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allofme

Author: Franziska Trautmann

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Description

allofme ist der Podcast, der dich einlädt, dich selbst in neuer Tiefe zu entdecken.

In den Geschichten meiner Gäste und meinen eigenen Erfahrungen spiegelt sich alles, was auch in dir steckt. Gemeinsam tauchen wir in die Magie des Moments ein, spüren, reflektieren und wachsen.

Wenn du bereit bist, mutig zuzuhören, deine innere Schatzkiste zu öffnen und das Leben mit neuer Klarheit zu gestalten – dann bist du hier genau richtig.

Ich bin Zisa Trautmann – Schamanin, Tiertelepathin, Podcasterin und so vieles mehr.
Denn allofme ist allofyou.
49 Episodes
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Eva Goldkamp (@eva_liveundinfarbe) macht keine halben Sachen. Sie fordert sich gerne. Am liebsten, wenn es ihr keiner zutraut, Sie geht z. Bsp. gerne spazieren, fühlt sich immer gut dabei. Daraus werden dann bei Eva 4200km in 5 Monaten. Von Mexiko nach Canada. Zu Fuß. Davor hat sie weder jemals im Zelt geschlafen noch Feuer machen können. Sie lief den Pacific Cross Trail, bei dem 6000 Läufer starten und 178 sind angekommen. Eva logischerweise auch. 12 Stunden täglich laufen ist dann normal, sonst schafft man die Strecke nicht in der vorgesehenen Zeit und der Schnee verhindert am Ende das Ankommen. Die Ups & Downs der Gefühle an jedem neuen Tag, an dem Eva sich morgens wieder die Schuhe anzieht, sind anfangs ungewohnt, nachher normal. Die Achtsamkeit für jeden Handgriff, jeden Schritt, jeden Lufthauch, jede neue Wolke, jedes Tier, jeden Baum, jeden Schluck Wasser, jedes Gramm Gepäck, jeden gerissenen Schnürsenkel sind existentiell, „denn unter jedem Schritt ist dein Zuhause“. Sie hat ihre Erlebnisse in ein Buch gebracht: „Das Problem ist, dass wir keine Probleme haben“. Das lassen wir da mal so stehen.
Wissen hilft uns noch mehr, wenn wir präventiv unterwegs sind. Dafür ist heute Julia Ness bei „allofme“. Es geht um Gesundheit, Ernährung und ihr Herzensthema „Osteoporose“. The good news: „auch wenn Ihr eine Osteoporose /Osteopenie Diagnose habt (oder fürchtet, weil Eure Mutter/Großmutter es schon hatten): Die Knochendichte kann wieder zunehmen, wenn Ihr Euch um ein paar Dinge konsequent kümmert: Mangel im Bluttest checken und auffüllen und Krafttraining. Bäm! Julia erzählt ihre eigene Geschichte dazu und feiert heute ihren Erfolg, den sie durch Wissen, Konsequenz, Disziplin und der Freude an Veränderung an ihrem eigenen Körper erlebt hat. Natürlich gibt sie ihr Wissen heute weiter, denn die wenigsten Ärzte wissen gut über Osteoporose Bescheid. Ihr wisst es in jedem Fall nach dieser Folge. Du willst Cellagon probieren? Schreib mir mit deinen Fragen! Mein persönlicher Rabattcode für dich: 946854 www.946854.cellagon.de
