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People Pleasing adé. Der Podcast für Leadership, Karriere & Selbstentwicklung mit Sanftmut & Stärke
People Pleasing adé. Der Podcast für Leadership, Karriere & Selbstentwicklung mit Sanftmut & Stärke
Author: Dr. Verena Stahl
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© Dr. Verena Stahl People Pleasing
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Willkommen zu „People Pleasing adé – Dein Podcast für Leadership und Karriere mit Sanftmut und Stärke“! Ich bin Dr. Verena Stahl, und in diesem Format tauchen wir gemeinsam in die spannenden Themen rund um Selbstentwicklung, Leadership und Karriere ein.
Hier dreht sich alles darum, wie du dein berufliches Potenzial entfalten kannst – ohne dich von den Erwartungen anderer bestimmen zu lassen. Die zentralen Fragen, die wir immer wieder behandeln, sind: Wie kannst du klar und unmissverständlich „Nein“ sagen, ohne dabei Schuldgefühle zu haben? Was bedeutet es, empathisch zu führen und dabei trotzdem deine eigenen Grenzen zu setzen? Wie kannst du den für dich stimmigen Karriereweg gehen, der wirklich zu dir, deiner Persönlichkeit, deinen Werten und Ressourcen sowie Kompetenzen passt?
In einer Mischung aus persönlichen und praktischen Betrachtungen aus meiner Arbeit als Coachin und Hochschuldozentin gehe ich den inneren Überzeugungen auf den Grund, die uns oft davon abhalten, für uns selbst einzustehen. Gemeinsam mit inspirierenden Gästen entlarven wir People Pleasing als Karriereblockade und zeigen dir konkrete Wege auf, wie du selbstbewusst deinen Platz im Berufsleben findest – und das im Einklang mit deinen Werten. Denn: Nur wer sich selbst gut kennt, kann erfolgreich und authentisch führen.
Wenn du also bereit bist, deinen Karriereweg selbstbestimmt und frei von übermäßigem People Pleasing zu gestalten und dein Leben nach deinen Vorstellungen leben möchtest, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich!
Viel Spaß und Inspiration beim Hören!
Feedback, Anregungen und Themenwünsche nehme ich gerne per E-Mail entgegen: info@verena-stahl.ch
Hier dreht sich alles darum, wie du dein berufliches Potenzial entfalten kannst – ohne dich von den Erwartungen anderer bestimmen zu lassen. Die zentralen Fragen, die wir immer wieder behandeln, sind: Wie kannst du klar und unmissverständlich „Nein“ sagen, ohne dabei Schuldgefühle zu haben? Was bedeutet es, empathisch zu führen und dabei trotzdem deine eigenen Grenzen zu setzen? Wie kannst du den für dich stimmigen Karriereweg gehen, der wirklich zu dir, deiner Persönlichkeit, deinen Werten und Ressourcen sowie Kompetenzen passt?
In einer Mischung aus persönlichen und praktischen Betrachtungen aus meiner Arbeit als Coachin und Hochschuldozentin gehe ich den inneren Überzeugungen auf den Grund, die uns oft davon abhalten, für uns selbst einzustehen. Gemeinsam mit inspirierenden Gästen entlarven wir People Pleasing als Karriereblockade und zeigen dir konkrete Wege auf, wie du selbstbewusst deinen Platz im Berufsleben findest – und das im Einklang mit deinen Werten. Denn: Nur wer sich selbst gut kennt, kann erfolgreich und authentisch führen.
Wenn du also bereit bist, deinen Karriereweg selbstbestimmt und frei von übermäßigem People Pleasing zu gestalten und dein Leben nach deinen Vorstellungen leben möchtest, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich!
Viel Spaß und Inspiration beim Hören!
Feedback, Anregungen und Themenwünsche nehme ich gerne per E-Mail entgegen: info@verena-stahl.ch
77 Episodes
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In dieser Folge von „People Pleasing adé“ ist Leadership- und Karriere-Expertin Emma Isadora Hagen wieder zu Gast. Ihr neues Buch „Jetzt bist du schlauer als dein Chef“ steckt voller Impulse für eine Arbeitswelt, in der Arbeitnehmer:innen aktiv mitgestalten statt nur mitzuschwimmen.
