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Korte & Rink
Korte & Rink
Author: VRM
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© VRM GmbH & Co. KG
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In dem wöchentlich erscheinenden Podcast „Korte & Rink“ analysiert Dennis Rink, Chefredakteur der VRM, gemeinsam mit dem renommierten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte jeweils ein politisches Thema, das die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt.
Produktion: Mike Dornhöfer
Ein Angebot der VRM.
Produktion: Mike Dornhöfer
Ein Angebot der VRM.
74 Episodes
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Wie viele Anzüge besitzt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte? Warum wurde Dennis Rink einst Schulsprecher? Und woher rührt bei beiden die Leidenschaft für Politik?
Diese besondere Bonusfolge von Korte & Rink wirft einen dokumentarischen Blick hinter die Kulissen der Demokratie-Tour durch Rheinhessen. In einer reportagehaften Collage begleiten wir die beiden Hosts an ihren Marktstand, hören ihnen bei Gesprächen mit Passantinnen und Passanten zu und erleben, wie aus spontanen Begegnungen politische Gespräche entstehen.
Zwischen persönlichen Anekdoten und nachdenklichen Momenten entsteht ein lebendiges Bild der Menschen hinter dem Podcast – und eine kleine Momentaufnahme davon, wie Demokratie im Alltag wirkt, wenn man ihr ganz nah kommt.
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In der aktuellen Folge blicken Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink zunächst auf ihre Demokratie-Tour zurück – und teilen die Begeisterung ihrer Gesprächspartner:innen, die sich Demokratie aktiv gestalten wollten. Am Ende, so Kortes Fazit, sei es genau darum gegangen: „Freiheit inhaltlich übersetzen.“ Eine Kernaufgabe, die diese journalistische Sonderveranstaltung eindrucksvoll eingelöst habe.
Dann geht es nach Baden-Württemberg, wo Cem Özdemir gestern mit nur knapp 30.000 Stimmen Vorsprung zum Wahlsieger der Landtagswahl 2026 wurde. Die CDU um Spitzenkandidat Manuel Hagel gewinnt zwar dazu, scheitert aber denkbar knapp und Fraktionsvorsitzender Hagel räumt die Niederlage überraschend schnell ein. Kurz darauf folgt bereits die „Totalumarmung mit der CDU“ durch den neuen designierten Ministerpräsidenten.
War die „Schmutzkampagne“ gegen Hagel ausschlaggebend? Und was verriet die Körpersprache der beiden Spitzenkandidaten, als sie erstmals nach dem Wahlabend hinter den ZDF-Kulissen aufeinandertrafen?
Korte & Rink liefern Insider-Einblicke zur Landtagswahl in Baden-Württemberg – jetzt in der neuen Folge.
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Die letzte Station der Demokratie-Tour führt Korte & Rink nach Nierstein-Schwabsburg – zu einer Gruppe, die Woche für Woche sichtbares Zeichen für Demokratie setzt. Jeden Freitag sitzen die Frauen des Handarbeitsbüros der Initiative „Nierstein gegen Rechtsextremismus“ vor der Kirche, mit direktem Blick auf das AfD-Büro im Ort.
Ihr Ansatz: Farbe zeigen – im wahrsten Sinne des Wortes. Bunt, freundlich, zugewandt, interessiert. Gegenprotest nicht mit Lautstärke, sondern mit Haltung. Sabine Rieß beschreibt, warum sich die Gruppe gegründet hat: „Weil wir uns alle Sorgen um die Demokratie machen. Das war ausschlaggebend.“
Mit Korte & Rink sprechen die Frauen über Mut im Alltag, über politische Präsenz in kleinen Gemeinden – und darüber, wie wichtig es ist, dass Demokratie sichtbar bleibt.
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Die vorletzte Station der Demokratietour steht an. VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte besuchen den Sozialkunde-Leistungskurs der 11. Klasse am Gymnasium Nieder-Olm. Dort sprechen sie mit Schülerinnen und Schülern von Sozi-Lehrer Mario Spieker über die Sicht junger Menschen auf Politik, Weltlage und Zukunftsaussichten.