Optimismus in schwierigen Zeiten und in diesem Sinne: Willkommen 2026! Was Ulli Mai, Greta Silver und Peggy Reichelt verbindet? Ich könnte sie unter die Überschrift Optimismus und Selbstwirksamkeit stellen. Von astrologischen Konstellationen mit Uli Mai — das Wassermann-Zeitalter und die Idee, dass Veränderungen gemeinschaftlich gelingen — über Greta Silver, die mit Erfahrung, Energie und dem Motto „Egal wie alt wir sind, let’s go“ inspiriert, zu Peggy Reichelt's Unternehmergeist, dem Weg aus Ohnmacht durch Wissen sowie dem Schwerpunkt Kraftsport und Fitness. Du willst Cellagon probieren? Schreib mir mit deinen Fragen! Mein persönilcher Rabattcode für dich: 946854
Wer sie nicht kennt, spitzt jetzt die Ohren: Greta Silver (@silver.greta) ist 77 und steht in der Blüte ihres Lebens! Greta ist ein authentisches Allofme in jeder Zelle. 77 Jahre geballte Lebenserfahrung, die sich schon viele Jahre dafür engagiert, daß älter sein eine riesen Freude und ein großer Segen sein kann, wenn wir das so möchten. Es liegt an uns! Ihre Einstellung zum Leben und genau so zum Leiden ist eine sehr gesunde Mischung aus Gedankendisziplin, Gottvertrauen, Dankbarkeit, Freude, Neugierde und dem TUN. Alles skills, die heute mehr denn je von Nöten sind, um uns durch die wilde Zeit zu tragen. „Ich will nie mehr nur das Schwarze sehen“ hat sie sich als junge Frau versprochen und hat es dann in großer und jahrelanger Konsequenz immer mehr verkörpert. Damit steht Greta heute auf den großen Bühnen, bei YouTube, Insta und Co. In dieser Stunde gibts einen großen Sack Inspiration für ein selbstbestimmtes, lebendiges und zutiefst erfüllendes Leben, - called „allofme“
„Der Zug ins Neue wird 2026 so stark sein“ sagte Uli schon als wir für diese Folge Ende 2025 zusammensaßen. Das ist sehr vielen von uns so gegangen. Der Januar fühlte sich so an wie ein ganzes Jahr… Uli gibt in dieser Stunde einen wie immer umfassenden und optimistischen Ausblick auf das, was uns erwartet, vor allem, was WIR TUN dürfen. Das Feuerpferd ist mehr Yang Energie, es möchte und unterstützt uns in der Schnelligkeit, in Spontaneität und verjüngt uns regelrecht. Im Handumdrehen kann sich alles ändern, aber eben auch in eine viel bessere Version von uns. Vertrauen ist die Überschrift. Menschlichkeit wächst. Offenheit und Freundlichkeit wird mehr. Beobachte es und sei es vor allem selber. In der Tiersymbolik wirds ebenso deutlich. 2025 waren wir eher noch die Schafherde, die sich nicht wirklich um die anderen in der Herde kümmert. Pferde dagegen wachen, wenn 1 Pferd schläft. Das Füreinander aufstehen ist gefragt. Tun wir es!
„Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man etwas zurückgeben muss.