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Hirnbruch - Erkenntnisse aus dem Kollaps
Hirnbruch - Erkenntnisse aus dem Kollaps
Author: Thomas Tikko
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© Thomas Tikko
Description
Ich bin Thomas, zweifacher Krebsüberlebender nach R-CHOP, Matrix- und CAR-T-Zelltherapie. Die ersten 15 Folgen unter dem alten Titel erzählen meine Geschichte – von Diagnose, Chemo und Klinikalltag bis zu den psychischen Nachwirkungen.
Mit Hirnbruch geht es weiter: Wie lebt man danach? Panikattacken, Dissoziation, Trauma, Identität – und wie sich durch Aha-Momente plötzlich neue Klarheit und Leistungsfähigkeit entwickeln. Offen, direkt und mit schwarzem Humor, aus der Innenperspektive eines Menschen, der seine Psyche Stück für Stück neu zusammensetzt.
Mit Hirnbruch geht es weiter: Wie lebt man danach? Panikattacken, Dissoziation, Trauma, Identität – und wie sich durch Aha-Momente plötzlich neue Klarheit und Leistungsfähigkeit entwickeln. Offen, direkt und mit schwarzem Humor, aus der Innenperspektive eines Menschen, der seine Psyche Stück für Stück neu zusammensetzt.
21 Episodes
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Blanke Panik, leerer Kopf, Dauergrübeln – alles nur meine Schuld?In dieser Folge erkläre ich, was wirklich in den ersten Sekunden, Stunden und Wochen nach einer Krebsdiagnose im Gehirn abgeht – von der Alarmglocke Amygdala bis zum noch kaum erforschten ACC. Ich zerlege den Mythos „Du musst nur achtsam sein“ und zeige, wie Stresshormone, gelähmter Präfrontalcortex und ein verkrampftes Zwerchfell dich ferngesteuert wirken lassen. Spoiler: Es ist Neurobiologie, kein Charakterfehler. Atme durch – und hör rein, warum Bauchatmung mehr als Esoterik ist.
🚀 Nutze meine Erfahrungen für deine Sicherheit.Abonniere den Podcast, um künftig keine Folge zu verpassen, und teile sie gern mit anderen, denen diese Tipps helfen können!⚠️ Wichtiger Hinweis:Dieser Podcast basiert auf meiner persönlichen Erfahrung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Sprich jede Veränderung deiner Therapie immer zuerst mit deinem Behandlungsteam ab.🔴 10 gefährliche Fehler während der Chemotherapie – und wie du sie vermeidest1. Infektionen unterschätzenSchon kleinste Infektionen (z. B. Zahnfleischentzündungen, Hautabschürfungen oder Harnwegsinfekte) können lebensgefährlich werden, wenn deine Immunabwehr geschwächt ist.👉 Tipp: Achte penibel auf Hygiene und melde ungewöhnliche Symptome frühzeitig.2. Fieber selbst senken, statt sofort in die Notaufnahme zu gehenBei immunsuppressiver Therapie ist Fieber ein medizinischer Notfall. Fiebersenker verzögern lebenswichtige Diagnostik und Behandlung.👉 Tipp: Bei Temperaturen ab 38°C umgehend in die Notaufnahme!3. Medikamente (v.a. Übelkeitsmittel, Schmerzmittel, Antibiotika) nicht rechtzeitig oder zusammen mit Milchprodukten einnehmenMilchprodukte reduzieren z.B. die Wirkung vieler Antibiotika drastisch (z.B. Ciprofloxacin).👉 Tipp: Nimm Medikamente streng nach Vorschrift und mit Abstand zu Mahlzeiten ein, besonders zu Milchprodukten.4. Fehlender Schutz vor Umweltkeimen (Schimmel, Gartenerde, Haustiere)Pilzsporen oder Bakterien aus Erde, Tierfell und Schimmel können schwere Infektionen verursachen.👉 Tipp: Verwende Handschuhe, Masken und meide Kontakt mit Risikobereichen.5. Gefährliche Wechselwirkungen mit Lebensmitteln (Grapefruit, Johanniskraut, Antioxidantien)Grapefruit kann z.B. die Wirkung von Chemotherapeutika erhöhen, Johanniskraut deren Wirksamkeit reduzieren.