Wir sprechen darüber,
- wie aus einer Alltagsszene in der Metzgerei die Buchidee entstanden ist
- was hinter dem Titel „Jetzt bist du schlauer als dein Chef“ steckt
- warum Transformation nicht nur Chefsache ist, sondern alle im Unternehmen betrifft
- welche Rolle Soft Skills, Resilienz, Diversität und Zugehörigkeit für moderne Organisationen spielen
- was es mit dem Peter-und-Paula-Prinzip auf sich hat
- wie Personal Branding und Corporate Influencing jenseits der Social-Media-Show funktionieren
- warum es wichtig ist, Sichtbarkeit und „Right to Disconnect“ klug auszubalancieren
Die Folge lädt dich ein, deine berufliche Rolle neu zu denken – als Gestalter:in deiner Karriere, deines Einflusses und deiner inneren Freiheit.
Feedback geben – für viele Führungskräfte schon anspruchsvoll genug. Für People Pleaser aber oft eine echte Zerreißprobe. Denn sie wollen niemanden verletzen, nicht überheblich wirken – und schweigen dann lieber oder verpacken ihr Feedback so weich, dass es wirkungslos bleibt.
In dieser Folge erfährst du:
- warum gerade empathische, reflektierte Führungskräfte oft in diese Falle tappen
- welche Muster aus Kindheit und Prägung dahinterstecken
- welche Risiken es hat, Feedback zu vermeiden – für dich, deine Mitarbeitenden und eure Teamkultur
- wie du Feedback neu rahmen kannst: nicht als Urteil, sondern als Beziehungsangebot
- meine 5 Tipps, wie du Schritt für Schritt in ein klares, respektvolles und wirksames Feedback findest
Am Ende bekommst du 5 Take-aways, die dir helfen, Feedback als Teil deiner Führungsidentität zu verankern – mit Sanftmut und Stärke.
Reflexionsfragen aus der Folge:
- Wann habe ich mich zuletzt zurückgehalten, obwohl Feedback nötig gewesen wäre?
- Was hat mich davon abgehalten?
- Was hätte ich gebraucht, um es klar auszusprechen?
Bonus-Tipp:
Führe ein kleines Feedback-Tagebuch – so wirst du mit der Zeit immer souveräner und entspannter.
People Pleasing ist im Top‑Management kein netter Charakterzug, sondern ein massives Steuerungs‑ und Führungsrisiko – besonders in großen Familienunternehmen. Headhunter Tim Oldiges, Gründer und Geschäftsführer der Executive‑Search‑Beratung Headgate, erklärt, warum Harmonie kein KPI ist, wieso Mandat Persönlichkeit schlägt und weshalb ein klares Nein oft wertschenkender ist als ein vorschnelles Ja.
Wir sprechen darüber, wie People Pleasing auf C‑Level zu Orientierungslosigkeit, Scheinkonsens und verdeckten Konflikten führt und warum Leitplanken, Entscheidungsrechte und Rückendeckung unverzichtbar sind, damit Führung wirksam werden kann. Tim zeigt, wie er in seinen Such‑ und Auswahlprozessen People Pleasing‑Muster erkennt, welche Rolle Behavioral Interviewing spielt und weshalb „Kissing up the hierarchy“ verhindert, dass die Spitze die Realität im Unternehmen überhaupt noch wahrnimmt.
Ein besonderer Fokus liegt auf Familienunternehmen: auf Loyalitäten zwischen den Generationen, Rollenvermischungen zwischen Kind und Nachfolger:in und der Frage, warum diese Konstellationen wie ein Vergrößerungsglas für People Pleasing wirken. Du erfährst, wie klare Mandatsklärung, offener Dissens und emotionale Klarheit helfen, Unternehmen zukunftsfähig zu halten, ohne Beziehungen zu zerstören.
Insecure Overachiever – so nennt die Forschung ein Muster, das nach außen stark und souverän wirkt, sich innen aber oft angespannt, getrieben und nie gut genug fühlt. Hohe Leistung ist hier weniger Ausdruck von Leichtigkeit, sondern ein innerer Sicherheitsgurt: „Solange ich funktioniere, bin ich sicher.“
In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in die innere Dynamik dieses Musters:
- Insecure Overachieving – warum hohe Leistungsbereitschaft und zerbrechlicher Selbstwert so häufig zusammen auftreten.
- Alltagssignale – vom „Nur noch kurz…“-Reflex über ständiges Nachgrübeln bis zur Angst vor Wissenslücken und dem Gefühl, für alles verantwortlich zu sein.
