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Author: CH Media

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Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
#Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia
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Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der zweiten Tranche der Epstein-Files zeigt sich: Die Datenmenge ist gewaltig, die grossen Enthüllungen bleiben bislang aus. Drei Millionen Seiten, über 100'000 Bilder und tausende Videos liefern vor allem ein Bild weit verzweigter Netzwerke. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» versuchen wir unserem Auslandredaktor Bojan Stula einen Überblick über den aktuellen Stand zu schaffen. Warum fehlt weiterhin das grosse Gesamtbild? Welche Rolle spielten Einfluss, Geld und internationale Kontakte? Werden weitere Veröffentlichungen doch noch konkrete strafrechtliche Folgen haben?Welche prominenten Namen tauchen in der zweiten Tranche neu oder erneut auf?Gibt es bislang belastbare Beweise für strafbare Handlungen prominenter Personen?Weshalb steht besonders das britische Umfeld unter Druck?Welche Hinweise gibt es auf internationale Einflussnahme oder geopolitische Dimensionen?Warum konnte Epstein trotz früher Hinweise jahrzehntelang weitermachen?Können europäische Ermittlungen mehr zutage fördern als die Behörden in den USA?Artikel zum ThemaDer Fall Epstein: Für die Mächtigen gelten andere RegelnDie neue Brisanz der Epstein-Files: Eine Übersicht für alle, die den Durchblick verloren habenExtreme Anschuldigungen gegen Trump, und auch Elon Musk ist in den neuen Epstein-Files – das ist bekanntMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Bojan Stula
In Städten wie Zürich oder Genf sind Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen längst Alltag. Die Wohnungsnot in der Schweiz spitzt sich zu, während Mietpreise rasant steigen und der Traum vom Eigenheim für junge Paare immer unerreichbarer wird.Doch wer trägt die Verantwortung für diese Entwicklung? Sind es zu strenge Baugesetze, mächtige Immobilienkonzerne oder die Zuwanderung? Und warum gelingt es der Politik seit Jahren nicht, wirksame Lösungen gegen die Wohnungskrise zu finden?Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Inlandredaktor Christoph Bernet: «Es gibt zu wenige Wohnungen, und jene, die frei werden, sind für viele zu teuer.»Lesen Sie mehr zum Thema:  Dichtestress ade? – Die Schweizer Bevölkerung will zusammenrückenNach SRF-Dok: Bauunternehmer spendet für Halbierungs-InitiativeWohndirektor des Bundes über Zuwanderung, hohe Mieten und Verdichtung Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Christoph BernetKontakt: podcast@chmedia.ch 
Jahrzehntelang wurde die Medizin an Männern erforscht, mit der Folge, dass Frauen zwar länger leben, jedoch bei deutlich schlechterer Gesundheit. Diese Ungleichheit kostet nicht nur Gesundheit, sondern auch Geld: Eine gerechtere Medizin könnte das weltweite Wachstum um eine Billion US-Dollar steigern. Nun soll ein Schweizer Forschungsprogramm diesen blinden Fleck schliessen.«Vor allem die Sexualhormone sind der Grund, weshalb Männer und Frauen unterschiedlich erkranken», sagt Annika Bangerter, Wissenschafts-Journalistin bei CH Media. An Gendermedizin profitieren aber nicht nur Frauen.Welche Krankheiten sind «typisch Frau»? Welche Vorreiterrolle hat die Schweiz in diesem Forschungsfeld? Und warum wurde der Mann als «medizinische Norm» definiert? Mehr Artikel zum Thema: Fehlendes Wissen zur Gesundheit von Frauen: Der blinde Fleck in der Medizin kommt uns teuer zu stehenGender-Expertin: «Auch Männer werden in der Medizin vernachlässigt» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Kontakt: podcast@chmedia.ch   
