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Viererkette - der FCA-Podcast
Viererkette - der FCA-Podcast
Author: Augsburger Allgemeine
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© Augsburger Allgemeine
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In unserem Podcast "Viererkette" berichten unsere Reporter Robert Götz, Marco Scheinhof, Johannes Graf und Florian Eisele über Tore, Trainer und Transfers, aber auch über Nullnummern, Niederlagen und Nebensächlichkeiten. Dafür reisen sie mit dem FC Augsburg quer durch die Republik, notfalls auch durch Europa und die ganze Welt, um über das Geschehen erzählen zu können.
Die zu jedem Spieltag aktualisierte Playlist zu unserer Rubrik "Wenn dieses Spiel ein Song wäre" findet ihr hier: https://open.spotify.com/playlist/5ydqSuj7E7Lq432xELYdfx?si=5e63fa797679445b
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Duplizität der Ereignisse: Innerhalb von vier Tagen standen zwei Heimspiele für den Augsburg an - und in beiden Fällen schnupperte der FC Augsburg am jeweils wichtigen Sieg, führte und gab den Erfolg noch aus der Hand. Nach dem 1:1 gegen Union Berlin, bei dem der FCA mit einem Mann mehr in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen musste, gab es auch am Sonntagabend keinen Sieg. Hier reichte Augsburg sogar eine 2:0-Führung nicht zum Sieg aus, am Ende gab es ein 2:2. Die Begleitumstände des Spiels hatten fast schon Slapstick-Charakter, befindet die Viererkette, der FCA-Podcast unserer Redaktion.
Das Spiel in Mönchengladbach sollte für den FC Augsburg zu einer Standortbestimmung werden. Tatsächlich gehen vom ersten Spiel des FCA im neuen Jahr und der ersten Partie von Manuel Baum als Cheftrainer klare Signale aus - allerdings nicht so, wie sich der Klub das vorgestellt hat. 0:4 hieß es am Ende bei den Fohlen - es ist ein Wirkungstreffer gegen eine Mannschaft, die im Saisonverlauf eindeutig auch schon ihre Probleme offenbart hat und selten richtig sattelfest wirkte. Woran das liegt, was sich ändern muss und warum vor allem eine Langzeit-Statistik das Problem des FCA offenbart - darum geht es in der aktuellen Viererkette, dem FCA-Podcast unserer Redaktion.
In der ersten Live-Aufzeichnung der Viererkette macht ein besonderer Gast die Aufwartung: FCA-Präsident Markus Krapf kam in die Heimatwelt der Augsburger Allgemeinen in der Maximilianstraße, um mit Florian Eisele und Johannes Graf über das bewegte Jahr des FC Augsburg zu reden.
Von den drei Trainern, die in dieser Zeit für Augsburg arbeiteten, hatte Sandro Wagner natürlich das größte mediale Echo erzeugt. Krapf spricht über den Austausch mit dem im Dezember entlassenen Coach, auf welche Weise er zuletzt mit ihm Kontakt hatte und was er sich für ihn wünscht. Ebenso geht es um die Zielsetzung für den Rest der Saison mit Manuel Baum, den Zwist mit der aktiven Fanszene und die langfristige Suche nach einem neuen Trainer.
Das Spiel selbst bot wenig, um sich länger als nötig daran zu erinnern: 0:0 hieß es am Ende zwischen dem FCA und Werder Bremen. Die Idee von Trainer Manuel Baum, Marius Wolf in der Sturmspitze einzusetzen, zahlte sich nicht aus - und die Tage von Phillip Tietz, der wieder nur von der Bank kam, scheinen in Augsburg gezählt zu sein. Zugleich dreht sich vieles um den neuen FCA-Trainer. Wir besprechen die Lage, ziehen ein Fazit des turbulenten Kalenderjahres, küren unsere Momente und Personen des Jahres und blicken auf das neue Fußball-Jahr des FC Augsburg.
FCA-Trainer Manuel Baum fasste das 0:1 in Frankfurt so zusammen: „In der 3. Liga hätten wir das Spiel gewonnen.“ Nicht deswegen, weil der FC Augsburg potentiell gegen alle Drittligisten der Favorit sein müsste, sondern weil in dieser Liga etwas fehlt, das es in den ersten beiden Spielklassen gibt: den Videoschiedsrichter. Gleich zweimal griff der ein und versagte zwei Augsburgern Treffern die Anerkennung. Der Grund jeweils: hauchdünne Abseitsentscheidungen.
