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People Pleasing adé. Der Podcast für Leadership, Karriere & Selbstentwicklung mit Sanftmut & Stärke
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People Pleasing adé. Der Podcast für Leadership, Karriere & Selbstentwicklung mit Sanftmut & Stärke

Author: Dr. Verena Stahl

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Description

Willkommen zu „People Pleasing adé – Dein Podcast für Leadership und Karriere mit Sanftmut und Stärke“! Ich bin Dr. Verena Stahl, und in diesem Format tauchen wir gemeinsam in die spannenden Themen rund um Selbstentwicklung, Leadership und Karriere ein.

Hier dreht sich alles darum, wie du dein berufliches Potenzial entfalten kannst – ohne dich von den Erwartungen anderer bestimmen zu lassen. Die zentralen Fragen, die wir immer wieder behandeln, sind: Wie kannst du klar und unmissverständlich „Nein“ sagen, ohne dabei Schuldgefühle zu haben? Was bedeutet es, empathisch zu führen und dabei trotzdem deine eigenen Grenzen zu setzen? Wie kannst du den für dich stimmigen Karriereweg gehen, der wirklich zu dir, deiner Persönlichkeit, deinen Werten und Ressourcen sowie Kompetenzen passt?

In einer Mischung aus persönlichen und praktischen Betrachtungen aus meiner Arbeit als Coachin und Hochschuldozentin gehe ich den inneren Überzeugungen auf den Grund, die uns oft davon abhalten, für uns selbst einzustehen. Gemeinsam mit inspirierenden Gästen entlarven wir People Pleasing als Karriereblockade und zeigen dir konkrete Wege auf, wie du selbstbewusst deinen Platz im Berufsleben findest – und das im Einklang mit deinen Werten. Denn: Nur wer sich selbst gut kennt, kann erfolgreich und authentisch führen.

Wenn du also bereit bist, deinen Karriereweg selbstbestimmt und frei von übermäßigem People Pleasing zu gestalten und dein Leben nach deinen Vorstellungen leben möchtest, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich!

Viel Spaß und Inspiration beim Hören!
Feedback, Anregungen und Themenwünsche nehme ich gerne per E-Mail entgegen: info@verena-stahl.ch
72 Episodes
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Viele Interessen, schnelle Begeisterung, ein wacher Blick für Zusammenhänge – und gleichzeitig das Gefühl, beruflich nicht wirklich voranzukommen? In dieser Folge geht es um Scanner-Persönlichkeiten und die Frage, warum klassische Karrieretipps für sie oft nicht funktionieren – und was stattdessen hilft, Klarheit, Energie und Richtung zu finden. Du erfährst, warum Vielseitigkeit kein Karrierehindernis ist, sondern eine Stärke – wenn du aufhörst, dich an einem linearen Karriereideal zu messen. Anhand zweier Coachinggeschichten (David und Luisa) zeige ich dir, - warum Scanner häufig zwischen Begeisterung und Erschöpfung pendeln, - weshalb Entscheidungen für sie so aufgeladen sind - und wie sie lernen können, Karriere nicht als endgültige Festlegung, sondern als gestaltbaren Prozess zu denken. In dieser Folge erfährst du: - warum Scanner-Persönlichkeiten sich oft zu Unrecht als „unentschlossen“ erleben - weshalb frühe Spezialisierung kein Maßstab für gelungene Scanner-Karrieren ist - welche drei zentralen Energiequellen Scanner wirklich brauchen - warum das Umfeld oft entscheidender ist als das Jobprofil - wie du Entscheidungen triffst, ohne dich innerlich zu blockieren - warum „Entscheiden auf Zeit“ Druck rausnimmt und Bewegung schafft Du musst nicht alles sofort wissen. Scanner-Karrieren entstehen nicht durch perfekte Planung, sondern durch bewegliche, kluge nächste Schritte. 👉 Hinweis: In meinem Newsletter erhältst du wöchentlich kurze Reflexionsfragen und exklusive 5-Minuten-Audio-Impulse für mehr innere Klarheit im Berufsalltag.
