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Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin
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Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin

Author: DIW Berlin

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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) feiert sein 100-jähriges Bestehen mit einem neuen Podcast "Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin". In diesem Podcast teilen Expert*innen aus verschiedenen Forschungs- und Arbeitsbereichen des DIW Berlin spannende Geschichten und Einblicke aus einem Jahrhundert Wirtschaftsforschung. Jede Episode beleuchtet wichtige Momente, bahnbrechende Erkenntnisse und prägende Persönlichkeiten aus der 100-jährigen Geschichte des Instituts. Von der Gründung als Institut für Konjunkturforschung im Jahr 1925 bis hin zu aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen deckt der Podcast ein breites Spektrum an Themen ab. Der Podcast bietet nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern diskutiert auch aktuelle wirtschaftliche Fragen und gibt Ausblicke auf zukünftige Herausforderungen. Er richtet sich an alle, die sich für Wirtschaft, Geschichte und die Entwicklung Deutschlands in den letzten 100 Jahren interessieren.
24 Episodes
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Deutschland investiert zu wenig – in Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung und die Energiewende. DIW-Präsident Marcel Fratzscher erinnert sich im Podcast von  Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin an die Kritik, die das DIW Berlin 2013 für seine Investitionsagenda erlebte, und erklärt, wie teuer die verlorenen Jahre geworden sind. Große Wachstumschancen wurden verpasst, und die aktuelle Wirtschaftskrise wäre in Teilen vermeidbar gewesen.  Marcel Fratzscher spricht darüber, warum das Sondervermögen nicht alle Probleme löst und warnt davor, Mittel in Subventionen statt in echte Zukunftsprojekte zu stecken. Außerdem analysiert Fratzscher die deutsche Liebe zur „Schwarzen Null“ und warum viele Schulden grundsätzlich ablehnen. Sein Appell: „Wir müssen mehr in die Menschen investieren“  Kapitelmarken 00:00:01 Intro 00:03:02 Die Investitionsstudie des DIW Berlin von 2013 00:04:49 Das Sondervermögen der Bundesregierung 00:06:10 Die internationale Sicht auf Deutschlands Investitionslücke 00:10:22 Die Folgen der verpassten Investitionen 00:14:00 Warum wir mehr in die Menschen investieren müssen 00:15:47 Kritik am Sondervermögen der Bundesregierung 00:20:21 Die Deutschen und die Schwarze Null 00:21:40 Warum Schulden gut sein können   
Was einst als offener Debattenraum für den direkten Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft begann, ist heute oft ein Schauplatz für Anfeindungen und Desinformation. In dieser Folge von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin sprechen Claudia Kemfert und Marcel Fratzscher darüber, warum ein sachlicher Austausch in den sozialen Medien immer schwieriger wird, warum sie trotzdem auf den Plattformen präsent sind und, was sie von der Politik fordern. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro00:05:16 Erfahrungen mit Troll-Armeen00:07:53 Über den Hass, der politisch motiviert ist, häufig von rechts00:09:15 Die Situation von Wissenschaftlerinnen und Hate Speech00:10:48 Die öffentliche Verantwortung der Wissenschaft00:16:48 Hate Speech zu Themen Automausstieg, Gaswende, Kohle-Aus, Ungleichheit, Steuern und Umverteilung00:18:49 Woran man Troll-Armeen als Wissenschaftler*in erkennt00:19:56 Warum Marcel Fratzscher selten die Reaktionen auf Tweets betrachtet00:22:66 Problem Identitätsklau00:26:25 Leidet die Wissenschaft an einem Glaubwürdigkeitsproblem?00:29:05 Warum der Staat mehr regulieren sollte00:33:02 Die Rolle von Netzwerken im Umgang mit Anfeindungen
