Discover
Schallwelten
Schallwelten
Author: Alfred Huber, Johannes Huber
Subscribed: 0Played: 0Subscribe
Share
© Alfred Huber, Johannes Huber
Description
Schallwelten – Der Podcast über Musik, Film und Politik
In Schallwelten tauchen Alfred und Johannes Huber tief in das Spannungsdreieck aus Musik, Film und Politik ein. Vater und Sohn analysieren, wie diese drei Sphären sich gegenseitig beeinflussen, gesellschaftliche Debatten prägen und Emotionen lenken. Ob ikonische Soundtracks, musikalische Protestbewegungen oder politische Inszenierungen im Kino – Schallwelten verbindet fundierte Analysen mit leidenschaftlichen Diskussionen.
Der Podcast ist Teil ihres gemeinsamen Symphonieprojekts PolitRhythms.
In Schallwelten tauchen Alfred und Johannes Huber tief in das Spannungsdreieck aus Musik, Film und Politik ein. Vater und Sohn analysieren, wie diese drei Sphären sich gegenseitig beeinflussen, gesellschaftliche Debatten prägen und Emotionen lenken. Ob ikonische Soundtracks, musikalische Protestbewegungen oder politische Inszenierungen im Kino – Schallwelten verbindet fundierte Analysen mit leidenschaftlichen Diskussionen.
Der Podcast ist Teil ihres gemeinsamen Symphonieprojekts PolitRhythms.
29 Episodes
Reverse
In der Jubiläumsfolge von Schallwelten gehen Johannes und Alfred Huber dem Problemfeld der Trennung von Werk und Autor nach. Die Folge hätte locker 3 Stunden gehen können, unserem Publikum zuliebe machen wir nur 50 min draus. Bleibt auf jeden Fall bis zum Schluss dran! Ihr wißt ja: die Musik ist es wert!
Nationen gründen sich nicht nur auf Politik, sondern zuvor schon auf eine soziokulturelle Entwicklung. Unter den zahlreichen kulturellen Faktoren nimmt die Musik eine tragende Rolle ein. Alfred Huber geht im heutigen Podcast dem Nationbuilding von Deutschland und Italien unter musikalischen Aspekten nach.
Befragte man Dante Alighieri nach dem schlimmsten Menschheitsverbrechen, so wäre die Antwort eindeutig: der Verrat toppt alles andere. Wahrscheinlich hat er ihn selbst oft genug erfahren. Wir gehen in bewährter Vater- Sohn Kombi dem Verrat in Musik und Film nach.
Gewalt in Form individueller Übergriffigkeit wie auch staatliche Gewalt ist in jedem Fall das Ende jeglicher Menschlichkeit. Die Geschichte der Menschheit ist eine einzige Abfolge von Gewalt, das 20. Jahrhundert war aber besonders erfolgreich darin, diese Gewalt in jeglicher Form zu institutionalisieren. Eine düstere Schallweltenfolge zum „silbernen“ Jubiläum. ein Versprechen: Nach der nächsten Folge „Verrat“ wird es wieder besser.
Völlerei, das Laster, welches manchmal zur Todsünde wird. In der nunmehr 24. Folge von Schallwelten gehen Johannes und Alfred Huber der Frage nach, wie sich Völlerei am besten in der Kunst darstellen läßt. Die Genusssucht oder das Trinkgelage mit Komasaufen ist ja nicht nur eine Erfindung des späten 20. Jahrhunderts. Schon im 11. Jahrhundert brachen die sogenannten Vaganten manchen Trinkrekord. Und sogar J.S.Bach hatte eine gewisse Sympathie für derartige Ausschreitungen.
Stolz, die ambivalente Todsünde. In ihrem vorletzten Beitrag zu den Todsünden in Musik, Film und Politik analysieren Johannes und Alfred Huber den Stolz, oder die Hybris, wie die alten Griechen meinten. Dabei stellt sich heraus, dass Stolz in manchen Situationen sogar überlebenswichtig ist. Zur Sünde wird er eigentlich erst, wenn er sich sozusagen radikalisiert.
