DiscoverVom Hype zum Handeln
Vom Hype zum Handeln
Claim Ownership

Vom Hype zum Handeln

Author: Petra Liebl

Subscribed: 1Played: 37
Share

Description

Wie Unternehmen mit KI umgehen und welche Wege sie beim Gestalten der digitalen Transformation einschlagen können, ist eine der zentralen Fragen unserer Zeit. Im Transformationspodcast „Vom Hype zum Handeln“ betrachten wir KI + Digitalisierung aus dem Blickwinkel von Organisationen und Menschen.
37 Episodes
Reverse
In Folge #37 spricht Petra Liebl mit Simone Scholz über die Lücke, die entsteht, wenn Frauen in KI-Systemen unterrepräsentiert sind. Nach Folge 33 über "faire KI" gehen wir diesmal der Frage nach: Wer gestaltet KI-Systeme — und wer fehlt dabei?Gleich vorweg: Das ist kein Frauenthema. Das ist ein Thema für jedes Unternehmen, das mit KI besser werden will. Simones Argument ist wirtschaftlich, nicht moralisch: In Unternehmen arbeiten nicht nur Männer, und wenn alle mit KI arbeiten, steigt die Qualität, denn: Diverse Teams fördern Innovation uvm. Darum geht's in dieser Episode✔ warum nach Pay Gap und Data Gap nun eine dritte Lücke aufgeht ✔ was Simone bei den KI-Schulungen für Bürgerinnen und Bürger beobachtet hat ✔ wie ein KI-Training aufgebaut sein muss, damit es wirklich etwas bewirkt ✔ welche zwei Glaubenssätze Frauen am häufigsten bremsen ✔ warum generative KI ein Kommunikationstool ist und kein Techniktool ✔ was der geschlossene Gap einem Unternehmen konkret bringt ✔ weshalb der wirtschaftliche Nutzen stärker wirkt als die Pflicht aus dem EU AI Act ✔ wie man beim Prompten Stereotype aufbricht — in beide Richtungen ✔ warum Verantwortung, Urteilskraft und Feedback beim Menschen bleiben ✔ welche Lernformate zu welchem Ziel passen ✔ warum es Top-down und Bottom-up braucht ✔ wann Female-only-Lernräume sinnvoll sindGesprächspartnerin Simone ScholzSimone Scholz ist KI-Beraterin und selbstständige KI-Trainerin mit Schwerpunkt Fair AI und Female AI. Ihr Weg führte vom Ballett an der Wiener Staatsoper in die Welt der Daten — unter anderem zu A1, wo sie von Marketinganalysen bis Change Management vieles mitgestaltet hat. Heute trainiert und berät sie Unternehmen zu KI-Strategien und ist Botschafterin bei Women in AI Austria sowie bei Women in ICT.LinksSimone Scholz auf LinkedIn · simonescholz.atWomen in AI Austria · Women in ICT Das „Große Ganze“ sehenGerade KI - die menschliches Denken nachahmt – setzt für gelingende Transformation voraus, dass Menschen und Mitarbeiter im Zentrum der Betrachtung stehen. "Ein Unternehmen ist eine Ansammlung von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammenarbeiten". Dabei geht es darum, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Begeisterung für neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu wecken. In "Vom Hype zum Handeln" werden wirKI-Entwicklungen besprechen und einsortierenExperteninterviews mit Praktikern bietenkonkrete Implementierungsbeispiele vorstelleneigene Experimente und Erfahrungen teilenverschiedene Anwendungsfelder beleuchtenDeine Hosts: Experten aus digitalem Marketing, Organisationsentwicklung / ITMit ihrem digitalen bzw. IT-Hintergrund geht es den Hosts Petra und Daniel darum, den Blick weg von Technik, hin zum zentralen Erfolgsfaktor für digitale Transformation zu lenken: Dem aktiven Gestalten von und für Menschen in Organisationen.Petra LIEBL Als erfahrene Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin verbindet Petra Strategie, digitales Marketing und KI zu wirkungsvollen Online-Lösungen für Unternehmer:innen.👉🏼 www.contentbakery.at [email protected] Beiträge zum Thema digitale Transformation findest gesammelt du unter https://vom-hype-zum-handeln.com .