- Frühe Prägungen – wie Leistungsorientierung, Parentifizierung und unsichere Bindung dazu führen, dass Leistung zur wichtigsten Form von Selbstschutz wird.
- Kipppunkte – was passiert, wenn Verantwortung, Komplexität und Erschöpfung steigen und der Körper nicht mehr mitspielt.
- Das innere Team – kritische, antreibende und ängstliche Anteile versus die leisen, verdrängten Stimmen von Fürsorge, Klarheit und Mut.
Du erfährst:
- woran du erkennst, ob Insecure Overachieving in deinem Leben eine Rolle spielt
- warum das Muster früher sinnvoll war – und heute oft zu eng geworden ist
- welche kleinen Schritte helfen, Leistung und Selbstwert zu entkoppeln
- wie du Grenzen setzt, ohne dich dauernd zu entschuldigen
- welche Verantwortung auch Organisationen tragen, damit Leistung nicht auf Kosten von Gesundheit geht
Diese Folge ist für dich, wenn du viel leistest, von außen „stark“ wahrgenommen wirst – innerlich aber spürst, dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann und du dir einen anderen, menschlicheren Umgang mit dir selbst wünschst.
Manchmal fühlt sich eine klassische Karriere an, als wäre sie zu eng für all das, was in dir steckt. Das gilt vor allem dann, wenn du eine Scannerpersönlichkeit, also ein Multitalent mit ganz vielen Ideen und Interessen, bist.
In dieser Episode von „People Pleasing adé“ spreche ich mit Rahel Schnegg, Beraterin, Gründerin und Scannerpersönlichkeit, darüber, wie man mit vielen Interessen einen stimmigen, eigenen Weg baut – ohne sich in einer Schublade „festzusortieren“.
Rahel, die ich bereits von meiner Lehrtätigkeit an der Berner Fachhochschule her kenne, erzählt, wie aus einer Masterarbeit zur Bürogestaltung Forschungspreise, ein Buch, ein eigenes Unternehmen und Arbeit an der Schnittstelle von Gesundheit, Leistung und Arbeitskultur entstanden sind.
Wir gehen der Frage nach, warum „Du kannst alles, aber nichts richtig“ ein hartnäckiger Mythos ist – und was passiert, wenn du deine Vielseitigkeit als Stärke annimmst. Du erfährst, wie Scannerpersönlichkeiten Risiko reduzieren, indem sie mehrere Kompetenzen kombinieren, wie sie Fokus halten (trotz vieler Ideen) und warum der rote Faden eher in deinen Werten und deiner Art zu arbeiten liegt als in einer geraden Lebenslauf-Linie.
Wenn du am Anfang deiner beruflichen Reise stehst oder an einem Wendepunkt, an dem sich „weiter so“ einfach nicht mehr stimmig anfühlt, kann dir diese Folge helfen, dich selbst besser zu verstehen – und mutiger Entscheidungen zu treffen.
Viele Interessen, schnelle Begeisterung, ein wacher Blick für Zusammenhänge – und gleichzeitig das Gefühl, beruflich nicht wirklich voranzukommen?
In dieser Folge geht es um Scanner-Persönlichkeiten und die Frage, warum klassische Karrieretipps für sie oft nicht funktionieren – und was stattdessen hilft, Klarheit, Energie und Richtung zu finden.
Du erfährst, warum Vielseitigkeit kein Karrierehindernis ist, sondern eine Stärke – wenn du aufhörst, dich an einem linearen Karriereideal zu messen.
Anhand zweier Coachinggeschichten (David und Luisa) zeige ich dir,
- warum Scanner häufig zwischen Begeisterung und Erschöpfung pendeln,
- weshalb Entscheidungen für sie so aufgeladen sind
- und wie sie lernen können, Karriere nicht als endgültige Festlegung, sondern als gestaltbaren Prozess zu denken.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Scanner-Persönlichkeiten sich oft zu Unrecht als „unentschlossen“ erleben
- weshalb frühe Spezialisierung kein Maßstab für gelungene Scanner-Karrieren ist
- welche drei zentralen Energiequellen Scanner wirklich brauchen
- warum das Umfeld oft entscheidender ist als das Jobprofil
- wie du Entscheidungen triffst, ohne dich innerlich zu blockieren
- warum „Entscheiden auf Zeit“ Druck rausnimmt und Bewegung schafft
Du musst nicht alles sofort wissen.