👉 Tipp: Verzichte während der Therapie unbedingt auf Grapefruit, Johanniskraut und hochdosierte Antioxidantien.6. Zu wenig Flüssigkeit aufnehmenWenig Flüssigkeit erhöht das Risiko schwerer Nebenwirkungen, z.B. Nierenproblemen und toxischen Wirkungen der Chemo.👉 Tipp: Trinke täglich ausreichend Flüssigkeit (ca. 2–3 Liter), außer dein Arzt empfiehlt etwas anderes.7. Antiemetika erst einsetzen, wenn Übelkeit bereits spürbar istSind Übelkeit und Erbrechen erst einmal da, wirken Medikamente deutlich schlechter.👉 Tipp: Nimm Übelkeitsmedikamente präventiv, bevor Symptome auftreten.8. Kein Vier-Augen-Prinzip bei Medikation und InfusionenFalsche Medikamente oder Dosierungen können lebensgefährlich sein.👉 Tipp: Lass jede Medikation und Infusion immer durch eine zweite Person gegenprüfen.9. Medikamente eigenmächtig absetzenDas vorzeitige Absetzen von Medikamenten (z. B. Antibiotika, Kortison, Chemo-Tabletten) kann zu schweren Komplikationen führen.👉 Tipp: Medikamente niemals eigenständig beenden oder verändern – immer ärztlich abstimmen.10. Denkfehler: Nach der Chemo sei alles wieder normalViele Nebenwirkungen, körperliche und psychische Belastungen dauern nach Therapieende an oder treten verzögert auf.👉 Tipp: Plane ausreichend Zeit zur Regeneration und rechne mit einer langsamen Rückkehr ins normale Leben.
⚠️ Disclaimer: In dieser Folge spreche ich offen über meine persönlichen Erfahrungen mit Krebs, Trauma, Psychotherapie und Medikamenten. Ich bin kein Arzt. Das hier ist kein Ratgeber, sondern ein Protokoll. Was für mich funktioniert hat, muss nicht für andere gelten. Wenn du dich selbst in einer schwierigen Lage befindest – hol dir Hilfe, aber wähle genau, wem du vertraust.⚠️ Ich habe zweimal Krebs überlebt – doch das eigentliche Überleben begann erst danach. Völlig ausgelaugt durch Chemotherapie, CAR-T-Zelltherapie und lebensbedrohliche Infekte musste ich mich körperlich und psychisch zurückkämpfen. Doch statt Hilfe erhielt ich von Therapeuten oft nur Unverständnis und Zurückweisung.Warum ich mich gegen Psychotherapie entschieden habe und meine Traumabewältigung komplett in Eigenregie betreibe? Weil mir keine Zeit bleibt, monatelang nach passenden Therapeuten zu suchen. Weil ich zu oft von denen enttäuscht wurde, die eigentlich helfen sollten.Ich teile hier, wie ich trotz aller Rückschläge einen eigenen Weg gefunden habe, meine Ängste zu überwinden und mein Leben zurückzuerobern.
In Folge 6 erzählt Thomas schonungslos ehrlich von seiner härtesten Therapie-Erfahrung: der Matrix-Chemotherapie, die gegen sein aggressives ZNS-Lymphom eingesetzt wurde. Was anfangs als notwendiger Schritt erschien, entwickelte sich schnell zu einer brutalen Grenzerfahrung. Thomas berichtet von massiven Nebenwirkungen, quälendem Fieber ohne Immunsystem, Deliriumzuständen und erschreckenden Momenten völligen Kontrollverlusts.Doch mitten in diesem Chaos erhält er endlich die lebensrettende Nachricht: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine CAR-T-Zelltherapie – eine innovative Behandlung mit genetisch modifizierten Zellen, die sein Leben retten könnte.Diese Episode nimmt dich hautnah mit in die Realität einer extremen Krebsbehandlung, zeigt offen den Alltag auf einer Isolierstation und gibt tiefgehende Einblicke in die physischen und psychischen Folgen intensiver Chemotherapien. Trotz allem erzählt Thomas seine Geschichte mit Klarheit, Ehrlichkeit und einer guten Portion Humor – denn manchmal hilft nichts anderes.Keywords: Krebs, ZNS-Lymphom, Matrix-Chemotherapie, CAR-T-Zelltherapie, Krebsbehandlung, Nebenwirkungen Chemotherapie, Immunsystem, Krebspodcast, Onkologie, Psychoonkologie, Krebsdiagnose, Real Talk Krebs, Leben mit Krebs, Krebserfahrung, mentale Gesundheit Krebs, Krankenkasse, CAR-T-Zellen, Immuntherapie, Angst, Kontrollverlust#Krebs #ZNSLymphom #MatrixChemo #CARTZellen #Krebspodcast #Krebsdiagnose #Chemotherapie #Psychoonkologie #Onkologie #LebenMitKrebs #Krebserfahrung #RealTalkKrebs #MentaleGesundheit #Immuntherapie #AntikörperFürDiePsyche
