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Author: CH Media

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Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
#Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia
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Der Bundesrat untersagt wegen der Neutralität neue Waffenexporte in die USA. Für die Firma Sauter Bachmann im Kanton Glarus ist das eine schlechte Nachricht. Und auch für Donald Trump. Denn das Schweizer Unternehmen liefert den USA die Triebwerke für Kampfjets, die gerade im Iran-Krieg im Einsatz stehen - als einziges der Welt. Derweil will die SVP die Neutralität noch strikter in der Verfassung verankern - zugleich aber zusammen mit der bürgerlichen Mehrheit im Parlament die Waffenexporte in zahlreiche Länder erleichtern. Nicht aber in die Ukraine. Welche Neutralität will die Schweiz eigentlich? Wie geht es weiter mit der Firma Sauter Bachmann? Und was bedeutet der Exportstopp für den Krieg im Mittleren Osten?   Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Inlandredaktor Benjamin Rosch: «Aussenminister Ignazio Cassis hat recht, wenn er von Durchwursteln redet - die Schweiz hat die Neutralität immer wieder etwas unterschiedlich ausgelegt.» Lesen Sie mehr zum Thema:  Heikler Entscheid: Wie die Schweiz die US-Flotte im Irankrieg gefährdet Durchwursteln: «Das ehrlichste Wort, das je ein Bundesrat verwendet hat» Blocher wollte Neutralitätsinitiative zurückziehen – SVP droht Abstimmungsschlappe   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Benjamin Rosch Kontakt: podcast@chmedia.ch
Die Kriege in der Ukraine und im Iran bringen den Flugverkehr durcheinander. Routen werden länger, Drehkreuze fallen aus – und Reisende müssen umplanen. Wie sicher ist Fliegen, wenn fast jede Route Richtung Osten über Krisengebiete führt? Was passiert, wenn man plötzlich im Ausland festsitzt und nicht mehr zurückkommt? Welche Reiseziele sind aktuell noch problemlos erreichbar? Warum können Airlines nicht einfach neue, sichere Routen einführen? Müssen Reisende jetzt mit deutlich höheren Flugpreisen rechnen? Artikel zum Thema «Auf sicheren Wegen um den Krieg herum»: Raketen können die Reiselust nicht bremsen Reisen in der Krise: Kann ich umbuchen? Wie reagieren Airlines? Wird Fliegen teurer?) Wegen des Iran-Konflikts sind Flugzeuge in Zürich gestrandet: So hilft der Flughafen Airlines und Reisenden Gast: Stefan Ehrbar Host und Produktion: Zoe Gwerder
Während die Welt auf den Krieg im Nahen Osten blickt, rückt ein anderer Konflikt fast in den Hintergrund: der Machtkampf in Ungarn. Im Podcast spricht Raphael Rohner mit EU-Korrespondent Remo Hess über die politische Lage rund um Viktor Orbán. Hess sagt, Orbán habe in 16 Jahren so viel Macht konzentriert, dass Ungarn kaum mehr als voll funktionierende Demokratie bezeichnet werden könne. Gewaltenteilung und unabhängige Justiz seien ausgehöhlt, freie Medien fast verschwunden. Für die Opposition könnte es nun die letzte echte Chance sein, Orbán an der Urne zu schlagen. Im Gespräch geht es auch um Orbáns grösstes Risiko: Sollte er die Macht verlieren, drohten ihm laut Hess Ermittlungen wegen systematischer Korruption und Bereicherung im Umfeld seiner Partei. Beschrieben wird ein System aus Vetternwirtschaft, zugeschanzten Aufträgen und EU-Geldern, die bei Orbán-Vertrauten landen. Zudem thematisiert der Podcast die Rolle Russlands. Hess sagt, Orbán sei der russlandfreundlichste Regierungschef der EU. Recherchen legen nahe, dass Kreml-nahe Akteure den Wahlkampf zugunsten Orbáns beeinflussen wollen – etwa mit Schmutzkampagnen, KI-Inhalten und strategischer Unterstützung. Auch die Rolle einer früheren Putin-Dolmetscherin bei der OSZE-Wahlbeobachtung wirft Fragen auf. Trotz aller Kritik sieht Hess noch freie, aber keine fairen Wahlen in Ungarn. Entscheidend werde sein, ob sich die zersplitterte Opposition hinter Peter Magyar genügend bündeln kann, um das von Orbán umgebaute Wahlsystem zu überwinden.
