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Spiritual Stylism (German Version)
Spiritual Stylism (German Version)
Author: Antje Gerstmann
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Description
Wie schön, dass Du ”mich” gefunden hast. Mit der Frequenz in meiner Stimme möchte ich Dich berühren, Dich an Deine wahre Natur, an Dein höheres Selbst erinnern., Das, was Du wirklich bist, immer warst und immer sein wirst. Es geht hier um gelebte Spiritualität, innere und damit auch äussere Schönheit, Fülle auf allen Ebenen, Lebendigkeit, Vibration und vieles mehr. Es ist alles schon in Dir, wie könnte es auch anders sein, Du hast nur viele Schichten falscher Annahmen und Programmierungen über dem liegen, was Du wirklich bist. Es ist wie die Sonne, sie scheint immer, auch wenn die Wolken über ihr liegen und wir sie nicht sehen können, sie ist aber immer da. So ist es auch mit unserer wahren Essenz. Eine spannende Reise zurück zu dem, was Du immer warst und immer sein wirst. Meine Worten werden in Dir arbeiten und Dinge werden sich in Deinem Leben verändern, nimm´ Dir alle Zeit, wenn es zu viel wird und komme immer wieder in Dein Zentrum zurück und erde Dich gut. Ich freue mich, Dich ein Stück begleiten zu dürfen auf Deinem Weg.
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Wahre Begegnung braucht unsere Kapazität Raum zu halten, absichtslos zu sein, nicht zu bewerten, selbst unwichtig zu werden, dem Anderen in voller Präsenz zu begegnen und da sein zu lassen, was immer auftaucht. Das ist für viele Menschen (oft auch für professionelle Coaches) extrem herausfordernd und zwar nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil es ein Kapazitätsproblem in ihrem eigenen Nervensystem ist. Wenn wir zum Beispiel unsere eigene Traurigkeit nicht halten können, können wir sie auch in unserem Gegenüber nicht da sein lassen, weil das unsere eigene unterdrückte Emotion mit an die Oberfläche bringen würde. Deshalb werden schnell Lösungen gesucht, wird viel gesprochen, werden Beispiele aus dem eigenen Leben in den Raum gebracht, oder auch gern vom "Nachbarn", den man nicht einmal selbst kennt. Viele Menschen sagen "Du kannst Dich mir anvertrauen und bist hier sicher", können aber nicht wirklich präsent bleiben, weil die Bewegung im Anderen sie überfordert. Das grösste Geschenk, was wir einander machen können, ist aber genau dieses...voll präsent sein, keine Absicht haben, nichts wegrationalisieren oder Kleinreden, gute "Rat-SCHLÄGE" geben usw., all das sind Vermeidungsstrategien wirklich im Kontakt zu bleiben und das ist nicht dienlich, sondern sogar verletzend. Die Lösung ist immer schon da, oft hat man selbst nicht sofort Zugang zu ihr, weil man einen verengten Fokus hat unter Stress und ein wahrer Freund löst nichts für Dich, er sieht Deine Kraft und Deine Grösse und sitzt mit Dir am Feuer, während Du hindurch gehst.
Dein wahres Sein weiss das Du nicht hier auf diesem Planeten bist, um zu Funktionieren und zu Leisten, sondern das Leben als schöpferischen Prozess durch Dich als aktiver und bewusster Gestalter zu erfahren. Neuroplastizität ist mehr als ein wissenschaftlicher Begriff, sie ist für mich der biologische Beweis, das wir unser Leben aktiv gestalten, ob unbewusst oder bewusst. In jedem Menschen liegt also die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erschaffen und das ist mit diesem Wissen keine mystische Metapher mehr, das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Wie können wir uns da noch länger klein machen, uns von der Vergangenheit auf ewig in eine bestimmte Persönlichkeit drängen lassen und weiter aus automatisierten Programmen leben? HIER, JETZT und HEUTE, in diesem Moment, kannst Du Deine Zukunft neu schreiben. Ist es leicht? Nein, das ist es nicht, aber es ist möglich und der Weg in die Freiheit aus Deinem inneren Gefängnis. Meine Frage an Dich ist: "Bist Du bereit, volle Verantwortung für Deine Schöpferkraft und Deine Grösse zu übernehmen"?
