Discover
Light On! Queere Kultur und Geschichte
Light On! Queere Kultur und Geschichte
Author: Research Group "Light On!"
Subscribed: 1Played: 0Subscribe
Share
© Research Group "Light On!"
Description
Willkommen zum „Light On!“ oder „Licht An!“, ein Podcast, der die oft unsichtbare queere Kultur und Geschichte der Vergangenheit diskutiert. Wir sind ein Team von Forschenden an der Universität Regensburg, gefördert durch die VolkswagenStiftung, die sich mit queerer Literatur und Kultur auseinandersetzt. In unserem Podcast sprechen wir mit den Gästen über die Geschichten der LGBTQ+ Menschen, welche lange im Schatten geblieben sind und durch die Forschung ins Licht gebracht werden sollen. Mehr Informationen zum Projekt: https://queersocialism.net/
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
13 Episodes
Reverse
Franziska Haug hat Germanistik, Kunstpädagogik, Soziologie und Gender Studies in Frankfurt am Main studiert. Sie war unter anderem Lektorin für deutsche Literatur im S. Fischer Verlag, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Visiting Research Fellow an der New York University. In ihrer Promotion beschäftigte sie sich mit literarischen Verfahren der Produktion von Geschlecht durch Arbeit, am Beispiel von Schriftsteller*innen wie Ronald M. Schernikau, Thomas Brasch, Elfriede Jelinek und Gisela Elsner. Das Buch erschien im Jahr 2025 im Verbrecher-Verlag.Heute forscht Franziska als Postdoc im Projekt Light On! zur Ästhetik queerer und schwul-lesbischer Literatur im Sozialismus, mit einem Fokus auf die DDR. Im Jahr 2024 hat sie die Tagung "Queere DDR-Literatur" organisiert – im Jahr 2025 erschien der Sammelband „bin weiblich, bin männlich, doppelt“. Queere DDR-Literatur. Mit dieser Folge eröffnen wir eine besondere Podcast-Staffel, in der wir mit verschiedenen Autor*innen, die am Sammelband mitgewirkt haben, sprechen.Link zum Sammelband auf der Verlagsseite--------------------------------------InhaltVorwortJanin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er JahreAlexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora BeatrizJonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska LinkerhandIda Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska LinkerhandBirgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs KassandraVojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs FrühwerkSina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der TransformationszeitNane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)renRebecca Franke: Queerness in der FDJ-PoetenbewegungLucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er JahreBenedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus LegendeLukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz FühmannsLiesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“--------------------------------------Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Änne Söll ist Professorin für Kunstgeschichte der Moderne an der Ruhr-Universität Bochum mit einem Schwerpunkt in der Kultur- und Geschlechtergeschichte. Christian Wandhoff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an ihrem Lehrstuhl und arbeitet derzeit an seiner Dissertation mit dem Titel „Liminal Bodies in Bloom“. Im Jahr 2024 haben sie in Zusammenarbeit mit Hongwei Bao und Tonia Andresen eine Tagung zu Queerer Avantgarde organisiert, aus der gerade ein Sammelband entsteht. Erscheinen wird er in der Buchreihe "Oyster: Feminist and Queer Approaches to Arts, Cultures, and Genders". In dieser Folge sprechen wir über queere Avantgarde, Kunstgeschichte und Fotografie.Host: Konstantin Weißerth.Link zur Buchreihe: https://www.degruyterbrill.com/serial/fqa-b/html?%3E%3Cem%3EOyster%3A+Feminist+and+Queer+Approaches+to+Arts#volumes Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Muriel Lorenz, Elena Mayeres und Steff Kunz sind Mitarbeiter*innen an einem spannenden Forschungsprojekt „Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation – Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten 1945 bis 1980er Jahre“. Das Projekt widmet sich der Geschichte weiblicher Homosexualität und ist an den Universitäten Freiburg und Heidelberg angesiedelt.Host: Konstantin WeißerthAlle im Podcast genannten Veröffentlichungen kostenlos als PDFs herunterzuladen oder anzuhören: - Booklet aus dem ersten Projektteil, mit Literaturempfehlungen: ‚Alleinstehende Frauen‘, ‚Freundinnen‘, ‚Frauenliebende Frauen‘ – Lesbische Lebenswelten im deutschen Südwesten: https://t1p.de/viu14 - Handbücher zu queerer Geschichte nach 1945, vom Netzwerk queere