Rink stellt die zentrale Frage des Tages: Macht euch die Weltlage Sorgen – oder fühlt sich das alles noch weit weg an? Eine Schülerin formuliert, was viele in der Klasse bewegt: „Es ist egal, wie viele Krisen es gibt, jede Krise ist etwas Schlimmes. Es ist zwar kaum vorstellbar, dass es in Deutschland einen Krieg gibt, aber natürlich macht man sich Sorgen und Gedanken, wenn man die Nachrichten hört.“
Korte und Rink diskutieren mit den Jugendlichen darüber, wie politische Bildung helfen kann, Orientierung zu geben, warum Krisenwahrnehmung von Generation zu Generation unterschiedlich ist – und wie wichtig Räume sind, in denen junge Menschen ihre Perspektiven einbringen können.
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Die Demokratietour von Korte & Rink führt uns weiter nach Eich – und damit direkt zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Welche Probleme kann der Staat für uns eigentlich noch lösen? Gerade in der Daseinsvorsorge sind die Erwartungshaltung enorm.
Für Maximilian Abstein, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eich, bedeutet das vor allem eines: sehr viel Arbeit. Kommunen, so schildert er im Gespräch, „ersticken an Aufgaben“. Jeden Tag gehe es darum, pragmatische Lösungen zu finden – trotz begrenzter Mittel, wachsender Ansprüche und komplexer Zuständigkeiten.
Abstein, früher CDU, heute parteilos, regiert ohne den Rückhalt einer Partei. Entscheidungen trifft er gemeinsam mit Verwaltung, Ortsbürgermeistern und Ortsbeirat. Sein Erfolgsrezept klingt simpel, hat aber große Wirkung:
„Einfach nah bei de Leut’ sein.“
Wie viel Nähe braucht lokale Demokratie? Wo stößt sie an Grenzen? Und was bedeutet es, im Alltag eines überlasteten Systems handlungsfähig zu bleiben? Antworten darauf – in dieser Folge der Demokratietour.
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Bergfest unserer Demokratie-Tour: Chefredakteur und Politikwissenschaftler lassen den Tag bei einem besonderen Podiumsgespräch auf dem Mainzer Lerchenberg ausklingen – vor Live-Publikum.
In Anekdoten blicken die beiden auf ihre bisherige Tour durch Rheinhessen zurück. „Sie können ja Autofahren“, neckt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte seinen Mitreisenden, während Dennis Rink das brillante Wetter und die vielen begeisterten Podcast-Fans hervorhebt. Verschiedene Demokratie-Orte wurden an diesem Tag schon angesteuert, jeder mit eigener Atmosphäre und eigenen Impulsen.
Im Zentrum des Abends steht schließlich die große Frage: Wie steht es um die Demokratie – in Rheinhessen, in Deutschland, in der Welt? Ein roter Faden zieht sich durch alle Gespräche: „Demokratie funktioniert nur analog“, sagt Korte. Begegnungen vor Ort, echte Gespräche, persönliche Nähe – all das sei unverzichtbar, um in den Dialog zu kommen.
Immer wieder berichten Menschen aller Altersgruppen, die Politik beschäftige sich zu wenig mit ihrem Alltag. Für den Experten ist klar: „Politik ist Handlungsauftrag eines gelungenen Lebens.“ Womöglich liege ein Teil des Problems in der zunehmenden Professionalisierung und der von Umfragen getriebenen Tagespolitik.
Natürlich geht es an diesem Abend auch um Wählermärkte – thematisch, aber auch ganz haptisch: Korte signiert im Anschluss noch lange Bücher für die Besucherinnen und Besucher dieses atmosphärischen Live-Events.
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Für die dritte Station ihrer Demokratietour besuchen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Mainzer Lerchenberg. Dort treffen sie Alper Kömür (SPD), studierter Politikwissenschaftler, Gewerkschafter, zweifacher Vater – und Ortsvorsteher eines Stadtteils, der politisch wie gesellschaftlich vielschichtig ist.
