DiscoverDrama QuWiens - Ein Wiener Theaterpodcast
Drama QuWiens - Ein Wiener Theaterpodcast

Drama QuWiens - Ein Wiener Theaterpodcast

Author: DramaQuWiens

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Hi :)
Wir sind Lara, Annkathrin und Mirijam und wir lieben Theater, Theaterwissenschaft und Feminismus.

In diesem Podcast wollen wir mit euch über die Wiener Theaterwelt sprechen, Stücke analysieren und aus feministischer Sicht betrachten.
Außerdem lachen wir viel.

Wir geben gern unseren Senf dazu – und wo kann man das besser als in einem Podcast?

Wir sind neu im Podcast-Game, also freuen wir uns sehr über eure Ideen und Vorschläge.

Hit us up!
Und jetzt … Bussi und Vorhang auf!

Viel Spaß!

Eure Drama-QuWiens 👑

Unser Instagram Profil:
https://www.instagram.com/dramaquwiens?igsh=c3E3MzRnb
17 Episodes
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Zur Info für euch:Beim Interview hat leider ein Mikro versagt. Unsere Interviewgästin hört man deshalb gut , uns… eher nicht so.(Am besten mit Kopfhörern hören hihi, dann geht’s am besten.)Hello again :)Gemeinsam waren wir im Kosmos Theater und haben uns „Die Infantin trägt den Scheitel links“ angesehen, eine performative Sprechoper auf dem Heimatmisthaufen nach dem Roman von Helena Adler. Auf der Bühne: ein großer Misthaufen, viel Sprache, Musik und eine Geschichte über ein Mädchen, das auf einem Bauernhof aufwächst und sich ihren eigenen Weg durch ein katholisch geprägtes, patriarchales Umfeld bahnt.Wir sprechen über unsere Seherfahrung: über den Heimatbegriff, über Anti-Heimat, über Nostalgie und Ideologie und darüber, wie das Stück mit Bildern, Gerüchen und Sprache Erinnerungen und sehr persönliche Assoziationen auslösen kann. Außerdem reden wir über den berühmten Misthaufen auf der Bühne, über musikalische Momente zwischen Volkslied und Metal und über diese ganz besondere Theatererfahrung, wenn ein Raum voller Menschen gleichzeitig etwas erlebt, aber alle etwas anderes darin sehen.Außerdem haben wir wieder eine Interviewgästin:✨ Lisa Schrammel ✨Sie ist Schauspielerin, Mitgründerin des Kulturvereins "Die Fabric" und künstlerische Leiterin der Produktion.Mit ihr sprechen wir darüber, wie man einen Roman auf die Bühne bringt, warum Sprache im Stück eine so zentrale Rolle spielt und ob die Figur der Infantin als feministische Figur gelesen werden kann. Außerdem geht es um die Frage: Was bedeutet „Heimat“ eigentlich, persönlich, politisch und im Theater?Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.Zum Stück:„Die Infantin trägt den Scheitel links“Performative Sprechoper nach dem Roman von Helena AdlerRegie: Susanne LietzowOrt: Kosmos Theater Wienhttps://kosmostheater.at/produktion/die-infantin-traegt-den-scheitel-links/QuWiens-Tipps:„Alessandro nell’Indie“ im Theater an der WienPremiere: 10. Aprilhttps://www.theater-wien.at/de/spielplan/saison2025-26/1513/Alessandro-nellIndie?gad_source=1&gad_campaignid=22669676543&gbraid=0AAAAAD2OmIdd1XJMgm0T1kIPl_wT4n7FH&gclid=Cj0KCQjw4a3OBhCHARIsAChaqJNarUiQHdc7L73RWrdUDBTNuJ7KNvEs68vH4TkomPOqgDndLUJ5imcaAhT-EALw_wcAusstellung „Animalia. Von Tieren und Menschen“ in der Heidi Horten Collectionhttps://hortencollection.com/ausstellungen/aktuellTon: Kevin SzilágyiBussi 🩷
