Discover130 und mehr – Reden über Hochbegabung
130 und mehr – Reden über Hochbegabung
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130 und mehr – Reden über Hochbegabung

Author: Lina Holzmann, Erwin Klein

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Description

Lina Holzmann und Erwin Klein sind Mitglieder bei Mensa, der weltweit größten Vereinigung von Hochbegabten, und erzählen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Es geht um Schule, Beruf, Beziehungen, Elternhaus, Sport, Mobbing, Prokrastination, Erfolg und, und. Das Besondere: Lina ist 20, Erwin 68 Jahre alt – es gibt also zwangsläufig sehr unterschiedliche Sichtweisen auf das jeweilige Thema. Dazu kommen Gäste, die aus ihrem Hochbegabte-Leben berichten.
Ach ja: 130 ist die magische Grenze – wer bei einem Intelligenztest diese Punktzahl erreicht, gilt als hochbegabt.
25 Episodes
Reverse
Mensa-Jahrestreffen 2026 in München: Wie geht das? Was passiert da? Was ist da los? Wir fragen eine, die es wissen muss: Ulrike Dürnfeld ist seit drei Jahren damit beschäftigt, das fünftägige Treffen gemeinsam mit einem Team von 15 Ms auf die Beine zu stellen. Rund 1.700 Hochbegabte werden sich vom 08. bis 12. April in München treffen. Um die Stadt und das Umland zu erkunden, um Vorträge zu hören und bei Workshops dabei zu sein, um Firmen zu besichtigen, zu diskutieren und vor allem, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Ulrike Dürnfeld erzählt uns, worauf sie sich freut, was ihre Motivation ist, welche Schwierigkeiten es zu bewältigen galt und warum eine klare Hierarchie nötig ist – alles in dieser Folge.
Misserfolge sind immer schwierig zu verarbeiten – und Hochbegabte tun sich besonders schwer damit. Denn sie erwarten meist mehr von sich: Mehr Wissen, mehr Leistung, mehr Anerkennung. Lina und Erwin sind keine Ausnahmen und erzählen von ihren persönlichen Misserfolgserlebnissen und wie sie damit umgegangen sind.
Im November 2025 erschien in der Süddeutschen ein Text mit der schönen Überschrift „Wie blöd kann man nur sein?“ Unterzeile: „Warum ausgerechnet kluge Menschen so oft unvernünftig handeln.“ Grund genug, da einmal genauer nachzufragen.
Heiligabend steht vor der Tür: Grund genug über Weihnachtsmärkte in Madrid und Quedlinburg zu reden, über gute Geschichten und was sie mit Intelligenz zu tun haben – und über Familienleben und Gefühle zur Weihnachtszeit.
Ein ganz besonderer Gast – aus Italien. Schriftsteller und Journalist Stefan Maiwald verrät, was Hochbegabte sich von den Fischern aus Grado abschauen können. Außerdem: Warum Italiener von Selbstoptimierung und langfristigen Planungen eher wenig halten – und trotzdem oder gerade deswegen einige der größten Künstler aus Italien stammen.
Nach der ersten Veränderungs-Folge erhielten wir viele Zuschriften mit der Bitte, zu diesem Thema doch bitte mehr zu bringen. Machen wir natürlich gern.
Alles fing mit einer Mail nach unserer „Eltern“-Folge an. Sandra schrieb uns, wir kamen ins Gespräch. Und merkten sehr schnell: Da sollten wir mehr machen. So entstand diese Folge.
Neue Stadt, neues Leben – oder eher Pleiten, Pech und Pannen? Und ist Veränderung eigentlich wirklich so toll, wie alle immer behaupten – Komfortzone ist doch auch schön, oder?