Die „moralische“ Todsünde Zorn beschäftigt das Autorentrio Ralf Grabuschnig, Johannes und Alfred Huber in der 22. Folge von Schallwelten. Warum ist die Wut des Zeitalters so tief, wie schon Heimito von Doderer im Jahr 1962 diagnostizierte? Wir bieten eine Übersicht über die Theorien dazu und eine Menge packender Musikbeispiele an.
Die heimlichste aller Todsünden und gleichzeitig die tödlichste, der Neid ist das Thema in der 30 min Podcastfolge von Schallwelten. Wo der Neid in der Musik thematisiert wird und was Neid überhaupt mit Musik zu tun hat, analysiert Alfred Huber in Folge 21.
Habgier als Todsünde! Und was hat sie in der Musik verloren? Wir beleuchten, wie schon den Folgen Faulheit und Wollust, die 3. Todsünde mit dem nötigen Augenzwinkern und keineswegs entlang dogmatischer Linien. Viel eher sind das schon philosophische Überlegungen, die uns, das altbekannte Trio Christoph Campestrini, Johannes und Alfred Huber antreiben. Horcht rein!
Luxuria oder zu Deutsch Wollust meint genaugenommen das Zuviel an natürlich Gegebenem, auch wenn das Wort seit dem 5 Jahrhundert nach Christus eher erotische Konnotation erhalten hat. Christoph Campestrini, Johannes und Alfred Huber gehen in der 19. Folge des Podcasts dem Phänomen in der Musikgeschichte, aber auch der Politik nach. Ein spannender Bogen zwischen dem eher spröden Alexander Skriabin und dem großen Verführer Richard Strauss.
Was macht die Faulheit zur Sünde? Eine Bestandsaufnahme entlang cineastischer und musikalischer Beispiele.Seit es Menschen gibt, die sich über den Zustand unserer Gattung Sorgen machen, ist die Faulheit in den Fokus der Kritiker geraten. Anhand von Beispielen aus der Welt des Kinos und der Musik gehen wir dem Phänomen nach und finden nicht nur Hassenswertes! Faulheit gefährdet zwar unsere Gesellschaft und unseren Planeten, kann aber überaus charmant daherkommen. Begleitet uns auf unserer Reise durch ein soziologisches Kuriosum!
Jenseits von Gelato, Pizza und Spaghetti nähern sich Johannes und Alfred Huber dem Phänomen Italien. Was hat das Land, was wir nicht haben? Vor allem in der Musik? Ein interessantes Kaleidoskop der Jahrhunderte....Italien hat es immer wieder geschafft, Begeisterung zu wecken. Vielleicht nicht immer im Sinne der heutige Instagramer, aber im Sinne der Menschen, die Kunst nicht als Unterhaltung, sondern als Ausdruck des prallen Lebens empfinden.
In dieser Folge behandeln wir ein weiteres Mal Dante Alighieri. Im Anschluss an Folge 15 widmen wir uns seiner persönlichen Geschichte. Gemeinsam mit unserem treuen Gast Christoph Campestrini analysieren wir, wie Dantes Werk Die Divina Commedia die Welt der Musik prägte und Komponisten wie Tschaikowski und Liszt es in ihren Werken verarbeiteten. Johannes gibt ergänzend Kontext dazu, wie die Commedia die Kunst des Films und der Videospiele beeinflusste. Außerdem geben wir persönliche Einblicke, wie Dante unser eigenes künstlerisches Schaffen inspiriert hat – insbesondere im Hinblick auf unsere gemeinsame Symphonie "Resistenza".
Der Historiker und Podcaster Ralf Grabuschnig und der Komponist Alfred Huber ziehen Parallelen zwischen der florentinischen Republik des 12.-14. Jahrhunderts und der Entwicklung des Faschismus im 20. Jahrhundert. In beiden Fällen kann man auch Ähnlichkeiten mit heutigen Entwicklungen sehen. Dies alles präsentieren wir mit dem typisch österreichischen "Schmäh" und einer großen Portion musikalischer Hinweise, so, wie es sich für Schallwelten gehört.