Unser Körper ist unschuldig. Er ist immer objektiv. Er bewertet nicht, er "denkt" nicht in Konzepten, er spiegelt ehrlich wider, in welchen Zuständen wir leben und was in unserer Psyche so vor sich geht. Stress- und Überlebensprogramme sind für uns häufig so normal geworden, dass wir nichts Anderes mehr kennen und glauben "das bin ich, so fühle ich mich an". Häufig können wir gar nicht mehr zwischen wahrer Intuition (das tut mir wirklich gut und bringt mich näher zu mir selbst) und hormonellen Gewohnheiten (ein chemischer Stresscocktail, nach dem unser Körper süchtig ist) unterscheiden. Ohne einen bestimmten Pegel an Adrenalin, Cortisol etc. fühlen sich viele Menschen gar nicht mehr "lebendig". Was sich hier wie "Lebendigkeit" anfühlt ist ein vertrauter Zustand von Dysregulation, ein Überlebensmodus, der den Körper auf Dauer aus der Homöosstase bringt und zum Normalzustand geworden ist. Stille und Frieden fühlt sich dann langweilig an und bedrohlich. Gut gemeinte Konzepte von bestimmter Ernährung, Glaubenssätze wie wir uns kleiden sollten oder wieviel Sport gesund ist, sind häufig nicht im Einklang mit unserem Körper. Unseren Körper wieder zu Ehren, zu Spüren was er wirklich braucht, ihn zu verwöhnen und auf allen Ebenen zu Nähren, signalisiert unserem Organismus Sicherheit und Verbundenheit. Wir übernehmen wieder Führung für unseren Körper aus Liebe und Selbstachtung, aus dem was keine Konzepte bereit hält, sondern im Moment wahrnimmt, was es jetzt wirklich braucht. Das verändert unser Energiefeld in einer Weise, dass Fülle als natürliche Konsequenz in unser Leben tritt.
Viele von uns beschäftigen sich mit Manifestation. Wir richten uns auf eine neue Realität aus, formulieren Intentionen und richten uns auf das aus, was wir erschaffen wollen. Wenn unser Nervensystem dann alte Programme aktiviert, weil Veränderung immer Unsicherheit bedeutet und unser ICH um Sicherheit kämpft (nicht um Wahrheit), übernehmen uns alte Schutzstrategien und wir verlieren unser waches Bewusstsein. Wir sind dann so identifiziert mit dem was in unserem Raum auftaucht, dass wir nichts anderes mehr wahrnehmen können. Der Trigger fühlt sich an wie das Problem, aber was wenn er das Portal ist? Das Portal für eine neuen Realität? Ein Tor zu alten Mustern und unterdrückten Emotionen, die tief in unserem Unbewussten gespeichert sind und sich nun an die Oberfläche gearbeitet haben. Wenn wir schon ein wenig Kapazität in unserem Nervensystem aufgebaut haben und in der Lage sind uns als der Raum in dem alles auftaucht zu erfahren, dann sind wir immer mehr in Lage innezuhalten, zu atmen und Bewusstsein zu schaffen zwischen Impuls und Handlung. Wenn wir es schaffen hier wach zu bleiben und zu führen, dann haben wir die Chance auf wirkliche Veränderung. Wir unterdrücken das Alte nicht, wir nehmen es mit unserem Bewusstsein wahr UND von dort aus entscheiden wir uns neu. Alles darf auftauchen, aber nicht mehr führen. Dann wechselst Du vom Opfer zum bewussten Schöpfer.
