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Apokalypse & Filterkaffee - Presseklub mit Markus Feldenkirchen
Apokalypse & Filterkaffee - Presseklub mit Markus Feldenkirchen
Author: Micky Beisenherz, Markus Feldenkirchen & Studio Bummens
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Description
Willkommen im Apokalypse und Filterkaffee Presseklub. Jeden Samstag führt Markus Feldenkirchen, gemeinsam mit renommierten Journalist*innen, durch eine spannende und tiefgründige Diskussion zu dem wichtigsten Thema der Woche. Der perfekte Wochenabschluss und die ideale Ergänzung zu den täglichen Apokalypse und Filterkaffee Folgen.
56 Episodes
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Seit der Wahl in Baden‑Württemberg ist klar: Die politische Statik in Deutschland wankt. Die Grünen konnten sich im “Ländle” unter Cem Özdemir knapp behaupten, die CDU jammert über vermeintliche Schmutzkampagnen und die SPD erleidet immer neue Nackenschläge.
Und damit sind wir mittendrin im Superwahljahr 2026. Nach Baden-Württemberg ist vor Rheinland Pfalz, wo am nächsten Wochenende gewählt wird. Und wo es wieder extrem knapp zu werden scheint, diesmal zwischen SPD und CDU.
Was, wenn die SPD nach der historischen Klatsche im “Ländle” auch in Rheinland Pflaz den Kürzeren zieht und die Staatskanzlei nach drei Jahrzehnten verliert, eine ihrer letzten Hochburgen? Und was, wenn die CDU nach der Niederlage in Baden-Württembergerneut ein fast sicher geglaubtes Ministerpräsidenten-Amt verpasst?
Was hieße das eine oder das andere Szenario, für eine Bundesregierung aus Union und SPD, die ohnehin im Umfragetief steckt und leider gerade auch noch das unpopulärste Reformjahr seit langem vor sich hat?
Der Apofika‑Presseklub mit Veit Medick (Stern), Karina Mößbauer (The Pioneer), Ulrike Herrmann (taz) – und natürlich unserem Host Markus Feldenkirchen (Spiegel).
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Seit einer Woche führen die USA und Israel Krieg gegen Iran. Vorerst waren die Bomben und Raketen erfolgreich. Ali Khamenei, der 37 Jahre an der Spitze der Islamischen Republik stand, ist tot. Und mit ihm knapp die Hälfte des inneren Führungskreises.
Doch kampflos will das iranische Regime nicht untergehen. Seit einer Woche überzieht es Israel und US-Basen im Nahen-Osten mit Drohnen und Raketenangriffen. Eines ihrer wohl größten Druckmittel: der Öl-Preis. Ein Drittel des weltweiten Öls wird am persischen Golf produziert – in Reichweite iranischer Raketen. Was das bedeutet, merken wir auch in Deutschland: Die Benzinpreise steigen rasant, teilweise lagen sie diese Woche bei über 2 Euro pro Liter.
Wie geht es jetzt weiter in Iran? Welche Ziele verfolgen Trump und Netanyahu mit dem Angriff? Kann die Bevölkerung das Regime stürzen? Oder verzettelt sich die USA im nächsten großen Nahostkrieg?
Der Apofika-Presseklub mit Susanne Koelbl (Spiegel), Katrin Eigendorf (ZDF), Isabel Schayani (WDR) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
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In der AfD wuchert die Vetternwirtschaft. Väter, Geschwister, 85-Jährige, selbst die eigenen Fußballkumpels. Sie alle wurden von Parteifreunden angestellt – teilweise mit schön hohen Gehältern, teilweise ohne dass sie dafür erkennbar etwas tun mussten. Der Filz, den die AfD bei anderen Parteien immer wieder anprangert, er scheint gerade in der Alternative zu gedeihen.
Das sorgt auch intern für Stress. Die AfD steckt in der gravierendsten Krise ihrer noch jungen Geschichte, obwohl die Umfragewerte bislang stetig wuchsen. Und obwohl ein Gericht gerade feststellte, dass der Verfassungsschutz die AfD zumindest auf Bundesebene nicht als “gesichert rechtsextrem” bezeichnen darf. Vorerst zumindest.