Seit Jahren versuchen Medien und Forschende, die Identität des anonymen Street-Art-Künstlers Banksy aufzudecken. Hinweise verdichten sich rund um den Namen Robin Gunningham, geboren 1973 in Bristol. Die jüngste Recherche von Reuters bringt neue Aufmerksamkeit, obwohl ähnliche Vermutungen bereits länger kursieren. Banksys Anonymität gilt dabei nicht nur als Selbstschutz vor Strafverfolgung, sondern auch als bewusste Kritik am Kunstbetrieb. Daniele Muscionico, Kulturredaktorin, sagt im Podcast: «Es ist Teil der Kunst, dass man nicht weiss, wer er ist.» Wer ist Banksy – und warum bleibt seine Identität so lange geheim? Warum ist Anonymität ein zentrales Element seiner Kunst? Warum versuchen Journalistinnen und Journalisten seit Jahren, ihn zu enttarnen? Welche neuen Erkenntnisse liefert die Recherche von Reuters? Welche Namen werden mit Banksy in Verbindung gebracht? Gibt es Beweise oder nur Indizien für seine Identität? Warum sorgt die aktuelle Enthüllung für so viel Aufsehen, obwohl die Namen schon bekannt waren? Ist es überhaupt wichtig zu wissen, wer Banksy ist? Hat die Enttarnung Auswirkungen auf den Wert seiner Kunst? Kann Banksy weiterhin anonym arbeiten – oder muss er sich neu erfinden? Artikel zum Thema: -Das Mysterium Banksy ist wohl gelüftet – deshalb sind viele enttäuscht -«Egoistisch» und «unmoralisch»: Warum die Enttarnung von Banksy wütend macht -Banksy reklamiert weiteres Kunstwerk in Venedig für sich -Wissenschaftler wollen Identität von Banksy herausgefunden haben
Vor knapp neun Jahren hat die Stimmbevölkerung den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen – als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima vor 15 Jahren. Seither dürfen in der Schweiz keine neuen AKW mehr gebaut werden. Doch nun steht dieses Verbot wieder zur Debatte. Energieminister Albert Rösti nimmt in Paris am Atomkongress des französischen Präsidenten Emmanuel Macron teil. Und in Bern streiten National- und Ständerat darüber, das AKW-Verbot aus dem Gesetz zu kippen.   Was bedeutet das für die Energiewende, die auf Sonne, Wind und Wasser setzt? Wer hat überhaupt Interesse, ein neues Atomkraftwerk zu bauen? Und welche Rolle spielt Energieminister Albert Rösti in dieser Diskussion?   Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» von CH Media sagt Energieexperte Benjamin Rosch: «Albert Rösti war schon immer gegen das Technologieverbot - aber jetzt geht er mit seiner Strategie ein hohes politisches Risiko ein.» Lesen Sie mehr zum Thema: Droht der Schweiz wegen des Iran-Kriegs eine neue Energiekrise? Das sagt Bundesrat Rösti Ständerat entscheidet in der Atomfrage - auch im Nationalrat bröckelt der Widerstand Stillstand in Gösgen: So sieht es im abgeschalteten AKW aus   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Benjamin Rosch Kontakt: podcast@chmedia.ch  
Während der Krieg mit Iran die Schlagzeilen dominiert, warnt CH-Media-Kriegsreporter Kurt Pelda vor einem verzerrten Blick auf die globale Lage. Im Podcast erklärt er, warum er die Angst vor einem «Dritten Weltkrieg» für übertrieben hält, welche militärische Gefahr von günstigen Drohnen ausgeht und weshalb der Westen auf diese Entwicklung schlecht vorbereitet ist. Zudem ordnet er die Folgen für die Schweiz und die Ukraine ein – und sagt, warum Russland trotz allem vom Konflikt profitieren könnte.