In dieser Folge spreche ich mit der Buchautorin Andrea Grundmann über ihr Ende 2025 erschienenes Buch "Digitales Charisma. So überzeugst du mit Persönlichkeit und Haltung in der digitalen Welt". Dabei geht es um eine stimmige Mischung aus Klarheit, Präsenz und Wiedererkennbarkeit, die dir Vertrauen der anderen Menschen verschafft. Und zwar überall dort, wo du in der digitalen Welt unterwegs bist. Wir schauen darauf, warum Sichtbarkeit heute kein „Nice-to-have“ mehr ist, sondern ein Karriere- und Leadership-Thema: - Was macht eine starke digitale Ausstrahlung aus? - Welche Fehler kosten unnötig Energie? - Und wie gelingt Positionierung, ohne sich zu verbiegen – besonders dann, wenn du zu People Pleasing neigst, dich anpasst oder es allen recht machen willst? Außerdem sprechen wir über Künstliche Intelligenz (KI) im Kontext von Personal Branding und Kommunikation: Wo kann KI unterstützen – und wo wird sie zur Gefahr für Authentizität und Beziehung? In dieser Episode erhältst du außerdem ganz konkrete Impulse zu diesen Aspekten: - digitale Präsenz und Wiedererkennbarkeit (Personal Branding ohne Show) - klare Botschaften statt Perfektionismus - Umgang mit Unsicherheit, Kritik und „zu viel/zu wenig“-Gedanken - KI als Werkzeug: Chancen, Grenzen, Haltung - Sichtbarkeit mit Sanftmut und Stärke – ohne People-Pleasing-Strategien
Wut gilt oft als Tabu – besonders für Menschen, die es gewohnt sind, anderen es immer recht zu machen. Doch Wut - v.a. die, die sich im Bauch "eingräbt" - zeigt dir, wo du deine eigenen Bedürfnisse übergehst, deine Werte verletzt oder auch deine Grenzen von anderen Menschen überschritten wurden. In dieser Folge von People Pleasing adé erfährst du: - warum Wut im außen meist ein Zeichen dafür ist, dass wir im innen zu lange zu leise waren, - wie Ärger und Wut sich unterscheiden – und warum gerade People Pleaser oft an der falschen Stelle still bleiben, - welche Botschaften in deiner Wut stecken (Grenzen, Veränderung, Balance), - warum Explosion und Verdrängung die zwei ungesunden Extreme sind, - und wie du die leisen Signale deiner Wut frühzeitig erkennst und so zu echtem Mut findest. Du nimmst aus dieser Folge mit: - Wut ist keine Schwäche, sondern eine Botschafterin deiner Bedürfnisse und Werte. - People Pleasing verstärkt Wut, weil Empathie oft zur Flucht vor der eigenen Klarheit wird. - Gesunde Wut heißt: innehalten, benennen, respektvoll kommunizieren. - Für Menschen, die zu wenig Wut spüren: kleine Schritte zurück zur eigenen Stimme. - Für Menschen, die zu viel spüren: Strategien, um zwischen Reiz und Reaktion Raum zu schaffen. - Gesunde Wut verbindet – sie macht dich sichtbar und stärkt Vertrauen. Wenn du lernen möchtest, deine Wut als Ressource für Klarheit, Selbstführung und echte Verbindung zu nutzen, dann hör rein.
