:10 – Von Figma zu Figma Draw, Make, Slides & Sites: die Product Suite27:28 – Wie KI Silos aufbricht & Teams zusammenbringt30:18 – KI in kreativen Prozessen: Inspiration & Edge Cases32:37 – KI ist Mathematik: Wo der Mensch unersetzbar bleibt35:03 – Juniorrollen, Lernen & die Bedeutung von Basics43:16 – Analoge Kreativität: Zines, Fotografie & Digitalisierung46:08 – Die Figma Community Plattform49:16 – Community-Formate & regionale Unterschiede weltweit53:40 – Wunschfeatures & die Bedeutung von „Check Design“54:45 – Wrap-UpLinks:– Figma: https://www.figma.com– Laura Fehre auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-fehre/ – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Design, Community oder AI neu denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Simon Becker, Gründer & CEO von Home One. Wir reden über die Gründungsidee, warum er der Fertighausbranche E-Commerce beibringen will und wie aus Cabin One das Einfamilienhaus House One wurde – inklusive Krisen, Namenswechsel und der Vision, ein Haus wie ein Produkt online zu kaufen.Simon Becker ist Gründer von Home One – einem Unternehmen, das Eco Design Häuser als Serienprodukte entwickelt und online verkauft. Vom Minimalhaus „Cabin One“ über E-Commerce für Häuser bis hin zu modular vorgefertigten Einfamilienhäusern: In dieser Folge geht es darum, wie man einen extrem trägen Markt von außen angreift, warum Serienprodukte besser sind als „Maßanzug-Häuser“ und wieso Hausbau künftig vom Sofa aus starten soll.Im Gespräch erfährst du unter anderem:warum Home One ursprünglich anders hieß – und was der Namenswechsel über Haltung & Humor des Teams verrätwie aus der Idee „E-Commerce für Fertighäuser“ das Minimalhaus Cabin One und ein eigener Markt für Eco Design Cabins entstanden istweshalb Simon die klassische Hausbau- und Fertighausbranche für innovationsscheu hält – und warum gerade jetzt die Zeit für Disruption istwieso er konsequent auf Serienprodukte setzt: konfigurieren ja, individualisieren nein – und was das mit Sneakern, Minimalismus & Qualitätsanspruch zu tun hatwie House One als modular gefertigtes Einfamilienhaus funktioniert – vom Design über serielle Produktion bis zur Baustellenzeit von wenigen Tagenweshalb gute Produktentwicklung im Hausbau eher wie Autoindustrie funktioniert als wie klassisches Architekturgeschäftwie die ersten Cabins entstanden sind – inklusive Launch-Desaster, Polizei-Einsatz und 30.000 € Mehrkosten – und was das mit unternehmerischer Resilienz machtwarum Marke im Hausbau komplett unterschätzt wird, was Home One anders macht und wieso jedes gebaute Haus das beste Billboard istwas es über dich sagt, wenn du in einem House One lebst – und warum Simon sich selbst als Teil der Zielgruppe siehtKapitelmarken:00:00 – Intro, Home One & der frühere Name 01:40 – E-Commerce für Fertighäuser: Gründungsidee & Architekturbasis03:18 – Minimalhaus statt Tiny House: Cabin One & die ersten Produkte06:09 – 2018 gegründet & durch jede Krise: Kapitalmangel, Corona, Baukrise08:13 – Warum die Bauwirtschaft reif für Disruption ist11:46 – Konfigurieren vs. individualisieren: Serienprodukt statt Maßanzug-Haus14:14 – Das Haus als Produkt: House One, Modulbau & Baustelle in wenigen Tagen19:35 – Vom Cabin zur Haus-Familie: Einfamilienhaus, Reihenhaus, Quartiere?21:58 – Produktentwicklungsprozess: Trends, Kosten, Produktion & Partner27:07 – Launch der ersten Cabin: Funkhaus, Räumungsdruck & Polizei-Aktion32:26 – Lernen auf der Straße: Krisen, Resilienz & Unternehmertum33:53 – Wo die erste Cabin heute steht & warum nichts ein Selbstläufer ist37:52 – Gründerfokus: 50 Baustellen, kleines Team & Always in Beta39:46 – House One Launch & die nächste Finanzierungsrunde40:45 – Wann die Wette aufgeht: 100 Häuser im Jahr & kopiert werden44:52 – Hauskauf vom Sofa: wie viel Kontakt braucht der Kunde?47:43 – Vom Kunden her gedacht: Zielgruppe verstehen statt Produktion optimieren50:26 – Hausbau als Anbietermarkt & die Chance der Baukrise52:18 – Marke im Hausbau: Wiedererkennung, Logos & Kultprodukt-Potenzial56:31 – Was es über dich sagt, wenn du in einem House One lebst1:00:55 – Wrap-UpLinks:– Home One: https://www.home-one.com/ – Simon Becker auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simon-becker-341545ba/ – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Folge gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der gerade ein Haus bauen will – oder die Bauwirtschaft neu denken möchte.
