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DL-Teilhabeforum
DL-Teilhabeforum
Author: Hansjörg Lienert
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Description
Herzlich willkommen im DL-Teilhabeforum.
Im DL-Teilhabeforum haben wir Spaß daran, anderen nützliche Informationen darüber zu vermitteln, wie sie trotz Blindheit und Sehbehinderung und anderen Einschränkungen im Berufsleben erfolgreich bestehen können. Wir tauschen uns über DL-Produkte aus, diskutieren allgemeine, aktuelle Themen wie neue Funktionen von Screen Readern. Wir tauschen uns über nützliche Apps aus, und sind immer offen für neue Technologien, Geräte und Tricks.
Wir behalten das generelle Ziel im Fokus:
die Arbeitswelt soll zunehmend barrierefrei werden.
Dazu soll von uns ein Impuls ausgehen.
Wir wollen, dass die Gebrauchstauglichkeit der Programme und Fachanwendungen verbessert wird, denn die Gebrauchstauglichkeit entscheidet darüber, ob wir wettbewerbsfähig arbeiten können oder nicht.
Wir tauschen uns gelegentlich aber auch über untechnische Dinge aus. Wer erblindet, durchläuft einen äußerst komplexen Anpassungsprozess, der unter Umständen mit massiven Belastungen verbunden ist. In so einer Situation kann es ermutigend sein, von anderen zu lernen, die die eine oder andere Nuss bereits geknackt haben und gute Tipps geben können.
Das DL-Teilhabeforum wird durch eine Online-Veranstaltungsreihe begleitet. In dieser werden Hilfsmittel besprochen oder auch andere Themen wie Umstellung vom Sehen auf das Hören und damit verbundene Herausforderungen.
Im DL-Teilhabeforum haben wir Spaß daran, anderen nützliche Informationen darüber zu vermitteln, wie sie trotz Blindheit und Sehbehinderung und anderen Einschränkungen im Berufsleben erfolgreich bestehen können. Wir tauschen uns über DL-Produkte aus, diskutieren allgemeine, aktuelle Themen wie neue Funktionen von Screen Readern. Wir tauschen uns über nützliche Apps aus, und sind immer offen für neue Technologien, Geräte und Tricks.
Wir behalten das generelle Ziel im Fokus:
die Arbeitswelt soll zunehmend barrierefrei werden.
Dazu soll von uns ein Impuls ausgehen.
Wir wollen, dass die Gebrauchstauglichkeit der Programme und Fachanwendungen verbessert wird, denn die Gebrauchstauglichkeit entscheidet darüber, ob wir wettbewerbsfähig arbeiten können oder nicht.
Wir tauschen uns gelegentlich aber auch über untechnische Dinge aus. Wer erblindet, durchläuft einen äußerst komplexen Anpassungsprozess, der unter Umständen mit massiven Belastungen verbunden ist. In so einer Situation kann es ermutigend sein, von anderen zu lernen, die die eine oder andere Nuss bereits geknackt haben und gute Tipps geben können.
Das DL-Teilhabeforum wird durch eine Online-Veranstaltungsreihe begleitet. In dieser werden Hilfsmittel besprochen oder auch andere Themen wie Umstellung vom Sehen auf das Hören und damit verbundene Herausforderungen.
20 Episodes
Reverse
Zwischen Funk, Sound und Blindenhilfsmitteln – Stefan Merk im Interview
Er ist blind und arbeitet als Fachjournalist für Audiotechnik, im Hilfsmittelbereich und als Funkamateur (Rufzeichen DL7FOS).
Sein Leben lang war er selbständig, und er ist es weiterhin.
Auf seiner Internetseite stellt er in verschiedenen Beiträgen und Podcast-Episoden interessante Technik aus diesen Bereichen vor und vergleicht einige Geräte miteinander. Zudem hat er interessante und teils bekannte Persönlichkeiten wie etwa den blinden Musiker Wolfgang Sauer oder den bekannten Schauspieler und Komiker Oliver Kalkofe interviewt.
Die Titelüberschrift seiner Webpräsenz merkst.de fasst es gut zusammen: „Technik und Mehr“.
Eric Röder und Rena de Buhr interviewen Stephan auf gewohnt charmante Art.
Beste Grüße
das DL-Team
Michael Wahl, der Leiter der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik referiert für uns im DL-Teilhabeforum über das Gesetz und darüber, was wir konkret machen können, um bestehende Hürden zu beseitigen.
Michael spricht über den Geltungsbereich des BFSG und darüber, welche Produkte und Dienstleistungen jetzt betroffen sind.