Ein tiefgehendes Gespräch mit der Spiegel Bestsellerautorin Karin Lausch über Angst, Verantwortung, Safe Spaces und die Voraussetzungen für echte Zusammenarbeit jenseits von Buzzwords. Karin ist eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Raum, wenn es um Vertrauen, Führung und Zusammenarbeit geht. Bereits im März 2025 war sie zu Gast in diesem Podcast. Heute steht ihr neues Buch im Mittelpunkt, welche in rund 4 Wochen auf den Markt kommt: „Feel Safe, Be Brave. Wie wir mit psychologischer Sicherheit besser zusammenarbeiten und mutiger entscheiden. In unserem Gespräch gehen wir der Sache auf den Grund – jenseits von Buzzwords und Wohlfühlrhetorik. Wir sprechen darüber, - warum Harmonie oft mit Sicherheit verwechselt wird - weshalb der Begriff „Safe Space“ so häufig missverstanden wird - wie zwischenmenschliche Angst Zusammenarbeit, Verantwortung und Innovation blockiert - warum Führung heute psychologisch deutlich anspruchsvoller ist als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren - weshalb Mut nicht durch Appelle entsteht, sondern durch Sicherheit
Empathie gilt als Stärke – im Job kann sie jedoch zur Falle werden. In dieser Folge von People Pleasing adé geht es um verdeckt-vulnerablen Narzissmus im Arbeitskontext: eine leise, schwer erkennbare Dynamik, die besonders empathische und verantwortungsbewusste Menschen in Überverantwortung bringen kann. Du erfährst: - was verdeckt-vulnerabler Narzissmus im Job bedeutet (ohne Diagnosen), - warum People Pleaser dafür besonders anfällig sind, - wie Empathie kippen kann und Schuld- oder Loyalitätsdruck entsteht, - und wie du wieder klar, ruhig und selbstverbunden handelst – ohne hart zu werden. Diese Folge richtet sich an empathische Fach- und Führungskräfte, die im Job sachlich bleiben wollen, ohne sich emotional zu verlieren. Die Folge schließt inhaltlich an folgende Folgenden an: #2 - Die "dunkle" Seite von Empathie #36 - Toxische Beziehung mit einem Narzissten? Warum People Pleaser besonders gefährdet sind #37 - Narzissmuss verstehen, verarbeiten, verändern mit Expertin Madeline Hellmann Sonderedition Sept/25: Toxische Muster im Job mit Caroline Wahls "Die Assistentin" #64 - Narzissmus im Job – warum People Pleaser ein gefundenes Fressen sind. Mit Sylvia Pietzko
Zu Gast bei Verena in dieser Folge ist Sylvia Pietzko, Transformationsmanagerin, Agile Coach, psychologische Beraterin & Autorin des Buches "Die Narzissmus-Bilanz. Vom Schaden und Nutzen toxischer Charaktere in Organisationen. Themen dieses Folge sind - warum narzisstisches Verhalten im Business häufig unsichtbar beginnt, - weshalb in diesem Zusammenhang die vulnerable Form von Narzissmus besonders gefährlich werden kann, - wie die Skala von Echoismus bis grandiosen Narzissmus zu interpretieren ist - wie People Pleasing und Echoismus zusammenhängen, - wie Narzissmus, Selbstwert, Traumafolgen und Kindheitsprägungen zusammenhängen, - über die dunkle Seite von Empathie - welche Strategien im Berufsalltag wirklich helfen
In dieser Folge spreche ich mit Ruth Maria Mattes – systemische Coachin, Organisationsentwicklerin und Expertin für Bewegung in Körper, Geist und Organisationen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum gesunde Führung innen beginnt: bei der Selbstverbindung, bei klaren Grenzen und bei der Fähigkeit, zwischen Verantwortungsbewusstsein und People Pleasing zu unterscheiden. Wir sprechen darüber, warum gerade engagierte, empathische Führungskräfte schnell in die Harmonie-Falle rutschen – und wie sie dort wieder herausfinden. Ruth zeigt, wie People Pleasing nicht nur Einzelne erschöpft, sondern ganze Teams ausbremst: durch unausgesprochene Konflikte, weiche Formulierungen, Rollenvermischungen und übermäßige Rücksichtnahme. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Teams wirklich brauchen: Klarheit, Konfliktfähigkeit, Fehlerfreundlichkeit und Führung, die mutig und zugleich verbindend wirkt. Ruth nutzt dafür ihr Bild der Organisation als Mobile – und macht deutlich, wie kleine Veränderungen im Inneren große Wirkung im System haben können. Du erfährst: - warum Selbstführung die Grundlage jeder gesunden Führung ist - wie People-Pleasing entsteht – und wie es sich in Führung und Teams zeigt - was passiert, wenn Führungskräfte alles übernehmen - warum ein „ehrliches Nein“ oft mehr Verbindung schafft als ein angepasstes Ja - wie Teams wachsen, wenn Konflikte bewusst geführt werden - welche ersten Schritte den Weg aus dem People Pleasing eröffnen Eine Folge für Führungskräfte, die klarer, gesünder und mutiger führen wollen – und für Teams, die echte Zusammenarbeit statt stiller Rücksicht suchen.