Sowohl Chrislain Matsima als auch Noahkai Banks jubelten vergeblich - und Frankfurts Treffer blieb der einzige in einer knappen Partie. Was von den Entscheidungen zu halten ist, was das Gute an der Partie ist und warum es beim neuen FCA-Trainer nun recht schnell gehen könnte, ist in der neuen Ausgabe der Viererkette zu hören, dem FCA-Podcast unserer Redaktion.
Nur wenige Tage waren vergangen, nachdem Manuel Baum auf die Bank des FC Augsburg zurückgekehrt war. Um die Qualitäten, die den FCA auszeichnen, wieder hervorzubringen, reichte das offenbar. Beim 2:0 gegen Leverkusen zeigte sich die zuvor vor allem in der Defensive taumelnde Mannschaft rundum verbessert. Baum veränderte nichts Grundlegendes, aber seine Kniffe wirkten: Keven Schlotterbeck erhielt von ihm die Kapitänsbinde und spielte einen genialen Pass, der die Führung ermöglichte.
Anton Kade lief in der vordersten Sturmreihe auf und besorgte das 2:0. Robin Fellhauer schließlich machte auf der rechten Seite ein starkes Spiel. Alles, was sich Baum ausrechnete, schien zu klappen - und dennoch gab es während des Spiels Ärger. Die aktive Fanszene machte ihrem Ärger über die Führung des Vereins um Präsident Markus Krapf sowie Geschäftsführer Michael Ströll Luft und kritisierte diese mit Spruchbändern.
Was davon zu halten ist, ob Baums Kniffe auch im nächsten Bundesligaspiel in Frankfurt aufgehen werden und welche Kandidaten bei der Trainersuche des FCA gute Chancen haben - und welche nicht - ist in der aktuellen Folge der Viererkette, dem FCA-Podcast unserer Redaktion, zu hören. Der neue Coach wird zumindest nach derzeitigem Stand nicht Baum heißen - und muss dennoch ein sehr klar umrissenes Anforderungsprofil erfüllen. Oder wird Baum doch noch schwach? Was dafür und was dagegen spricht? Viererkette hören.
Das Kapitel Sandro Wagner beim FC Augsburg ist Geschichte. Was als ambitionierter Umbruch begann, endete nach nicht einmal einer halben Saison in der vorzeitigen Trennung. Dass die Zusammenarbeit so abrupt endete, lag offenbar nicht nur an der Vereinsführung. Die Zweifel beim Trainer selbst wuchsen nach der ernüchternden Niederlage gegen Hoffenheim massiv an. Wie die Viererkette, der FCA-Podcast unserer Redaktion, die Entscheidung, die am Montagabend für Schlagzeilen sorgte, einordnet, ist in der aktuellen Folge zu hören.
Sportlich sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Wagner verlässt den Verein als statistisch erfolglosester Trainer der Augsburger Bundesliga-Historie, mit einem Punkteschnitt von 0,93. Neben der Punktausbeute stand vor allem die taktische Ausrichtung in der Kritik. Der Versuch, dem FCA eine komplett neue, offensive Spielidee zu verpassen, ging auf Kosten der defensiven Stabilität – 27 Gegentore in zwölf Spielen belegen dies.
Wenn es in dieser Saison ein Muster beim FC Augsburg gibt, dann dieses: Nach guten Tendenzen und Siegen folgt mit großer Zuverlässigkeit ein herber Rückschlag. Das war auch an diesem Wochenende so: Nach dem wichtigen 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV, der zarte Hoffnungen auf eine dauerhafte Verbesserung weckte, gab es in Sinsheim wieder ein Spiel der Marke „Desaster“. Von Beginn an hatte der FCA bei der TSG Hoffenheim keinerlei Chance, schon zur Halbzeit stand es folgerichtig 0:3, die Partie war gelaufen.
Nach Spielende gab sich Trainer Sandro Wagner mit neuen Tönen hinsichtlich seiner Mannschaft - und nahm erstmals auch seine Mannschaft in die Pflicht und übte Kritik an seinen Spielern. Wie die Viererkette, der FCA-Podcast unserer Redaktion, dies einordnet, ist in der aktuellen Folge zu hören.
