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Für alle Felle
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Zum Abschluss unserer Reihe „Bedürfnisse im Wandel" sprechen wir über eine Lebensphase, die viele fürchten und gleichzeitig als besonders intensiv erleben: das Leben mit einem alten Hund. Gemeinsam mit unserer Gästin Prisca werfen wir einen ehrlichen Blick auf den Alltag mit Roja, 14 Jahre alt. Es geht um Veränderungen in Gesundheit, Fressverhalten, Tempo und Sicherheit - und darum, wie sich Bedürfnisse verschieben, oft leise und schleichend. Was früher selbstverständlich war, braucht plötzlich Aufmerksamkeit, Geduld und immer neue Anpassung. Prisca erzählt mit großer Offenheit und Sensibilität, wie sie diesen Wandel begleitet: welche Unsicherheiten entstehen, was ihr hilft, Ruhe zu bewahren, und warum gerade die letzten gemeinsamen Jahre eine besondere Nähe schaffen. Es wird schnell klar: Ein alter Hund verändert nicht nur seinen eigenen Alltag - sondern auch den der Menschen an seiner Seite. Und genau darin kann eine neue, tiefere Verbindung entstehen.Eine Folge über Fürsorge, Anpassung und die leise Intensität der späten gemeinsamen Zeit. Nicht traurig, sondern nah. Und vielleicht die ehrlichste Folge dieser Reihe.
Cho hat die Sonntagsaufnahme nach ihrer OP kurzerhand gecancelt. Also gibt's diese Woche eine Pufferfolge mit Klatsch und Tratsch aus dem Hundeleben.Wir erzählen von unangenehmen Begegnungen beim Gassigehen - und davon, wie unterschiedlich wir darauf reagiert haben. Püppi hatte Geburtstag, inklusive Life Hack für alle, die regelmäßig mit Sodbrennen kämpfen. Außerdem: Winter-Bashing, Gil Ofarim und alles, was gerade nervt.Nicht unsere sauberste Produktion, aber definitiv unsere ehrlichste. Reicht.
In dieser Folge von „Bedürfnisse im Wandel“ sprechen wir ausnahmsweise weniger über Hunde – und mehr über uns. Genauer gesagt über zwei sehr unterschiedliche Wege, eigene Bedürfnisse im Leben mit Hund zu leben. Pia beschreibt die Zerrissenheit zwischen Nähe, Verantwortung und dem ständigen schlechten Gewissen. Ihr eigentliches Bedürfnis ist mehr gemeinsame Zeit mit den Hunden. Gleichzeitig ist ihr Alltag geprägt von Beruf, Abwesenheit und sozialen Verpflichtungen. Trotz vieler bewusster Entscheidungen für die Hunde bleibt das Bedauern über verlorene Zeit – und das Gefühl, nie ganz dort zu sein, wo sie eigentlich sein möchte. Sabrina hat ihre Bedürfnisse nach Nähe und Zeit mit den Hunden über Jahre so ermöglicht, dass sie sie uneingeschränkt leben kann: Arbeiten von zuhause, maximale Flexibilität, kaum feste Termine. Diese Freiheit bringt Ruhe – aber auch Konsequenzen. Der Freundeskreis ist bewusst klein, soziale Verbindlichkeit kostet Energie und mehr als ein Termin am Tag wird schnell zur Belastung. Die Frage, die mitschwingt: Geht die Erfüllung eigener Bedürfnisse manchmal auf Kosten anderer? Eine Folge über Nähe, Freiheit und die leisen Spannungsfelder dazwischen. Ohne Lösungen, ohne Bewertung – aber mit viel Ehrlichkeit darüber, dass Stimmigkeit sehr unterschiedlich aussehen kann.
In dieser Folge von „Bedürfnisse im Wandel“ gehen wir einen Schritt tiefer und stellen eine grundlegende Frage:Woher kommen die Bedürfnisse unserer Hunde eigentlich – und warum sind sie so unterschiedlich, selbst innerhalb derselben Rasse?Wir sprechen über biologische Grundlagen wie Stressverarbeitung über die HPA-Achse, individuelle Neurochemie und warum manche Hunde schneller regulieren als andere. Es geht um Genetik, Epigenetik, frühe Prägung und Lernerfahrungen – und darum, wie aus all diesen Faktoren ganz individuelle Bedürfnisse entstehen. Dabei wird klar: Viele Verhaltensweisen sind keine Charakterfrage, sondern das Ergebnis von Biologie, Erfahrung und Anpassung.Wir ziehen Parallelen zum Menschen, sprechen über Persönlichkeit, Stress, Entwicklung und darüber, warum „bedürfnisgerecht“ nicht bedeutet, alles zu erfüllen – sondern zu verstehen, woher etwas kommt.Eine Folge für alle, die merken: Pauschale Antworten greifen zu kurz, wenn man Hunde wirklich ernst nehmen will.