Kömür beschreibt im Gespräch, wie begrenzt der Gestaltungsspielraum politischer Arbeit auf dieser lokalen Ebene oft ist: „Als Ortsvorsteher stößt man schnell an Grenzen." Eine eigene Verwaltung habe er nicht, Entscheidungen könne er nicht einfach anordnen. „Ich kann nicht sagen: Wir machen dies oder jenes." Stattdessen müsse er Anliegen der Bürgerinnen und Bürger an Ämter und Dezernate weiterleiten – und dort würden sie nach deren Prioritäten abgearbeitet.
Korte und Rink sprechen mit ihm über Erwartungsdruck, strukturelle Hemmnisse – und darüber, warum Demokratie gerade auf der lokalen Ebene viel Engagement braucht.
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Wie steht es um unsere Demokratie? Das wollen Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte auf ihrer Tour durch Rheinhessen herausfinden. Nach dem Auftakt mit einem Stand auf dem Mainzer Wochenmarkt sprechen unsere Experten im ersten Podcast der Tour mit dem Sozialkunde-Leistungskurs am Nordpfalzgymnasium in Kirchheimbolanden.
Wie nehmen junge Menschen Politik wahr? Darüber sprechen Korte und Rink mit den Schülerinnen und Schülern im Livepodcast.
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Nach Cem Özdemirs vielbeachteter „Wahlkampf-Hochzeit“ diskutieren VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, wie viel Pomp ein Wahlkampf eigentlich verträgt. Anlass genug bietet auch der CDU-Bundesparteitag.
Dort wird Friedrich Merz als Vorsitzender deutlich bestätigt – doch die meiste Aufmerksamkeit gilt einer anderen: Angela Merkel. Die „Grande Dame der CDU“ stellt sich sichtbar in die Kontinuität der Partei, und der „Merkelkult“ prägt, wie Korte es nennt, regelrechte „Merkel-Festspiele“. Das wirke in Teilen sogar „merzlindernd“.
Die neu entstande Wortschöpfung „Merzel“ zeige für Korte trotz mancher Konfliktlage, dass beide „nicht ins Lager der Unversöhnlichkeit wechseln wollen“. Zugleich erinnert er daran: Macht entsteht über Projektion und Wirkung. Merkel treffe nach wie vor „die nostalgische, aufbruchsbereite Merkel-Mitte“.
Doch gerade diese Mitte fühle sich politisch verwaist. „So richtig kümmert sich keiner um diese Mitte“, stellen Korte und Rink fest. Eine enkelfähige Politik, die an das Gewissen appelliert, zukunftsorientiert denkt und Bündnisse ermöglicht, werde kaum betrieben. Was Bundeskanzler Merz tatsächlich noch vorhat, bleibt vorerst offen.
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Nächste Woche gehen "Korte & Rink" auf große Demokratie-Tour durch Rheinhessen. Die nächste Folge "Korte & Rink" erscheint am 3. März. Hier eine Übersicht über die Stationen unserer Demokratie-Tour:
3. März:
- Stand auf dem Markt in Mainz - Gesprächsangebot an Bürger:innen
- Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des Nordpfalz-Gymnasium in Kirchheimbolanden
- Gespräch mit dem Lerchenberger Ortsvorsteher Alper Kömür (SPD)
- VRM-Podiumsgespräch auf dem Mainzer Lerchenberg
4. März:
- Gespräch mit dem Bürgermeister der VG Eich, Maximilian Abstein (parteilos)
- Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des Gymnasiums Nieder-Olm
- Podcast mit Vertreterinnen von “Stricken gegen rechts” in Nierstein
Die heiße Phase der Narrenzeit beginnt – und auch in der Politik steigt der Takt. VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte sprechen darüber, wie stark Fastnacht und politische Präsenz inzwischen miteinander verwoben sind. Besonders in der Fernsehfastnacht werden politische Räume ausgelotet: Wer dort nicht erscheint, verliert Sichtbarkeit. „Da braucht man Durchhaltevermögen“, sagt Korte. Rink ergänzt: „Und eine hohe Leidensfähigkeit.“
Diese benötigen diesmal beide selbst – denn Korte und Rink sitzen am Freitag bei „Mainz bleibt Mainz“ im Publikum. Ein besonderer Ort, an dem politisches Kabarett mit Satire, Ironie und Übertreibung den berühmten Narrenspiegel vorhält – während die Politikerinnen und Politiker selbst mit im Saal sitzen. „Kritik von der Bühne am Establishment“, so fasst es Korte zusammen.