Kennst du das Gefühl, gleichzeitig Vorfreude und Druck zu empfinden? Wenn innere Zerrissenheit deine Entscheidungen lähmt und du dir wünschst, endlich Klarheit in dein emotionales Durcheinander zu bringen – dann ist diese Folge für dich. In dieser Soloepisode zeige ich dir: - Warum ambivalente Emotionen völlig normal sind und was sie über deine Bedürfnisse verraten. - Wie du mithilfe der Affektbilanz dein Gefühlschaos sortierst. - Was die sieben Bewertungsdimensionen der Emotionspsychologie mit deinen Entscheidungen zu tun haben. - Und wie du mit einfachen Tools wie dem VAKOG-Modell und dem Modell des Inneren Teams von Schulz von Thun zu mehr innerer Führung und Selbstklarheit findest. Du erfährst anhand eines realen Karriere-Coachingbeispiels, wie aus einem Gefühlsknoten neue Handlungsfähigkeit entsteht – und was du konkret tun kannst, um Emotionen nicht länger als Hindernis, sondern als wertvolle Hinweisgeber zu verstehen. Take Aways der Folge: - Emotionale Ambivalenz ist kein Schwächezeichen, sondern ein Signal für Bedeutung. - Mit der Affektbilanz erkennst du, was du fühlst, wie stark – und warum. - Die Intensität deiner Emotionen entscheidet darüber, ob du handlungsfähig wirst oder blockiert bleibst. - Gefühle sind kein Zufallsprodukt – sie beruhen auf inneren Bewertungen. - Mit einem bewussten Reframing kannst du dich selbst neu briefen und stimmige Entscheidungen treffen. Reflexionsfrage zum Mitnehmen: Welche Situation hat in dir zuletzt ein besonders starkes Gefühl ausgelöst – und welche Bewertungsdimension war dabei besonders aktiv?
In dieser Episode spreche ich mit Joëlle Bühler, Beraterin für Transformation & Kulturwandel und People-and-Culture-Expertin. Wir gehen der Frage nach, wie Führung und Organisationen heute Menschlichkeit, Sinn und den digitalen Wandel miteinander verbinden können. Themen der Folge: - Joëlles Weg vom leistungsorientierten Karrierepfad zur „Herzenswegbegleiterin“ - Warum Selbstführung und innere Klarheit Voraussetzung für gute Führung sind - Wie Natur, Entschleunigung und bewusste Reflexion Transformationsprozesse unterstützen - Chancen von KI im HR: Entlastung, statt Menschen ersetzen - Warum HR jetzt vom Verwalter zum strategischen Gestalter werden kann - Fachkräftemangel, kultureller Wandel und der Mut, neue Wege zu gehen Am Ende wird klar: Über Selbstführung und People Pleasing in Führung haben wir noch gar nicht gesprochen – die Fortsetzung folgt.
In dieser Folge von „People Pleasing adé“ geht es um die erste Stufe der Gewaltfreien Kommunikation: beobachten, ohne zu bewerten. Klingt einfach – ist es aber nicht. Denn dein Nervensystem ist nicht auf Neutralität, sondern auf Schutz programmiert. Es bewertet schneller, als du denken kannst. Ich zeige dir, warum du in heiklen Situationen selten das benennst, was wirklich sichtbar oder hörbar ist, sondern fast immer deine innere Geschichte darüber erzählst. Alte Kränkungen, biografische Erfahrungen und Stresszustände (Fight, Flight, Freeze, Fawn) mischen sich in deine Wahrnehmung – und genau dann rutschst du leicht in Vorwürfe, Diagnosen oder Charakterangriffe. Du erfährst, was Bewertungen beim Gegenüber auslösen, warum sie psychologische Sicherheit zerstören und wie du stattdessen Verhalten und Wirkung getrennt benennen kannst, ohne dich selbst zu verleugnen. Im letzten Teil der Folge bekommst du konkrete Formulierungsimpulse: wie du Wahrnehmung und Interpretation trennst, Grenzen setzt, ohne anzugreifen, und warum Gewaltfreie Kommunikation immer auch Nervensystemarbeit nach innen ist – gerade, wenn du zu People Pleasing neigst.