Selten war ein Sieg im Vorfeld so wichtig gewesen wie dieser: Der 1:0-Erfolg gegen den Hamburger SV verschafft dem FC Augsburg und Trainer Sandro Wagner Luft. Gerade vor der Mitgliederversammlung des Vereins am kommenden Dienstag, aber auch hinsichtlich der Situation in der Tabelle ist das Gold wert. Überholen wollte Wagner den HSV mit einem Sieg – der Ansatz ist gelungen. Das Votum der Viererkette: Zwei Neuzugänge waren maßgeblich am Sieg beteiligt – und zugleich zeigte der Sieg auch, woran es beim FCA immer noch hakt.
Die 2:3-Niederlage des FC Augsburg beim VfB Stuttgart war ein deutlicher Schritt nach vorne: Gegen den Pokalsieger führte der FCA zweimal, hätte durch Samuel Essende eigentlich zum dritten Mal vorne liegen müssen - doch am Ende stand die vierte Pflichtspielniederlage in Folge zu Buche. Ärgerlich obendrein: Der Elfmeter, der zum Stuttgarter Ausgleich führte, entstand aus einer zweifelhaften Zweikampfsituation zwischen Keven Schlotterbeck und Stuttgarts Dan-Axel Zagadou. Schiedsrichter Harm Osmers hatte sich zuerst gegen einen Strafstoß entschieden, korrigierte seine Entscheidung aber nach Sichtung der Videobilder. Letztlich zeigte der FCA viel Gutes, offenbarte aber auch viele Probleme, die eine Mannschaft hat, die in der Tabelle unten steht, befindet die Viererkette. So sah auch der sonst verlässliche Rückhalt Finn Dahmen beim dritten VfB-Treffer nicht gut aus.
Die Zahlen, mit denen Augsburg in die Länderspielpause geht, verheißen nichts Gutes: Mit 24 Gegentreffern stellt der FCA die schlechteste Abwehr der Bundesliga. Zudem bildet die Tabelle, in der Augsburg derzeit auf Rang 15 steht, ein Kuriosum ab: Gegen alle drei Mannschaften, die derzeit auf einem Abstiegsrang stehen - Heidenheim, Mainz, St. Pauli - hat der FCA schon gespielt und verloren. Umso stärker wächst der Druck nun vor dem Heimspiel des FC Augsburg gegen den Hamburger SV an. Gegen den Aufsteiger steht die erste Partie nach der Länderspielpause an. Ein Sieg ist aus Augsburger Sicht fast schon Pflicht.
Positive Tendenzen liefert das Spiel beim VfB aber eben durchaus: Das Angriffspressing des FCA funktionierte gut. Der zweite Treffer resultierte daraus, dass die Stuttgarter Defensive früh attackiert wurde. Han-Noah Massengo fing den Ball nach einem riskanten Pass des VfB-Keepers Alexander Nübel ab und vollstreckte zum zwischenzeitlichen 2:1. Für den Franzosen war es sein erstes Tor im Profibereich. Was für einen Aufwind spricht, welche Personalien sich jetzt schon für das Winter-Transferfenster andeuten und welche veränderten Vorzeichen das HSV-Spiel gelten, ist in der aktuellen Folge der Viererkette zu hören.
Es war der Abschluss einer Woche zum Vergessen: Gegen Borussia Dortmund verliert der FC Augsburg auch das dritte Heimspiel in Folge. In allen drei Partien blieb der FCA ohne eigenen Treffer. Dabei war das 0:1 gegen Borussia Dortmund noch die Pleite, die am wenigsten weh tat. Deutlich heftiger kamen die Niederlagen gegen Leipzig und vor allem das 0:1 im Pokal gegen Zweitligist Bochum daher. Welch tiefe Spuren diese Niederlage hinterlassen hat, zeigte sich während des Spiels gegen Dortmund, als auf der Ulrich-Biesinger-Tribüne Plakate zu sehen waren, deren Adressat klar Wagner, in Teilen auch die Geschäftsführung um Michael Ströll waren und die sich mit dem „Personenkult“ beschäftigten. Es ist ein bislang einmaliger Vorgang in der Bundesliga-Geschichte des FCA, befindet die Viererkette.