Wie schätzt der Staat eigentlich seine Steuereinnahmen – und warum ist das so entscheidend für politische Entscheidungen? In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ erklärt Finanzexpertin Kristina van Deuverden, wie der Arbeitskreis Steuerschätzungen funktioniert, warum Prognosen so schwierig sind und welche Rolle Steuerschätzungen in anderen Ländern spielen. Sie spricht über Fehleinschätzungen in Krisenzeiten, den Einfluss wirtschaftlicher Entwicklungen, über ihre Erfahrungen in einem lange von Männern dominierten Feld und verrät, welche drei Steuerreformen sie persönlich sofort umsetzen würde. Ein spannender Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten Prozesse der Finanzpolitik. Kapitelmarken:00:00:01 Intro00:01:30 Warum Steuerschätzungen so wichtig sind00:02:19 Wie der Arbeitskreis Steuerschätzungen funktioniert00:07:45 Von Sicherheiten und Unsicherheiten bei Prognosen00:09:06 Fehlerhafte Schätzungen in der Vergangenheit00:10:57 Einsätze der Finanzexpertin im Ausland00:14:15 Frauen in der Steuerschätzung00:17:40 Die drei Steuerwünsche der Finanzexpertin
Podcasts am DIW Berlin

Podcasts am DIW Berlin

2025-12-04--:--

In dieser Folge spricht Erich Wittenberg mit Energiewende-Experte und fossilfrei-Host Wolf-Peter Schill über die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation – und warum Podcasts dabei eine besondere Rolle spielen. Schill berichtet, warum der Energiewende-Podcast entstand: „Wir haben unheimlich viel Material, lass uns doch auch mal darüber sprechen.“ Gleichzeitig zeigt er, wie herausfordernd die Balance zwischen Tiefe und Verständlichkeit ist: „Man ist natürlich ein Stück weit betriebsblind.“ Ein spannender Blick hinter die Kulissen sehr unterschiedlicher Podcastformate am DIW Berlin – und ein Plädoyer für fundierte Wissenschaftskommunikation in der öffentlichen Debatte.  Kapitelmarken  00:00:01 Intro 00:03:18 An wen sich fossilfrei richtet 00:06:18 Podcast Wochenberichts-Interview 00:07:46 Vorbereitung für das Wochenberichts-Interview 00:10:30 Braucht Wissenschaft Wissenschaftskommunikation? 00:15:17 Unerwartetes im Podcast 00:20:53 Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit 00:23:33 Wie sieht die Wissenschaftskommunikation der Zukunft aus Transkript Transkript des Podcast als Volltext
Wie misst man Glück? Und was macht Menschen messbar zufriedener? In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Erich Wittenberg mit Prof. Dr. Jürgen Schupp über die Glücksforschung am DIW Berlin. Erfahren Sie, warum Gemeinschaft wichtiger ist als Geld, welche Rolle das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) spielt und warum Arbeitslosigkeit einen „Narbeneffekt“ hinterlässt. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro00:01:31 Wie das Glück in die Forschung des DIW Berlin kam00:03:07 Die Rolle des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) für die Glücksforschung00:05:23 Wie die DIW Methodik zur Glücksforschung international zum Einsatz kam00:06:15 Die Rolle der Wiedervereinigung beim Glück in Deutschland00:08:09 Mit steigender Arbeitslosigkeit und Hartz-Reformen sank die Zufriedenheit00:09:00 Welche Lebensereignisse Menschen glücklich oder unglücklich machen00:10:49 Honeymoon-Effekt und warum Gemeinschaft zufriedener macht00:12:11 Macht Geld glücklich?00:14:09 Der „Narbeneffekt“ der Arbeitslosigkeit00:18:31 Wie Glücksempfinden mit dem Alter zusammenhängt00:24:57 Was bedeutet Glück für den Wissenschaftler selbst?
