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VBZ Karrierekompass
VBZ Karrierekompass
Author: Jessica Frei
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Description
Unser Podcast gibt regelmässig Einblicke ins Arbeitsleben unserer Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsbetriebe Zürich. Jessica Frei holt sich spannende Gesprächspartner*innen der VBZ vors Mikrofon.
Mit unserem Podcast wollen wir dir, einen möglichst nahen und authentischen Einblick in die Arbeitswelten der VBZ geben. So stehen zum Beispiel Fahrerinnen und Fahrer sowie Leute aus HR und der Ausbildung vor dem Mikrofon und geben Einblicke in die VBZ. So erhältst du Informationen aus erster Hand. Viel Spass beim Reinhören.
Mit unserem Podcast wollen wir dir, einen möglichst nahen und authentischen Einblick in die Arbeitswelten der VBZ geben. So stehen zum Beispiel Fahrerinnen und Fahrer sowie Leute aus HR und der Ausbildung vor dem Mikrofon und geben Einblicke in die VBZ. So erhältst du Informationen aus erster Hand. Viel Spass beim Reinhören.
11 Episodes
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«Wer Tram fahren will, sollte vor allem ein Menschenfreund sein»
Christian Ammann weiss genau, was es heisst, Tram zu fahren – nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Als er 2013 bei den VBZ einstieg, hat er das Tramfahren selbst von der Pike auf gelernt. Auch heute sitzt er jedes Jahr mindestens 100 Stunden im Führerstand. «Mir ist es wichtig, zu verstehen, was meine Leute erleben und bewegt. Das kann ich am besten nachvollziehen, wenn ich ab und zu selbst im Cockpit Platz nehme», sagt er.
Am 14. Dezember 2025 steht der grösste Fahrplanwechsel in der Geschichte der VBZ an. Im «VBZ Karrierekompass Podcast» erklären Angebotsplaner Johannes Eckert und Christian Ammann, Leiter Betrieb Tram, welche Änderungen das neue Tramnetz mit sich bringt, wer zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern des Fahrplanwechsels gehört und wie das Fahrpersonal vorbereitet wird, damit am Stichtag alles glatt läuft.
Erfahre mehr über den Fahrplanwechsel in unserem VBZ Karrierekompass Podcast sowie auf fahrplanwechsel.vbz.ch.
Die Arbeit von Sardar und Pablo beginnt dann, wenn sich die meisten von uns in den wohlverdienten Feierabend verabschieden: Ihre Schicht startet um 19 Uhr, wenn die ersten Busse in die Garage Hardau einfahren. Dann geht es ruckzuck: Die Fahrzeuge werden getankt, geparkt und schliesslich von einem Mitarbeiter gereinigt.
Es war ein schöner Frühlingstag im April 2013, als Stefan Poth mit einem guten Freund zu einer kleinen Motorradtour aufbrach. Sie sollte sein Leben schlagartig ändern. An einer Kreuzung wird er von einem Auto erfasst. «Ich war bei vollem Bewusstsein und dachte, dass ich einfach das Bein gebrochen habe. Erst als ich auf der Intensivstation aufwachte, realisierte ich, dass mein halbes Bein weg war.»
Mit 40 Jahren hat sich Fabio Manco entschieden, Deutschland zu verlassen, um in Zürich ein neues Leben zu beginnen – als Busfahrer bei den VBZ. Im VBZ Karrierekompass Podcast erzählt er von seinen Glücksmomenten und Stolpersteinen und was er jenen rät, die ebenfalls auswandern wollen.
Nach wie vor ist der Männeranteil im Busbetrieb der VBZ deutlich höher. Woran das liegt? Egzona meint, dass sich viele Frauen wohl nicht trauen, ein so grosses Gefährt zu steuern. Ihnen möchte sie die Angst nehmen. «Busfahren ist etwas, das man lernen kann wie Autofahren. Im Ausbildungsprogramm wird man Schritt für Schritt daran herangeführt – und irgendwann ist man Profi. Also traut euch und probiert es aus.»
Danny Steinke stammt ursprünglich aus Berlin. Bevor er die Ausbildung zum Trampilot bei den VBZ beginnen konnte, musste er sich deshalb erst einmal Kenntnisse des Zürcher Tram-Liniennetzes aneignen. Denn zu wissen, welches Tram wohin fährt, ist im Tramcockpit absolut essentiell. Warum Liniennetzkenntnisse so wichtig sind, erzählt er in einer neuen Folge des VBZ Karriere Kompass.
Nur gerade 43 Tage dauert die professionelle Ausbildung zum/zur Trampilot*in bei den VBZ. In dieser Zeit lernen die Aspirant*innen alles, was es braucht, um selbst ein Tram durch die Stadt Zürich zu steuern. Begleitet werden sie dabei unter anderem von Elton Paixão. Als Betriebsausbilder erteilt er den Neulenker*innen Theorie- und Fahrunterricht im ersten Monat ihrer Ausbildung.
Bevor Stefanie Höhn vor neun Jahren als Trampilotin zu den VBZ kam, hat sie als Coiffeuse gearbeitet. In der zweiten Folge des VBZ Karrierekompass erzählt sie, wie sie den Übergang von einem geregelten Nine-to-five-Job zu einem Alltag mit unregelmässigen Arbeitszeiten empfunden hat und welche wichtigen Fragen sich Bewerbende in Bezug auf Schichtarbeit stellen sollten.
Die VBZ verlangen von ihren Fahrdienst-Mitarbeitenden Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau – sowohl mündlich als auch schriftlich. Warum das wichtig ist, erklärt Ali Reza: «Deutsch ist die Unternehmenssprache. Der Austausch mit der Leitstelle und den Fahrgästen erfolgt auf Deutsch. Zudem gibt es zahlreiche sicherheitsrelevante Dokumente, darunter die Fahrdienstvorschriften und betriebliche Mitteilungen, die ebenfalls in deutscher Sprache verfasst sind. Auch die Ausbildung und Prüfungen finden auf Deutsch statt.»
Wenn andere feiern, dann arbeitet er. Ein Problem hat er damit nicht – im Gegenteil. Er liebt die Atmosphäre in der Nacht. Wenn die Stadt langsam zur Ruhe kommt und nur noch die Nachtvögel unterwegs sind, beginnt Marc's liebste Arbeitszeit. «Am Morgen ist es hektisch. Doch je später der Abend, desto angenehmer das Arbeiten. «Vor allem am Freitag- und Samstagabend spürt man die Vorfreude der Leute aufs Wochenende», sagt er. Sie seien dann ganz anders drauf und fröhlicher.




