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Mythos Psyche
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Mythos Psyche

Author: Paula Kittelmann

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Description

Der Podcast über Psychologie und Gesellschaft: Eine Auseinandersetzung mit und entgegen der Individualisierung, Stigmatisierung und Pathologisierung seelischen Leidens, hin zu einem Verständnis dafür, welche sozialen Determinanten es für psychische Gesundheit gibt und wie gesellschaftliche und politische Zustände auf unsere Psyche einwirken.
16 Episodes
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Lukas Maher ist Psychotherapeut für Systemische Therapie. Auf Instagram als @systemischegesundheit klärt er vor allem über die vielen Irrtümer der sogenannten Pop-Psychologie auf, aber beleuchtet psychologische Themen auch gesellschaftskritisch. Außerdem ist er Autor des Buches „Trigger Trauma Toxisch - Die 45 größten Mental-Health-Irrtümer“. Wir sprechen in dieser Folge über Therapie, die den Menschen im Kontext sieht statt Probleme zu Individualisieren, sprechen über Politik, (Pop)psychologie, und über Lukas Spezialgebiet: ADHS. CN: In der Folge werden ableistische / sanaristische Aussagen thematisiert, und wir sprechen über das Euthanasieprogramm im dritten Reich.
In Folge 13 spreche ich mit Philipp Lioznov. Philipp ist Psychotherapeut mit Schwerpunkt Traumatherapie. Seine Arbeit orientiert sich an einem kritisch-psychologischen Verständnis von Psyche und Gesellschaft. Wir sprechen über transgenerationale (Weitergabe von) Traumata, dabei wird es auch persönlich. Wir sprechen über Leistungsdruck, Schweigen, Existenzverlust, gesellschaftliches "Nicht-Fühlen". Außerdem tauschen wir uns darüber aus, was (macht)kritische Psychotherapie bedeutet. CN: Wir sprechen über die Diagnose "Borderline" und es werden zur inhaltlichen Einordnung teilweise stigmatisierende Ansichten bezüglich dieser Diagnose wiederholt.
In dieser Folge ist Dr. Benjamin Iffland zu Gast im Podcast. Dr. Iffland ist Psychotherapeut und forscht zu den Folgen von Erfahrungen emotionaler Gewalt in Kindheit und Jugend, darunter auch Mobbingerfahrungen. Wir sprechen darüber, welche Folgen diese Erfahrungen auf die Psyche, unser Selbstbild und soziale Interaktionen haben können und warum man von „sozialer Traumatisierung“ sprechen kann. Auch auf die Rolle dieser Erfahrungen im Rahmen von Diskriminierungserfahrungen wird eingegangen. Content note: In der Folge werden Misshandlung in der Kindheit, Suizid und sexuelle Übergriffe besprochen.
In Folge 11 spreche ich mit Dr. Lieselotte Mahler. Dr. Mahler ist Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Kliniken im TWW in Berlin, u.a. Mitbegründerin und Vorsitzende des DGPPN-Referates „Sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten in Psychiatrie und Psychotherapie“ und hat am Gesetz zum Verbot von Konversionstherapien mitgerarbeitet. In dieser Folge sprechen wir über die Pathologisierung queerer Identitäten, wie sich diese in Diagnosen wiederspiegelt(e), und was die seit 2022 im ICD-11 bestehende Diagnose der "Geschlechtsinkongruenz" bedeutet.
In Folge 10 spreche ich mit Dr. Lieselotte Mahler, Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk in Berlin. Wir sprechen über die therapeutische Haltung, die Rolle der Psychiatrie mit "Ordnungsauftrag" durch den Staat, über Zwangsmaßnahmen und das Weddinger Modell.
