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Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten
Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten
Author: Andreas Englisch und Heike Kleen
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© Parkum Audio
Description
"Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten" ist für die Hörerinnen und Hörer der direkte Draht in das Zentrum des Geschehens. An seiner Seite blickt Heike Kleen, Journalistin und Autorin aus Ostfriesland, auf die Ereignisse. Sie ist evangelisch geprägt, längst aus der Kirche ausgetreten und sehr gespannt darauf, ob Andreas Englisch ihr die rätselhafte Retro-Männerwelt des Vatikans doch noch näher bringen kann.
Gemeinsam und am täglichen Puls der Entwicklungen verorten sie die weltpolitische Bedeutung dieses Konklaves im Jahr 2025 und liefern einzigartige Hintergründe und Perspektiven aus dem Herzen des Vatikans.
Gemeinsam und am täglichen Puls der Entwicklungen verorten sie die weltpolitische Bedeutung dieses Konklaves im Jahr 2025 und liefern einzigartige Hintergründe und Perspektiven aus dem Herzen des Vatikans.
67 Episodes
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Heute schildert Andreas diverse Erfahrungen, die er als Besucher und Übernachtungsgast in Klöstern machen durfte. Danach geht es um eine ungewöhnliche Einladung, die Leo XIV. aussprach. Er traf sich mit dem Investigativ-Journalisten Gareth Gore, der 2024 das Enthüllungsbuch „Opus“ veröffentlichte, in dem er der katholischen Organisation Opus Dei Menschenhandel, Schwarzgeld-Transfer und ultrarechte Konspiration vorwirft. Der Papst wird seinem Ruf gerecht, ein Zuhörer zu sein, der sich umfassend informiert, bevor er Entscheidungen trifft. Gleichzeitig wird Leo XIV. aber schon wieder von konservativen Kreisen angegriffen: Er nahm 1995 als junger Missionar an einer Veranstaltung teil, bei der die Teilnehmer die indigene „Pachamama“ anbeteten. Im Internet kursieren Fotos, auf denen auch Robert Prevost vor der Figur kniet, und schon gilt er als „Götzenverehrer“.
Heute erzählt Andreas, was er erlebte, als er am Sonntag im Gefolge des Papstes einen Ausflug nach Ponte Mammolo am römischen Stadtrand unternahm. Leo XIV., Oberhaupt der katholischen Weltkirche, schaut sich gern mal vor der eigenen Haustür um und informiert sich in einer der über 300 Pfarreien der Ewigen Stadt über die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort. Gleichzeitig war der Außentermin der erste, von dem der Papst in sein neues Zuhause zurückkehrte: Die Sanierungsarbeiten im Apostolischen Palast sind endlich abgeschlossen, und Leo XIV. ist mit seinen beiden Privatsekretären in die neue Wohnung im Dachgeschoss eingezogen. Bisher ohne weiteres Dienstpersonal, worüber sich Heike sofort Gedanken macht. Danach wird es gruselig, denn Andreas erzählt vom „Collegium Russicum“, in dem jahrzehntelang Priester ausgebildet wurden, die unter falschen Namen in der ehemaligen Sowjetunion arbeiten sollten, wo sie ihr Leben riskierten. Alle bekamen vor der Abreise den Segen des Papstes und die „letzte Ölung“.
Heute wird es aktuell: Andreas packt seinen Koffer für die baldige Reise mit dem Pontifex nach Monte Carlo. Aber warum besucht der Amerikaner als erster Papst die Steueroase der Superreichen? Ist es eine Höflichkeitsgeste unter Monarchen? Sammelt er Spenden für die Armen? Oder will der Papst, der von Trump-Anhängern gern als Marxist beschimpft wird, nur mal zeigen, dass er keine Berührungsängste mit Millionären kennt? Andreas hofft, das bald herauszufinden. In der Zwischenzeit musste Papst Leo einen Bischof entlassen, der in den USA verhaftet wurde. Da geht es um Sex und Dollars. Der Sünder gehörte zu den Chaldäern. Wer die sind? Das ist hochinteressant! Am Schluss hält Heike eine herzergreifende Predigt. Sie hat sie mal eben per KI erstellen lassen. Von dieser kinderleichten Praxis machen inzwischen so viele Priester Gebrauch, dass der Papst sich gezwungen sah, ein Machtwort zu sprechen.