In Folge 14 von Schallwelten hinterfragen der Dirigent Christoph Campestrini und der Komponist Alfred Huber ihre ganz persönliche Sicht auf Anton Bruckner. Im Dialog über Bruckner versuchen sie, dem Phänomen näher zu kommen, ohne Bruckner aber am Ende in irgendeiner Form erklären zu können. Was bleibt ist das leidenschaftliche Bekenntnis zur absoluten Musik des oberösterreichischen Komponisten.
War der Komponist Anton Bruckner wirklich religiös? Oder war der zur Schau gestellte Katholizismus nicht eher eine landes-und zeitübliche Gewohnheit? Wir werden die Frage nicht mehr beantworten können. Die Nachwelt hat daraus jedenfalls eine "Marke" gemacht, welche den leidenschaftlichen Blick auf seine großartige Musik eher verstellt, als uns dabei hilft, sie vorbehaltslos zu lieben. Eine Schallwelten Folge, welche auch ganz allgemein die Etikettierung unserer Welt kritisch beleuchtet.
In dieser Folge geht es um die Verbindung von Religion und Musik – zwischen persönlichem Ausdruck, kirchlicher Kontrolle und gesellschaftlicher Bedeutung.Zum Einstieg nehmen wir Mozarts C-Moll-Messe in den Blick – ein Werk mit tragischer Entstehungsgeschichte, das nie vollendet wurde. Anschließend geht es in die Romantik, wo sich die Kirche zunehmend in das musikalische Schaffen einmischt – etwa bei Giuseppe Verdi, dessen Umgang mit religiösen Themen Spannungen auslöste. Zentrales Thema sind Bekenntniswerke und insbesondere das Requiem als musikalische Form des Glaubens und der Auseinandersetzung mit dem Tod.Zum Abschluss diskutieren Alfred Huber, Johannes Huber und Thaddäus Dorsch über das Verhältnis von Religion und Musik – damals wie heute.
Welche Rolle spielt Musik in religiösen Kontexten? In dieser Folge von Schallwelten widmen wir uns dem spannenden Verhältnis zwischen Klang und Glauben. Unser Gast ist der deutsche Komponist Thaddäus Dorsch, der sich in seiner Arbeit immer wieder mit dem Thema Religion auseinandersetzt.Gemeinsam hören wir zum Beispiel in Aufnahmen traditioneller Musik zentralafrikanischer Pygmäenstämme und sprechen außerdem über die Musik von Thaddäus.
Wie überstehen Menschen ihre Krisen im Leben?Gemeinsam mit der Musikmanagerin/Musikvermittlerin Julia Ostroverkhova sprechen wir über Resilienz – im Privaten wie im Politischen. Was gibt Menschen Halt? Wir blicken auf Bachs Erblindung und auf die Millionen Ukrainer:innen, die trotz des anhaltenden Krieges mit Musik als Kraftquelle standhaft geblieben sind.Hör jetzt rein und entdecke, wie Musik uns stärker macht – in jeder Lebenslage.
In dieser Folge von Schallwelten widmen wir uns – diesmal wieder im Duett – einem eher düsteren, aber umso spannenderen Thema: Krankheit.Wir beleuchten musikalische Auseinandersetzungen mit dem Kranksein, etwa das geheimnisumwobene Requiem von Mozart oder das eindringliche Streichtrio von Arnold Schönberg. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Darstellung von Krankheit im Film – von der metaphorischen Inszenierung von Krebs in Annihilation bis hin zur dystopischen Vision der Unfruchtbarkeit in Children of Men.🎧 Jetzt reinhören und entdecken, wie Kunst Schmerz, Hoffnung und Endlichkeit hör- und sichtbar macht!




