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Empathie 2.0
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Empathie 2.0

Author: Agnes Dyszlewski und Florian Meinhold

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Description

Empathie 2.0 ist der Podcast für diversitäts-/diskriminierungssensibles Arbeiten in psychosozialen Berufen. Gemeinsam mit Gäst:innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen wollen wir uns der Frage zuwenden wie psychosoziale Angebote, wie Beratung, Coaching, Psychotherapie oder Mediation, diskriminierungssensibel gestaltet werden können. Dabei wollen wir mit Menschen der psychosozialen Versorgung in den Austausch über ihre Perspektiven, Haltungen und Arbeitsweisen kommen.
Wir, das sind Agnes Dyszlewski, Wirtschaftspsychologin & Mediatorin, und Florian Meinhold, Psychologe & Psychotherapeut.
11 Episodes
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In dieser Folge spricht Florian mit der Wissenschaftlerin und Therapeutin Dr. Johanna Degen zu Beziehung und Sexualität im digitalen Zeitalter. Johanna beleuchtet die Rolle der kritischen Theorie und deren Einfluss auf Therapieforschung und -praxis. Sie geht auf die Auswirkungen von Social Media und KI auf zwischenmenschliche Beziehungen und Identität ein, spricht über das parasoziale Selbst, sowie Einsamkeit und Polarisierungsdynamiken im Cyberspace. Dabei gibt sie Einblicke in ihre Forschung und berichtet aus ihrer praktischen Tätigkeit. Gemeinsam beleuchten Johanna und Florian, wie Schutzstrategien und gesellschaftliche Strukturen im Rahmen von Online-Dating wirken können. Ideen für ein verantwortungsvolles Miteinander im digitalen Raum, sowie Anregungen und Strategien für Therapeut:innen werden daraus abgeleitet. 
In dieser Folge spricht Florian mit Dr. Timo Slotta, der als geschäftsführende Leitung der verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz für Psychotherapie an der Universität zu Köln (HAPUK) tätig ist. Als Psychotherapeut und Wissenschaftler bemüht sich Timo Diskriminierungssensibilität in seiner therapeutischen Tätigkeit, sowie in Forschung und Lehre zu realisieren. In der Folge gibt Timo Einblicke in den aktuellen Forschungsstand zu Diskriminierung und Mikroaggressionen im Rahmen von Psychotherapie. Praxisnahe Beispiele verdeutlichen wie Diskriminierung im Therapieraum wirken kann. Anschaulich zeigt er, wie eine diskriminierungssensible psychotherapeutische Ausbildung und Praxis aussehen kann.Im Springer Verlag ist 2023 sein gemeinsames Buch mit Christina Schütteler "Diskriminierungssensible Psychotherapie und Beratung" erschienen.
In der neuen Folge spricht Agnes mit Jan Tölle (Supervisor (DGSv), Coach, Trainer für Radical Diversity und Social Justice sowie Co-Initiator des Netzwerks Diskriminierungskritische Supervision in der DGSv) über seine Arbeit bei EXIT-EnterLife e.V., in der er emanzipatorische Workshops im und über das Gefängnis hinaus gegeben hat sowie seine Arbeit als diskriminierungskritischer Supervisor. Jan gibt sehr differenzierte Einblicke in seine ehemalige Arbeit mit inhaftierten Jugendlichen und was er aus dieser Zeit gelernt hat. Er hinterfragt kritisch, was als Straftat angesehen wird sowie den Nutzen der Institution Gefängnis. Aus seiner Weiterbildung als Trainer für Radical Diversity und Social Justice teilt er seine Key Learnings und wie ihn diese bis heute in seiner Arbeit als Supervisor begleiten. Er beschreibt sein diskriminierungskritisches Bewusstsein als eine innere Folie, die er seinen Klient*innen je nach Auftrag anbietet, zu betrachten oder auch nicht. 
In dieser Folge spricht Agnes mit Gregöre Elisabeth Hamann und Sara-Ann Lampmann über diskriminierungs-und machtsensible Mediation. Gregöre Elisabeth Hamann ist Mediator*in, Prozessbegleiter*in, Ausbilder*in und bodyworker*in. Sie positioniert sich als weiß, nicht-binär, transweiblich, mit Armutsklassenhintergrund, goj, ohne körperliche Behinderung und neuroqueer. Sara-Ann Lampmann ist Mediatorin, Ausbilderin für Mediation und systemische Therapeutin sowie Mitgründerin der Kollektivpraxis zwischen*räume in Leipzig. Sie positioniert sich als weiße cis-Frau, able-bodied, in einer deutschen Großstadt aufgewachsen, mit akademischem Hintergrund und finanziell nicht prekär aufgestellt.Gemeinsam erläutern sie, warum diskriminierungs- und machtsensible Mediation kein Sonderverfahren ist, sondern eine grundsätzliche Haltung von Mediator*innen sein sollte. Die Folge gibt praxisnahe Einblicke in die Arbeitsweise der beiden Gäst*innen als Mediator*innen, sowie auch als Ausbilder*innen für Mediation. 
In dieser Folge spricht Agnes mit Chima Ugwuoke, Mediator*in (M.A.) und politische Bildungsreferent*in. Gemeinsam tauschen sie sich über Chimas Angebot der „Positionierten Mediation“ sowie Chimas gleichnamiges Buch, das kürzlich in der Viadrina-Schriftenreihe veröffentlicht wurde, aus. Die Folge gibt Einblicke in Chimas Werdegang, Engagement, Arbeitsweise und strukturelle Hürden im Ausbildungssetting. Dabei sprechen sie über Allparteilichkeit und Neutralität im Mediationsverfahren und Chimas Definition von dem Begriff der „radikalen Allparteilichkeit“. Chima formuliert u.a. den Satz, dass Mediand*innen nicht nur als Individuen sondern immer auch als gesellschaftlich geprägte Subjekte verstanden werden sollten. Und damit immer die Notwendigkeit einer klaren Positionierung seitens von Mediator*innen besteht, um Machtgefälle nicht zu verstärken. 
In dieser Folge spricht Florian mit Martina Romero, psychosozialer Beraterin und Supervisorin. Gemeinsam beleuchten sie das Zusammenspiel von Diskriminierungserfahrungen und psychischer Gesundheit - mit einem  Fokus auf die Erfahrungswelten von BIPOC FLINTA*. Sie sprechen über die Rolle von Empathie und Community Care, und Martina gibt Einblicke in ihre Arbeitsweise aus Beratung und Supervision. Dabei betont sie die Bedeutung der Aktivierung vorhandener Ressourcen und Stärken der Klient:innen. Darüber hinaus berichtet Martina von ihrer Supervisionstätigkeit mit weiß positionierten Klient:innen, die eigene Rassismen reflektieren wollen - und über damit verbundene Chancen und Herausforderungen.  Inhalte00:00 Psychosoziale Beratung und Supervision als Teil einer Vision für eine gelingende Gesellschaft05:48 Erfahrungswelten von BIPOC und FLINTA*11:48 Aktivierung von Ressourcen und Stärken der Klient:innen15:43 Empathie und Diskriminierungssensibilität24:06 Empfehlungen für weiß positionierte Berater:innen26:38 Community Care30:51 Zukunft der diskriminierungssensiblen Beratung
In dieser Folge spricht Florian mit dem Psychotherapeuten Stuart Andreas aus Berlin-Neukölln über die Bedeutung sozialer Identitäten, Klasse und Klassismus. Vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen und fachlicher Ausführungen plädiert Stuart für eine Vorstellung von hybriden und fluiden Identitäten und erläutert die Notwendigkeit, Klassismus in Psychotherapie und Beratung zu erkennen und zu adressieren. Er spricht über die Rolle von Machtverhältnissen und wie Empathie, Würde und Solidarität in der therapeutischen Beziehung gelingen können.Inhalte00:00 Einführung und Vorstellung01:50 Soziale Identitäten und ihre Bedeutung04:30 Hybride, fluide und verletzliche Identitäten07:22 Klassismus und seine Auswirkungen09:46 Psychotherapie im Kontext von Klasse12:25 Solidarität in Differenz und Menschlichkeit14:53 Klassismus im Gesundheitssystem21:14 Klassismus in der Psychotherapie26:01 Die Rolle von Scham und Überlebensstrategien31:08 Empowerment im Zusammenhang von Wut und Scham31:40 Klassismus und soziale Machtverhältnisse34:00 Widerstände in der Therapie 38:25 Machtverhältnisse und Positionierung in der Therapie42:20 Neutralität und ihre Herausforderungen 45:22 Zukunft der Psychotherapie durch Interdisziplinarität
Im Gespräch mit Florian gibt die Psychotherapeutin Sema Akbunar persönliche Einblicke in ihre Arbeit, berichtet praxisnah aus ihrem Berufsalltag und zeigt, wie eine rassismussensible Psychotherapie gelingen kann.
Deep Dive mit Agnes