“ Martin Blüthmann (@steuermann-hamburg.com) ist ein Mann der Tat. Am 31.12.25 um 16 Uhr wird es in Hamburg um die Außenalster eine Menschenkette geben. Martin und sein Team organisieren seit Wochen, damit alles reibungslos klappt. Es geht darum, ein Zeichen für mehr Miteinander oder TOGETHERNESS zu setzen. Es geht in dieser Folge um die Geschichte hinter dieser Idee, es geht um Mut, für eine Idee loszugehen, es geht um die Motivation, etwas verändern zu wollen und es dann eben auch zu tun! „Ich habe bei der Verteilung von Mut mehr abgekriegt oder nur mehr genommen“ - das hilft sicherlich, aber wird auch sehr nahbar, wenn Martin erzählt, was ihn täglich motiviert, Gutes in die Welt zu geben. Und Angst darf auch mit im Spiel sein, denn der Weg zum mutig sein, ist vielfältig, fühlt sich aber auch wie ein Muskel an. „Nichts tun ändert gar nichts," ist eben auch eine Motivation. Also, lange Rede …: Ich bin am 31. Dezember um 16 Uhr an der Außenalster in HH und freu mich, ganz viele von Euch dort zu treffen. See you there 💛💜
Was hat Denken denn mit Schlaf zu tun? Und warum braucht unser Gehirn so viel Energie, um uns ruhig schlafen lassen zu können? Und was hat die Intuition mit unserer Ernährung, unserem Schlaf und der Regeneration des ganzen Körpers zu tun? Gehört alles zusammen. Dr. Susanne Finzel hat in ihrem Leben wie ein Schwamm so viel Wissen über Natur, Lebensmittel, Ernährung, Medizin und Marketing aufgenommen, dass es pure Freude ist, ihr zuzuhören. Ein bisschen wie in einer Vorlesung, in der die Dozentin mit Leidenschaft ihre StudentInnen für ein Thema einfängt, das einen nie wieder loslässt, weil so viel gutes Leben darin ist. Bei all der Vielfalt von altem Wissen und modernster Wissenschaft war das „Spätstück“ mein Favorit. Denn als „Starkdenker“ braucht das Gehirn am Abend Protein und Fett, um den Tag, die Emotionen, die Eindrücke gut verstoffwechseln zu können. Das Gehirn ist das egoistischste Organ – also ist es höchst vernünftig, wenn wir es sehr gut versorgen.
Kerstin Gemkow (@mrs_gemkow) ist eine Cycle-Breakerin. Die Kreise, die sie alle durchbrochen hat, sind vielfältig und das Ziel eindeutig: „Selbstermächtigung“. Schon als Kind fühlte sie sich mit allem verbunden, konnte Menschen lesen, wollte die Welt retten. Die Aufgaben, die sich zwangsläufig daraus ergaben, sind groß. Für Kerstin aber nicht zu groß, sondern fühlbar und gangbar in ihrer Dosierung. „Mein Weg ging durch mich hindurch“ und damit ist sie die natürliche Verkörperung ihres eigenen Weges und ihrer Entwicklung. Sie suchte nach einem Gefäß für ihre Energie, damit ihre heilige Energie nicht zerschmirgelt. Hat sie gefunden! Heute begleitet sie Menschen, die ihren eigenen inneren Weg suchen. Ihr Werkzeugkoffer ist prall gefüllt und dennoch braucht sie manchmal nichts außer dem Atem und die Weisheit, dass sie große Räume halten kann, in denen Heilung und gutes Leben entstehen können.
Zum November-Abschluss eine Solofolge. Ich bin noch ganz beseelt von dem magischen Abend mit euch beim allofme Come Closer. Natürlich geht es in der Folge um den Abend, meine Erfahrungen mit euch und die Kraft der Gemeinschaft. Wie immer reflektiere ich auch über meine letzte Podcast-Folge mit Daniel Dudek und dessen Initiativen gegen Mobbing, über die Wichtigkeit von positivem Denken, und schaffe Raum für Einblicke in meine schamanische Arbeit.