Am Rosenmontag sind Korte und Rink „uff de Gass“ – daher erscheint an diesem Tag keine Folge.
Die nächste Episode kommt am 23. Februar.
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Kurz vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz sprechen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte darüber, was einen erfolgreichen Wahlkampf heute prägt.
Große Themen, klare Linien und einprägsame Slogans gehören dazu – doch für Korte steht fest: „In Deutschland ist Problemlösekompetenz am wichtigsten.“ Entscheidend sei, lösungsorientierte Inhalte zu präsentieren und Botschaften zu senden, „die die Menschen in der Region wirklich empfangen“.
Ein guter Wahlkampf verlangt zudem das richtige Timing, ein feines Gespür für den Wählermarkt und das Vermitteln glaubwürdiger Zukunftskompetenz. Aber welches Gewicht haben die Parteien hinter den Politikern bei der Entscheidung? Welche Wahlkämpfe bleiben in Erinnerung – und welche gelten als besonders schwach?
Außerdem widmen sich Korte und Rink dem Tod von Rita Süssmuth. Für Korte war die CDU-Politikerin eine „emanzipatorische Vorkämpferin im Bundestag“, eine prägende Gastprofessorin der NRW School of Governance und eine zentrale Figur der politischen Epoche um Helmut Kohl, zu der er selbst intensiv geforscht hat.
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Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte meldet sich diesmal von den Malediven und spricht mit VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die Bedeutung persönlichen Austauschs als Fundament von Politik und Demokratie. Es geht um Verbindlichkeit in der internationalen Politik – und um die Frage, warum demokratische Prozesse in einer beschleunigten Welt oft als zu langsam wahrgenommen werden.
Der Blick richtet sich außerdem nach Rheinland-Pfalz: Neue Umfragen zur Landtagswahl zeigen eine aufholende SPD bei weiterhin führender CDU. Korte und Rink diskutieren Wahlkampfstrategien, den Wert des Haustürwahlkampfs und die Wirkung prominenter Unterstützung aus Berlin. In einem Punkt sind sie sich einig: Der Kampf um die Staatskanzlei verspricht spannend zu werden.
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Politik im Krisenmodus – und die Epizentren liegen längst nicht mehr nur in Berlin oder Brüssel. Unser Blick geht mal wieder über den deutschen Tellerrand hinaus, denn Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte meldet sich in dieser Folge aus Abu Dhabi, einem Ort mit geopolitischer Bedeutung.
Im Mittelpunkt der aktuellen Folge steht die Frage, wie Politik und Gesellschaft krisensensibler und überraschungsfester werden können. Politikwissenschaftler Korte betont: Auch bei den Bürgerinnen und Bürgern braucht es mehr Agilität – und das Verständnis, dass Politik nicht alles wissen und lösen kann. Krisenfestigkeit beginnt auch individuell.
Außerdem schauen Chefredakteur Dennis Rink und Experte Korte auf die EU, Donald Trumps "Ansprüche" an Grönland, die Rolle der NATO in dem derzeitigen Konflikt und die außenpolitische Rolle des Bundeskanzlers Friedrich Merz.
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Zum Jahresauftakt melden sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zurück – und blicken auf ein politisches Jahr, das es in sich hat. 2026 stehen fünf Landtagswahlen an, ein echtes Superwahljahr.