In dieser Folge des Podcasts „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Moderator Erich Wittenberg mit Jascha Dräger vom Sozio-oekonomischen Panel des DIW Berlin über Bildungsungleichheit in Deutschland. Warum hängen Bildungschancen so stark von der sozialen Herkunft ab? Dräger erklärt, wie Einkommen und Bildung der Eltern den Bildungserfolg prägen, warum Unterschiede schon im Vorschulalter beginnen und sich später verstärken. Außerdem geht es um die Rolle von Stress in einkommensschwachen Familien, die frühe Trennung der Schulformen und warum Investitionen in die frühkindliche Bildung entscheidend für mehr Chancengleichheit sind. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro00:01:14 Bessere Bildungschancen mit reichen Eltern00:04:18 Privatschulen und Sonderungsverbot 00:06:28 Unterschiede bei Schuleintritt und schon bei 3-jährigen Kindern00:07:07 Warum man bei der frühkindlichen Bildung ansetzen müsste00:08:00 verschiedene Faktoren für Bildungserfolg von Kindern00:09:44 Wie Deutschland im Vergleich abschneidet bei der Bildungsgerechtigkeit00:10:37 Auswirkung der frühen Trennung in verschiedenen Schulformen00:11:50 Warum mehr Investitionen in frühkindliche Bildung wichtig sind00:12:59 Was Bildungsungleichheit mit Bürgergeld zu tun hat00:14:33 Das Problem mit dem Föderalismus00:16:41 Intersektionelle Ungleichheiten im Bildungssystem
In dieser Folge von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin spricht Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energieökonomin am DIW Berlin, über die wahren Kosten des Klimawandels und warum Klimaschutz ein ökonomischer Gewinn ist. In der Podastfolge mit Host Erich Wittenberg geht es um Milliardenverluste durch Extremwetter, umweltschädliche Subventionen und die Chancen nachhaltiger Investitionen. Ein faktenreiches Gespräch über Physik, Politik und die Zukunft unserer Wirtschaft. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro00:01:13 Warum sich Klimaschutz lohnt00:02:30 Kosten der Ahrtal-Flut und weiterer Klimaschäden berechnet00:04:16 Wie Forscher*innen sich den Kosten des Klimawandels annähern00:08:49 Was würde passieren, wenn es ab sofort keine Emissionen mehr gäbe?00:10:43 Auswirken des Klimawandels in verschiedenen Teilen der Erde sind sehr ungerecht00:12:36 Warum Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sich nicht entgegenstehen 00:16:47 Von guten und schlechten Investitionen in Klimaschutz00:21:07 Claudia Kemferts Top-Klimaschutzmaßnahmen00:24:07 Warum klimapolitische Ziele nicht zu ehrgeizig sein können00:25:43 Mit wissenschaftlichen Fakten gegen Lobbyinteressen der fossilen Energiewirtschaft
In der aktuellen Folge des DIW-Jubiläums-Podcasts geht es um die sozial-ökologische Transformation. Die zwei Koordinator*innen der gleichlautenden Arbeitsgruppe erklären, was es mit dieser Begriffskombination auf sich hat. Franziska Holz ist stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, Alexander Schiersch gehört zur Abteilung Unternehmen und Märkte und zur Forschungsgruppe Entrepreneurship. Sie erzählen, wie es gelang, die Forschung ganz unterschiedlicher Abteilungen zu bündeln und zu verknüpfen. Kapitelmarken 00:00:01 Intro00:01:42 Was bedeutet sozial-ökologische Transformation?00:02:42 Die Entstehung der SÖT-Arbeitsgruppe am DIW Berlin00:04:09 Ungleichheit und Verteilungseffekte in der Transformation00:06:40 Beteiligte Abteilungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit00:08:46 CO₂-Bepreisung und regionale Unterschiede00:11:32 Der Datenschatz des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)00:14:48 Wissenstransfer und Dialog mit der Öffentlichkeit00:17:56 Politische Stellschrauben für eine erfolgreiche Transformation00:19:51 Digitalisierung, KI und die „Twin Transformation“00:22:03 Gleichstellung und Nachwuchsförderung in der SÖT-AG00:23:46 Abschluss und Ausblick Transkript Transkript des Podcast
75 Jahre Bauvolumen

75 Jahre Bauvolumen

2025-09-1121:48