Heute habe ich Daniel Dudek zu Gast. Seine Idee ist beinahe so alt wie er selbst: „Stark auch ohne Muckis“ ist inzwischen eine riesige Bewegung, die Kinder und Jugendliche unterstützt, Mobbing ganz anders zu begegnen und Resilienz zu stärken. Daniel erzählt, dass er als Kind/Jugendlicher keinesfalls angstfrei in dunklen Gassen laufen konnte. Das geht eben nicht nur Mädchen so. Er wird dann Erzieher, auch weil er sich gefragt hat: „In welchem Job gibt’s keine Männer?“ So ein spannender Weg…. Daniel hatte eine gute Kindheit, sehr kirchlich und einen schützenden Hafen zu Hause. Doch in ihm brodelt die Angst, kein starker Typ zu sein. Er probiert es auch in der „Gang“ und kommt zum Glück zur Kampfkunst, die für ihn heute vor allem Persönlichkeitsentwicklung ist. Berührend, mal die „echte“ Seite eines Mannes zu hören, der den eigenen Mann in sich finden will und diesen Prozess mit so vielen jungen Menschen teilt. Denn auf der Suche sind ja alle, egal welchen Geschlechts. „Ich glaube, ich wurde hierhin gestellt, um zu zeigen, dass wir friedlich sein können, obwohl der Kampf stark in uns verankert ist.“
Zeit für eine Solo Folge! Ich spreche über die Wichtigkeit, sich selbst und seine Prägungen zu erkennen, um zukünftige Generationen zu entlasten. Was hat mich in den letzten Wochen bewegt? Drei Zentrale Themen kommen in der Folge hoch — wie mich die Dokumentation über den Rapper Haftbefehl bewegt hat, was mich in meinem Gespräch mit Sandra Fricke über Alkoholabhängigkeit und Selbstfindung berührt hat, und das Erlebnis einer Tierkommunikationssitzung mit einer Kundin und ihren vier Katzen auf Mallorca. Ausserdem ziehe ich, natürlich, ein Krafttier für die Woche. Spoiler: Ein Symbol für Täuschung und Selbstfindung. Du willst dich Live mit mir und der Community austauschen? Am 20.11. findet das erste Come Closer Event in Hamburg statt!
Sandra Fricke kennt sich aus - mit einem stets aktuellen Thema - und auch darüber wird nicht so gerne gesprochen: Sucht, - und alles drum herum. Sie wächst behütet auf, ist ein heiß ersehntes Einzelkind. Die Eltern sind Unternehmer. Am liebsten möchte sie Kindergärtnerin werden und zieht es dennoch vor, ins Familienunternehmen zu gehen. Der Druck steigt im Außen und im Innen. Es dauert lange, bis sie nicht mehr kann und der Alkohol eine (zu) bedeutende Rolle in ihrem Leben spielt. Sandra gewinnt ihr Leben zurück, ist 8 Jahre trocken, hat sich gegen das Familienunternehmen entschieden und findet Stück für Stück ihren Kern. Dennoch verliert Sandra während Corona den Kampf gegen den Alkohol erneut, bevor sie da steht, wo sie heute in voller Kraft und ihrem eigenen Licht steht: Als Stress- und Burnoutcoach hilft sie seit Jahren Menschen, sich wirklich zu fühlen, sich nahe zu kommen, sich ernst zu nehmen und dem „Märchen des positiven Stresses“ ins Auge zu schauen;-) Gaby Guzek @gabyguzek hat uns zusammengebracht und wer von Euch Gabys Folge (Nr.12) schon gehört hat, wird sich freuen, einen weiteren Stern aus Gabys Netzwerk kennenzulernen. Keep on shining!
Der Oktober ist schon wieder vorbei und damit ist es mal wieder Zeit, zu reflektieren, auf meine Gespräche zurückzublicken und mich – uns – neu zu ordnen. Also, Zeit für eine Solofolge. Was haben die Gespräche mit Niki Knoch und Anne Wolwood in Euch bewegt? Das Nachgehen des eigenen Bauchgefühls und die Transformation, das Zuhören und die Ich bin fasziniert von den tiefen Einblicken in die Transformation und die Auseinandersetzung mit selbstbestimmtem Sterben. Ich spreche auch über die Wichtigkeit, die eigene Rolle und Balance im Leben zu hinterfragen und mit dem inneren Kind in Kontakt zu treten. Außerdem, natürlich, die wichtige Ankündigung: Am 20. November wird das erste ‚All of Me Come Closer‘-Treffen in Hamburg stattfinden! Alle Infos dazu hier: https://www.eventbrite.de/e/1902294336569
Wenn’s dem Ende nähergeht, ist Überforderung kein seltenes Gefühl, egal auf welcher Seite man steht. Anne Woywod (@vorsorgeanwaeltin) ist Anwältin für die Dinge, die beim Lebensende gut organisiert sein wollen. Was etwas banal klingt, ist in Wirklichkeit komplex und wird vor allem richtig beruhigend, wenn es in Profihänden ist. Wir reden nicht nur über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, sondern – und hier wird’s richtig spannend – über den assistierten Suizid, der in Deutschland erlaubt ist. Anne begleitet seit Jahren Menschen in den selbst gewählten Tod, weil Krankheiten oder gravierende Umstände ihr Leben sehr belastet haben: „Die Würde des Menschen hat bei dieser Art des Sterbens eine Bühne“. Berührende Geschichten, die dem selbst gewählten Ende die Tragik und das Wegschauen nehmen und damit in ein ganz anderes Licht eintauchen können. „Sterben ist wie eine Geburt, nur rückwärts“. Diese Stunde mit Anne macht wirklich ein Licht an, denn ihr Thema und die Geschichte dahinter berühren die eigenen Gedanken zum Tod und zu den schon erlebten Todesfällen auf ganz besondere Weise. Was für ein allofme!
