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Fastenimpulse
Fastenimpulse
Author: Pfarrverband Retz
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© Pfarrverband Retz
Description
Was kommt nach dem Tod?
Himmel? Gericht? Ewiges Leben?
Keine einfachen Fragen – aber Fragen, die uns alle angehen.
In den Fastenimpulsen 2026 teilt Bruder Johannes in kurzen Gesprächen mit Stefanie Impulse dazu.
Sei dabei und lass dich inspirieren und zum Nachdenken anregen!
Himmel? Gericht? Ewiges Leben?
Keine einfachen Fragen – aber Fragen, die uns alle angehen.
In den Fastenimpulsen 2026 teilt Bruder Johannes in kurzen Gesprächen mit Stefanie Impulse dazu.
Sei dabei und lass dich inspirieren und zum Nachdenken anregen!
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Für wen bin ich dankbar?
Zum Abschluss dieser Impulswoche fragen wir: Was bedeuten Auferstehung der Toten und die Wiederkunft Christi für unser Leben heute? Bruder Johannes zeigt, dass der christliche Glaube uns einerseits zum verantwortlichen Handeln in der Welt ruft, uns andererseits aber davor bewahrt zu glauben, wir könnten die Vollendung der Geschichte selbst herbeiführen. Die Hoffnung des Glaubens lautet: Am Ende siegen nicht Planung oder Macht, sondern die Wahrheit und die unzerstörbare Liebe Gottes. Ein ermutigender Ausblick für unseren Alltag.
In diesem Impuls sprechen wir über das letzte Gericht – ein Thema, das oft Fragen und auch Unsicherheit auslöst. Was sagt die Bibel darüber, wer richtet und wie dieses Gericht zu verstehen ist? Bruder Johannes erklärt, dass das Gericht weniger eine äußere Verurteilung ist, sondern der Moment, in dem die Wahrheit über unser Leben sichtbar wird. Entscheidend ist dabei unsere Beziehung zu Christus und zu den Menschen, besonders zu den Leidenden. Ein Impuls über Verantwortung, Wahrheit und die rettende Liebe Gottes.
In diesem Impuls gehen wir der Frage nach, was die Wiederkunft Christi im biblischen Sinn bedeutet. Ausgehend von den Bildern des Alten Testaments und ihrer Deutung im Neuen Testament sprechen wir über den „Tag des Herrn“ und seine Bedeutung für den christlichen Glauben. Die Wiederkunft Christi ist dabei nicht nur Zukunftserwartung, sondern schon heute in der Liturgie und besonders in der Eucharistie gegenwärtig. So wird deutlich: Die Hoffnung auf Christi Kommen ist keine Bedrohung, sondern Ziel und Erfüllung des christlichen Lebens.
In diesem Impuls vertiefen wir das Thema der Auferstehung der Toten. Wie können wir uns den Auferstehungsleib vorstellen? Bruder Johannes erklärt, warum unser zukünftiger Leib mit unserem jetzigen verbunden sein muss und welche Rolle dabei die Seele spielt. Außerdem sprechen wir über die Wiederkunft Christi: Welche Zeichen nennt die Bibel für das Ende der Zeiten – und warum erkennen Menschen sie in jeder Generation neu? Ein spannender Blick auf Hoffnung, Wachsamkeit und die Vollendung der Welt.
In dieser neuen Impulswoche widmen wir uns einem tiefen und oft missverstandenen Thema des christlichen Glaubens: der Auferstehung der Toten und der Wiederkunft Christi. Ausgangspunkt ist ein Blick ins Neue Testament und auf den auferstandenen Christus selbst. Was sagt sein Auferstehungsleib über unseren zukünftigen Leib aus? Wie bleibt unsere Seele nach dem Tod mit der Welt verbunden? Und was bedeutet es, dass Leib und Seele auch in der Vollendung zusammengehören? Ein erster spannender Einstieg in ein großes Geheimnis des Glaubens.