Der Bundesrat gibt grünes Licht für den Durchgangsbahnhof Luzern – zumindest für die erste Etappe. Mit insgesamt rund fünf Milliarden Franken handelt es sich um eines der grössten Bahnprojekte der kommenden Jahrzehnte. Der neue unterirdische Bahnhof soll das chronisch überlastete Nadelöhr im Herzen der Zentralschweiz entschärfen und den Bahnknoten Luzern fit machen für den nationalen und internationalen Verkehr.Doch was genau ist beim Durchgangsbahnhof geplant? Weshalb reicht das Projekt weit über Luzern hinaus und betrifft das ganze Schweizer Bahnnetz? Warum wird der Bahnhof nur etappenweise gebaut, obwohl Fachleute den Vollausbau empfehlen?Wie funktioniert ein Bahnhof unter dem See? Weshalb ist Luzern heute ein Engpass für die Bahn? Was hat das Projekt mit der Nord-Süd-Achse zu tun? Und wann werden die ersten Züge tatsächlich unter Luzern durchfahren?Weitere Artikel zum ThemaBundesrat gibt grünes Licht für den Durchgangsbahnhof LuzernDurchgangsbahnhof Luzern: Alles, was Sie zum Jahrhundertprojekt wissen müssenKanton Luzern rechnet während Bauzeit des Durchgangsbahnhof mit Einschränkungen im öffentlichen VerkehrMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Robert Knobel
Ein kleines Propellerflugzeug über dem Atlantik. Unter ihm: endlose blaue Weite. Irgendwo dort draussen treibt seit Tagen ein Flüchtlingsboot – vielleicht noch mit Überlebenden an Bord, vielleicht nicht mehr. Eine Appenzeller Stiftung hebt ab, um zu suchen. Auf einer der tödlichsten Fluchtrouten der Welt.In dieser Folge von «Hinter der Schlagzeile» spricht Host Mark Schoder mit Samuel Ryter, Redaktor bei der Appenzeller Zeitung. Ryter war für eine Reportage auf Gran Canaria unterwegs – im Suchflugzeug der Ausserrhoder Stiftung Humanitarian Pilots Initiative, bei Helferinnen und Helfern der Seenotrettung und bei Menschen, die die gefährliche Überfahrt über den Atlantik überlebt haben.Was bedeutet es, über dem offenen Atlantik nach einem Flüchtlingsboot zu suchen?Warum organisiert ausgerechnet eine Stiftung aus dem Appenzellerland Suchflüge über einer der tödlichsten Fluchtrouten der Welt?Wie kann eine Ferieninsel wie Gran Canaria gleichzeitig Urlaubsparadies und Schauplatz einer unsichtbaren humanitären Krise sein?Wo liegen die Grenzen privater Seenotrettung?Was passiert mit den Menschen, die die Überfahrt überleben?Ein Gespräch über Migration jenseits der Schlagzeilen. Und über das, was wir sehen – und was wir lieber nicht sehen.Mehr Artikel zum Thema:Engel über der Todesroute: Eine Appenzeller Stiftung sucht Flüchtlingsboote im AtlantikSchliesst er die Augen, sieht er die Boote: Der Gaiser Fabio Zgraggen rettet Flüchtlinge im Mittelmeer – ab Februar startet er Suchflüge über dem Atlantik«Es wird das tödlichste Jahr seit langem»: Wie Fabio Zgraggen aus Gais im Mittelmeer nach Flüchtlingsbooten suchtHost und Produzent: Mark SchoderGast: Samuel RyterFeedback, Anregungen oder Fragen zur Sendung?Schreibt uns an podcast@chmedia.ch
Liechtenstein galt lange als «Las Vegas der Alpen»: Acht Casinos für rund 40’000 Einwohner – ein Magnet für Spielerinnen und Spieler aus der Schweiz. Doch seit dem Austausch der Sperrlisten zwischen der Schweiz und Liechtenstein hat sich die Lage drastisch verändert. Im Podcast sprechen Volontärin Viviana Troccoli und Praktikantin Carla Kehrer über ihre grosse Recherche zur Casino-Branche. Sie zeigen, warum viele gesperrte Spieler trotz neuer Regeln weiterzocken können, welche Ausweichmöglichkeiten es in Deutschland, Österreich und im Internet gibt – und weshalb illegale Online-Casinos besonders gefährlich sind. Die beiden Journalistinnen berichten von schwierigen Recherchen, verschlossenen Casino-Betreibern und erschreckenden Zahlen: Allein über 100’000 gesperrte Personen können nicht mehr nach Liechtenstein ausweichen. Gleichzeitig existieren Tausende illegale Online-Casinos ohne Spielerschutz, die gezielt suchtgefährdete Menschen ansprechen. Ein Gespräch über Spielsucht, politische Versäumnisse, grenzüberschreitende Schlupflöcher – und darüber, wie nah diese Problematik auch der Ostschweiz ist.