Die SVP will mit einer neuen «Nachhaltigkeitsinitiative» die Bevölkerung der Schweiz bis 2050 auf maximal 10 Millionen begrenzen. Bundeshausredaktor Stefan Bühler erklärt, was in der Initiative steht, welche Massnahmen schon ab 9,5 Millionen greifen sollen – und warum fast alle anderen Parteien und Verbände dagegen mobilisieren. Im Gespräch geht es auch um die aktuellen Zuwanderungszahlen, den Fachkräftemangel, mögliche Folgen für ländliche Regionen und den Vergleich mit Grossbritannien nach dem Brexit.
Am Sonntag jubelten sie Seite an Seite: FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher, GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy und Franziska Ryser von den Grünen: Soeben hatten Hochrechnungen gezeigt, dass die Individualbesteuerung vom Volk gutgeheissen wird. Es war ein Erfolg der Frauen, wie die Zeitungen von CH Media am Montag titelten. Schon im Dezember hatten sich Frauenbündnisse in wichtigen Fragen durchgesetzt - mal diskret im Hintergrund, mal sehr prominent mit einer überwältigenden Kampagne.   Sind das Einzelfälle oder gewinnen die Frauen generell an Einfluss im Bundeshaus?  Welches sind ihre Netzwerke?  Und welche Frauen haben am meisten Macht unter der Bundeshauskuppel?   Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt die stellvertretende Chefredaktorin von CH Media, Doris Kleck: «Die Allianz der Frauen agiert in der Bundespolitik viel professioneller als noch vor ein paar Jahren.» Mehr zum Thema: «Ein historischer Tag – und ein grosser Schritt zur Gleichstellung» Die Mitte stellt den Sieg der Frauen in Frage – und will nochmals über die Heiratsstrafe abstimmen   Mit 300'000 Unterschriften, einer Spontandemo und Michelle Hunziker: So mischen Frauen die Politdebatte auf   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Doris Kleck Kontakt: podcast@chmedia.ch  
Die verlorene Gin-Kugel aus dem Bodensee war von einem Reporter gefunden worden: von unserem Tagblatt-Reporter Raphael Rohner. Die mit mehreren Hundert Litern Gin gefüllte Edelstahlkugel war im Sommer 2022 vor Romanshorn im Bodensee versenkt worden. Als sie nach rund 100 Tagen geborgen werden sollte, war sie verschwunden. Trotz einer gross angelegten Suche stellte die Polizei die Ermittlungen später ein. «Dieses Rätsel liess mich nicht los.» Für Raphael Rohner war der Abbruch der Ermittlungen kein Endpunkt. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» erzählt er von seiner Recherche: Was hat es mit der Gin-Kugel im Bodensee auf sich?Wieso hat er am Ende die Gin-Kugel gefunden? Wieso war er überzeugt, dass sie noch im See sein muss? Und wieso lag sie nicht an jenem Ort, an dem die Eigentümer und die Polizei gesucht hatten?Mehr Artikel zum Thema:Geheimnis gelüftet: Unsere Zeitung findet die verschwundene Gin-Kugel auf dem Grund des Bodensees vor Romanshorn«Für einen Sporttaucher wäre das lebensgefährlich»: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum dubiosen Verschwinden der Gin-KugelGin-Kugel im Bodensee bleibt spurlos verschwunden – Kantonspolizei Thurgau stellt Ermittlungen einMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Raphael Rohner