Zaubern ist für Niki Knoch das eigene Bauchgefühl zu befragen und dann dennoch zu schauen, was in dem Moment wichtig ist. Also das Bauchgefühl immer zu hören, aber nicht zwangsläufig danach zu entscheiden. Natürlich sind Niki und ihr Bauchgefühl sehr eng, das war schon als Kind so, aber sie hat gelernt, umsichtig damit zu sein. Ihr Herzensthema Nachhaltigkeit passt ziemlich genau dazu. Auf einer Reise nach Bhutan fällt ihr auf, wie gut die Träger für sich selbst und ihre Gemeinschaft sorgen. „Wir müssen doch erst mal schauen, dass es uns gut geht, damit wir gut für Euch schauen können“. Das wurde Nikis Wegweiser. Niki begleitet Prozesse in Unternehmen, indem sie erst mal nur fühlt, was da ist, welche Muster gelebt werden. „Das Nachhaltigste, was ich kenne, ist, die Menschen dazu zu bringen, sich zuzuhören, und daraus Lösungen und Neues Handeln zu entwickeln.“ Das bedingt ein ziemliches Umdenken, denn „wir haben stark gelernt, in Lösungen zu denken und wollen die dann durchboxen“. Es geht um Experimentierfreude, um das Lernen von anderen und nicht in erster Linie darum: „Rechnet sich das jetzt?“ Da kommt laut Niki unser deutsches System an manche Grenzen. Wenn jetzt noch das Bauchgefühl in die Prozesse integriert werden kann, entsteht Neues und Magisches für unsere Zukunft.
Wie sieht dein Leben zur Zeit aus? Ein Wirbelwind, ein Durcheinander – oder ist alles doch alles wie immer und alles läuft picobello? Starke Energien spielen mit der Welt, in der wir leben. Ich versuche mich schon seit Tagen ein wenig zusammen zu sammeln und genau das teile ich in dieser Folge. Wie können die Elemente uns helfen, uns selbst und innere Ruhe zu finden? Werde dir deiner Elemente bewusst und tritt in deine Kraft zurück! Ich spreche über meine eigene Erfahrung und gebe Einblicke in meine schamanische Arbeit. Obwohl äußere Beobachter nichts sehen mögen, erlebe ich in meiner Arbeit eine reiche Welt aus Tier- und Energiebildern. Was kannst du heute noch tun, um dich mit der Natur zu verbinden und Bilder zu lesen? Die Fähigkeit, diese inneren Bilder zu erkennen und zu nutzen, ist für uns alle natürlich und erfordert nicht viel Anstrengung. Es ist eher eine Frage des Wiedererlangens dieser inneren Fähigkeit.
