Discover
Doppelmaushälfte
Doppelmaushälfte
Author: Barbie Breakout & Simon Dömer
Subscribed: 414Played: 5,855Subscribe
Share
Description
Barbie und Simon. Das sind eine Dragqueen, die ihre wilden Zeiten lange hinter sich gelassen hat, und ein – nicht mehr ganz so – junger schwuler Mann. Die beiden sprechen über ihre doch sehr unterschiedlichen Erfahrungen: über das Leben, die Liebe, über Sex, Familie, Identität, die Szene und immer wieder auch darüber, warum die Welt gerade mal wieder die Menschen aus der LGBTQIA+ Community hasst. Und während die beiden sich gegenseitig erst so richtig kennenlernen, purzeln ihnen ab und an die ganz großen Weisheiten aus dem Mund.
36 Episodes
Reverse
Sie hat ihn bekommen, den Ikonenstatus. Ganz offiziell. Barbie gibt es jetzt auf einer Kerze, bei Keller Kreuzberg! Simon hat schon eine Idee, wann ihr Licht über ihn wachen soll. Und der wird ja auch Geburtstag gehabt haben. Es geht um Partys, Geschenke und darum, mehr Flaschen als Personen im Haus zu haben. Talking about Flaschen: Wie enttäuschend können Hockey-Männer eigentlich sein? Und es gibt gute Nachrichten. Barbie und Simon legen zusammen auf, wenn Ru Paul nach Berlin kommt. Mit dabei ist ein für Barbie bekanntes Gesicht, das sie mal als Guest-Judge aus einer Competition geschleudert hat. Das wird bestimmt ein schönes Wiedersehen!
Barbie kann immer und überall. Simon nur zu Hause. Ja, es geht genau um dieses Thema. Aber nur kurz. Ganz kurz. Dann geht es von PrEP zu PEP und ab in’s Kino. Denn Barbie hatte den grandiosen Vorschlag, doch noch Wuthering Heights zu gucken. Es gibt Getränke, wenig Stille und ein toxisches Miteinander. Popkulturell widmen sich die beiden noch mal Madonna, denn einer der beiden hat gerade die ersten 30 Minuten von „In Bed With Madonna“ geschaut. Und Redebedarf. Warum hat Barbie eigentlich keine Drag-Tochter? Und wie steht es um den Erfolg von Queens in Deutschland?
Wer spricht hier über wen? In erster Linie die beiden über sich und mit einander. Simon, der Wuthering Heights geguckt hat und sich fragt, ob das (und was überhaupt) Camp ist. Barbie, die alles sein möchte, aber bestimmt kein Opfer mehr. Wie oft wird vom Worst Case ausgegangen, und wie oft ist der eigentlich schon eingetroffen? Es geht sonst noch um geklaute Looks, sich mal eine Scheibe abzuschneiden, was man ändern muss, damit „die Message“ ankommt, und darum, keine Lust zu haben, gehate-crimed zu werden.
Den Raum füllen mit irgendwas. Das kann Simon wahnsinnig gut. Barbie macht ihn jedenfalls darauf aufmerksam. Aber ob das wirklich so gut ist… Besser als so mancher Kommentar. Barbie bringt mit ihrer Arbeit Sichtbarkeit, die online dafür sorgt, dass Mensch und Bot darauf anspringen. Was perlt ab und was trifft wirklich? Und gehen wir mal ins echte Leben: Wofür fühlen wir uns eigentlich alles verantwortlich? Schauen wir aber mal auf die schönen Dinge. Eine Serie, die gerewatcht wird, und wir hätten dann noch das Klischee der stets gut organisierten Lesben.
Ein kleiner Eingriff, der für ein großes Hallo sorgt. Denn Barbie hat sich verändert. Optisch! Die beiden sprechen drüber. Keine Ahnung, wie Simon dann beim Thema Horror landen konnte. Aber er hat versucht, einen Film zu gucken, der dann doch direkt an die Substanz ging. Das war ja schon bei „Gremlins“ grenzwertig. Zeit abzuschweifen und über Urlaub zu sprechen. Auf Gran Canaria! Oder Ibiza? Beide haben hier hervorragende Liebesgeschichten, die jedoch nicht in Liebe enden. Aber bei einer Liebe sind sie sich einig: der zu Drag Race.