Mit der Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug» steht nicht nur eine Reduktion der Haushaltsabgabe von 335 auf 200 Franken zur Abstimmung, sondern eine grundlegende Weichenstellung für das öffentlich-rechtliche Radio und Fernsehen in der Schweiz.  Für Francesco Benini, Reporter und Blattmacher bei CH Media, ist klar, dass ein Ja einschneidende Konsequenzen hätte. «Von der SRG werden Leistungen erbracht, die im freien Markt so nicht erbracht würden.»Warum verlangen die Initianten eine so drastische Kürzung des SRG-Budgets? Welche Aufgaben erfüllt die SRG heute? Welche Programme würden bei einem Ja wegfallen?Und was würde eine Annahme der Initiative für die Informationsversorgung und den Zusammenhalt in der Schweiz bedeuten?Artikel zum Thema«Das Land würde sehr viel verlieren»: So warnt Susanne Wille vor einem Ja zur Halbierungsinitiative«Gute Nacht, verlässliche Information»: So warnen Gegner vor der SRG-HalbierungHalbierung der SRG: Ja-Kampagne startet verzagt – will sie gar nicht gewinnen?Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe Gwerder  Gast: Francesco Benini
Sie ist die beliebteste Steuer der Schweizer Politikerinnen und Politiker - die Mehrwertsteuer. Und sie kommt immer dann ins Spiel, wenn zusätzliche Aufgaben auf den Bund zukommen: Verteidigungsminister Martin Pfister möchte damit die Armee aufrüsten, Sozialministerin Elisabeth Baume-Schneider die 13. AHV-Rente finanzieren. Ausgehandelt wurde ihre Einführung von einer einflussreichen Gruppe von Spitzenpolitikern vor über 30 Jahren beim Kutteln-Essen in einem Berner Restaurant. Heute bezahlen wir sie mit jeder Banane, dem neuen Auto und mit jedem Blumenstrauss, den wir kaufen. Warum ist die Mehrwertsteuer bei unseren Politikerinnen und Politikern so beliebt?Wofür wird sie eingesetzt?Und müssen wir bald auf jedem T-Shirt und jedem neuen Paar Schuhe noch viel mehr Mehrwertsteuer zahlen?Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Doris Kleck, stellvertretende Chefredaktorin von CH Media: "Für die Politik ist es eine angenehme Steuer, weil die Leute es im Alltag kaum merken, wenn sie sie bezahlen - übers Jahr läppert aber viel Geld zusammen."Lesen Sie hier mehr zum Thema: Krötenschlucken für die AHV: Kaum jemand ist glücklich mit der FinanzierungKampf zwischen Finanzen und Sicherheit: «Wenigstens können wir Putin die Schweiz schuldenfrei übergeben»Ministeuer mit Milliardenwirkung: So viel Mehrwertsteuer zahlen Sie im MonatHöhere Mehrwertsteuer zugunsten der Armee: Bundesrat hat Sympathien dafür Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Doris KleckKontakt: podcast@chmedia.ch 
Die Debatte um eine angebliche Impfpflicht im Kanton St. Gallen sorgt schweizweit für Aufregung. Ostschweiz-Redaktor Jochen Tempelmann erklärt im Podcast, warum es sich dabei nicht um eine generelle Impfpflicht handelt, sondern um ein eingeschränktes Impfobligatorium für spezielle Situationen – wie es in vielen Kantonen längst existiert. Er zeigt auf, wie Missverständnisse, Halbwahrheiten und eine missglückte Kommunikation des Kantons die Diskussion eskalieren liessen, und spricht über Faktenchecks, Medienkritik und den Umgang mit emotionalen Reaktionen in den sozialen Medien.