„SEO ist tot" — der Satz taucht seit 2025 ständig auf. Er bringt viel Aufmerksamkeit, falsch ist er dennoch. Und noch ein Satz, den viele glauben: Es gehe nur noch um KI-Suche (und GEO) - Google spiele keine Rolle mehr. Ebenso falsch und gleich gefährlich, denn:Beide Sätze führen geradewegs in die Irre. Die Entscheidung zwischen dem einen (SEO) und dem anderen (GEO) existiert nicht: Beides ist alternativlos. Und auch die Reihenfolge steht nicht zur Wahl — technische Grundlagen (SEO) braucht es ohnehin, sonst kann GEO nichts ausrichten.In Folge #36 spricht Petra Liebl mit Tanja Haider-Kröger darüber, was jetzt tatsächlich zu tun ist. Tanja verantwortet SEO und Online-Marketing in einer Tiroler Destination und arbeitet seit zwölf Jahren mit beiden Seiten der Sichtbarkeit.Ihre Position: SEO ist und bleibt wichtig, viele Grundlagen gelten weiterhin. Die KI hat das Spielfeld um eine Disziplin erweitert — die bisherige Arbeit bleibt, es kommt etwas dazu. Technisch saubere Websites und einheitliche Daten sind die Basis, von der jedes Suchsystem profitiert.Die Basis wird vor all dem gelegt - und auf ihr bauen SEO bzw. GEO und KI-Sichtbarkeit auf: Echtheit, Unterscheidbarkeit durch Persönlichkeit und Marke, persönliche Autorität und Expertise. Sichtbar wird sie durch gezielte Inhalte mit Mehrwert — denen SEO und GEO dann zur KI-Sichtbarkeit verhelfen.Darum geht's in dieser Episode✔ warum es die Entscheidung SEO oder GEO gar nicht gibt ✔ wie aus dem einzelnen Keyword das Bedürfnis dahinter wird ✔ weshalb Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch sein müssen ✔ wie Zero-Click-Sichtbarkeit entsteht — und warum sie kaum messbar ist ✔ wo die echten Kundenfragen herkommen: Rezeption, Service, Verkauf, Chatbot ✔ warum FAQs nur mit Substanz wirken und wann sie schaden ✔ weshalb austauschbare Inhalte verlieren und spezifische Beiträge gewinnen ✔ was Aktualität und klare Zuständigkeit für die Datenpflege damit zu tun haben ✔ warum ein allgemeines KI-System kein Ersatz für ein SEO-Werkzeug istGesprächspartnerin Tanja Haider-KrögerTanja Haider-Kröger verantwortet SEO und Online-Marketing in einer Tiroler Destination. Sie arbeitet seit zwölf Jahren im Online-Marketing und kennt beide Hebel bestens, die Menschen auf eine Website führen: bezahlte Kampagnen und organische Sichtbarkeit. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Websites begleitet, von der Suchmaschinenoptimierung bis zur Kampagnensteuerung.Ihr entspannter Blick auf die aktuelle Entwicklung: Aufregung gebe es immer, wenn etwas Neues komme. Entscheidend sei, die SEO-Grundlagen nicht zu vernachlässigen, während alle über "das Neue" also KI und KI-Sucher reden.LinksTanja Haider-Kröger Petra Liebl, Content Bakery und ihr KI-Marketingassistent FELIX Das „Große Ganze“ sehenGerade KI - die menschliches Denken nachahmt – setzt für gelingende Transformation voraus, dass Menschen und Mitarbeiter im Zentrum der Betrachtung stehen. "Ein Unternehmen ist eine Ansammlung von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammenarbeiten". Dabei geht es darum, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Begeisterung für neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu wecken. In "Vom Hype zum Handeln" werden wirKI-Entwicklungen besprechen und einsortierenExperteninterviews mit Praktikern bietenkonkrete Implementierungsbeispiele vorstelleneigene Experimente und Erfahrungen teilenverschiedene Anwendungsfelder beleuchtenDeine Hosts: Experten aus digitalem Marketing, Organisationsentwicklung / ITMit ihrem digitalen bzw. IT-Hintergrund geht es den Hosts Petra und Daniel darum, den Blick weg von Technik, hin zum zentralen Erfolgsfaktor für digitale Transformation zu lenken: Dem aktiven Gestalten von und für Menschen in Organisationen.Petra LIEBL Als erfahrene Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin verbindet Petra Strategie, digitales Marketing und KI zu wirkungsvollen Online-Lösungen für Unternehmer:innen.👉🏼 www.contentbakery.at [email protected] Beiträge zum Thema digitale Transformation findest gesammelt du unter https://vom-hype-zum-handeln.com .