Was passiert, wenn ein jahrhundertealter Appenzeller Fastnachtsbrauch zur globalen Kunstaktion wird? Das Urnäscher Bloch – ein fünf Meter langer Baumstamm – wurde 2011 von zwei Künstlern ersteigert und auf Weltreise geschickt. Geplant waren zwei bis drei Jahre. Am Ende wurden es 15. Der Stamm stand in Berlin, Shanghai und New York, steckte während der Pandemie in Chile fest und lag monatelang im Hafen von Mumbai – falsch deklariert, beinahe versteigert. Australien verweigerte die Einreise aus Angst vor eingeschleppten Schädlingen. Vor Verschiffungen wurde das Holz mit Gas oder Hitze behandelt, die Rinde entfernt – „jedes Jahr erneut getötet“, wie es im Text heisst. Redaktorin Ramona Koller von der Appenzeller Zeitung erzählt im Gespräch mit Mark Schoder die Geschichte eines Brauchs, der seine gewohnte Umgebung verliess – und dabei zum Fall für Spediteure, Anwältinnen und Diplomaten wurde. Eine Geschichte über Tradition und Transformation. Und über die Frage, ob das Bloch nach 15 Jahren Weltreise wieder heimfindet – oder ob seine Geschichte gerade erst beginnt. Wo liegen die Ursprünge des Blochs – Holzbrauch oder Fruchtbarkeitsritual? Was bleibt von einem Brauch übrig, wenn nur noch der Baumstamm reist – ohne Blochmannschaft, ohne Kontext? Warum hing das Bloch jahrelang in Häfen fest? Wer bezahlte die rund 120’000 Franken für die Odyssee? Und was kommt zurück in die Ostschweiz: derselbe Stamm – oder ein gezeichnetes Relikt seiner Reise? Mehr Artikel zum Thema:Die absurde Geschichte eines Baumstamms auf Weltreise: Das Urnäscher Bloch ist zurück – und hängt schon wieder fest15 Jahre unterwegs: Das Urnäscher Bloch steht kurz vor der HeimkehrRegen, Rauch und Reiter – das Urnäscher Bloch wird durchs Hinterland gezogen      
Seit dem Kriegsausbruch vom Samstag sitzen mehrere Hunderttausend Schweizerinnen und Schweizer im Mittleren Osten fest. Wegen der Bombardements ist der Luftraum gesperrt, nur vereinzelt konnten Maschinen ausfliegen. Gleichzeitig steht die Schweizer Botschaft in Teheran im Fokus. Sie vertritt als sogenannte Schutzmacht die Interessen der USA im Iran – und übermittelt Botschaften zwischen den beiden Staaten.   Zuständig ist das Aussendepartement von Bundesrat Ignazio Cassis. Es muss sich um die gestrandeten Touristinnen und Touristen kümmern – und die guten Dienste der Schweiz aufrechterhalten.   Inlandredaktor Stefan Bühler sagt: «Mit den guten Diensten übernimmt die Schweiz streng genommen nur eine Briefträgerinnenfunktion zwischen Iran und den USA – manchmal ist es aber doch mehr.» Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» erzählt er ausserdem von einem sonderbaren Interview, das er 2012 mit einem der höchsten Vertreter des iranischen Regimes in Bern geführt hat. Lesen Sie mehr zum Thema: «Schlechte Dienste für das iranische Volk»: Kritik an Schweizer Vermittlung zwischen USA und Iran Newsblog++Hisbollah-Funktionär kündigt «offenen Krieg» mit Israel an Cassis über die Botschaft in Iran: «Die Lage ist geprägt von der Angst vor den deutlich hörbaren Mörsergranaten»   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host: Benjamin Rosch Gast: Stefan Bühler Kontakt: podcast@chmedia.ch
Krieg im Nahen Osten: Die USA und Israel greifen Iran an, Teheran antwortet mit Raketen auf Israel. CH-Media-Kriegsreporter Kurt Pelda berichtet aus Tel Aviv über Luftalarme, Iron Dome, Einschläge – und eine Bevölkerung, die mit erstaunlicher Routine reagiert. Im Podcast ordnet er zudem die geopolitischen Folgen ein: von steigenden Ölpreisen über Russlands Schwäche bis zu möglichen Machtverschiebungen im Iran.