Finanztipps für «passives Einkommen» – angeblich von Bundesrätin Karin Keller-Sutter oder anderen prominenten Köpfen – sind aktuell eine weitverbreitete Betrugsmasche. Bundeshausredaktor Othmar von Matt erklärt, wie gefälschte «Medienartikel» mit bekannten Logos Vertrauen schaffen und Nutzerinnen und Nutzer dazu bringen sollen, sich zu registrieren und mindestens 250 Franken zu überweisen. Die Plattformen und «Pressekonferenzen» sind frei erfunden – wer zahlt, verliert sein Geld. Hinter den Anzeigen steht vermutlich international organisierte Kriminalität. Was hilft: skeptisch bleiben, nicht klicken, nicht zahlen, Anzeigen melden.
In der Weltpolitik bahnt sich gerade ein historischer Umbruch an: Donald Trump stellt mit seinen Ansprüchen auf Grönland die westliche Partnerschaft zwischen Europa und den USA grundsätzlich in Frage. Nun kommt er ans WEF in Davos, wo auch die Staatschefs der grossen europäischen Mächte vertreten sind. Raufen sich die Mächtigen nochmal zusammen - oder bricht der Westen auseinander, wie das der Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister befürchtet? Heikel wird Trumps Besuch auch für die Schweiz: Wie CH Media publik gemacht hat, will der US-Präsident die Eidgenossenschaft im umstrittenen Friedensrat für Gaza dabeihaben. Das Aussendepartement von Ignazio Cassis prüft das unerwünschte Angebot - wohl vor allem, um Zeit zu gewinnen. Doch wie viel Geduld hat Trump mit Bern?Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media, am Tag vor dem Besuch des US-Präsidenten: «Trump ist wie eine dunkle Gewitterwolke, die sich auf Davos zu bewegt.»Lesen Sie hier mehr zum Thema:«Er wird am WEF alles auf den Kopf stellen»: Davos zittert vor TrumpFlugzeug mit Operationssaal und «The Beast»: Trumps Tross – so reist der US-Präsident ans WEF nach DavosMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Patrik MüllerKontakt: podcast@chmedia.ch 
Radarwarnungen auf Facebook sind in der Schweiz seit Jahren verboten – trotzdem boomen entsprechende Seiten mit zehntausenden Followern. Im Kanton Thurgau hat die Polizei nun durchgegriffen und im Zuge der Ermittlungen umfangreiche Nutzerdaten von Facebook ausgewertet. Betroffene fühlen sich überwacht und fragen sich, wie weit Strafverfolgungsbehörden gehen dürfen.«Die wissen eigentlich alles, wenn sie wollen», sagt Ostschweiz-Reporter Raphael Rohner von CH Media im Podcast. Er erklärt, wie einfach es für Strafverfolgungsbehörden offenbar ist, bei Meta an detaillierte Informationen zu gelangen – und weshalb der eigentliche Schock für die Betroffenen weniger die Busse als vielmehr der tiefe Einblick ins private digitale Leben war.Welche Daten hat Meta tatsächlich an die Polizei weitergegeben? Ab wann macht man sich mit Radarwarnungen auf Social Media strafbar? Und wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Strafverfolgung und unverhältnismässiger Überwachung?Mehr Artikel zum Thema:«Wir fühlen uns ausspioniert» – Kantonspolizei Thurgau durchleuchtet Facebook-Profile von Radar-WarnernDeutsche Website publiziert Aargauer Blitzer-Warnungen – ist das illegal?Blitzer-Warnungen auf Facebook: Aargauer verpetzen sich nichtMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Raphael Rohner
