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Author: Surplus Magazin

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Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.
64 Episodes
Reverse
Zohran Mamdanis Zustimmungswerte in New York sind seit seinem Amtsantritt von rund 40 auf über 60 Prozent gestiegen. Am 20. September wird auch in Berlin gewählt, mit der Chance auf das erste linksgeführte Rot-Rot-Grün der Stadt. Adam Tooze erklärt, was Mamdanis Erfolg ausmacht und was eine progressive Berliner Regierung davon lernen könnte.👉 Zum 1 € Probe-Abo der Mieten-Ausgabe👉 Zu allen Beiträgen von Adam ToozeCollage: Surplus, Material: IMAGO / ZUMA Press
Der renommierte Ökonom Tom Krebs spricht sich in der aktuellen Surplus-Ausgabe zum Thema Wohnen für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne aus. Das Besondere dabei: Er argumentiert nicht mit Marx, sondern mit Nachfrageeffekten. Adam Tooze ordnet in dieser Folge Krebs' Argumentation ein. Und er nimmt den Artikel zum Anlass, um über die Vergesellschaftung in Deutschland zu sprechen. Die ist laut Grundgesetz nämlich möglich, der Artikel wurde aber (noch) nie genutzt.👉 Zum 1 € Probe-Abo der Mieten-Ausgabe: https://www.surplusmagazin.de/4-wochen-1/?ref=surplus_podcast👉 Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/Kapitel:00:00 – Intro: Vergesellschaftung in Berlin und die neue Mieten-Ausgabe01:10 – Tom Krebs: Ein Top-Ökonom für die Vergesellschaftung04:54 – Wien vs. Berlin: Warum Neubau allein nicht reicht06:22 – Eigentum ist nicht heilig: Schumpeter und die kreative Zerstörung09:45 – Artikel 14 und Artikel 15: Der Unterschied im Grundgesetz12:38 – Investoren-Mythen und BlackRock bei Vonovia16:00 – Die Drohung mit dem Kapitalabzug18:35 – Location, Location, Location: Wem der Mehrwert gehört20:47 – Ausblick: Rot-Rot-Grün und der Widerstand22:03 – OutroCollage 01: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA ImagesCollage 02: Surplus, Material: IMAGO/Sven Ellger, Hannes Woidich/JokoCollage 03: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images#vergesellschaftung #enteignung #vonovia #deutschewohnen #mieten #berlin #blackrock #adamtooze #wirtschaft #surplus
Fast zwei Drittel der Arbeiter in Sachsen-Anhalt haben AfD gewählt, vor fünf Jahren war es ein Drittel. Das Wahlprogramm der Partei kostet mindestens 1,6 Milliarden Euro im Jahr, gegenfinanziert sind davon weniger als zehn Cent pro Euro. Und Ulrich Siegmund bedankt sich am Wahlabend bei Friedrich Merz für dessen Wahlkampf. Für Patrick Kaczmarczyk ist das kein Widerspruch, sondern die Logik einer Politik, die seit sechs Jahren Krise verwaltet: Die AfD braucht keine Lösungen, solange die anderen keine liefern. Er erklärt, warum die Partei ohne eigene Mehrheit in der bequemsten Position ist, wer von ihren Steuerplänen tatsächlich profitiert und was die Union mit ihren Bürgergeld-Rechnungen vorgemacht hat. Dazu: das blinde Huhn, die Berliner Käseglocke und warum Reform nicht Kürzung heißt.👉 Zum Surplus-Abo👉 Zu allen Beiträgen von Patrick KaczmarczykKapitel:00:00 – Intro: Sachsen-Anhalt nach der Wahl02:48 – Babygeld, Kitas, Kommunen: Was die AfD verspricht und was es kostet05:10 – Die IWH-Studie: Nur 28 von über 100 Maßnahmen bezifferbar06:42 – Ohne Mehrheit in der bequemsten Position08:39 – Siegmund bei Lanz: 500 Millionen Gegenfinanzierung09:43 – Abschiebeoffensive und Rotstift: Das Union-Playbook12:19 – Weniger als zehn Cent pro Euro gedeckt13:57 – Zwei Drittel der Arbeiter wählen AfD: Warum?16:20 – Siegmund am Wahlabend: Danke, Merz17:26 – Wie die anderen Parteien das Original stärken18:35 – Reform oder Kürzung: Die Abrechnung mit der Bundespolitik22:22 – Was Merz jetzt tun sollte24:25 – OutroCollage 01: Surplus, Material: IMAGO / Rainer UnkelCollage 02: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel, IMAGO / Political-MomentsCollage 03: Surplus, Material: IMAGO / Political-Moments#afd #sachsenanhalt #landtagswahl #patrickkaczmarczyk #ulrichsiegmund #merz #wahlprogramm #wirtschaft #surplus
