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Maschinenhort
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Author: Johannes und Sascha

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Description

Der erste hörbare Wellnessbereich für Menschen mit automobilen Emotionsstörungen. Johannes (auf Instagram "johannes_Maennerhort") und Sascha (auf Instagram "Der_Maschinenraum") sprechen über Autos, die es so wohl nie wieder geben wird.
Echte Gefühle - jeden Freitag neu in Deinem Autoradio.
102 Episodes
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Folge 100

Folge 100

2026-10-0901:33:02

100 Folgen. Eine Truckerforelle.Ganz ehrlich: Damit haben wir am Anfang selbst nicht gerechnet.Was als ziemlich steifer Versuch begann, zwei Freunden beim Reden über Autos zuzuhören, ist in knapp zwei Jahren zu etwas geworden, das wir damals überhaupt nicht auf dem Schirm hatten.Zu einer Gemeinschaft aus Menschen mit einem ziemlich rostigen Nagel im Kopf, die jeden Freitag zusammenkommt, Geschichten teilt, Autos zeigt, kommentiert, kritisiert und manchmal einfach nur für eine Stunde den Rest der Welt draußen lässt.Deshalb ist Folge 100 keine normale Folge.Wir schauen zurück auf die ersten Aufnahmen, technische Katastrophen, unsere einzige Backup Folge, nächtliche Schnittaktionen, Tonprobleme am Gardasee, Glühwein auf Eis, Deep on Track, Falkenhausen, Salzburg, Männerhort und Folgen, bei denen wir uns hinterher gefragt haben, warum zur Hölle ihr das eigentlich immer noch hört.Vor allem aber hören wir diesmal euch.Patrick, unser Generalkritiker. Frank, der Schmuckbussard. Verena. Timo. Thilo. Adi. Gerry und Madeleine. Kevin. Enrico und Diana. Franzi. Frohlix. Pascal. Die Marshalls. Daniel. Jan.Menschen, die im Laufe dieser 100 Folgen Teil dieser kleinen bekloppten Welt geworden sind und uns mit ihren O Tönen daran erinnern, dass es längst nicht mehr nur um Autos geht.Es geht um Freundschaften. Um gemeinsame Erinnerungen. Um Toffifee und Eierlikör. Um Menschen, die man ohne dieses Hobby nie getroffen hätte. Um Autos, die objektiv keinen Sinn ergeben und subjektiv vollkommen unverzichtbar sind.Und um dieses Gefühl, jemanden fünf Minuten zu kennen und trotzdem sofort zu wissen:Der hat den gleichen Nagel im Kopf.Zum Jubiläum wollten wir euch deshalb auch etwas zurückgeben.Und natürlich ist es kein Tankrabatt.Noch nicht.Ab dem 9. Oktober gibt es an teilnehmenden Tankstellen in Leipzig und Umgebung unsere Truckerforelle zum Maschinenhort Preis.Einfach den Flüstercode „Truckerforelle“ sagen.Kleine Bockwurst: 2,99 Euro.Große Bockwurst: 3,49 Euro.Dazu gibt es, solange der Vorrat reicht, eine limitierte Maschinenhort Postkarte und Aufkleber. Die Aktion läuft bis Ende Oktober.Wir verdienen daran nichts.Wir wollen einfach nur Fotos von Menschen sehen, die an einer Tankstelle vollkommen ernst sagen:„Einmal Truckerforelle, bitte.“Nach 100 Folgen bleibt eigentlich nur Danke.Danke fürs Hören. Für die Nachrichten. Für die Kritik. Für die Fotos. Für die Geschichten. Für jedes Abo, jede Bewertung und jedes Mal, wenn ihr uns irgendwo weiterempfohlen habt.Maschinenhort war von Anfang an unsere kleine Insel.Inzwischen stehen dort ziemlich viele Leute herum.Und genau so soll es bleiben.Wir haben euch lieb.Auf die nächsten 100.