Ein Jahr nach der CAR-T-Zelltherapie trifft es Thomas hart: Corona, Lungenentzündung und Portinfektion gleichzeitig. Wochenlang kämpft er zu Hause – bis Atemnot und Applasie ihn fast umbringen. In dieser Folge spricht er über die Ärzte, die einen Rückfall vermuten, die Port-OP im Wachzustand – und wie sein Hund Ilu ihm das Leben rettet. Ehrlich, roh, direkt.Keywords (integriert):CAR-T-Zelltherapie, Corona, Lungenentzündung, Portinfektion, Applasie, Krebsnachsorge, Trauma, Rückfall, Onkologie, Überleben, Hund, Atemnot, Krankenhaus
Disclaimer: Dieser Podcast schildert persönliche Erfahrungen und dient ausschließlich der Reflexion. Er ersetzt weder medizinische noch rechtliche Beratung. Der Name „Emir“ ist ein Pseudonym; einzelne Details wurden zum Schutz der Privatsphäre angepasst. Triggerwarnung: Es werden Angst- sowie Todeserfahrungen thematisiert.In dieser intensiven Episode spricht Thomas über seine aktuelle Erfahrung mit einer scheinbar harmlosen Nackenverspannung, die plötzlich alte Ängste vor einem erneuten Krebsrezidiv wachruft. Gleichzeitig erzählt er emotional von Emir, seinem damaligen Zimmergenossen aus der Klinikzeit, der ihm mit seiner Herzlichkeit, seinem Humor und seinem unerschütterlichen Mut in bleibender Erinnerung geblieben ist. Thomas reflektiert, wie er mit der Angst vor einem Rückfall umgeht, warum es ihm schwerfiel, Emir über Risiken und Prognosen aufzuklären, und weshalb er bis heute Schuldgefühle verspürt, da Emir seinen Kampf gegen den Krebs letztlich verloren hat.Eine ehrliche und tiefgründige Folge über Freundschaft, Angst und das Überleben im Schatten der Krankheit.
In dieser Folge berichtet Thomas ausführlich und schonungslos über seine CAR-T-Zelltherapie, die letzte Chance im Kampf gegen das aggressive ZNS-Lymphom. Genetisch modifizierte Immunzellen lösen extreme Reaktionen aus: unkontrollierbares Fieber, Erschöpfung und Panik. Zwischen Hoffnung und Angst schildert er, was moderne Krebsbehandlung wirklich bedeutet – authentisch, tiefgehend und reflektiert.Keywords: CAR-T-Zelltherapie, ZNS-Lymphom, Chemotherapie, Immuntherapie, Zitokin-Freisetzungssyndrom, Krebs-Podcast, Erfahrungsbericht
Thomas berichtet offen über die Herausforderungen seiner Apherese – der entscheidenden Blutentnahme 🩸 für die CAR-T-Zelltherapie. Zwischen geschädigten Venen, zermürbenden Wartezeiten ⏳ und peinlichen Momenten 😳 schildert er ehrlich, wie es ist, diese wichtige Etappe einer modernen Immuntherapie 🧬 durchzustehen. Authentisch, klar und ohne Tabus.#Apherese #CARTZelltherapie #CAR_T_Cells #Immuntherapie #Krebstherapie #Blutkrebs🩸 #Lymphom #Leukämie #Zelltherapie #Psychoonkologie #MentalHealth #Krebsreise #Erfahrungsbericht #Onkologie #Chemotherapie #Krebsüberlebender #Traumabewältigung #Antikörper #Krebsbehandlung #Awareness #PodcastDE
