Discover
Augsburger Allgemeine Live
Augsburger Allgemeine Live
Author: Augsburger Allgemeine
Subscribed: 19Played: 703Subscribe
Share
© Augsburger Allgemeine
Description
In unserer Reihe "Augsburger Allgemeine Live" kommen Top-Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft zu Wort. Das Format, das regelmäßig bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt, gibt es auch zum Anhören.
51 Episodes
Reverse
Es war der 12. Juli 2021 als Wladimir Putin einen Aufsatz über die „historische Einheit von Russen und Ukrainern“ veröffentlichte. Ein Datum, das Katja Gloger noch genau im Gedächtnis hat. Während der Text in Deutschland kaum Beachtung fand, erkannte die langjährige Russland-Korrespondentin sofort die Gefahr. „Ich habe das gelesen und war ganz tief erschrocken, weil sich dieser Aufsatz wie eine Kriegserklärung erschien“, berichtete Gloger bei der Veranstaltungsreihe „Augsburger Allgemeine Live“. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Investigativjournalisten Georg Mascolo, war sie in der Stadtbücherei Augsburg zu Gast, um eine Bilanz der verfehlten deutschen Russlandpolitik zu ziehen.
Im Gespräch mit Peter Müller, dem Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen und Margit Hufnagel, der Leiterin des Politikressorts, analysierten Gloger und Mascolo, wie Deutschland über Jahre hinweg Warnzeichen ignorierte und sich in eine fatale Energieabhängigkeit begab.
Wie stabil ist die politische Mitte in Deutschland? Warum sind Krisen oft auch Prüfsteine für Führung und Zusammenhalt? Bestsellerautor und Politikjournalist Robin Alexander spricht bei „Augsburger Allgemeine Live“ über die Dynamik von Macht in Berlin, den Umgang mit Herausforderungen wie Energiekrise, Migration und Klimaschutz – und über die Rolle der Medien im Zeitalter von Algorithmen.
Robin Alexander gewährt exklusive Einblicke in seine journalistische Arbeit, erzählt von ungewöhnlichen Recherchen und diskutiert, was Parteien, Regierung und Gesellschaft jetzt zusammenhält – oder auseinandertreibt.
Volles Haus, große Erwartungen: Als Angela Merkel im Kongress am Park in Augsburg die Bühne betrat, brandete sofort Applaus auf. Die Veranstaltungsreihe „Augsburger Allgemeine Live“ hatte schon viele prominente Gäste, doch das Interesse an der ehemaligen Kanzlerin war außergewöhnlich. Im Gespräch mit den Chefredakteuren Andrea Kümpfbeck und Peter Müller sprach sie offen über Krieg und Frieden, über ihre Flüchtlingspolitik – und auch darüber, wie sich ihr Leben nach 16 Jahren an der Spitze der deutschen Politik verändert hat.
Beim Thema Migration verteidigte Merkel ihre Entscheidung von 2015, die Grenze offen zu lassen, räumte aber zugleich Probleme ein. „Ich habe nichts, was nicht von Recht und Gesetz war, getan“, sagte sie und erhielt dafür Applaus. Humanitäre Verantwortung und rechtliche Grenzen müssten miteinander abgewogen werden.
Gleichzeitig zog sie eine positive Zwischenbilanz: „Wir haben so vieles geschafft, das schaffen wir jetzt auch noch“, sagte sie mit Blick auf Integrationserfolge und die vielen Menschen, die inzwischen in Arbeit und Ausbildung gekommen seien. Zugleich mahnte sie, ungelöste Fragen wie Rückführungen nicht aus den Augen zu verlieren.
Der Abend bot auch Einblicke ins Privatleben der Altkanzlerin. Merkel schilderte, wie sie den Übergang in den Ruhestand plante — zunächst mit einer Rückzugsphase an der Ostsee — bevor internationale Krisen den Terminkalender wieder bestimmten. Zwischen Politik und persönlichem Befinden schimmerte immer wieder Merkels pragmatische Art durch: Sie sprach von Lieblingsorten in Bayern, von Gartenarbeit und von den kleinen Dingen, mit denen sie ihren Alltag heute füllt.
Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, positioniert sich bei "Augsburger Allgemeine Live" klar gegen die AfD und grenzt die katholische Kirche deutlich von deren Positionen ab. Die AfD vereinnahme christliche Werte, vertrete diese aber in Wahrheit nicht universell, sondern nur für einen Teil der Bevölkerung. Bätzing warnt vor einer Nähe der Kirche zur AfD und betont die gesellschaftliche Verantwortung, Spaltungen nicht zu vertiefen.
