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Author: derfinanzplaner, sponsored by Caveo AG

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Wir meckern gerne, wenn’s im Restaurant zu teuer war, über die eigene Vorsorge schweigen wir lieber. Dabei ist Geld ist ein hochinteressantes Thema. Man kann es aus wirtschaftlichen, psychologischen oder philosophischen Aspekten betrachten. Zu fast jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung. Höchste Zeit für einen Podcast, der allen Ansichten und Tipps eine Bühne bietet. Hier ist er: derfinanzplaner aka Philippe Muntwyler lädt ab sofort interessante Köpfe ein und fragt ihnen Löcher in den Bauch, aber nicht ins Portemonnaie.
52 Episodes
Reverse
7 % Rendite, Zinseszins und ein ETF-Sparplan – und irgendwann bist du Millionär. Mathematisch klingt vieles in der Finanzwelt erstaunlich einfach. Doch was passiert, wenn Inflation, Kosten, Steuern, Börsencrashs und vor allem der Mensch dazukommen? In Folge 52 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Prof. Dr. Erwin W. Heri, Ökonom, Finanzmarktexperte und Gründer von Fintool, über einige der hartnäckigsten Geschichten der Finanzwelt: Woher kommen die berühmten 7 % Aktienrendite eigentlich? Warum sagt eine Durchschnittsrendite wenig darüber aus, was ein Anleger tatsächlich erlebt? Macht Zinseszins wirklich reich – oder ist 40 Jahre Disziplin das eigentliche Kunststück? Und warum treffen Menschen trotz praktisch unbegrenztem Zugang zu Finanzwissen weiterhin schlechte Entscheidungen? Wir sprechen über Anlegerpsychologie, Börsenprognosen, Finfluencer, Finanzbildung und die Finanzindustrie. Darüber, warum Experten jedes Jahr neue Marktprognosen veröffentlichen, obwohl niemand weiss, wo der SMI in zwölf Monaten steht. Wann Vereinfachung hilfreich ist – und wann sie gefährlich wird. Und ob mehr Informationen tatsächlich zu besseren Entscheidungen führen oder uns manchmal sogar im Weg stehen.Auch die Finanzplanung bleibt nicht verschont: Ist ein Finanzplan bis Alter 90 mit festen Renditeannahmen nicht ebenfalls eine Form von Scheingenauigkeit? Sollte gute Finanzplanung weniger versuchen, die Zukunft vorherzusagen – und vielmehr Strategien entwickeln, die möglichst viele unterschiedliche Zukünfte überleben? Vielleicht liegt das grösste Missverständnis der Finanzwelt deshalb nicht in einer falschen Formel. Sondern in der Annahme, dass sich Menschen genauso verhalten wie ein Excel-Modell. Die Schweiz verfügt über fast alles, was Innovation braucht. Vielleicht entscheidet sich unsere Zukunft deshalb nicht daran, ob wir noch bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sondern daran, wie viel Risiko wir bereit sind zu tragen, wenn Erfolg noch nicht garantiert ist.
Die Pensionskasse ist für viele Menschen einer der grössten Vermögenswerte ihres Lebens. Trotzdem können Versicherte heute kaum mitentscheiden, wo dieses Geld liegt, wie es investiert wird und welche Strategie zu ihrer persönlichen Situation passt.In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Nico Fiore über einen aktuellen Diskussionsbeitrag der UBS zur Zukunft der 2. Säule. Die UBS skizziert ein Modell mit mehr Kapitaldeckung, freier Anbieterwahl, individuellen Anlagestrategien, marktabhängigen Renditen und weniger kollektiver Umverteilung. Wir diskutieren, ob ein 30-Jähriger wirklich dieselbe Anlagestrategie braucht wie jemand kurz vor der Pensionierung, wie viel Rendite Garantien kosten können und ob Versicherte künftig mehr Verantwortung für ihr eigenes Vorsorgevermögen übernehmen sollten.Besonders spannend ist der sogenannte dritte Beitragszahler: die Rendite. Über Jahrzehnte können kleine Unterschiede bei Performance, Kosten und Anlagestrategie einen enormen Einfluss auf das Alterskapital haben. Auch 1e-Pläne, Kapital- oder Rentenbezug, digitale Vorsorgeplattformen, Transparenz und die Rolle des Arbeitgebers kommen auf den Prüfstand. Die UBS-Idee wirft damit eine grössere Frage auf: Soll die Pensionskasse der Zukunft weiterhin eine kollektive Institution sein – oder zunehmend zu einer persönlichen Vorsorgeplattform werden? Am Ende geht es um das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Rendite, Solidarität und Eigenverantwortung, Schutz und Wahlfreiheit.Soll die Pensionskasse uns vor Entscheidungen schützen – oder uns endlich mehr Verantwortung für unser eigenes Vorsorgevermögen geben?