Wie gefährlich werden die Vetternwirtschafts-Skandale für die AfD? Jucken Sie Ihre Wähler und Anhänger überhaupt? Und was bedeuten die Affären für die künftigen Chancen der Partei – nicht nur bei den anstehenden Landtagswahlen?
Der Apofika-Presseklub mit Ann-Katrin Müller (Spiegel), Morten Freidel (NZZ), Anna Lehmann (taz) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
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Es ist der Supergau für das britische Königshaus. Der Bruder des Königs, Ex-Prinz Andrew, wird diese Woche festgenommen. Der Grund: Seine engen Beziehungen zu Jeffrey Epstein.
Der schwerreiche Sexualstraftäter beschäftigt uns mittlerweile seit Jahren. Und obwohl Epstein seit 2019 tot ist, werden immer neue Details über das Netzwerk bekannt, das Epstein umgab – und ihn wohl über zwei Jahrzehnte davor schützte, für sein Handeln belangt zu werden. Von Trump, über Bill Clinton und Elon Musk bis zur Deutschen Bank reichten Epsteins Kontakte.
Nachdem das US-Justizministerium über drei Millionen weitere Dokumente aus den Epstein-Files veröffentlicht hat, fragen wir uns: Wie konnte Epsteins Missbrauch von jungen Mädchen so lange unbemerkt bleiben? Wie schaffte er es, so viele reiche, mächtige und kluge Menschen um sich zu scharen? Und was verrät uns der Fall Epstein über die höchsten Zirkel der Macht?
Der Apofika-Presseklub mit Julia Amalia Heyer (Spiegel), Kerstin Kohlenberg (Zeit), Daniel Laufer (paper trail media) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 steht im Zeichen einer tektonischen Verschiebung der globalen Ordnung. Der Munich Security Report spricht von "Wrecking-Ball Politics", einer Politik der gezielten Zerstörung, der Abrissbirnen. Ausgerechnet die USA, einst Architekt der Nachkriegsordnung, demontieren zentrale Säulen des Multilateralismus. Für Europa bedeutet das: Die amerikanische Sicherheitsgarantie ist nicht mehr verlässlich.
Welche Optionen haben wir nun? Strategische Autonomie, eine europäische Verteidigungsunion, neue Bündnisse mit dem Globalen Süden? Oder bleibt doch die Hoffnung auf die NATO? Und wie lange noch? Die Konferenz wird zur Bewährungsprobe für einen Kontinent, der zwischen Abhängigkeit und Selbstbehauptung laviert.
Der Apofika-Presseklub live von der Münchber Sicherheitskonferenz - auf der Suche nach der neuen Weltordnung. Mit Marina Kormbaki (SPIEGEL), Georg Mascolo (ARD), Markus Preiß (ARD) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (SPIEGEL).
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Was die Arbeitsmoral in Deutschland betrifft, ist unser Bundeskanzler eindeutig. Er ist unzufrieden, schon seit seinem Amtsantritt: „Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance lässt sich der Wohlstand unseres Volkes nicht erhalten.“
Immer wieder betont Merz, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet. Darunter leide das Wirtschaftswachstum, das müsse sich ändern. So sehen es auch viele seiner Kollegen aus CDU und CSU und haben in dieser Woche mit dem Begriff der “Lifestyle”-Teilzeit eine große Debatte losgetreten. Höchste Zeit, dass auch wir uns im Presseklub einmal die Arbeit machen und diskutieren: Sind wir Deutschen zu faul? Müssen wir mehr leisten? Oder ist es an der Zeit, die Perspektive auf Arbeit grundsätzlich zu überdenken?
Der Apofika-Presseklub, mit diesen Gästen: Lea Schönborn (Krautreporter), Andreas Niesmann (SPIEGEL), Nikolaus Blome (RTL) und natürlich mit unserem Host, Markus Feldenkirchen (SPIEGEL)
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Dass sich auf den Straßen von Minneapolis etwas zusammenbraute, ist seit Wochen erkennbar. Dass es so brutal, so historisch sein würde, dass es Amerika an einen Wendepunkt seiner Geschichte bringen könnte, nicht unbedingt.
