DiscoverZeugnis:Zukunft – Der Bildungspodcast des Ernst Klett Verlags
Zeugnis:Zukunft – Der Bildungspodcast des Ernst Klett Verlags

Zeugnis:Zukunft – Der Bildungspodcast des Ernst Klett Verlags

Author: Ernst Klett Verlag GmbH

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Description

Bildung und Schule sind Themen, die uns alle betreffen und viel Gesprächsstoff bieten. In den Nachrichten, bei politischen Debatten oder am heimischen Küchentisch – häufig wird darüber diskutiert, was nicht gut läuft und wo wir nachbessern müssen: marode Schulen, schleppende Digitalisierung, fehlende Fachkräfte …

Hier bei Zeugnis:Zukunft soll es nicht nur um den Status-Quo und die üblichen Baustellen gehen. Es geht vielmehr um die Zukunft unserer Schulen und unseres Bildungssystems. Wie gehen wir die aktuellen Herausforderungen an? Wen braucht es dafür? Und welche innovativen Lösungen werden bereits umgesetzt? Genau darüber spricht Maximilian Schulyok, Geschäftsführer des Ernst Klett Verlags, mit Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, Bildung neu zu denken und zu gestalten.

Im Podcast zu Gast sind Bildungsexpertinnen und -experten, Politikerinnen und Politiker, Lehrkräfte, Soziologinnen und Soziologen, Schulleiterinnen und -leiter sowie Digitalbotschafterinnen und -botschafter.

Maximilian Schulyok spricht unter anderem mit YouTuber und Mathehelfer Daniel Jung. Seine Erklärvideos werden mehr als 60 Millionen Mal im Jahr geklickt. Er erklärt uns, warum gerade Mathe vielen Schülerinnen und Schülern so schwerfällt und welchen Stellenwert Schule in Zeiten von Daten und KI-Systemen hat.

Milena Pflügl ist Gründerin von Schulfix, einer digitalen Lernplattform für Schulen und Lehrkräfte, Vorstand im Didacta-Verband und häufig im Austausch mit Unternehmen aus dem EdTech-Bereich. Von ihr erfahren wir, wie wir unsere Lehrkräfte entlasten und unterstützen können und warum wir gerade die Fortbildung von Lehrkräften stärker in den Mittelpunkt stellen sollten.

Silke Müller ist Schulleiterin, erste niedersächsische Digitalbotschafterin und Bestsellerautorin. Ihre Schule zählt bundesweit zu den Vorreitern im Bereich Digitalisierung. Von ihr lässt sich Maximilian Schulyok erklären, warum das derzeitige Schulsystem eine „charmante Ruinenverwaltung“ ist und warum es gerade für Schulen so wichtig ist, sich zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen.

Neue Folgen von Zeugnis:Zukunft gibt es alle drei Wochen überall dort, wo es Podcasts gibt. Hört rein und erfahrt, wie wir die Bildung von morgen gestalten können!