In Folge 5 erzählt Thomas offen, wie er nach der Chemotherapie versuchte, wieder körperlich aktiv zu werden – vom Fegen bis zum Teichausheben. Doch sein Körper schlägt Alarm: Juckreiz, Nachtschweiß und Taubheitsgefühle kehren zurück. Als er schließlich stürzt und sein Bein versagt, ahnt er bereits, was kurz danach ärztlich bestätigt wird: Das Lymphom ist zurück – diesmal im zentralen Nervensystem (ZNS). Ein tiefgehender Einblick darin, wie intuitiv man einen Krebsrückfall spüren kann, lange bevor eine Diagnose offiziell wird. Persönlich, ungeschönt und absolut ehrlich.Keywords: ZNS-Lymphom, Krebs Rückfall, Lymphom Rezidiv, Symptome Krebsrückkehr, Chemotherapie Nebenwirkungen, Krebs Anzeichen erkennen, körperliche Warnsignale, Taubheitsgefühl Krebs, Nachtschweiß Krebs, Juckreiz Krebs, Psychoonkologie, Onkologie, Krebsdiagnose, Krebs Podcast deutsch, CAR-T-Zelltherapie, Krebserfahrung, Alltag mit Krebs
In Folge 4 nimmt Thomas uns mit in die Zeit seiner ambulanten Chemotherapie. Offen erzählt er, wie er versuchte, den Alltag zwischen den Zyklen zu meistern – begleitet von Erschöpfung, Unsicherheit und emotionaler Überforderung. Ein ehrlicher Einblick in die Achterbahn der Gefühle während einer Krebsbehandlung – intensiv, authentisch und nah an der Realität.Keywords: Ambulante Chemotherapie, Krebs, Alltag mit Krebs, psychische Belastung, Angstbewältigung, Onkologie, Lymphom, Krebsbehandlung, CAR-T-Zelltherapie
In dieser emotionalen Folge spricht Thomas offen über seine ersten Tage im Krankenhaus nach der Krebsdiagnose. Er schildert, wie eine zunächst harmlose Biopsie plötzlich zu einer psychischen Grenzerfahrung wurde und warum ihn seine erste Chemotherapie überraschend optimistisch gestimmt hat. Doch zwischen Erleichterung, Übelkeit und Cortison-induzierter Aggression erlebt er auch einen Moment tiefer Scham: Thomas erzählt, wie er einer sterbenskranken Mitpatientin gegenüber die falschen Worte fand – eine Begegnung, die ihn bis heute verfolgt.Eine Folge über die harten Realitäten einer Krebstherapie, die Macht falscher Hoffnungen und darüber, wie Krebs das eigene Verhalten und Denken verändern kann.Keywords: Biopsie, Chemotherapie, Cortison, Krebsdiagnose, Krankenhausalltag, psychische Belastung, emotionale Herausforderungen, Lymphom, Onkologie, CAR-T-Zell Therapie
In dieser Folge nimmt dich Thomas mit auf seine erste Begegnung mit der Onkologie – und damit auf den surrealen Beginn einer neuen Realität. Nachdem endlich klar war, dass er Krebs hat, beginnt eine Reise voller merkwürdiger Krankenhausrituale, überraschender Freundlichkeit, spontaner Untersuchungen und überwältigender Emotionen zwischen Verdrängung und vorsichtiger Hoffnung.Thomas berichtet von den intensiven Momenten zwischen CT-Röhre, plötzlichen Eingriffen wie der Port-Operation, und den unvergesslichen Begegnungen mit Mitpatienten wie seinem Zimmernachbarn Jürgen, der ihm brutal ehrlich und zugleich tröstend die Wahrheit über das Leben mit Krebs nahebringt. Es geht um das Gefühl absoluter Fremdheit im eigenen Körper, um die stille Panik beim Warten auf Diagnosen und darum, wie absurd es sich anfühlt, sich plötzlich mit dem Tod konfrontiert zu sehen und dabei dennoch Erleichterung zu empfinden.Eine emotionale Achterbahnfahrt voller Ironie, Schmerz und Menschlichkeit, die zeigt, was es wirklich bedeutet, plötzlich im „Club“ der Krebspatienten angekommen zu sein.Keywords: Onkologie, Krebsdiagnose, Krankenhaus, Port-Operation, Chemotherapie, Lymphom, Trauma, Resilienz, Antikörper für die Psyche, CAR-T-Zell Therapie