Scanner-Karrieren entstehen nicht durch perfekte Planung, sondern durch bewegliche, kluge nächste Schritte.
👉 Hinweis:
In meinem Newsletter erhältst du wöchentlich kurze Reflexionsfragen und exklusive 5-Minuten-Audio-Impulse für mehr innere Klarheit im Berufsalltag.
In dieser Folge spreche ich mit der Buchautorin Andrea Grundmann über ihr Ende 2025 erschienenes Buch "Digitales Charisma. So überzeugst du mit Persönlichkeit und Haltung in der digitalen Welt".
Dabei geht es um eine stimmige Mischung aus Klarheit, Präsenz und Wiedererkennbarkeit, die dir Vertrauen der anderen Menschen verschafft. Und zwar überall dort, wo du in der digitalen Welt unterwegs bist.
Wir schauen darauf, warum Sichtbarkeit heute kein „Nice-to-have“ mehr ist, sondern ein Karriere- und Leadership-Thema:
- Was macht eine starke digitale Ausstrahlung aus?
- Welche Fehler kosten unnötig Energie?
- Und wie gelingt Positionierung, ohne sich zu verbiegen – besonders dann, wenn du zu People Pleasing neigst, dich anpasst oder es allen recht machen willst?
Außerdem sprechen wir über Künstliche Intelligenz (KI) im Kontext von Personal Branding und Kommunikation: Wo kann KI unterstützen – und wo wird sie zur Gefahr für Authentizität und Beziehung?
In dieser Episode erhältst du außerdem ganz konkrete Impulse zu diesen Aspekten:
- digitale Präsenz und Wiedererkennbarkeit (Personal Branding ohne Show)
- klare Botschaften statt Perfektionismus
- Umgang mit Unsicherheit, Kritik und „zu viel/zu wenig“-Gedanken
- KI als Werkzeug: Chancen, Grenzen, Haltung
- Sichtbarkeit mit Sanftmut und Stärke – ohne People-Pleasing-Strategien
Wut gilt oft als Tabu – besonders für Menschen, die es gewohnt sind, anderen es immer recht zu machen. Doch Wut - v.a. die, die sich im Bauch "eingräbt" - zeigt dir, wo du deine eigenen Bedürfnisse übergehst, deine Werte verletzt oder auch deine Grenzen von anderen Menschen überschritten wurden.
In dieser Folge von People Pleasing adé erfährst du:
- warum Wut im außen meist ein Zeichen dafür ist, dass wir im innen zu lange zu leise waren,
- wie Ärger und Wut sich unterscheiden – und warum gerade People Pleaser oft an der falschen Stelle still bleiben,
- welche Botschaften in deiner Wut stecken (Grenzen, Veränderung, Balance),
- warum Explosion und Verdrängung die zwei ungesunden Extreme sind,
- und wie du die leisen Signale deiner Wut frühzeitig erkennst und so zu echtem Mut findest.
Du nimmst aus dieser Folge mit:
- Wut ist keine Schwäche, sondern eine Botschafterin deiner Bedürfnisse und Werte.
- People Pleasing verstärkt Wut, weil Empathie oft zur Flucht vor der eigenen Klarheit wird.
- Gesunde Wut heißt: innehalten, benennen, respektvoll kommunizieren.
- Für Menschen, die zu wenig Wut spüren: kleine Schritte zurück zur eigenen Stimme.
- Für Menschen, die zu viel spüren: Strategien, um zwischen Reiz und Reaktion Raum zu schaffen.
- Gesunde Wut verbindet – sie macht dich sichtbar und stärkt Vertrauen.
Wenn du lernen möchtest, deine Wut als Ressource für Klarheit, Selbstführung und echte Verbindung zu nutzen, dann hör rein.
Ein tiefgehendes Gespräch mit der Spiegel Bestsellerautorin Karin Lausch über Angst, Verantwortung, Safe Spaces und die Voraussetzungen für echte Zusammenarbeit jenseits von Buzzwords.
Karin ist eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Raum, wenn es um Vertrauen, Führung und Zusammenarbeit geht. Bereits im März 2025 war sie zu Gast in diesem Podcast.
Heute steht ihr neues Buch im Mittelpunkt, welche in rund 4 Wochen auf den Markt kommt: „Feel Safe, Be Brave. Wie wir mit psychologischer Sicherheit besser zusammenarbeiten und mutiger entscheiden. In unserem Gespräch gehen wir der Sache auf den Grund – jenseits von Buzzwords und Wohlfühlrhetorik.