Impressum:
https://www.klett.de/inhalt/rechtliches/impressum/6927
26 Episodes
Reverse
Was passiert mit unserem Gehirn unter Dauerstress und warum trifft es Lehrkräfte besonders? Ein Klassenzimmer voller Energie, Lärm und Emotionen – für viele Lehrkräfte ist der Schulalltag ein permanenter Stresstest. In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit dem Neurobiologen Dr. Bernd Hufnagl darüber, was Stress im Gehirn wirklich auslöst und warum Kontrollverlust der zentrale Belastungsfaktor ist, besonders in sozialen Berufen. Dr. Hufnagl erklärt, weshalb nur noch wenige Menschen in kurzen Pausen tatsächlich regenerieren können. Er zeigt, welche Rolle Smartphones dabei spielen und warum Langeweile für unser Gehirn kein Problem, sondern eine wichtige Ressource ist. Es geht um Mikropausen, um Lärm als Stressverstärker und um die emotionale Dynamik im Klassenzimmer. Außerdem spricht er über Frustrationstoleranz und darüber, warum Leidenschaft im Lehrberuf entscheidend ist. Die Folge liefert konkrete Denkanstöße, wie bewusste Regeneration gelingen kann. Und sie macht Mut, Stress nicht einfach hinzunehmen, sondern aktiv gegenzusteuern. Foto: Klaus Pichler
Bildung ist für viele zugänglicher geworden, aber gerechter ist sie deshalb noch lange nicht. In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Julian Michels von der NGO ‚Education Y‘ über Bildungsgerechtigkeit, Superdiversität und die wachsenden Herausforderungen im Schulalltag. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was brauchen Schulen wirklich, um allen Kindern gerecht zu werden? Und was kann sofort umgesetzt werden, auch ohne zusätzliches Budget? Julian beschreibt, was passiert, wenn Lehrpläne auf eine Realität treffen, die längst nicht mehr homogen ist: unterschiedliche Sprachen, Biografien und Lernprofile, oft geprägt von Armut oder traumatischen Erfahrungen. Er gibt Einblicke in konkrete Schulentwicklungsprozesse, erklärt das Format „Zukunftsbuffet“ zur besseren Elternbeteiligung und plädiert für mehr Mut, echte Partizipation und weniger Lippenbekenntnisse.
Timo Marquardt ist nicht nur leidenschaftlicher Pädagoge, sondern auch erfahrener "Headhunter" für schulisches Fundraising und Personalgewinnung. In dieser Folge spricht er mit Maximilian Schulyok darüber, wie Schulen souverän mit größeren Budgets umgehen, Fördermittel strategisch einsetzen und den Kontakt zu Förderinstitutionen stärken können. Außerdem gibt er wertvolle Praxistipps zu Personalgewinnung, zur Zusammenarbeit mit Schulträgern und zu seinem Erfolgsmodell der „pädagogischen Finanzplanung“.
Wie kann man ein Klassenzimmer so gestalten, dass Kinder selbstständiger, motivierter und konzentrierter lernen? In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit dem Schweizer Unterrichtsentwickler und Pädagogen Reto Thöny über das Churermodell – ein innovatives Raum- und Unterrichtskonzept für Schulen. Denn: Lernräume sind mehr als nur Kulisse. Sie beeinflussen, wie Schülerinnen und Schüler lernen, wie Lehrkräfte arbeiten und letztlich, ob Bildung gelingt. Das Churermodell bricht mit dem klassischen Frontalunterricht und schafft eine flexible Lernumgebung mit Zonen für Konzentration, Austausch und individuelle Förderung. Wie lässt sich das Modell auch ohne Neubau umsetzen? Welche Rolle spielt die Lehrkraft in diesem neuen Setting? Und warum profitieren gerade herausfordernde Klassen davon? Die Antworten dazu gibt es in dieser Folge.
Respekt gilt als Schlüssel für gelingenden Unterricht. Aber was bedeutet das im Alltag einer Lehrkraft? In dieser Folge spricht Lehrerin und Podcasterin Ulla Riemer mit Maximilian Schulyok über das Spannungsfeld zwischen Respekt, Autorität und Beziehung in der Schule. Sie erklärt anschaulich, wie man mit herausforderndem Verhalten konstruktiv umgehen kann und macht deutlich, warum Respekt kein vertikales Machtspiel ist, sondern auf echter Augenhöhe entsteht. Wir erfahren, wie man sich als Lehrkraft Respekt verschafft, ohne laut zu werden, wie der Vergleich mit einem Kinofilm dabei hilft, Schülerinnen und Schüler besser zu verstehen und wie starke Beziehungen sowohl das Klassenklima als auch den Lernerfolg nachhaltig verbessern können.
Schön, dass du da bist!

Schön, dass du da bist!