In der zweiten Folge unserer Reihe „Bedürfnisse im Wandel" sprechen wir über eine Leistung, die im Alltag oft übersehen wird: Anpassung.Wir schauen darauf, was Hunde täglich regulieren, aushalten und leisten müssen, damit unser Leben funktioniert - sozial, emotional, zeitlich und reiztechnisch. Wann Anpassungsfähigkeit eine Stärke ist, wann sie zur Dauerbelastung wird und warum ein „braver Hund" nicht automatisch ein zufriedener Hund ist.Wie immer bleibt es nicht nur beim roten Faden:Sabrina berichtet von einer überraschenden Eingebung im Bereich Tierkommunikation und stellt sich selbst die Frage, ob sich da gerade ein neues Tor geöffnet hat. Pia wiederum merkt, dass Bedürfnisse manchmal sehr konkret werden - und beginnt die Suche nach einer Patella-SelbsthilfegruppeEine Folge zwischen Tiefgang und Abschweifung, über unsichtbare Arbeit, feine Signale und die Frage, wie viel Anpassung eigentlich gesund ist - für Hunde und für uns.
Mit dieser Folge starten wir unsere neue Reihe „Bedürfnisse im Wandel" - und werfen einen ehrlichen Blick darauf, wie sehr sich die Bedürfnisse von Hunden im Laufe ihres Lebens verändern.Wir sprechen nicht über klassische Welpen-Basics, sondern über Dinge, die oft untergehen: Kontextlernen, frühe Überanpassung und warum viele vermeintliche Lernerfolge im Welpenalter fragiler sind, als sie scheinen. Bei erwachsenen Hunden schauen wir genauer hin: zweite Pubertät, neurologische Reifung hormonelle Einflüsse und warum Stabilität oft genau dann erwartet wird, wenn Veränderung eigentlich normal ist. Sabrina bringt außerdem Einblicke zu Läufigkeit und Scheinträchtigkeit mit - und was diese Phasen emotional und körperlich wirklich bedeuten.Zum Schluss geht es um Seniorenhunde: wenn Routinen nicht mehr greifen, Bedürfnisse sich verschieben und nicht der Hund das Problem ist, sondern unser Festhalten an alten Bildern. Eine Folge über Übergänge Anpassung und die Frage, wie flexibel wir wirklich sind, wenn sich das Leben mit Hund verändert.Ein ehrlicher Start in eine Reihe, die weniger erklären will - und mehr zum Umdenken einlädt.
Wir haben uns durch die wohl längste Folge aller Zeiten gesprochen und dabei unser Jahr in aller Ruhe auseinander genommen - mit Hunden, Herzmomenten, Krisen, Chaos, Mut und jeder Menge „Oh wow, das war echt viel!".Zwischen Gänsehautmomenten, ehrlichen Einblicken und ein paar guten Lachern haben wir festgestellt: Wir beide haben in diesem Jahr ziemlich viel geschafft. Mehr, als wir vielleicht selbst gemerkt haben.Aber natürlich bleibt die Frage:Können wir dieses Tempo überhaupt halten?Wollen wir das?Und schaffen wir es, unsere Podcast-Pläne für 2026 wirklich umzusetzen - oder bleibt's beim großen Traum?Eine Folge voller Rückblick, Real Talk und Vorfreude auf das, was kommt.Lang, ehrlich, warm - genauso wie ein Jahresrückblick sein sollte. Und vielleicht lässt Sabrina am Ende noch eine unerwartete Bombe platzen…
Diese Folge hat keinen roten Faden - und genau das ist der Plan. Sabrina und Pia haben sich in letzter Zeit weniger gesehen (Stichwort: kein Auto mehr) und nutzen die Aufnahme, um all das nachzuholen, was sich im Dezember angestaut hat. Es geht um die wirklich wichtigen Fragen: Christkind oder Weihnachtswichtel? Weihnachtsfilme oder doch lieber Stranger Things? Friedrich Merz oder Stromberg?Dazu ein wilder Ritt durch aktuelle Gedanken, Meinungen und Abschweifungen - wie bei einem langen Küchentischgespräch, nur mit Mikrofon.Natürlich kommen auch die Hunde nicht zu kurz: Gemüsemix à la Nobbi, Enjoy im Schäferhund-Trainingslager und kleine Updates aus dem Alltag.Eine Folge zum Mitdenken, Abschweifen und Nebenbei-Hören - ohne Agenda, aber mit allem, was gerade so los ist.