Denn dass eine sportliche Misere alleine noch nicht ausreicht, um einen Augsburger Trainer derart anzugehen, hat die Vergangenheit bewiesen. Wagners Persönlichkeit scheint nicht bei allen Anhängern in Augsburg gut anzukommen. Natürlich wäre das im Erfolgsfall anders. Aber wäre die Kritik auch da, wenn der Erfolg da wäre? Wagners kritische Aussagen - etwa die These, dass der FCA qualitativ gleich aufgestellt ist wie die Bayern oder dass er sich im Falle einer Niederlage alleine in die Fankurve begeben will - stammen noch mehrheitlich aus der eher erfolgreichen Startphase.
Die Frage darf erlaubt sein: Wie gut passt Wagners Persönlichkeit zur Identität des FC Augsburg? „Niemand ist größer als der Verein“, war auf einem der Plakate zu lesen. Wagner, der in manchen Medien aus dem FCA den „Wagner-Klub“ gemacht hat, scheint es nicht absichtlich darauf anzulegen, mehr Präsenz als der Klub zu bekommen. Genau das ist aber der Fall gewesen. Was nun für einen Aufwind spricht, inwiefern Wagner aber auch von seiner ursprünglichen Spielidee abgewichen ist und welche Spieler zu den Verlierern zählen könnten, ist in der aktuellen Folge der Viererkette zu hören.
Es sollte die Reifeprüfung einer verjüngten FCA-Mannschaft sein, die sich zuletzt gefunden hatte - stattdessen geriet das Heimspiel gegen RB Leipzig zum historischen Debakel. Mit 0:6 ging Augsburg gegen die Sachsen unter. Es war die höchste Heimniederlage in der 15 Jahre dauernden Bundesliga-Historie des FCA - und sollte ein eindringlicher Warnruf an die Verantwortlichen des Bundesligisten sein, befindet die Viererkette.
Denn auch wenn Spieler und Trainer auf Augsburger Seiten nach dem Abpfiff sich darin einig waren, dass es individuelle Fehler waren, die zu den Toren führten, darf auch die von Sandro Wagner herausgegebene Taktik hinterfragt werden. Immer und immer wieder liefen die hoch stehenden Augsburger in Konter - und Leipzig nutzte alles eiskalt aus. Nach 22 Minuten stand es 0:3, in die Halbzeit ging es mit einem 0:4 (auch das ist der höchste Heim-Rückstand für den FCA in der Bundesliga).
Wagner verzichtete auf personelle Wechsel, schickte dieselbe Elf nach dem Seitenwechsel auf dem Feld - und auch sonst änderte sich nur wenig. Die Folge: Nach zehn Minuten fiel das fünfte Tor. Insgesamt hat Augsburg nun schon 20 Gegentore nach acht Spielen schlucken müssen. Es wirkt, als ob Wagner keinen Plan B in der Tasche hat, wenn sein Plan A - wie gegen Leipzig geschehen - nicht funktioniert. In den nächsten Spielen gegen Bochum, vor allem aber in den Ligapartien gegen Dortmund und in Stuttgart, muss das besser werden. Was Wagner ändern muss, was von den Szenen zwischen den Ultras und den FCA-Spielern zu halten ist und warum der FCA vielleicht auch ein Problem innerhalb des Kaders hat, ist in der aktuellen Folge der Viererkette zu hören.
Nur 1:1 beim Aufsteiger - ist das nun gut oder schlecht für den FC Augsburg? Das Remis in Köln wäre vor der Saison wohl eher weniger gut bewertet worden, doch angesichts der Saisonverläufe der beiden Mannschaften ist der Umstand, dass der FCA mit einem Punkt aus dem Rheinland zurück kam, durchaus als Erfolg zu sehen - befindet die Viererkette. Im FCA-Podcast unserer Redaktion geht es darum, warum sich die Mannschaft von Trainer Sandro Wagner nach dem Sieg gegen Wolfsburg vor der Länderspielpause nun gefunden haben könnte.
Zudem machte ein Debütant auf sich aufmerksam: Anton Kade, kurz vor Ende der Wechselfrist vom FC Basel nach Augsburg gekommen, stand erstmals in der Startelf. Der 21-Jährige war auf der rechten Seite unterwegs - und lieferte einen hervorragenden Eindruck. Dass er mit seinem herausgeholten Elfmeter maßgeblichen Anteil am Augsburger Tor hat, ist kein Zufall. Damit brechen auch harte Zeiten für den bisherigen Stammspieler auf der rechten Seite, Marius Wolf an. Er wurde beim Auftritt in Köln nur kurz vor Schlusspfiff eingewechselt. Auch Fabian Rieder zeigte erneut, welche Bereicherung er für den FC Augsburg sein kann - und das nicht nur wegen seines Tors.