In dieser Folge teile ich eine persönliche Erfahrung, in der mein System Schritt für Schritt in eine Panik ging und gleichzeitig etwas "Unbewegtes" da war, das mich gehalten hat und auch sauber wieder zurück geführt hat. Ich teile mit Dir, wie Dein Nervensystem Sicherheit durch neue und stabile Referenzen lernt und warum Aktivierung nie das eigentliche Problem ist, sondern die Verschmelzung und Identifikation mit ihr. Eine Episode mitten aus dem bunten Leben :-).
Unser "Core" hat hier nichts mit Fitness in dem Sinne zu tun, sondern mit unserem inneren Haltesystem, er ist unser Körperzentrum, für mich die körperliche Verbindung zwischen Himmel und Erde in unserem physischen Gefährt. Mit Aufrichtung von innen heraus und nicht künstlich herbeigeführt, mit Raum einnehmen und natürlicher Ausdehnung, weil eine tiefe innere Sicherheit da ist. Mit Wahrheit sprechen, denn auch die Stimme (unser Ausdruck) hat etwas mit dem Core zu tun, mit innerem Stand. Wenn wir ihn stärken und ihm Aufmerksamkeit schenken haben wir ein starkes Gefäss, was uns trägt und können wahrhaft wirksam sein. Für mich war die sanfte und stetige Stärkung meines inneren Haltesystems so ein Katalysator für Regulation, Kraft und Präsenz, das aus dieser neuen Verkörperung unglaubliche Geschenke in mein Leben gekommen sind, weil ich erst dann in der Lage war sie sicher in mir zu halten.
Hier die Webseite unserer Körperflüsterin :-)...www.jesforber.com
Wut ist so ein grosses Thema, oft auch ein Tabuthema für Viele. Wir haben das Bild von Zerstörung, blindem Ausagieren, Kontrollverlust, Menschen verletzen etc. Besonders wenn unser Selbstbild das der "Heiligen" ist, immer in Liebe, immer im Mitgefühl, endlosem grenzenlosen "Geben", dann ist Wut verbotene Zone in uns. Wut ist gesellschaftlich häufig noch eine Emotion für Menschen, die sich nicht unter Kontrolle haben, eine sog. "niedere Emotion". Und all das ist nicht die Wahrheit, es kommt aus gesellschaftlicher Konditionierung. Wut ist kraftvolle Schutzenergie, sie ist das gesunde NEIN, wo Deine Grenzen verletzt werden, Deine Würde übergangen wurde, wo es für Dich einfach nicht stimmig ist. Wut ist pure Lebensenergie und gibt Dir die Kraft ja zu Dir zu sagen und Deine Wahrheit zu sprechen. Richtig geführt ist Wut nicht aggressiv und unkontrolliert, sondern richtungsgebend, klärend und wahrhaftig. Wenn Du Deine Wut wieder in Dir spüren kannst und lernst sie zu führen, dann kehrt das Leben zurück.
Die Frau die spielt ist lebendig, wahrhaftig und authentisch, sie erlaubt dem Leben sich vollständig durch sie auszudrücken. Die Frau die "performt", ist im Kampf mit dem Leben, sie manipuliert, kontrolliert und hält sich zusammen, steht unter immenser Spannung. Spielen, also im "Flow state" sein, können wir nur im absoluten Vertrauen und in Sicherheit in unserem Nervensystem. Denn Spielen geschieht aus dem Jetzt, ist spontan, ist echt, ist frei, ist unschuldig, hat keine Absicht. Das in uns selbst unterscheiden zu können, erfordert Verkörperung und Wachheit für Mikro-Anspannung, für den Moment, wenn wir uns innerlich verlassen und den Fokus nach Aussen richten um zu gefallen, zu kontrollieren, Sicherheit zu bekommen etc. Je näher wir uns selbst kommen, desto klarer wird Dir werden, wann Du wirklich wach da bist und mit dem Leben spielst, kreierst und erschaffst und wann Du "performst" aus einer der vielen Rollen, die Du Dir angeeignet hast und mit denen Du Dich schützt. Diese Rollen sind oft nach Aussen völlig unsichtbar, aber ihre Frequenz kommt aus Mangel und Unsicherheit. Wir geben vor etwas zu sein und trennen uns so von der Welt und unseren Mitmenschen auf eine häufig sehr subtile und kaum wahrzunehmende Weise, denn wir verwechseln Identität mit Essenz.