❗️TRIGGERWARNUNG:❗️In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, Krieg und stereotypische Darstellungen von Geschlechterrollen.Gemeinsam waren wir am Schwarzenbergplatz 1 im Burg-Kasino. Wir waren bei der Premiere von Lysistrata (R: Thomas Jonigk, Ensemble) – einer antiken Komödie von Aristophanes, in der Frauen™ versuchen, den Krieg zu beenden, indem sie den Männern™ Sex verweigern.Wir sprechen über unsere Seherfahrung: über stereotype Geschlechterrollen, über Cross-Dressing, über Sexualisierung – und darüber, warum das Stück für uns an manchen Stellen ziemlich schwierig war.Außerdem haben wir wieder einen Interviewgast:✨Dramaturg Markus Edelmann✨, der an der Produktion mitgearbeitet hat. Mit ihm sprechen wir darüber, wie eine Inszenierung entsteht, warum man sich für bestimmte Textfassungen entscheidet und stellen uns die Frage ob Lysistrata überhaupt als feministisches Stück funktionieren kann.Und natürlich gibt es am Ende auch wieder unsere QuWiens-Tipps.Viel Spaß beim Hören 🩷Zum Stück:LysistrataRegie: Thomas JonigkOrt: Kasino am Schwarzenbergplatzhttps://www.burgtheater.at/veranstaltungen/lysistrata/2026-05-02QuWiens-Tipps:„Liv, Love, Laugh, Strömquist. Ein Life Coaching auf Leben und Tod“ im Volkstheater (R: Anna Marboe)https://www.volkstheater.at/produktion/2443858/liv-love-laugh-stroemquist/2443845/„DAS Margareten - Raum für lebendiges Theater“https://www.dasmargareten.atTon:Kevin SzilágyiBussi 🩷PS: Wir reden ja kurz mit Markus über „Fräulein Else“ im Volkstheater, das ist unsere Folge dazu:https://spotifycreators-web.app.link/e/tQ0qsxVQm1b 
❗️TRIGGERWARNUNG:❗️In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt in der Familie, Vergewaltigung und Inzest.Bitte passt gut auf euch auf und hört nur weiter, wenn das für euch gerade möglich ist.Hello again :)Diese Folge ist eine Special-Folge, denn: Wir haben Besuch im QuWiens-Studio!Zu Gast ist Malika Fankha, Regie von No Place Like Home – und wir freuen uns sehr über dieses erste gemeinsame Interview.Gemeinsam waren wir im brut und haben die Performance No Place Like Home gesehen – ein intensiver Abend aus Bewegung, Sound, Stimme und Stille, der uns noch lange im Körper geblieben ist. Wir sprechen darüber, wie Sound und Bewegung körperliche Reaktionen auslösen können, warum Stille plötzlich laut wird und wie sich ein „feministisches Ohr“ anfühlen kann.  Im Gespräch mit Malika geht es um künstlerische Prozesse zwischen Tanz, Text und Sound, um die Frage nach körperlicher Autonomie auf der Bühne – und darum, wie Performance mit sensiblen Themen umgehen kann, ohne einfache Antworten zu liefern. Zum Stück:No Place Like HomeRegie: Malika FankhaOrt: brut Wienhttps://brut-wien.at/de/Programm/Kalender/2026/02/Malika-FankhaText zum "feministischen Ohr":Palme, Pia; Lessiak, Christina, Performing a feminist utopia: Music theatre as democratic practice,  University of Huddersfield, 20.–21. Juni 2019, https://www.fragilityofsounds.org/wp-content/uploads/2019/07/Performing_a_feminist_utopia_2019.pdf, 23.02.2026.Coverfoto: ©Malika FankhaTon:Kevin SzilágyiBussi 🩷PS: Das „nackte Pferd“, das kurz in der Folge auftaucht, gehört zu einer älteren Folge – hier könnt ihr reinhören:https://open.spotify.com/episode/2buAFjTkCaUYM8iWSKoxnu?si=a8GZo7C6TnS352ZZuZSHxg
Penispilze