Die Schweiz hat Kapital, Know-how, hervorragende Hochschulen und stabile Institutionen. Eigentlich beste Voraussetzungen für Unternehmertum. Und trotzdem bleibt die Frage: Fehlt uns weniger das Geld als der Mut? In Folge 50 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Raphael Tobler, Präsident der Swiss Startup Association, über die Widersprüche der Schweizer Startup-Welt: Warum feiern wir Finanzierungsrunden stärker als zahlende Kunden? Fehlt Startups wirklich Kapital – oder manchmal Qualität? Investieren VCs zu stark in Excel und zu wenig in Menschen? Und warum gelten Milliarden an Vorsorgegeldern in US-Tech als vernünftig, während Schweizer Wachstumsunternehmen oft als zu riskant betrachtet werden?Wir sprechen über Founder, Bewertungen, Venture Capital, Pensionskassen und KI. Darüber, wann Kapital Wachstum ermöglicht – und wann es schlechte Entscheidungen nur schneller macht. Warum eine hohe Firmenbewertung noch kein privates Vermögen ist. Und ob manche AI-Startups am Ende nicht viel mehr sind als ein bekanntes Modell, ein neues Logo und eine ambitionierte Bewertung. Die Schweiz verfügt über fast alles, was Innovation braucht. Vielleicht entscheidet sich unsere Zukunft deshalb nicht daran, ob wir noch bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sondern daran, wie viel Risiko wir bereit sind zu tragen, wenn Erfolg noch nicht garantiert ist.
ETF, Privatbank, unabhängiger Vermögensverwalter oder doch alles selbst machen? Noch nie war Investieren technisch so einfach. Gleichzeitig war es für Anlegerinnen und Anleger vielleicht noch nie so schwierig zu beurteilen, welche Lösung tatsächlich zu ihnen passt. In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Matthias Hunn, Gründer von FinGuide, über Vermögensverwaltung, Private Banking und die Frage, woran Kunden einen wirklich guten Finanzpartner erkennen.Wir sprechen darüber, wann es überhaupt Sinn macht, sein Vermögen professionell verwalten zu lassen – und wann ein einfaches DIY-ETF-Portfolio möglicherweise völlig ausreicht. Aktiv oder passiv? Bank oder unabhängiger Vermögensverwalter? Ein Anbieter oder mehrere? Und was muss eine professionelle Vermögensverwaltung leisten, damit ihre höheren Kosten gegenüber einer günstigen ETF-Lösung gerechtfertigt sind? Ein Schwerpunkt liegt auf den sichtbaren und unsichtbaren Kosten. Verwaltungsgebühren sind nur ein Teil der Rechnung. Depotgebühren, Produktkosten, Transaktionen, Fremdwährungsspreads, hohe Cash-Bestände oder schlechte Anlageentscheidungen können langfristig einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis haben. Und was ist von vermeintlich kostenlosen Depots und Gratis-Trades zu halten? Wenn ein Angebot nichts kostet, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wo verdient der Anbieter sein Geld? Matthias gibt zudem Einblick in die Welt des Private Banking. Was muss sich verändern, damit Banken auch in Zukunft relevant bleiben? Wie unabhängig kann Beratung überhaupt sein? Ist der persönliche Berater wichtiger als die Bank? Und warum sollte eine Vermögensstrategie nicht beim Depot, sondern bei den finanziellen Zielen eines Menschen beginnen? Am Ende geht es deshalb um mehr als Wertschriften und Renditen. Es geht um Vertrauen, Transparenz, Kosten, Interessenkonflikte und die Frage, welche Rolle Vermögensverwaltung innerhalb einer ganzheitlichen Finanzplanung wirklich spielen sollte. Eine Folge für alle, die ihr Vermögen nicht einfach irgendwo investieren, sondern verstehen wollen, wem sie ihr Geld anvertrauen – und wofür sie am Ende tatsächlich bezahlen.
Cyberangriffe werden technisch immer raffinierter. Doch einer der entscheidenden Faktoren bleibt der Mensch. Wie schaffen es Unternehmen also, ihre Mitarbeitenden nicht nur zu schulen, sondern tatsächlich eine nachhaltige Sicherheitskultur aufzubauen?In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Jill Wick, Expertin für Cyberpsychologie und Security Awareness sowie Autorin des neuen Buches «Security-Awareness-Tools – Für eine starke Sicherheitskultur». Im Gespräch geht es darum, warum klassische Pflichtschulungen oft zu kurz greifen, wie unterschiedliche Zielgruppen innerhalb eines Unternehmens angesprochen werden sollten und weshalb gute Security Awareness auch etwas mit Psychologie, Kommunikation und sogar Branding zu tun hat.Jill erklärt, wie Unternehmen Social-Engineering-Simulationen sinnvoll einsetzen, wo dabei die ethischen Grenzen liegen und welche Rolle Gamification spielen kann. Wir sprechen darüber, wie Security-Verantwortliche bei der Geschäftsleitung Budget für ihre Massnahmen erhalten, welche KPIs tatsächlich etwas über die Sicherheitskultur aussagen und weshalb eine gute Fehlerkultur im Ernstfall entscheidend sein kann.Natürlich geht es auch um die Frage, wie künstliche Intelligenz Social Engineering verändert und ob wir uns in Zukunft überhaupt noch darauf verlassen können, eine manipulierte Nachricht, Stimme oder Person zuverlässig zu erkennen.Eine Folge über Cybersecurity, menschliches Verhalten und die Frage, wie Unternehmen aus Security Awareness echte Sicherheitskultur machen.
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