Am Anfang dieser Folge stand eine Mail; geschrieben von Johannes aus Bayern. Zitat: "Ich wohne aktuell in in einer überschaubaren Stadt mit knapp 20.000 Einwohnern, und irgendwie finde ich das alles nicht so prickelnd. .. Der Radius und Horizont ist oft sehr klein. Naja. Bildlich gesprochen würde ich gerne verreisen, aber es fehlen ein wenig die Gefährten.“ Gutes Thema, dachten wir und haben daraus Folge 17 gestrickt.
Wir reden mit Bao über das Aufwachsen zur Wendezeit in Dresden, und ganz allgemein über seine Erfahrungen als Vietnamese in Deutschland. Was ist der Unterschied zwischen Dresden und München (Spoiler: kein großer)? Wieso macht es Spaß, Sicherungen zum Rausfliegen zu bringen? Wie könnte die Zukunft von MChat aussehen? Und was hat das alles mit Hochbegabung zu tun?
Strenge Eltern, freundschaftliche Eltern, verständige Eltern, ignorante Eltern: Es gibt – gerade auch unter Hochbegabten – die ganze Bandbreite. Das hat massive Folgen für’s ganze Leben, und darüber muss geredet werden.
Lina und Erwin reden über Fragen und Anmerkungen, die uns von Hörerinnen und Hörern geschickt wurden. Es geht um hochbegabte Kinder, um Spiele, die wir als Kinder geliebt haben, um Förderung und um das Leben in der Komfortzone.
Ulrich (Ulli) Pieper ist Projektmanager, seit acht Jahren bei Mensa und seit zwei Jahren Vorstand im Bereich Administration. Er schildert seinen persönlichen Werdegang und erzählt über die Schwierigkeiten gerade bei Hochbegabten, die Dinge zu Ende zu bringen.
Ausgeglichen, gelassen, tiefenentspannt: Das wären viele gern. Stattdessen sind gerade wir Hochbegabten oft drängelig, voreilig und wissen sowieso fast immer fast alles besser. Aber vielleicht ist das gar nicht so negativ wie es scheint.
Julakim ist kreative Höchstleisterin und nimmt uns mit in ihr bLuzland-Universum. Ihr Credo: „Das einzige was wir brauchen, ist Neugierde, und dass man erstmal offen ist.“ Und deswegen gibt es in dieser Folge auch erstmals Musik zu hören.
Schnell von allem angeödet? Ständig auf der Suche nach einem neuen Kick? Wir reden über die kreativen Möglichkeiten, die in der vermeintlich öden oder verplemperten Zeit stecken und fordern: Mehr Langeweile!
„Man erwartet von Hochbegabten, dass sie ihr Leben im Griff haben und mit allem prima klarkommen.“ Isy erzählt über die "dunkle Seite" der Begabung: Über das Gefühl, nicht dazuzugehören, über Depression und wie sie ihr Volk und neue Freunde fand.
Hochbegabung und Gemeinschaft – für manche ein ganz schwieriges Thema. Sind wir alle Nerds, die am Rand stehen, oder nervige Besserwisser, mit denen niemand zu tun haben will? Spoiler: Ganz so schlimm ist es nicht, Mensaner/innen können auch Small Talk und einfach nur nett sein.
Ds Mensaner-Treffen in Göttingen (siehe Folge 6) nutzen wir auch für eine neue Podcast-Folge: Wir setzten uns zu dritt mit Tanja Baudson zusammen, und es wurde sehr wissenschaftlich und gleichzeitig sehr lustig. Tanja war zwei Jahre lang gewähltes Mensa-Vorstandsmitglied und Vorsitzende unseres Vereins, bevor die gesamte Wahl durch eine Gerichtsbeschluss für ungültig erklärt wurde. Jetzt ist sie „nur“ noch Vorstandsassistentin und Co-Ressortleiterin für Wissenschaft & Bildung.
Mensa-Aktiventreffen in Göttingen Ende Oktober: Wir sind natürlich dabei und wollen gleich am ersten Abend den rund 240 Mensaner/innen unser Podcast-Projekt vorstellen. Fun-Fact: Eine Stunde vor diesem Auftritt treffen wir uns zum ersten Mal im richtigen Leben.
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