Was ist, wenn die Welle bricht? Mit Clemens Michael Kluge ist auch diese Podcaststunde – er war schon in Folge 2 mein Gast – ein Tanz der tiefen Themen. Wenn eine Krise uns schüttelt oder lahmlegt, können wir unser Sein so unterschiedlich erleben. Clemens erzählt von seinem Sein in dieser Lebensphase. Er ist ehrlich und aufrichtig mit sich, seine Worte sind weich, schonungslos und sehr achtsam gewählt. „Das energetische Feld hat sich erst nach dem Brechen der Welle ergeben“. Und er hat sich regelrecht „dem ergeben, was war“. Auch wenn Clemens seit ein paar Jahren nicht mehr sonntags auf der Kanzel steht, kreieren seine philosophischen, theologischen und spirituellen Gedanken und Worte ein Feld, in dem das reine Sein zählt und jeder ein wohliges Gefühl bekommt. „Ich sehe mich als Mensch, der versucht, das Geheimnis des Lebens zu ergründen“ – ist eine zauberhafte, höchst bescheidene Beschreibung seiner selbst.
Heute geht’s ums Erben. Im weiteren Sinne, vor allem aber im tieferen Sinne. Maren Heidemann kommt aus einer Unternehmerfamilie, hat strukturell schon Macht geerbt und genau so viele Überlebensstrategien. Mit 29 Jahren sitzt sie bereits in den Führungsetagen, weil sie natürlich ihrer Familie und sich selbst beweisen wollte, dass auch sie dazugehört. Und wie ist es, Schuld zu erben? Maren weiß darum, hat es schon als Kind gefühlt – „diesen Nebel“. Als sie anfängt, ihrer inneren Stimme immer aufmerksamer zuzuhören, kündigt sie ihren top bezahlten Job und weiß, was sie tun muss. „Ich wusste, ich will in die Tiefe”. Sie öffnet Schritt für Schritt ihre eigenen Kellertüren und stößt damit auf die Schatten der Familie, aus der sie kommt. Mit Mut, Verstand und sehr viel Gefühl erarbeitet Maren sich ihre Geschichte, die auch unser aller kollektive Geschichte ist. Es geht um das Vererben von transgenerationalem Trauma. Passend dazu sprechen wir auch über den aktuellen Film „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski, den wir beide allen empfehlen, die sich für die Aufarbeitung ihrer Geschichte interessieren — quasi ein „must see“. Maren ist natürlich längst zurück in den Unternehmen (vor allem in der Autoindustrie), aber inzwischen mit dem Thema „Machtmissbrauch in Führungsetagen – wenn Trauma am Steuer sitzt“. Die Erfahrungen, von denen sie berichtet, sind sowohl herausfordernd, aber eben auch optimistisch und vor allem extrem nötig. Marens „allofme“ ist so tiefgreifend und nah, so schonungslos und ehrlich, dass einem der Atem manchmal wirklich flach wird. Und nach 250 Podcastfolgen kann ich sagen: Sie hat eine der schönsten, weichsten und herzerwärmendsten Stimmen, die bei mir am Mikro saßen, mit einem Thema, das nicht tiefer gehen könnte.
Raus aus den Sommerferien, rein in allofme. In der ersten Solo-Folge nach der Sommerpause reflektiere ich über die Bedeutung von Sommerferien und die Gefühle, die da drinstecken. Wie viel Struktur brauchst du? Wie viel Spielraum, wie viel Flexibilität tut dir gut? Wir durchleben kollektiv wilde Zeiten, turbulente Tage, die uns umtreiben, im Persönlichen und im Kollektiv. Spürst du in deinem Alltag auch die transformative Energie? Mich treibt sie um und in dieser Folge, gehe ich tiefer in diese Erfahrung rein. Ich nehme dich mit in meine Gedanken zu transgenerationalen Traumata und der Kraft gemeinsamer Erlebnisse. Es geht um die Wichtigkeit, im Fluss des Lebens zu bleiben, und darum, zu kommunizieren und den eigenen Weg zu manifestieren, während wir alle Facetten unserer selbst annehmen. Denn all das ist allofme.
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