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Wirkstoff Mensch
Wirkstoff Mensch
Author: Lilly Österreich
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© Lilly Österreich
Description
Was macht Medizin und Forschung wirklich lebendig? Es sind nicht nur die Formeln im Labor oder die Studien auf dem Papier - es sind die Menschen dahinter: Forscher:innen, die nach Lösungen suchen. Ärzt:innen, die nicht Krankheiten behandeln, sondern den Menschen als Gesamtes sehen und gute Lebensmomente bewahren wollen. Und vor allem: Betroffene, der Vater, die Freundin - Menschen wie du und ich, deren Geschichten uns berühren und antreiben. Willkommen bei "Wirkstoff Mensch", dem Podcast von Lilly!
10 Episodes
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In dieser Folge von „Wirkstoff Mensch“ spricht Physiker und Science-Busters-Mitbegründer Werner Gruber bei Moderatorin Birgit Fenderl sehr persönlich über seine Geschichte mit Adipositas – von der Hormontherapie im Kindesalter bis zur Entscheidung für eine Magenbypass-Operation. Er beschreibt, warum Diäten meist scheitern, wie das Fress- und Sättigungszentrum im Gehirn ein höheres Körpergewicht „nachreguliert“ und weshalb langfristige Gewichtsreduktion für viele Menschen ohne chirurgische oder medikamentöse Hilfe kaum erreichbar ist. Gruber schildert eindrücklich, wie sich nach der Operation sein Sättigungsgefühl, seine Essgewohnheiten und sogar sein Geschmackssinn verändert haben – inklusive überraschender Effekte bei Zucker-Fett-Kombinationen und Alkohol. Im Gespräch wird deutlich, dass Adipositas eine chronische Erkrankung ist, die mit Folgeerkrankungen verbunden sein kann und dennoch in Österreich noch immer häufig nicht als solche anerkannt wird. Lilly Österreich Geschäftsführer Mario Haller und Werner Gruber diskutieren, wie Stigmatisierung und das Vorurteil der „Willensschwäche“ Betroffene zusätzlich belasten und warum ein respektvoller, informierter Umgang in Schule, Medizin und Gesellschaft so wichtig ist. Thema ist auch, wie Hausärzt:innen Patient:innen begleiten können – von der Einschätzung der individuellen Situation über Zweitmeinungen bis hin zur Vermittlung an spezialisierte Adipositassprechstunden. Gruber gibt praktische Einblicke in den Alltag nach bariatrischer Chirurgie, von Essensplanung und Reisen bis zu körperlichen Einschränkungen in den ersten Monaten. Im abschließenden Mythenteil wird zudem der verbreitete Vorwurf entkräftet, Pharmaunternehmen wollten Menschen mit immer neuen Medikamenten abhängig machen – stattdessen stehen Sicherheit, Nutzen und kontinuierliche Überwachung von Arzneimitteln im Vordergrund, besonders bei chronischen Erkrankungen.
Eli Lilly ÖsterreichFeedback, Gästevorschläge und -wünsche gerne per E-Mail an presse-austria@lilly.comMedieninhaber: Eli Lilly Gesellschaft m.b.H.Logo: PMC-AV-88814 / 04.2025
Unternehmer Rainer Reichl schildert in dieser Episode von "Wirkstoff Mensch", die anlässlich des "Weltkrebstages 2026" erscheint, den Moment der niederschmetternden Diagnose, als ihm geraten wurde, sich „noch eine schöne Zeit“ zu machen, und wie er in Salzburg ein onkologisches Team fand, das ihm neue Perspektiven eröffnet hat. Er beschreibt, warum er sich auf seine Chemo- und Immuntherapie „freuen“ kann, weil sie seinen Tumor kontrolliert, seine Marker stabil hält und ihm Sicherheit gibt. Zentrales Thema ist seine Rolle als sehr aktiver, gut informierter Patient, der Befunde hinterfragt, Therapien versteht und sich bewusst für die Schulmedizin entscheidet, während er vor rein alternativen Heilversprechen warnt. Reichl betont die enorme Bedeutung psychoonkologischer Unterstützung, eines respektvollen, professionellen Umgangs in Kliniken und eines Gesundheitssystems, das schnelle Befundung und enge Kontrollen ermöglicht. Er plädiert eindringlich für qualifizierte Vorsorge, kritisiert Oberflächlichkeit bei Untersuchungen und ein zu schwaches Bewusstsein für Früherkennung und Impfungen, insbesondere bei Brust- und Prostatakrebs. Aus seiner Krankheit entstand auch sein starkes Engagement für Forschung – etwa für das Salzburg Cancer Research Institute und die von ihm finanzierte Bildungsplattform „MedYouCate“, ein „Netflix für Chirurgen“ mit hunderten OP-Videos und globaler Jobbörse für Mediziner. Im Privaten zeigt er, wie offen gelebte Kommunikation in der Familie, gemeinsames Tragen von Ängsten und der bewusste Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Information ihm zusätzliche Sicherheit geben. Zum Schluss richtet er eine klare Ermutigung an Betroffene: Krebs ist kein Todesurteil, es lohnt sich zu kämpfen, Hoffnung zu bewahren und sich das eigene Glück und die Freude am Leben aktiv zu erhalten.Links zur FolgeMedYouCate-PlattformBuch "Heile Deinen Körper" von Louise Hay (Morawa)Salzburg Cancer Research Institute