Diese Episode ist speziell für Frauen, die sich in dieser Inkarnation mit ihrer Weiblichkeit identifizieren und feminine Energie verkörpert leben möchten als Frau. Immer wieder kommt die Frage auf: " Wie kann ich weiblicher sein, was muss ich TUN, wie soll ich mich kleiden, bewegen, sprechen usw. ". Die Wahrheit ist, Du kannst Dir lange Haare wachsen lassen, Dich sehr weiblich kleiden, sinnlich bewegen, tief und ruhig sprechen und trotzdem nicht verkörpert weiblich sein. Denn all diese Dinge entstehen ganz natürlich, wenn wir als Frau aufhören im Überlebensmodus zu sein. Weiblichkeit wohnt in einem regulierten Nervensystem, jenseits von Kampf und Überleben. Von hier aus entsteht wahrhaftige Weiblichkeit, die sich durch jede Frau auf eine einzigartige Weise ausdrückt, so wie jede Blume einzigartig schön ist. Jede Frau trägt dieses Wissen in sich und es entfaltet sich auf ganz natürliche Weise, wenn wir vom Kämpfen ins Empfangen kommen, wenn immer mehr alte Schutzmuster ihre Notwendigkeit verlieren, wenn wir immer präsenter werden. Echte Weiblichkeit kommt von innen, aus Dir heraus und ist nichts, was Du TUN kannst.
Ist es nicht spannend, sobald wir wirklich berührt werden in einer Beziehung und unser Herz sich öffnet, kommen die alten, unterdrückten "Schätze" aus unserem Unbewussten an die Oberfläche. Echte Nähe berührt die Bereiche in uns, die in frühester Kindheit herausfordernd und überwältigend für uns waren. Eine Begegnung, die unser Herz berührt, ist wie ein Katalysator für Integration, wenn wir uns mutig auf unsere Innenwelt einlassen und uns halten können in dem was auftaucht. Wir können viel für uns selbst tun, wie unser Nervensystem regulieren (die Kapazität erweitern), unsere Muster verstehen etc.. Was es dann aber braucht, ist ein Gegenüber, denn Dinge mental zu verstehen und dann im realen Leben mit ihnen konfrontiert zu sein, sind zwei verschiedene Ebenen von Integration. Denn was in Beziehung "verletzt" wurde, darf auch in Beziehung "heilen". Wir brauchen neue und nährende Erfahrungen, um das Alte, nicht mehr dienende Adaptionsmodell (unser Bindungsmuster) überschreiben zu können. Mit genug Bewusstsein für uns selbst, unsere versteckte Sabotagemechanismen, einem sich immer weiter öffnenden Herzen und einem weit schwingenden Nervensystem können wir uns den Himmel auf Erden holen, anstatt unbewusst weiter das zu bekämpfen, was wir tief in unserem Inneren leben wollen.
Kennst Du das Gefühl, das Geben leichter ist als zu Empfangen? Nicht aus Grosszügigkeit, sondern weil Geben uns vermeintlich Kontrolle gibt. Empfangen erfordert Hingabe, der Körper hört auf zu Halten, hört auf zu Kämpfen, sinkt in das Leben hinein, er landet satt und genährt in tiefem Urvertrauen. Echtes Empfangen ist leise, selbstverständlich, wahrhaft nährend und häufig haben wir dafür nicht einmal mehr eine bewusste Wahrnehmung, weil es über viele Generationen nicht mehr erfahren wurde. Empfangen ist das Ende des Überlebenskampfes und der Beginn eines Lebens in Fülle und Vertrauen.
