DiscoverBit und Korn. Nein! Es geht um Fotografie!
Bit und Korn. 
Nein! Es geht um Fotografie!

Bit und Korn. Nein! Es geht um Fotografie!

Author: Steffen Schüngel + Ralph Man

Subscribed: 12Played: 351
Share

Description

In Bit und Korn sprechen die Fotografen Steffen Schüngel und Ralph Man über aktuelle Themen aus der Welt der Fotografie – mal tiefgründig, mal kontrovers, aber immer mit Leidenschaft. Während Steffen als Experte für analoge Kameras glänzt, bringt Ralph seine langjährige Erfahrung als professioneller Fotograf ein. Diese unterschiedlichen Perspektiven sorgen für spannende Diskussionen, die auch mal hitzig werden können. Nach dem aktuellen Geschehen widmen sie sich in jeder Folge einem speziellen fotografischen Thema – informativ, unterhaltsam und inspirierend.
Perfekt für alle Fotografie-Begeist
40 Episodes
Reverse
„Die Fotografie gibt es nicht!“ Mit dieser Aussage eröffnet Steffen die neue Folge von „Bit und Korn – nein! Es geht um Fotografie“ und sorgt bei Ralph zunächst für einige Fragezeichen. Was soll das heißen? Schließlich beschäftigen sich doch alle mit Fotografie. Aber vielleicht steckt in dieser Aussage mehr, als man auf den ersten Blick denkt.Der entscheidende Punkt ist das kleine Wort „die“. Denn Fotografie ist nicht gleich Fotografie. Ein Astrofotograf arbeitet unter völlig anderen Bedingungen als ein Modefotograf. Während der eine sich mit langen Belichtungszeiten, Sternen und technischen Herausforderungen beschäftigt, geht es beim anderen um Menschen, Licht, Inszenierung und Gestaltung. Die Gemeinsamkeiten sind möglicherweise deutlich geringer, als man zunächst vermuten würde.Doch die Unterschiede hören nicht bei den verschiedenen fotografischen Genres auf. Auch innerhalb einer einzigen Sparte gibt es unzählige Herangehensweisen, Ansichten und Anforderungen. Zwei Landschaftsfotografen können dieselbe Landschaft völlig unterschiedlich wahrnehmen und fotografisch umsetzen. Der eine sucht nach technischer Perfektion, der andere nach einer besonderen Stimmung oder einer persönlichen Interpretation. Beide machen Landschaftsfotografie – und doch verfolgen sie möglicherweise ganz unterschiedliche Ziele.Was verbindet uns Fotografen eigentlich, wenn unsere Arbeitsweisen, Interessen und Vorstellungen so verschieden sind? Und ist es überhaupt sinnvoll, von „der Fotografie“ zu sprechen, wenn sich hinter diesem Begriff so viele unterschiedliche Ausdrucksformen und persönliche Sichtweisen verbergen?Ralph und Steffen gehen diesen Fragen auf den Grund und diskutieren darüber, wie vielfältig die Welt der Fotografie tatsächlich ist. Es geht um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um individuelle Ansprüche und darum, warum es nicht den einen richtigen Weg gibt, ein gutes Bild zu machen.Eine Folge über die Vielfalt der Fotografie, persönliche Zugänge und die Erkenntnis, dass wir zwar alle fotografieren, aber nicht unbedingt dasselbe meinen, wenn wir von „Fotografie“ sprechen.
In dieser Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ sorgt Steffen Schüngel mit einer überraschenden Aussage für Aufsehen: „Kein Mensch braucht ein Labor – dafür gibt es Dienstleister.“Ausgerechnet Steffen, der selbst mit großer Leidenschaft ein Fotolabor betreibt und Workshops rund um die Dunkelkammer gibt, vertritt diese These. Für Ralph Man, der ebenfalls ein professionelles Fotolabor besitzt, klingt das zunächst widersprüchlich. Wie kann Steffen so etwas behaupten?Schnell wird jedoch klar, worum es den beiden wirklich geht: Sie möchten Einsteigern die Angst vor der Analogfotografie nehmen. Wer analog fotografieren möchte, braucht eben nicht sofort ein eigenes Labor oder umfangreiches Fachwissen über Filmentwicklung und Vergrößerung.Die Möglichkeiten sind heute vielfältiger denn je: Farbfilme können bequem im Drogeriemarkt oder Fachlabor entwickelt werden, Schwarzweißfilme lassen sich mit wenig Aufwand selbst entwickeln und anschließend scannen – und wer später tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann sich Schritt für Schritt ein eigenes Labor aufbauen.Steffen und Ralph zeigen, dass der Einstieg in die analoge Fotografie viel einfacher ist, als viele glauben. Man braucht weder eine Dunkelkammer noch jahrelange Erfahrung – sondern vor allem Neugier und die Freude am Fotografieren.Freu dich auf eine spannende Diskussion, die mit einigen Vorurteilen aufräumt und zeigt, warum Analogfotografie heute einfacher zugänglich ist als viele denken.