KI Souveräntität – wie abhängig sind wir wirklich?Private wie Unternehmen nutzen ChatGPT und andere KI-Werkzeuge für Texte, Bilder, Analysen und Entscheidungen. Doch wem gehört die Infrastruktur dahinter? Wo liegen unsere Daten – und wie viel Wissen und Wertschöpfung bleiben in Österreich oder Europa?In Folge #35 spricht Petra Liebl mit Julian Just darüber, wie Unternehmen trotz internationaler Plattformen handlungs- und entscheidungsfähig bleiben. Julian unterscheidet drei Dimensionen:- Technologiesouveränität: Wahlmöglichkeiten bei Hardware, Software und Modellen- Datensouveränität: Speicherort, Zugriffe und transparente Datenflüsse- Betriebssouveränität: eigener Betrieb oder Zusammenarbeit mit regionalen PartnernSouveränität bedeutet nicht Autarkie. Es geht darum, Abhängigkeiten zu erkennen, Alternativen zu entwickeln und Entscheidungen treffen zu können.Darum geht es in dieser Folge- wo in der KI-Wertschöpfungskette Kontrolle und Nutzen entstehen- wie offene und kleinere Modelle neue Wahlmöglichkeiten schaffen- warum eine modulare IT-Architektur den Anbieterwechsel erleichtert- weshalb regionale Infrastruktur Kooperation und Pooling braucht- wie Unternehmen ihre KI-Nutzung, Datenflüsse und Abhängigkeiten prüfen könnenDie wichtigsten Erkenntnisse1. Souveränität heißt, handlungsfähig zu bleiben:Internationale Dienste können sinnvoll sein – entscheidend sind echte Alternativen.2. Modellwahl und Modularität schaffen Wechselmöglichkeiten:Nicht jede Aufgabe braucht das größte Modell; austauschbare Schnittstellen reduzieren Abhängigkeiten.3. Betriebssouveränität ist für KMU meist eine Gemeinschaftsaufgabe: Regionale Partner und geteilte Infrastruktur sind realistischer als ein eigenes Rechenzentrum.4. Der erste Schritt ist Transparenz: Welche Werkzeuge werden genutzt, wohin fließen Daten und welche Anwendungen sind kritisch?GesprächspartnerJulian Just: AI & Innovation Expert bei der AI Factory Austria (AI:AT) und Postdoc-Forscher am Institut für Management und Marketing der Universität Innsbruck. Links und AnlaufstellenAI Factory Austria – AI:ATAI:AT CommunityIm Gespräch genannte österreichische Angebote: EUSTELLA (https://eustella.com/de)CORTECS https://cortecs.ai/Token Europe (https://tokeneurope.ai/)Ergänzende regionale Umsetzer: roosi AIOS (https://www.roo.si/ki-plattform/roosi-aios) · alplytics (https://www.alplytics.at/) ·tragwerk.io (https://www.tragwerk.io/de/fallstudien/model-as-a-service/) · stonehall.ai (https://stonehall.ai/) Über den Podcast„Vom Hype zum Handeln“ ordnet KI-Entwicklungen ein, spricht mit Experten und Praktiker:innen, die zeigen, wie digitale Transformation konkret gestaltet werden kann.Host Petra Liebl verbindet als Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin Strategie, digitales Marketing und KI zu praxistauglichen Lösungen für Unternehmen. Content Bakery · KI-Marketingassistent FELIX Das „Große Ganze“ sehenGerade KI - die menschliches Denken nachahmt – setzt für gelingende Transformation voraus, dass Menschen und Mitarbeiter im Zentrum der Betrachtung stehen. "Ein Unternehmen ist eine Ansammlung von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammenarbeiten". Dabei geht es darum, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Begeisterung für neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu wecken. In "Vom Hype zum Handeln" werden wirKI-Entwicklungen besprechen und einsortierenExperteninterviews mit Praktikern bietenkonkrete Implementierungsbeispiele vorstelleneigene Experimente und Erfahrungen teilenverschiedene Anwendungsfelder beleuchtenDeine Hosts: Experten aus digitalem Marketing, Organisationsentwicklung / ITMit ihrem digitalen bzw. IT-Hintergrund geht es den Hosts Petra und Daniel darum, den Blick weg von Technik, hin zum zentralen Erfolgsfaktor für digitale Transformation zu lenken: Dem aktiven Gestalten von und für Menschen in Organisationen.Petra LIEBL Als erfahrene Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin verbindet Petra Strategie, digitales Marketing und KI zu wirkungsvollen Online-Lösungen für Unternehmer:innen.👉🏼 www.contentbakery.at [email protected] Beiträge zum Thema digitale Transformation findest gesammelt du unter https://vom-hype-zum-handeln.com .