Folge 99.Also fehlen nur noch wenige Meter bis zur magischen 100 und wir machen vorher natürlich noch einen Umweg ins Jahr 1999.Die Vengaboys laufen im Radio, das Abi rückt näher, der Führerschein wird zum wichtigsten Projekt des Lebens und langsam dämmert einem, dass zwölf Jahre Schule irgendwann tatsächlich vorbei sind.Automobil war 1999 ebenfalls ziemlich stark: Porsche bringt den ersten 911 GT3, Nissan den Skyline R34, Honda den S2000 und BMW den ersten X5.Autos, die damals teilweise so weit weg wirkten wie ein Einfamilienhaus mit Hubschrauberlandeplatz und heute plötzlich auf persönlichen „hätte ich irgendwann gerne mal“ Listen auftauchen.Womit wir bei Hannes wären.Der durfte am Wochenende zum ersten Mal einen schwarzen Porsche 964 Turbo fahren.Bad Boys Porsche.Bis ungefähr 3.500 Touren passiert nicht viel. Dann wacht der Lader auf und, wie sein Besitzer vorher sehr treffend erklärt:Ab 4000 geht die Oper los.Hannes steigt danach mit einem neuen Lebensziel aus.Sascha erlebt wenige Tage später etwas Ähnliches. Ein Interessent für einen Stellplatz im Maschinenraum kommt mit einem handgeschalteten Audi R8 vorbei. Wenige Minuten später sitzt Sascha selbst am Steuer und stellt fest: Das ist ziemlich genau so gut, wie man gehofft hat.Und wieder passiert etwas, das wahrscheinlich jeder kennt, der dieses Hobby lebt: Man trifft einen Menschen zum ersten Mal, redet fünf Minuten über Autos und hat anschließend das Gefühl, sich seit zehn Jahren zu kennen.Ähnlich läuft es bei einem vermeintlich kurzen Termin in Saschas Nachbarschaft. Ein grüner Range Rover Classic steht zum Verkauf. Sascha sagt zu Hause: „Ich bin eine Viertelstunde weg.“Dreieinhalb Stunden später sitzt er immer noch mit dem Verkäufer in der Garage.Denn natürlich besitzt der Mann zusätzlich einen originalen Cayenne Transsyberia und einen völlig unvernünftigen Bentley Arnage.Was soll man da machen?Vielleicht ist genau das eine der schönsten Seiten unseres Hobbys.Hannes hält an, als ein junges Paar mit einem alten G Modell Hilfe braucht. Er spricht den Besitzer des gelben Audi A2 an, den er seit Monaten bewundert. Und an der Ampel reicht manchmal ein ehrliches „geile Karre“, damit aus zwei grimmig dreinschauenden Autofahrern plötzlich zwei Leute werden, die sich gegenseitig angrinsen.Mehr davon.Zwischendurch erinnern wir uns an Ende der 90er, erste eigene Kohle, Zivildienst, MiniDisc und dieses alte eBay Gefühl, wenn man fünf Sekunden vor Auktionsende mit röchelndem Modem auf „Gebot abgeben“ klickte und hoffte, dass das Internet schnell genug war.Und dann wäre da noch der vierte Polo.Ein weißer 86C Steilheck Fox. Zehn Jahre feucht in einer Garage gestanden. Viel Rost. Preisvorstellung: 700 Euro.Hannes entscheidet vernünftig: Den kaufe ich nicht.Dann bietet sein Kumpel 50 Euro für die Anhängerkupplung.Der Verkäufer sagt: Dann nehmt das ganze Auto mit.Und damit besitzt Hannes plötzlich für 50 Euro eine Anhängerkupplung mit Polo drumherum.Natürlich wird das Auto gewaschen. Natürlich werden originale Radkappen montiert. Natürlich sitzt Hannes später mit Verdünnung und Lappen da, um bei einem 50 Euro Auto die weißen Zierleisten wieder sichtbar zu machen.Und natürlich fällt der Abschied danach wieder schwer.Weil genau da das Problem anfängt: Sobald man ein Auto nach Hause bringt, sauber macht und seine erste kleine Geschichte damit erlebt, ist es eben nicht mehr irgendein alter Polo.Dann ist es deiner.Auch wenn es nur kurz ist.Folge 99. Zwischen Vengaboys, MiniDisc, Porsche Turbo, R8, gelbem Audi A2 und einer Anhängerkupplung, an der versehentlich noch ein ganzes Auto hing.Und nächste Woche?100!Viel Spaß mit der neuen Folge Maschinenhort.