In dieser Folge sprechen wir mit Sophia Krauss, die bei Garmin im DACH-Markt für Athlet:innen, Influencer:innen und Ambassador:innen zuständig ist. Wir reden darüber, wie Garmin Creator- und Athleten-Programme aufbaut, warum Mikro-Influencer das Fundament der Strategie sind – und wieso echte Community nur entsteht, wenn man Menschen auch offline zusammenbringt.Garmin ist seit 1989 als Premiumhersteller im Markt und steht heute für Performance-Wearables, Sporttechnologie und ein aktives Leben. Sophia erzählt, wie sie aus der BWL- und Steuerrechtsschiene in die Sport- und Creator-Welt gewechselt ist, warum Garmin bewusst ohne Rabattcodes und Affiliate-Links arbeitet – und weshalb Themen wie mentale Gesundheit, Recovery und Sound Healing inzwischen genauso wichtig sind wie Pace, Watt und VO₂max.Im Gespräch erfährst du unter anderem:wie Garmin aus einer eher losen Influencer-Landschaft ein strukturiertes Ambassador-Programm mit Athlet:innen, Mikro-Influencer:innen und „retired athletes“ aufgebaut hatab wann jemand für Garmin ein Mikro-Influencer ist – und warum Aura, Authentizität und Community-Drive wichtiger sind als Followerzahlenweshalb Garmin als Premiumbrand bewusst nicht mit Rabattcodes und Affiliate-Links arbeitet und den Erfolg von Creator-Kampagnen vor allem über Reichweite und Brand-Fit misstwie Events wie Zugspitz Ultratrail, Ötztal Radmarathon & Co. genutzt werden, um echte Community zu bauen – statt nur Social Media Posts zu sammelnwarum „go slow to go fast“ für Sophia zur Leitlinie geworden ist – im Marathontraining genauso wie in der Ausgestaltung von Creator-Programmenwie Garmin mit Sound-Healing-Sessions, Mental-Health-Workshops und Wellbeing-Formaten das klassische Bild von Performance-Sport erweitertwas die unterschiedlichen Rollen von Instagram, TikTok und YouTube im Kanal-Mix von Garmin sind – und warum TikTok für die Marke noch ein Sonderfall istwieso Wearables für viele Menschen Motivation und Reminder sind, aber nie Ersatz für ein gutes Körpergefühl sein solltenKapitelmarken:00:00 – Intro: Garmin, Creator Marketing & digitales Detox01:12 – Wer ist Sophia Krauss und was macht sie bei Garmin?01:58 – Athleten, Influencer & Ambassador-Programm im DACH-Markt03:14 – Aufbau des Ambassador-Programms & Rolle von Mikro-Influencern03:54 – Ab wann ist man „Mikro-Influencer“ – und wie Garmin Leute findet05:56 – Stellenwert von Creator Marketing im Garmin-Mix06:36 – Premiumbrand ohne Rabattcodes: Messbarkeit & Reichweite07:33 – Warum Social & Influencer Marketing für junge Zielgruppen unverzichtbar ist12:37 – Warum Offline-Events so wichtig sind: Community, Wettkämpfe & Vernetzung15:17 – Sophias Weg: von BWL & Steuerrecht zu Sport & Creator Marketing17:56 – Running- und Cycling-Boom, Motivation & Sinn im Job19:35 – Karriere nach der Karriere: Arbeit mit „retired athletes“21:46 – Learnings aus 2,5 Jahren: Fokus, Qualität & Vorausplanung29:45 – Parallelen zwischen Marathontraining, Job & Recovery31:48 – Mental Health, „go slow to go fast“ & Sound-Healing-Workshops37:43 – Schlaftracking, Daten & wie Wearables beim Runterkommen helfen können41:17 – Wearables als Werkzeug vs. Statussymbol45:32 – Social-Media-Overload, Digital Detox & Always-on-Kultur48:02 – Insta-, TikTok- & YouTube-Rollen im Garmin-Kanal-Mix54:04 – Langfristige Vision: Aufbau einer authentischen Garmin-CommunityLinks:– Garmin: https://www.garmin.com/de-DE/ – Sophia Krauss auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sophia-krauss-abb168169/ – mynds Podcast:https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Folge gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Creator Marketing verantwortet – oder sich fragt, wie man Performance, Community und mentale Gesundheit sinnvoll zusammenbringt.
In dieser Folge sprechen wir mit Lukas Scholle, Chefredakteur des Surplus Magazins. Wir reden darüber, warum es ein progressives Wirtschaftsmagazin braucht, wie sich wirtschaftspolitische Debatten in Deutschland verengt haben – und weshalb Zuspitzung, Haltung und Reichweite heute wichtiger sind denn je.Lukas Scholle ist Ökonom, Journalist und Mitgründer von Surplus – einem Wirtschaftsmagazin, das die Interessen der Mehrheit ins Zentrum stellt und bewusst gegen die Dominanz wirtschaftsliberaler Narrative anschreibt. Gemeinsam sprechen wir über Medienmacht, politische Ökonomie, KI, Ungleichheit und die Frage, wie Journalismus wieder wirksam werden kann.Im Gespräch erfährst du unter anderem:warum klassische Wirtschaftsmedien systematisch die Perspektive von Unternehmen und Vermögenden reproduzierenweshalb es in Deutschland lange kein progressives Wirtschaftsmagazin gab – und warum Surplus diese Lücke schließen willwie es gelingt, Ökonom:innen wie Thomas Piketty, Isabella Weber oder Adam Tooze in ein gemeinsames Medienprojekt einzubindenwarum Print 2025 strategisch sinnvoll sein kann – trotz (oder gerade wegen) Social Mediawie Surplus Wirksamkeit misst: nicht in Klicks, sondern in Zitaten, Debatten und politischem Einflussweshalb Zuspitzung und Populismus im Journalismus kein Widerspruch zu Seriosität sein müssenwie Lukas die Rolle von KI in Medien, Wirtschaft und Machtkonzentration einschätztwarum wirtschaftspolitische Fragen immer auch Fragen von Demokratie und gesellschaftlicher Stabilität sindKapitelmarken:00:00 – Intro & wer ist Lukas Scholle?01:30 – Was ist Surplus und für wen ist dieses Magazin gedacht?02:11 – Die Verengung wirtschaftspolitischer Debatten in Deutschland03:47 – Piketty, Weber, Tooze: Das Herausgeber:innen-Netzwerk05:42 – Warum Print? Medienstrategie zwischen Magazin & Social09:05 – Wann ist Surplus erfolgreich? Reichweite vs. Wirksamkeit11:18 – Zielgruppe, Sprache & Balance zwischen Tiefe und Zugänglichkeit14:00 – Von der Idee zum Launch: Entstehung von Surplus16:05 – Redaktion, Prozesse & Arbeitsweise19:14 – Kapitalmangel, Bundestagswahl & strukturelle Herausforderungen21:19 – Medien, Macht & der Rechtsruck24:01 – Hoffnung, progressive Politik & ökonomische Ungleichheit31:05 – VWL, Ideologie & Kritik an der Neoklassik37:14 – Künstliche Intelligenz: Produktivität, Macht & Blasenrisiken45:38 – KI, Influencer & die Zukunft von Medien51:02 – Wirksamkeit, Zuspitzung & journalistische VerantwortungLinks:– Surplus Magazin: https://www.surplusmagazin.de/– Lukas Scholle auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lukasscholle/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Folge gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Wirtschaft nicht nur aus Investor:innen-Perspektive verstehen will.
