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Radikal Arbeiten: Dein Podcast für ein befreites Arbeitsleben
Radikal Arbeiten: Dein Podcast für ein befreites Arbeitsleben
Author: Markus Väth und Romy Kopsch
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© Markus Väth und Romy Kopsch
Description
Arbeit soll möglichst sinnvoll und wirksam sein – und nicht krank machen. Trotzdem erleben viele Menschen ihren Job als belastend, widersprüchlich oder unproduktiv. Dieser Podcast geht der Frage nach, wie ein anderes Arbeiten möglich wird.
Radikal Arbeiten steht für einen Ansatz, der Arbeit von Grund auf neu denkt: weniger Fake Work, weniger Angst, mehr Klarheit, Verantwortung und Entfaltung. Ausgehend vom Buch „Radikal Arbeiten“ von Markus Väth verbindet der Podcast kritische Analyse mit konkreten Denk- und Handlungsimpulsen für deinen Arbeitsalltag.
Radikal Arbeiten steht für einen Ansatz, der Arbeit von Grund auf neu denkt: weniger Fake Work, weniger Angst, mehr Klarheit, Verantwortung und Entfaltung. Ausgehend vom Buch „Radikal Arbeiten“ von Markus Väth verbindet der Podcast kritische Analyse mit konkreten Denk- und Handlungsimpulsen für deinen Arbeitsalltag.
52 Episodes
Reverse
In dieser Episode diskutieren Romy und Markus eine aktuelle Umfrage der „Welt“, nach der eine Mehrheit der hybrid arbeitenden Beschäftigten Produktivität lediglich vortäuscht (z. B. durch einen künstlich auf „Anwesend“ gehaltenen Status oder das Versenden von E-Mails zu Randzeiten). Sie analysieren, dass dies oft eine Reaktion auf falsche Führungsimpulse und mangelndes Methodenwissen ist. Er fordert, dass Unternehmen sich auf echte Ergebnisse konzentrieren sollten, anstatt das „Theater-Spiel“ der ständigen Erreichbarkeit zu belohnen.Zum Original-Artikel:https://www.welt.de/wirtschaft/article69c5f7c88f57616717160daa/homeoffice-co-beschaeftigte-inszenieren-laut-umfrage-produktivitaet.html
In dieser Episode dreht Romy Kopsch den Spieß um und bringt selbst ein Buch mit: "50 Fragen, die das Leben leichter machen" von Karin Kuschik. Im Gegensatz zu eher wissenschaftlichen Werken ist dieses Buch anekdotisch und praxisnah. Romy stellt Markus konkrete Fragen aus dem Buch (z.B. nach seinem aktuellen Befinden oder seinen Zielen), was zu einem sehr persönlichen und ehrlichen Austausch führt. Die Folge endet mit der tiefgründigen Reflexionsfrage: „Welche Frage möchte ich mir am Ende meines Lebens nicht mehr stellen?“Buch bei Amazon:https://www.amazon.de/Fragen-Leben-leichter-machen-Selbstf%C3%BChrung/dp/3548073328/
In dieser Folge diskutieren Romy und Markus einen kritischen Artikel von Professor Waldemar Pelz (TH Mittelhessen). Markus Väth nimmt hier die Rolle des Kritikers ein und bemängelt unter anderem, dass das „systemische Konzept“ oft mit schwammigen, undefinierten Begriffen arbeitet. Das Gespräch führt zu der zentralen Frage, wie viel psychologisches Fundament ein Coach benötigt und wo die Grenze zwischen seriöser Beratung und oberflächlicher „Rattenfängerei“ – insbesondere auf Plattformen wie LinkedIn – verläuft.Originalartikel:https://homepages.thm.de/~hg10086/systemisches-coaching/
In dieser Episode besprechen Romy und Markus das Buch von Rutger Bregman, "Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit". Markus zeigt sich begeistert davon, wie wissenschaftlich fundiert Bregman die These widerlegt, dass der Mensch im Kern böse oder egoistisch sei. Sie diskutieren, wie dieses „positive Menschenbild“ als Fundament für moderne Arbeit, Führung und gesellschaftliches Zusammenleben dienen kann und warum es wichtig ist, die „Nachrichten-Depression“ hinter sich zu lassen.Buch bei Amazon:https://www.amazon.de/Im-Grunde-gut-Geschichte-Menschheit/dp/349900416X
In diesem Gespräch reflektieren Romy Kopsch und Markus Väth über die Entwicklung ihres Formats. Nach einer Pause erfinden sie den Podcast als Vidcast (auf YouTube und Spotify) neu. Markus deutet zudem kommende Themen an, wie die Auseinandersetzung mit Rutger Bregmans Buch „Im Grunde gut“, und betont den Wunsch, dem Podcast eine „Runderneuerung“ zu geben, um die Hörer noch besser durch das Jahr 2026 zu begleiten.