Folge 98. Also zurück ins Jahr 1998.Britney Spears taucht auf, Buffalo Plateauschuhe werden plötzlich gesellschaftsfähig, das Nokia 5110 wird zum Telefon der Stunde und eine SMS ist noch so teuer, dass man sich vor dem Absenden tatsächlich überlegen muss, was man sagen möchte.Google wird gegründet, aber kaum jemand weiß, wofür man das eigentlich brauchen soll.Der Audi TT erscheint. Der Smart auch. Ford bringt den Focus, Opel den Astra G und Deutschland erlebt einen politischen und automobilen Generationenwechsel: Helmut Kohl geht, Gerhard Schröder kommt. Der W140 verlässt die Bühne und plötzlich fährt der Kanzler Audi A8.1998 fühlte sich ohnehin nach Veränderung an.Sascha macht seinen Führerschein und erlebt einen dieser Momente, die man offenbar auch nach fast 30 Jahren noch exakt im Kopf hat. Ein kleiner Fehler bei Gelb, der Prüfer könnte ihn durchfallen lassen und entscheidet sich stattdessen für Menschlichkeit.Bestanden.Und plötzlich gehört die Welt dir.Auto nehmen. Fenster runter. Musik an. Einfach losfahren. Ohne Standortfreigabe, ohne WhatsApp und ohne dass nach drei Minuten jemand fragt, wo man eigentlich bleibt.Man fuhr einfach durch den Ort, schaute, wer irgendwo herumstand, hielt an der Tankstelle und hoffte, zufällig jemanden zu treffen.So funktionierte Social Media damals.Hannes erinnert sich derweil an seinen ersten Golf und eine Zeit, in der man mit selbst gedruckten Clubaufklebern, Riffelblech aus dem Baumarkt und einem Schaltsack aus einem Opel Tigra das Gefühl hatte, gerade Rennsportgeschichte zu schreiben.Dann kommen wir zur Gegenwart und zu Saschas neuestem Ärgernis: privaten Parkplatzwächtern, die offenbar hinter Bäumen darauf warten, dass jemand drei Minuten ohne Parkscheibe zur Post geht.40 Euro später entsteht spontan die Idee für eine neue Rubrik:Frag den Hortanwalt.Nebenbei sprechen wir über Auto Influencer, Einladungen, Meinung und die Frage, wie glaubwürdig zehn Videos über dasselbe Auto eigentlich noch sind, wenn alle zehn Leute exakt dasselbe daran großartig finden.Und dann kommt Hannes' Auto der Woche.Oder besser gesagt: seine dritte Steilheck Eskalation.Ein Polo 86C. Jadegrün. Schiebedach. 500 Euro. Standort Bochum. Entfernung nach Leipzig: ungefähr 500 Kilometer.Der Verkäufer versichert: Er läuft.Was er nicht erwähnt: Er hat am Vorabend bei minus 12 Grad noch schnell normales Wasser bis oben in den Kühlmittelbehälter gekippt.Das Kühlsystem ist einfach komplett eingefroren.Jeder vernünftige Mensch hätte spätestens jetzt gesagt: Vielen Dank, schönen Tag noch.Hannes sagt:Die Karre kommt mit.Irgendwann läuft der Polo tatsächlich.Mehr oder weniger.Er schafft 80. Bergauf 60. Die Heizung funktioniert nicht. Die Batterie lädt offenbar nicht und Hannes fährt in Winterjacke und Mütze Richtung Leipzig, während seine Freunde im warmen Skoda hinterherfahren.Zwischendurch Halt bei Big Boost Burger.Natürlich springt der Polo danach wieder nicht an.Weitere 300 Kilometer später folgt schließlich die Erkenntnis:Die Batterie war völlig in Ordnung.Die Pole waren einfach nicht festgeschraubt.Festziehen.Motor an.Heizung an.Polo fährt.Manchmal liegen zwischen einem kompletten Desaster und einem funktionierenden Auto zwei lose Schrauben.Am Ende bekommt auch dieser Polo sein Happy End. Er wird gepflegt, technisch wieder auf die Beine gestellt und landet schließlich bei Hannes' Freund Tim, der ihn bis heute fährt.Damit ist die Steilheck Trilogie abgeschlossen.Vorerst.Denn natürlich gibt es noch einen vierten.Dazu gibt es 1998, Tamagotchis, Furby, erste Führerscheine, Audi TT, Smart, Titanic, Modern Talking, Falco, Big Lebowski, Onkelz, Parkplatztickets, Fasten Hannes und ziemlich viel von dem Zeug, das damals vollkommen normal war und heute wie eine andere Welt wirkt.Eine Stunde Maschinenhort zwischen Nokia 5110, Riffelblech Tuning und minus 12 Grad im Polo.Viel Spaß beim Hören.