KI hat die Medienproduktion drastisch verändert. Professionell wirkende Texte, Bilder und Videos entstehen heute schneller und günstiger als je zuvor – auch ohne Profi-Ausbildung. Doch wenn scheinbar alle alles produzieren können: Was schafft dann noch Wirkung? In dieser Folge spreche ich mit Felix Gorbach, seit rund 20 Jahren in der Medienbranche und Gründer der Videofirma BLUEBOX Digital Video. Wir gehen den gesamten Kommunikationsprozess entlang: von Marktrecherche und Zielgruppenanalyse über Konzeption und Storytelling bis zur Produktion – und schauen, wo KI wirklich hilft und wo sie im Weg steht. Denn gute Videos entstehen nicht, weil jemand die Kamera einschaltet. Und auch nicht durch ein paar Prompts.  Sie entstehen in der er Vorarbeit: im Klären von Zielgruppe, Nutzen, Tonalität und Ziel.   THEMEN DER FOLGE ✔ warum das erste Drittel der Produktion über die Wirkung entscheidet ✔ wie das Markensteuerrad hilft, Nutzen, Tonalität und Markenbild zu klären ✔ warum aus „Haare schneiden" erst dann Kommunikation wird, wenn der Nutzen sichtbar ist ✔ weshalb Social Media Miniclips und einen Redaktionsplan braucht statt einen Imagefilm ✔ ob KI wirklich kreativ sein kann – und was ein Musikbeispiel von 1959 damit zu tun hat ✔ wofür Unternehmer:innen KI nutzen sollten und welche Entscheidungen sie nicht delegieren dürfen   GESPRÄCHSPARTNER Felix Gorbach: Dozent, Medienschaffender & Gründer von BLUEBOX Digital Video   Felix Gorbach ist seit rund 20 Jahren in der Medienbranche zuhause und führt die Innsbrucker Videofirma BLUEBOX Digital Video. Er begleitet Unternehmen über den gesamten Kommunikationsprozess: von der Marktrecherche über Konzeption und Storytelling bis zur fertigen Produktion – vom Imagefilm bis zur Social-Media-Kampagne mit Bewegtbild. Sein Zugang ist konsequent strategisch: Erst wenn Markennutzen, Tonalität und Zielgruppe geklärt sind, wird produziert. Daneben gibt er sein Wissen an der Werbe-Designakademie weiter und ist in der Fachvertretung der Film- und Musikindustrie der Wirtschaftskammer aktiv. Website: https://diealtenjungen.com/   TAKEAWAYS FÜR DIE PRAXIS   1) Die Wirkung entscheidet sich vor dem Dreh 📌 Vor Kamera oder Tool klären: Wen willst du erreichen, was soll die Person danach denken, fühlen oder tun?   2) Ein Drittel der Zeit gehört der Vorbereitung 📌 Was unsichtbar bleibt, entscheidet über Glaubwürdigkeit – beim Jubiläumsfilm wie beim 20-Sekunden-Clip.   3) Das Markensteuerrad gibt den Kompass 📌 Nutzen, Attribute, Tonalität und Bildsprache einmal sauber festhalten – danach jede Produktion daran ausrichten.   4) Erzähle den Nutzen, nicht die Dienstleistung 📌 Die Friseurin verkauft Selbstwert, der Buchhalter Planungssicherheit. Daraus entsteht der Hook.   5) Social Media braucht Miniclips und einen Redaktionsplan 📌 Nicht ein großer Imagefilm wirkt, sondern Frequenz und Wiedererkennbarkeit über viele kleine Formate.   6) Jeder Clip ist ein Lern-Experiment 📌 Formulierung, Typografie, Sound, Modell: Wer konsequent auswertet, lernt seine Zielgruppe kennen.   7) KI für die Annäherung, Mensch für die Entscheidung 📌 Marktumfeld und erste Ideen: KI. Positionierung, Qualitätsurteil und „passt das zu mir?": du selbst.     