In dieser Folge sprechen wir mit Jakob Neise – Mitgründer der Agentur Play The Hype (u. a. funny-frisch TikTok-Challenge) und Co-Founder von Wyrld, einer Plattform, auf der Fans in 3D-Räumen von Creatorn Produkte entdecken und kaufen können.Vom Schüler-Startup über die erste große Enterprise-Kampagne bis hin zur neuen Discovery-Commerce-Plattform: Jakob erzählt, warum klassische Shops in ihrer Wirkung begrenzt sind, wie 3D-Räume Time-on-Site & Engagement erhöhen – und weshalb Gamification mehr sein muss als ein Discount-Wheel.Im Gespräch erfährst du unter anderem:Von 16 zur Agentur mit 40+ Mitarbeitenden: Struktur, Hiring, Wachstums­schmerzen.TikTok-Mechaniken richtig nutzen: Community, Creator, Brand-Fit.Discovery vs. Search: Warum 3D-Räume Stories statt Kacheln liefern.Gamification ohne Bullshit: Quests, Secrets, Context statt Coupon-Rad.Unit Economics: Marktplatz vs. Konsignation, Margenlogik, Risiko.TikTok Shop kritisch: In-App-Browser, Brand-Umfeld, AOV.Fundraising-Learnings: PR-Zahl ≠ Produktfortschritt.Ausblick: Agent-Commerce übernimmt Routine-Käufe – Discovery bleibt menschlich.Kapitelmarken:00:00 – Von der Schulbank zur Agentur: Play The Hype01:34 – Jakob stellt sich vor: Von Play The Hype zu Wyrld02:54 – Gründen unter 18 & der erste große Kunde04:25 – Kampagnen-Bashing als Einstieg07:41 – TikTok, Creator-Kultur & Plattformmechaniken10:44 – Corona, WhatsApp-Communities & erstes Wachstum12:25 – funny-frisch TikTok Hashtag Challenge: der Durchbruch16:19 – Studium vs. Unternehmertum: innere Konflikte18:33 – Erste Vollzeit-Hires & Professionalisierung21:44 – Wachstumsschmerzen & Struktur-Cuts25:41 – Schul-Calls, Lehrer & Kundendruck29:01 – Warum Jakob operativ ausgestiegen ist34:29 – Ideenphase nach dem Exit38:52 – Wyrld: Team, Funding & Schlüsselrollen49:12 – Das Produkt: 3D-Räume & Discovery-Commerce55:57 – Gamification im E-Commerce59:09 – Engagement, Time Spent & Benchmarks1:02:00 – Monetarisierung: Marktplatz vs. Konsignation1:05:55 – AI, Discovery & die Zukunft des Shoppings1:22:01 – Erfolg neu definiertLinks:– Play The Hype: https://www.playthehype.com/– Wyrld: https://app.wyrld.de/bev/destina-tommy – Jakob Neise auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jakob-neise-6022041a3/– mynds Podcast: https://www.myty.com/de/Eine Folge über Produkt-Neugier, schnelles Lernen und den Punkt, an dem man operativ loslässt, um den nächsten großen Schritt zu gehen.
In dieser Folge sprechen wir mit Andreas Tussing, Mitgründer von Charles. Wir reden über den Weg von einer WhatsApp-first Fashion-Marke zur SaaS-Plattform für Conversational Commerce, darüber, warum Chatbots nicht ausreichen – und wie AI-Agenten echte Verkaufsgespräche ermöglichen, ohne den menschlichen Kontext zu verlieren.Andreas Tussing ist Co-Founder von Charles – einer Plattform, die WhatsApp, Webchat und generative AI-Agenten verbindet und von Marken wie ABOUT YOU, HelloFresh, VW oder BMW genutzt wird. In dieser Folge geht es darum, wie WhatsApp überhaupt zum Business-Kanal wurde, warum Charles ursprünglich Kleidung verkauft hat, und weshalb AI-Agenten eher wie neue Mitarbeiter:innen funktionieren als wie klassische Automatisierung.Im Gespräch erfährst du unter anderem:- wie Charles aus einer gemeinsamen Vision von „What’s next in Commerce?“ entstanden ist- warum WhatsApp erst ab 2018 mit der Business API wirklich skalierbar wurde- wie aus einer Fashion-Marke mit dem ersten WhatsApp-Store Europas ein SaaS-Produkt entstand- weshalb E-Mail-Marketing für viele Marken an Relevanz verliert- warum Conversational Commerce mehr ist als Marketing – und Sales, Service & Retention verbindet- wie Charles AI-Agenten denkt: Rollen, Regeln, Wissen & ein übergeordneter Head Agent- warum Agenten keine Chatbots sind – und was sie fundamental unterscheidet- wie Training, Observability & Human Escalation Halluzinationen verhindern- weshalb Webchat gerade ein Comeback erlebt- warum Brands ihren direkten Kundenzugang nicht an Plattformen oder LLMs verlieren dürfenKapitelmarken:00:00 – Die Entstehung von Charles & WhatsApps Entwicklung01:18 – Andreas Tussing & Charles: Vorstellung02:40 – WhatsApp als unterschätzter Commerce-Kanal04:19 – Die WhatsApp Business API & der Wendepunkt05:29 – Von Fashion zu SaaS: Der Pivot06:21 – Der erste WhatsApp-Store Europas07:38 – Eigenes Tooling statt externer Software08:29 – Warum Software besser skalierte als Mode09:19 – WhatsApp als Marketing- & CRM-Kanal11:09 – Sales, Marketing & Customer Service im Chat11:53 – D2C-Anfänge & Enterprise-Wachstum13:22 – Skalierung, Limits & Learnings16:34 – Produktphilosophie & schnelle Iteration18:59 – Einstieg in AI-Agenten20:05 – Product-Market-Fit für generative KI21:56 – Sales, Marketing & Service neu gedacht23:36 – Intent, Kontext & Tonalität26:54 – Agenten-Architektur & Head Agent29:52 – Training, Observability & Kontrolle33:12 – Halluzinationen & Sicherheitsmechanismen36:03 – Warum Agenten keine Chatbots sind38:46 – Neue Use Cases & Branchen44:02 – Conversational Commerce im Marketing-Mix47:54 – Plattformen, LLMs & Markenhoheit50:29 – ROI von KI & Implementierungsrealität56:25 – Webchat-Renaissance & Ausblick58:05 – Wrap-UpLinks:– Charles: https://www.hello-charles.com/– Andreas Tussing auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreas-tussing/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Commerce, AI oder Customer Experience neu denkt.