Aktueller Auslöser für eine Grundsatzdebatte: der Berliner Stromausfall. Während ein Teil der Hauptstadt im Dunkeln lag, stand Bürgermeister Kai Wegner auf dem Tennisplatz – und informierte die Öffentlichkeit unzureichend. Rink fordert den Rücktritt, Korte bremst: „Für diesen Fehler etwas Falsches gesagt zu haben, muss er sich natürlich entschuldigen, aber ich finde es nicht angemessen, dann gleich zurückzutreten". Eine Diskussion über politische Präsenz in Zeiten permanenter Beobachtung.
Für den Politikwissenschaftler stehen im Wahljahr 2026 die Resilienz des Staates, Katastrophenschutz und die Frage der Bezahlbarkeit für die Bürger im Zentrum des Wahlkampfes. Auch die FDP, die CSU und andere kleinere Parteien wie das Bündnis Sahra Wagenknecht geraten in den Blick der beiden Experten. Wie regierungsfähig sind sie?
Dazu sprechen Rink und Korte über politisches Storytelling – und darüber, wie viel Humorfürsorge ein politischer Podcast 2026 eigentlich braucht.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit der Rückblicke und gemeinsamen Momente. In ihrer letzten Folge vor der Winterpause nehmen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte das politische Jahr noch einmal genau unter die Lupe. Eine besondere Ausgabe samt neugierigem Chefredakteur, unwissendem Wissenschaftler und einem breiten Potpourri politischer Themen.
Die beiden sprechen über die Abwehr von autoritärem Extremismus, über „aggressive Ratlosigkeit“ und darüber, wie anschlussfähig Deutschland außen - wie innenpolitisch geblieben ist. Korte erinnert daran, dass Deutschland trotz der vorgezogenen Bundestagswahl über eine stabile Regierung verfügt – ein Zustand, der im internationalen Vergleich zur Seltenheit geworden ist.
Auch die großen Streitpunkte des Jahres werden nicht ausgespart: das Ampel-Aus, parteiinterne Konflikte, Debatten über Stadtbilder, der verpasste „Herbst der Reformen“ – und die Frage, wo dennoch Hoffnung bleibt, etwa beim Ringen um Frieden oder bei geplanten grundlegenden Veränderungen.
Zum Schluss wagen Korte und Rink einen Ausblick auf die ersten Landtagswahlen 2026.
Das Team wünscht schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Die nächste Folge erscheint am 12. Januar.
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VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte stimmen sich auf die Adventszeit ein – eine Phase der Gespräche, der Geselligkeit und der Bestandsaufnahmen. Wie ist die Stimmung im Land kurz vor Weihnachten?
Ein Blick nach München liefert Hinweise: Auf dem CSU-Parteitag zeigt sich, wie Markus Söder nach dem Wahlergebnis in der eigenen Partei dasteht. Ein Denkzettel? „Parteitage sind Seismographen“, sagt Korte. Sie zeigten, „wie Parteien so drauf sind – wie gut man sich fühlt“. Zugleich sei der politische Zeitraum derzeit „relativ unspektakulär“, weil keine großen Wahlen anstehen.
Rink und Korte diskutieren außerdem, wie es um die Zukunft Söders steht, wie der Reformkurs von Friedrich Merz läuft – und warum der Bundeskanzler gerade auf dem internationalen Parkett sichtbar punktet.
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VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte melden sich mit frischen Eindrücken aus Berlin zurück. Der Wissenschaftler war vor Ort, als das Rentenpaket im Bundestag verabschiedet wurde – und zugleich Gast beim deutsch-japanischen Forum des Auswärtigen Amts. „Eine tolle Veranstaltung“, sagt Korte und betont, wie essenziell Wertepartnerschaften in einer unruhigen Welt geworden sind.