Auch zur Debatte um die Kandidatur von Frauke Brosius-Gersdorf äußert er sich, verweist aber auf die Verantwortung der Politik. In Bezug auf die Rolle der Frau betont Bätzing, dass Frauen in allen kirchlichen Gremien Mitbestimmung haben sollten und spricht sich für ein Diakoninnen-Amt aus.
Diana Damrau ist als Opern-Weltstar auf den ganz großen Bühnen zu Hause, etwa der Met Opera in New York, wo sie sieben ihrer bedeutendsten Debuts gab, der Scala in Mailand, der Opera Garnier in Paris oder dem Royal Opera House in London, wo sie zuletzt auch schon für König Charles III. gesungen hat. Am Dienstag, 8. Juli, war sie zu Gast bei unserer Reihe „Augsburger Allgemeine Live“. Sie stellte sich den Fragen von Richard Mayr, Leiter des Ressorts Kultur und Journal der Augsburger Allgemeinen, und Rebekka Jakob, Redaktionsleiterin der Günzburger Zeitung und der Mittelschwäbischen Nachrichten.
Die gebürtige Günzburgerin sprach über ihre Schulzeit am Dossenberger-Gymnasium und wie diese Zeit ihre Leidenschaft zur Musik entfachte. Damrau, die ihre schulische Laufbahn dort begann, erzählte, warum sie sich für das „Dossi“ entschied und welche Erinnerungen sie damit verbindet. Zum einen die ersten Jahre mit schwierigen Unterrichtsfächern und das Lampenfieber bei Prüfungen, das für sie lange Zeit zum Alltag gehörte – und ihr den Spitznamen „Warnblinkleuchte“ einbrachte.
Zum anderen die schönen Erinnerungen, die Bedeutung von Musik im Unterricht und die wertvolle Unterstützung, die sie von ihren Lehrern erhielt. Ohne diese wäre ihre Karriere auf den Bühnen der Welt nicht möglich gewesen, erzählte die 54-Jährige. Geprägt wurde sie auch von ihrem Studium in Würzburg und den schwierigen Erfahrungen, die sie nach ihrer ersten Gesangspause wegen einer Operation durchmachte.
Aber auch ihr Leben als zweifache Mutter und ihre kulinarischen Vorlieben waren Gesprächsthema am Abend. Wer sich das Gesagte der Opernsängerin nicht entgehen lassen möchte, kann die Veranstaltung nun als Live-Mitschnitt nachhören.
"Reset - Die Wahrheit stirbt zuerst“ heißt der neue Thriller von Peter Grandl. Am 25. Juni war der Bestsellerautor bei Augsburger Allgemeine Live zu Gast. Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie politische Radikalisierung, digitale Manipulation und die Rolle des Journalismus. Grandl, der mit seinem neuen Werk „Reset“ für Aufmerksamkeit sorgt, las Passagen aus seinem neuesten Roman und berichtete von seiner journalistischen und künstlerischen Laufbahn.
Während der Veranstaltung schilderte Grandl, wie die Themen Desinformation und Künstliche Intelligenz längst reale Gefahren für Gesellschaft und Demokratie darstellen. Er unterstrich die Bedeutung klassischer Medien, insbesondere des Printjournalismus, als Gegengewicht zu Fake News und digitaler Meinungsmache. Das Publikum erhielt Einblicke in Grandls kreativen Prozess und die Recherchen hinter seinen Romanen – auch bei der Augsburger Allgemeinen –, die den Einfluss neuer Technologien auf unsere Lebenswirklichkeit beleuchten.
Auch persönliche Erfahrungen, etwa aus der Arbeit an einer AIDS-Dokumentation, flossen in das Gespräch ein. Dabei wurde deutlich, dass Grandl seine fiktionalen Welten stets eng mit gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft. Der Abend endete mit einem Ausblick auf kommende Projekte und einer Diskussion über die Herausforderungen ehrlicher Berichterstattung im digitalen Zeitalter. Wer nicht dabei sein konnte, kann die Veranstaltung nun als Podcast nachhören.