„Kommt drauf an.“ – Der beliebteste Satz der Hundewelt.Aber was bedeutet er eigentlich wirklich?In dieser Folge nehmen wir den Klassiker unter die Lupe:Wann ist „Kommt drauf an“ ein Zeichen von Differenzierung – und wann einfach nur eine Ausrede?Wir sprechen über Situationen, in denen der Satz sinnvoll istund über solche, in denen er gefährlich wird. Mit eigenen Beispielen, Studien, Diskussionen und einer ehrlichen Reflexion:Was meinen wir eigentlich selbst, wenn wir das sagen?👉 Eine Folge über Floskeln, Feigheit und Verantwortung
Reicht ein spannender Alltag, um Hunde auszulasten – oder ist das naiv gedacht?In dieser Folge sprechen wir über unterschätzte Reize im Alltag: neue Gassirouten, fremde Gerüche, Stadttrubel, soziale Situationen – aber auch über den Wert von Ruhe.Wir teilen eure Umfrageantworten, persönliche Erfahrungen und blicken auf Studien zum Thema Environmental Enrichment aus der Verhaltensforschung:Warum zu viel Input auch Stress bedeutet – und wie echte Auslastung manchmal einfach bedeutet, achtsam mit dem Alltag umzugehen.Am Ende gibt’s eine praktische Checkliste, mit der ihr direkt loslegen könnt: Für mehr Sinn statt mehr Action im Hundeleben.
In der zweiten Folge unserer Reihe „Artgerecht ausgelastet“ tauchen wir ab in die Welt des Hundesports – und fragen uns: Für wen machen wir das eigentlich?Für den Hund? Für uns? Für die Show?Sabrina erklärt die Sportarten, die ihr in unserer Insta-Umfrage am spannendsten fandet – von Rallye Obedience über Hoopers bis zum Zughundesport – und nimmt uns mit hinter die Kulissen von Motivation, Teamgefühl und Trainingsfrust. Pia schaut staunend, bewundernd und manchmal kritisch von außen drauf: Was hat das alles eigentlich noch mit echter Auslastung zu tun?Wir sprechen über Stress-Signale, Flow-Momente, Erwartungsdruck und warum Verbundenheit zwar oft genannt wird – aber nicht immer die ganze Wahrheit ist.Und natürlich gibt’s persönliche Anekdoten: Fails, Erfolge und Momente, in denen der Hund eindeutig der Profi in der Beziehung war.Am Ende steht die große Frage:Ist Hundesport wirklich artgerechte Auslastung – oder manchmal einfach nur moderner Actionismus?
In der ersten Folge unserer neuen Reihe „Artgerecht ausgelastet" testen wir nicht nur euch - wir testen vor allem uns selbst.Wie gut können wir eigentlich einschätzen, ob unsere Hunde wirklich ausgelastet sind?Und wie flexibel reagieren wir auf ihre täglichen Bedürfnisse?Während Sabrina im Home Office die perfekte Spielwiese für spontane Pausen, Mini-Trainingseinheiten und Ruheangebote hat, sieht der Alltag bei Pia ganz anders aus. Aber spiegelt sich das auch im Testergebnis wider? Genau das finden wir zusammen heraus.Mit unserem Mitmach-Auslastungstest könnt ihr direkt prüfen, wie viel Balance oder Aktionismus in eurem Hundealltag steckt - und hören, wo wir selbst vielleicht überrascht wurden.Eine Folge zum Mitmachen, Mitlachen und Mitreflektieren.
In dieser Folge wird's mystisch - oder vielleicht einfach nur menschlich.Wir sprechen über Tierkommunikation:Menschen, die behaupten, telepathisch mit Tieren sprechen zu können.Sabrina erklärt, wie Tierkommunikation abläuft und welche Phasen sie durchlauft - von der Kontaktaufnahme über das „Gespräch" bis zur Übersetzung.Pia bringt drei echte Fälle aus Podcasts und Erfahrungsberichten mit:Einen Kater mit Lebensaufgabe, a eine Katze, die hinter der Regenbogenbrücke wohnt - inklusive Igel-Diskussion, &e und einen Hund, der seiner Halterin angeblich erklärte, dass sie das Problem ist.Sabrina vergibt den Skepsis-Faktor, wir diskutieren, warum viele an TK glauben, wo sie vielleicht hilft - und wo sie gefährlich wird.Am Ende bleibt die Frage:Wenn Tierkommunikation eigentlich nur uns selbst spiegelt - ist das vielleicht gar nicht so schlimm?
