DiscoverNever Mind – Psychologie in 15 Minuten
Never Mind – Psychologie in 15 Minuten
Claim Ownership

Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

Author: Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin

Subscribed: 18,670Played: 353,368
Share

Description

Bleiben oder gehen? Nachgeben oder Konflikt riskieren? Sicherheit wählen oder etwas wagen?

Never Mind ist der Psychologie-Podcast für die Momente, in denen keine Entscheidung eindeutig richtig ist.

In "15 Minuten Psychologie" widmet sich Psychologin und Journalistin Dr. Fanny Jimenez jedem Dienstag einem psychologischen Thema aus dem Alltag – es geht um Beziehungen, Arbeit und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf. In "Gefühlslage" schaut sie zum Ende der Woche gemeinsam mit Coach und Autor Berni Mayer ausgeruht und mit viel Hintergrund auf ein konkretes Dilemma: Warum bleiben wir in Situationen, die uns nicht guttun? Wann ist Zweifel ein wichtiges Signal – und wann hält er uns im Status quo gefangen? Und wie treffen wir Entscheidungen, obwohl uns die letzte Sicherheit fehlt? Die Antworten kommen nicht aus dem Bauch heraus. Never Mind greift aktuelle Studien auf, ordnet den psychologischen Forschungsstand ein und übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in überraschende Perspektiven und konkrete Hilfestellungen für den Alltag.

Für alle, die nicht an zu wenig Optionen scheitern, sondern an zu vielen guten Gründen.

Neue Folgen gibt es jeden Dienstag und Freitag. Jetzt folgen für bessere Entscheidungen in einer Welt ohne eindeutige Antworten.

Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.

Danke fürs Zuhören und Mitdenken!


Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

190 Episodes
Reverse
Wenn der Mensch, den du liebst, in einer Krise steckt und dauerhaft nicht mehr so kann wie früher, verändert das oft auch dein eigenes Leben. Du übernimmst mehr, gemeinsame Pläne richten sich nach seinem Befinden oder seiner Gesundheit – und irgendwann fragst du dich vielleicht: Darf ich eigentlich erschöpft sein, obwohl es meinem Partner objektiv schlechter geht?In dieser Folge sprechen Fanny und Berni darüber, wie Paare mit einer Krise oder chronischen Erkrankung umgehen können, ohne dass aus Partnerschaft irgendwann nur noch Versorgung wird. Wie viel Ungleichheit darf eine Beziehung aushalten? Darf der gesunde Partner Dinge tun, die dem anderen nicht mehr möglich sind? Welche Erwartungen sind trotz Krankheit legitim? Und was, wenn man merkt: Ich liebe diesen Menschen, aber ich will so nicht mehr weitermachen?Studien:Hou et al. (2025): Dyadic coping and relationship satisfaction among couples with a chronic illness: A meta-analytical actor-partner interdependence model.Weitkamp et al. (2021): Dyadic Coping in Couples Facing Chronic Physical Illness: A Systematic Review.Kowal et al. (2021): Disability as an Interpersonal Experience: A Systematic Review on Dyadic Challenges and Dyadic Coping When One Partner Has a Chronic Physical or Sensory Impairment.Shrout, Weigel & Laurenceau (2024): Couples and concealable chronic illness: Investigating couples' communication, coping, and relational well-being over time.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nimmst du vieles sehr persönlich? Die Chefin schreibt ungewöhnlich knapp, eine Freundin meldet sich nicht, der Partner ist schlecht gelaunt – und sofort denkst du: Was habe ich falsch gemacht? In dieser Folge geht es darum, warum manche Menschen mehrdeutige Signale schnell auf sich beziehen, welche Rolle die sogenannte Zurückweisungssensibilität und Grübeln dabei spielen. Es geht darum, warum sich unsere erste Interpretation so oft wie die Wahrheit anfühlt. Und darum, mit welchen Fragen man wieder etwas Abstand bekommt, bevor man sich rechtfertigt, entschuldigt oder zurückzieht.Studien:Downey & Feldman (1996): Implications of rejection sensitivity for intimate relationships.Gao et al. (2017): Associations between rejection sensitivity and mental health outcomes: A meta-analytic review.Mor & Inbar (2009): Rejection sensitivity and schema-congruent information processing biases.Gilovich, Medvec & Savitsky (2000): The spotlight effect in social judgment.Stewart, Sorid & Olino (2026): Rumination and Rejection Sensitivity: A Meta-Analysis.Guo (2022): Reflect on emotional events from an observer's perspective: a meta-analysis of experimental studies.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr Börsenwissen führt automatisch zu besseren Entscheidungen. Wer seine Emotionen kennt, handelt rationaler. Und bei Verlusten ist Nichtstun meistens die beste Strategie. Klingt alles plausibel – stimmt alles aber nur teilweise. Denn am Finanzmarkt spielt die Psychologie eine größere Rolle, als viele Menschen glauben.In dieser live aufgezeichneten Folge vom Alles auf Aktien-Summit spricht Fanny mit der Trading- und Investmentpsychologin Julia Thiele darüber, was selbst erfahrene Trader und Investoren aus dem Takt bringt:Wann wird aus einem Verlust Rache-Trading?Warum können Gewinnserien gefährlicher sein als Niederlagen?Welche Rolle spielen Gier, Selbstüberschätzung und Persönlichkeit?Wie unterscheidet man eine gute Entscheidung von einem guten Ergebnis?Und welche Regeln helfen, um die schwierigste Variable an der Börse gut zu steuern: uns selbst ? Gemeinsam zeigen die beiden, wie psychologisches Risikomanagement praktisch funktioniert – und warum Erfahrung allein nicht vor schlechten Entscheidungen schützt. Eine Folge über .Wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch gern in diese Never Mind-Folgen rein:Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommtMoney Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändertMoney Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wirdMoney Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauenHinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reue hört sich meist so an: Hätte ich damals bloß den Job angenommen. Hätte ich mich bloß früher getrennt. Hätte ich mich mehr um diese Freundschaft gekümmert. Oder: Hätte ich bloß diesen einen Satz einfach nie gesagt. Warum lassen uns manche verpassten Chancen und falschen Entscheidungen noch Jahre später nicht los? In dieser Folge geht es darum, warum wir kurzfristig häufig eher unsere Fehler bereuen, langfristig aber besonders das, was wir nicht getan haben. In welchen Lebensbereichen bereuen Menschen etwas am meisten? Warum kann Reue tatsächlich nützlich sein? Und woran erkennt man den Punkt, an dem man nichts mehr aus der Vergangenheit lernt, sondern nur noch versucht, sie im Kopf umzuschreiben?Außerdem gebe ich euch Fragen an die Hand, mit denen ihr prüfen könnt, ob eure Reue noch etwas verändern kann – oder ob es Zeit ist, die Lektion mitzunehmen und die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie ist.Studien:Gilovich & Medvec (1994): The temporal pattern to the experience of regret.Gilovich & Medvec (1995): The experience of regret: What, when, and why.Roese & Summerville (2005): What We Regret Most … and Why.Epstude & Roese (2008): The Functional Theory of Counterfactual Thinking.Wrosch, Bauer & Scheier (2005): Regret and quality of life across the adult life span.Zhang & Chen (2016): Self-Compassion Promotes Personal Improvement From Regret Experiences via Acceptance.__Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Du weißt genau, was du tun müsstest – und machst trotzdem erstmal etwas anderes. Prokrastinieren nennt man das: etwas aufschieben, von dem man weiß, dass es sowieso erledigt werden muss und es eher Nachteile hat, es zu schieben. Fanny tendiert ein bisschen dazu, steuert aber gegen. Berni dagegen macht eher das Gegenteil Er erledigt Dinge am liebsten sofort. Und tatsächlich hat auch das einen Namen: Präkrastination.In dieser Folge von "Gefühlslage" geht es nicht darum, wie man möglichst alles sofort erledigt. Berni und Fanny sprechen darüber, wie man zum richtigen Zeitpunkt ins Handeln kommt, und wann der überhaupt ist. Warum schieben wir unangenehme Aufgaben auf, obwohl wir wissen, dass der Stress dadurch nur größer wird? Wann ist Aufschieben absolut sinnvoll? Warum kann auch vorschnelles Erledigen ineffizient sein? Und welche Strategien helfen tatsächlich dabei, den entscheidenden Schritt von „Ich müsste“ zu „Ich fange jetzt an“ zu schaffen?Studien:Steel (2007): The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure, Psychological Bulletin, 133(1), 65–94. Sirois & Pychyl (2013): Procrastination and the Priority of Short-Term Mood Regulation: Consequences for Future Self, Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127. Rosenbaum, Gong & Potts (2014): Pre-Crastination: Hastening Subgoal Completion at the Expense of Extra Physical Effort, Psychological Science, 25(7), 1487–1496. Fournier et al. (2019): Which task will we choose first? Precrastination and cognitive load in task ordering, Attention, Perception, & Psychophysics, 81, 489–503. Gollwitzer & Sheeran (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-analysis of Effects and Processes, Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119. Wohl, Pychyl & Bennett (2010): I forgive myself, now I can study: How self-forgiveness for procrastinating can reduce future procrastination, Personality and Individual Differences, 48(7), 803–808. Zhou et al. (2026): Beyond positive thinking: A randomized trial of mental contrasting with implementation intentions to curb academic procrastination, Acta Psychologica, 262, 106168. __Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken!Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
loading
Comments