Seit 75 Jahren berechnet das DIW Berlin das Bauvolumen – eine der traditionsreichsten Statistiken des Instituts. In dieser Folge sprechen Laura Pagenhardt und Martin Gornig mit Host Erich Wittenberg über die Bedeutung der Bauwirtschaft für Konjunktur, Beschäftigung und Energiewende. Außerdem blicken sie zurück auf die Rolle des Bauens im Wirtschaftswunder, die Krise nach der Jahrtausendwende und die aktuellen Herausforderungen steigender Preise und Zinsen. Kapitelmarken 00:00:01 Intro00:01:31 Was meint Bauvolumen?00:02:42 Die Bedeutung der Bauwirtschaft in Deutschland00:04:39 Warum alle von der Automobilindustrie reden, aber niemand von der Bauwirtschaft00:05:42 Von den Bauinvestitionen in der Konjunkturprognose zum Bauvolumen00:06:48 Die Datengrundlage für die Bauvolumenberechnung00:07:21 Unterscheidung zwischen Neubauvorhaben und Bau am Bestand00:08:46 Wer vom Bauvolumen profitiert00:10:22 Bauwirtschaft als Schlüsselsektor des Wiederaufbaus Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg00:12:42 Auf und Ab der Bauwirtschaft seit der Wiedervereinigung 00:15:25 Rolle der Energiewende in der Bauwirtschaft
In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Sabine Zinn, Leiterin des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), über einen einzigartigen Datenschatz, der seit 1984 wächst. Sie erklärt, wie das SOEP gesellschaftliche Veränderungen erfasst, warum der Längsschnitt so wertvoll ist und wie neue Themen wie Künstliche Intelligenz in den Fragenkatalog aufgenommen werden. Außerdem geht es um die weltweite Nutzung der Daten in Wissenschaft und Forschung – und um die Bedeutung von Vertrauen und Datenschutz. Kapitelmarken 00:00:01 Intro00:01:32 Warum das SOEP ein Datenschatz ist00:03:41 Vorteile von Längsschnittstudien00:05:56 Was wir alles über die Befragten wissen00:06:51 SOEP-Haushalte und wie sie weitergeführt werden00:08:15 Wie die Befragung repräsentativ wird00:11:40 Was Menschen in der Studie gefragt werden00:13:20 Wie neue Fragen in die Befragung kommen und getestet werden00:16:17 Was nach der Befragung mit den Daten passiert00:17:45 Wie jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin die SOEP-Daten nutzen kann00:18:54 Warum China keine Daten aus dem SOEP bekommt00:20:54 Wie das SOEP auf aktuelle Entwicklungen reagieren kann00:23:03 Erkenntnisse zu Ost- und Westdeutschland und zu Menschen mit Einwanderungsgeschichte00:24:56 Warum Statistik in die Schulbildung gehört00:26:28 Von guten und schlechten Daten Transkript Transkript des Podcast als Volltextversion
Warum werden Menschen kriminell – und was hat das mit Armut und Chancen(un)gleichheit zu tun? Anna Bindler leitet seit 2024 eine neue Abteilung am DIW Berlin, die genau diesen Fragen nachgeht – die Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit. Im Gespräch mit Host Erich Wittenberg erklärt sie, wie sie mit ihrer Arbeit an der des Nobelpreisträgers Gary Becker anknüpft, was das mit seiner erfolglosen Parkplatzsuche zu tun hat, und warum sie ihren Wunsch nach einer besseren Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland wahrscheinlich mit vielen Polizeivertreter*innen in Deutschland teilt. Darüber spricht Anna Bindler in dieser Folge von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro00:01:31 Wie Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit zusammenhängen00:04:31 Kriminalitätsforschung in den Wirtschaftswissenschaften: Nobelpreisträger Gary Becker00:06:20 Wie kriminelles Verhalten rational sein kann: Rational-Choice-Modelle00:07:54 Der Kreislauf zwischen Ungleichheit und Kriminalität00:12:00 Die Unterscheidung zwischen White-Collar-Crime und Blue-Collar-Crime00:12:48 Wirtschaftliche Folgen für Opfer von Gewalt00:15:24 Schwierige Datenlage in Deutschland und Forschung mit ausländischen Datensätzen00:16:01 Welche Probleme der Föderalismus für die Forschung zu Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit bringt00:21:32 Kriminalitätsbekämpfung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe Transkript: Das Transkript als Volltext.