Penispilze

2026-01-2531:21

❗️TRIGGERWARNUNG:❗️In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, explizite Sprache, Missbrauch an Kindern, Femizid und traumatische Erfahrungen. Bitte passt gut auf euch auf und hört nur weiter, wenn das für euch gerade möglich ist. (Weiter unten findet ihr eine Telefonnummer falls ihr Hilfe braucht)Hello again :)Neues Jahr, neue Folge – und wir starten direkt mit einem Theaterabend, der uns noch lange nach dem Heimweg im Kopf geblieben ist.Dieses Mal waren wir in der Dunkelkammer des Volkstheaters und haben „Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)“ gesehen (Text: Sivan Ben Yishai, Regie: Mechthild Harnischmacher).Schon beim Ankommen wurde uns klar: Das hier ist kein klassisches Zurücklehnen-und-Zuschauen. Der Raum ist klein, die Distanz zwischen Bühne und Publikum fast nicht existent, und die vierte Wand fühlt sich eher wie ein durchlässiger Vorhang oder ein Fenster an. Stimmen, Blicke und Texte verweben sich zu etwas, das sich mehr wie ein gemeinsamer Moment als wie eine lineare Erzählung anfühlt.Wir sprechen darüber, wie der Abend mit Nähe und Intimität arbeitet, warum sich das Stück wie ein Lied aus Fragmenten anfühlt und wie schnell aus Beobachten ein Mitgemeint-Sein wird. Über Medusa, über romantisierte Bilder, die kippen, und über die Frage, was Theater kann, wenn es nicht nur zeigt, sondern uns mitten hineinstellt.Und natürlich reden wir über Gemeinschaft: darüber, wie sich ein Raum voller Fremder plötzlich verbunden anfühlen kann – und warum genau das diesen Abend für uns so besonders gemacht hat.Was leuchtende Penispilze damit zu tun haben?Findet es raus…Zum Stück:„Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)“Text: Sivan Ben YishaiRegie: Mechthild Harnischmacherhttps://www.volkstheater.at/produktion/2444254/like-lovers-do/2551408/Unsre QuWiens-Tipps:Ein deutsches Leben (Christopher Hampton), Theater in der Josefstadt; R: Andrea BrethHelene Bracht, Das Lieben danachNestbeschmutzung (Institut für Medien, Politik und Theater), Kosmostheater - leider mittlerweile schon vorbei :(Literatur:Haraway, Donna. Staying with the Trouble : Making Kin in the Chthulucene. Durham London: Duke University Press, 2016.Donna Haraway: „feminist, rather loosely a postmodernist“, Professorin am Department für History of Consciousness und am Department für Feminist Studies an der University of California, Verbindet Biologie, Soziologie, Philosophie, AnthropologieTsing, Anna Lowenhaupt. The Mushroom at the End of the World : On the Possibility of Life in Capitalist Ruins. Princeton Oxford: Princeton University Press, 2015.Ton:Kevin Szilágyi24-Stunden Frauen™notruf:+43171719
Seife, Salz und Äxte

