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Neue Narrative
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In unsicheren Zeiten werden progressive Führungskonzepte schnell angezweifelt. Viele Organisationen flüchten reflexartig in Hierarchien und alte Machtlogiken – doch genau jetzt brauchen wir das Gegenteil: Leadership, das Verantwortung teilt, Macht entheroisiert und Orientierung bietet.
Wir leben in interessanten Zeiten: Das Drohpotenzial der Klimakrise wächst täglich, Künstliche Intelligenzen verändern unsere Arbeitswelt und vielerorts werden demokratische Strukturen abgebaut. In solch turbulenten Zeiten verlieren viele Menschen den Überblick und sehnen sich nach Orientierung – nach jemandem, der klare Ansagen macht. Doch gerade heute braucht es unserer Ansicht nach mehr Empowerment, mehr Eigenverantwortung, mehr Menschlichkeit und ein stärkeres Miteinander.
Diesen Beitrag liest eine erfundene Stimme vor, die Redakteur*innen von Neue Narrative haben ihn gemeinsam geschrieben.
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In dieser Kolumne geht es um die Frage, wie wir Vielen der Herrschaft der Wenigen etwas entgegensetzen können. Darum, wie wir unsere Demokratie erhalten und uns gegen die autokratischen Bestrebungen von Überreichen verteidigen. Diesmal: wie der Neidvorwurf strategisch genutzt wird, um ein höchst ungleiches System zu erhalten.
Die öffentliche Verwaltung zieht sicherheitsorientierte Menschen an – die häufig skeptisch auf Veränderungen reagieren. Dennoch dürfen Projektleiter*innen diese Ängste und Sorgen nicht kleinreden. Drei Beispiele zeigen, wie sie ihnen den nötigen Raum geben.
Wiederkehrende Gefühlsausbrüche belasten alle Beteiligten. Organisationen können Menschen mit emotionaler Dysregulation helfen, indem sie nicht verurteilen, sondern Rückzugsräume und Platz für Emotionen schaffen.
Wegen Kriegen, Klimakrise und politischer Unsicherheit verlieren viele Menschen die Zuversicht. Organisationen können dem etwas entgegensetzen, indem sie der Sorge Raum geben, gemeinsam Orientierung schaffen und realistisch in die Zukunft blicken.
Wenn Unternehmen verkauft werden, profitieren Anteilseigner*innen. Arbeitnehmende gehen dagegen häufig leer aus, schlimmstenfalls verlieren sie ihren Job. Doch es gibt gewisse Anzeichen für einen Verkauf. Wie du sie erkennst – und was du dann tun solltest.
Wenn in Teams emotionale Konflikte auftreten, schauen viele schnell zur Führungskraft. Dabei können alle zu einem guten emotionalen Miteinander beitragen und diese Fähigkeiten gezielt trainieren. Davon profitiert das gesamte Team.
Wut ist ein männlich konnotiertes Gefühl – bei Frauen tun wir sie schnell als Hysterie oder Kontrollverlust ab. Das ist Teil der strukturellen Diskriminierung. Deshalb kann gerade weibliche Wut ein Motor für progressive Kämpfe sein.
In manchen Berufen sind Wut, Trauer oder Verzweiflung kein Ausnahmezustand, sondern Berufsalltag. Drei Menschen erzählen, wie sie damit umgehen und welche Unterstützung sie dafür brauchen.
Von Tod und Trauer ist beinahe jede Organisation betroffen, aber nur wenige sind darauf vorbereitet. Dabei kann ein schlechter oder ein fehlender Umgang damit verheerend sein. Deshalb solltet ihr einen Plan entwickeln, wie ihr Trauernde unterstützen wollt.
IONOS, BMW und H&M haben ihren Kundenservice an den Callcenter-Dienstleister Concentrix ausgelagert. Nach außen gibt sich Concentrix als ausgezeichneter Arbeitgeber. Angestellte vermitteln ein anderes Bild.
Macht positives Denken glücklich? Ist Wut schlecht für die Gesundheit? Sind Männer weniger emotional? Und heilt die Zeit alle Wunden?
Wir denken Karrieren noch immer als Leitern, was weder den Menschen noch den Organisationen gerecht wird. Das Karrieregitter ermöglicht individuelle Karrierepfade und nimmt dabei die Bedürfnisse beider Seiten in den Blick.
Gewaltfreie Kommunikation lässt uns Gefühle von Pseudogefühlen unterscheiden, Bedürfnisse erkennen und mit anderen über sie sprechen. Wer ihre Prinzipien verinnerlicht, muss nicht auf schablonenhafte Formulierungen zurückgreifen.
Wenn wir unsere Wirtschaft zukunftsfähig machen wollen, dann müssen wir endlich anfangen, anders über Leistung zu denken. Und diversere Gründungen fördern.
Gefühle gehören zur Arbeit, wir können sie ohnehin nicht zu Hause lassen. Sie sind weder positiv noch negativ, sondern neutral – und verraten eine Menge über unsere Grenzen.
Noch immer gibt es in der Arbeitswelt kaum Raum für Gefühle. Stattdessen soll der Mensch dort rational und effizient – „professionell” – sein. Wir sind stattdessen überzeugt, dass Arbeit von einem differenzierten, reflektierten und vor allem offenen Umgang mit Gefühlen sehr profitieren kann.
70 Prozent der mittelständischen Unternehmen stehen vor Verkauf oder Schließung, weil sie keine Nachfolge finden. Eine neue Rechtsform soll helfen, indem sie das Vermögen im Unternehmen bindet und so eine treuhändische Fortführung ermöglicht. Die Idee hat viele Unterstützer*innen – und einige mächtige Gegner*innen.