In der ersten Folge erzählt Thomas die unglaubliche Geschichte, wie er über Jahre hinweg von Ärzten nicht ernst genommen wurde, weil er angeblich „zu jung für Krebs“ sei. Von anfänglichen Symptomen wie geschwollenen Lymphknoten, mysteriösen Juckreizattacken und unerklärlichen Panikzuständen bis hin zu völliger Erschöpfung und schweren Depressionen berichtet er schonungslos ehrlich, wie seine Beschwerden immer wieder psychologisiert wurden. Es dauerte Jahre voller Zweifel, Enttäuschungen und schließlich völliger Kapitulation, bis endlich die bittere Bestätigung kam: ein fortgeschrittenes Non-Hodgkin-B-Zell-Lymphom.Thomas gibt tiefe Einblicke in die Folgen psychischer Überforderung, die Gefahr medizinischer Fehldiagnosen und das Gefühl der Erleichterung, endlich ernst genommen zu werden – trotz einer lebensbedrohlichen Diagnose. Eine bewegende und erschütternd ehrliche Episode, die zeigt, wie wichtig es ist, auf den eigenen Körper zu hören und sich nicht abspeisen zu lassen.Keywords: Krebsdiagnose, Non-Hodgkin-Lymphom, medizinische Fehldiagnose, psychische Gesundheit, Körperwahrnehmung, Trauma, Krebsüberlebender, Antikörper für die Psyche, CAR-T-Zell Therapie
Feiertage können Dinge hochziehen, die lange ruhig waren: Erinnerungen, Körperreaktionen, Kontrollverlust.In dieser Folge spreche ich darüber, wie sich die Feiertage für mich angefühlt haben – im Kontext von Krankheit, medizinischer Erfahrung und psychischer Belastung – und warum bestimmte Tage mein Nervensystem stärker triggern als andere.Es geht nicht um Lösungen oder Anleitungen.Sondern um Einordnung, Selbstbeobachtung und das Aussprechen eines Zustands: ausgeliefert sein, sich verlieren – und trotzdem bei sich bleiben zu wollen.Eine persönliche Folge, ohne Kitsch, ohne Rezepte.Hinweis: persönliche Erfahrung und subjektive psychologische Einordnung. Keine medizinische oder therapeutische Anleitung.
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Krebs, Traumata, Dissoziation und starke Stressreaktionen.In dieser Folge spreche ich über meine frühen Dissoziationserfahrungen und wie sie sich bis in meine Krebstherapien hinein fortgesetzt haben. Ich erkläre, warum mein Nervensystem schon in der Kindheit überfordert war, wie Tagträume zu einer psychischen Überlebensstrategie wurden und weshalb soziale Situationen für mich bis heute eine massive Reizüberflutung darstellen.Außerdem geht es um den Freeze-Modus: den moment, in dem der Körper komplett herunterfährt, weil der Sympathikus nicht mehr kann und der Parasympathikus übernimmt. Ich zeige, wie Medikamente, Chemotherapie und hormonelle Veränderungen diesen Zustand verstärken – und warum das nichts mit „Schwäche“ zu tun hat, sondern mit einem überlasteten System, das sich schützen will.Eine Folge über Kindheit, Trauma, Neurobiologie und den Versuch, sich seine Realität zurückzuerobern.
Triggerhinweis: Persönliche Krisenerfahrung, Krankheit, psychische Belastung, Frustration.In dieser Folge zeige ich, wie ich begonnen habe, KI zu nutzen, um meine Psyche besser zu verstehen. Ich schildere ChatGPT noch einmal mein erstes Aha-Erlebnis nach meiner Krebsbehandlung – diesmal so, als würde ich es direkt in diesen Moment hinein erklären. Die Antwort der KI ist vollständig in der Folge zu hören.Genau so bin ich damals überhaupt erst auf den Gedanken gekommen, dass das, was ich erlebe, etwas mit Dissoziation zu tun haben könnte. Nicht als großes Theorie-Thema der Folge, sondern als Begriff, der plötzlich zu meinem Erleben gepasst hat.Diese Folge ist kein Lehrbuch und keine fertige Erklärung, sondern ein Beispiel dafür, wie KI mir geholfen hat, anders auf meine Psyche zu schauen und mein eigenes Erleben besser einzuordnen.Hinweis: Diese Folge ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.