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Christopher D. Ryan, Sportjournalist und -kommentator, beschreibt seinen Weg vom spindeldürren Maturanten zum Herzkranken mit Adipositas, geprägt durch Nachtarbeit, Schlafmangel, ungesundes Essverhalten und zunehmendes Craving nach Süßem und Salzigem. Er berichtet von massiver Gewichtszunahme, Schlafapnoe mit gefährlichen Atemaussetzern und Sekundenschlaf, die er lange nicht ernst genug genommen hat. Lilly-Österreich-Geschäftsführer Mario Haller erklärt, warum Adipositas eine chronische, medizinisch anerkannte Erkrankung ist, die oft fälschlicherweise als reine Willensschwäche oder „Lebensstilproblem“ abgetan wird. Anhand von Ryans Geschichte werden Risikofaktoren wie Stress, berufliche Überforderung, Hormone, genetische Veranlagung, Verletzungen, soziokulturelle Ernährungsgewohnheiten und Alkohol sichtbar. Ryan schildert, wie sich seine Sicht auf Gesundheit nach der lebensrettenden Herzoperation verändert hat und weshalb er seine Esssucht und Adipositas heute als lebenslange Aufgabe begreift. Die Runde spricht darüber, wie wichtig ein empathisches, aber klares Umfeld ist – von Freund:innen über Ärzt:innen bis zu Therapeut:innen – und wie verletzend Kommentare wie „iss weniger, beweg dich mehr“ sein können. Thematisiert werden neue Therapieoptionen von strukturierten Lebensstilprogrammen über moderne appetitzügelnde Medikamente bis zu chirurgischen Eingriffen als letzter Schritt. Deutlich wird, dass bessere Aufklärung, Entstigmatisierung und ein Gesundheitssystem, das Adipositas ernst nimmt und Therapien leistbar macht, zentral für Betroffene und die Gesellschaft sind.
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In dieser Folge von „Wirkstoff Mensch“ sprechen Gastgeber Mario Haller (Geschäftsführer Lilly Österreich) und Fußballlegende Toni Polster über Adipositas – ein Thema, das Millionen Menschen betrifft, aber noch viel zu selten offen angesprochen wird. Polster erzählt, wie er während seiner aktiven Karriere sein Gewicht relativ problemlos halten konnte, weil Training, klare Strukturen und ständige Bewegung seinen Alltag bestimmt haben. Nach dem Karriereende änderte sich sein Leben radikal: weniger Bewegung, viele Einladungen, unregelmäßiger Alltag – und damit schleichende Gewichtszunahme und erste gesundheitliche Probleme. Ein Magendurchbruch und eine Notoperation wurden für ihn zum Wendepunkt und Auslöser, sich intensiver mit seiner Gesundheit, Ernährung und seinem Lebensstil auseinanderzusetzen. Er beschreibt ehrlich, wie schwer ihm Verzicht fällt, warum Paniertes, Leberkäse und Schnitzel zu seinen „Schwächen“ gehören und wie sehr der fehlende Rhythmus nach der Karriere die Gewichtskontrolle erschwert. Im Gespräch wird erklärt, was Adipositas medizinisch bedeutet, wie der BMI als Orientierung dient und mit welchen Folgeerkrankungen – von Diabetes bis zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlafapnoe – krankhaftes Übergewicht verbunden sein kann. Toni betont, dass Adipositas eine Krankheit ist und keine Frage von Faulheit oder Charakter, und ruft dazu auf, Hilfe zu suchen, sich begleiten zu lassen und über das Thema zu sprechen. Gleichzeitig reflektiert er den gesellschaftlichen Druck rund um Essen und Trinken in Österreich und zeigt, wie kleine, realistische Veränderungen, mehr Bewusstsein und Unterstützung durch Ärzt:innen, Ernährungsberatung und Umfeld Schritt für Schritt zu mehr Gesundheit führen können.Links zur Folge:Bericht in HEUTE (mit Foto)So lebt sich's leichter mit Toni Polster (Joyn)Toni Polster (Wikipedia)
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In dieser Folge von "Wirkstoff Mensch" berichtet die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky eindrücklich von ihrem Wechsel von der Ärztin zur Patientin und den damit verbundenen emotionalen Tiefs und Höhen. Trotz der schweren Nebenwirkungen der Chemotherapie hält sie an ihrer Lebensfreude und ihrem Beruf fest. Sie hebt die Rolle sozialer Netzwerke und Unterstützungssysteme wie die Krebshilfe hervor und beschreibt die Bedeutung psychoonkologischer Angebote. Kdolsky kritisiert die zu langen Befundzeiten im österreichischen Gesundheitswesen und verweist auf die wichtige psychische Belastung von Krebspatientinnen. Sie spricht offen über die Rolle von Psyche und Placebo-Effekten in der Behandlung und betont die dringende Notwendigkeit besserer Prävention, insbesondere im Kindesalter. Abschließend stellt sie ihr neues Buchprojekt vor und teilt ihre Hoffnung, metastasenfrei zu leben.Links zur Folge:ORF-Bericht über Maggie's Center im BurgenlandÖsterreichische Krebshilfe