Dr. Stephanie Robben-Beyer ist Moderatorin, Coachin, Mentorin und Autorin des Buchs Working Woman – Was ich zu Beginn meiner Karriere gerne über das Leben gewusst hätte. In dieser Folge spricht sie mit Verena über prägende Lebensphasen, über weibliche Vorbilder und Generationendialoge. Im Gespräch geht es um Lebensentwürfe jenseits der Perfektionsfassade, um das Älterwerden als Geschenk und um die Kunst, Grenzen zu setzen. Stephanie erzählt offen von ihrem Weg: von der Lehrerin zur Fernsehmoderatorin, von der Coachin zur Mentorin für junge Frauen. Sie spricht über das Loslassen alter Rollenbilder, über weibliche Stärke, die kein männliches Auftreten kopieren muss, und über ihr tief verankertes Bedürfnis, jüngeren Frauen Orientierung zu geben – ohne sie zu belehren. Verena und Stephanie beleuchten, warum echte Vorbilder oft nicht auf Bühnen stehen, sondern im Alltag wirken. Warum es Mut braucht, sich zu positionieren – als Mutter, als Tochter, als Frau in einer Welt, die Frauen immer noch systematisch zu wenig unterstützt in ihrer Rolle als Working Mum. Und sie fragen, wie wir eine Arbeitswelt gestalten können, die Fürsorge und Karriere nicht als Gegensätze begreift. **Dies sind die zentralen Themen:** - Weibliche Vorbilder und der Wunsch nach einem „Leuchtturm“ - Working Mom zwischen Rollenideal und Realität - Angst, Mut und Selbstbestimmung im Lebensverlauf - Mentoring als gelebte Verantwortung - Älterwerden als Prozess der Selbstversöhnung - Systemische Hürden für Frauen und was sich gesellschaftlich ändern muss - Wahrhaftiges Empowerment statt perfekter Performance
Wenn Kinder flügge werden, verändert sich nicht nur der Alltag – auch innerlich gerät vieles ins Rutschen. Plötzlich entsteht Raum, der sich leer oder beunruhigend anfühlen kann. In dieser Solo-Folge spreche ich darüber, wie wir solche Übergangsphasen meistern können, ohne uns in Aktivismus zu verlieren. Dafür stelle ich dir ein psychologisches Modell vor, das mir selbst sehr geholfen hat: das psychologische Kapital. Es besteht aus vier Bausteinen, die wie ein inneres Geländer wirken können: - Optimismus – den Blick bewusst auf Möglichkeiten richten. - Hoffnung – Ziele, Pläne und Energie miteinander verbinden. - Selbstwirksamkeit – spüren, dass ich etwas bewirken kann. - Resilienz – lernen, nach Stolpern wieder aufzustehen – mit Selbstmitgefühl. Du erfährst: - warum Leere nicht sofort gefüllt werden muss, sondern Raum für Neues öffnet, - wie kleine Schritte im Alltag echte Hoffnung nähren können, - weshalb Selbstwirksamkeit manchmal schon beim Bügeln beginnt, - und wie Selbstmitgefühl ein Schlüssel für nachhaltige Resilienz ist.
In dieser Folge von People Pleasing adé spricht Dr. Verena Stahl über das Konzept der Radikalen Akzeptanz nach der psychologisch fundierten Acceptance and Commitment Therapy (ACT). ACT ist ein auch im Coaching erprobter Ansatz, der hilft, mit inneren Blockaden, Gedanken und Gefühlen flexibler umzugehen. Statt Kontrolle geht es um bewusste Selbstführung und radikale Akzeptanz. ACT verbindet Achtsamkeit, Akzeptanz und werteorientiertes Handeln. Sie zeigt, wie du mehr Abstand zu solchen Gedanken gewinnen kannst, die belastend sind, deinen Fokus wieder mehr auf deine eigenen Werte richten und auf diesem Weg wieder handlungsfähiger zu werden – selbst in herausfordernden Situationen und Momenten. Hier sind die sechs Schritte von ACT: - Achtsamkeit: Wie kannst du besser wahrnehmen, was ist, ohne es reflexhaft zu bewerten? - Akzeptanz: Wie kannst du innere Erfahrungen zulassen, ohne sie reflexhaft zu bekämpfen? - Kognitive Defusion: Wie gelingt es dir, Gedanken auch als das zu erkennen, was sie sind: Gedanken und nicht Fakten? - Der innere Beobachter: Wie kannst du dich selbst von außen betrachten und damit Abstand gewinnen und mehr Raum schaffen? - Werteklärung: Wie kannst du dein eigenes „Wofür“ finden und als dies als Kompass nutzen. - Bewusstes Handeln: Wie kannst du trotz deiner inneren Widerstände klar und werteorientiert handeln? Die Folge zeigt, wie radikale Akzeptanz zu echter innerer Freiheit führt – im Gegensatz zu People Pleasing, das oft aus unbewusster Selbstanpassung entsteht. Akzeptanz heißt nicht Nachgeben, sondern bewusstes Wahrnehmen und entschiedenes Handeln im Einklang mit den eigenen Werten. Hier findest du die Take-aways dieser Folge: - Deine Selbstführung beginnt mit Wahrnehmung, nicht mit Kontrolle. - Deine Gefühle sind keine Gegner, sondern Wegweiser. - Deine Gedanken sind Sätze, keine Wahrheiten. - Dein inneres „Wofür“ gibt dir Orientierung. - Tu, was zählt – bewusst, klein, im Einklang mit dir.