Wir sprechen darüber,
- warum Harmonie oft mit Sicherheit verwechselt wird
- weshalb der Begriff „Safe Space“ so häufig missverstanden wird
- wie zwischenmenschliche Angst Zusammenarbeit, Verantwortung und Innovation blockiert
- warum Führung heute psychologisch deutlich anspruchsvoller ist als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren
- weshalb Mut nicht durch Appelle entsteht, sondern durch Sicherheit
Empathie gilt als Stärke – im Job kann sie jedoch zur Falle werden.
In dieser Folge von People Pleasing adé geht es um verdeckt-vulnerablen Narzissmus im Arbeitskontext: eine leise, schwer erkennbare Dynamik, die besonders empathische und verantwortungsbewusste Menschen in Überverantwortung bringen kann.
Du erfährst:
- was verdeckt-vulnerabler Narzissmus im Job bedeutet (ohne Diagnosen),
- warum People Pleaser dafür besonders anfällig sind,
- wie Empathie kippen kann und Schuld- oder Loyalitätsdruck entsteht,
- und wie du wieder klar, ruhig und selbstverbunden handelst – ohne hart zu werden.
Diese Folge richtet sich an empathische Fach- und Führungskräfte, die im Job sachlich bleiben wollen, ohne sich emotional zu verlieren.
Die Folge schließt inhaltlich an folgende Folgenden an:
#2 - Die "dunkle" Seite von Empathie
#36 - Toxische Beziehung mit einem Narzissten? Warum People Pleaser besonders gefährdet sind
#37 - Narzissmuss verstehen, verarbeiten, verändern mit Expertin Madeline Hellmann
Sonderedition Sept/25: Toxische Muster im Job mit Caroline Wahls "Die Assistentin"
#64 - Narzissmus im Job – warum People Pleaser ein gefundenes Fressen sind. Mit Sylvia Pietzko
Zu Gast bei Verena in dieser Folge ist Sylvia Pietzko, Transformationsmanagerin, Agile Coach, psychologische Beraterin & Autorin des Buches "Die Narzissmus-Bilanz. Vom Schaden und Nutzen toxischer Charaktere in Organisationen.
Themen dieses Folge sind
- warum narzisstisches Verhalten im Business häufig unsichtbar beginnt,
- weshalb in diesem Zusammenhang die vulnerable Form von Narzissmus besonders gefährlich werden kann,
- wie die Skala von Echoismus bis grandiosen Narzissmus zu interpretieren ist
- wie People Pleasing und Echoismus zusammenhängen,
- wie Narzissmus, Selbstwert, Traumafolgen und Kindheitsprägungen zusammenhängen,
- über die dunkle Seite von Empathie
- welche Strategien im Berufsalltag wirklich helfen
In dieser Folge spreche ich mit Ruth Maria Mattes – systemische Coachin, Organisationsentwicklerin und Expertin für Bewegung in Körper, Geist und Organisationen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum gesunde Führung innen beginnt: bei der Selbstverbindung, bei klaren Grenzen und bei der Fähigkeit, zwischen Verantwortungsbewusstsein und People Pleasing zu unterscheiden.
Wir sprechen darüber, warum gerade engagierte, empathische Führungskräfte schnell in die Harmonie-Falle rutschen – und wie sie dort wieder herausfinden. Ruth zeigt, wie People Pleasing nicht nur Einzelne erschöpft, sondern ganze Teams ausbremst: durch unausgesprochene Konflikte, weiche Formulierungen, Rollenvermischungen und übermäßige Rücksichtnahme.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was Teams wirklich brauchen: Klarheit, Konfliktfähigkeit, Fehlerfreundlichkeit und Führung, die mutig und zugleich verbindend wirkt. Ruth nutzt dafür ihr Bild der Organisation als Mobile – und macht deutlich, wie kleine Veränderungen im Inneren große Wirkung im System haben können.
Du erfährst:
- warum Selbstführung die Grundlage jeder gesunden Führung ist
- wie People-Pleasing entsteht – und wie es sich in Führung und Teams zeigt
- was passiert, wenn Führungskräfte alles übernehmen
- warum ein „ehrliches Nein“ oft mehr Verbindung schafft als ein angepasstes Ja
- wie Teams wachsen, wenn Konflikte bewusst geführt werden
- welche ersten Schritte den Weg aus dem People Pleasing eröffnen
Eine Folge für Führungskräfte, die klarer, gesünder und mutiger führen wollen – und für Teams, die echte Zusammenarbeit statt stiller Rücksicht suchen.