Ist Unsterblichkeit automatisch und harmonisch?Nein – der Mensch kann Beziehung zu Gott auch verweigern. Doch Gott bleibt nicht fern: In Jesus Christus steigt er selbst in die „Beziehungslosigkeit“ hinab und eröffnet neues Leben. Unsterblichkeit ist kein Verdienst, sondern Geschenk der Liebe – und zugleich Auftrag zur Nachfolge. Gerettet wird der Mensch als Einheit von Leib und Seele. In Christus öffnet sich die Ewigkeit als gelebte Beziehung.
Was bleibt vom Menschen nach dem Tod? Die christliche Tradition spricht von der Seele – nicht als „Zusatz“, sondern als geistige Wirklichkeit, die den Menschen zur Person macht.Schon Denker wie Gregor von Nyssa betonen: Der Mensch ist auf Beziehung zu Gott hin geschaffen. Seele und Leib gehören wesentlich zusammen; die Seele ist die „Form“ des Leibes. Unsterblichkeit bedeutet daher Dialog mit Gott – eine Beziehung, die im Leben beginnt und über den Tod hinaus trägt.
Was bedeutet der „Zwischenzustand“ konkret?Christlicher Glaube heißt: Die Verstorbenen leben nicht bewusstlos, sondern in Gemeinschaft mit Christus. Früh bezeugen das die Glaubensbekenntnisse mit der „Auferstehung des Fleisches“. Später präzisiert die Kirche – etwa auf dem Viertes Laterankonzil – die leibliche Auferstehung. Und in Benedictus Deus (1336) wird klargestellt: Die Gerechten schauen Gott bereits vor dem Endgericht – die Vollendung geschieht in Christus.
Wie verstanden die frühen Christen die Auferstehung?Besonders Paulus von Tarsus deutet sie im Licht Christi: Wer mit ihm stirbt, wird mit ihm leben. Im Erster Korintherbrief betont er zugleich die zukünftige Vollendung. Auch Johannes der Evangelist verbindet Gegenwart und Zukunft: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“Der Zwischenzustand nach dem Tod ist für Christen vor allem eines – Gemeinschaft mit Christus, der selbst das Paradies eröffnet.
Was bedeutet „Unsterblichkeit der Seele“ – und warum sprechen wir heute so selten darüber?Diese Folge führt in die biblischen Grundlagen ein: Im Judentum zur Zeit Jesu war die Auferstehung der Toten teils anerkannt, teils umstritten – etwa von den Sadduzäern. Jesus Christus knüpft an den Glauben Israels an und vertieft ihn: Gott ist ein Gott der Lebenden. Aus seiner Auferstehung wächst der christliche Glaube an das Leben über den Tod hinaus.
Eine Woche lang haben wir den Tod betrachtet – von frühen Kulturen über das Alte Testament bis hin zum Neuen Testament. In Jesus Christus kulminiert die christliche Hoffnung: Das Leben bleibt Gabe Gottes – in Freude wie im Leid. Auch der Tod entzieht sich nicht dieser Zusage. Wer sich vertrauensvoll Gott überlässt, entdeckt im Sterben nicht das Ende, sondern die Vollendung in der Liebe und die Geborgenheit bei Gott.
Vom Alten zum Neuen Testament spannt sich ein Hoffnungsbogen: Was im Leiden des Gerechten und in der Auferstehungshoffnung anklang, erfüllt sich in Jesus Christus. Er besiegt den Tod – „Der letzte Feind wird entmachtet“ (1 Kor 15,26). In seiner Auferstehung wird Gottes Nähe selbst im Tod offenbar.Christliches Leben heißt daher: schon jetzt aus der Liebe leben und so in Christus über den Tod hinauswachsen.
Verändert die Gotteserfahrung Israels den Blick auf den Tod?Ausgehend vom babylonischen Exil wächst im Alten Testament eine neue Hoffnung: In den Gottesknechtliedern bei Buch Jesaja, in Psalm 16 und 73 sowie im Buch Daniel erscheint erstmals der Gedanke an Auferstehung und bleibende Gemeinschaft mit Gott. Auch die Makkabäerbücher deuten Leiden neu – als Weg ins Leben.Eine Entwicklung, die direkt ins Neue Testament führt.