Seife, Salz und Äxte

2025-12-2139:01

❗️TRIGGERWARNUNG:❗️In dieser Folge sprechen wir über häusliche und sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Mord und plötzlicher Kindstod.Bitte passt gut auf euch auf und hört nur weiter, wenn das für euch gerade möglich ist.Hello again :)Mitten zwischen Lichterketten, Weihnachtsmusik und Punschständen haben wir als kleines vorweihnachtliches Geschenk eine neue Folge für euch dabei.Wir waren im Theater.…und dann plötzlich draußen im 5. Bezirk – auf den Straßen der Stadt.Dieses Mal haben wir „Theresia Kandl“ gesehen – ein interaktives Theaterstück nach einem Text von Florence Read (Regie: Jakob Schindler-Scholz).Am Anfang wirkt alles fast harmlos:Kräutersalz, Duftseifen, kleine Geschenke.Später geht es um Äxte, Entscheidungen – und um die Frage, was passiert, wenn man im Publikum sitzt und merkt, dass Zuschauen plötzlich irgendwie nicht mehr reicht.„Theresia Kandl“ erzählt die Geschichte einer historischen Frau, die ihren gewalttätigen Ehemann tötet, und schickt das Publikum mit hinaus in den Winterabend.Durch die Kälte.Durch die Stadt.Mit der Frage, ob man eingreifen sollte – und ob man das im Theater überhaupt darf.Wir sprechen darüber, warum sich Interaktion manchmal mehr nach Kontrolle als nach Mitgestaltung anfühlt,warum Mitgehen nicht automatisch Mitentscheiden heißt und warum uns dieser Theaterabend noch lange nach dem Heimweg beschäftigt hat.Also: Kerzen an, Kopfhörer auf.Viel Spaß beim Anhören und frohe Weihnachten – falls ihr feiert. 🎄Bussi Zum Stück:„Theresia Kandl“Ein interaktives TheaterstückText: Florence ReedRegie: Jakob Schindler-Scholzhttps://www.kultonic.at/projekte/theresia-kandl/Unsre QuWiens-Tipps:Hans van ManenDer bedeutende Choreograf des neoklassischen Tanzes ist kürzlich verstorben.Unser Tipp: Über die Weihnachtsferien Arbeiten von ihm anschauen – auf der Bühne oder als Aufzeichnung.„Girls & Gods“ (Film)Dokumentarfilm über Religion(en) und Feminismus – und darüber, wie Frauen und weiblich gelesene Personen versuchen, patriarchale Strukturen von innen heraus aufzubrechen.Regie: Arash T. Riahi und Verena Soltizhttps://youtu.be/UCUX43KuDdw?si=ZjDDw66VFWqbxJPe „Weihnachten zu Hause“ (Hjem til jul, Netflix)Norwegische Serie über den ganz normalen Weihnachtswahnsinn.Produktion: Anders Tangenhttps://youtu.be/1PaJxvWPf8A?si=rpbrnKe1C8x8BZqc Quellen und Links:Machon, Josephine, "Immersive Theatres: Intimacy and Immediacy in Contemporary Performance", Basingstoke: Palgrave Macmillan 2013. Ton:Kevin Szilágyi
Hello again :)Heute wird’s ein bisschen gruselig – und weil’s gruselig wird, gibt es gleich zu Beginn eine Content Note:In dieser Folge sprechen wir über sexuelle und körperliche Gewalt.Wir waren diesmal im Bronski & Grünberg Theater und haben uns Amphitryon angesehen – ein Horrortheater nach Kleist (Regie: Martin Vischer & Sarah Viktoria Frick).Das Stück wirft uns mitten hinein in ein wildes Durcheinander aus Identitätsdiebstahl, Sexuellem Machtmissbrauch, göttlicher Willkür und vielen (wirklich vielen) Haaren.Zwischen flackernden Lichtern, gesichtslosen Wesen und Jumpscares reden wir darüber,warum sich das Stück wie ein Horrorfilm anfühltwo weiblich gelesene Figuren unsichtbar bleibenwas Haare als Kostüm über Identität erzählenund warum wir bei manchen Szenen gleichzeitig gelacht und gezuckt haben.Also, reden wir nicht lang rum: ab rein in den Horrorflur!Viel Spaß beim Anhören! Bussi :)Zum Stückhttps://www.bronski-gruenberg.atUnsre QuWiens-Tipps„JOHANN STRAUSS: RAUSCH UND EKSTASE. Feministischer Ausdruckstanz im Plakat 1900–1933“, MAK;Kurator: Peter Klingerhttps://www.mak.at/ausstellung/johannstrauss„KLINIK“, Theater Drachengasse;eine Soloperformance von und mit Melike Yağız-Baxant https://www.drachengasse.at/spielplan_detail.asp?id=1200„ON THE EDGE – Festival für experimentelle Zirkuskunst“;künstlerische Leitung: Arne Mannott https://www.ontheedge.atQuellen und LinksNorris, David. „Live Horror Theatre, Nostalgia and Folklore.“ In: Bacon, Simon (Hg.): Future Folk Horror: Contemporary Anxieties and Possible Futures. United States: Bloomsbury Publishing USA, 2023.TonKevin Szilágyi 
Hello again :)Dieses Mal irgendwie sogar wortwörtlich – denn auch Elisabeth sagt in Mareike Fallwickls Stück „Elisabeth!“ am Burgtheater „hallo again!“.Wir waren im Theater – dieses Mal im Burgtheater (shame on us, dass es so lang gedauert hat, bis wir endlich eine Folge über ein Burgtheaterstück gemacht haben 😅).Dort haben wir „Elisabeth!“ gesehen – ein Stück von Mareike Fallwickl (Regie: Fritzi Wartenberg).Das Stück handelt von Kaiserin Elisabeth, die einen Blick auf die zeitgenössische Gesellschaft, das Patriarchat und die Vermarktung der uns allen bekannten ✨„Sisi“✨ wirft.Schnell wird klar: Als Frau* hat man nicht mal im Tod seine Ruhe.Was ein haarloses (oder wie Lara es nennt: „nacktes“) Pferd auf der Bühne macht – und wie wir die female*-rage-Version von „Ich gehör nur mir“ finden – hört ihr hier.Viel Spaß beim Anhören!Bussi :)zum Stück:https://www.burgtheater.at/produktionen/elisabethUnsre QuWiens-Tipps:„Ich bin Ruth - Das kurze Leben der Ruth Maier", Semmelweisklinik, Text: Ruth Maier; ab 6.11.25; https://www.ichbinruth.com/ „PICK-UP-ALEX’ HUSTLER ACADEMY: WIE MAN(N) EIN MANN WIRD", Kosmos Theater, ab 16.10.25; https://kosmostheater.at/produktion/pick-up-alex-hustler-academy-wie-mann-ein-mann-wird/"Stay tuned"; Wiener Stadthalle; Choreographie: Sol León & Paul Lightfoot; 4./5.12.25; https://www.stadthalle.com/de/events/alle-events/51088/Stay-tunedQuellen und Links:Oksala, Johanna. “In Defense of Experience.” Hypatia 29, no. 2 (2014): 388–403.   Ton und Technik:Kevin Szilágyi 
Zurückgebeamt