Viele Menschen sparen ein Leben lang für ihre Pension – und verlieren am Ende alles. Genau das ist Hunderten Anlegerinnen und Anlegern in der Ostschweiz und darüber hinaus passiert. Recherchen des St. Galler Tagblatts zeigen, wie mehrere Vermögensberater ältere Kundinnen und Kunden dazu brachten, ihr Vorsorgegeld in angeblich sichere Obligationen zu investieren. Versprochen wurden stabile Renditen von vier bis fünf Prozent. Tatsächlich entpuppten sich die Anlagen als hochriskant – und brachen mit dem Konkurs der beteiligten Firmen vollständig zusammen.Im Zentrum steht eine Liechtensteiner Firmengruppe namens Identec. Ursprünglich im Hightech-Bereich tätig, gründete sie immer neue Tochtergesellschaften, deren einziger Zweck offenbar darin bestand, über Obligationen frisches Geld zu beschaffen. Mit diesen Mitteln wurden frühere Renditeversprechen bedient – ein klassisches Ponzi-System, wie ein Rechtsgutachten festhält. Das eigentliche Geschäft habe kaum Einnahmen generiert, Liquidität sei praktisch nie vorhanden gewesen.Besonders brisant: Die betroffenen Anleger investierten nicht direkt, sondern über Vermögensberater, denen sie vertrauten. Auf Gläubigerlisten tauchten bestimmte Berater auffallend häufig auf – darunter Firmen aus der Ostschweiz. Trotz klarer Warnsignale wie dauernder Überschuldung oder fehlendem Cashflow sollen die Risiken nicht ausreichend geprüft worden sein. Als Beleg für die Seriosität wurden teils sogar PR-Artikel beigelegt.Noch problematischer: Nach einem zweiten Konkursfall – diesmal bei der Solarfirma Sun Contracting – wandten sich einzelne Vermögensberater erneut an ihre geschädigten Kunden. In Online-Seminaren wurde ihnen nahegelegt, weiteres Geld in ein neues Projekt zu investieren, um Verluste «Schritt für Schritt zurückzuholen». Für viele Betroffene wirkte das wie der Versuch, den Schock auszunutzen und nochmals Kapital zu beschaffen.Juristisch bleibt die Lage schwierig. Zwar können Forderungen im Konkursverfahren angemeldet werden, doch die Chancen auf Rückzahlungen sind gering. Wer rechtlich gegen Berater vorgehen will, muss Zeit, Geld und Nerven investieren. Die Recherchen zeigen vor allem eines: Wie verletzlich Menschen sind, wenn sie sich in Finanzfragen auf vermeintliche Profis verlassen – und wie gross der Schaden ist, wenn dieses Vertrauen missbraucht wird. (rar)
Leere Gestelle, fehlende Markenprodukte und immer öfter der Hinweis «Lieferunterbruch»: Wer bei der Migros einkauft, merkt, dass sich etwas verändert hat. Hinter den Kulissen liefert sich der Grossverteiler harte Preisverhandlungen mit internationalen Markenherstellern – und geht dabei bewusst das Risiko ein, Kundinnen und Kunden zu verärgern.«Die Auslistungen zeigen, dass es der Migros ernst ist», sagt Wirtschaftsredaktor Benjamin Weinmann im Podcast. «Sie will günstiger wahrgenommen werden – darf dabei aber ihre Kundschaft nicht verlieren.»Warum legt sich die Migros gleichzeitig mit so vielen grossen Markenherstellern an? Welche Rolle spielen Aldi und Lidl im verschärften Preiskampf? Und kann diese Strategie für die Migros am Ende nach hinten losgehen?Artikel zum ThemaLeere Mayonnaise-Regale bei der Migros: Das steckt dahinterLeere Regale: Jetzt legt sich Migros mit Top-Marken wie Pepsi und Toblerone anLeere Schoggi-Regale: Zwischen der Migros und Lindt kommt es zum EklatWo sind all die Dosen hin? Bei der Migros fehlt plötzlich Coca-Cola im RegalMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:  [Hinter der Schlagzeile](https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile)Host und Produzentin: Zoe GwerderGast: Benjamin Weinmann