In dieser Folge erzählt Andreas von seinen Erfahrungen mit dem legendären Blutwunder des heiligen Januarius in Neapel, das Millionen Gläubige immer wieder in Atem hält. Es geht aber auch um Aktuelles: Die Lage im Iran bringt Heike und Andreas dazu, einmal über den katholischen Tellerrand hinaus und weit zurück zu blicken. Es geht um die Feuerreligion „Zoroastrismus“, um die Entstehung von Schiiten und Sunniten und vor allem darum, dass die großen Weltreligionen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen. Dabei fällt Heike fast vom Glauben ab, als Andreas vom „genialen“ Martin Luther spricht.
In dieser Folge geht es um das besondere Verhältnis zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan. Andreas und Heike reden darüber, was Papst Leo XIV. beim Privatbesuch dazu gesagt hat, warum er nachts Deutsch lernt, weshalb die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz so spannend war, und wohin der sogenannte „Synodale Weg“ führen soll. Es geht aber auch um die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi, die 800 Jahre nach seinem Tod erstmals zur Schau gestellt werden. Ist das eine gute Idee?
Heute wird es bunt: Heike und Andreas reden über Karneval, Entfesselung vor der Buße und über das Fasten. Woher kommt überhaupt die Idee zum Fasten, worauf sollte man wirklich verzichten, und was sagt Papst Leo XIV. dazu? Aber wir kehren auch zum Thema Mafia und Kirche zurück, und da fallen Andreas jede Menge gruselige Erlebnisse aus seiner Zeit als Reporter wieder ein. In der Gegenwart hingegen gibt es Neuigkeiten aus dem Vatikan zum Konflikt zwischen dem Papst und der Piusbruderschaft.
Heute sprechen Andreas und Heike über die historische Verquickung von Kirche und Mafia. Andreas erinnert sich an den Auftritt von Johannes Paul II. in Agrigent am 9. Mai 1993, mit dem der Papst dieser Allianz ein Ende bereiten wollte. Die Ansprache löste einen offenen Kampf zwischen Kirche und Mafia aus. Aber natürlich gibt es auch Aktuelles aus dem Vatikan: Papst Leo XIV. steht vor einer heiklen Aufgabe. Dabei geht es um die umstrittene Piusbruderschaft, zu der übrigens auch Schwestern gehören, und die sich in jüngster Zeit über regen Zulauf freut. Aber sie haben etwas vor, und das bringt den Papst in Bedrängnis.
Der Papst zieht um: Wie, wo und mit wem Leo XIV. sein Privatleben in Zukunft verbringen will, darum geht es in dieser Folge. Außerdem erzählt Andreas von einem Geheimkloster, von „Hütern des Schatzes“ und von den Mönchen, die sich um die liturgischen Gewänder des Papstes und um sein leibliches Wohl kümmern. Aber wir erfahren auch, dass es in Wahrheit keine Wohntradition von Päpsten gibt: Denn die 266 Oberhäupter der römisch-katholischen Kirche vor Leo residierten keineswegs allesamt im Vatikan. Es gibt sogar Päpste, die in ihrem ganzen Leben nie in Rom waren. Zum Schluss will Heike noch wissen, was hinter dem Eklat um Ministerpräsidentin Meloni als Engel steckt.
Andreas führt Heike in dieser Folge durch die Basilika „Sankt Paul vor den Mauern“, denn hier hat Papst Leo XIV. am 25. Januar eine Zweite Vesper gefeiert und sein Portrait eingeweiht. Das Mosaik ergänzt die Reihe aller 267 Päpste, die in luftiger Höhe zu sehen sind. Um die Zahl der freien Plätze ranken sich beunruhigende Legenden. Aber in dieser Kirche ist nicht nur die Pontifex-Galerie hochinteressant. Die Basilika steht über dem Grab des Heiligen Paulus. Deshalb wurde sie schon kurz nach ihrer Einweihung in der Spätantike erweitert, denn sie war zu klein für all die Pilger, die den Weg an die Via Ostiense auf sich nahmen. Nur…: Ist das Grab überhaupt echt? Was hat der deutsche Papst damit zu tun? Wer war dieser Briefeschreiber Paulus von Tarsus? Wieviel Gutes, wieviel Umstrittenes hat er hinterlassen? Und wurde er tatsächlich in Rom geköpft?
Es geht in dieser Folge um die Weltordnung, die aus den Fugen gerät. Heike und Andreas debattieren über Leos Rolle als Anti-Trump. Setzt der leise Mönch überhaupt Zeichen und welche sind das? Wie funktioniert die Geheimdiplomatie des Vatikans? Wieso schickt der Papst mitten in der Grönlandkrise seinen wichtigsten Diplomaten nach Dänemark? Soll er wirklich nur am Ansgar-Jubiläum teilnehmen, und wer war eigentlich dieser Ansgar?