Kennst du das Gefühl, gleichzeitig Vorfreude und Druck zu empfinden?
Wenn innere Zerrissenheit deine Entscheidungen lähmt und du dir wünschst, endlich Klarheit in dein emotionales Durcheinander zu bringen – dann ist diese Folge für dich.
In dieser Soloepisode zeige ich dir:
- Warum ambivalente Emotionen völlig normal sind und was sie über deine Bedürfnisse verraten.
- Wie du mithilfe der Affektbilanz dein Gefühlschaos sortierst.
- Was die sieben Bewertungsdimensionen der Emotionspsychologie mit deinen Entscheidungen zu tun haben.
- Und wie du mit einfachen Tools wie dem VAKOG-Modell und dem Modell des Inneren Teams von Schulz von Thun zu mehr innerer Führung und Selbstklarheit findest.
Du erfährst anhand eines realen Karriere-Coachingbeispiels, wie aus einem Gefühlsknoten neue Handlungsfähigkeit entsteht – und was du konkret tun kannst, um Emotionen nicht länger als Hindernis, sondern als wertvolle Hinweisgeber zu verstehen.
Take Aways der Folge:
- Emotionale Ambivalenz ist kein Schwächezeichen, sondern ein Signal für Bedeutung.
- Mit der Affektbilanz erkennst du, was du fühlst, wie stark – und warum.
- Die Intensität deiner Emotionen entscheidet darüber, ob du handlungsfähig wirst oder blockiert bleibst.
- Gefühle sind kein Zufallsprodukt – sie beruhen auf inneren Bewertungen.
- Mit einem bewussten Reframing kannst du dich selbst neu briefen und stimmige Entscheidungen treffen.
Reflexionsfrage zum Mitnehmen:
Welche Situation hat in dir zuletzt ein besonders starkes Gefühl ausgelöst – und welche Bewertungsdimension war dabei besonders aktiv?
In dieser Episode spreche ich mit Joëlle Bühler, Beraterin für Transformation & Kulturwandel und People-and-Culture-Expertin. Wir gehen der Frage nach, wie Führung und Organisationen heute Menschlichkeit, Sinn und den digitalen Wandel miteinander verbinden können.
Themen der Folge:
- Joëlles Weg vom leistungsorientierten Karrierepfad zur „Herzenswegbegleiterin“
- Warum Selbstführung und innere Klarheit Voraussetzung für gute Führung sind
- Wie Natur, Entschleunigung und bewusste Reflexion Transformationsprozesse unterstützen
- Chancen von KI im HR: Entlastung, statt Menschen ersetzen
- Warum HR jetzt vom Verwalter zum strategischen Gestalter werden kann
- Fachkräftemangel, kultureller Wandel und der Mut, neue Wege zu gehen
Am Ende wird klar: Über Selbstführung und People Pleasing in Führung haben wir noch gar nicht gesprochen – die Fortsetzung folgt.
In dieser Folge von „People Pleasing adé“ geht es um die erste Stufe der Gewaltfreien Kommunikation: beobachten, ohne zu bewerten. Klingt einfach – ist es aber nicht. Denn dein Nervensystem ist nicht auf Neutralität, sondern auf Schutz programmiert. Es bewertet schneller, als du denken kannst.
Ich zeige dir, warum du in heiklen Situationen selten das benennst, was wirklich sichtbar oder hörbar ist, sondern fast immer deine innere Geschichte darüber erzählst. Alte Kränkungen, biografische Erfahrungen und Stresszustände (Fight, Flight, Freeze, Fawn) mischen sich in deine Wahrnehmung – und genau dann rutschst du leicht in Vorwürfe, Diagnosen oder Charakterangriffe.
Du erfährst, was Bewertungen beim Gegenüber auslösen, warum sie psychologische Sicherheit zerstören und wie du stattdessen Verhalten und Wirkung getrennt benennen kannst, ohne dich selbst zu verleugnen.
Im letzten Teil der Folge bekommst du konkrete Formulierungsimpulse: wie du Wahrnehmung und Interpretation trennst, Grenzen setzt, ohne anzugreifen, und warum Gewaltfreie Kommunikation immer auch Nervensystemarbeit nach innen ist – gerade, wenn du zu People Pleasing neigst.