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In dieser Folge von ‘Wirkstoff Mensch’ begrüßt Host Birgit Fenderl gemeinsam mit Mario Haller, Geschäftsführer von Lilly Österreich, den internationalen Alzheimer-Experten Dr. John Sims. Sims berichtet von seiner persönlichen Motivation und den neuesten Forschungserkenntnissen zur Entwicklung wirksamer Alzheimer-Medikamente. Neben der Bedeutung der Früherkennung und den Herausforderungen der Diagnostik werden aktuelle Therapieansätze sowie die Rolle von Angehörigen und Pflegekräften ausführlich thematisiert. Mario Haller erläutert zudem den strengen und mehrstufigen Prozess der Medikamentenzulassung und gibt Einblicke in die Anforderungen an Pharmaunternehmen. Links zur FolgeTranskript (Deutsch)
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Moderatorin Birgit Fenderl begleitet das persönliche Gespräch mit Friederike de Maeyer, deren Mann jung an Alzheimer erkrankte. Im Austausch mit Mario Haller, Geschäftsführer von Lilly Österreich, werden der oft verzögerte Diagnoseprozess, Fehldiagnosen und die typischen Herausforderungen für jüngere Betroffene beleuchtet. De Maeyer schildert eindrücklich die emotionale und finanzielle Belastung, die Pflege und Umbauten im Alltag mit sich bringen, und hebt hervor, wie bedeutend Präventionsmaßnahmen und soziales Umfeld sind. Diskutiert werden auch gesellschaftliche Verbesserungen im Umgang mit Demenz, digitale Hilfsmittel, die Rolle von Pflegegeld und die Wichtigkeit, sich als Angehörige oder Angehöriger aktiv zu vernetzen und Hilfe anzunehmen.Links zur Folge:
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In dieser Folge von „Wirkstoff Mensch“, moderiert von Birgit Fenderl gemeinsam mit Gastgeber Mario Haller, Geschäftsführer von Lilly Österreich, spricht Prof. Stefanie Auer von der Donau Universität Krems, über das Thema Demenz und Alzheimerprävention. Im Mittelpunkt steht, dass Demenz längst keine unweigerliche Altersfolge sein muss – moderne Forschung zeigt, dass bis zu 45% der Demenz- und Alzheimerfälle durch Prävention vermeidbar wären. Ein gesunder Lebensstil mit bewusster Ernährung, regelmäßiger Bewegung, geistiger Fitness und sozialen Kontakten gilt als wichtigste Maßnahme zur Risikominimierung. Besonders betont werden zudem die kontinuierliche Beratung und Unterstützung für Angehörige sowie der gesellschaftliche Paradigmenwechsel von Krankheiten hin zu Gesundheitsförderung. Auch diskutieren die Podcast-Teilnehmer:innen die Rolle von Politik und Pharmaindustrie, neue Therapieansätze und die Bedeutung der Hirngesundheit über das Alter hinaus. Links zur FolgeUniv.-Prof. Dr. Stefanie Auer (Donau-Uni Krems)Bericht der Lancet-Kommission
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In der Auftaktfolge von „Wirkstoff Mensch“, moderiert von Birgit Fenderl gemeinsam mit Gastgeber Mario Haller, Geschäftsführer von Lilly Österreich, steht die persönliche Geschichte von Esther Weinberger im Fokus. Sie berichtet offen über die frühe Alzheimer-Diagnose ihres Partners im Alter von nur 53 Jahren und die damit verbundenen Veränderungen im gemeinsamen Leben. Die Folge beleuchtet die Schwierigkeiten einer frühen Diagnosestellung, die Rolle von Angehörigen und die oft mangelnden Anlaufstellen für Unterstützung. Mario Haller betont die Bedeutung von kontinuierlichem Lernen und Innovation in der pharmazeutischen Forschung, während Esther Weinberger die Wichtigkeit von Offenheit, Selbstfürsorge und sozialer Unterstützung hervorhebt. Die Gesprächsteilnehmer:innen diskutieren außerdem die gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit Demenz und die Notwendigkeit, Angehörige stärker einzubinden und zu informieren. Abschließend werden dem gängigen Mythos "Der Pharmaindustrie geht es nur um's Geld" einige Fakten gegenübergestellt.Links zur Folge:
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Im Trailer stellt Moderatorin Birgit Fenderl die wichtigsten Fragen zum Podcast "Wirkstoff Mensch" von Lilly Österreich und bekommt spannende Antworten: Wer ist Mario Haller, der Gastgeber dieses Podcasts? Wie kam es zum Podcast und woher kommt der außergewöhnliche Name? Was können sich die Hörer:innen vom Podcast erwarten?
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