Wie dachten frühe Kulturen über den Tod? Diese Folge beleuchtet Vorstellungen aus archaischen Gesellschaften, dem frühen Griechentum und dem Alten Testament.Der Mensch lebt in seinen Kindern weiter, während er selbst in die Unterwelt – den Scheol – hinabsteigt. Kinderlosigkeit gilt als Unglück. Krankheit erscheint als Vorwegnahme des Todes. Doch im Gebet erfährt der gläubige Israelit, dass Gott selbst in Leiden und Sterben gegenwärtig ist.
Zum Auftakt einer neuen Woche sprechen wir über ein sensibles, aber zentrales Thema: den Tod. Bruder Johannes teilt – direkt nach einem Begräbnis – seinen persönlichen Zugang zwischen Alltäglichkeit im priesterlichen Dienst und bleibendem Geheimnis. Wir unterscheiden zwischen klinischem Tod und dem Sterben als innerem Prozess, sprechen über Verdrängung, Banalisierung und Euthanasie – und fragen, was unsere Haltung zum Tod über unser Leben verrät.
Eschatologie klingt abstrakt – betrifft aber jeden Menschen. In dieser Folge geht es um unsere Sehnsucht nach Reife, Vollendung und Angenommensein. Ist unser Leben mehr als das, was wir hier erreichen? Was wird aus dem Unfertigen, dem Misslungenen, dem Unversöhnten? Im Gespräch zeigen wir, wie die christliche Hoffnung auf Auferstehung und Vollendung Anknüpfungspunkte für Dialoge mit Gläubigen und Nichtglaubenden bietet – und warum dieses Thema voller Geschenk und Überraschung steckt.
Wie wächst das Reich Gottes – und was heißt das konkret für unser Leben? In dieser Folge vertiefen wir die Spannung zwischen dem „Schon jetzt“ und dem „Noch nicht“ des Reiches Gottes. Ausgehend vom Bild der Erziehung wird deutlich: Wachstum lässt sich nicht erzwingen. Man kann nicht am Gras ziehen, damit es schneller wächst – genauso wenig können wir Gottes Wirken drängen oder beschleunigen.Im Hören auf Gottes Stimme – „Gebt Acht, dass ihr richtig zuhört“ – und im Vertrauen darauf, dass „der Glaube vom Hören kommt“, entfaltet sich ein empfangender, geduldiger Weg. Das Reich Gottes wächst dort, wo wir die Gesinnung Jesu verinnerlichen: dienend, gehorsam, hoffend. In der Feier der Eucharistie wird diese Hoffnung konkret – Christus selbst ist Gegenwart und Verheißung zugleich.Gleichzeitig bleibt die Frage nach den praktischen Konsequenzen: Welche sozialen Auswirkungen hat unser Glaube? Leben wir aus dieser Hoffnung heraus – oder überlassen wir das Feld anderen Ideologien? Eine hochaktuelle Folge über Geduld, Hoffnung und die konkrete Gestalt des Glaubens im Alltag.
In dieser Folge fragen wir, wie Eschatologie im christlichen Weltbild konkret Gestalt annimmt. Zwischen begonnenem und vollendetem Reich Gottes steht der Mensch in einer spannungsvollen Zwischenzeit – geprägt von Hoffnung und Ungeduld.Am Beispiel der Versuchung Jesu zeigen wir, wie der Griff nach schnellen Lösungen scheitert und warum wahre Veränderung Geduld braucht. Christlicher Glaube bedeutet nicht, das Heil zu erzwingen, sondern im Vertrauen zu wachsen – begleitet, getragen und ausgerichtet auf die Vollendung.
In dieser Folge fragen wir: Wie kann Eschatologie zur Lebensweise werden – und wo lauern Gefahren?Im Blick auf die Theologie von Rudolf Bultmann zeigen wir, wie eine radikal auf den Moment reduzierte Deutung soziale Verantwortung ausblenden kann. Demgegenüber betont Jürgen Moltmann die Hoffnung als Kraft zur Weltgestaltung.Zwischen politischer Theologie, Revolutionsgedanken und christlichem Maßstab suchen wir nach einer Haltung, die aus der Zukunft Gottes heraus das Heute verantwortungsvoll prägt.