Wir konzentrieren uns in dieser Episode auf die Barrierefreiheit von Fachanwendungen und diskutieren, wie wir zu echter Barrierefreiheit kommen können, bei der man nicht konstant auf sog. Screen Reader Anpassungen angewiesen ist. Der Chefentwickler von DL®, Dipl. Ing. Alex Mara, beschreibt, was bei der Softwareentwicklung sehr einfach für Barrierefreiheit umgesetzt werden kann und darüber, wo es eher Schwierigkeiten gibt.
Das BFSG ist die deutsche Umsetzung der EU‑Richtlinie European Accessibility Act (EAA).
Es erweitert die bisherigen Pflichten zur digitalen Barrierefreiheit – die bisher vor allem für öffentliche Stellen galten – nun auch auf die Privatwirtschaft.
Michael Wahl, selbst blind, hat früher bei der Bundeszentrale für politische Bildung und danach beim Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz gearbeitet. Dort war er als Projektleiter für Barrierefreiheit zuständig. Seit 2019 ist er nun der Leiter der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik und arbeitet damit an einem für uns wichtigen Knotenpunkt.
Die für ihre Frechheit bekannte Rena de Buhr und der nicht minder freche Hansjörg Lienert moderieren gemeinsam.
Das BFIT gibt seit Ende 2025 den Podcast "Unlimited - Digital für Alle" raus. Hört rein!
Er sieht nix und seine Firma heißt SehNix.
Marco Retzlaff ist Diplom Informatiker. Als er nach seinem Studium keine Stelle bekam, war er so angefressen, dass er seine eigene Firma "SehNix" gründete.
Er eröffnete in Senftenberg bei Cottbus ein Ladenlokal. Dorthin bringen Menschen aus der Umgebung ihre Notebooks und PCs. Marco repariert als Vollblinder also PCs von Sehenden.
Zudem verkauft der Notebooks und PCs bundesweit und repariert bzw. wartet Geräte auch für Blinde. Marco ist sehr findig und entdeckt ständig Dinge, die praktisch sind. Das können spezielle Koffer oder auch Lautsprecheranlagen sein.
Seine Firma SehNix verwaltet Marco vom ersten Tag an mit DL Produkten. In erster Linie mit dem CRM-System DL-Kontaktmanager mit dem er die Kundendaten, die Artikel, die Projekte, Aufträge und Lieferscheine, die Termine und die Lagerverwaltung macht. Hinzu kommt DL EasyTask, mit dem er viele Arbeitsabläufe vereinfacht und beschleunigt.
Marco berichtet in dieser Episode, wie er seine Firma mit sehr wenig Geld gegründet hat, und wie er konsequent im Interesse seiner Kundinnen und Kunden handelt.
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT wird für blinde Menschen zugänglich. An der technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen können Menschen, die vollblind sind studieren. Der blinde Physiker Dr. Michael Kreutzer, hat es vorgemacht und an der THM promoviert. Zwischenzeitlich ist er auch selbst in der Lehre tätig.
Prof. Dr. Diethelm Bienhaus und Dr. Michael Kreutzer von der technischen Hochschule Mittelhessen führen in dieser Episode praktisch vor, wie man dem Geschehen in einer Vorlesung online oder vor Ort blind folgen und aktiv mitmachen kann. Mit den richtigen Werkzeugen, die teilweise an der THM entwickelt wurden, kann man komplexe Klassendiagramme sowohl lesen als auch selbst erzeugen.
Ein Klassendiagramm ist eine Darstellungsform in der objektorientierten Modellierung — insbesondere in der UML (Unified Modeling Language). Es zeigt, welche Klassen in einem System existieren und wie sie miteinander in Beziehung stehen. Man kann es sich als Bauplan für ein Softwaresystem oder eine elektronische Schaltung vorstellen. Grundsätzlich kann man aber auch soziale Systeme modellieren.
Wir lernen praktische Werkzeuge kennen. Mit der einfachen Auszeichnungssprache Markdown kann man etwa rein textbasiert Klassendiagramme und Schaltungen erzeugen und lesen. Die Komplexität kann man dabei sozusagen durch Hinein- und Hinauszoomen kontrollieren.
Die Episode lädt zum Mitmachen ein. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer können für die Praxis lernen.
Diese Episode gibt es optional auch mit Video.
https://dlinfo.de/teilhabeforum/
In einem wissenschaftlichen Paper beschreiben Diethelm Bienhaus, Michael Kreutzer und Florian von Zabienski ihren Ansatz
"Accessible Representations of Visual Artifacts in Technical Informatics Education" heißt es, und wir verlinken es in Kürze, wenn es vom Springer Verlag freigegeben wurde.