In dieser Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ sorgt Ralph Man gleich zu Beginn mit einer überraschenden Aussage für Verwirrung: „Es gibt keinen echten Vorteil von Analogfotografie.“Ausgerechnet Ralph – überzeugter Analogfotograf und Entwickler einer analogen Kamera – behauptet so etwas? Natürlich hakt Steffen Schüngel sofort nach.Ralph erklärt, dass er immer wieder gefragt wird, ob ein analoges Foto qualitativ oder sichtbar besser oder anders sei als ein digitales. Seine Antwort lautet fast immer: Nein. Mit genügend Aufwand lässt sich der Look eines analogen Fotos heute auch digital sehr überzeugend nachbilden.Doch wenn das so ist, warum fotografieren Ralph und Steffen dann selbst mit so großer Leidenschaft analog?Genau dieser Frage gehen die beiden in dieser Folge nach. Denn die Faszination der Analogfotografie hat ihrer Meinung nach nicht nur mit dem fertigen Bild zu tun. Es sind vielmehr der entschleunigte Prozess, die bewusste Arbeitsweise, die Haptik der Kameras, die handwerkliche Herausforderung und viele weitere Aspekte, die Analogfotografie für sie zu etwas Besonderem machen.Freu dich auf eine spannende und leidenschaftliche Diskussion darüber, warum Analogfotografie auch heute noch so viele Menschen begeistert – obwohl sie objektiv betrachtet nicht zwangsläufig bessere Bilder liefert.
In dieser Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ sorgt Steffen Schüngel gleich zu Beginn mit einer provokanten Aussage für Gesprächsstoff: „Schwarzweiß ist Bildmanipulation.“Für Ralph Man ist das kaum zu glauben. Schließlich fotografiert er ganz bewusst analog auf Schwarzweißfilm – als Gegenpol zur heute oft extremen digitalen Bildbearbeitung bis hin zu KI-generierten Bildern. Und ausgerechnet Schwarzweiß soll Bildmanipulation sein?Steffen begründet seine These damit, dass wir unsere Umwelt nun einmal in Farbe wahrnehmen. Ein Schwarzweißfoto sei deshalb zwangsläufig eine bewusste Verfremdung der Realität. Hintergrund seiner Aussage sind viele Gespräche mit Fotografen, die Bildbearbeitung grundsätzlich ablehnen, gleichzeitig aber leidenschaftlich in Schwarzweiß fotografieren.Ralph hält dagegen und unterscheidet klar zwischen einer bewussten Manipulation eines Bildes und dem Einsatz von Schwarzweiß als gestalterischem Stilmittel.Wo beginnt Bildmanipulation – und wo hört sie auf? Ist Schwarzweiß tatsächlich eine Verfremdung der Realität oder einfach eine eigenständige fotografische Ausdrucksform?Freu dich auf eine kontroverse, unterhaltsame und wie immer leidenschaftlich geführte Diskussion über eines der spannendsten Themen der Fotografie.
In dieser neuen Folge von „Bit und Korn – Nein! Es geht um Fotografie“ stellt Ralph Man eine provokante These auf: Blende und Verschlusszeit sind scheißegal.Steffen Schüngel ist zunächst völlig überrascht und kann diese Aussage überhaupt nicht nachvollziehen. Doch Ralph geht es keineswegs darum, die Bedeutung von Blende oder Verschlusszeit grundsätzlich infrage zu stellen. Vielmehr wundert er sich darüber, warum viele Fotografen unter jedem veröffentlichten Bild akribisch die verwendete Blende, Verschlusszeit und ISO angeben. Aus seiner Sicht sagen diese Werte über das Bild selbst meist kaum etwas aus und helfen anderen Fotografen nur selten weiter.Steffen sieht das anders und liefert gute Argumente dafür, warum technische Bilddaten durchaus sinnvoll sein können.Wie so oft entsteht daraus eine spannende, kontroverse und unterhaltsame Diskussion über Fotografie – und vielleicht hinterfragst auch du am Ende deine eigene Sicht auf dieses Thema.
loading
Comments