Zurückgebeamt

2025-10-1232:13

Hello again :)Draußen ist es kalt und grau, der Herbst ist also eindeutig in Wien angekommen Und das heißt: die neue Theatersaison hat begonnen! Aber nicht nur das ...✨ DIE NEUE DRAMA QUWIENS SAISON IST GESTARTET! ✨Wir waren wieder mal im Theater – dieses Mal im Kosmos Theater. Dort haben wir „Retrotopia“ gesehen, ein Stück vom Institut für Medien, Politik und Theater (Regie: Felix Hafner & Jennifer Gisela Weiss).Das Stück handelt von fünf Frauen, die in der dystopischen Welt von Retrotopia gegen das patriarchale Herrschaftssystem verstoßen haben, oder einfach nicht in die dort herrschenden Normen passen.Zur Strafe müssen sie einen Zwangsdienst antreten, um wieder „angepasst“ zu werden.Ob sie ihren Willen und ihr feministisches Denken behalten können – und was wir sonst noch zu dem Stück zu sagen haben, hört ihr hier.Also, reden wir nicht lang rum, starten wir in die neue Staffel Viel Spaß beim Anhören!Bussi :)Zum Stück:https://kosmostheater.at/produktion/retrotopia/Unsre QuWiens-Tipps:„MADL* – Ein Tiroler*innen Abend“; von Julia Jenewein & Sarah Plattner; Sept/Okt 2025 (und ab 2026 dann wieder)⁠https://www.theaterverbandtirol.at/stuecke/10970⁠und dann ab 2026 wieder:https://www.instagram.com/subvolee?igsh=amF4bWp3NzN4cGp3&utm_source=qr„Twilight – Biss zum Morgengrauen“; zuhause ;) nach Bedarf„Strauss 2225: Dances for the Future“; NEST; Choreographie: Robert Binet; ab 12.10.25https://www.nest.at/kalender/detail/strauss-2225-dances-for-the-future/2025-10-12/⁠Quellen und Links:- Sieg, Christian, Yvonne Delhey, Lena Crucitti, Tobias Schwessinger, Ingrid Bertrand, Marcella Fassio, Franziska Mader, u. a. Autofiktion als Utopie // Autofiction as Utopia. 1st ed. Paderborn: Brill | Fink, 2019.Ton und Technik:Kevin Szilágyi 
Wanted: Summer

Wanted: Summer

2025-07-1639:44

Hello :)Willkommen zu unserer letzten Folge vor der kurzen Sommerpause!In dieser Folge sprechen wir über A Year Without Summer – eine Performance von Florentina Holzinger, gezeigt im Rahmen der Wiener Festwochen im Volkstheater, koproduziert vom Tanzquartier Wien.Ein Stück über Werden und Vergehen, Körper und Kontrolle, Intimität und Ausbruch – irgendwo zwischen Endzeit, Medizin-Ästhetik und Musical.Wir reden über Vertrauen auf der Bühne, nackte Körper, Sigmund Freud, Frankenstein, Roboterhunde und darüber, wie Florentina Holzinger uns dazu bringt, hinzuschauen, auch wenn wir eigentlich lieber wegschauen wollen.TRIGGERWARNUNG: In dieser Folge geht es unter anderem um körperliche Grenzerfahrungen, medizinische Eingriffe, Blut und explizite Darstellungen. Wenn euch diese Themen belasten, hört die Folge lieber nicht allein oder überspringt bestimmte Passagen.Unsere QuWiens-Tipps der Woche:„Orlando", Tiroler Landestheater, R: Bettina Bruinier, https://www.landestheater.at/produktionen/orlando „Will you catch me?", Adi Hanan, Kultursommer, https://www.kultursommer.wien/kalender#kalender/slot/1740168704993Links und Quellen:Infos zum Stück https://tqw.at/event/a-year-without-summer-holzinger/Ton & Technik: Kevin SzilágyiBussi & viel Spaß beim Hören <3Danke, dass ihr so fleißig zuhört, mitdenkt und mitfühlt.Wir hören uns im September wieder. Genießt den Sommer!Eure Drama QuWiens 🩷
Hello again :)In dieser Folge sprechen wir über TV Mordia. Stirb schön und leise – ein Stück von Anna Rot, das im Kosmos Theater zu sehen war (leider ist es mittlerweile schon abgespielt).Im Stück geht es um tote Frauenkörper im Fernsehen – oder besser gesagt: um das Bild der schönen, passiven Leiche in Film und Fernsehen.Gemeinsam reflektieren wir das Stück, Laura Muleveys „Male Gaze“ und sprechen darüber, warum wir manchmal mit Wut aus dem Theater heimgehen – und warum das gut so ist.TRIGGERWARNUNG:In dieser Folge sprechen wir über Gewalt gegen Frauen, Femizide und sexualisierte Gewalt. Wenn euch diese Themen belasten, hört die Folge vielleicht lieber nicht allein oder überspringt bestimmte Passagen.Unsere QuWiens-Tipps der Woche:Bronfen, Elisabeth „Over Her Dead Body: Death, Femininity and the Aesthetic“ Manchester: Manchester University Press, 1992"Public Moves", ImpulsTanz https://www.impulstanz.com/publicmoves/Leider schon vorbei :(Konferenz „What is Nature in Human Nature?“ am Sigmund-Freud-Museum https://www.freud-museum.at/de/detail/what-is-nature-in-human-nature-copyQuellen & Links:Mulvey, Laura "Visual Pleasure and Narrative Cinema",1992.Infos zum Stück: https://www.kosmostheater.at/stirb-schoen-und-leiseTon & Technik:Kevin SzilágyiBussi & viel Spaß beim Hören <3Wenn ihr selbst oder Personen, die ihr kennt, Hilfe brauchen, könnt ihr euch hier melden:Österreich:📞 Frauenhelpline gegen Gewalt:+43 800 222 555 (kostenlos, rund um die Uhr)📞 vera* – Vertrauensstelle gegen Belästigung und Gewalt im Kunst- und Kulturbereich:+43 1 39 39 900📞 24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien:+43 1 717 19📞 Männernotruf:+43 800 246 247
Hello again :)In dieser Folge sprechen wir über „Ambleto“ von Francesco Gasparini, ein Libretto von Apostolo Zeno und Pietro Pariati - unter der Regie von Ilaria Lanzino und unter der musikalischen Leitung von Raffaele Pe. Das Stück wird im MusikTheater an der Wien gespielt. Mit theoretischen Ideen von Lauren Berlant zur affektiven Wirkung von Theater schauen wir das Stück genauer an.Bussi und viel Spaß beim Hören :)https://www.theater-wien.at/de/spielplan/saison2024-25/1319/AmbletoTRIGGERWARNUNG:In dieser Folge sprechen wir über sexuelle Gewalt und Blut. Wenn euch diese Themen triggern, hört euch die Folge vielleicht lieber nicht an.Unsere QuWiens Tipps der Woche:Brickerl' https://orf.at/stories/3394390/"Where the fuck am I?", Zoé Lakhnati & Per Anders Kraudy Solli, Tanzquartier Wien, https://tqw.at/event/where-the-fuck-am-i-lakhnati-kraudy-solli/„Bye Bye - MTV Unplugged“, Cro https://youtu.be/huBNgxolXFo?si=_tZu-uJC1ajRcF8F Quellen und Links:Berlant, Lauren, The Female Complaint: The Unfinished Business of Sentimentality in American Culture, Durham: Duke University Press 2008.Ton und Technik:Kevin Szilágyi 
"Verbranntes Land"