Um Sandro Wagner war es diesmal relativ ruhig - mit einer Ausnahme. In der zweiten Halbzeit sah der FCA-Trainer die gelbe Karte. Es war Wagners dritte Verwarnung im siebten Ligaspiel. Bei der nächsten Karte ist er gesperrt. Verärgert war der Coach nach dem Schlusspfiff wegen einer anderen Szene: Florian Kainz bekam den Ball im Strafraum an die Hand. Während die FCA-Bank Elfmeter forderte, ließ Schiedsrichter Timo Gerach weiterspielen. Wie die Szene einzuschätzen ist, warum Wagner dennoch nicht als erster Bundesligatrainer gesperrt sein wird und was man über den ehemaligen FCA-Coach Jess Thorup sagen kann - all das ist in der aktuellen Folge der Viererkette zu hören.
Es war der erhoffte Befreiungsschlag für den FC Augsburg und Trainer Sandro Wagner: Beim 3:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg zeigte der FCA endlich wieder die grundsätzlichen Tugenden, verbunden mit einigen Spielideen des neuen Trainers. So waren zum Beispiel die Youngster Mert Kömür und Noahkai Banks mit ihren Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt. Auch der neu verpflichtete Fabian Rieder zeigte, warum er dem FCA acht Millionen Euro wert war. Die Schlagzeilen nach dem Spiel bestimmte aber wieder einmal Sandro Wagner selbst. Der Grund war eine simple Bewegung mit seiner Hand. Nach Abpfiff zeigte er beim Gang in die Katakomben eine Geste, die als „Bla-Bla“ gewertet werden kann.
Ein Zeichen an seine Kritiker, die ruhig weiter reden sollen? Auf die Frage hin, was die Geste sollte, widersprach sich Wagner im Interview bei TV-Sender Sky und in der anschließenden Pressekonferenz. Die Geste sei an seine Familie gerichtet gewesen und nicht als Antwort an seine Kritiker. Was auffiel: Schon bei den Treffern der eigenen Mannschaft war Wagner auffällig ruhig geblieben, hatte die Tore mit auffälliger Gelassenheit zur Kenntnis genommen. Was von alledem zu halten ist, welche sportlichen Erkenntnisse das Spiel gegen Wolfsburg lieferte und warum eine Befürchtung vieler FCA-Trainer nicht zutraf, ist in der aktuellen Folge der Viererkette zu hören.
Die Partie beim 1. FC Heidenheim war von den Verantwortlichen des FC Augsburg und natürlich auch von Sandro Wagner als Spiel bezeichnet worden, in dem es um die grundsätzlichen Werte gehen sollte: laufen, rennen, kämpfen. Also Werte, die zu den Grundtugenden der Augsburger, aber auch des FCH gehören. Am Samstagabend stand für den FCA und Wagner fest: Statt der Wende zum Guten folgte das nächste Debakel. Der FCA verlor auf der Ostalb mit 1:2 - ein Ergebnis, das knapper wirkt, als es das Spiel tatsächlich war. Auch über drei oder vier Gegentore hätte sich Augsburg nicht beschweren können. Wie es nun mit Sandro Wagner weitergeht und wie viel Zeit er noch hat, aber auch darum, welche Schuld die Spieler haben - darum geht es in der aktuellen Folge der Viererkette, dem FCA-Podcast unserer Redaktion.
Das Heimspiel des FC Augsburg gegen den FSV Mainz 05 war ein Tiefpunkt in der noch jungen Saison: Beim FCA lief wenig bis gar nichts zusammen. Selbst eine Überzahl über 40 Minuten lang half der Mannschaft von Sandro Wagner nichts, im Gegenteil: Nachdem der Ex-Augsburger Dominik Kohr vom Platz geflogen war, brach das Team erst richtig ein und kassierte noch zwei weitere Gegentore. Essende gelang nur noch der Ehrentreffer zum 1:4-Endstand.
Die Pleite erzeugt nun einen heftigen Nachhall - und wirft Fragen nach elementaren Qualitäten beim FCA auf. Nicht nur die Spieler, die nahezu alles vermissen ließen, müssen sich hinterfragen - auch Sandro Wagner. Denn nicht nur die Einstellung der Kicker, auch die Aufstellung des Trainers war ursächlich für die Niederlage. Welche Lehren der FCA aus der Klatsche ziehen muss, darum geht es in der aktuellen Folge der Viererkette, dem FCA-Podcast unserer Redaktion.