Alles neu macht der… Januar. Optisch jedenfalls. Barbie unterzieht sich einem Schönheitseingriff, und Simon zeigt sich davon fasziniert. Es geht um Kleinigkeiten, um Extreme. Und nicht nur um Äußeres. Auch darum, was Code-Switching eigentlich ist und bewirkt. Ob das be- oder unbewusst passiert und im Kern eigentlich okay ist. Und: Wie ist es eigentlich, als man selbst einkaufen zu gehen? Wenn man eben ist, wie man ist? Ihr hört es! Am Beispiel von the one and only: Melli.
Treffen sich zwei People-Pleaser. So richtige! Barbie und Simon nehmen sich da nichts. Und teilen die gleichen diffusen Ängste. Vor Gerüchen in der Wohnung zum Beispiel. Also geht es raus. Thematisch jedenfalls. Mitten rein in die Community. In die schwule Community. Warum will der eine von den beiden so wahnsinnig gerne dazugehören? Aber unterschwellig „stört“ ihn irgendwas in der pinken Bubble. Sie hat eine Meinung dazu. Und haltet euch fest: Diese Folge wird in einem Full-Circle-Moment zu diesem Thema enden! Sensationell.
Werbung wirkt meistens dann, wenn man sich über sie aufregt. Das passiert hier heute. Wie schön! Fast so schön wie Barbies Tag, der durchzogen ist mit Dingen, die Simon längst zum Weinen gebracht hätten. Das bringt uns auch zum Thema emotionales Essen. Und dem eigenen Körperbild, der sogenannten Abnehmspritze und den Food Noises. Aber auch zurück zu den schönen Dingen. Denn wenn die Welt gerade schlimm ist, ist eine neue Staffel Drag Race nicht weit. Und in der Premiere zeigt Cardi B doch, wie man mehr als nur performativ ein Ally sein kann.
Wer ist denn da so horny und kommt kaum aus dem Sessel hoch? Das müsste Barbie sein. Und es gibt gleich mehrere gute Gründe dafür. Aber der Reihe nach! Den Jahreswechsel im ländlichen Raum hat sie auch online zu Recherchezwecken verbracht, um mal zu schauen, wer sich da so rumtreibt und wo überhaupt. Bei Simon lässt das alte Erinnerungen aufkommen. Und überhaupt stellt sich die Frage, ob und wo es zur Sache geht, in Regionen, in denen die Wände Ohren und die Fenster Augen haben.
Frohes neues Jahr! Heated Rivalry bleibt ein wiederkehrendes Element. Könnt ihr euch drauf verlassen. Simon ist dann noch Barbies Flirttipps nachgegangen und war im Buchladen auf Männersuche. Ansonsten geht es um Neues. Brauchen wir überhaupt bewusst etwas Neues? Das Jahr, die Vorsätze. Aber bevor es nach vorne geht, wird noch mal zurückgeschaut. Aber beim Blick nach vorne gibt es auch eine Überraschung, was das eigene Datingleben angeht. Wie sah das bisher eigentlich aus?
Der Hype wächst und wächst. Die letzte Folge fühlt sich an wie die Vorbereitung auf das, was uns heute erwartet. In erster Linie: Mehr Heated Rivalry! Aber auch: mehr Enigma, mehr Gefühle, mehr von allem. Barbie ist der Eishockey-Romance verfallen, Simon hat die erste Folge nicht mal gesehen. Aber wartet mal ab. In dieser Folge wird weiter viel angeknüpft. Denn Moment mal! Was war neulich damit gemeint, Stonewall zu entmystifizieren?
Hier kommt die etwas andere Dia-Show. Simon war in New York und setzt nach wie vor, aber gerade auch nach dieser Reise, die Lesben auf die Eins! Schön für ihn. Als Barbie damals da war, hat sie ja noch meterweise Stoffe oder laute Fächer mitgebracht. Heute freut sie sich über ein Kilo Salz. Abseits der Mitbringsel geht es um Destination Addiction und den Hype der Stunde: Heated Rivalry! Der spicy M2M-Roman wurde zur Serie gemacht. Es gibt ersten Redebedarf. Auch über Enigma. Eine Dokumentation über April Ashley und Amanda Lear.