Küsschen oder klare Ansage? In dieser Folge geht’s um Kommunikationsprobleme zwischen Mensch und Hund – und darum, wie leicht wir ihre Signale falsch deuten. Cho verteilt vermeintliche Liebesbekundungen, die eigentlich höfliche Abwehr sind, und Hagrids Morgenpöbelei sorgt regelmäßig für Verwirrung. Wir sprechen darüber, warum Missverständnisse so menschlich sind, wie Social Media unsere Wahrnehmung beeinflusst und was hilft, Hunde wirklich zu verstehen – jenseits von Vermenschlichung und Bauchgefühl.Eine Folge über Zuneigung, Projektion und den Mut, auch mal falsch zu liegen. 🐾
In dieser Folge sprechen wir über die ganz eigene Kommunikationskultur unter Hundehalterinnen - zwischen guten Tipps, ungebetenen Ratschlägen und echtem Mitgefühl.Sabrina erzählt, wie sie beim Rallye-Obedience-Turnier plötzlich als peinlich" betitelt wurde - nicht wegen ihrer Leistung, sondern wegen der Art, wie sie mit ihren Hunden redet. Und Pia hat festgestellt: In ihr steckt eine echte Besserwisserin mit Herz.Gemeinsam fragen wir uns: warum fällt es uns so schwer, eintach mal nichts zu sagen? Warum füllt sich „ich will ja nur helfen" oft wie Kritik an? Und wann wird aus gut gemeinter Kommunikation einfach nur lautes Ego-Gebell?Eine Folge über Tipps, Töne und Tadel - ehrlich, selbstironisch und mit ganz viel Augenzwinkern
In der Hundewelt heißt es oft: „Rede weniger, führe mehr.“Aber was, wenn genau das Reden – die kleinen Kommentare, das Lob, das Erzählen – die eigentliche Grundlage für Beziehung, Vertrauen und Freude ist?In dieser Folge brechen wir mit dem Mythos, dass Sprache in der Hundeerziehung stört.Wir sprechen darüber, warum Worte genauso wichtig sind wie Körpersprache, wie Kommunikation Verbindung schafft – und warum „Still sein“ für uns kein Erziehungsziel, sondern manchmal einfach stillos ist.Kurz gesagt: Reden ist Gold. Und wer’s anders sieht, hat vielleicht einfach nichts zu sagen. 🎙
Diese Folge widmen wir Basti - Pias Arbeitskollegen, der uns regelmäßig Themenvorschläge schickt, obwohl er (sehr wahrscheinlich) kein einziges Mal in diesen Podcast reingehört hat. Heute erfüllen wir ihm alle Wünsche auf einmal: Hundeeis in NRW, das große Tüten - Debakel in deutschen Städten und die Frage, wie Hunde eigentlich am liebsten reisen. Es geht um Kot, Kugeln und Kofferraum - kurz: um den echten Alltag mit Hund. Und um Basti. Der vermutlich trotzdem nicht zuhört.
Diese Woche gilt: Hundeverbot!Und überraschenderweise war das gar kein Problem. Wir reden über Lorelai Gilmore und warum manche Serien nicht gut altern, über Skincare, die mehr verspricht als sie hält und über die ganz reale Angst vorm Älterwerden. Dazu ein ehrlicher Abstecher in die Welt des Trash TV (wie lieben's!) und ein kleiner Realitätscheck in Sachen Beziehungen. Kurz gesagt: Keine Hunde, kein Drama - aber jede Menge Gesprächsstoff
Von Felltests über Barf bis zu Futter - Glaubenskriegen - in dieser Episode ziehen wir unser Fazit: Egal ob mit oder ohne Nährstofftest, entscheidend bleibt die Abwechslung im Napf. Wenn die Basis stimmt, darf gern experimentiert werden. Denn jeder Hund verwertet Futter anders und braucht individuelle Unterstützung. Wie sprechen über Cho und Hagrids Entwicklung nach der Futterumstellung, persönliche Aha - Momente und warum Ernährung immer auch ein Spiegel unserer Werte ist.
In dieser Folge von "Ein Blick in den Napf für alle Felle" tauchen wir in die Welt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein - aber keine Sorge, wir brauchen keine Räucherstäbchen am Mikrofon. Sabrina übernimmt die Expertinnenrolle und erzählt von ihren Erfahrungen mit Schäferhündin Queen, während Pia kritisch nachfragt und manchmal etwas ungläubig schmunzelt.Wir sprechen über die Grundlagen von TCM, warum Lebensmittel nicht nur warm oder kalt im Kühlschrank sind, sondern auch energetisch wirken können, und wie das Zusammenspiel der fünf Elemente bei der Ernährung von Hunden berücksichtigt wird. Sabrina gibt praktische Tipps, erklärt, wie Meridiane den Napf beeinflussen können, und zeigt, welche Nahrungsmittel entzündungshemmend wirken.Am Ende bleibt die Frage: Ist TCM eine spannende Ergänzung für die Hundeküche - oder einfach zu kompliziert für den Alltag?