IM GESPRÄCH ERWÄHNT - Markensteuerrad nach Esch – Modell aus Markennutzen, Markenattributen, Markentonalität und Markenbild - Rauminszenierung zum Thema Radikalisierung im Netz, Stadtmuseum Hall → [https://vimeo.com/1134118193?fl=pl&fe=sh] - BLUEBOX Digital Video, Innsbruck → Website  https://diealtenjungen.com/   Das „Große Ganze“ sehenGerade KI - die menschliches Denken nachahmt – setzt für gelingende Transformation voraus, dass Menschen und Mitarbeiter im Zentrum der Betrachtung stehen. "Ein Unternehmen ist eine Ansammlung von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammenarbeiten". Dabei geht es darum, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Begeisterung für neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu wecken. In "Vom Hype zum Handeln" werden wirKI-Entwicklungen besprechen und einsortierenExperteninterviews mit Praktikern bietenkonkrete Implementierungsbeispiele vorstelleneigene Experimente und Erfahrungen teilenverschiedene Anwendungsfelder beleuchtenDeine Hosts: Experten aus digitalem Marketing, Organisationsentwicklung / ITMit ihrem digitalen bzw. IT-Hintergrund geht es den Hosts Petra und Daniel darum, den Blick weg von Technik, hin zum zentralen Erfolgsfaktor für digitale Transformation zu lenken: Dem aktiven Gestalten von und für Menschen in Organisationen.Petra LIEBL Als erfahrene Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin verbindet Petra Strategie, digitales Marketing und KI zu wirkungsvollen Online-Lösungen für Unternehmer:innen.👉🏼 www.contentbakery.at [email protected] Beiträge zum Thema digitale Transformation findest gesammelt du unter https://vom-hype-zum-handeln.com .
Wenn wir eine Bild-KI bitten, einen Menschen darzustellen, erhalten wir erstaunlich oft ein ähnliches Bild: Ebenmäßiges Aussehen und makellose Haut - irgendwie normschön, glatt. Aber ist die KI deshalb unfair – oder zeigt sie uns, welche Vorstellungen und Urteile sie von uns Menschen gelernt hat? In Folge 33 spricht Petra Liebl mit der Data Scientist und KI-Trainerin Simone Scholz über Fair AI und die Frage, wie menschliche Vorurteile in KI-Systeme gelangen. An Beispielen aus Recruiting, Kreditvergabe, Wohnungssuche, Polizeiarbeit, Medizin und Marketing wird deutlich, wie verzerrte Daten reale Entscheidungen beeinflussen können. KI-Outputs sollten nie unkritisch übernommen werden. Denn KI kann bestehende Vorurteile reproduzieren und verstärken – etwa wenn sie beim Beruf Mechaniker automatisch an einen Mann statt an eine Mechanikerin denkt. Aber warum ist das so, und was können wir dagegen tun? Besonders problematisch ist die Skalierung: Während einzelne Menschen nur eine begrenzte Zahl an Entscheidungen treffen, kann ein KI-System dieselbe Schieflage tausendfach wiederholen. Deshalb braucht es vielfältige Teams, eine bewusste Kontrolle der Ergebnisse und Menschen, die Verantwortung übernehmen. Simone zeigt außerdem, wie wir bereits beim Prompten gegen stereotype Rollenbilder steuern, diskriminierende Ergebnisse hinterfragen und unsere persönlichen oder unternehmerischen Werte in die Arbeit mit KI einbringen können. Gesprächspartnerin Simone Scholz, Data Scientist und KI-Trainerin Simone Scholz ist Data Scientist und selbstständige KI-Trainerin mit