Wenn wir heilige Polarität in einer Beziehung leben wollen, dann braucht es einen doppelten Boden. Es braucht einmal die innere Sicherheit in beiden Nervensystemen UND die Sicherheit im Feld der Beziehung. Wir können uns nicht öffnen und Spannung halten, wenn wir in uns selbst nicht sicher sind und auch nicht, wenn die Beziehung kein stabiles und geschütztes Feld ist. Ohne Sicherheit in uns können wir Spannung und Intensität nicht halten und ohne Stabilität in der Beziehung können wir uns nicht wirklich öffnen, hingeben und empfangen. Es braucht zwei reife und integrierte Erwachsene, die in sich sicher und vollständig sind, frei von Abhängigkeiten und Regulation durch den Partner für diese Form der lebendigen Begegnung, wo nichts mehr kompensiert wird und ohne Kontrolle geliebt und gelebt wird.
In dieser Episode tauchen wir ein in die Essenz des Männlichen und Weiblichen, nicht als Rollen oder Identitäten, sondern als lebendige Kräfte, als innere Bewegungen, die durch uns wirken. Wenn wir als Frau unsere männliche Energie integriert haben, entsteht etwas Stilles und zugleich Kraftvolles, ein innerer Halt. Wir werden klar, präsent und selbsttragend. Unser innerer Raum öffnet sich, eine Art Container, der uns hält. Aus dieser inneren Kapazität werden wir wirklich empfangend. Nicht aus Mangel, nicht aus Bedürftigkeit, sondern aus Offenheit, weil wir bereits Ganzheit in uns haben. Und erst dann kann das Männliche im Aussen wahrhaft geben, weil wir nicht mehr ziehen, sondern in uns präsent bleiben. Wir brauchen Niemanden mehr, der uns trägt oder hält, aber wir wählen es, weil wir es lieben Frau zu sein und das bringt auch den Mann in seine Kraft, weil es die natürliche Ordnung in der Polarität ist. Alte Dynamiken und Abhängigkeiten lösen sich auf. Wir begegnen dem Männlichen aus unserer eigenen Grösse heraus, wach, frei und bewusst. Weil wir das Männliche in uns kennen, entspannen wir uns im Aussen in es hinein und müssen es weder fürchten noch künstlich erhöhen. Aus dieser inneren Stärke heraus sind wir weich, nährend, sinnlich, hingebungsvoll, empfangend ohne uns im Gegenüber zu verlieren oder uns selbst zu verlassen, denn wir brauchen keinen Pseudo Schutz mehr. Wir sind wahrhaftig, stark, verankert in uns selbst und erlauben es vollständig gesehen zu werden. Erst dann entsteht gesunde Polarität. Und natürlich gilt das ebenso für den Mann. Je integrierter seine innere Weiblichkeit ist, desto präsenter und kraftvoller wird seine Männlichkeit. Er sucht keine Mutter mehr und auch keine Frau, die sich unterordnet oder ihn anhimmelt. Er wählt eine Gefährtin. Eine Partnerin auf Augenhöhe. Nicht aus Mangel oder innerer Fragmentierung, sondern weil er seine Männlichkeit bewusst verkörpern möchte. Reife entsteht auch hier, wenn Richtung und Gefühl, Halt und Lebendigkeit im Inneren zusammenfinden. Wenn das Männliche und Weibliche nicht mehr gegeneinander arbeiten, sondern sich gegenseitig tragen, entsteht echte Begegnung und eine heilige Verbindung.
Warum Klarheit in unserer Ausrichtung den Körper zuerst überfordert und wie Integration wirklich geschieht. Wir entscheiden uns für eine neue Version unserer Selbst und sind glasklar in unserer Ausrichtung. Zu Beginn sind wir vollkommen davon überzeugt, wir fühlen das Hoch der neuen Schöpfung und das erzeugt Glückshormone in unserem System. Wir sind auf einer Mission :-). Wir sind also zutiefst überzeugt von dem was wir leben wollen und hoch motiviert, bis sich, meistens nach einigen Tagen, unsere ersten Schutzstrategien zeigen und Widerstand auftaucht. Denn unser altes ICH lässt uns nicht so einfach los, es tut ALLES, um uns im Alten zu halten, das ist sein Job, es möchte überleben. Warum das immer geschieht, wenn wir uns ausdehnen, erweitern und uns neu gebären und warum das ein logischer Teil von Schöpfung ist, darum geht es in dieser Folge.