Mohsen Massoudi organisierte in seiner Heimatstadt nahe Isfahan Proteste im Zuge der Bewegung «Frauen, Leben, Freiheit». Als der iranische Geheimdienst bei seiner Mutter erschien, fürchtete er um sein Leben und floh. Heute lebt er im Appenzellerland – und setzt seinen Protest fort. Über eine Online-Petition sammelt er Unterschriften mit dem Ziel, den Bundesrat dazu zu bewegen, die iranische Botschaft in Bern zu schliessen und diplomatische Beziehungen abzubrechen. Der Fall zeigt, wie stark internationale Konflikte bis in die Ostschweiz wirken. Die Schweiz spielt im Verhältnis zwischen den USA und Iran eine besondere Rolle: Seit 1979 vertritt sie die amerikanischen Interessen in Teheran. Für Massoudi ist klar: Das Regime müsse international isoliert werden. Militärische Eskalationen lehnt er ab – er setzt auf politischen und diplomatischen Druck.
Zurück auf Feld 1: Das Oberste Gericht hat die von Donald Trump verhängten Strafzölle auf Importwaren für rechtswidrig erklärt. Doch die Reaktion des US-Präsidenten folgte umgehend: Neue Strafzölle wurden erlassen – zunächst in Höhe von 10 Prozent, später 15 Prozent, befristet auf 150 Tage. Wie es danach weitergeht, ist offen. Was hingegen sicher ist, ist die Unsicherheit. Wer mit den USA Handel treibt, weiss heute nicht, welche Regeln morgen gelten. Was bedeutet das für die Schweizer Exportindustrie? Welche Auswirkungen hat das auf die Verhandlungen des Bundesrates mit der US-Regierung über ein mögliches Zollabkommen? Und was heisst all das für die wirtschaftliche Zukunft der Schweiz? Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» von CH Media sagt Florence Vuichard, Chefin des Wirtschaftsressorts: «Die Schweiz konnte mit dem Machtgebaren der USA nie gut umgehen, das ist nicht erst seit Trump so.» Lesen Sie hier mehr zum Thema:  Zoll-Chaos in den USA: Folgen für die Schweizer Wirtschaft Trump verliert seine wichtigste Waffe Nach Gerichtsurteil: Linke will Verhandlungen abbrechen   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Florence Vuichard Kontakt: podcast@chmedia.ch
Worum geht’s? Am 8. März stimmt die Schweiz über die «Halbierungsinitiative» ab. Patrik Müller spricht mit SRG-Generaldirektorin Susanne Wille über den Abstimmungskampf, Kritik an der SRG und die geplante Transformation. Kernaussagen von Susanne Wille 200 Franken reichen nicht: Wille sagt, die Initiative bedeute eine Halbierung der Mittel; sie nennt –500 Mio. aus der Medienabgabe, –150 Mio. aus der Unternehmensabgabe sowie wegbrechende Werbegelder. Konsequenz laut Wille: Mit der Hälfte der Mittel sei das heutige viersprachige Angebot nicht mehr möglich; sie spricht vom Ende der heutigen Service-public-Leistung. Wofür das Geld eingesetzt wird: Wille sagt, rund die Hälfte der Beiträge fliesse in die Information. Warum die Umfragen knapp sind: Die Initiative wirke «verführerisch», weil sie suggeriere, mit etwas weniger gehe es schon. Gleichzeitig müsse Journalismus besser erklärt werden (Themensetzung, Entscheide, Aufwand). «Ich kommuniziere nicht taktisch»: Wille wehrt sich gegen den Vorwurf, konkrete Folgen als Drohung zu formulieren, und betont betriebswirtschaftliche Logik: Wenn man halbieren müsse, gehe es an teure Kostenblöcke wie Studios/Produktion. Transformation der SRG: Wille beschreibt die SRG als früher stärker dezentral gewachsen; sie wolle «zusammenrücken», Synergien nutzen und das Medienhaus «neu bauen» – bei laufendem Betrieb. Personal & Sparen: Wille verweist darauf, die SRG habe seit 2018 100 Mio. gespart; der Personalbestand sei über 20 Jahre ungefähr gleich gewesen, in den letzten zehn Jahren etwas gesunken; nun gehe er nochmals um 900 Vollzeitstellen runter. UKW-Entscheid: Wille sagt, sie habe früh angekündigt, den Entscheid zu überprüfen; als sich die Rahmenbedingungen änderten, sei die SRG zurück auf UKW gegangen und habe sich für die Verärgerung entschuldigt. Lohn-Debatte: Wille nennt das «nicht vermittelbar», hält aber fest: In der Abstimmung gehe es nicht um ihren Lohn, sondern um den Auftrag eines viersprachigen Medienhauses. SRG vs. Private: Wille spricht von einem «jahrzehntelangen Krieg», der beiden geschadet habe, und plädiert für Zusammenarbeit (z.B. Teilen von Rohmaterial). Sie warnt davor zu glauben, der Markt ersetze automatisch SRG-Leistungen – gerade in kleineren Sprachräumen. Vorwurf «zu links/zu rechts»: Wille sagt, der Vorwurf untergrabe Vertrauen. Sie verweist auf Ombudsstellen/UBI (unter 1% der Beanstandungen münde in eine UBI-Verurteilung) und betont Vielfalt auch bei Bildungswegen. KI & Vertrauen: KI sei Chance und Risiko; es brauche Transparenz und stärkeres Faktenprüfen, weil die Unterscheidung von echt/manipuliert schwieriger werde. Junge erreichen: Wille nennt Formate wie SRF News und spezifische Reportageformate, spricht von einer neuen Live-/Streaming-Plattform und sagt: Die Initiative verhindere die «digitale SRG». (rar)
Trotz 200- bis 300-Franken-Menüs kämpfen viele Gourmetrestaurants ums Überleben. Die Margen sind minimal, die Kosten hoch – und immer öfter braucht es vermögende Investoren im Hintergrund. Jürg Ackermann, stellvertretender Chefredaktor des St. Galler Tagblatts, sagt: «Gutes Essen und ein gleich gutes Geschäft – dieses Prinzip gilt nicht mehr.»Warum bleiben in der Spitzengastronomie oft nur ein bis zwei Prozent Marge?Weshalb investieren Unternehmer trotzdem Millionen in Hotels und Gourmet-Tempel?Wie wichtig sind Mischrechnungen mit Hotels oder finanzstarke Mäzene?Was unterscheidet erfolgreiche Ausnahmebetriebe von jenen, die scheitern?Und ist Spitzengastronomie heute noch ein Geschäftsmodell – oder vor allem Prestige und Leidenschaft?Mehr Artikel zum Thema:Ostschweizer Unternehmer investieren Dutzende Millionen in die SpitzengastronomieAuch George Clooney und Roger Federer assen schon hier – wie der «Gupf» ein Spitzenlokal mit Ausstrahlung wurdeDer neue Gault-Millau ist da: Das sind die Auf- und Absteiger in der OstschweizEinmal im Jahr sollten wir uns ein Spitzenrestaurant schenken und 500 Franken für ein Menü ausgebenHost und Produzent: Mark SchoderGast: Jürg Ackermann
Ferien an der Ostsee beginnen mit einer Mitteilung der Deutschen Bahn früh am Morgen: «Ihr Zug fährt pünktlich.» In Bern macht sich Othmar von Matt, Inlandredaktor von CH Media, auf den Weg. Was er noch nicht weiss: Seine Reise wird fünf Stunden länger dauern als im Fahrplan vorgesehen.Das ist allerdings deutlich weniger, als die Rückreise in Anspruch nehmen wird. Und es ist nur eine von zahlreichen Episoden, die Bahnfahrer von Matt zu erzählen weiss. Dabei kommt schon mal ein Zug vor, der auf seinen Lokführer wartet, ein Phantom-Blitz, der eine Strecke lahmlegt - und eine Nacht irgendwo im Nirgendwo.Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt von Matt: «Die Lokführer und Zugbegleiterinnen sind das Rückgrat der Deutschen Bahn, wie die alle diese Krisen meistern, ist oft sehr gut.» Trotzdem empfiehlt er, für Reisen mit der Deutschen Bahn einen Notvorrat einzupacken: «Wasser und etwas zu essen, weil man nie weiss, was passiert.»Lesen Sie mehr zum Thema:Zugsausfälle in Basel sollen an Blitz liegen – doch das ist laut Kachelmann unmöglichDie Deutsche Bahn zockt im Bistro Schweizer Kunden abMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeileHost und Produzentin: Stefan BühlerGast: Othmar von MattKontakt: podcast@chmedia.ch