UNSER GASTDer Umgang mit Widersprüchen und der Mut zur Veränderung haben Christian Schwedler über sein ganzes Leben hinweg begleitet. Sein Architektur-Studium finanzierte er mit einer Parallel-Karriere als Punkrocker mit Plattenvertrag bei Universal. Nach dem Uni-Abschluss ging er auf eine 8-jährige berufliche Weltreise und arbeitete in Sydney, London und Santiago de Chile. Heute ist er führender Keanote-Speaker für Transformation, Ambidextrie und beidhändige Führung. Gleichzeitig ist er Stratege für die „Arbeitswelt von morgen“ bei der BMW Group in München. Er hält regelmäßig Vorträge auf Top-Veranstaltungen, berät die Bundesagentur für Arbeit sowie Konzerne und mittelständische Unternehmen.LINKSwww.christianschwedler.com https://shorturl.at/jLOxz
UNSER GASTIn dieser Folge berichtet der Rechtsanwalt Max Hortmann von einem Vorfall am Frankfurter Flughafen, bei dem ihm aufgrund seiner Parkinson-Symptome (Zittern) Trunkenheit unterstellt und das Boarding verweigert wurde. Das Gespräch thematisiert die Diskrepanz zwischen Diversity-Marketing in Unternehmen und der tatsächlichen Diskriminierung, der Betroffene im Alltag und Berufsleben ausgesetzt sind.LINKSLinkedIn-Post: https://www.linkedin.com/posts/max-hortmann-755430301_ich-leide-an-einer-unheilbaren-nervenkrankheit-activity-7381619794581549056-Ytjk/
UNSER GASTMarion King ist Organisationsentwicklerin und Gründerin von „Les Enfants Terribles“. Im Podcast diskutiert sie mit Markus Väth und Romy Kopsch darüber, dass Unternehmen in Krisenzeiten oft in hierarchische Top-Down-Entscheidungen zurückfallen. Sie plädiert dafür, sich nicht von der allgemeinen Frustration lähmen zu lassen, sondern die eigene Handlungsfähigkeit in kleinen, regionalen Wirkkreisen wiederzuentdecken.LINKShttps://www.linkedin.com/in/marionking/https://www.marion-king.com/https://www.vahlen.de/king-gute-arbeit_/product/34295693https://www.enfants-terribles.community/
UNSER GASTTom Roth ist Experte für Recruiting und Talent Acquisition. In dieser Folge diskutiert er mit Markus Feth und Romy Kopsch darüber, dass Recruiting oft zu mechanisch abläuft. Sein Plädoyer: Sowohl Unternehmen als auch Bewerber müssen mutiger und ehrlicher sein, um herauszufinden, ob sie kulturell und menschlich wirklich zusammenpassen. Nur so lassen sich langfristig erfolgreiche Arbeitsbeziehungen aufbauen.LINKShttps://www.linkedin.com/in/tom-roth-sb/
WORUM ES GEHTIn dieser Folge treffen drei Autoren aufeinander: Markus Väth („Radikal arbeiten“), Markus Albers („Die Optimierungslüge“) und Martin Gaedt („Arbeit einfach lassen“). Sie diskutieren kontrovers darüber, ob Arbeit immer einen tiefen Sinn haben muss oder ob das Hauptproblem moderner Wissensarbeit eher darin liegt, dass Menschen durch „Fake Work“ (überflüssige Meetings, Tools und Berichte) von ihrer eigentlichen Aufgabe abgehalten werden.UNSERE GÄSTEMarkus Albers lebt als Autor, Unternehmer und Advisor in Berlin und beschäftigt sich mit den Folgen moderner Arbeits- und Kommunikationskulturen. In seinem aktuellen Buch Die Optimierungslüge zeigt er, wie Tools und Prozesse unseren Arbeitsalltag überfrachten – und wie wir Wege aus dieser Dauerüberlastung finden können. Er ist Gründer der Consultancy OPAK, die Organisationen zu Kommunikationsstrategien und dem sinnvollen Einsatz von KI berät. Zuvor arbeitete er als Journalist und Führungskraft bei Medien wie Brand Eins, Monocle und Welt am Sonntag. Seine Bücher über Arbeit, Digitalisierung und Erschöpfung wurden in mehrere Sprachen übersetzt.Martin Gaedt ist Autor von „Arbeit EINFACH lassen. Warum MEHR das Ziel verfehlt“, „Smart arbeiten mit der Delete-Strategie“, „4 TAGE WOCHE“, „Rock