Die Frequenz der Archetypen können uns als eine Art Übergangsraum dienen, als Brücke in die Verkörperung der Aspekte und Frequenzen dieser Felder. Sie dienen als energetische Platzhalter und fallen dann wieder von uns ab, wenn wir diese Ebene von Reife integriert haben und verkörpern. Sie sind eine Art Orientierung um aus dem Überlebensmodus des "verletzen Mädchens und verwundeten Jungen" in die Ganzheit aufzusteigen. Hier geht es nicht um die äussere Krönung, sondern die innere Ausdehnung in diese Reife hinein, um Wachstum, um Ganzheit, um Bewusstsein.
Wie können wir wirkliche Veränderung in unser Leben bringen? Weg von reaktivem Verhalten (alte Identität), hin zu neuer bewusster Wahl aus der Energie der bewussten Schöpfung dessen, was Du wählst zu verkörpern. Das ist kein mentaler Prozess (wenn dieser aus Teil davon ist), sondern vor allem ein körperlicher Prozess. Dein Nervensystem spielt wie so oft dabei eine entscheidende Rolle. Es braucht Sicherheit, um neue Wege "zu erlauben" und alte Bahnen zu schliessen. Wie kannst Du Schritt für Schritt, im Hier und Jetzt, in Deinem Alltag, mit jedem Atemzug aus dem aussteigen, was Du nicht mehr leben möchtest und das verkörpern, was Du wirklich wählst, was Deiner Essenz wahrhaft entspricht?
Präsentes Fühlen ist NICHT in Emotionen sein. Präsentes Fühlen bedeutet direkt wahrzunehmen was ist, im Körper, denn der Körper lebt immer im Jetzt. Wird er weit, geht er auf, kommt ein tiefer Atemzug, lässt er Spannung los...all das sind Zeichen für Wahrheit. Geht der Körper zu, kommt Mikrostress, es wird schwer..."das stimmt für mich nicht". Verlässlich ist das allerdings nur aus einem regulierten Zustand im Nervensystem, denn Überlebensprogramme können genau den gleichen körperlichen Stress verursachen wie ein NEIN, weil es wirklich ein NEIN ist und das verwechseln wir dann mit der Wahrheit. Warum braucht es Mut sich darauf überhaupt erst einmal wieder auf das Fühlen einzulassen? Weil dann richtiges Handeln folgen muss, Konsequenzen stehen an, wenn wir wieder fühlen was wir leben möchten und was nicht, was stimmig ist und was nicht. Wie willst Du eine Vision ins Leben bringen, wenn Du sie nicht einmal fühlen kannst, sondern abgeschnitten von Deinen wahren Bedürfnissen bist? Wie willst Du unterscheiden, was aus dem Ego kommt (fühlt sich grössenwahnsinnig, überreizt, stressig, überreguliert an) und was wirklich aus Deiner Essenz kommt (kann auch gross sein, ist aber immer stiller, erdig, auch aufregend, aber tief im Körper auch ruhig, ein JA..das ist es, ein "es ist eher unnatürlich es nicht zu haben")? Wir brauchen das Fühlen. Neulich hat jemand zu mir gesagt, wer nicht fühlen kann ist krank, der sollte sich krank schreiben lassen und 3 Monate lang nur bewusstes Fühlen praktizieren. Das empfinde ich als wahr und hat mich berührt. Wir können nur direkt wahrnehmen, wenn wir reguliert und damit präsent sind, NICHT wenn wir im Überlebensmodus sind, dann sind wir von unserer Vergangenheit überlagert, reaktiv, in Angst, blind und taub für die Wahrheit.
