DiscoverRückenschmerzen verstehen – Rückenschmerzen beheben. Neurochirurg und Rückenexperte Prof. Dr. Christian Woiciechowsky erklärt wie und warum
Rückenschmerzen verstehen – Rückenschmerzen beheben. Neurochirurg und Rückenexperte Prof. Dr. Christian Woiciechowsky erklärt wie und warum
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Rückenschmerzen verstehen – Rückenschmerzen beheben. Neurochirurg und Rückenexperte Prof. Dr. Christian Woiciechowsky erklärt wie und warum

Author: Prof. Dr. med. Christian Woiciechowsky

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Rückenschmerzen zählen heute zu den häufigsten Beschwerden überhaupt – ob durch langes Sitzen, körperlich belastende Arbeit, Zwangshaltungen, Stress oder Verschleiß. Doch was genau steckt hinter den Schmerzen? Und vor allem: Wie lassen sie sich nachhaltig behandeln – jenseits von Schmerzmitteln und kurzfristiger Linderung?
Prof. Dr. Christian Woiciechowsky, renommierter Neurochirurg und Spezialist für Wirbelsäulenerkrankungen, nimmt Sie mit auf eine verständliche Reise durch die Anatomie und Funktionsweise unserer Wirbelsäule. Er erklärt, warum Schmerzen entstehen, wann sie ernst zu nehmen sind und welche Rolle Bandscheiben, Facettengelenke, Nerven, Muskeln und Faszien dabei spielen.
Neben fundierten medizinischen Hintergründen gibt Prof. Woiciechowsky auch einen Überblick über moderne diagnostische Verfahren, individuelle Therapiemöglichkeiten, konservative Methoden, minimalinvasive und operative Eingriffe und Prävention.
Erfahren Sie, was Ihre Rückenschmerzen wirklich bedeuten – und wie Sie gezielt, sicher und nachhaltig etwas dagegen tun können
39 Episodes
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Das Baastrup-Syndrom ist eine häufig übersehene Ursache mittiger Rückenschmerzen, bei der sich die Dornfortsätze der Wirbelsäule berühren. Typisch sind Schmerzen bei Rückbeugung, während Vorbeugen oft Erleichterung bringt. Anders als oft vermutet, liegt das Problem nicht primär an der Bandscheibe, sondern an einem mechanisch-entzündlichen Prozess zwischen den Dornfortsätzen. In dieser Folge erklären wir, wie das Baastrup-Syndrom entsteht, woran man es klinisch erkennt und welche Rolle Bildgebung wie Röntgen, MRT oder CT spielt. Besonderes Augenmerk liegt auf der gezielten Injektionsdiagnostik, die häufig der Schlüssel zur korrekten Diagnose ist. Außerdem sprechen wir über sinnvolle Therapieoptionen – von Physiotherapie und Belastungsanpassung über Injektionen bis hin zu operativen Verfahren, die nur in ausgewählten Fällen notwendig sind. 👉 Fazit: Wer Rückenschmerzen nur auf Bandscheiben reduziert, übersieht mögliche Alternativen. Das Baastrup-Syndrom zeigt, wie wichtig eine präzise klinische Einordnung für eine erfolgreiche Behandlung ist.
Willkommen zu Teil 2 unserer Serie „Fakt oder Mythos" – heute mit fünf Rückenfragen, die Sie garantiert schon mal gehört haben. Wir klären: Ist schweres Heben wirklich Gift für den Rücken? Bedeutet „einmal Rücken" tatsächlich „immer Rücken"? Kann man durch Physiotherapie einen Bandscheibenvorfall zurückschieben? Kommen die meisten Rückenschmerzen von den Bandscheiben? Und macht eine Wirbelsäulenversteifung steif wie ein Brett? Spoiler: Die meisten dieser weit verbreiteten Überzeugungen sind falsch – und können sogar schaden. Denn Angst vor Belastung ist oft gefährlicher als die Belastung selbst. Falsche Diagnosen führen zu falschen Therapien. Und unnötige Sorgen halten Sie davon ab, das Richtige zu tun. In dieser Episode bekommen Sie medizinische Fakten statt Halbwissen, klare Erklärungen statt Verwirrung – und vor allem: mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrem Rücken.