your work“, „Roch your idea“, „Mythos Fachkräftemangel“. Seit 1999 ist er Unternehmer, gründet selbst und war 61-mal Arbeitgeber. Seit 2014 hat er in 800 Keynotes rund 135.000 Menschen provotaint über Weglassen, Vereinfachen, Innovationen, Unternehmensattraktivität und Personalgewinnung. Sein Motto: „Don’t criticize, improve“.LINKSWebsite Markus: www.markusalbers.comBuch Markus: https://www.amazon.de/Die-Optimierungsl%C3%BCge-unsere-Arbeit-machen/dp/3989280309Website Martin: https://martingaedt.de/ Buch Martin: https://www.amazon.de/dp/3869808225
WORUM ES GEHTKolja Güldenberg ist Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Buchautor („Männer im Aufbruch“) und Experte für Transformation. Im Gespräch mit Romy Kopsch und Markus Väth erläutert er, dass viele Männer heute orientierungslos seien, da sie sich sowohl von ihrer archaischen Kraft als auch von ihrer Gefühlswelt abgeschnitten haben. Er plädiert für eine Integration beider Pole, um den anstehenden Bewusstheitswandel in Gesellschaft und Unternehmen aktiv zu gestalten.UNSER GASTKolja Güldenberg, Jahrgang 1970, arbeitet für ein integrales Mannsein und für erfüllte Beziehungen. Seit über 20 Jahren leitet er Seminare für Männer, Frauen und Paare. Kolja bildete jahrelang Konflikttrainer aus und ist erfolgreicher Führungskräfte-Coach und Unternehmensberater. Mit Mayonah Andrea Bliss bietet er den Jahreszyklus „Tanz der Polaritäten“ an. Mit Sharan Thomas Gärtner leitet er seit über 15 Jahren die Jahrestrainings „Initiation-Mannsein“ und „Männlichkeit leben“. Ihm liegt es am Herzen, beseelte Organisationen zu erschaffen und gemeinsam den globalen Wandel positiv zu gestalten. Kolja Güldenberg lebt bei Berlin und ist Vater einer Tochter.INHALTIn diesem Podcast diskutieren Romy, Markus und Kolja über die Herausforderungen und Chancen der Persönlichkeitsentwicklung für Männer. Kolja stellt sein Buch "Männer im Aufbruch" vor, das Männern helfen soll, ihre innere Kraft und Sensibilität zu entdecken. Die Gesprächspartner beleuchten die Rolle von Gefühlen im Business und die Notwendigkeit, Emotionen in die Führung zu integrieren. Sie erörtern, wie Männer ihr Potenzial erkennen und entfalten können, und die Bedeutung von geschlechtsspezifischen Seminaren für die persönliche Entwicklung. Abschließend werden Vorbilder für ein neues Mannsein diskutiert.LINKSwww.kolja-gueldenberg.dewww.initiation-mannsein.dewww.maennlichkeit-leben.com
WORUM ES GEHTCathi Bruns ist Kreative, Markenentwicklerin und eine prominente Stimme für die Interessen von Selbstständigen in Deutschland. Im Gespräch mit Romy Kopsch und Markus Feth kritisiert sie, dass das Thema Selbstständigkeit politisch oft in den Hintergrund gerät und durch unnötige bürokratische Lasten erschwert wird. Ihr zentrales Anliegen ist es, die Lust am Gestalten und die Eigenverantwortung wieder stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte zu rücken.UNSER GASTCathi Bruns ist kreative Unternehmerin, Autorin und Vorkämpferin für Selbstständigkeit. Sie initiierte das Projekt workisnotajob – später auch Titel ihres Buches –, um Arbeits-Begriffe neu zu definieren und Gestaltungsspielräume für Einzelne zu öffnen. Heute arbeitet sie mit ihrem Studio Happy New Monday mit kleinen und großen Unternehmen an Positionierung, Formaten und Kommunikationsprojekten und begleitet Selbstständige bei der kreativen Unternehmens- und Markenentwicklung.Ihre Themen sind Unternehmertum, neue Arbeitsmodelle und die Zukunft der Selbstständigkeit. Mit ihrem Projekt 4.Mio+ treibt sie die Debatte rund um neues Unternehmertum. LINKSwww.cathibruns.comwww.happynewmonday.com www.linkedin.com/in/cathibruns/