Deep Dive mit Agnes

2025-03-2530:26

In dieser Folge von Empathie 2.0 widmen wir uns der Arbeit von Agnes und lernen sie und ihren Alltag kennen. Wir gehen unter anderem den Fragen nach, wann sie für Mediation angefragt wird, was ihre Arbeitsweise ausmacht und wie sie als Mediatorin in Diskriminierungsvorfällen arbeitet?Wenn du mehr zu Agnes und ihrer Arbeit erfahren möchtest, schau doch mal auf ihre Website: raumgeben.de
Deep Dive mit Florian

Deep Dive mit Florian

2025-02-1626:29

In der zweiten Folge von Empathie 2.0 wenden wir uns mit Florian der Frage zu, was eine diversitätssensible Psychotherapie ausmacht und wieso es mehr Wissen über Diskriminierung in Psychotherapie und Beratung braucht.Wenn du mehr zu Florian und seiner Praxis erfahren möchtest, schau doch mal auf seine Website:Praxis für diversitätssensible Psychotherapie
Empathie 2.0 möchten wir mit einer Vorstellung beginnen - im Format: F&A - Fragen und Antworten mit Florian und Agnes. In der ersten Folge lernst du uns besser kennen. Du erfährst, was wir beruflich machen und was uns dabei antreibt; und warum wir Essen lieben und Empathie für uns nicht weg, sondern weiter zu denken ist. Wenn du mehr zu uns erfahren möchtest, findest du auf unseren Websites mehr zu uns: Website Agnes Website Florian
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