In dieser Episode räumen wir mit den größten Mythen über Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle auf – ehrlich, verständlich und medizinisch fundiert. Was hilft wirklich? Können sich Bandscheibenvorfälle von selbst auflösen? Sind PRT-Spritzen wirksam? Und stimmt es, dass eine zu späte Operation das Ergebnis dauerhaft verschlechtern kann? Wir trennen gefährliche Irrtümer von echten Fakten und zeigen, worauf es wirklich ankommt: Bewegung, richtige Therapieentscheidungen und das Verständnis für Ihren eigenen Körper. Ein Podcast für alle, die Klarheit wollen und endlich wissen möchten, was hinter Rückenschmerzen wirklich steckt.
Bei der Stufentherapie von Rückenschmerzen geht es zunächst darum, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und dann die passende Behandlung zu wählen. Entscheidend ist dabei, über ein breites Therapiespektrum zu verfügen und nicht nur auf eine oder zwei Methoden zurückzugreifen. Wie es so schön heißt: Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. Deshalb ist ein gut gefüllter Werkzeugkasten unverzichtbar – nur so lässt sich eine maßgeschneiderte Therapie durchführen, die wirklich auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten ist. Die Kunst liegt darin, aus den verschiedenen Optionen – von Medikamenten über Physiotherapie und Infiltrationen bis hin zu operativen Eingriffen – genau die Kombination auszuwählen, die in der jeweiligen Situation am besten hilft. Ich hoffe der Podcast hilft meine Philosophie zu verstehen
In dieser Podcast-Folge sprechen wir über das Bertolotti-Syndrom – eine angeborene Besonderheit der Lendenwirbelsäule, die Rückenschmerzen verursachen kann, aber häufig übersehen wird. Wir erklären, was ein Übergangswirbel ist, wie die Diagnose richtig gestellt wird und welche konservativen sowie minimalinvasiven Therapieoptionen heute zur Verfügung stehen.
HYROX ist ein internationaler Indoor-Fitnesswettkampf, der Ausdauer und funktionelle Kraft verbindet. Die Athletinnen und Athleten absolvieren acht Kilometer Laufen, unterbrochen von standardisierten Workout-Stationen. Durch das einheitliche Format ist HYROX weltweit vergleichbar und für verschiedene Leistungsniveaus zugänglich. HYROX stellt aber auch hohe Anforderungen an den Rücken. Übungen wie Sled Push, Sled Pull, Wall Balls oder Burpees erzeugen große Lasten und Ermüdung, wodurch Technikfehler häufiger werden. Entscheidend ist eine stabile Rumpfmuskulatur, saubere Bewegungsausführung und Kraft aus Beinen und Hüfte statt aus der Wirbelsäule. Richtig vorbereitet kann HYROX den Rücken stärken – ohne Technik, Core-Stabilität und Regeneration steigt jedoch das Risiko für Überlastung und Rückenschmerzen.
In dieser Folge geht es um die Axomera-Therapie zur Behandlung von Rücken- und Nackenschmerzen in Ergämzung zu unserem Interview mit Professor Molsberger letzte Woche. Wir erklären nochmal, was Axomera eigentlich ist, wie es wirkt und für welche Schmerzformen es sich eignet. Außerdem sprechen wir über Ablauf, Wirksamkeit, Risiken, Studienlage und die Rolle im multimodalen Therapiekonzept bei Rückenschmerzen. Eine kompakte, fundierte Übersicht für alle, die moderne Behandlungsoptionen jenseits von Spritzen, Medikamenten und Operationen besser verstehen möchten.
Axomera ist eine moderne, minimalinvasive Therapie in der Schmerzmedizin, die mit gezielten elektrischen Impulsen die Regeneration von Gewebe fördert und Entzündungen hemmt. Sie kommt besonders bei chronischen und therapieresistenten Schmerzen zum Einsatz – etwa an Sehnen, Gelenken oder Nerven. Ohne Medikamente oder operative Eingriffe kann Axomera die Schmerzleitung modulieren und den Heilungsprozess aktiv unterstützen. Damit eröffnet sie vielen Betroffenen eine neue Chance auf nachhaltige Beschwerdelinderung und bessere Beweglichkeit.