Wir klären den Begriff – weg vom Missverständnis von Härte und Dogma, hin zu „von Grund auf“ und „konstruktiv“.LinksBuch: https://www.amazon.de/Radikal-arbeiten-Gebrauchsanweisung-New-Work-Konzept-wertsch%C3%A4tzenden/dp/3689510600Community: https://radikalarbeiten.de
Lisa Zimmermann, Jahrgang 1988 und gebürtige Ostberlinerin, arbeitet heute in der Hochschulentwicklung in Baden-Württemberg. In der Folge berichtet sie von ihrem viralen LinkedIn-Post, mit dem sie darauf aufmerksam machte, dass viele Gleichstellungs-Narrative die Lebensrealität ostdeutscher Frauen (wie etwa die frühe finanzielle Unabhängigkeit der Großmütter) oft übersehen. Das Gespräch thematisiert den „Kulturschock“ beim Umzug in den Westen und die Notwendigkeit, verschiedene Biografien in der Arbeitswelt sichtbarer zu machen.Unser GastDer Blick über den Tellerrand war für Lisa Zimmermann schon immer eine Lieblingsdisziplin. Sie verknüpft Erfahrungen aus den Bereichen Startup und Innovation, MINT-Bildung, Diversity & Inclusion sowie der Kulturwissenschaft. Sie ist Arbeiterkind an einer Hochschule und Ostberlinerin im Hohenlohischen Teil Baden-Württembergs. Aufgrund dieser ganz persönlichen Weltenwechsel ist es ihr in ihrer Arbeit stets ein Anliegen, Menschen ohne Scheuklappen zu begegnen sowie Austausch, Vernetzung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.Lisa bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lisa-zimmermann-entrepreneurship-education/
Marc Wagner (Senior Executive Advisor bei Atruvia und Co-Geschäftsführer von Lucke) plädiert in dieser Folge dafür, die aktuelle technologische Entwicklung nicht als Bedrohung, sondern als Chance für eine „digitale Renaissance“ zu begreifen. Er kritisiert, dass die New-Work-Diskussion oft auf physische Aspekte wie das Homeoffice reduziert wurde und fordert stattdessen starke, positive Narrative, um Mitarbeiter in der Transformation wirklich mitzunehmen.Unser GastMarc Wagner beschäftigt sich schon seit Beginn seiner Laufbahn mit einer Frage, die heute aktueller denn je ist: Wie können Mensch und Technologie synergetisch zusammenarbeiten, statt gegeneinander? Als einer der einflussreichsten HR und New Work-Vordenker Deutschlands (Top HR Influencer 2018-2024) verbindet er diese langjährige Expertise mit handfester Umsetzungserfahrung – eine seltene Kombination in der Beraterwelt.Aktuell treibt Marc als Geschäftsführer der Lucke GmbH das Konzept der #DigitalenRenaissance voran: Unternehmen sollen sich mit Hilfe von Technologie komplett neu erfinden, ohne dabei den Menschen aus den Augen zu verlieren. Seine Überzeugung? "Die Zukunft der Arbeit liegt in der optimalen Verbindung von menschlichem Potenzial und digitalen Möglichkeiten."Marc redet nicht nur über Transformation, er hat sie gelebt. Zuletzt als Senior Vice President People & Organization bei der Atruvia AG hat er eines der attraktivsten IT-Unternehmen Deutschlands mitgeformt – u.a. durch die Neudefinition des People-Operating System durch Integration von HR, Immobilien, IT und Nachhaltigkeit zu einem ganzheitlichen Employee Experience.LinksDie digitale Renaissance: Wie Unternehmen durch neue KI und Company Rebuilding wieder zukunftsfähiger werden:https://www.linkedin.com/pulse/die-digitale-renaissance-wie-unternehmen-durch-neue-ki-marc-wagner-kflae/?trackingId=QNo63oSDS3GXpxqcLgEfhQ%3D%3DDigitale Renaissance: "Wir müssen Weiterentwicklung und Zukunft wirklich wollen"https://newmanagement.haufe.de/leadership/interview-mit-marc-wagner-digitale-renaissance