Warum haben die Amerikaner Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt? Welche Ideen und Strategien verfolgt er, und wie wird er Europa und den Rest der Welt beeinflussen? Diesen und weiteren Fragen unseres Chefredakteurs Peter Müller und der stellvertretenden Ressortleiterin Politik, Margit Hufnagel, hat sich am Montagabend der ehemalige Verteidigungs- und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gestellt.
Vor etwa 300 Gästen sprach er im „Kleinen goldenen Saal“ über die Herausforderungen, die sich für Deutschland und Europa aus Trumps Präsidentschaft ergeben. Was müssen wir tun, um uns auf diese neue Realität vorzubereiten? Er analysiert die aktuellen politischen Entwicklungen und die Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen.
Guttenberg spricht auch darüber, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter Trumps Führung gestalten könnten. Der ehemalige CSU-Politiker bietet einen Ausblick auf die geopolitische Lage und die Zukunft Europas in einer Welt, die sich zunehmend polarisiert.
Können X, Facebook, Tiktok und Co. Qualitätsjournalismus ersetzen? Welche Rolle spielen die Medien im derzeitigen Bundestagswahlkampf? Und: Sind TV-Duelle zwischen den Kanzlerkandidaten tatsächlich so relevant? Diese und andere Fragen haben die Chefredakteure der Augsburger Allgemeinen, Andrea Kümpfbeck und Peter Müller, mit dem ehemaligen Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, diskutiert.
„Finanzsorgen, Millionenbaustellen, Migration: Was uns 2025 trotz aller Probleme Hoffnung macht“ - unter diesem Motto stellte sich Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber im Live-Interview im Medienfoyer der Augsburger Allgemeinen den Fragen von Nicole Prestle, Leiterin der Augsburger Lokalredaktion, und AZ-Chefredakteur Peter Müller.
Robert Habeck will Kanzler werden. Doch ist der Grünen-Politiker, der aus einer frisch gescheiterten Ampel-Regierung kommt, überhaupt der Richtige dafür? In einem Live-Interview stellte sich der Wirtschaftsminister den Fragen von Chefredakteur Peter Müller und der stellvertretenden Leiterin unserer Politikredaktion, Margit Hufnagel. Der Abend in der Stadtbibliothek wurde gemeinsam mit der Augsburger Buchhandlung am Obstmarkt und Kultur-Impresario Kurt Idrizovic veranstaltet.
Sie gehört seit fast 60 Jahren zu Deutschlands beliebtesten Schauspielerinnen: Uschi Glas. Wer kennt sie nicht als Apanatschi in der Karl-May-Verfilmung Winnetou? Ihren Durchbruch aber hatte die gebürtige Niederbayerin 1968 mit der Tragikkomödie „Zur Sache Schätzchen“. In den 70er- und 80er-Jahren schließlich bildete sie zusammen mit ihrem TV-Dauerpartner Elmar Wepper das Traumpaar des deutschen Fernsehens: in „Polizeiinspektion 1“, „Unsere schönsten Jahre“ oder „Zwei Münchner in Hamburg“.
Immer patent, immer engagiert, immer mit eigenem Kopf. Auch heute noch – Uschi Glas wurde im März 80 Jahre alt – steht sie vor der Kamera und engagiert sich ehrenamtlich in verschiedensten Projekten. Unter anderem für den von ihr gegründeten Verein „Brotzeit“, in dem Senioren für Tausende Grundschüler ein kostenloses Frühstück machen. Wer ist die Frau, die Zeit ihres Lebens alles sein wollte, nur kein Schätzchen? Die immer Position bezogen und nie weggeschaut hat? Darum ging es am Donnerstagabend im Interview, das Sie hier im Podcast nachhören können.
Bruno Jonas ist bekannt als jemand, der Politik und Gesellschaft mit scharfer Zunge kommentiert. Der Kabarettist gehört schon seit den 1980er Jahren und seinen Auftritten im „Scheibenwischer“ zu den großen und prägenden Figuren der politischen Satire.
Warum halten wir divergierende Meinungen heute nicht mehr aus? Ist unsere Gesellschaft gereizter als früher oder bilden wir uns das nur ein? Welche Verantwortung tragen die Medien dafür? Und was bedeuten die Wahlerfolge der AfD für das kulturelle Leben in unserem Land? Über diese und viele weitere Fragen haben wir in der neuesten Ausgabe unserer Gesprächsreihe "Augsburger Allgemeine Live" gesprochen.