ICE führte Razzien in Schulen, Restaurants und Geschäften durch, auf der Jagd nach Migranten ohne offizielle Papiere. Der Bürgermeister von Minneapolis sprach von einer Belagerung, die Menschen protestieren, dann wurde Renée Good erschossen. Es folgten noch mehr Proteste, noch mehr ICE-Beamte – und schließlich die Erschießung von Alex Pretti mit 10 Schüssen auf offener Straße. Eine Hinrichtung.
Mittlerweile scheint Trump die Lage etwas beruhigen zu wollen. Vorerst zumindest.
Was aber verbirgt sich hinter dieser erbarmungslosen ICE-Behörde? Wie geht sie mit Menschen um? Und welches Ziel verfolgt Donald Trump mit der brachialen Jagd auf Migranten. Nur eine härtere Einwanderungspolitik? Oder doch etwas viel Größeres: Die Aushebelung der Demokratie?
Der Apofika-Presseklub mit Alexandra Berlin (Spiegel), Kerstin Kohlenberg (Zeit), Lukas Hermsmeier (Frei) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
Diese Woche schien es, als mache Donald Trump ernst in Sachen Grönland-Annexion. Nachdem Deutschland und andere NATO-Staaten ein paar einsame Soldaten auf eine sogenannte Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten, kündigte der US-Präsident massive Zölle gegen sie an. Beim Showdown in Davos drohte Trump dann im Stile eines Mafia-Paten: Man könne ihm Grönland geben und er würde sich dankbar zeigen. Oder man sage nein, dann werde er sich daran erinnern.
Schließlich kam doch alles anders. Ein vermeintlicher Deal, keine Zölle, keine Gewalt. Trump, so scheint es, bekommt auf Grönland, was er auch ohne die ganze Kasperei hätte haben können.
Was aber lässt sich aus der Grönland-Posse für die Zukunft lernen. Wie begegnet man Donald Trump am sinnvollsten: Nett und unterwürfig – oder mit aller Härte?
Der Apofika-Presseklub mit Marina Kormbaki (Spiegel), Annett Meiritz (Handelsblatt), Pauline Jäckels (taz) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
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Der Mut derjenigen, die sich dieser Tage im Iran auf die Straßen wagen, ist nicht zu überschätzen. Aber wird dieser Mut am Ende auch belohnt?
Während die Bilder von Leichensäcken auf den Straßen die Welt schockieren, ist die Zukunft des Iran auch Wochen nach Beginn der Proteste völlig offen. Exilaktivisten schätzen, dass bisher rund 2500 Menschen getötet wurden, oppositionelle Fernsehsender sprechen gar von bis zu 12.000 Toten. Zehntausende wurden verletzt und inhaftiert.
US-Präsident Donald Trump hatte offenkundig vor, militärisch eingreifen. “HILFE IST AUF DEM WEG” an die Protestierenden gerichtet. Aber bislang folgte nicht. Er habe von “sehr wichtigen Quellen auf der anderen Seite” gehört, dass das “Töten in Iran aufgehört habe”, erklärt er nun. Ein US-Flugzeugträger ist trotzdem auf dem Weg in die Region.
Wie geht es weiter für Iran? Greifen die USA doch noch ein? Und könnte die Mullahs in Teheran, die bisang noch jede Protestwelle überstanden haben, nun wirklich stürzen?
Der Apofika-Presseklub mit Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk), Susanne Koelbl (Spiegel), Katharina Willinger (ARD) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
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Mit dem Sturz von Venezuelas Diktator Nicolás Maduro haben die USA gezeigt, was aus ihrer Sicht in der aktuellen Welt als einziges zählt: Macht und militärische Gewalt. Und während die EU noch nach einer Haltung bezüglich des amerikanischen Vorgehens ringt, unterstreicht Donald Trump schon mal seinen Wunsch nach Grönland - einem Teil Dänemarks, also einem EU- und Nato-Mitglied.
Was heißt das militärische Eingreifen der USA für die internationale Ordnung? Was passiert, wenn Trump auch Grönland annektiert? Und wie kann sich die EU und Deutschland in dieser neuen Welt zurechtfinden?