Neue Nails, who’s this?! Barbie mit den Chrome-Nails wurde währenddessen verbal homophon angegangen. Wie hat sie reagiert, und wie hätte sie lieber reagiert? Diese Folge wird schon etwas weihnachtlich - mit der Frage: Wie wird Weihnachten, und wie war Weihnachten bisher? Von schwulen Weihnachtsmärkten bis Ornamenten. Simon versucht, seine eigenen Traditionen zu finden. Ein Weihnachtsessen für zwei für einen allein gehört jedenfalls schon mal dazu.
Das Thema „Wicked“ ist jetzt tatsächlich langsam durch. Aber die beiden Friends of Dorothy haben noch mehr. Es geht um die Sesamstraße und darum, wie sehr sie instrumentalisiert wird, wenn ein Riccardo Simonetti dort zu Besuch ist – obwohl es in keinem Satz um Homosexualität ging. Und in dieser Folge gibt es einen HIV-/AIDS-Schwerpunkt. Barbie spricht mit Simon über ihre Infektion, die Geschichte und die Stigmatisierung.
Scham. Wo ist sie? Wie hat sie sich verändert? Barbie und Simon haben Erfahrungen und Vermutungen. Obwohl bei einem von beiden eine Scham für fast alles da war und vielleicht in Teilen noch da ist. Und dann sind beide nach wie vor emotional von Wicked angefasst. Und vom Thema Freundschaft. Auch ihre eigene wird in dieser einundzwanzigsten Folge noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Wie schön!
Sie will nicht drüber sprechen. Beim besten Willen nicht. Die Zeit der Wicked-Premiere in London ist für Barbie vorbei. Und was für eine gute Zeit sie dort hatte! Ariana Grande und Cynthia Erivo hat sie höchstselbst treffen dürfen. Das macht Simon gleich ganz neidisch. Ist er doch der (selbst ernannte) größte Wicked-Fan der Welt.
Derweil findet er seine eigene neue Schublade: Broadway-Gay möchte er jetzt sein und werden. Oder ist er das schon? Ticket für Shows hat er schon. Und fliegt natürlich (ganz selbstlos) nach New York.
Die Stimmen von Barbie und Simon werden mehr und mehr eins – sie haben ja auch viel Zeit miteinander verbracht. Bei Lady Gaga zum Beispiel. Sie haben ganz unterschiedliche Zugänge zu ihr, aber es wurde gemeinsam beim Konzert geweint. Und es gibt Erinnerungen – an Horrorfilme, Sportfahrten, und wir sprechen (endlich!) darüber: über den Moment, als Barbie ihren Mund zugenäht hat.
Da wurde noch einmal alles gegeben. Simon war beim Closing vom SchwuZ und fühlt sich mehr als emotional. Denn nicht nur die letzte Partynacht, sondern auch ein paar weitere Erinnerungen kommen aus der Versenkung. Barbie war bei den VideoDays und fühlt sich mehr als alt. Was sollte das mit der singenden Tasche da auf der Bühne?
Sie ist ein Star. Aber auch eine Gay-Icon? Simon hat gemischte Gefühle gegenüber Katy Perry. Er hat Ferien in Kopenhagen gemacht und neben dem Konzert noch eine ganz besondere Gay-Bar besucht. Wie und wo macht Barbie eigentlich am liebsten Urlaub? Außerdem geht es ums Älterwerden, um die Frage, ob es den Wunsch gibt, eine eigene Familie zu gründen, und um queere Spaces – in Berlin schließt nämlich mit dem SchwuZ der größte queere Club.
Blickkontakt suchen und halten. Nicht auf den Boden gucken. – Simon hat Barbies Flirttipps umgesetzt! Erfolgreich! Und hat dabei festgestellt, dass es Orte gibt, an denen grundsätzlich wohl weniger geknutscht wird. Barbie hatte derweil Familienbesuch. Der Vater war da. Wie sind die Verhältnisse zu den Eltern eigentlich? Was wissen sie und was nicht? Und was wäre wünschenswert?