Vor genau zehn Jahren, am 5. Juli 2015, erreichte die Eurokrise einen neuen Höhepunkt: Aus der theoretischen Gefahr eines sogenannten Grexits, also eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone, machte ein von der Regierung Tsipras eilig einberufenes Referendum plötzlich eine reale Möglichkeit. Warum es  – auch dank Angela Merkel – zu unser aller Glück dann doch nicht zum Grexit kam, welche Fehler auf beiden Seiten gemacht wurden und was die Situation rettete, was man aus dieser Krise lernen kann und warum er unter Ökonomen zeitweise nahezu allein auf weiter Flur war mit dem Glauben, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleiben würde, darüber spricht DIW-Vorstandsmitglied Alexander S. Kritikos im Podcast „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro 00:01:12 Persönliche Perspektive auf die Griechenlandkrise 00:04:15 Medien und öffentliche Meinung 00:11:24 Reformprozess und Troika 00:22:16Lehren aus der Eurokrise Transkript: Transkript des Podcast als Volltext
Die Ich-AG war eines der prominentesten Instrumente der Hartz-Reformen – mit dem Ziel, Arbeitslosen den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Und sie war erfolgreich: Wissenschaftliche Evaluationen zeigten, dass viele Gründer*innen langfristig selbstständig blieben, Einkommen steigerten und sogar neue Jobs schufen. Dennoch wurde das Programm 2006 eingestellt – vor allem wegen Budgetierungsfehler. Im Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Kritikos, Vorstandsmitglied des DIW Berlin und Experte für Entrepreneurship, sprechen wir über die Wirkung der Ich-AG, ihr Imageproblem („völlig zu Unrecht zum Unwort des Jahres gekürt“) und die Frage, wie sie heute dem Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt helfen würde. Kapitelmarken: 00:00:01 Intro00:01:32 Das Besondere an den Hartz-Reformen00:04:03 Wie die Hartz-Reformen evaluiert wurden00:05:55 Das schlechte Image und die Erfolge der Ich-AG00:07:33 Wer mit Überbrückungsgeld und wer mit der Ich-AG erreicht wurde00:10:31 Warum die Ich-AG 2006 wieder abgeschafft wurde00:13:33 Wie die Evaluationen der Hartz-Reformen die evidenzbasierte Politikberatung beeinflusst hat00:14:36 2011: Aus Pflichtleistung wird Ermessensleistung Gründungszuschuss00:16:21 Warum die Wiedereinführung der Ich-AG eine gute Idee ist00:18:55 Für wen der Gründungszuschuss, bzw. die Ich-AG hilfreich wäre00:19:46 Debatte um Scheinselbstständigkeit Transkript: Transkript des Podcast als Volltextversion
Wie entstehen Konjunkturprognosen und welche Rolle spielen sie für die Politik? Im Podcast „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre Wirtschaftsforschung am DIW Berlin“ gewährt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik, Einblick hinter die Kulissen. Sie beschreibt, wie wirtschaftliche Entwicklungen analysiert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet werden. Wichtig ist dafür vor allem eine breite Datenbasis. Geraldine Dany-Knedlik betrachtet gemeinsam mit ihrem Team klassische Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt, den Konsum und Investitionen, aber auch moderne Umfragedaten, Finanzmarktindikatoren und Stimmungsindizes.  Im Gespräch zwischen Anne Tilkorn und Geraldine Dany-Knedlik wird deutlich: Gute Prognosen sind mehr als Zahlen – sie erzählen die Geschichte hinter den Daten und helfen so, wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen, die unsere Zukunft gestalten.