Der Apofika-Presseklub mit Christoph von Marschall (Tagesspiegel), Fred Pleitgen (CNN), Ulrike Herrmann (taz) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Eine Bundestagswahl im Winter, die zweite Trump-Präsidentschaft, eine Kanzlerwahl erst im zweiten Anlauf: 2025 ging politisch gleich mal turbulent los. Und das war erst die erste Jahreshälfte. Es folgte Koalitionskrach über eine Richterinnenwahl, ein lauwarmer Friedensgipfel in Würzburg und am Ende ein Herbst mit Reförmchen.
In der letzten PK-Folge des Jahres schauen wir zurück: Was war wirklich wichtig in diesem Jahr? Was bleibt? Wer fehlt? Und: Ist Friedrich Merz wirklich der große Außenkanzler – oder eher alles außer Kanzler?
Der Apofika-Presseklub mit Veit Medick (stern), Ulrike Herrmann (taz), Dagmar Rosenfeld und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Während um einen Frieden in der Ukraine heftig gerungen wird, kümmert sich kaum jemand um den Sudan. Dabei ist der dortige Bürgerkrieg die aktuell größte humanitäre Krise der Welt. In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden geschätzt rund 400.000 Sudanesen getötet, 14 Millionen vertrieben, die Hälfte davon Kinder.
Die Bilder, die uns aus dem Sudan erreichen, sind grauenvoll. Hinrichtungen vor laufender Kamera, hunderte Tote allein in einer Geburtsklinik, verbrannte Leichenberge. Als die Stadt El Fascher im Oktober fiel, war das Blut auf den Straßen selbst aus dem All zu sehen.
Trotzdem: So richtig ist diese Menschlichkeits- und Menschheitskrise noch nicht in der deutschen Öffentlichkeit angekommen. Weil es so weit weg ist? Weil wir denken, dass es uns kaum betrifft? Schließlich kämpft im Sudan das Militär gegen eine Miliz, die sich vom Militär abgespalten hat. Ein vermeintlich lokaler Konflikt also.
Doch ganz so ist es nicht. Auch europäische Waffen feuern im Sudan die Kämpfe an. Und die Folgen des Grauens kommen uns auch auf andere Weise näher. Anfang November sank wieder ein Flüchtlingsboot vor der libyschen Küste. An Bord: Dutzende Menschen aus dem Sudan.
Wie kam es zu diesem Bürgerkrieg? Welche Rolle spielt dabei Europa? Und was kann, was muss die Welt jetzt tun, um das Massensterben zu beenden?
Der Apofika-Presseklub mit Muriel Kalisch (Spiegel), Sham Jaff (What happened last week?), Ramin Sina (ARD) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
Die schwarz-rote Koalition kann aufatmen: Das Rentenpaket ist beschlossen und der Weihnachtsfrieden erstmal gesichert. Dank einiger „Rentenrebellen“ aus der Union, die über ihren Schatten gesprungen sind.
Dem vorausgegangen war jedoch eine Woche voller Konflikte, Misstrauen und öffentlicher Reibereien. Im Zentrum des Streits stand die Junge Gruppe der Union, die Friedrich Merz eine hauchdünne Kanzlermehrheit beim Rentenpaket verweigern wollte - unter anderem mit dem Argument, eine echte Rentenreform sei mit dem Koalitionspartner SPD nicht zu machen. Da half dann auch die Zusage des Kanzlers über eine solche nur bedingt.
Aber kann eine Regierung stabil weiterrregieren - wenn die eigene Fraktion ihr nicht mehr vollständig vertraut? Wie stabil ist das Vertrauen innerhalb der Union und zwischen den Partnern der schwarz-roten Regierung?
Der Apofika-Presseklub mit Susanne Gaschke (Neue Zürcher Zeitung), Anna Lehmann (taz), Robin Alexander (Welt) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Diese Woche machte sich in Europa ein Fünkchen Hoffnung auf Frieden breit. In Genf verhandelten EU, USA und Ukraine über ein Ende des Kriegs. Aber in dem ursprünglich von den USA vorgelegten Plan befanden sich vorwiegend Punkte, die aus russischer Feder zu stammen schienen. Unter anderem der de facto Verzicht der Ukraine auf Teile ihres Staatsgebiets. Kritiker sprachen von einer “Kapitulation”, US-Außenminister Marco Rubio soll den Plan gar mit einer russischen “Wunschliste” verglichen haben.