Unser kleines ICH, unser Ego kann nicht lieben, in Wahrheit gibt es das Ego gar nicht, denn es ist ein Konstrukt aus unseren Wunden, Schmerzen, Konditionierungen, Überlebensstrategien usw. Im Ego, in unserer Persönlichkeit, sind wir niemals in der Lage zu lieben, wir zerren und ziehen am Anderen, wir brauchen ihn, wir manipulieren, wir kontrollieren, wir schützen uns bei der kleinsten Berührung einer alten Wunde, ziehen uns zurück wie ein angeschossenes Tier, kämpfen und tun alles, um sicher in unseren gewohnten Mustern zu bleiben. Alles das ist NICHT Liebe. Wir benutzen unsere Mitmenschen für die Aufrechterhaltung unserer falschen Persönlichkeit, ständig, täglich, fast immer, oft ganz subtil. Das zu spüren kann ein Schock sein und gleichzeitig eine Befreiung. Wie oft bist Du wirklich wach und präsent und frei von Deiner Identität und nicht in Deinem Programm? Wahre Liebe geht nie aus dem Ego, wahre Liebe fliesst, wenn das Ego die Bühne verlässt, wenn wir uns befreien aus unseren eigenen Gefängnissen und unsere Rüstung ablegen.
Die Wahrheit kommt nicht aus dem Körper, sie kommt nicht aus den Emotionen, Gedanken, Triggern, Schmerzen usw., die Wahrheit kommt aus unserem Bewusstsein, aus unserer Essenz. Der Körper ist dichter, langsamer, er speichert Vergangenheit, in ihm sitzt die alte Identität. Wenn wir anfangen, wirklich zu begreifen und zwar nicht nur mental, sondern auf Zellebene, das wir mit unserem Bewusstsein den Körper führen können und er diesem dann folgt, dann haben wir das stärkste Heilmittel zur Verfügung, das es gibt. Wir spalten also den Körper niemals ab, wir bringen das Bewusstsein hinein und inkarnieren vollkommen in ihn hinein, erkennen aber, dass wir NICHT der Körper sind, sondern uns durch ihn ausdrücken als göttliches Wesen. Wir sind dann nicht mehr dem ausgeliefert, was in ihm gerade lebendig erfahrbar ist, sondern führen ihn mit unserem höheren Selbst, wach und bewusst und der Körper folgt dieser Wahrheit, denn er ist ein Resonanzinstrument. Er zeigt uns unmittelbar, was wir glauben zu sein, wo wir uns verirren, wo wir in Illusionen sind und er folgt der Wahrheit mit Öffnung, Weite und Regulation.
Wenn Du Dich entschieden hast für eine Veränderung, wenn Du bewusst schöpfst und eine andere Realität wählst, eine die der Wahrheit Deines wahren Wesens näher ist, dann ist ein starker Fokus und eine konzentrierte Ausrichtung auf die Frequenz dieser Realität die Voraussetzung dafür, dass Du sie erfahrbar machst. Auf dem Weg dahin fühlt es sich oft an, als würden 2 Realitäten gleichzeitig in uns existieren und es kostet Kraft, beide zu halten. Das, was Du noch im Aussen erfährst, ist die alte, meist unbewusste Manifestation und das neue nimmt erst noch physische Gestalt an, existiert aber bereits auf einer anderen Ebene. Alles in Dir darf sich auf diese Realität ausrichten und es werden Angebote Deines alten Ich´s kommen, die vielleicht auch spannend und lukrativ erscheinen, wenn Du aber hinein spürst, tragen sie die alte Energie in sich, wenn auch in einer neuen Verpackung. Dann braucht es das heilige Nein und die Disziplin Deiner Vision treu zu bleiben, auch wenn Du noch nicht einmal ein klares Bild vor Augen hast, sondern nur eine vage Energie der neuen Schöpfung spürst. Jedes bewusste Nein zum Alten schafft Raum für das Neue und ist gleichzeitig ein mächtiges Ja im Feld. Es kostet Mut und braucht Gespür diesen Verführungen zu widerstehen und sie als das zu erkennen was sie sind, letzte Versuchungen aus dem alten Feld.