Mit dem New Yorker Börsencrash begann Ende der 1920 Jahre die Weltwirtschaftskrise. So gut wie überall führte sie zum Rückgang der Industrieproduktion, Massenarbeitslosigkeit und Armut unter der breiten Bevölkerung. Ein Ökonom trug damals zur Überwindung der Krise bei und revolutionierte die Wirtschaftsforschung: John Maynard Keynes. Über ihn, seine Theorien und darüber, welche Bedeutung der Keynesianismus noch heute hat, spricht Ulrike Fokken in dieser Folge des DIW-Jubiläumspodcast „Wirtschaft bewegt“ mit dem Wirtschaftsforscher Gustav Horn. Horn war lange Jahre Leiter der Konjunkturabteilung am DIW und ist Vorsitzender der Keynes Gesellschaft. Kapitelmarken 00:00:01 Intro00:01:50 Wer war John Maynard Keynes?00:04:14 Angebot vs. Nachfrage00:07:53 Keynesianimus in den 1970er00:11:09 Keynesianimus und die heutigen Herausforderungen00:21:04 War Keynes ein "Linker"? Transkript Der Podcast als Volltextversion
In der aktuellen Folge des DIW-Jubiläums-Podcasts spricht Erich Wittenberg mit Dr. Bettina Böhm, Generalsekretärin der Leibniz-Gemeinschaft über die Rolle, Funktionsweise und Herausforderungen der Gemeinschaft – und warum das DIW Berlin seit fast 50 Jahren Teil dieses besonderen Forschungsverbunds ist, der heute Leibniz-Gemeinschaft heißt. Kapitelmarken 00:00:01 Intro 00:01:05 Wie die Leibniz-Gemeinschaft funktioniert00:04:10 Das DIW Berlin in der Leibniz-Gemeinschaft00:05:33 Wie die Leibniz-Gemeinschaft ihre Mitgliedsinstitute evaluiert00:12:02 Wie die Unabhängigkeit der Institute gesichert wird00:14:56 Zusammenarbeit und Kooperationen der Institute00:17:34 Wissenstransfer in der Leibniz-Gemeinschaft00:21:14 Wie umgehen mit Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit00:25:25 Den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern00:27:38 Ausbaubedarf für die Forschungsinfrastruktur in Deutschland00:30:01 30-jährige Jubiläum der Leibniz-Gemeinschaft Transkript Transkript des Podcast als Volltext
100 Jahre Steuersystem – ein Jahrhundert voller Reformen, Kontroversen und ungelöster Fragen. In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Steuerexperte Dr. Stefan Bach über die Entwicklung der deutschen Steuerpolitik: von den Erzbergerschen Reformen nach dem Ersten Weltkrieg bis zu den heutigen Herausforderungen. Warum gelten einige Steuern als überholt, bleiben aber bestehen? Weshalb zahlen Großkonzerne oft weniger als die arbeitende Mitte? Und welche Reformen könnten das System gerechter und effizienter machen? Ein spannender Blick auf Steuermythen, Reformbedarf und die Frage, ob es eine bessere Alternative zum heutigen Steuersystem gibt. Jetzt reinhören! Shownotes Stefan Bach: 100 Jahre deutsches Steuersystem: Revolution und Evolution. DIW Berlin Discussion Papers 1767, 2018. Stefan Bach: 100 Jahre deutsches Steuersystem: Grundlagen, Reformen und Herausforderungen. DIW Wochenbericht Nr. 47/2019 Stefan Bach, Marc Buggeln: Geburtsstunde des modernen Steuerstaats in Deutschland 1919/1920. Wirtschaftsdienst 100 (1) 2020, 42-48. Kapitelmarken 00:01:14 Warum gibt es Steuern überhaupt00:03:32 Grunderwerbssteuer ist 200 Jahre alt00:05:29 Abschaffung der Vermögenssteuer00:10:00 Steuersystem entsteht nach dem 1. Weltkrieg00:12:19 Steuern für Industrialisierung00:15:17 Steuern im Nationalsozialismus00:18:31 Reformen im Steuersystem in 1990er und 2000er-Jahren00:21:24 Diskussionen um ein Flat-Rate-Steuermodell00:25:47 Die Folgen von Schwarzarbeit00:28:43 Zahlen wir in Deutschland zu hohe Steuern?00:31:47 Was andere Länder in der Steuerpolitik besser machen00:32:42 Warum die Gewerbersteuer weg kann Transkript des Podcast als Volltextversion