2025-11-2535:091

Was macht eine Schule zu einem guten Ort? Der Schulleiter der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck-Billerbeck spricht über Begegnung auf Augenhöhe, gelebte Demokratiebildung und die Kraft des Zuhörens. Seine Schule stand im Finale des Deutschen Schulpreises 2025 und ist damit eine der 15 besten Schulen Deutschlands: Was macht sie so besonders? Genau darüber sprechen in dieser Folge Host Maximilian Schulyok und der langjährige Schulleiter Torsten Habbel. Was unterscheidet die Schule von anderen? Wie funktioniert dort selbstorganisiertes Lernen? Und wie gelingt echte Partizipation? Torsten Habbel teilt seine Erfahrungen über das pädagogische Konzept, nämlich eine Schule der Region zu sein, spricht über echte Gemeinschaft, Vertrauen und Verantwortung für das eigene Lernen und erklärt, was gelebte Demokratie im Schulalltag bedeutet.
Kondome über Bananen stülpen war gestern. In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit der Berliner Sport- und Biologielehrerin Sina Krüger über zeitgemäße Sexualbildung in Schulen. Sina erklärt, warum viele Lehrkräfte sich mit dem Thema schwertun, welche Rolle Lehrmaterialien und Sprache spielen und wie man Jugendlichen hilft, selbstbestimmt und aufgeklärt mit Sexualität umzugehen. Sina teilt Erfahrungen aus ihrem Unterricht, spricht über ihre Forschung zur Darstellung der Vulva in Schulbüchern, über Pornografiekompetenz als Lernziel und darüber, warum viele Lehrkräfte mit dem Thema hadern. Sie macht klar: Gute Sexualbildung braucht nicht nur Wissen, sondern auch Haltung, Sprache und Mut.
Wie sieht Schule aus, wenn wirklich alle Kinder mitgedacht werden? In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Christian Möwes, dem Schulleiter der PRIMUS-Schule Münster Berg Fidel, einer von fünf Modellschulen in NRW, die seit Jahren zeigen: Inklusion funktioniert. Die Schule setzt konsequent auf jahrgangsgemischtes Lernen, multiprofessionelle Teams und individuelle Förderung – mit nachweislichem Erfolg. Was bedeutet Inklusion im Schulalltag wirklich? Wie kann Schule so gestaltet werden, dass alle Kinder gemeinsam und erfolgreich lernen – unabhängig von Herkunft oder Voraussetzungen? Und warum ist es höchste Zeit, das viergliedrige Schulsystem grundsätzlich zu überdenken? Am Beispiel der PRIMUS-Schulen wird sichtbar, wie Inklusion unter realen Bedingungen funktionieren kann.
Was braucht es, damit Schulen in Deutschland wirklich zu lernenden Systemen werden? Prof. Dr. Anne Sliwka, Bildungsforscherin der Universität Heidelberg, fordert einen echten Paradigmenwechsel im Bildungssystem – weg vom Einzelkämpfertum, hin zu Teamarbeit, datenbasierter Schulentwicklung und zielgerichteter Förderung. Gemeinsam mit Host Maximilian Schulyok analysiert sie, wie Länder wie Kanada, Estland oder Singapur systematisch Bildung verbessern – und was Deutschland konkret von ihnen lernen kann. Wir sprechen über zentrale Ziele wie Kompetenzentwicklung, Chancengleichheit und Persönlichkeitsbildung, über digitale Screening-Tools, das „Not-Yet-Prinzip“ in der Lernförderung und warum Verantwortung und Führung auf allen Ebenen entscheidend sind. Außerdem erklärt Prof. Anne Sliwka, warum Wertschätzung, moderne Arbeitsumgebungen und eine gemeinsame Vision für Bildung auch für die Motivation von Lehrkräften essenziell sind.
Immer früher kommen Kinder mit digitalen Medien in Berührung. Viele Grundschulkinder haben heute schon ein eigenes Smartphone und sind auf Social Media unterwegs. Doch wie können Schule und Eltern damit sinnvoll umgehen? In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Vanessa Thiel, Grundschullehrerin und Bildungsinfluencerin. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, wie kindgerechte Medienerziehung in der Grundschule funktionieren kann. Vanessa gibt spannende Einblicke in ihren Unterricht, erzählt von Herausforderungen – und zeigt, wie Lehrer:innen und Eltern gemeinsam Verantwortung übernehmen können. Ein offenes, inspirierendes Gespräch über Chancen, Risiken und warum Medienbildung kein Extra, sondern ein fester Bestandteil von Schule sein sollte.