Meetings sind oft Zeitfresser – aber sie könnten Katalysatoren sein. Wenn Klarheit, Struktur und psychologische Sicherheit zusammenkommen, entsteht Raum für echte Zusammenarbeit. In dieser Folge spreche ich mit Anne Sill, psychologischer Management-Trainerin, Coachin für Teams und Einzelpersonen und Glückssprachetrainerin, über die Frage: Wie werden Meetings wieder zu Orten, an denen Menschen sich zeigen, einbringen und gemeinsam gute Entscheidungen treffen? Anne teilt erprobte Prinzipien aus ihrer Praxis, die zeigen, wie viel Wirkung in kleinen Veränderungen steckt: - Klare Absicht und Zielsetzung: Wer weiß, warum man zusammenkommt, trifft bessere Entscheidungen. - Psychologische Sicherheit: Kritik und Zweifel dürfen ausgesprochen werden – ohne Angst vor Sanktionen. - Rollen und Strukturen: Leitung, Moderation, Protokoll – und manchmal eine Feel-Good-Rolle. - Stärkenorientierung statt Defizitfokus: Erst das „Loch im Bug“ schließen, dann das Segel setzen. - Methodenwechsel: Introvertierte und Extrovertierte gleichermaßen einbeziehen. - Timeboxing & Pausen: Struktur schafft Freiheit und schützt Energie. - Feedbackkultur: Lernen statt rechtfertigen – der Meetingraum als Resonanzraum für Entwicklung. Ein Gespräch über Haltung, Energie und den Mut, Meetings als das zu begreifen, was sie sein können: ein Spiegel der Teamkultur und ein Ort für Wachstum.
Führung im Dauer-Krisenmodus? Gerade jetzt brauchen Teams Führung, die stärkt, motiviert und Zuversicht schafft. In dieser Solo-Folge stelle ich dir das PERMA-LEAD-Modell vor – ein wissenschaftlich fundiertes Konzept aus der Positiven Psychologie, das zeigt, wie Führungskräfte durch Stärkenorientierung und klare Routinen die Resilienz und Leistungsfähigkeit ihres Teams erhöhen können. Du erfährst: - warum Positive Emotionen mehr sind als gute Stimmung, - wie Engagement durch Passung statt Anpassung entsteht, - weshalb Relationships der wahre Performance-Booster sind, - wie du Meaning – das „Warum“ – im Alltag sichtbar machst, - und warum kleine Schritte beim Accomplishment so große Wirkung entfalten. Außerdem teile ich konkrete Reflexionsfragen und Mini-Routinen, die du sofort ausprobieren kannst – ob als Führungskraft oder als jemand, der seine Rolle stärkenorientiert gestalten will. Takeaways der Folge: - Achte bewusst auf deinen Ton in Stresssituationen. - Prüfe, ob Aufgaben wirklich zu Stärken passen. - Lade aktiv Widerspruch ein. - Verknüpfe deine Entscheidungen mit einem klaren „Why“. - Mach Fortschritte sichtbar – auch kleine.