Zeitgeschichte. Erscheint in 3 Teilen, o Teil 1 Räume: https://t1p.de/fvo0l (Muriel zusammen mit Adrian de Silva Artikel zu virtuellen Räumen; Steff Artikel zu Psychiatrischen Kliniken zusammen mit Karen Nolte)o Teil 2 Differenzen: https://t1p.de/wdt6m (Artikel von Elena zusammen mit Katja Patzel-Mattern zu queer-lesbischen Beziehungsweisen) - Artikel „Lesbische* Frauen* in einer westdeutschen Psychiatrie in den ersten Nachkriegsjahren“ im Dossier von zeitgeschichte|online: https://t1p.de/dz9he - Einen Vorschlag, wie es möglich ist Patient*innenakten queer zu lesen, findet sich im Band „Sexualitäten und Geschlechter – Historische Perspektiven im Wandel“ unter dem gleichnamigen Artikel, auch kostenlos unter: https://t1p.de/g5ehy - Blog des Forschungsprojekts: kurze und kompakte Beiträge zu dem Thema queer/lesbische Geschichte mit Gastbeiträgen von diversen Wissenschaftler*innen, Student*innen verwandter Seminare und natürlich von uns selbst: https://lesbenwelt.hypotheses.org/ - Noch was zum Hören: o Interview von Karen Nolte zum Thema „Lesbische Frauen in Deutschland – Ignoriert, pathologisiert, akzeptiert“ auf SWR Kultur: https://t1p.de/9af9to Interview zu lesbischer Liebe seit Weimar mit uns dreien bei radioFIPS: https://geschlechtliche-vielfalt.de/vorlage-kopie/ o Podcast „Eine Stunde Liebe, Deutschlandfunk Nova: Im Geheimen - Lesbisches Leben in der Weimarer Republik und der NS-Zeit“: https://t1p.de/whozr Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jonah Garde ist Banting Postdoc am Department of Central, Eastern, and Northern European Studies an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Nach einem Studium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Gender Studies und Postcolonial Studies promovierte Jonah Garde 2023 am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern. Jonas Dissertation, Trans* Geschichten der Moderne: »Geschlechtsumwandlung« im 20. Jahrhundert und ihre kolonialen Geister, erschien 2025 beim Transcript Verlag. Außerdem gehört Jonah Garde zum Team von Herausgeber:innen von der Serie Transnational Queer Histories beim DeGruyter.Host: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Eugen Januschke studierte Mathematik und Semiotik und promovierte mit einer Arbeit über die semiotischen Aspekte der Quantenphysik. Heute ist er jedoch vor allem als HIV/AIDS-Aktivist und -Forscher tätig. So arbeitete er von 2017 bis 2021 am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Zudem ist er u.a. Vorstandsmitglied des Vereins denk mal positHIV e.V und des Schwulen Museums in Berlin.Host: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Ulrike Klöppel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Heidelberg. Sie hat Psychologie in Berlin studiert und promovierte in Soziologie an der Universität Potsdam, mit einer Untersuchung zur Geschichte der medizinischen Behandlung von Intergeschlechtlichkeit im deutschsprachigen Raum. Sie war u. a. am Deutschen Hygiene-Museum Dresden, an der Charité, an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Georg-August-Universität Göttingen tätig. Wir sprechen mit ihr über Intergeschlechtlichkeit, Transsexualität und die De-Pathologisierung von Anders-Sein in der deutschen Gesellschaft.Host: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Andrea Braidt ist Dozentin für Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Sie studierte u.a. in Innsbruck und Newcastle-upon-Tyne und ist die Autorin der Monographie Film-Genus. Gender und Genre in der Filmwahrnehmung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Gender/Queer Film Studies, der Filmgenreforschung und im artistic research. Dr. Nicole Kandioler ist Assistenzprofessorin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Sie studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Slawistik dort und an der Jagiellonian Universität Krakau. 2017 promovierte sie an der Universität Wien zum Thema (Mis-)Framing Nostalgia. Double Features aus dem osteuropäischen Film und Fernsehen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Theorie und Geschichte der osteuropäischen Medienkulturen, in Dokumentarischen Formen und der Gender Media und Postcolonial Studies, sowie der Queer Theory. Seit 2024 leiten sie zusammen an der Universität Wien das Forschungsprojekt „Queer Cinema Austria“, gefördert durch FWF – Österreichischer Wissenschaftsfonds. Über dieses spannende Projekt reden wir mit Ihnen und sammeln auch zahlreiche Filmempfehlungen.Host: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sébastien Tremblay ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Seminars für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Université de Montréal in Kanada und absolvierte sein Masterstudium in Globalgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin. 2020 promovierte er dort über die Rolle des Rosa Winkels als transatlantischem Symbol für schwule und lesbische Identitäten zwischen den 1970er und 1990er Jahren. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in Queerer Geschichte und Sexualitätsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, neuerer und neuester deutscher Geschichte in globaler Perspektive, sowie der transatlantischen Geschichte sozialer Bewegungen. Zur Monographie A Badge of Injury: The Pink Triangle as Global Symbol of MemoryHost: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Philipp Hofstetter ist Historiker und Autor aus Zürich. Er ist mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung an der Universität Bern assoziiert. Er hat Geschichte, Wirtschaftsgeschichte und Ethnologie an den Universitäten Zürich, Lausanne, Columbia University in New York und European University Institute in Florenz studiert. Darüber hinaus hat er über 20 Jahre Erfahrung als Archivar und ist Mitglied der Vorstände vom Schwulenarchiv Schweiz SAS und vom QueerSearch, dem Dachverband deutschsprachiger queerer Archive. Dieses Jahr erschien in der Schweiz sein Buch Der Urning: Selbstbewusst schwul vor 1900, welches er gemeinsam mit René Hornung geschrieben hat. Link zum Buch: https://www.hierundjetzt.ch/de/catalogue/der-urning_23000067/Link zum Queersearch: https://queersearch.org/de/home/Link zur Aufarbeitung Armee und Homosexualität: https://forschung-armee-homosexualitaet.unibe.ch/projekt/index_ger.htmlHost: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Andreas Brunner ist Co-Leiter des Zentrums für queere Geschichte in Wien (QWIEN). Darüber hinaus ist er auch Mitgründer der ersten schwulen Buchhandlung Österreichs, der Buchhandlung Löwenherz, und der Regenbogenparade in Wien. Seine Arbeit konzentriert sich auf österreichische queere Geschichte und vor allem auf Wien als queere Stadt. Dort ist er auch als Stadtführer tätig und bietet queere Spaziergänge an.Webseite des QWIEN: https://www.qwien.at/en/Host: Konstantin Weißerth Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Martin Lücke ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin. Seine Dissertation hat er 2007 über die Geschichte der männlichen Prostitution in Kaiserreich und Weimarer Republik geschrieben, 2008 erschien sie als Buch. Neben Geschlechter- und Sexualitätengeschichte gehören auch Shoah und historisches Lernen sowie auch Theoriedebatten in der Geschichtsdidaktik zu Schwerpunkten seiner Forschung. Seit 2019 leitet Martin Lücke auch das Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin. Unterrichtsentwürfe zur Geschlechter- und SexualitätengeschichteHabdbuch Queere Zeitgeschichten I und Handbuch Queere Zeitgeschichten IIHost: Tatiana Klepikova Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Benno Gammerl ist Professor für Gender- und Sexualitätsgeschichte am European University Institute in Florenz. Benno ist Historiker und Germanist und ist mit unserem letzten Gast Andrea Rottmann und Martin Lücke außerdem Koordinator des DFG-geförderten wissenschaftlichen Netzwerks „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa“. In seinen Büchern—Anders fühlen. Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik. Eine Emotionsgeschichte und Queer. Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute, erzählt er queere Geschichte in Deutschland. Host: Marie Zeitler Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Andrea Rottmann ist eine wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Andrea ist Historikerin und Kulturwissenschaftlerin, sie arbeitet an dem DFG-Projekt "Menschenrechte, queere Geschlechter und Sexualitäten seit den 1970er Jahren" und ist mit Martin Lücke und Benno Gammerl auch Koordinatorin des DFG-geförderten wissenschaftlichen Netzwerks „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa“. Ihre Dissertation über das queere Berlin in den 1940er – 1970er Jahre wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und erschien im Mai 2023 beim Verlag der University of Toronto unter dem Titel “Queer Lives Across the Wall. Desire and Danger in Divided Berlin, 1945-1970”. Heute heißen wir Andrea bei unserem Podcast willkommen, um über das queere Berlin in der Zeit des Kalten Krieges und Queere Forschung in Deutschland zu sprechen.Host: Marie Zeitler Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.