Ein 18-Jähriger aus Appenzell wird Opfer einer perfiden Betrugs-Masche: Nach einem harmlosen Videoanruf taucht plötzlich ein täuschend echtes Porno-Video von ihm auf – erstellt mit Deepfake-Technologie. Der Täter fordert 1000 Franken und droht, das Video an alle Instagram-Freunde zu schicken. Wie funktionieren solche Deepfakes? Wie realistisch sind sie wirklich? Und wie schützt man sich vor dieser neuen Form der digitalen Erpressung? Darüber spricht Raphael Rohner mit Manuel Fässler von der «Appenzeller Zeitung».
Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der zweiten Tranche der Epstein-Files zeigt sich: Die Datenmenge ist gewaltig, die grossen Enthüllungen bleiben bislang aus. Drei Millionen Seiten, über 100'000 Bilder und tausende Videos liefern vor allem ein Bild weit verzweigter Netzwerke. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» versuchen wir unserem Auslandredaktor Bojan Stula einen Überblick über den aktuellen Stand zu schaffen. Warum fehlt weiterhin das grosse Gesamtbild? Welche Rolle spielten Einfluss, Geld und internationale Kontakte? Werden weitere Veröffentlichungen doch noch konkrete strafrechtliche Folgen haben?Welche prominenten Namen tauchen in der zweiten Tranche neu oder erneut auf?Gibt es bislang belastbare Beweise für strafbare Handlungen prominenter Personen?Weshalb steht besonders das britische Umfeld unter Druck?Welche Hinweise gibt es auf internationale Einflussnahme oder geopolitische Dimensionen?Warum konnte Epstein trotz früher Hinweise jahrzehntelang weitermachen?Können europäische Ermittlungen mehr zutage fördern als die Behörden in den USA?Artikel zum ThemaDer Fall Epstein: Für die Mächtigen gelten andere RegelnDie neue Brisanz der Epstein-Files: Eine Übersicht für alle, die den Durchblick verloren habenExtreme Anschuldigungen gegen Trump, und auch Elon Musk ist in den neuen Epstein-Files – das ist bekanntMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Bojan Stula
In Städten wie Zürich oder Genf sind Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen längst Alltag. Die Wohnungsnot in der Schweiz spitzt sich zu, während Mietpreise rasant steigen und der Traum vom Eigenheim für junge Paare immer unerreichbarer wird.Doch wer trägt die Verantwortung für diese Entwicklung? Sind es zu strenge Baugesetze, mächtige Immobilienkonzerne oder die Zuwanderung? Und warum gelingt es der Politik seit Jahren nicht, wirksame Lösungen gegen die Wohnungskrise zu finden?Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Inlandredaktor Christoph Bernet: «Es gibt zu wenige Wohnungen, und jene, die frei werden, sind für viele zu teuer.»Lesen Sie mehr zum Thema:  Dichtestress ade? – Die Schweizer Bevölkerung will zusammenrückenNach SRF-Dok: Bauunternehmer spendet für Halbierungs-InitiativeWohndirektor des Bundes über Zuwanderung, hohe Mieten und Verdichtung Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Christoph BernetKontakt: podcast@chmedia.ch 
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