In dieser besonderen Jubiläumsfolge "1 Jahr People Playing adé" blickt Verena gemeinsam mit Sophie-Charlotte Herzberg auf ein Jahr People Pleasing adé zurück – und diesmal steht sie selbst im Mittelpunkt. Sophie übernimmt das Mikrofon und befragt Verena zu ihren persönlichen Hintergründen, prägenden Momenten, inneren Antrieben und Lernerfahrungen aus einem Jahr Podcastarbeit. Themen dieser Folge: - Wie Verenas Weg von Bremen in die Schweiz führte und welche Rolle ihre Familie in ihrem Leben spielt - Frühe Berufung: Warum sie schon mit zehn Jahren unterrichtete und was sie bis heute daran fasziniert - Der Satz ihres Vaters, der sie zugleich forderte und anspornte - Welche Botschaft sie ihrem 20-jährigen Ich heute mitgeben würde - Wie sie mit Selbstzweifeln, Perfektionismus und dem Imposter-Syndrom umgeht - Warum der Podcast für sie zu einer persönlichen Lernreise wurde - Was sie an ihrer Arbeit als Coachin, Dozentin und Podcasterin verbindet - Was sie antreibt, mutig zu bleiben – und warum „gut genug“ oft reicht - Einblicke in zukünftige Projekte und Wünsche für das kommende Jahr Zitat der Folge: „Gut genug ist gut. Ich muss nicht in allem exzellent sein – entscheidend ist, dass ich dranbleibe und Freude daran habe, mich immer wieder neu einzulassen.“
Bereits im Alter von 14 Jahren begann Mona Ghazi zu studieren, gründete mit 16 ihr erstes Start-up und verkaufte es wenige Jahre später erfolgreich – heute forscht Mona an der Schnittstelle von Neurowissenschaft, Unternehmertum und Bewusstsein. Doch hinter dieser beeindruckenden Laufbahn steckt natürlich auch eine ganz persönliche Geschichte, und so sprechen wir über frühe Prägungen, Anpassungsdruck, Ausgrenzungserfahrungen und den Weg zu mehr innerer Klarheit. In dieser Folge geht es um Monas ungewöhnlichen Lebensweg, ihren Umgang mit Glaubenssätzen wie „Ich bin nicht gut genug“, über Leistungsdruck, Burnout und die Kunst, sich selbst neu zu programmieren. Mona erzählt, wie sie gelernt hat, auf ihren Körper zu hören, ihre Energie zu regulieren und ihr hohes Tempo mit echter Selbstfürsorge zu verbinden. Wir sprechen außerdem darüber, wie Neuro-Coaching funktioniert, warum unser Gehirn der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung ist und was „Embodied Cognition“ mit emotionaler Selbstführung zu tun hat. Ein Gespräch über Wissenschaft und Intuition, Leistung und Leichtigkeit – und darüber, warum wahre Stärke entsteht, wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu arbeiten. **5 Takeaways aus dem Gespräch:** - Veränderung beginnt nicht im Kopf, sondern im Körper. Das Nervensystem ist der Schlüssel, um neue Denk- und Verhaltensmuster wirklich zu verankern. - Über 90 % unseres Bewusstseins laufen unbewusst. Wer diese Dynamiken versteht, kann sich selbst führen – statt sich von alten Mustern führen zu lassen. - Embodied Cognition heißt: Glaubenssätze müssen sich im Körper stimmig anfühlen, damit sie wirken. - Selbstregulation ist Führungsarbeit. Nur wer sich selbst beruhigen kann, kann auch klar, empathisch und wirkungsvoll kommunizieren. - Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Haltung. Sie entsteht, wenn Leistung nicht mehr aus Mangel, sondern aus Verbundenheit mit sich selbst erwächst. Über Mona Ghazi: Mona ist Unternehmerin, Forscherin und Gründerin des Neuropreneur-Instituts. Sie verbindet neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit Hypnose, Coaching und Unternehmertum – und zeigt, wie nachhaltige Veränderung entsteht, wenn wir das Unterbewusstsein einbeziehen. Neben ihrer Promotion im Bereich Neuro-Entrepreneurship ist sie als Keynote Speakerin aktiv und bildet Coaches in der Neuropreneur-Methode aus.
Bist du jemand, der sich für vieles begeistert, ständig Neues aufsaugt und gleich mehrere Talente in sich trägt? Dann kennst du vielleicht die Frage: Wie bringe ich all das unter einen Hut – ohne mich zu verzetteln oder mich nur an den Erwartungen anderer auszurichten? In dieser Folge geht es um sogenannte Scanner-Persönlichkeiten – im Deutschen auch Vielbegabte, Multitalente oder facettenreiche Persönlichkeiten genannt. Menschen, die nicht in einer Schublade bleiben, sondern gleich in mehreren zu Hause sind. Ich spreche darüber, - welche besonderen Stärken und Chancen in Vielseitigkeit liegen, - wo die Stolperfallen sind – von Überforderung bis zur unbewussten Überanpassung, - warum es wichtig ist, Vielfalt gezielt und dosiert zu zeigen, - wie du deine eigenen Kernqualitäten bewusst nach vorne stellst, - und wie Achtsamkeit sowie strategische Selbstführung dir helfen, deine Energie fokussiert einzusetzen. Dazu teile ich Einblicke aus meiner Coachingpraxis und persönliche Erfahrungen. Die Folge ist eine Einladung, deine Vielseitigkeit nicht als Makel zu sehen, sondern als Ressource – und sie so zu leben, dass sie dich stärkt und nicht erschöpft. Wenn dich dieses Thema besonders anspricht: Gerade mit facettenreichen Persönlichkeiten arbeite ich sehr gerne, weil ich mich selbst darin wiederfinde. Wenn du Lust hast, mit mir zu arbeiten, melde dich gerne für ein Erstgespräch.