Chefredakteur Peter Müller spricht mit Washington-Korrespondent Karl Doemens und Außenpolitik-Expertin Margit Hufnagel über die anstehenden US-Wahlen, Donald Trump, Kamala Harris und die Folgen des Wahlergebnisses für Deutschland.
Im Live-Interview mit unserer Redaktion findet der frühere Siemens-Chef klare Worte zum Standort Deutschland, zur AfD und zur deutschen Klimapolitik.
Europa ächzt unter hohen Flüchtlingszahlen, mittelmäßigen Wirtschaftszahlen und dem Zulauf für rechte Parteien. Wie der EVP-Chef Manfred Weber die Zukunft der EU sieht und warum er an Führungsfiguren Kritik übt.
Im Live-Interview mit unserer Redaktion äußert sich Bayerns Ministerpräsident zu den Anfeindungen gegen die Grünen, die Kanzlerfrage und verrät seine drei größten Wünsche.
Am 24. Februar 2022 ließ der russische Präsident Wladimir Putin seine Truppen in der Ukraine einmarschieren. Nach anfänglichen Erfolgen wird die Situation für die ukrainische Armee immer schwieriger. Wie kann dieser Krieg enden? Darüber spricht Chefredakteur Peter Müller mit dem Kriegsberichterstatter Till Mayer und der stellvertretenden Politik-Chefin unserer Redaktion Margit Hufnagel.
Mit seinen beiden Olympiasiegen von 1994 in Lillehammer wurde Markus Wasmeier zu einem der größten Sport-Heroen des Landes. Der "blonde Bub vom Schliersee" mit dem wallenden Haar, dem stechenden Blick und dem gewinnenden Lächeln raste damals in die Herzen der Menschen.
Fast auf den Tag genau 30 Jahre liegen diese Erfolge nun zurück und noch immer ist Wasmeier einer der bekanntesten deutschen Sportler überhaupt. Am Montag, 5. Februar, war der Doppel-Olympiasieger Gast unserer beliebten Gesprächsreihe "Augsburger Allgemeine Live" und stellte sich den Fragen unserer Redakteurin Stefanie Wirsching und ihres Kollegen Andreas Kornes.
Wasmeier beendete kurz nach den Spielen von Lillehammer seine Karriere. Dem Skisport blieb er als Fernsehexperte für die ARD erhalten. Legendär seine Kamerafahrten. Kein Hang war Wasmeier zu eisig, kein Wetter zu schlecht.
Weit weniger spektakulär, aber mindestens genauso sehenswert ist, was der 60-Jährige in seiner Heimat geschaffen hat. Er gründete ein Freilichtmuseum. Uralte Bauernhäuser, die sonst dem Verfall preisgegeben würden, haben er und seine Helfer dafür in alle Einzelteile zerlegt und am Schliersee wieder aufgebaut.
Doch Wasmeier hat auch schwere Zeiten durchlebt. In seinem Buch mit dem Titel "Dahoam" arbeitete er 2017 die schwere Krebserkrankung seiner Frau Gitti auf, die "größte Herausforderung, die wir jemals zu bewältigen hatten". Gemeinsam besiegten sie die heimtückische Krankheit.
Er war einer der beliebtesten Politiker in Deutschland, mancher hielt ihn schon für den nächsten Kanzler, ehe eine Plagiatsaffäre seine Karriere jäh beendet hat. Karl-Theodor zu Guttenberg kennt die Höhen und Tiefen, die Politiker durchlaufen müssen.
Wie geht man mit dem persönlichen Scheitern um? Wie schafft man es, sich neu zu motivieren und zurückzukehren in die Öffentlichkeit? Wie blickt er auf den Kosmos Politik, der auch sein Leben geprägt hat? Würde er zurückkehren in die Berliner Politik? Über diese und viele weitere Fragen haben wir in der neuesten Ausgabe unserer Gesprächsreihe "Augsburger Allgemeine Live" gesprochen.
Fußball und Eishockey – ganz im Zeichen des Sports stand „AZ live“, das Gesprächsformat der Augsburger Allgemeinen, am Dienstag, 16. Januar 2024, im Kleinen Goldenen Saal in Augsburg.
Die Trainer der beiden größten Sportvereine der Stadt, Christof Kreutzer von den Augsburger Panthern und Jess Thorup vom FC Augsburg, standen den Sportredakteuren Milan Sako und Johannes Graf vor rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörern Rede und Antwort.