Smartphones gehören längst zur Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen. Trotzdem fordern immer mehr Länder Handyverbote an Schulen – zuletzt Österreich und Hessen. Doch ist das wirklich die richtige Lösung? Oder ein Reflex aus Unsicherheit? Dr. Lea Schulz, Sonderpädagogin und Diklusions-Expertin an der Europa-Universität Flensburg, hat dazu eine klare Meinung. Sie fordert: Begleiten statt verbieten. Gemeinsam mit Host Maximilian Schulyok diskutiert sie, warum pauschale Handyverbote nicht sinnvoll sind – und wie Schule stattdessen zum Lernort für digitale Mündigkeit und Inklusion werden kann.
Wie lernen junge Menschen in einer Welt, die sich rasant verändert? Und was bedeutet das für die Rolle der Lehrkraft? Zwischen Digitalisierung, KI, Lehrkräftemangel und gesellschaftlichem Wandel stehen Schulen unter immensem Veränderungsdruck. In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Dr. Frank Haß – Schulpädagoge, Englischlehrer und Herausgeber renommierter Bildungsreihen – über eine der wichtigsten Zukunftskompetenzen im Bildungsbereich: selbstreguliertes Lernen. Was bedeutet Selbstregulation konkret? Warum reicht Stoffvermittlung nicht mehr aus? Welche Rolle spielt die Lehrkraft als Lernbegleiter – und wie gelingt echte Eigenverantwortung im Klassenzimmer? Ein tiefgründiges Gespräch über neue Lernkulturen, die Chancen von KI im Fremdsprachenunterricht und die Frage, wie Schule junge Menschen wirklich stark macht.
Sprache prägt unsere Wahrnehmung – und unsere Wirklichkeit. In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Maurice Soulié, Sensitivity Reader und Bildungsreferent für Antirassismus und Empowerment. Gemeinsam diskutieren sie, warum Sprache im Schulbuch nicht neutral ist, wie diskriminierende Stereotype unbewusst reproduziert werden und was Verlage tun können, um vielfältige und respektvolle Bildungsinhalte zu gestalten. Maurice gibt Einblick in seine Arbeit mit Redaktionen, erklärt, was es mit ‚Tokenism‘ auf sich hat, und macht deutlich, warum seine Arbeit keine Zensur, sondern verantwortungsvolle Gestaltung ist.
Warum sollte jedes Kind einmal programmiert haben? In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Julia Freudenberg, Geschäftsführerin der Hacker School, über digitale Bildung, Chancengleichheit – und darüber, wie junge Menschen für IT begeistert werden können. Im Fokus stehen Future Skills, Programmieren als Denkweise, überholte Klischees – und die Frage, was Schule braucht, um wirklich alle Kinder mitzunehmen.
Warum fällt es vielen Kindern schwer, flüssig zu lesen und Texte zu verstehen? In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit Sabine Uehlein von der Stiftung Lesen über Ursachen und Auswege aus der Lesekrise. Im Fokus stehen aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis: vom Stellenwert des Lesens in Familien und Kita über motivierende Leseformate, verbindliche Lesezeiten in der Schule und dem Einsatz verschiedener Lautleseverfahren. Auch der Einsatz digitaler Tools und Künstlicher Intelligenz in der Leseförderung wird diskutiert. Sabine Uehlein macht deutlich: Leseförderung beginnt nicht in der Schule, sondern schon in der Kita – und sie endet nicht im Deutschunterricht.