Inzwischen konnten die Europäer Washington von Änderungen überzeugen. Doch ob diese in Russland auf offene Ohren stoßen werden, ist unklar. Unterdessen steht die Ukraine enorm unter Druck. An der Front rückt Russland langsam aber stetig voran. Und in der Hauptstadt tobt ein millionenschwerer Korruptionsskandal, der im Rücktritt von Selenskyjs Stabschef Jermak mündet.
Die Zeiten sind hart für die Ukraine, doch trotz allem scheint zumindest etwas Bewegung in die verfahrene Situation zu kommen. Wie realistisch ist die Hoffnung auf Frieden? Ist Russland bereit, Zugeständnisse zu machen? Oder bleibt es am Ende, wie so oft in den vergangenen Jahren, bei Ankündigungen und Initiativen?
Der Apofika-Presseklub mit Christina Hebel (Spiegel), Olivia Kortas (Zeit), Frederik Pleitgen (CNN) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Es kommt gerade knüppeldick für Friedrich Merz. Die eigene Parteijugend will die Rentenpläne der schwarz-roten Koalition torpedieren – eine Lösung im Machtpoker ist bislang nicht in Sicht. Dabei ist der Rentenstreit zwar das aktuell gewichtigste Problem für Friedrich Merz, aber beileibe nicht sein einziges.
Vor paar Wochen erst hatte der Kanzler mit seinem Ausspruch, man habe leider im Stadtbild ein Problem, Millionen Menschen mit migrantischem Hintergrund verletzt und gegen sich aufgebracht. Wie tief diese Verletzung sitz, wurde ihm diese Woche drastisch vor Augen geführt, als er eine Rede bei der Deutschlandstiftung Integration hielt und dutzende migrantische Stipendiaten aus Protest den Saal verließen.
Und dann noch der Ärger mit den Brasilianern, weil er Belem, die Ausrichterstadt der Klimakonferenz, als Ort bezeichnete, an dem man wirklich nicht bleiben wolle.
Was ist los mit Friedrich Merz? Zeigt sich gerade ein grundsätzliche Schwäche, weil er sich zu oft nicht unter Kontrolle hat? Hat der Kanzler sich mit den falschen Leuten umgeben? Ist seine Koalition in Gefahr oder kann das doch noch was werden mit seiner Kanzlerschaft?
Der Apofika-Presseklub mit Mariam Lau (Zeit), Sara Sievert (Table Media), Sabine am Orde (taz) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel).
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Am Rande des Regenwalds, an der Mündung des Amazonas, findet derzeit die Weltklimakonferenz statt. Der brasilianische Präsident Lula da Silva hat extra Kreuzfahrtschiffe gechartert, um die zehntausenden Teilnehmer unterzubringen.
Doch während Friedrich Merz, Keir Starmer, Emmanuel Macron und Lula da Silva sich in Brasilien über das Klima unterhalten, finden die wirklich wichtigen Entwicklungen längst woanders statt. Und zwar in China, wo allein von Januar bis Juni diesen Jahres doppelt so viel Solarkraft verbaut wurde, wie in Deutschland in den letzten 25 Jahren.
Was steckt hinter diesem Solar-Turbo der Volksrepublik? Wie haben sie aus dem angeblichen Minusgeschäft Klimaschutz ein florierendes Business gemacht? Und welchen Einfluss hat das auf Deutschland, aber auch den Klimaschutz weltweit?
Der Apofika-Presseklub mit Morten Freidel (NZZ), Susanne Götze (Spiegel), Malte Kreutzfeldt (Table Media) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Als Außenminister Johann Wadephul (CDU) vor Kurzem Syrien besucht hat, war er erschüttert von den heftigen Zerstörungen: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben", so der Minister während eines Besuchs in Harasta, einer schwer verwüsteten Vorstadt von Damaskus.
Es könnte die einfache Einschätzung eines Außenministers bei einem Ortsbesuch sein. Allerdings konnte man die Äußerungen eben auch als Widerspruch zum Plan des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt (CSU) lesen. Der hatte erst kürzlich angekündigt, noch in diesem Jahr eine Vereinbarung mit Syrien zu treffen, um wieder in das Land abschieben zu können.