Kaffeemaschinen gibt es wie Sand am Meer — aber der echte Pain ist oft nicht die Hardware, sondern der fehlende Zugang zu richtig gutem Kaffee, der immer gelingt. In dieser Episode sprechen wir mit Dominik Maier, Mitgründer von nunc, über CoffeeTech, Produktentwicklung im Hardware-Kontext und den Aufbau einer Marke, die Genuss, Community und Gastfreundschaft zusammendenkt.Dominik erzählt, wie nunc mit einer 100-Tage Discovery Phase gestartet ist, warum sie nie “nur” in Hardware oder Software gedacht haben, und wie sie über schnelle Prototypen, “Insel-Entwicklung” und konsequentes User-Testing eine Experience gebaut haben, die ritualisiert bleibt — aber auf Wunsch mit Geling-Garantie unterstützt.In dieser Episode:- Warum “bessere Maschine” zu kurz greift — und was “Zugang zu gutem Kaffee” wirklich heißt- Vom Venture-Berater zum Gründer: Skin in the Game und Learn-it-all statt Know-it-all- Hardware wie Software denken: frühe Prototypen, lange Zyklen, konsequentes Lernen- Instant On, assistiertes Espresso-Erlebnis und Haptik ohne Frust- Go-to-Market: Roadshows, CRM/E-Mail, Social — und Virtual Demos als überraschender Growth-Hebel- D2C als Prinzip: Marke als Erlebnisreise statt Maschinenverkauf- Wertschätzungskette bis zur Farm: Trinkgeld/Spende direkt an Farmer- “Unreasonable Hospitality”: warum Marken gute Gastgeber sein dürfenKapitelmarken:00:00 – Warum es nicht nur um eine Kaffeemaschine geht01:22 – Wer ist Dominik Maier & was ist nunc?03:23 – Vom Spielfeldrand aufs Feld: Skin in the Game05:05 – Hardware-Startup: Komplexität & lange Zyklen06:41 – 100-Tage Discovery: Need statt Lösung08:26 – Visionsbild & Partner (u.a. Phoenix Design)10:15 – Lean Offering: frühe Prototypen, dann 3 Jahre Realität12:12 – Instant On & Customer Value statt Tech-Show13:27 – Insel-Entwicklung & “auf den Tisch stellen”15:21 – Auslieferung, Vorbestellungen & Produktionshochlauf17:57 – D2C & Marke als Erlebnisreise18:40 – Marketing Mix: Roadshows, CRM, Social20:42 – Virtual Demos: Experience ohne Probieren?22:13 – Nahbarkeit & Authentizität als Positionierung26:51 – Zielgruppe: guter Kaffee ohne neues Hobby31:49 – Geling-Garantie, Workflow & Milch-Perfektion35:03 – Studios, Events & “Showroom at Home”38:12 – Skalierung: Fokus vor Globalisierung41:03 – Wertschätzungskette & Spenden an Farmer42:26 – Kaffee, Abo & Smart Subscription44:12 – Kaffee teilen wie Musik: Rezepte & Social Layer49:05 – Unverhandelbar vs. verhandelbar: Vision & Lernschleifen52:45 – Achterbahn, Circle of Trust & Learn-it-all55:41 – Unreasonable Hospitality als SchlusswortLinks:– nunc: https://nunc.coffee/en – Dominik Maier auf IG: https://www.instagram.com/dominik.journey/?hl=d– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Produkt, Genuss und Unternehmertum ganzheitlich denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Daniel Bosman, Gründer, Innovationspionier und Visionär hinter Our Greenery. Wir reden über den Raumgarten als Plug-and-Play Lösung für hyperlokalen Lebensmittelanbau – darüber, warum Daniel bewusst zuerst B2B skaliert (Kantinen, Hotels, Krankenhäuser) und wie aus “Omas Garten” eine Infrastruktur wird, die Frische, Geschmack und Nährwerte zurück auf den Teller bringt.Daniel baut mit Our Greenery nicht nur ein Produkt, sondern ein System: von Go-to-Market-Strategie über Produktionsskalierung bis hin zu Abo-Modell, Open-Access-Ansatz und Community-getriebenen Daten. In dieser Folge geht es darum, warum “frisch” oft nur Marketing ist, weshalb Diversität Monokultur schlägt – und wie man gesunde Ernährung wirtschaftlich, skalierbar und alltagstauglich macht.Im Gespräch erfährst du unter anderem:- wie Daniel Our Greenery aufgebaut hat – und warum der Fokus zuerst auf B2B liegt- wie die 4-phasige Go-to-Market Strategie funktioniert (DTC → Prototyp → Vorbestellung → B2B Scaling)- wie der Raumgarten konkret funktioniert: Plug & Play, Sideboard-Design, nur eine Steckdose- warum “2.400 km vs. 2,4 m” mehr ist als ein guter Satz – und was das für Nährwerte bedeutet- wie Krankenhäuser und Großküchen den Raumgarten nutzen – inkl. Einkaufsliste, ROI & Prozesse- warum Diversität im Anbau Schädlinge reduziert und Geschmack verstärkt- wie Open Access, Sensorik und Community-Experimente zur Produktentwicklung beitragen- warum lokale Produktion in Europa auch geopolitisch die stärkere Wette ist- wie Daniel über Copycats, Patente und Kooperation in einer jungen Industrie denkt- wie Our Greenery Finanzierung, Break-even und Non-dilutive Funding plantKapitel / Timestamps:00:00 – Intro: Einkaufsliste, Omas Garten & “frisch” als Illusion01:35 – Daniel stellt Our Greenery & den Raumgarten vor02:30 – Warum der Fokus aktuell auf B2B liegt (DTC nur passiv)03:08 – Die 4 Phasen Go-to-Market: vom Tischgarten zum Raumgarten04:11 – Auswahl der Testkund:innen & Feedback direkt aus dem Markt05:03 – Pivot: Warum B2B nach Proof & Brand plötzlich funktioniert06:06 – Was ist der Raumgarten? Design, Maße, Setup & Technik07:44 – Einsatz in Großküchen: mehrere Geräte pro Standort bis 20+08:26 – Ursprung: Krankheit in der Familie & Ernährung im Krankenhaus11:30 – ROI & Organisation: “Gib mir deine Einkaufsliste”13:23 – Prozesse, Kühlraum, Verschwendung & Amortisation14:03 – Was wird angebaut? Leafy Greens, Kräuter, Junggemüse, Pak Choi15:18 – 2.400 km vs. 2,4 m: Frische, Aroma & Nährwerte18:05 – Vertical Farming: zentral vs. dezentral vs. Hybrid-Modelle22:14 – Monokultur, Schädlinge & Nährstoffe im System-Design25:03 – Warum dieser Weg: komplexe Probleme, Emotion & Skalierbarkeit29:19 – Skalierung: Produktion in Europa, neue Standorte, neue Co-Founderin32:42 – Produktvision: Varianten, personalisierte Ernährung & Long Game34:59 – Abo-Modell, Sticky Revenue & Open Access statt Lock-in36:15 – Sensorik & Tüftler: wie Pflanzen über Licht/Wasser “geformt” werden39:16 – So funktioniert der Anbau im Alltag: Plug-and-Play für 90%46:13 – Maker Spaces, lokale Fertigung & robuste Lieferketten49:10 – Kooperation vs. Copycats: Lizenzen, Patente & Wettbewerb50:39 – Finanzierung: Break-even, Fördergeld & VC-StrategieLinks:– Daniel Bosman auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-bosman-og/Unser – Our Greenery Website: https://ourgreenery.com/– Our Greenery auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/our-greenery/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Ernährung, Unternehmertum und Gesundheit als System denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Dennis Lisk – besser bekannt als Denyo von den Beginnern. Wir reden über Family-first als Fundament, über Spiritualität jenseits von Religion, über Routinen, die nicht einengen, sondern Freiheit schaffen – und darüber, wie Dennis parallel zur Musik ein Tech-Startup baut: Proof of Taste mit der virtuellen Clubplattform DISTRICT.Im Gespräch erfährst du unter anderem:- wie Dennis “Family comes first” wirklich lebt – inklusive Routinen, Kalenderlogik und Prioritäten- wie aus VR-Research die Idee für DISTRICT wurde: Kreuzberg als virtueller Clubraum- wieso VR-Adoption (noch) das Bottleneck ist – und was passieren muss, damit es Mainstream wird- was Dennis an Blockchain überzeugt: Ownership, Dezentralität, faire Plattformregeln- warum er Meme Coins als “dezentrale Marken” versteht – mit riesigem Potenzial und noch mehr Scams- wie NFT-Tickets, Proof of Attendance und Fan-Relationship in Zukunft aussehen könntenKapitel / Timestamps:00:00 – Intro: Denyo, Zeitdruck & Tech-Neugier02:18 – Family first & Spiritualität jenseits von Religion05:16 – Routinen, Balance & tägliches Schreiben12:23 – Von Krypto zu VR: Warum DISTRICT entstanden ist14:49 – DISTRICT erklärt: Kreuzberg virtuell & DJing in VR17:51 – Hype Cycle, Reality Check & Durchziehen20:54 – VR-Adoption: Devices, Preis & Mainstream27:22 – Blockchain: Ownership statt Spekulation37:27 – DAO, Community-Governance & Creator-Economy57:04 – Beginner-Update: neue Musik & Sampling-Magie1:06:48 – Kreativprozess, Abstand & Qualitätscheck1:09:13 – Wrap-up: Purpose, Dankbarkeit, MessageLinks:– Dennis Lisk auf Instagram: https://www.instagram.com/denyo.official/?hl=de– Dennis Lisk auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dennislisk/– DISTRICT (Proof of Taste): https://district.berlin/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Musik, Mindset und Tech nicht getrennt denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Carolin Niemczyk – Sängerin, Songwriterin und Teil des Erfolgsduos Glasperlenspiel – über ihren Weg von der klassischen Gesangsausbildung zum Plattenvertrag direkt nach dem Abi, über den Entstehungsprozess von „Geiles Leben“ (inklusive vieler Versionen, bis man wieder bei der Ursprungsidee landet) und warum Live-Auftritte für sie der wichtigste Teil des Jobs sind.Im Gespräch erfährst du unter anderem:warum Carolin von Klassik zu Pop gewechselt ist – und was Songwriting für sie bedeutetwie „Geiles Leben“ zum Hit wurde (und warum man manchmal zur Ursprungsversion zurückkehrt)warum Live-Shows ihr Lieblingspart sindBerlin vs. Bodensee: zwei Zuhause, zwei EnergienSocial Media: Kommunikation, Druck und Doomscrollingwarum sie Alben liebt – aber „Track by Track“ verstehtUnternehmertum & Nachhaltigkeit: Fashion-Rental aus dem eigenen FundusKapitel / Timestamps:00:00 – Von Klassik zu Songwriting03:05 – Berlin & Bodensee: zwei Zuhause06:40 – „Geiles Leben“: Entstehung, Auswahl, Versionen09:20 – Hit-Song, Jubiläum & Live-Magie14:00 – „Wir schaffen das“: positive Message in schwierigen Zeiten21:40 – Branche, Image-Fragen & eigene Haltung finden25:50 – Performance & Live-Konzept28:05 – Solo-Phase („Chick“) & Selbstbild34:15 – Social Media: Pflicht, Tool, Sog42:20 – Nebenprojekte: Fashion-Rental-Boutique & Nachhaltigkeit49:30 – TV als Challenge (Jury, Formate, Nervosität)Links:Spotify: https://2ly.link/1zM0uApple: https://2ly.link/1zM0sAmazon: https://2ly.link/1zM0zmynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Julian Hosp – Unternehmer, ehemaliger Profisportler, Arzt und einer der bekanntesten Krypto-Pioniere im deutschsprachigen Raum. Wir reden über Unternehmertum als Identität, extreme Wachstumsphasen, Momentum im Investieren – und warum Work-Life-Balance nur über lange Zeiträume Sinn ergibt.Im Gespräch erfährst du unter anderem:warum Julian sich immer als Unternehmer gesehen hat – auch im Profisportwie Kitesurfen, Medizin und Business sein Denken geprägt habenweshalb Scheitern in Hongkong notwendig für späteren Erfolg warwie er in Krypto einstieg und warum Timing entscheidend istwas extreme Hustle-Phasen wirklich kosten – und wann sie sinnvoll sindwarum Momentum im Business und Investieren alles verändertweshalb er Trends bewusst reitet statt gegen sie anzukämpfenwie sich seine Prioritäten hin zu Familie, Gesundheit und Langfristigkeit verschoben habenKapitelmarken:00:00 – Intro & Unternehmertum als Identität02:38 – Profisport, Medizin & frühe Prägung05:58 – Hongkong: Scheitern & Learnings07:10 – Einstieg in Krypto10:12 – Startups, ICOs & Hustle-Jahre15:43 – Momentum, Opfer & Intensität17:30 – Work-Life-Balance in Phasen19:50 – Trend-Hopping vs. Gegenstrom23:34 – Personal Brand & Polarisierung29:23 – Zero-to-One: Gründer-Skills35:17 – Momentum im Investieren42:25 – Umfeld, Freunde & Community50:38 – Leben in Singapur1:02:15 – Familie & neue Prioritäten1:09:55 – Rat an das jüngere IchLinks:– Dr. Julian Hosp auf Instagram: https://www.instagram.com/julianhosp/?hl=de– Dr. Julian Hosp auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julianhosp/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Unternehmertum und Leben langfristig denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Stephan Pütz “T800” – ehemaliger MMA-Champion, Unternehmer, Naturfreund und Tierschützer. Wir reden über sein Leben nach der Profi-Karriere, warum sein Rücktritt nichts mit Gesundheit zu tun hatte, wie er Athleten (und Nicht-Athleten) über Ernährung wirklich leistungsfähiger macht – und wie aus Merch, Content und Community ein System entstanden ist, das Ralf’s Ranch und echten Tierschutz finanziert.Im Gespräch erfährst du unter anderem:warum Stephans Rücktritt nicht durch seinen Gesundheitszustand ausgelöst wurdeweshalb MMA-Training nicht automatisch verletzungsanfälliger ist – und warum Trainingskultur der Hebel istwie seine 1:1 Ernährungsberatung funktioniert: subjektiv + objektiv, statt „One-size-fits-all“warum pflanzenbasiert nichts mit Ersatzprodukten zu tun hat – sondern mit Basics, Regionalität & Entzündungsbalancewie “T800” in Russland zur kompletten Terminator-Promo wurde – inklusive Trailer und Storylinewarum “Maschine” für ihn ein echtes Kompliment ist – und was das mit Menschen machtwie Merch, YouTube & Kooperationen bei ihm funktionieren – und warum 95% der Deals abgelehnt werdenwie Ralf’s Ranch / Sanctuary finanziert wird und warum er den Verwaltungsapparat bewusst minimal hältwarum Bildschirmzeit, Fokus und “ADHS” bei ihm nicht als Schwäche, sondern als passendes Lebens-Setup gedacht werdenKapitelmarken:00:00 – Intro: Karriereende, Verletzungen & “Maschine” als Kompliment03:33 – Pflanzenbasierte Ernährung: Prinzipien statt Ersatzprodukte06:39 – Rücktritt, Trainingsalltag & Leben nach dem Profisport09:25 – Training nach dem Rücktritt: Kraft, Kondition, Grappling & Klettern11:17 – Content & YouTube: Vlog/Infotainment, Bildschirmzeit & Fokus14:07 – Merch, GmbH & NGO: Wie aus Gewinn echte Hilfe wird15:23 – T800: Kampfname, Russland-Promo & Identität21:39 – Naturverbundenheit, “Biophilia” & Waldbaden als echte Praxis28:29 – Ranch-Alltag: Hunde, Rinder, Schweine & Kaninchen-Learnings36:26 – Struktur vs. Chaos: Wie er mit vielen Projekten klarkommt40:52 – Was ist Freizeit? Lesen, Sachbücher & Offline statt digital43:17 – ADHS, Reizüberflutung & warum sein Setup perfekt zu ihm passt52:38 – Monetarisierung, Sponsorings & warum nur sinnvolle Produkte promoted werdenLinks:Stephan auf YouTube: https://www.youtube.com/@t800Spotify: https://2ly.link/1zM0uApple: https://2ly.link/1zM0sAmazon: https://2ly.link/1zM0zmynds Podcast: https://www.mynds.show/de/ Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Performance, Natur und Verantwortung zusammen denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Saliya Kahawatte, Speaker, Unternehmer und Autor, der mit 15 Jahren 95% seines Augenlichts verloren hat und trotzdem – oder gerade deswegen – seinen Weg in der sehenden Welt gefunden hat. Eine Geschichte über Resilienz, unternehmerischen Mut und die Kraft, aus vermeintlichen Nachteilen Stärken zu entwickeln.Im Gespräch erfährst du unter anderem:wie Saliya über Nacht 95% seines Augenlichts verlor und trotzdem auf der Regelschule bliebwarum er seine Behinderung jahrelang versteckte und sich als "Sehenden" ausgabweshalb 250 Jobabsagen ihn nicht gestoppt, sondern motiviert habenwie aus persönlicher Not ein nachhaltiges Geschäftskonzept entstandwarum sein Mindset-Training auf praktischer Erfahrung statt Theorie basiertwie er in 8 Wochen seine Autobiografie schrieb und zum Bestseller machtewas es bedeutet, das eigene Leben als Kinofilm zu erlebenweshalb Low Vision die am schnellsten wachsende Zielgruppe der Welt istwie Corona sein Business zerstörte und er komplett neu aufbautewarum er nur noch mit High Performers arbeitetwelche Rolle Feedback-Schleifen und schnelle Umsetzung für Erfolg spielenKapitelmarken:00:00 – Intro & plötzlicher Sehverlust mit 1501:54 – Wer ist Saliya Kahawatte? Unternehmer trotz Behinderung02:09 – Die Nacht, die alles veränderte: Netzhautablösung05:13 – Kampf um den Regelschulplatz gegen alle Widerstände09:24 – Versteckte Behinderung im ersten Arbeitsmarkt13:27 – Von der Verheimlichung zur Öffentlichkeit18:47 – Hotellerie-Ausbildung: Learning by Pain22:32 – Resilienz ist kein Buzzword – es ist überlebensnotwendig24:42 – Coaching basiert auf Lebenserfahrung, nicht Lehrbuch30:29 – Mindset entmystifiziert: Verhalten wird zur Routine34:21 – 8 Wochen Selbstreflexion: Wie ein Bestseller entsteht40:28 – Vom Buch zum Kinofilm: Der lange Weg nach Hollywood44:50 – Method Acting: Kostja Ullmann wird zu Saliya47:08 – Low Vision als Wachstumsmarkt: 1 Milliarde Menschen51:07 – Corona-Crash: 87% Umsatzverlust und Neustart55:17 – High Performer Teams: Warum Klarheit wichtiger ist als Nettigkeit58:21 – Feedback-Kultur und kontinuierliche Verbesserung1:01:41 – Gaming für Low Vision: Die nächste Inklusions-Revolution1:06:48 – Kettcar-Mentalität: Machen statt ZweifelnLinks:– Saliya auf Instagram: ⁠https://www.instagram.com/saliyakahawatte/ – mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Beweise braucht, dass Grenzen nur im Kopf existieren.