100 Jahre DIW Berlin – und ein Jahrhundert voller Wirtschaftsforschung. In dieser Folge von Wirtschaft bewegt - 100 Jahre DIW Berlin sprechen Prof. Dr. Claudia Kemfert und Prof. Dr. Jürgen Blazejczak über die Anfänge und Entwicklungen der Umwelt- und Energieforschung am DIW Berlin. Wie wurde aus einem Nischenthema ein zentraler Forschungsbereich? Welche Widerstände gab und gibt es gegen Klimaschutz und Energiewende – und welche wirtschaftlichen Chancen wurden genutzt oder verpasst? Außerdem geht es um aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel, geopolitische Spannungen und den politischen Gegenwind beim Ausbau erneuerbarer Energien. Jetzt reinhören und mehr über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Umwelt- und Energieforschung erfahren. Kapitelmarken 00:00:00 Intro00:02:24 Entstehung der Umwelt- und Energieforschung am DIW Berlin00:06:59 Erster IPCC-Bericht Anfang der 90er-Jahre00:13:45 andere Wissenschaftler warnen: Energieforschung als Nischenthema 00:18:51 DIW Berlin warnt frühzeitig vor Gasabhängigkeit von Russland00:20:14 Konflikte verschärfen sich – auch um Fachkräfte00:22:09 Gegenwind gab es immer – zum Beispiel von der Atomlobby00:27:13 Wie Kemfert als Wissenschaftlerin mit Gegenwind umgeht Transkript Transkript des Podcast als Volltextversion
In dieser Folge des Podcasts "Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin" gibt Prof. Dr. Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), spannende Einblicke in ihr Forschungsfeld. Sie erzählt, wie sich Gender Economics von einem Nischenfach zu einem etablierten Forschungsbereich entwickelt hat und welche geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in verschiedenen ökonomischen Dimensionen untersucht werden. Wrohlich, die seit 2002 am DIW tätig ist, berichtet über die Arbeit ihrer Forschungsgruppe, die sich auf die Analyse von Ungleichheiten in Bereichen wie Bezahlung, Erwerbsarbeit, unbezahlte Sorgearbeit und Repräsentation in Führungspositionen konzentriert. Sie betont die Bedeutung der Geschlechterperspektive in der Wirtschaftsforschung und wie diese zu einem vollständigeren Bild der ökonomischen Realität beiträgt. Moderiert wird der Podcast vom Journalisten Erich Wittenberg. Kapitelmarken 00:01:59 Genderforschung vor zwanzig Jahren - ein Nischenthema00:02:33 Was ist Gender Economics?00:05:12 Wie unbewusste Geschlechtervorstellungen Personalentscheidungen beeinflussen00:11:10 Nobelpreisträgerin Claudia Goldin und Gender Economics im Mainstream00:13:39 rechte Parteien und Angst vor Rückschritten bei Geschlechtervorstellungen Transkript Volltextversion der Podcastfolge
In dieser Podcast-Episode von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin entführt Prof. Dr. Martin Gornig die Zuhörenden in eine der bewegendsten Perioden der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der heutige Forschungsdirektor für Industriepolitik am DIW Berlin gewährt exklusive Einblicke in die komplexen wirtschaftlichen Herausforderungen der Wiedervereinigung. Der Podcast erzählt, wie Wissenschaftler*innen des DIW in einer historischen Umbruchsphase zentrale Fragen beantworteten: Wie lässt sich die Wirtschaft der DDR bewerten? Welche Auswirkungen hat der Währungsumtausch? Wie können Ost und West wirtschaftlich zusammenwachsen? Mit persönlichen Anekdoten, wissenschaftlicher Expertise und einem Hauch von Zeitgeschichte zeichnet Gornig ein lebendiges Bild der Herausforderungen und Chancen dieser einzigartigen historischen Transformation. Ein unverzichtbarer Einblick für alle, die die wirtschaftlichen Hintergründe der deutschen Wiedervereinigung verstehen wollen. Kapitelmarken 00:01:54 Rolle des DIW bei der Wiedervereinigung00:04:01 Unterschiedliche Positionen zur Wiedervereinigung 00:05:38 Wirtschafts- und Sozialunion 00:06:45 konkrete Berechnungen am DIW nach der Wiedervereinigung00:08:35 „Strukturwandel passiert nicht ohne Reibung“ Transkript Volltextversion der Podcastfolge
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