Die AfD verspricht in Sachsen-Anhalt Aufschwung und Wohlstand. Eine Studie des DIW kommt zu einem gegenteiligen Schluss: Ausgerechnet die Regionen, in denen die Partei besonders stark gewählt wird, würden unter ihrer eigenen Politik am härtesten getroffen.Patrick Kaczmarczyk ordnet die Studie ein: Warum reagieren strukturschwache Kreise so viel empfindlicher? Was würden ein Euro-Austritt, ein Zuwanderungsstopp und die geplanten Steuersenkungen konkret bedeuten? Und warum ist ausgerechnet der Osten besonders verwundbar? Am Ende spricht er mit Co-Host Ciara Cesaro-Tadic darüber, welche massiven wirtschaftlichen Potenziale im Osten liegen. Und weil ihr euch mehr konkrete Maßnahmen gewünscht habt, sprechen die beiden darüber, was die Politik anders machen müsste, um der AfD den politischen Nährboden zu entziehen.Hier könnt ihr euch die Originalstudie des DIW anschauen. 👉 Zum 1 € Probe-Abo von Surplus👉 Zu allen Beiträgen von Patrick KaczmarczykKapitel:00:00 – Intro: "Wir machen den Anfang": Der AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt00:23 – Was das DIW berechnet hat01:05 – Kontext: Drei Landtagswahlen im September02:17 – Belastungstest und AfD-Schock: die Methode03:18 – Die Ergebnisse: minus 4 Prozent Einkommen, minus 7 Prozent Löhne04:00 – Die Grafik: Je mehr AfD-Stimmen, desto höher der Verlust04:46 – Sachsen-Anhalt: 200 Euro weniger Lohn im Monat05:51 – Patricks Kritik: Muss man die AfD beim Wort nehmen?09:42 – Brexit, Newcastle und "this is your bloody GDP"12:49 – Trump-Vergleich und die Gefahr der illiberalen Demokratie14:54 – Wie Schwarz-Rot der AfD den Weg bereitet16:42 – Währungsunion, Treuhand, Trauma: Warum es den Osten härter trifft20:28 – Zwickau und die E-Mobilität: Ein Lehrstück über verspieltes Vertrauen24:54 – Politik oder Unternehmen: Wer hat das angestossen?25:22 – Patricks Plan fürs Kanzleramt: Industriepolitik, Stahl, Konjunkturpaket29:19 – Nachtrag: Warum "mitnehmen" paternalistisch istCollage 01: Surplus, Material: IMAGO / Christian SchroedterCollage 02: Surplus, Material: IMAGO / Christian SchroedterCollage 03: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter#afd #sachsenanhalt #diw #landtagswahl #ostdeutschland #zwickau #industriepolitik #wirtschaft #patrickkaczmarczyk #surplus
Der Iran-Krieg hat 14 Millionen Barrel pro Tag aus dem Weltmarkt genommen, bei einem globalen Verbrauch von gut 100 Millionen. Nach jeder Lehrbuchlogik hätte der Ölpreis explodieren müssen. Er ist gestiegen, aber die Katastrophe blieb aus. Der Grund liegt nicht bei OPEC, die während der Krise so schwach war, dass die Emirate ausgestiegen sind. Er liegt in Peking. China hat seine Ölimporte von 10 bis 11 Millionen Barrel am Tag auf knapp über 5 Millionen halbiert. Das ist fast die Hälfte der Anpassung, die während der Coronakrise stattfand, als die halbe Weltwirtschaft stillstand.Adam Tooze erklärt, wie China das durchgesetzt hat: über strategische Reserven von mehr als einer Milliarde Barrel, gekauft in den Jahren niedriger Preise, über einen Exportstopp für Raffinerieprodukte, über angeordnete Verbrauchskürzungen in der Petrochemie und über den schnellen Umstieg auf Elektromobilität. Ohne Peking hätte der Preis wohl 20 bis 30 Dollar pro Barrel höher gelegen. Dazu: warum Öl anders funktioniert als Pipelinegas und ein niedriger Preis deshalb allen Nettoimporteuren nützt, allen voran dem globalen Süden, warum Monopsonie das entscheidende Stichwort ist und China diese Macht auch bei Eisenerz, Kupfer und seltenen Erden einsetzt, bis zur Verhaftung von Managern, und warum Tooze davon ausgeht, dass China den Peak Oil längst hinter sich hat. Erstaunlich bleibt, wie wenig Peking politisch daraus gemacht hat.👉 Zum 1 € Probe-Abo von Surplus: https://www.surplusmagazin.de/4-wochen-1/?ref=surplus_podcast👉 Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/Kapitel:00:00 – Intro: Der Ölschock, der ausblieb00:39 – 14 Millionen Barrel Ausfall, keine Preisexplosion02:18 – China halbiert seine Ölimporte03:54 – Die drei Machtmittel: Reserven, Exportstopp, Elektroauto05:40 – Wer profitiert vom niedrigen Ölpreis?06:12 – Öl ist fungibel: ein Preis für den ganzen Weltmarkt08:07 – Der globale Süden als größter Gewinner10:18 – Preiskontrolle statt Übergewinnsteuer10:55 – Monopsonie: Wenn der Kunde wirklich König ist12:53 – Eisenerz, Kupfer, seltene Erden: Chinas härtere Mittel13:54 – Dauerhafte Machtverschiebung oder Taktik?14:16 – Peak Oil in China und der Fünfjahresplan16:49 – Blick zurück: 1973, 1979 und das Ende einer Epoche18:53 – Eine Welt nach OPEC19:38 – OutroCollage: Surplus, Material: Doro Zinn#china #ölpreis #opec #iran #geopolitik #energie #elektromobilität #globalersüden #wirtschaft #surplus
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