In dieser Folge sprechen wir mit Jonas Deichmann – Extremsportler, Abenteurer und Weltrekordhalter. Wir reden über mentale Stärke, Komfortzonen, warum 120 Ironman-Distanzen vor allem Kopfsache sind und weshalb echte Inspiration nicht aus Leid, sondern aus Freude entsteht.Jonas Deichmann ist bekannt für Projekte, die zuvor als unmöglich galten: von 120 Ironman-Distanzen in 120 Tagen, über einen Triathlon um die Welt, bis hin zu Weltrekorden auf dem Fahrrad durch ganze Kontinente. In dieser Episode geht es nicht nur um sportliche Extreme, sondern um Haltung, Resilienz und die Frage, wie man ein Leben gestaltet, das sich wirklich nach dem eigenen anfühlt.Im Gespräch erfährst du unter anderem:- warum mentale Stärke wichtiger ist als körperliche Leistungsfähigkeit- wie Jonas vom Softwarevertrieb zum professionellen Abenteurer wurde- weshalb große Projekte immer im Kopf beginnen – und nicht im Körper- warum er Herausforderungen sucht, statt sich mit Komfort zufriedenzugeben- wie man mentale Stärke trainiert, ohne Leistungssport zu betreiben- weshalb Authentizität der Schlüssel für Reichweite und Wirkung ist- wie Jonas Weltrekorde plant – wie ein Startup- warum er sich nicht als Influencer, sondern als Athlet sieht- wie er mit Gefahr, Angst und Unsicherheit umgeht- warum der beste Zeitpunkt für Veränderung immer „jetzt“ istKapitel / Timestamps:00:00 – Start & Mindset hinter extremen Projekten01:05 – Begrüßung & Vorstellung01:31 – Studium, Internationalität & erste Abenteuer02:16 – Vom Softwarevertrieb zum Extremsportler03:17 – Der erste Weltrekord & Selbstständigkeit04:15 – Fahrrad-Weltreisen & Freiheitsdrang05:34 – 120 Ironman-Distanzen & mentale Stärke06:27 – Grenzen verschieben: ein Prozess07:17 – Abenteuer vs. klassischer Profisport09:38 – Storytelling & Social Media10:00 – Warum Leichtigkeit mehr inspiriert als Leid11:58 – Der Durchbruch mit dem Triathlon um die Welt13:06 – Zero to One vs. One to Ten14:36 – Budget, Sponsoren & Professionalisierung17:39 – Gefährlichste Situationen unterwegs19:42 – Mentale vs. physische Stärke20:56 – Wie man mentale Stärke trainiert24:58 – Krisen, Rückschläge & Perspektive27:01 – Wofür Jonas kein Verständnis hat30:14 – „Entweder-oder“-Fragerunde36:03 – Projektplanung wie ein Startup39:27 – Keynotes für Unternehmen42:14 – Aktuelle & kommende Projekte44:33 – Jonas’ wichtigste BotschaftLinks:– Jonas Deichmann auf Instagram: https://www.instagram.com/jonas_deichmann/– Mehr über mynds: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Folge gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der gerade selbst vor einer großen Entscheidung steht.
In dieser Folge sprechen wir mit Dejan Garz, Friseurmeister und Creator hinter Deutschlands größtem Haarpflege-Account. Wir reden über seinen Weg vom Salon am Jungfernstieg zur Social-Media-Brand mit über einer Million Follower:innen, darüber, warum Haarpflege für alle zugänglich sein sollte – und weshalb Authentizität wichtiger ist als perfekt geplanter Content.Dejan Garz ist Friseurmeister, Content Creator und Unternehmer. Während des Corona-Lockdowns begann er, sein Fachwissen über Haarpflege auf Social Media zu teilen – und baute sich innerhalb kurzer Zeit eine enorme Reichweite auf. In dieser Folge geht es darum, wie aus handwerklicher Leidenschaft eine Creator-Brand wurde, warum Vertrauen die wichtigste Währung ist und wie sich Content, Community und Unternehmertum miteinander verbinden lassen.Im Gespräch erfährst du unter anderem:- wie Dejan vom Dorf in Niedersachsen über die Friseurausbildung nach Hamburg kam und dort als Friseur arbeitete- warum Corona der Startschuss für seinen Fokus auf Social Media war- wie ein erstes TikTok über Haarewaschen über Nacht Millionen erreichte- weshalb Haarpflege-Content für die breite Masse relevanter ist als reine Salon-Technik- warum Friseurlehre und Meisterausbildung anspruchsvoller sind, als viele denken- wie Dejan sich kontinuierlich selbst weiterbildet – über Studien, Inhaltsstoffe und Trends- warum er Drogerieprodukte empfiehlt und Haarpflege bewusst demokratisiert- wie aus Creator-Reichweite eigene Pflegeprodukte entstehen- weshalb Authentizität, Community-Nähe und direkte Kommunikation zentral für seinen Erfolg sind- warum Haare Spaß machen sollen – und Perfektion auf Social Media trügtKapitel / Timestamps:00:00 – Intro & wer ist Dejan Garz?01:42 – Vom Dorf nach Hamburg: Ausbildung & erster Salon02:58 – Vom Friseur zum Content Creator03:30 – Corona als Wendepunkt04:13 – Content-Recherche, Algorithmen & Hooks05:07 – Das erste virale TikTok07:24 – Vom Salon-Portfolio zum Endkunden-Content08:10 – Friseurlehre, Meister & kontinuierliches Lernen09:24 – Eigene Produkte & unternehmerischer Anspruch12:01 – Haarpflege für alle: Drogerie statt Luxus16:56 – Haare sollen Spaß machen19:40 – Content, Alltag & Creator-Routinen22:08 – Ungeplanter Content & Authentizität26:04 – Tanzen als zweite Leidenschaft29:48 – Ausbildung, Familie & Entscheidungen30:25 – Die Rolle der Mutter & Support33:14 – Creator-Alltag zwischen Arbeit & Privatleben36:44 – Community-Management & Verantwortung39:12 – Editing, Video & kreative Prozesse41:29 – Alter Egos & Perücken im Content45:00 – Friseurhandwerk heute & Stammkund:innen47:00 – Zukunft: Produkte, Salons & Skalierung54:10 – Social Media, Vergleich & mentale Gesundheit56:30 – Wrap-UpLinks:– Dejan Garz auf Instagram: https://www.instagram.com/dejangarz– Dejan Garz auf TikTok: https://www.tiktok.com/@dejangarz– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der Social Media, Handwerk oder Unternehmertum neu denkt.