Gegen St. Pauli musste der FC Augsburg die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Trotz Führung durch Neuzugang Fabian Rieder nach 16 Minuten verlor der FCA am Ende mit 2:1 am Millerntor. Beide Gegentore resultierten aus Standardsituationen und so haderte Trainer Sandro Wagner auch mit der Schiedsrichterleistung. Welche Lehren sollte der FC Augsburg aus dieser Niederlage ziehen? Das besprechen Manuel Andre und Marco Scheinhof in der neuen Folge Viererkette.
Neben der Niederlage gegen St. Pauli geht es in dieser Podcastfolge auch um die letzten Transfers vor dem Deadline-Day. Kurz vor dem Ende des Transferfensters hat der FCA Yussuf Kabadayi und Steve Mounié in die türkische Süper Lig verliehen. Während Mounié zu Alanyaspor wechselt, zieht es Kabadayi zu Gaziantep FK. Verstärken konnte sich die Mannschaft von Sandro Wagner aber auch. Fabian Rieder zeigte mit einem Tor gleich, warum Wagner ihn unbedingt haben wollte. Der Schweizer Nationalspieler ist der teuerste Neuzugang des FC Augsburg in diesem Sommer.
Das Spiel des FC Augsburg gegen den FC Bayern lieferte Geschichten in Hülle und Fülle. Zum einen die, dass der FCA schon fast erledigt schien, nach dem 0:3 aber dennoch zurückkam und am Punkt schnüffelte. Mit der knappen 2:3-Niederlage kann sich Augsburg im ersten Samstagabendspiel seit zehn Jahren gut sehen lassen. Die Szene des Spiels war aber eine andere: In der Schlussphase der Partie rammte Bayerns Sacha Boey im Luftduell den FCA-Profi Robin Fellhauer so brutal um, dass Fellhauer mit einer schweren Gehirnerschütterung und Brüchen im Gesichtsbereich ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zum Glück sendete der FCA am Sonntag Entwarnung: Fellhauer konnte das Krankenhaus verlassen. Neues gibt es auch von Finn Dahmen, der für die deutsche Nationalmannschaft nominiert ist - und auch beim Transfermarkt wird sich noch etwas tun. Über die Partie und alles dazwischen und darüber hinaus sprechen in der aktuellen Folge der Viererkette Marco Scheinhof, Robert Götz und Florian Eisele.
Der FC Augsburg beim SC Freiburg - das war in den vergangenen Jahren alles, nur keine Erfolgsgeschichte. Die meisten Spiele gingen ohne eigenes Tor verloren, der letzte Sieg datierte aus dem Februar 2014. Auch beim Debüt von Sandro Wagner als FCA-Coach sah am Anfang vieles danach aus, als ob es wie immer laufen würde. Freiburg war zum Start die tonangebende Mannschaft. Die Breisgauer jubelten einmal vergeblich - doch dann war der FC Augsburg eiskalt und stellte bis zur Pause auf ein 3:0. Beim 3:1-Erfolg zum Start der Saison war nach Meinung der Viererkette schon viel Wagner-Fußball zu sehen. Dennoch profitierte der 37-Jährige auch vom Spielstil seines Vorgängers Jess Thorup. Ob das Konzept auch eine Woche später beim Treffen mit dem FC Bayern funktioniert, ist hingegen fraglich.
Die Pokalhürde hat der FC Augsburg genommen: Beim Halleschen FC gab es einen glanzlosen, aber wichtigen 2:0-Erfolg für die Mannschaft von Sandro Wagner. Der sparte nach dem Abpfiff nicht mit Lob, sprach seiner Mannschaft ein Kompliment aus. Der 37-Jährige gewann sein Pflichtspieldebüt und steht nun vor seinem ersten Bundesligaeinsatz als Trainer.
Einer, der unter dem ehemaligen Co-Trainer der Nationalmannschaft aufblühte, war auch in Halle einer der Trümpfe: Steve Mounié. Der Stürmer aus dem Benin war in der Vorbereitung der beste Torschütze beim FCA und traf auch im Pokal zum 1:0, auch wenn der Treffer durchaus umstritten war. Zwei andere Spieler könnten den Verein hingegen noch vor Ende der Wechselfrist verlassen.