In dieser Folge erzähle ich, wie Sertralin mir geholfen hat, traumatische Erinnerungen überhaupt wieder in mein Bewusstsein zu lassen – und warum genau das der Wendepunkt war, um schreiben, fühlen und verarbeiten zu können.Ich spreche darüber, was im Gehirn passiert, wenn Serotonin, Dopamin und Noradrenalin wieder ins Gleichgewicht kommen, und wie dadurch Konzentration, Klarheit und sogar Schach plötzlich leichter wurden.Entscheidend: Erst durch Sertralin konnte ich meine Krebsvergangenheit überhaupt aufschreiben – Szene für Szene, Gefühl für Gefühl. Dieses strukturierte Schreiben wurde für mich zum eigentlichen Heilungsweg: Erinnerungen ordnen, Trigger entschärfen, Bedeutung finden.Ich erwähne in dieser Folge auch Elvanse, das ich früher einmal verschrieben bekam. Wichtig: Elvanse verursacht selbstverständlich keinen Krebs – es ging mir nur um das subjektive Gefühl, dass meine damalige Überstimulation mit meiner späteren Diagnose verknüpft war.Nach Therapien wie dem Matrix-Protokoll und einer CAR-T-Zellbehandlung war mein zentrales Nervensystem stark belastet. Sertralin war für mich kein einfacher Ausweg, sondern ein Werkzeug, um meinem Gehirn die Chance zu geben, sich zu regenerieren – damit ich überhaupt wieder denken, schreiben und fühlen konnte.
Ich hatte nie meditiert.Ich dachte immer, meine ständige Selbstbeobachtung – aus Angst vor einem Rezidiv – wäre Achtsamkeit.War sie aber nicht.In dieser Folge erzähle ich von meinem ersten echten Aha-Erlebnis – einem Moment, in dem sich etwas in mir verschoben hat.Ich liege auf dem Teppich, will eigentlich nur meinen Rücken entspannen, und lande mitten in einer Erinnerung, die sich plötzlich in Bewegung setzt.Auf einmal erlebe ich mich doppelt – als Kind und als Erwachsener – und begreife, dass ich jahrelang aus der falschen Perspektive gelebt habe.Es geht um Traumaverarbeitung, Körpererinnerung und das Zwerchfell als Speicherort von Stress – und darum, wie sich Heilung anfühlt, wenn sie wirklich im Körper ankommt.Am Ende wird klar, dass Sertralin – ein SSRI – den Boden dafür bereitet hat.Aber das ist eine andere Geschichte.Die erzähle ich beim nächsten Mal.Hirnbruch. Erkenntnisse aus dem Kollaps.
Nach drei Monaten Pause starte ich neu: Aus Antikörper für die Psyche wird Hirnbruch – Erkenntnisse aus dem Kollaps. In diesem unerwarteten Intro erzähle ich, warum sich nicht nur der Titel, sondern auch das Format geändert hat. Ich spreche darüber, wie es sich anfühlt, mit 30 und 31 zweimal Krebs zu bekommen, warum mein 35. Geburtstag ein Wendepunkt war und wie mein Podcast mir geholfen hat, traumatische Erinnerungen zu verarbeiten. Außerdem erzähle ich von meinen Aha-Momenten – wenn sich das Zwerchfell plötzlich löst, die Atmung frei wird und sich meine Konzentration und mein freier Wille spürbar verändern. Das ist der Startschuss für Hirnbruch – und für eine Reise, die gerade erst beginnt.
Kennst du das Gefühl, von einer unsichtbaren Bedrohung verfolgt zu werden? Genau so fühlt sich meine Angst vor einem möglichen Krebs-Rezidiv an. Inspiriert von Stephen Kings Geschichte „Der Straßenvirus zieht nach Norden“ erzähle ich, wie sich abstrakte Ängste plötzlich erschreckend real anfühlen – und warum man manchmal nur hoffen kann, nicht der Nächste zu sein. Eine Folge über psychische Belastung, Kontrollverlust und den Mut, trotzdem weiterzumachen.