Dr. Stephanie Robben-Beyer ist Moderatorin, Coachin, Mentorin und Autorin des Buchs Working Woman – Was ich zu Beginn meiner Karriere gerne über das Leben gewusst hätte. In dieser Folge spricht sie mit Verena über prägende Lebensphasen, über weibliche Vorbilder und Generationendialoge.
Im Gespräch geht es um Lebensentwürfe jenseits der Perfektionsfassade, um das Älterwerden als Geschenk und um die Kunst, Grenzen zu setzen. Stephanie erzählt offen von ihrem Weg: von der Lehrerin zur Fernsehmoderatorin, von der Coachin zur Mentorin für junge Frauen. Sie spricht über das Loslassen alter Rollenbilder, über weibliche Stärke, die kein männliches Auftreten kopieren muss, und über ihr tief verankertes Bedürfnis, jüngeren Frauen Orientierung zu geben – ohne sie zu belehren.
Verena und Stephanie beleuchten, warum echte Vorbilder oft nicht auf Bühnen stehen, sondern im Alltag wirken. Warum es Mut braucht, sich zu positionieren – als Mutter, als Tochter, als Frau in einer Welt, die Frauen immer noch systematisch zu wenig unterstützt in ihrer Rolle als Working Mum. Und sie fragen, wie wir eine Arbeitswelt gestalten können, die Fürsorge und Karriere nicht als Gegensätze begreift.
**Dies sind die zentralen Themen:**
- Weibliche Vorbilder und der Wunsch nach einem „Leuchtturm“
- Working Mom zwischen Rollenideal und Realität
- Angst, Mut und Selbstbestimmung im Lebensverlauf
- Mentoring als gelebte Verantwortung
- Älterwerden als Prozess der Selbstversöhnung
- Systemische Hürden für Frauen und was sich gesellschaftlich ändern muss
- Wahrhaftiges Empowerment statt perfekter Performance
Wenn Kinder flügge werden, verändert sich nicht nur der Alltag – auch innerlich gerät vieles ins Rutschen. Plötzlich entsteht Raum, der sich leer oder beunruhigend anfühlen kann.
In dieser Solo-Folge spreche ich darüber, wie wir solche Übergangsphasen meistern können, ohne uns in Aktivismus zu verlieren.
Dafür stelle ich dir ein psychologisches Modell vor, das mir selbst sehr geholfen hat: das psychologische Kapital.
Es besteht aus vier Bausteinen, die wie ein inneres Geländer wirken können:
- Optimismus – den Blick bewusst auf Möglichkeiten richten.
- Hoffnung – Ziele, Pläne und Energie miteinander verbinden.
- Selbstwirksamkeit – spüren, dass ich etwas bewirken kann.
- Resilienz – lernen, nach Stolpern wieder aufzustehen – mit Selbstmitgefühl.
Du erfährst:
- warum Leere nicht sofort gefüllt werden muss, sondern Raum für Neues öffnet,
- wie kleine Schritte im Alltag echte Hoffnung nähren können,
- weshalb Selbstwirksamkeit manchmal schon beim Bügeln beginnt,
- und wie Selbstmitgefühl ein Schlüssel für nachhaltige Resilienz ist.
In dieser Folge von People Pleasing adé spricht Dr. Verena Stahl über das Konzept der Radikalen Akzeptanz nach der psychologisch fundierten Acceptance and Commitment Therapy (ACT). ACT ist ein auch im Coaching erprobter Ansatz, der hilft, mit inneren Blockaden, Gedanken und Gefühlen flexibler umzugehen. Statt Kontrolle geht es um bewusste Selbstführung und radikale Akzeptanz.
ACT verbindet Achtsamkeit, Akzeptanz und werteorientiertes Handeln. Sie zeigt, wie du mehr Abstand zu solchen Gedanken gewinnen kannst, die belastend sind, deinen Fokus wieder mehr auf deine eigenen Werte richten und auf diesem Weg wieder handlungsfähiger zu werden – selbst in herausfordernden Situationen und Momenten.
Hier sind die sechs Schritte von ACT:
- Achtsamkeit: Wie kannst du besser wahrnehmen, was ist, ohne es reflexhaft zu bewerten?
- Akzeptanz: Wie kannst du innere Erfahrungen zulassen, ohne sie reflexhaft zu bekämpfen?