Du brauchst ein Fahrzeug mit Stil und Charakter. Ein Baby zum Liebhaben. Eines, das gepflegt, gestreichelt, betankt und manchmal auch mit erstaunlich viel Geld bei Laune gehalten werden möchte.Die Worte stammen von Ralf Richter. Und deshalb beginnen wir Folge 97 diesmal mit einem Abschied von einem Schauspieler, dessen Filme, Figuren und Sprüche uns seit Jahrzehnten begleiten. Im Hort wird er jedenfalls weiterleben.Danach reisen wir standesgemäß ins Jahr 1997.Super kostet 1,67 Mark. Der Golf 4 wird vorgestellt. Porsche bringt den 996. Die Mercedes A Klasse kippt beim Elchtest um. Tamagotchis müssen gefüttert werden, Ralf Schumacher fährt seine erste Formel 1 Saison und irgendwo verbrennt sich gerade ein Teenager beim Blondieren mit Wasserstoffperoxid die Kopfhaut.Also eigentlich eine ziemlich gute Zeit.Automobil entdecken wir dabei einige Dinge wieder, die heute plötzlich viel interessanter wirken als damals. Den Alfa 156. Den frühen Audi TT ohne Heckspoiler. Den ersten Toyota Prius. Und einen Porsche 996 4S, den Hannes gerade im Männerhort gesehen hat und der innen offenbar aussieht, als hätte ein Schreiner freie Hand bekommen.Graues Leder. Echtholz. Überall.Türgriffe, Mittelkonsole, Lüftungsdüsen, Handbremse, Lenkrad.Doch selbst das wird diese Woche noch übertroffen.Denn Hannes hat eine Tür geöffnet, von der wir nicht wussten, dass sie noch existiert.Hinter einem ganz normalen Bosch Dienst steht offenbar seit rund 30 Jahren ein Stück deutscher Tuninggeschichte nahezu unberührt herum. Alte D&W Verkaufswände. Lenkräder. Schaltknäufe. Doorpins. Powerrohre. Auspuffanlagen. Domstreben. Tachofolien. Jeansjacken. Neon Aufkleber. Doppelscheibenwischer in Regenbogenfarben.Original verpackt.Mit D Mark Preisen.Hannes betritt diesen Raum mit einem leeren Kofferraum und verlässt ihn ungefähr so, wie andere Menschen nach einem Lottogewinn einen Porsche Händler verlassen würden.Nur mit mehr Doorpins.Ein Teil dieser Zeitkapsel wird künftig im Männerhort stehen und einiges davon werden wir wahrscheinlich nächstes Jahr mit zur Retro Classics nach Stuttgart nehmen.Zwischendurch fährt Sascha einen CLK 430 und erinnert sich wieder daran, warum Autos um die Jahrtausendwende manchmal genau die richtige Menge Technik hatten. V8, gute Sitze, echte Langstreckenqualitäten und keinerlei Interesse daran, den Fahrer alle 30 Sekunden zu erziehen.Dann verabschiedet sich allerdings auch ein Auto aus dem Hort.Der blaue Cayenne 955 hat einen neuen Besitzer gefunden. Meerblau, beige innen, Handschalter, höhergelegt und auf All Terrain Reifen. Ein Projekt, das irgendwann einfach fertig war.Und dann steht plötzlich jemand davor, der genau dieses Auto genauso liebt, wie man es sich für einen Käufer wünschen würde.Vielleicht ist das die beste Art, ein Auto zu verkaufen.Nicht weggeben. Weitergeben.Der Nachfolger steht allerdings schon bereit. Dunkelgrün, etwas verbrauchter, technisch deutlich komplizierter und bislang mit einer Motorhistorie, bei der andere Menschen längst die Nummer ihres Therapeuten gewählt hätten.Natürlich mögen wir ihn deshalb jetzt schon.Hannes wiederum erzählt noch von einem weiteren Polo 86C Steilheck, den er eigentlich überhaupt nicht brauchte, natürlich trotzdem kaufte, vollständig putzte und anschließend in gute Hände weitergab. Grau metallic, rote Fox Innenausstattung und ursprünglich sogar noch mit DIN Kennzeichen.Also exakt die Art Auto, bei der man sagt: Den kann ich nicht behalten.Und zehn Minuten später sucht man bereits nach Felgen.Zum Schluss wagen wir ausnahmsweise sogar einen Blick nach vorne. Welche Autos wollen wir irgendwann noch besitzen?Aston Martin. Bentley. Jaguar. Audi A2. Phaeton. A8 D2. Golf VR6. Passat 35i VR6. 124er Kombi. Porsche 964. Opel Kadett B Coupé.Vernünftig wird es also auch in Zukunft nicht.Viel Spaß mit der neuen Folge Maschinenhort.