einem Schwerpunkt auf Fair AI und Female AI. In ihrer früheren Tätigkeit bei A1 gestaltete sie Themen von Marketinganalysen bis zum Change Management mit. Ihr Weg führte sie vom Ballett und der Bühne der Wiener Staatsoper in die Welt der Daten. Fairness begleitet ihren Werdegang als persönliches und fachliches Leitmotiv. Key Takeaways aus der Episode KI ist ein Spiegel und Verstärker – sie verdichtet Muster aus menschlich erzeugten Daten und kann vorhandene Verzerrungen in großem Maßstab wiederholen. Bias kann an mehreren Stellen entstehen – in Trainingsdaten, im Algorithmus oder bei der Bewertung und Anwendung eines Systems. Skalierung vergrößert die Wirkung – aus einer verzerrten menschlichen Entscheidung kann ein tausendfach automatisiertes Muster werden. Vielfalt ist ein Qualitätsfilter – unterschiedliche Erfahrungen im Team helfen, blinde Flecken und negative Folgen früher zu erkennen. KI-Ausgaben sind keine Wahrheiten – stereotype oder diskriminierende Ergebnisse sollten hinterfragt, korrigiert und um andere Perspektiven ergänzt werden. Werte brauchen Kontinuität – persönliche und unternehmerische Grundsätze müssen bewusst in die Arbeit mit KI einfließen und regelmäßig überprüft werden. Der Mensch bleibt verantwortlich – bei Entscheidungen mit realen Folgen braucht es Human in the Loop und die Bereitschaft, einen unfairen Einsatz notfalls nicht umzusetzen. Über Simone Scholz Simone Scholz ist Data Scientist und selbstständige KI-Trainerin mit einem Schwerpunkt auf Fair AI und Female AI. In ihrer früheren Tätigkeit bei A1 gestaltete sie Themen von Marketinganalysen bis zum Change Management mit. Ihr Weg führte sie vom Ballett und der Bühne der Wiener Staatsoper in die Welt der Daten.   Links Simone Scholz auf Linked in und https://simonescholz.at (launching soon) Petra Liebl, Content Bakery  und ihr KI-Marketingassistent FELIX   Das „Große Ganze“ sehenGerade KI - die menschliches Denken nachahmt – setzt für gelingende Transformation voraus, dass Menschen und Mitarbeiter im Zentrum der Betrachtung stehen. "Ein Unternehmen ist eine Ansammlung von Menschen, die zu einem bestimmten Zweck zusammenarbeiten". Dabei geht es darum, Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig Begeisterung für neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu wecken. In "Vom Hype zum Handeln" werden wirKI-Entwicklungen besprechen und einsortierenExperteninterviews mit Praktikern bietenkonkrete Implementierungsbeispiele vorstelleneigene Experimente und Erfahrungen teilenverschiedene Anwendungsfelder beleuchtenDeine Hosts: Experten aus digitalem Marketing, Organisationsentwicklung / ITMit ihrem digitalen bzw. IT-Hintergrund geht es den Hosts Petra und Daniel darum, den Blick weg von Technik, hin zum zentralen Erfolgsfaktor für digitale Transformation zu lenken: Dem aktiven Gestalten von und für Menschen in Organisationen.Petra LIEBL Als erfahrene Onlineexpertin und zertifizierte Digitalberaterin verbindet Petra Strategie, digitales Marketing und KI zu wirkungsvollen Online-Lösungen für Unternehmer:innen.👉🏼 www.contentbakery.at [email protected] Beiträge zum Thema digitale Transformation findest gesammelt du unter https://vom-hype-zum-handeln.com .
loading
Comments