Zwei Wochen nach dem verheerenden Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana mit 40 Todesopfern und 116 teils schwer verletzten jungen Menschen rückt die juristische und politische Aufarbeitung ins Zentrum.Während das Land am 9. Februar, dem nationalen Trauertag, der Opfer gedachte, fällte die Walliser Staatsanwaltschaft in Sitten einen ersten markanten Entscheid: Die Betreiber der Bar, Jacques und Jessica Moretti, wurden einvernommen. Jacques Moretti wurde anschliessend in Untersuchungshaft genommen, wegen Fluchtgefahr.Warum erfolgte die Verhaftung erst neun Tage nach dem Brand?Was ist über das Betreiberpaar bekannt?Welche Verantwortung tragen Gemeinde und Kanton bei Bewilligungen, Kontrollen und Sicherheitsauflagen?Und ist die Walliser Staatsanwaltschaft dieser ausserordentlichen Aufgabe überhaupt gewachsen? Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Reporter Kari Kälin: «Die Staatsanwaltschaft Wallis sollte die Tür offen lassen, nötigenfalls Hilfe von Aussen anzunehmen.»Lesen Sie hier mehr zum Thema:Einst an der Seite von Sacha Baron Cohen – heute im Zentrum der Ermittlungen: Wer ist Jessica Moretti?Fatale Brände in Diskotheken: Die Ursachen sind fast immer die gleichenNach der Feuer-Katastrophe: Wenn sich Wut in die unermessliche Trauer mischtMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Kari KälinKontakt: podcast@chmedia.ch 
Australien verbietet TikTok, Instagram und Snapchat für unter 16-Jährige – ein radikaler Schritt, der weltweit für Diskussionen sorgt. Doch schützt ein Social-Media-Verbot Kinder wirklich? Oder schafft es neue Probleme?Im Podcast spricht Raphael Rohner mit Alexandra Pavlovic, Chefin Social Media bei CH Media, über Risiken von Algorithmen, Fake News, Gewaltvideos und die wachsende Überforderung junger Menschen im Netz. Es geht um Medienkompetenz, Verantwortung von Tech-Konzernen, die Rolle der Eltern – und warum Verbote allein kaum die Lösung sind. Dazu kommen Stimmen aus der Bevölkerung, die zeigen, wie gespalten die Gesellschaft beim Thema Social Media ist. (rar)Lesen Sie hier mehr zum Thema: Australien greift durch – wäre ein Social-Media-Verbot auch in der Schweiz sinnvoll? – Eine UmfrageTikTok und Co.: Australien verbietet Social Media für Jugendliche – kann das gut gehen? Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Raphael Rohner
US-Präsident Donald Trump hat mit einer militärischen Kommandoaktion in Venezuela international für Aufsehen gesorgt. US-Spezialeinheiten nahmen den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro fest und brachten ihn in die Vereinigten Staaten. Der Eingriff markiert eine neue Eskalationsstufe in Trumps Aussenpolitik – und wirft Fragen über seine langfristigen Ziele auf.«Trump hat jetzt bewiesen, dass das nicht nur ein Papier ist, sondern dass er es wirklich auch beabsichtigt», sagt der US-Korrespondent von CH Media Renzo Ruf. Die Festnahme Maduros sei Teil einer Sicherheitsstrategie, die den Anspruch der USA untermauere, in der westlichen Hemisphäre notfalls auch mit militärischer Gewalt durchzugreifen.Was will Trump mit dieser Aktion erreichen? Wie geschlossen stehen seine Republikaner hinter dem Vorgehen? Und wie real ist die Gefahr, dass auch Grönland ins Visier der USA gerät – ein Territorium, das zu einer Nato-Macht gehört?Mehr Artikel zum Thema:Trump: «In zwanzig Tagen oder zwei Monaten» – ist jetzt Grönland an der Reihe?«Wir müssen realistisch sein»: Unter diesen Bedingungen will die US-Regierung weiter mit dem Regime in Caracas kooperieren«Ich bin ein anständiger Mann», sagt Maduro vor US-Gericht – Trump will weitere Herrscher stürzenMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Renzo Ruf