- Kognitive Defusion: Wie gelingt es dir, Gedanken auch als das zu erkennen, was sie sind: Gedanken und nicht Fakten?
- Der innere Beobachter: Wie kannst du dich selbst von außen betrachten und damit Abstand gewinnen und mehr Raum schaffen?
- Werteklärung: Wie kannst du dein eigenes „Wofür“ finden und als dies als Kompass nutzen.
- Bewusstes Handeln: Wie kannst du trotz deiner inneren Widerstände klar und werteorientiert handeln?
Die Folge zeigt, wie radikale Akzeptanz zu echter innerer Freiheit führt – im Gegensatz zu People Pleasing, das oft aus unbewusster Selbstanpassung entsteht. Akzeptanz heißt nicht Nachgeben, sondern bewusstes Wahrnehmen und entschiedenes Handeln im Einklang mit den eigenen Werten.
Hier findest du die Take-aways dieser Folge:
- Deine Selbstführung beginnt mit Wahrnehmung, nicht mit Kontrolle.
- Deine Gefühle sind keine Gegner, sondern Wegweiser.
- Deine Gedanken sind Sätze, keine Wahrheiten.
- Dein inneres „Wofür“ gibt dir Orientierung.
- Tu, was zählt – bewusst, klein, im Einklang mit dir.
Meetings sind oft Zeitfresser – aber sie könnten Katalysatoren sein.
Wenn Klarheit, Struktur und psychologische Sicherheit zusammenkommen, entsteht Raum für echte Zusammenarbeit.
In dieser Folge spreche ich mit Anne Sill, psychologischer Management-Trainerin, Coachin für Teams und Einzelpersonen und Glückssprachetrainerin, über die Frage: Wie werden Meetings wieder zu Orten, an denen Menschen sich zeigen, einbringen und gemeinsam gute Entscheidungen treffen?
Anne teilt erprobte Prinzipien aus ihrer Praxis, die zeigen, wie viel Wirkung in kleinen Veränderungen steckt:
- Klare Absicht und Zielsetzung: Wer weiß, warum man zusammenkommt, trifft bessere Entscheidungen.
- Psychologische Sicherheit: Kritik und Zweifel dürfen ausgesprochen werden – ohne Angst vor Sanktionen.
- Rollen und Strukturen: Leitung, Moderation, Protokoll – und manchmal eine Feel-Good-Rolle.
- Stärkenorientierung statt Defizitfokus: Erst das „Loch im Bug“ schließen, dann das Segel setzen.
- Methodenwechsel: Introvertierte und Extrovertierte gleichermaßen einbeziehen.
- Timeboxing & Pausen: Struktur schafft Freiheit und schützt Energie.
- Feedbackkultur: Lernen statt rechtfertigen – der Meetingraum als Resonanzraum für Entwicklung.
Ein Gespräch über Haltung, Energie und den Mut, Meetings als das zu begreifen, was sie sein können:
ein Spiegel der Teamkultur und ein Ort für Wachstum.
Führung im Dauer-Krisenmodus? Gerade jetzt brauchen Teams Führung, die stärkt, motiviert und Zuversicht schafft. In dieser Solo-Folge stelle ich dir das PERMA-LEAD-Modell vor – ein wissenschaftlich fundiertes Konzept aus der Positiven Psychologie, das zeigt, wie Führungskräfte durch Stärkenorientierung und klare Routinen die Resilienz und Leistungsfähigkeit ihres Teams erhöhen können.
Du erfährst:
- warum Positive Emotionen mehr sind als gute Stimmung,
- wie Engagement durch Passung statt Anpassung entsteht,
- weshalb Relationships der wahre Performance-Booster sind,
- wie du Meaning – das „Warum“ – im Alltag sichtbar machst,
- und warum kleine Schritte beim Accomplishment so große Wirkung entfalten.
Außerdem teile ich konkrete Reflexionsfragen und Mini-Routinen, die du sofort ausprobieren kannst – ob als Führungskraft oder als jemand, der seine Rolle stärkenorientiert gestalten will.
Takeaways der Folge:
- Achte bewusst auf deinen Ton in Stresssituationen.
- Prüfe, ob Aufgaben wirklich zu Stärken passen.
- Lade aktiv Widerspruch ein.
- Verknüpfe deine Entscheidungen mit einem klaren „Why“.
- Mach Fortschritte sichtbar – auch kleine.