In dieser Podcastfolge beleuchten wir die zehn häufigsten Fehler bei Rückenschmerzen – Fehler, die Beschwerden unnötig verlängern und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schäden führen können. Wir zeigen, warum langes Abwarten gefährlich ist, welche Warnsignale wie Taubheit, Kraftverlust oder Ausstrahlung eine zeitnahe Abklärung erfordern und weshalb das Motto „erst mal abwarten“ bei Nervenkompressionen oft der falsche Weg ist. Ebenso betonen wir, wie wichtig es ist, nicht zu spät zu operieren, wenn deutliche neurologische Ausfälle drohen, und warum eine fachkundige Zweitmeinung in vielen Fällen vor Fehldiagnosen und unnötigen Risiken schützt. Diese Folge gibt klare Orientierung, damit Rückenschmerzen rechtzeitig richtig behandelt werden – bevor sie chronisch oder gefährlich werden.
In dieser Episode beleuchten wir eine der unterschätztesten Volkskrankheiten überhaupt: Osteoporose – und warum sie so häufig erst entdeckt wird, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist. Wir sprechen darüber, wie und warum Knochen leise an Stabilität verlieren, welche Risikogruppen besonders gefährdet sind und welche Faktoren den Knochenabbau beschleunigen. Ein besonderer Fokus liegt auf den osteoporotischen Frakturen, allen voran den oft übersehenen Wirbelkörperfrakturen, die zu anhaltenden Schmerzen, Haltungsschäden und einem stark erhöhten Risiko für weitere Brüche führen können. Sie erfahren, wie solche Frakturen entstehen, wie man sie sicher diagnostiziert und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen – von der konservativen Therapie über Schmerzmanagement und Orthesen bis hin zu minimalinvasiven Verfahren wie der Kyphoplastie. Außerdem erklären wir, wie eine konsequente Osteoporosebehandlung zukünftige Frakturen vermeiden kann und welche Schritte jeder Einzelne unternehmen kann, um seine Knochengesundheit langfristig zu schützen. Eine praxisnahe, verständliche und medizinisch fundierte Episode für alle, die ihr persönliches Frakturrisiko besser einschätzen und aktiv etwas für stabile Knochen tun möchten.
Manchmal reicht eine winzige, schleimgefüllte Blase an der Wirbelsäule, um Nerven richtig auf die Palme zu bringen. Synovialzysten sind gutartig – aber sie können Schmerzen, Taubheit und Gehprobleme auslösen, fast wie ein Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose. Wie sie entstehen, warum sie drücken, und was man dagegen tun kann – das erklären wir heute verständlich, mit einem Augenzwinkern und ohne Fachchinesisch.
In dieser Folge werfen wir einen spannenden Blick auf die Entwicklung der endoskopischen Bandscheibenoperation in den letzten 30 Jahren. Von den ersten einfachen Kamera-Systemen bis hin zu heutigen hochauflösenden Monitoren, modernen Endoskopen und präzisen Instrumenten – die Technik hat sich rasant weiterentwickelt. Wir zeigen, wie diese Fortschritte die Operation sicherer, schonender und erfolgreicher gemacht haben – und warum die endoskopische Methode heute bereits für viele Patienten der Goldstandard ist. Doch eines bleibt entscheidend: Wer diese Technik sicher beherrschen will, braucht Erfahrung und gezieltes Training. Dazu sprechen wir mit Dirk Göthel, dem Geschäftsführer der Firma RIWO-Spine, der seit 30 Jahren in der Branche tätig ist und das Unternehmen zu einer führenden Rolle in der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie geführt hat. Er berichtet über die technischen Meilensteine, die Herausforderungen bei der Etablierung der Methode und gibt einen spannenden Ausblick auf die Zukunft der endoskopischen Wirbelsäulenmedizin.
Viele Rückenschmerzen kommen gar nicht von der Wirbelsäule, sondern von winzigen Hautnerven im Gesäß – den sogenannten Clunialnerven, die durch Muskelverspannung, Faszienverhärtung oder Fehlbelastung gereizt werden können In dieser Folge beschreibe ich, wie mit moderner Ultraschalltechnik diese Nerven sichtbar gemacht und gezielt blockiert werden können – sanft, präzise und oft mit sofortiger Wirkung. Ein spannender Einblick in eine neue, minimalinvasive Schmerztherapie, die endlich dort ansetzt, wo der Schmerz wirklich entsteht.