"Verbranntes Land"

2025-05-2228:23

Hello again :)In dieser Folge sprechen wir über das Stück „Verbranntes Land (Salty Irina)“ von Eve Leigh, übersetzt von Henning Bochert, Regie führte Tobias Herzberg. Das Stück wird im Schauspielhaus Wien aufgeführt. Mit theoretischen Ideen von Hans-Thies Lehmann zu politischen Theater schauen wir das Stück genauer an.Bussi und viel Spaß beim Hören :)https://www.schauspielhaus.at/saltyirinaUnsere QuWiens Tipps der Woche:"Living Room" - Doppeltanzabend von Tanz Linz, Landestheater Linz, bis 28.6. https://www.landestheater-linz.at/stuecke/detail?ref=202420251737"Perla", Regie & Drehbuch Alexandra Makarová, https://filminstitut.at/filme/perla "Titane", R: Julia Ducournau, 2021Quellen und Links:Lehmann, Hans-Thies, Deck, Jan und Sieburg, Angelika, „Wie politisch ist postdramatisches Theater“,  Politisch Theater machen, Bielefeld: transcript Verlag 2014.Ton und Technik:Kevin Szilágyi 
Hello :)Nach unsrer kurzen Osterpause sind wir zurück und präsentieren euch heute unsere neue Folge.In dieser Folge sprechen wir über „Romeo und Julia“ von Kaja Dymnicki und Alexander Pschill, eine Adaption von William Shakespeares Klassiker, in Kooperation mit dem Bronski und Grünberg Theater. Das Stück wird im Volkstheater in den Bezirken aufgeführt, das bedeutet, es ist in verschiedenen Bezirken von Wien zu sehen. Mit theoretischen Ideen von Mark Fortier schauen wir das Stück genauer an.✨Nun höret in die Folge rein und taucht mit uns ins Theater ein ✨Bussi :)PS: Vielleicht habt ihr Glück und bekommt noch Karten, unsre Daumen sind gedrückt:"Romeo und Julia“, Kaja Dymnicki und Alexander Pschill nach William Shakespeare  Volkstheater in den Bezirken, in Kooperation mit dem Bronski und Grünberg Theaterhttps://www.volkstheater.at/produktion/2132130/romeo-und-julia/2261507/Unsere QuWiens Tipps der Woche:"Ambleto", Francesco Gasparini, Theater an der Wien, Dramma per musica in drei Akten Libretto von Apostolo Zeno und Pietro Pariati https://www.theater-wien.at/de/spielplan/saison2024-25/1319/Ambleto"Burgtheater" nach Elfriede Jelinek in einer Bearbeitung von Milo Rau und Ensemble, Burgtheater, Koproduktion mit den Wiener Festwochen https://www.burgtheater.at/veranstaltungen/burgtheater/2025-06-01"Konklave", R: Edward Berger, 2024Quellen und Links:Fortier, Mark, Theory/Theatre. An Introduction, Abingdon/New York: Routledge 2025.Ton und Technik:Kevin Szilágyi 
Von Rom bis Wien