Gunter Dueck, Mathematiker, Philosoph und ehemaliger CTO von IBM Deutschland, diskutiert mit Markus Väth und Romy Kopsch über die tiefgreifenden Probleme moderner Arbeitsstrukturen. Er analysiert, wie eine „generalisierte Misstrauensstörung“ in der Gesellschaft und in Unternehmen zu enormen Zeitverlusten führt und warum klassische Managementmethoden – die er mit einem Steuermann im Ruderboot vergleicht, der nur „schneller“ schreit – heute nicht mehr funktionieren.Gunter Dueck......studierte von 1971-75 Mathematik und Betriebswirtschaft, promovierte 1977 an der Universität Bielefeld in Mathematik.Er forschte 10 Jahre mit seinem wissenschaftlichen Vater Rudolf Ahlswede zusammen, mit dem er 1990 den Prize Paper Award der IEEE Information Theory Society für eine neue Theorie der Nachrichten-Identifikation gewann. Nach der Habilitation 1981 war er fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld und wechselte 1987 an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg.Dort gründete er eine große Arbeitsgruppe zur Lösung von industriellen Optimierungsproblemen und war maßgeblich am Aufbau des Data-Warehouse-Service-Geschäftes der IBM Deutschland beteiligt. Er arbeitete an der Strategie und der technologischen Ausrichtung der IBM mit und kümmerte sich um Cultural Change. 2009 bis 2010 beteiligte er sich in führender Rolle am Aufbau eines neuen strategischen Wachstumsfeldes der IBM Corporation, das auf die wachsende Industrialisierung der IT-Infrastrukturen bis hin zum so genannten Cloud Computing zielt. Bis zum August 2011 war er Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Seitdem hat es ihn wegen Erreichens der 60-Jahre-Marke in den Unruhestand gezogen, er ist derzeit freischaffend als Schriftsteller, Business-Angel und Speaker tätig und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung.KeywordsInnovation, China, IBM, Bürokratie, Performance Management, Unternehmenskultur, Radikal Arbeiten
Marco Beckers beschreibt sich selbst als eine Mischung aus „Mensch-Mensch“ und „Technik-Nerd“. Sein zentraler Ansatz ist es, Coaching, das bisher oft nur Führungskräften vorbehalten war, durch den Einsatz von KI-Chatbots (wie dem von ihm erwähnten Beispiel „Bärbel“) für die gesamte Belegschaft eines Unternehmens zugänglich zu machen – und das zu deutlich geringeren Kosten.KeywordsKI-Coaching, künstliche Intelligenz, Organisationsentwicklung, Coaching, persönliche Entwicklung, Radikal Arbeiten, digitale TransformationMarco Beckersverbindet seine 20-jährige Erfahrung in Organisationen mit seiner Leidenschaft für Technologie und Menschen. Sein Ziel ist es, Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, wo Menschen aufblühen können. Deswegen hilft er Trainer:innen und Berater:innen dabei, ihre Dienstleistungen im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung zu digitalisieren und zu skalieren. Seine Überzeugung: An der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Technologie entstehen die nachhaltigen Transformationen der Zukunft. Mit dem Produktportfolio unter der Marke „mira ai“ macht er PE/OE effizient, innovativ und zukunftssicher.Linkshttps://mira-ai.de/https://www.linkedin.com/in/marcobeckers656/https://meet.brevo.com/mira-ai-de
Jule Deges bezeichnet sich selbst als „Wissenschafts-Praxis-Hybrid“. Als Psychologin mit Fokus auf Verhaltensökonomie berät sie Unternehmen in der Führungskräfte- und Personalentwicklung. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Erkenntnis, dass Messungen (wie Mitarbeiterbefragungen) wertlos sind, wenn keine echten Investitionen in Verhaltensänderungen und Interventionen folgen. Sie plädiert dafür, Erkenntnisse aus der Forschung – etwa zum Thema Nudging oder dem Octagon-Modell – direkt in die betriebliche Praxis zu überführen.Unser GastJule ist Verhaltenswissenschaftlerin, Beraterin und Coach. Seit über zehn Jahren berät sie Unternehmen dabei, positive Veränderungen auf individueller und organisationaler Ebene zu gestalten - mit einem besonderen Fokus auf Workplace Learning, HR Tech und Behavioral Science. Als promovierende Verhaltenswissenschaftlerin beschäftigt sich Jule mit der Frage, wie Lernen am Arbeitsplatz wirklich geschieht – jenseits von Kursen und klassischen Trainings. Sie erforscht, warum formelles Lernen oft ins Leere läuft, welche Bedingungen informelles Lernen fördern und wie Organisationen durch gezielte Verhaltensimpulse nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse anstoßen können. Sie ist regelmäßig als Speakerin auf Konferenzen zu Gast und hat ihre Arbeit in Fachbüchern sowie wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht.KeywordsVerhaltensökonomie, Nudging, Manipulation, Entscheidungsarchitektur, Feedback, kognitive Verzerrungen, Organisation, Lernen, Führung, soziale Konformität, Radikal ArbeitenLinksNudge - Originales Buch: https://www.goodreads.com/book/show/3450744-nudgeArtikel Octagon-Modell: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/hrdq.21368 Sludge (als Hinweis über unsere Diskussion zu Ethik): https://www.goodreads.com/book/show/55867859-sludgeJule bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jule-deges/
Michael Heinig ist Agiler Coach (Change and Team Coach) und Bildungsenthusiast. Er begleitet Teams in ihrer Entstehung und Entwicklung und legt dabei einen starken Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen. Sein Ziel ist es, Lernen nicht nur als punktuelle Reaktion auf einen Bedarf zu sehen, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern.KeywordsLernen, Organisation, Radikal Arbeiten, Entwicklung, Kultur, Motivation, Mindset, Coaching, Weiterbildung, Veränderung, FührungLinksMichaels Website: https://www.heinigcoaching.deLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-heinig-2a89971b9/Carol Dweck, "Selbstbild": https://www.amazon.de/Selbstbild-Denken-Erfolge-Niederlagen-bewirkt/dp/3492311229/ Decius et al. (2019), "Oktagon-Modell des informellen Lernens":https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/hrdq.21368
Oliver Hoffmann bewegt sich an der Schnittstelle von Ökonomie und Psychologie und analysiert, wie sich die Anforderungen an Arbeitnehmende durch den leichten Zugang zu Wissen und den Einsatz von KI verändern. Er betont, dass zukünftig vor allem Metakognition (das Nachdenken über das eigene Denken), Reflexionsfähigkeit und Resilienz entscheidend sein werden, um in komplexen Arbeitsumgebungen erfolgreich zu sein.Keywordspsychologische Kompetenzen, Resilienz, Teamfähigkeit, mentale Ökonomie, Arbeitswelt der Zukunft, Soft Skills, Unternehmensverantwortung, kognitive Transformation, Metakognition, SelbstführungUnser GastProf. Dr. Dr. Oliver Hoffmann ist Professor für Innovationsmanagement sowie Experte für Wirtschafts- und Innovationspsychologie. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den psychologischen Bedingungen zukunftsfähiger Arbeit, der Rolle mentaler Effizienz in dynamischen Märkten und den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Kommunikation, Kreativität und Entscheidungsprozesse. Neben seiner akademischen Tätigkeit berät er internationale Unternehmen und Privatklienten an der Schnittstelle von Technologie, Psychologie und strategischer Transformation. Als Vordenker einer psychologisch fundierten Arbeitswelt der Zukunft gilt er als Impulsgeber für Wirtschaft und Gesellschaft. LinksOliver bei LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/prof-dr-dr-oliver-hoffmann/


