Es folgten mehrere Klarstellungen, eine Rückendeckung durch den Kanzler, ein Machtwort des Kanzlers und ein “irritierender” Auftritt Wadephuls in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Und trotz mehrfacher Versuche: Kein Ende der Debatte. Was ist da los bei der Union? Wie ernst sind die Differenzen zwischen Außen- und Innenministerium - und dem Kanzler? Und wie realistisch ist ein Rückkehr für Syrerinnen und Syrer in ihr Land wirklich?
Der Apofika-Presseklub mit Anna Lehmann (taz), Borhan Akid (WDR), Nikolaus Blome (RTL/ntv) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Am Donnerstag traf US-Präsident Trump in Südkorea auf den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. "Auf einer Skala von null bis zehn, wobei zehn der beste Wert ist, würde ich sagen, das Treffen war eine Zwölf", sagte Trump, bescheiden wie eh und je.
Vordergründig ging es um Zölle, Seltene Erden und Sojabohnen. Doch hinter den Kulissen geht es zwischen den beiden Supermächten um nichts weniger als die Vorherrschaft im 21. Jahrhundert.
Während sich Trump und Xi nach fast einem Jahr Wirtschaftskrieg fürs Erste wieder ein wenig aufeinander zu bewegt haben, scheint Deutschland den Anschluss zu verlieren. Bei Volkswagen drohte letzte Woche ein Produktionsstopp aufgrund von fehlenden Chips aus China, der Automobilzulieferer Bosch beantragte Kurzarbeit
Und eine geplante China-Reise musste der deutsche Außenminister Johann Wadephul wieder absagen, weil sich auf chinesischer Seite nicht genügend Gesprächspartner fanden. Wie geht es weiter im Duell der Weltmächte USA und China? Wie lange hält die gute Stimmung zwischen Trump und Xi? Und wie kann sich Deutschland zwischen den Supermächten behaupten?
Der Apofika-Presseklub mit Lea Sahay (SZ), Bernhard Zand (Spiegel), Moritz Koch (Handelsblatt) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
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Friedrich Merz war einst mit dem Anspruch angetreten, die AfD zu halbieren und die Union wieder auf über 40 Prozent zu bringen. Davon ist er weit entfernt: In Umfragen liegen AfD und Union inzwischen gleichauf. In Teilen Ostdeutschlands ist sie in Umfragen sogar klar stärkste Kraft. Am Wochenende wollte die CDU ihren Kurs bezüglich der AfD vor allem mit Blick auf die nächstes Jahr anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern festlegen. Merz hat die AfD dabei zum Hauptgegner erkoren und eine Zusammenarbeit erneut ausgeschlossen.
Wie glaubwürdig ist dieser Kurs angesichts von CDU-Stimmen unter anderem aus dem Osten, die sich mehr Beinfreiheit im Umgang mit der rechtsextremen Partei wünschen? Dazu kommt, auch Friedrich Merz selbst hat Anfang des Jahres schon ohne Not einen Antrag zur Migrationspolitik zusammen mit der AfD durch den Bundestag gebracht. Dazu kommt die Stadtbild-Debatte, die ihn in dieser Woche weiterhin verfolgt hat. Was hilft der CDU gegen die AfD?
Der Apofika-Presseklub mit Mariam Lau (Zeit), Robin Alexander (Welt), Nicole Diekmann (ZDF) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)
Mit dem Schulterschluss von Würzburg und dem „Herbst der Reformen“ wollte die schwarz-rote Bundesregierung das Ruder rumreißen, ins Handeln kommen und endlich die dicken politischen Brocken wie Rente, Bürgergeld und Wehrdienst angehen. Doch die Aufbruchstimmung ist schnell verflogen: Statt lösungsorientiertem Teamplay gab es diese Woche wieder viele Diskussionen, besonders um die Rente und das Wehrdienstgesetz.
Wie steht es um die Stimmung in der Koalition? Was steckt hinter dem Streit um die Rente und den Wehrdienst? Und wie geht es weiter mit der AfD?
Der Apofika-Presseklub mit Iris Sayram (ARD), Michael Bröcker (Table Media), Veit Medick (Stern) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)