Es geht aber auch um eine schwere Aufgabe, der sich Papst Leo XIV. gerade stellen musste. Er empfing die Angehörigen der Brand-Opfer von Crans-Montana. Konnte er ihnen Trost spenden? Hilft der Glaube, menschliche Tragödien zu verkraften?
In unserer heutigen Folge enthüllen Andreas und Heike, wie sie ganz persönlich zum Glauben stehen. Andreas erinnert sich an seine Zeit als Messdiener und berichtet Neues von den Nonnen aus Goldenstein. Aber natürlich geht es auch um Papst Leo XIV., sein Konsistorium und seine geradezu verzweifelten Versuche, die zerstrittenen Kardinäle zu einigen.
Diese Folge wird pikant: Beim weihnachtlichen Kurienempfang des Papstes zischt ein Würdenträger Verächtliches… und die ganze Welt hört mit. Leo XIV., der bisher behutsam mit allen Mitarbeitern umgegangen ist, wird energisch. Doch bevor Andreas enthüllt, was die Bewohner des Vatikans sich gerade zuflüstern, zieht er Bilanz: Ist es nicht ein Wunder, dass im Jahr 2025 dreißig Millionen Pilger durch die Heilige Pforte spazierten, dass Staats-Oberhäupter aus der ganzen Welt sich gleich zweimal auf dem Petersplatz versammelten, alles ohne Terroranschläge, Messerattacken, Großbrände, Stromausfälle, Müllhalden? Heike und Andreas sind sich einig: Die Römer und der Vatikan haben Großartiges geleistet. Wäre so etwas auch in Deutschland möglich?
Diese Episode blickt zurück auf ein bewegtes Jahr im Vatikan – mit persönlichen Eindrücken von der Privataudienz beim Papst und der besonderen Bedeutung von Weihnachten und Jahreswechsel. Im Fokus stehen die Ursprünge von Silvester, die Legende des Heiligen Silvester und die Symbolik von Feuerwerk und Ritualen zum Jahresende.
Thematisiert werden zudem die Schließung der Heiligen Pforte und der Ausblick auf das kommende Jubiläum des Petersdoms. Neben Mythen und Dimensionen dieses einzigartigen Bauwerks geht es auch um die aktuellen Herausforderungen der Kirche: finanzielle Fragen, das Verhältnis zu den Kardinälen, die Rolle der Frauen, den Zölibat und die soziale Verantwortung der Kirche.
Unsere Weihnachtsfolge ist der sensationelle Höhepunkt nach über 50 Episoden „Vatikangeflüster“. Näher können wir der Kirchenspitze nicht mehr kommen: Papst Leo XIV. gewährte Andreas und seiner Frau Kerstin, unserer Podcast-Redakteurin, eine Privataudienz bei ihm zu Hause.
Weil der Apostolische Palast noch immer umgebaut wird, empfing der Heilige Vater die beiden im „Palazzo del Sant`Uffizio“, wo er mit seinem Sekretär Edgard wohnt. Über eine Stunde lang beantwortete der Amerikaner gutgelaunt, spontan und mit viel Humor jede Frage, die unserem Podcast-Team einfiel. Nein, wir dürfen den Wortlaut des Gesprächs nicht veröffentlichen. Er bleibt geheim. Aber wir verstehen diesen Pontifex und die Beweggründe für viele seiner Handlungen jetzt viel besser.
Die nächsten 50 Folgen „Vatikangeflüster“ werden davon profitieren. Der Papst hat außerdem den Bestseller von Andreas Englisch „Leo XIV. – Der leise Mönch an der Spitze der Macht“ signiert, Fotos erlaubt und unseren Podcast-Hörern eine persönliche Botschaft übermittelt. Weil das ganze Erlebnis so unglaublich war, bringt Andreas seine Frau Kerstin heute als direkte Augen- und Ohrenzeugin mit in den Podcast.
Diese Episode steht ganz im Zeichen von Weihnachten – zwischen Kindheitserinnerungen, kirchlicher Tradition und aktuellen Herausforderungen im Vatikan. Ausgangspunkt sind persönliche Weihnachtsvorbereitungen von Heike & Andreas und die Frage, was dieses Fest heute eigentlich noch bedeutet.