In Folge 10 von Zeugnis:Zukunft spricht Host Maximilian Schulyok mit Lehrer und KI-Experte Florian Nuxoll über die tiefgreifenden Veränderungen, die Künstliche Intelligenz für Schule und Prüfungskultur mit sich bringt. Gemeinsam analysieren sie, welche Prüfungsformate überholt sind, warum mündliche Prüfungen an Bedeutung gewinnen und wie Co-Kreation mit KI sinnvoll gelingt. Florian gibt praxisnahe Einblicke in seinen Unterricht und berichtet, warum er ab der 7. Klasse keine schriftlichen Hausaufgaben mehr gibt, welche digitalen Tools er nutzt und warum er trotzdem wieder verstärkt analog arbeitet.
Welchen Einfluss hat Künstliche Intelligenz auf den Fremdsprachenunterricht? Diese Frage haben Host Maximilian Schulyok und Carola Surkamp, Professorin für Fremdsprachendidaktik an der Universität Regensburg, im Live-Talk auf der didacta diskutiert. Schnell wird klar: KI-Übersetzungstools können Sprachbarrieren abbauen, doch ein tiefes Verständnis von Sprache und Kommunikation bleibt essenziell. Fremdsprachenlernen bedeutet mehr als Vokabeln und Grammatik – es fördert interkulturelle Kompetenz und die kritische Reflexion über Sprache. KI sollte den Unterricht daher gezielt ergänzen, aber nicht ersetzen. Im Gespräch geht es unter anderem um den praktischen Einsatz von KI-Tools im Unterricht, deren Einfluss auf die Prüfungskultur und die Frage, warum es sich auch in Zukunft lohnt fremde Sprachen zu lernen.
Demokratie braucht Bildung – unter diesem Motto stand die didacta 2025, Europas größte Bildungsmesse in Stuttgart. Host Maximilian Schulyok hat vor Ort spannende Gäste aus dem Bildungsbereich getroffen und mit ihnen über die Zukunft von Schule und Lernen gesprochen. Wie verändert KI den Schulalltag – und macht sie den Unterricht besser? Was müssen Lehrkräfte für die Demokratiebildung beisteuern? Und was denken Schüler:innen über die neue Schulreform in Baden-Württemberg? Antworten auf diese Fragen gibt es im Klett-Café von Steffen Brill (Mitbegründer eduhu), Dario Nassal (Geschäftsführer von Buzzard), Joshua Meisel (Landesschülersprecher Baden-Württemberg) und Monika Stein (Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg).
Neben dem Elternhaus und den sozialen Medien hat vor allem die Schule einen großen Einfluss auf die politische Bildung junger Menschen - Stichwort: Demokratiebildung. Doch was genau versteht man eigentlich unter Demokratiebildung? Was kann und sollte Schule dazu beitragen? Und wie motiviert man junge Menschen zur politischen Teilhabe? Im Gespräch mit Dr. Wolfgang Beutel, Vertretungsprofessor für Didaktik der politischen Bildung an der Leibniz Universität Hannover, beleuchtet Host Maximilian Schulyok die Bedeutung und die Herausforderungen der Demokratiebildung in Schulen. Dr. Beutel erklärt, warum Demokratiebildung nicht auf ein einzelnes Fach beschränkt sein sollte, sondern als Querschnittsaufgabe für die gesamte Schule verstanden werden muss. Er betont, wie wichtig es ist, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, offen über antidemokratische Tendenzen zu sprechen und Schüler:innen zu ermutigen, sich demokratisch zu engagieren.
Der Bildungsabschluss in Deutschland ist nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhängig. Im Fokus dieser Folge steht das Startchancen-Programm von Bund und Ländern, das 4.000 Schulen gezielt fördern soll. Ein Beispiel dafür ist die Realschule Hohenstein, eine Brennpunktschule in Wuppertal. Schulleiterin Kathrin Abend schildert die täglichen Herausforderungen: fehlende Ressourcen, Unterstützung bei Alltagsproblemen der Schüler und den Wandel der Schulfunktion. Sie erklärt, warum das Startchancen-Programm ein wichtiger Schritt ist, um Defizite auszugleichen und neue Perspektiven zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Personalausstattung, Schulsozialarbeit, Basiskompetenzen und Diagnostik. Ein ehrliches Gespräch über Beziehungsarbeit, Geduld, Gelassenheit und den notwendigen Respekt für Menschen, die sich tagtäglich für die Gesellschaft einsetzen.
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