Von Rom bis Wien

2025-04-1644:17

Hello again :)Bevor wir in unsere mini-kleine Osterpause starten, wollen wir euch unsere zuletzt gesehenen Stücke nicht vorenthalten!Deshalb: Vorhang auf für unser buntes Potpourri an Stücken, die wir in der letzten Woche gesehen haben und zu denen wir sehr, sehr viel zu sagen haben.Wir reden über:Die Milchfrau (Kosmostheater, R: Sara Ostertag, Konzept: makemake produktionen, 2025)Die gerissene Füchsin (Landestheater Linz, R: Peter Konvitschny, 2025)ROM (Volkstheater Wien, R: Luk Perceval, 2024)Iolanta (Staatsoper Wien, Lyrische Oper von Pjotr I. Tschaikowski, 2025)Der Duft von Wirklichkeit (Stella Theater; Musical von Werner Bauer mit Musik von Werner Richard Heymann, 2025)Anhand theoretischer Ideen von Ariane Mnouchkine nehmen wir die Stücke genauer unter die Lupe.Viel Spaß beim Anhören und Frohe Ostern! Bussi :)PS: Geht weiter brav ins Theater Unsere QuWiens Tipps der Woche:​"Doppelhaushälfte"; ZDF Mediathek; https://www.zdf.de/serien/doppelhaushaelfte-102"Pathétique"; Wiener Staatsballett; Balanchine, Cunningham, Schläpfer; 9.4.-11.6.25; https://www.wiener-staatsoper.at/kalender/detail/pathetique/https://www.theatre-du-soleil.fr/de/und kauft euch einen Strauß Tulpen (oder andere Blumen, einfach welche, die euch gefallen 🤍) Quellen und Links:Miller, Judith Graves, Ariane Mnouchkine, Milton Park, Abingdon, Oxon ; New York, N.Y. : Routledge 2018.⁠⁠⁠ "Der Duft von Wirklichkeit"; Stella Theater; Musical von Werner Bauer mit Musik von Werner Richard Heymann; 21.03.-30.04.25; ⁠https://www.stella-theater.at/programm/der-duft-von-wirklichkeit/⁠"Milchfrauen"; Kosmos Theater; nach Alja Rachmanowa; 7.-14.4.25; ⁠https://kosmostheater.at/produktion/die-milchfrau/⁠"Die Gerissene Füchsin"; Landestheater Linz; Oper von Leoš Janáček; R: Peter Konvitschny; bis 3.6.25;⁠https://www.landestheater-linz.at/stuecke/detail?ref=202420251590⁠"ROM"; Volstheater Wien; nach William Shakespeare / Text Julia Jost; bis 13.4.25; ⁠https://www.volkstheater.at/produktion/1762268/rom/2627349⁠"Iolanta"; Wiener Staatsoper; Lyrische Oper von Pjotr I. Tschaikowski; ⁠https://www.wiener-staatsoper.at/kalender/detail/iolanta/⁠Ton und Technik:Kevin Szilágyi 
„Something ELSE“

„Something ELSE“

2025-04-0538:42

Hello again :)Willkommen zu unserer ✨Special Folge✨ zu einem special Stück!Heute reden wir über "Fräulein Else" von Arthur Schnitzler im Volkstheater, in der Inszenierung von Leonie Böhm mit Julia Riedler als Else (2025) .Anhand theoretischer Ideen von Maaike Bleeker nehmen wir das Stück genauer unter die Lupe.Viel Spaß beim Anhören!Bussi :)PS: Schaut euch das Stück unbedingt an, es ist ein richtiges Meisterwerk: sehr, sehr berührend, großartig inszeniert und beeindruckend gespielthttps://www.volkstheater.at/produktion/2165830/fraeulein-else/2193905/Unsere QuWiens Tipps der Woche:​Die Dokumentation "Gegen das Schweigen - Machtmissbrauch bei Theater und Film"; NDR https://www.ardmediathek.de/film/gegen-das-schweigen-machtmissbrauch-bei-theater-und-film/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IGNyaWQ6Ly9uZHIuZGUvcHJvcGxhbl8xOTYzMzk2MTNfZ2FuemVTZW5kdW5nStella Theater im Prückel - Der Duft von Wirklichkeit Musical von Werner Bauer mit Musik von Werner Richard Heymann; bis 30.04.24 ⁠https://www.stella-theater.at/programm/der-duft-von-wirklichkeit/⁠ (gesehen am 21.03.2025)Quellen und Links:Bleeker, Maaike, Visuality in the Theatre . The Locus of Looking , Basingstoke: Palgrave Macmillan 2008.Ton und Technik:Kevin Szilágyi
Gefühlsprosecco