In dieser Folge sprechen wir mit Fatih Özdemir, Co-Founder von Outlet46, über echtes E-Commerce-Business jenseits des Hypes. Während andere Millionen in Ads verbrennen, verkauft Fatih 1 Million Artikel pro Jahr – ohne Amazon, ohne Facebook-Werbung, ohne Social Media Marketing. Eine Geschichte über Authentizität, harte Arbeit und die Realität hinter den Erfolgsgeschichten.Im Gespräch erfährst du unter anderem:wie Outlet46 2024 eine Million Artikel verkaufte – ohne Werbung, Plattformen oder Marketing-Budgetwarum die meisten E-Commerce-Erfolgsgeschichten kompletter Bullshit sindweshalb Fatih bereits 2003 im Kinderzimmer mit eBay startete – als es noch echte Pionierarbeit warwie er von 4 Millionen Euro Schulden zurück zu 100% Wachstum kamwarum er glaubt, dass die meisten Agenturen keine Daseinsberechtigung habenwie das Geschäftsmodell "von den Reichen kaufen, an das Volk verkaufen" funktioniertweshalb er eine goldene Rolex und einen Ferrari als Business-Investment siehtwie Manifestation und Spiritualität in seinem Unternehmertum eine Rolle spielenwarum authentische Preise und echte Qualität mehr wert sind als Marketing-Trickswelche Expansion nach Berlin geplant ist – mit Pop-Up-Stores, B2B und TikTok-Shoppingwarum er lieber mit Kindern auf dem Spielplatz spielt als mit Erwachsenen über das Wetter zu redenweshalb frei sein und Wahrheit sprechen wichtiger ist als gemocht zu werdenKapitelmarken:00:00 – Intro: "Wir kaufen von reichen Firmen, geben es dem Volk"01:11 – Wer ist Fatih Özdemir? Der "Kaiser" von Outlet4602:40 – 1 Million Artikel verkauft – ohne Werbung, ohne Plattformen05:20 – Kritik an Agenturen und modernen E-Commerce-Gründern09:24 – LinkedIn-Diskussionen und das Spiel mit der Wahrheit14:30 – Fake Gründergeschichten vs. echte Pionierarbeit18:38 – "Mach dein Ding" – Authentizität statt Agentur-Speak22:00 – Das Outlet46-Geschäftsmodell: Restposten wiederbeleben28:53 – Ferrari-Manifestation und Business-Investments34:20 – Spiritualität, Gott und das Universum im Business41:35 – Von eBay 2003 bis heute: Die echte Gründergeschichte46:25 – Mission: Markenware für jeden bezahlbar machen51:15 – Fasten, Fokus und frei sein55:39 – Berlin-Expansion: Pop-Up-Store bis Galeria-Kaufhof-Übernahme1:04:15 – B2B-Geschäft und internationale Expansion1:09:01 – TikTok-Shopping und die Zukunft des Live-Commerce1:14:50 – Personal Branding vs. Outlet46-Brand1:19:12 – Mutig sein, frei sein – die Philosophie des Erfolgs1:26:39 – Wrap-Up: In Bewegung bleibenLinks:– Outlet46: https://www.outlet46.de/– Fatih Özdemir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kaiser-fatih-der-heilige-hustler-549638128/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der echtes Unternehmertum von Marketing-Bullshit unterscheiden kann.
In dieser Folge sprechen wir mit Otto Birnbaum, General Partner bei Revent, über Impact Investing, die Realität hinter dem KI-Hype und warum die Unternehmen, die unsere größten gesellschaftlichen Probleme lösen, auch die wertvollsten Firmen der nächsten Dekade werden.Im Gespräch erfährst du unter anderem:wie Venture Capital funktioniert und warum Risikodiversifikation entscheidend istweshalb die "Social Cost of Carbon" bei 100€ pro Tonne liegt und Europa damit 34 Milliarden € jährlich kostetwarum ein Arzt künftig 200 statt 20 Patienten täglich behandeln muss – und wie KI das möglich machtwieso 2044 zwei Arbeitende zwei Rentner finanzieren müssen und was das für Innovation bedeutetwarum "Green Premium" tot ist und Impact-Lösungen günstiger sein müssenwie sich die Post-Purpose-Ära auf Gründer und Investoren auswirktweshalb Otto einen KI-Crash vorhersagt – und warum danach die echten Gewinner entstehenwarum deutsche Unternehmen mehr Risikobereitschaft für Startups brauchenwie IP-Lizenzierung Hardware-Geschäftsmodelle skalierbar machtwo Unternehmertum endet und staatliche Verantwortung beginntweshalb B2B der bessere Hebel für Impact ist als B2Cwarum 10-Jahres-Zyklen im VC Standard sind und wie Exits funktionierenKapitelmarken:00:00 – Intro: KI muss Ärzte 10x effizienter machen01:13 – Wer ist Otto Birnbaum und was ist Revent?02:57 – Venture Capital erklärt: LPs, Risikodiversifikation und Returns06:35 – Market Timing Risiko und Impact-getriebene Marktanalyse08:16 – Früphase-Investment: Right-to-win und intrinsische Motivation14:08 – Due Diligence bei Seed-Stage: Team, Markt, Lösung17:23 – Aktive Deal-Suche vs. Inbound-Pitches19:18 – Diversität als Performance-Indikator, nicht Selbstzweck22:40 – Impact Measurement: Custom KPIs vs. Geldwert-Übersetzung24:45 – Social Cost Beispiel: Sicherheitsgurt vs. CO2-Regulierung29:38 – B2B-Fokus: Warum große Emitter der echte Hebel sind33:51 – Post-Purpose-Ära: Gründer wollen Sinn, Investoren Returns37:53 – Green Premium ist tot: Besser UND günstiger als Erfolgsformel41:02 – Hardware vs. Software: IP-Lizenzierung als Skalierungshebel42:20 – Magnotherm-Beispiel: Magnetische Kühlung ohne toxische Chemikalien44:36 – Staat vs. Privatwirtschaft: Wo Innovation endet und Politik beginnt47:01 – KI als Effizienz-Tool vs. Kern-Geschäftsmodell52:29 – Specialist AI Models: Bioinformatik-Beispiel aus San Francisco55:30 – KI-Crash-Vorhersage: Wie Dot-Com Boom & Bust58:20 – Konträres Investieren: Alpha generieren gegen den Markt1:01:48 – Schlusswort: Mut und Risikobereitschaft für InnovationLinks:– Revent: https://www.revent.vc/– Otto Birnbaum auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ottobirnbaum/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/Wenn dir die Episode gefällt, abonnier den Podcast und teil sie mit jemandem, der verstehen will, wie Impact und Returns zusammengehören.
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