Von dort führt der Blick in den Petersdom und zu den historischen Ursprüngen des Weihnachtsfestes: Wie entstand Weihnachten? Warum war die Göttlichkeit Christi im frühen Christentum umstritten? Und wie entwickelten sich Bräuche wie Tannenbaum, Geschenke und familiäre Rituale im Laufe der Jahrhunderte?
Gleichzeitig richtet sich der Fokus auf die Gegenwart der Kirche. Thematisiert werden die schwierige Situation vieler Nonnen in Klöstern (auch in Goldenstein), die ungleiche Behandlung von Männern und Frauen sowie die Rolle des Vatikans in diesen Fragen. Auch die Entscheidungsprozesse des Papstes, seine Ratschläge für Ehen und die Spannungen zwischen konservativen und progressiven Kräften im Vatikan kommen zur Sprache.
In dieser Folge wird es weihnachtlich: Andreas erzählt die wahre Geschichte des Nikolaus, Bischof von Myra, einer antiken Stadt, die heute in der Türkei liegt und Demre heißt. Es geht um die Gabe der Bilokation, um einen Heiligen, der fliegen kann, als würde er von einer Rakete angetrieben und um Heikes Gummistiefel. Außerdem verrät Andreas, warum er gerade einen Kloß im Magen hat, wenn er das Wort „Türkei“ hört.
Aber wir erfahren auch Neues von Papst Leo XIV. und seinem „linken Arm“, dem erstaunlichen Chef der Glaubenskongregation Fernandez, der zum ersten Mal Zölibat und Missbrauch in einen Zusammenhang stellt und dafür nicht nur Applaus bekam. Zum Schluss gibt es auch News von den rebellischen Nonnen aus Goldenstein.
Diese Geste irritierte viele: Papst Leo XIV. lehnte es im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern ab, bei einem Besuch in einer Moschee zu beten. Andreas und Heike sprechen in dieser Episode darüber, was diese Weigerung bedeutet, und weshalb der Papst in die Türkei flog. Andreas erzählt von vielen anderen Reisen rund um die Welt mit „seinen“ Päpsten. Und dann erfahren wir auch noch, warum die Nonnen in Goldenstein sich über das „Friedensangebot“ ihres Oberen so ärgern und jetzt auf Klärung in Rom hoffen.
Das Gelübde „Bis dass der Tod uns scheidet“ steht für die Unauflösbarkeit der katholischen Ehe. Aber gilt das tatsächlich noch heute und in allen Fällen? Nicht ganz, denn Katholiken können ihre Ehe unter bestimmten Voraussetzungen annullieren lassen.
Papst Franziskus hatte diese Prozedur verschlankt, doch Leo XIV. ermahnte jetzt die zuständigen Richter der „Rota Romana“, Paare nicht leichtfertig zu trennen, während er gleichzeitig ein neues „Loblied auf die Monogamie“ komponieren ließ. Grund genug für Andreas und Heike, dem Sakrament der Ehe auf den Grund zu gehen.
In dieser Episode geht es um Flachmänner und Weihwasser, die Beliebheits-Skala der letzten vier Päpste, Jesus als jähzorniges Kind und die Frage, warum süditalienische Mütter Mitleid mit Maria haben.
Heike und Andreas beleuchten die aktuelle Situation im Vatikan, insbesondere die Reaktionen der Konservativen auf die Erlaubnis zur traditionellen lateinischen Messe durch Papst Leo XIV. und die gleichzeitige Abstufung des Kardinals der Glaubenskonkretisierung.
Diese Episode verknüpft aktuelle Ereignisse im Vatikan mit tiefen Einblicken in Geschichte, Glauben und Macht. Ausgangspunkt ist ein Vorfall innerhalb der Schweizer Garde, der eine Untersuchungskommission auf den Plan ruft und Erinnerungen an den mysteriösen Mordfall von 1998 weckt. Unklare Ermittlungen, widersprüchliche Aussagen und Spekulationen über die wahren Hintergründe werfen erneut Fragen über Transparenz und Verantwortung im Vatikan auf. Parallel dazu blickt die Folge zurück auf das Leben des Heiligen Benedikt – auf seine Konflikte mit den eigenen Mönchen, seine Versuchungen und die Entstehung des Klosters Monte Cassino, das später im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Zudem ein Blick auf das heutige kirchliche Leben: auf die Nonnen von Goldenstein, ihre Herausforderungen im Alltag, und auf die heikle Diskussion über Polygamie in Afrika, die zeigt, wie sehr sich die katholische Kirche weltweit zwischen Tradition und Realität bewegen muss.