Michael Kreutzer setzt KI ein, um sich Abbildungen beschreiben zu lassen, die seine Studentinnen und Studenten in ihren Arbeiten verwenden. Über KI lässt er sich Arbeiten teilweise auch zusammenfassen.
Hier ist ein Audiobeispiel, in dem o.g. Paper via KI in einen Audiobeitrag in dialogischer Form generiert wurde.
https://dlinfo.de/fileadmin/media/DL_Teilhabeforum__Audiodateien/Von_einer_KI_in_ein_kurzes_Hoerspiel_umgesetzte_Bachelor_Arbeit.mp3
### Blind korrekt zitieren statt blindem Vertrauen!
Bianca Kronhardt zeigt uns wie man mit Hilfe eines Screenreaders der Literaturverwaltung zu Leibe rücken kann.
**Sie schreibt:**
"Als Forscherin schreibe ich regelmäßig wissenschaftliche Texte.
Deren Kernstücke sind Zitate und Verweise auf andere Wissenschaftler.
Mit einer Literaturverwaltungsdatenbank behalte ich den Überblick über diese Quellen.
Ein Addon ermöglicht dynamische Verlinkungen in Textverarbeitungsprogrammen. Damit lässt sich bspw. automatisch das Quellenverzeichnis erstellen. Ohne Literaturverwaltung und Addon müsste ich alle Verweise und Änderungen händisch machen.
Seit dem letzten großen Update ist die Open-source Literaturverwaltung Zotero unter Windows vollständig mit Screenreadern bedienbar.
Mit NVDA oder wahlweise Jaws zeige ich kurz die Navigationsmöglichkeiten innerhalb der Literaturdatenbank und die Nutzung des Addons in MS-Word."
Bianca hat die Folge konzipiert, moderiert und geschnitten.
### So beseitigt das Berufsförderungswerk Würzburg Stolpersteine auf dem Weg zur beruflichen Teilhabe.
Die blinde IT-Expertin und Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks Würzburg, Judith Faltl, im Interview mit Hansjörg Lienert.
Judith Faltl sind die Chancen und Risiken der digitalen Transformation aus eigener Erfahrung bekannt. Nach mehr als 25 Jahren Tätigkeit im IT-Bereich leitete Frau Faltl zuletzt als Senior IT Consultant bei der internationalen Unternehmensgruppe "msg group IT" Projekte in der Branche Automotive und Manufacturing.
Seit Anfang 2022 ist Frau Faltl Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks Würzburg. Judith Faltl, die auch Landesvorsitzende des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes ist, bringt hier auch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der politischen Netzwerkarbeit in der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe ein.
### NVDA – mit Vollgas in die Zukunft
Seit über 15 Jahren entwickelt sich der Screen Reader NVDA rasant weiter und hat sich längst von der „kostenlosen Alternative“ zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den Marktführer JAWS gemausert.
Immer mehr IT-Abteilungen setzen an barrierefreien Arbeitsplätzen auf NVDA – leistungsstark, flexibel und zukunftssicher.
Im Jahr 2024 haben das BFW Würzburg und der DBSV gemeinsam das Förderprojekt gestartet, um die Weiterentwicklung von NVDA gezielt voranzutreiben.
Der blinde Entwickler, Programmierer und NVDA-Experte Rainer Brell vom BFW Würzburg stellt das Projekt und seine Perspektiven vor.
* Lern- und Lehrmaterialien sollen erstellt werden.
* Sogenannte Erweiterungen (Add-Ons) sollen erstellt werden.
* Ein Expertenkreis begleitet das Projekt
* Eine Austauschplattform verbindet User.
In dieser Episode berichten die Moderatoren Eric Röder und Florian Lichteblau von ihren Erfahrungen mit ChatGPT. von einfachen Wissensfragen bis hin zur Imitation der eigenen Stimme in einer fremden Sprache. Neben vielen praktischen Anwendungsbeispielen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung geht es auch um die Unterschiede zwischen Web- und App-Version in Bezug auf Bedienbarkeit und Funktionsumfang.
Außerdem diskutieren sie die private wie berufliche Nutzung: Wo KI-Systeme wie ChatGPT bereits festen Platz im Alltag gefunden haben – und welche Entwicklungen noch bevorstehen könnten.
Doch auch die Schattenseiten bleiben nicht außen vor: Datenschutz, Ressourcenverbrauch und die Risiken von Missbrauch werden kritisch beleuchtet.