Gefühlsprosecco

2025-03-2747:46

Hello again :)  Willkommen zu unserer zweiten Folge!Heute reden wir über das Stück “Patient Zero 1” von Marcus Peter Tesch im Theater Drachengasse (R: Sandra Schüddekopf, 2025). Anhand theoretischer Ideen von Judith Butler zu Gender und Queerness nehmen wir das Stück genauer unter die Lupe.Falls ihr euch genauer mit Judith Butler auseinandersetzen wollt, können wir euch sehr dieses Video empfehlen:  https://m.youtube.com/watch?v=UD9IOllUR4k&pp=0gcJCdgAo7VqN5tDViel Spaß beim Anhören!  Bussi :) PS: Schaut euch das Stück unbedingt an, es ist sehr berührend und super inszeniert.  https://www.drachengasse.at/spielplan_detail.asp?id=1136Unsere QuWiens Tipps der Woche:  Der Podcast I Will Survive – Der Kampf gegen die AIDS-Krise vom Bayerischen Rundfunk https://open.spotify.com/show/2sxesdHFaUL0LDGGgbZwFW?si=e7f54940879d434fNobody Wants This (2024, Netflix) - große Empfehlung und Staffel 2 ist in Arbeit  „Sinfonia Eroïca“ von Michèle Anne De Mey. Tonkünstler-Orchester. Ayrton Desimpelaere im Festspielhaus St. Pölten. https://www.festspielhaus.at/de/programm/michele-anne-de-mey-tonkunstler-orchester-ayrton-desimpelaere/3776 Quellen und Links:  Unser Theater-Freund*innenbuch  Dieses Mal: Judith Butlerhttps://www.instagram.com/dramaquwiens?igsh=bDU2amdrcmVhcWVjButler, J. (2003). Auf kritische Weise queer. In K. Sykora, M. Bunz & C. Möser (Hrsg.), Kritische Lektüren. Judith Butler und die Politiken der Performativität (S. 307–331). Berlin: b_books. (Original erschienen 1993 in GLQ, 1(1)).Credits:  Danke, Kevin, für die technische Hilfe! 
Hallo Vampir*innen!

Hallo Vampir*innen!

2025-03-1553:11

Halloooo, wir sind’s!Willkommen zu unserer ersten Folge.Heute reden wir über die Inszenierung “Krankheit oder moderne Frauen” von Elfriede Jelinek am Volkstheater (R: Claudia Bauer, 2025).Anhand von theoretischen Ideen  der Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte zum Aufführungsbegriff nehmen wir das Stück genauer unter die Lupe.Viel Spaß beim Anhören!Bussi :)PS.: “Krankheit oder moderne Frauen" wird noch gespielt am 12./17./25.4.25 - geht hin! https://www.volkstheater.at/produktion/2131303/krankheit-oder-moderne-frauen/2131394/ Unsere QuWiens Tipps der Woche:“Seid umschlungen, Millionen!”, eine utopische Ballnacht - ein futuristischer Tanzball von Liquid Loft und PHACE, schon abgespielt, aber die nächste Performance kommt sicher bald!  https://liquidloft.at/de/projects/seid-umschlungen-millionen-2/ “Langsam ohne zu zögern” im Theater Nestroyhof/Hamakom (R: Samuel Machto und Elise Hofner, 2025) – ausverkauft und mittlerweile leider schon abgespielt, trotzdem cool! https://www.hamakom.at/langsamohnezuzoegern …und wie immer: Geht ins Theater (auch in kleine)! Quellen und Links:Fischer-Lichte, Erika, Kunst der Aufführung - Aufführung der Kunst, Berlin: Theater der Zeit 2004.“Krankheit oder moderne Frauen”, von Elfriede Jelinek, Volkstheater Wien, R: Claudia Bauer, 2025, Vorstellungsbesuch am 09.03.25 https://www.volkstheater.at/produktion/2131303/krankheit-oder-moderne-frauen/2131394/ Freund*innenbuch https://www.instagram.com/dramaquwiens?igsh=c3E3MzRnbG94bXdq&utm_source=qr Credits:Danke, Kevin, für die technische Hilfe!
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