Folge 96. Also reisen wir natürlich erst einmal zurück ins Jahr 1996.Fettes Brot erklärt uns, dass die Freundin weg ist, Sascha macht seinen 125er Führerschein und entdeckt mit einer alten Honda CB 125 zum ersten Mal diese besondere Form von Freiheit, bei der man einfach sagt: Ich bin in vier Stunden wieder da.Und dann war man vier Stunden weg.Kein Standort teilen. Kein „Wo bist du?“. Kein Handy, das im Minutentakt vibriert. Dafür 11 kW, ungefähr 1.300 Mark Kaufpreis und das sichere Gefühl, mit 16 Jahren gerade die halbe Welt erobert zu haben.Hannes hatte damals statt Motorrad ein sündhaft teures Mountainbike. Ost West Verständigung auf Maschinenhort Art.30 Jahre später beginnt bei ihm gerade die nächste Generation Mobilität. Nathan besteht die Theorieprüfung mit null Fehlern und während der Sohn erstaunlich entspannt bleibt, steht der Vater auf dem DEKRA Gelände kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Danach folgen die ersten Fahrübungen auf abgesperrtem Gelände. Mit Schaltung natürlich. Noch ist schließlich nicht alles verloren.Wir sprechen außerdem über SLK, Boxster, Alarm für Cobra 11, Command & Conquer, Duke Nukem, leere iPads beim Schornsteinfeger und darüber, warum ein Satz wie „Geht nicht, mein iPad ist leer“ eigentlich für erstaunlich viele Lebenssituationen geeignet ist.Und dann geht es endlich nach Polen.Non Approved.Vier Tage, ein komplett belegtes Hotel und eine Horde Porsche Fahrer, die sich irgendwo zwischen Klassentreffen, Familienurlaub und kontrolliertem Wahnsinn bewegt.Schon die gemeinsame Anreise macht Hannes glücklich. Dann stehen morgens im ersten Licht weit über hundert Porsche nass vom Tau auf einer Wiese, über ihnen Lichterketten, daneben Kaffee, Zigaretten und Menschen, die man teilweise ein Jahr lang nicht gesehen hat und trotzdem sofort wieder das Gefühl hat, gestern erst gemeinsam an der Bar gesessen zu haben.Natürlich wird auch gefahren. Durch Polen, zur Rennstrecke, auf einen Ponyhof, in dessen Reithalle plötzlich eine komplette Porsche Meute steht, während die Maschinenhort 90er Playlist läuft. Und überall wieder diese Erfahrung, die Hannes an Polen so liebt: Menschen stehen am Straßenrand, winken, filmen, zeigen Daumen hoch und freuen sich einfach über Autos.Zwischendurch muss Hannes noch eine Aufgabe übernehmen, auf die er ungefähr so gut vorbereitet ist wie wir auf diesen Podcast: eine Versteigerung moderieren.Also macht er das, was er am besten kann.Mit maximaler Überzeugung völligen Unsinn erzählen.Funktioniert erstaunlich gut. Für acht Kunstwerke und Porsche Skulpturen kommen am Ende rund 7.500 Euro für einen guten Zweck zusammen. Selbst der Versteigerungshammer findet noch einen neuen Besitzer.Und dann war da noch eine Rechnung offen.Seit Jahren behauptet Schinki, dass er eine echte Prinzenrolle mit verbundenen Augen selbstverständlich von den günstigen Alternativen unterscheiden könne.Drei Kekse. Drei Kandidaten. Augen zu.Schinki entscheidet sich für Aldi.Vier Jahre Diskussion beendet.Mehr Genugtuung kann ein Mann für wenige Euro kaum kaufen.Bei all dem Unsinn gibt es aber auch diese Momente, die hängen bleiben. Eine Videobotschaft von Janni, der diesmal nicht dabei sein konnte. Ein junger Hörer, der Hannes einfach am Buffet anspricht und sich für den Podcast bedankt. Und einige Nachrichten von Menschen, die uns erzählen, dass Maschinenhort gerade dann gut tut, wenn das Leben selbst nicht besonders leicht ist.Vielleicht ist genau das inzwischen ein ziemlich wichtiger Teil dieses Podcasts geworden.Eine Stunde pro Woche wie an der Tankstelle mit Freunden stehen. Über Autos reden. Über vollkommen belanglose Dinge lachen. Abschweifen. Wieder zurückkommen. Und für einen Moment den Rest draußen lassen.1996, erste Freiheit auf zwei Rädern, 150 Porsche in Polen, ein Keksduell mit historischem Ausgang und zwei Männer, die immer noch nicht wissen, wann man eigentlich einen Podcast beenden sollte.Viel Spaß mit der neuen Folge Maschinenhort.
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