Ganz anders die Stimmung rund um die Rentenreform: Korte diagnostiziert eine „mühsame Mehrheit“, die sich Friedrich Merz und die Regierungskoalition erneut „systematisch erarbeiten“ mussten. Der Sozialstaat sei zentrale Voraussetzung demokratischer Qualität, mahnt er: „Er muss nicht nur erhalten, sondern kraftvoll und gut sein – und da haben wir leider viele Probleme momentan.“ Korte warnt vor einem drohenden „Mehrfrontenkrieg“ bei kommenden Sozialstaatsreformen. Die politische Großwetterlage? „Die schlechte Laune in Berlin ist mit Händen zu greifen.“
Rink und Korte diskutieren außerdem, wie die „Wut der Wählerschaft“ zu einem „Mut der Politiker“ werden könnte – auch dank bestimmter „Übersetzungslotsen“.
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VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken zurück auf eine intensive Woche in Berlin. Im Fokus vieler Panels und Vorträge: das umstrittene Rentenpaket der Bundesregierung. Um Abweichler in den eigenen Reihen zu binden, setzte die CDU intern auf „Beichtstuhlgespräche“. Doch reicht das, um in der politischen Mitte eine tragfähige Mehrheit zu sichern? Der begleitende Nachrichtenhype ist programmiert.
Ebenfalls Thema: der neue Bundeshaushalt. Projektgelder können wieder fließen, doch Politikwissenschaftler Korte warnt: „Die Summen sind abenteuerlich“. Er kritisiert das Tempo der Neuverschuldung.
Unterdessen stellt die AfD eine neue Jugendorganisation vor. Experte Korte nennt sie „hilfreich für die AfD“ und spricht von einem „Sammelbecken junger Männer“, in dem "Hass hungrig bleibt" und menschenunwürdige Positionen zur Normalität werden.
Abschließend plädiert Korte für mehr „Zumutungs-Mut“ der Bundesregierung – denn: „Wähler haben auch Wut auf Nichtstun.“
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Zum ersten Mal seit ihrem gemeinsamen Live-Auftritt vor fast einem Jahr treffen sich unsere beiden Hosts wieder persönlich: In dieser Sonderfolge empfängt Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte VRM-Chefredakteur Dennis Rink bei sich zu Hause in der Alten Schule in Worms. Im Schein des Kaminfeuers, bei Plätzchen und Mozartkugeln, diskutieren die beiden über die Funktionsweise politischer Beratung.
Wie laufen Beratungsgespräche in der Politik eigentlich ab? Warum scheitern aus Sicht vieler Wählerinnen und Wähler politische Entscheidungen trotz fundierter Expertise? Und: Gibt es ein „zu viel“ an Beratung? Korte betont, dass keine Entscheidung allein aufgrund von Wissen getroffen werde – und dass Politik sich nicht vor der Wahrheit, sondern vor der Mehrheit verantworten müsse. Rink hinterfragt kritisch die Rolle von Gremien, Experten und wissenschaftlicher Beratung. Was macht die Politik am Ende daraus?
Ein Gespräch über Nähe, Einfluss und politische Wirklichkeit.
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In dieser Folge von „Korte & Rink“ widmen sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Rentenplänen der Bundesregierung – und fragen, warum das Thema so viel Sprengkraft hat.
Die Ampel will das Rentenniveau über 2031 hinaus festschreiben – mehr, als im Koalitionsvertrag ursprünglich vereinbart. Doch die politische Kommunikation wirkt holprig. „Das Politikmanagement und die Rolleneinteilung wirken nicht professionell“, urteilt Korte.
Nicht überraschend, dass die Junge Union auf Distanz geht. „Man muss sich bemühen“, kommentiert der Politikwissenschaftler – und verweist auf die „Kunst der Moderation von Unterschieden“, die Bundeskanzler Friedrich Merz nun beweisen müsse. Doch echte Lösungen bleiben rar. „Letztlich ist es Existenzangst, die aus Misstrauensarbeit entsteht“, sagt Korte.
Ein Gespräch über Sicherheit, Generationengerechtigkeit und politische Glaubwürdigkeit – in einer Gesellschaft, die ihre Zukunft neu verhandeln muss.
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