Simon Maurer reiste am Neujahrstag als Sonderkorrespondent von CH Media nach Crans Montana. Nur wenige Stunden, nachdem ein schreckliches Feuer in der Bar «Le Constellation» 40 Todesopfer und 116 Verletzte gefordert hatte, viele mit schweren Brandwunden. Die meisten von ihnen waren jünger als 25-jährig. Das jüngste Opfer war ein 14-jähriges Kind.Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» schildert Maurer, wie er das Dorf angetroffen hat. Wie schwierig der Spagat war, zwischen Berichterstattung und Anteilnahme. Er übt Kritik an teils pietätlosen Journalistinnen und Journalisten internationaler Medien. Und er berichtet, wie sich in die unermessliche Trauer der Menschen im Dorf Tag für Tag mehr Wut mischte - auch, weil Recherchen Ungereimtheiten bei den Brandschutzkontrollen durch die Behörden zutage förderten. Lesen Sie hier mehr zum Thema: Videokommentar des CH-Media-Sonderkorrespondenten: «Die Party war beliebt – Kritik an  Brandschutzmassnahmen»Wieso die Brandopfer nun Monate bis Jahre lang tägliche Schmerzen ertragen müssenLokalbesitzer erheben schwere Vorwürfe gegen die Behörden: «Mafiöse Strukturen»Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Simon MaurerKontakt: podcast@chmedia.ch 
Der Aufruf kam am Montagmorgen: Die Bevölkerung muss das Dorf Blatten im Walliser Lötschental innert Stunden verlassen. Rund 300 Personen hatten gerade genug Zeit, das Nötigste einzupacken. Denn hoch über dem Dorf ist das Kleine Nesthorn ins Rutschen geraten. Millionen Kubikmeter Fels und Schutt drohen auf einen Gletscher abzustürzen und diesen im schlimmsten Fall mit ins Tal zu reissen, hinunter auf Blatten. "Die Stimmung im Tal beginnt zu kippen", sagt Inlandredaktorin Léonie Hagen. Die Oberwalliserin verfolgt die Geschehnisse im Lötschental vor Ort.Wie geht es den betroffenen Menschen? Woran liegt es, dass sich der Berg plötzlich so schnell bewegt?Warum ziehen Menschen trotz all der Gefahren das Leben in den Bergen allem anderen vor?Und wie gross ist die Chance, dass die evakuierten Frauen, Männer und Kinder jemals nach Blatten heimkehren können? Mehr Artikel zum Thema: Die wichtigsten Antworten zum drohenden Bergsturz im LötschentalHier ist ein Teil vom Gipfel des Kleinen Nesthorns abgebrochenDer Berg über uns: «Ich filmte weiter. In einem ruhigen Moment merkte ich: Es war nicht der Wind. Ich weinte.» Mehr Folgen von "Hinter der Schlagzeile":Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Léonie HagenKontakt: podcast@chmedia.ch
Er googelte «Leiche versenken» und griff zum Hammer. Was in jener Nacht in Ägeri geschahIn dieser Podcastfolge erfährst du:– Was in der Tatnacht vom 31. August auf den 1. September 2023 in Ägeri geschah– Welche Rolle ein rostiger Hammer, ein Messer und eine geheimnisvolle Grube spielten– Wie sich der mutmassliche Täter vor Gericht verteidigte– Welche Spuren die Google-Suchanfragen hinterliessen– Wie Gerichtsreporterin Kristina Gysi die Stimmung im Saal erlebte Mehr zum Fall und weitere Hintergründe findest du im Artikel der Zuger Zeitung: Versuchter Mord in Ägeri – wollte ein Mann aus Liebe seinen Rivalen töten?Der Gerichtsprozess: Einschlägige Suchanfragen, ein gefälschter Abschiedsbrief und eine ausgehobene Grube: Wollte ein Mann aus Liebe seinen Rivalen töten?- Das Urteil: Täter wegen versuchten Mords zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Zoe GwerderGast:  Kristina GysiKontakt: podcast@chmedia.ch
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