Kann New Work auch in der Pflege funktionieren? In dieser Episode zeigt Andreas Claus, Vorstand des DRK-Kreisverbands Sangerhausen: Ja – und wie. Wir sprechen darüber, wie das DRK Sangerhausen mit über 450 Mitarbeitenden ein zukunftsweisendes Arbeitsmodell im Gesundheits- und Sozialwesen etabliert hat – mit 4-Tage-Woche, Matrixorganisation, Gesundheitsfonds und echter Mitgestaltung. **Themen & Highlights:** - Von der Vision zur Realität: Wie aus der Idee einer flexibleren Arbeitszeit ein umfassender Kulturwandel wurde. - Die Einführung der 4-Tage-Woche: Reduktion der Vollzeit von 40 auf 36 Stunden – bei gleichbleibender Produktivität und mehr Präsenzzeiten. - Messbare Ergebnisse: 1. Reduktion der Vollzeit von 40 auf 36 Stunden (2024) und weiter auf 32 Stunden (2026) bei vollem Lohnausgleich und gleichbleibender Produktivität sowie steigenden Präsenzzeiten. 2. Krankenstand von 28,4 auf 12 Krankheitstage pro Jahr gesenkt 3. Durchschnittliche Bewerberzahlen pro Stelle von 13 auf 17 gestiegen 4. Fluktuationsquote von nur 0,7 % – bei 450 Mitarbeitenden verließen nur drei das Unternehmen - Resilienz, Zufriedenheit und Identifikation sind spürbar gestiegen - Gesundheits- und Präventionsfonds: Bonusmodell für gesundheitsbewusstes Verhalten – bis zu ein volles - Monatsgehalt zusätzlich bei niedrigen Krankheitstagen. - Flexible Arbeitszeitmodelle: Mitarbeitende wählen ihr eigenes Wochenpensum. - Matrixorganisation & Digitalisierung: Dienstplanung per Algorithmus, papierlose Prozesse, Eigenverantwortung im Team. - New Leadership & Wertearbeit: Vertrauen statt Kontrolle, Prävention statt Reaktion, Sinn statt Status. - Kulturprinzip: „Nachhaltig beeindrucken statt kurzfristig begeistern“ – Führung als Fürsorge und Empowerment.
Die Zukunft der Arbeit bleibt menschlich – davon ist mein heutiger Gast überzeugt. Jule Jankowski ist Arbeitsfeuilletonistin, Host des Good Work Podcasts und eine der klarsten Stimmen, wenn es um eine neue Arbeitskultur geht. Mit über 270 geführten Gesprächen weiß sie, worauf es wirklich ankommt: Gute Arbeit entsteht nicht durch Buzzwords, sondern durch Klarheit, kritisches Denken und echte Beteiligung. In unserem Gespräch sprechen wir über: - Jules persönlichen Weg – von der Tankstelle über den Konzern bis zur Good-Work-Vordenkerin - Warum sie bewusst von Good Work statt New Work spricht - Ihre fünf Good-Work-Prinzipien: Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und Denken in Möglichkeiten - Retro-Tendenzen in der Arbeitswelt und die Frage, was wir als Gesellschaft auf keinen Fall zurückdrehen können - Warum kritisches Denken und menschliche Intelligenz auch im KI-Zeitalter unverzichtbar bleiben Am Ende gibt uns Jule diese klare Botschaft mit: Bequemlichkeit ist verführerisch – doch gute Arbeit braucht kritischen Verstand, Mut zum Diskomfort und die Einladung, Dinge wirklich zu hinterfragen.
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