Back to activity, back to job and back to sports – Physiotherapie nach einer Wirbelsäulenoperation Erfahren Sie, wie Sie nach einer Wirbelsäulenoperation sicher in Bewegung kommen: mit praktischen Tipps zu Lymphdrainage, Muskelaufbau und Alltagsbewegungen – vom Aufstehen über Gartenarbeit bis hin zum Sport. Informativ, verständlich und aus ärztlicher Sicht erklärt.
Die Pudendusneuralgie ist eine schmerzhafte Reizung oder Einklemmung des Pudendusnervs, der Empfindungen im Dammbereich, an den Genitalien und rund um den After steuert. Typisch sind brennende, stechende oder ziehende Schmerzen, die sich beim Sitzen verschlimmern und im Stehen oder Liegen bessern. Ursachen können mechanischer Druck, Narben, Muskelverspannungen oder Fehlstellungen im Becken sein. Zur Diagnostik dienen vor allem Nervenblockaden. In der Behandlung steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund – also Physiotherapie zur Muskelentspannung, Medikamente gegen Nervenschmerz und gezielte Infiltrationen. Ein modernes, minimalinvasives Verfahren ist die gepulste Radiofrequenztherapie. Dabei werden kurze, hochfrequente Stromimpulse über eine feine Sonde an den Pudendusnerv abgegeben. Diese „beruhigen“ die Schmerzleitung, ohne den Nerv zu zerstören, und können so die Schmerzen über Wochen oder Monate deutlich lindern. Wenn alle konservativen Methoden versagen, kann in ausgewählten Fällen eine chirurgische Dekompression helfen, bei der der Nerv operativ entlastet wird. Studien zeigen hier besonders gute Ergebnisse für laparoskopische Techniken. Insgesamt gilt: Die Pudendusneuralgie ist selten und wird oft übersehen. Mit einer gezielten Diagnose und abgestuften Behandlung bestehen häufig gute Chancen auf nachhaltige Schmerzlinderung.
Regenerative Therapien an der Wirbelsäule zielen darauf ab, geschädigtes Gewebe zu heilen, statt nur Schmerzen zu lindern. Mit Verfahren wie PRP (Eigenbluttherapie), Stammzellen oder biologischen Scaffolds sollen Bandscheiben, Facettengelenke und Bänder zur Selbstheilung angeregt werden. Ziel ist es, Entzündungen zu bremsen, Gewebe zu regenerieren und langfristig Beweglichkeit und Schmerzfreiheit zurückzugewinnen – eine echte Alternative zu rein symptomatischen Behandlungen oder Operationen. Wir zeigen was jetzt schon funktioniert und was noch in Erprobung ist
In dieser Folge erzähle ich von meinem Weg von der endoskopischen Hirnchirurgie bis hin zur Wirbelsäule – und warum ich in Graz als Hauptredner beim IFNE-Weltkongress eingeladen war. Erfahrt, wie moderne Endoskopie kleine Schnitte, schnelle Erholung und große Chancen für Patienten mit Rückenschmerzen ermöglicht.
Tarlov-Zysten tauchen oft zufällig im MRT auf und sorgen schnell für Verunsicherung. Dabei gilt: Sie sind zwar häufig, machen aber nur selten Probleme. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen entwickelt Beschwerden wie Schmerzen oder Nervenausfälle. Eine Operation ist dann die Ausnahme – in den meisten Fällen sind Tarlov-Zysten völlig harmlos. Also: häufig diagnostiziert, aber selten wirklich ein Problem.
Steißbeinschmerzen können den Alltag massiv einschränken. In dieser Folge erfährst du, was hinter Coccygodynie steckt, welche Rolle das Ganglion impar spielt und welche Therapien – von Sitzhilfen bis zur Nervenblockade – wirklich helfen können
Bandscheibenvorfall – und jetzt? Muss es wirklich gleich eine Operation sein? In dieser Folge sprechen wir über die Ozontherapie: ein modernes, minimal-invasives Verfahren, das Schmerzen lindern und eine Operation vermeiden kann. Wir erklären, wie das Verfahren funktioniert, für wen es geeignet ist und welche Chancen es bietet.
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