In Folge 9 spreche ich mit Prof. Georg Schomerus. Georg ist Psychiater und Psychotherapeut, und seit 2019 Professor an der Universität Leipzig und Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt von Georg Schomerus sind die Ursachen und Auswirkungen von Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Krankheiten. Wir sprechen über dieses Thema, über das besondere Stigma der Suchterkrankungen, warum Stigmatisierung von Depressionen abnimmt aber die der Shizophrenie zunimmt, und die Rolle der Psychiatrie im Umgang mit besonders gefährdeten Menschen - Spoiler: eine Registererfassung kann nicht die Lösung sein. - CN: Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen werden benannt, sowie Benennung von rassistischer Diskriminierung / Beschreibung von rassistischer Praxis in den USA
In Folge 8 spreche ich mit Jonathan Czollek. Jonathan ist approbiert in Systemischer Psychotherapie, Ausbildner:in am Institut Social Justice & Radical Diversity, Gründungsmitglied des Instituts für Diversitätspsychologie und war Mitglied der Kommission Diversität, Inklusion und Chancengerechtigkeit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, die bis Ende 2024 bestand. Wir machen uns in der Folge auf den Weg zwischen diskriminierungskritischen Perspektiven und psychologischen Ansätzen, thematisieren was eigentlich in unserer Gesellschaft Normalitätsvorstellungen sind und was als "abweichend" verstanden wird. Wir sprechen über Widerständgkeit und Betrauern als Therapieziele und das Verändern des Status quo - in der Psychotherapie, aber auch im Leben.
In Folge 7 spreche ich mit Stephanie Cuff-Schöttle, systemischer Beraterin und Psychotherapeutin i.A. Stephanie begleitet Einzelpersonen und Paare und berät Opfer von rassistischer Gewalt. Außerdem entwickelt und leitet sie Weiterbildungen für Fachkräfte in sozialen und therapeutischen Kontexten. Wir reden über das Potential Systemischer Therapie, warum es manchmal Mut braucht, sich auf Chaos und Utopien einzulassen, welche Rolle eine machtkritische therapeutische Haltung spielt und wie man im Therapieraum mit Hoffnungslosigkeit angesichts gesellschaftlicher Zustände umgehen kann.
In der sechsten Folge spreche ich mit Dr. Anita Scheuermann. Anita ist Psychotherapeutin in Ausbildung und Weiterbildung zur Traumatherapeutin. Wir sprechen darüber, was eine feministische Haltung in der Psychotherapie bedeutet und wie wichtig diese ist für die Therapie mit gewaltbetroffenen Frauen.
In Folge fünf ist Samson Grzybek zu Gast. Samson hat 2021 Queermed Deutschland gegründet, eine Plattform für Patient:innen, um Empfehlungen für diskriminierungssensible Ärzt:innen auszutauschen. Wir sprechen über Machthierarchien in der Medizin und Forschung, verinnerlichte Diskriminierung, Trauma - und natürlich Psychotherapie.
In der vierten Folge spreche ich mit Timo Slotta. Timo ist geschäftsführender Leiter der VT Hochschulambulanz für Psychotherapie an der Universität Köln. Er trägt Diskriminierungssensibilität in seine therapeutischen Tätigkeit, in Forschung und Lehre. Wir sprechen über der Einfluss von Diskriminierungserfahrungen auf unsere Psyche, Machtgefälle im Therapieraum, wie Therapeut:innen das thematisieren können und warum es so schwer ist, damit umzugehen, auf eigenes diskriminierendes Verhalten hingewiesen zu werden.
In der dritten Folge ist Cihan Çakmak zu Gast. Cihan beschäftigt sich als Künstlerin in ihrer Arbeit mit Traumata, vor allem transgenerationalem und auch kollektivem Trauma. Wir sprechen über die gesellschaftliche Verantwortung, füreinander da zu sein, über Symbole in Cihans Kunst und wie Bilder und Symbole uns helfen, Traumaerleben sichtbar zu machen.
2022 erschien Oliviers erstes Buch "Keine Aufstiegsgeschichte - Warum Armut psychisch krank macht". Im Rahmen dessen hat Paula in ihrem damaligen Podcast mit Fabian bereits ein Gespräch mit Olivier geführt, über die gesellschaftlichen Mechanismen, die den Zusammenhang zwischen Armutsbetroffenheit und psychischen Erkrankungen vermitteln.
In der zweiten Folge ist Olivier David zu Gast. Wir machen uns auf die Suche nach der gesellschaftlichen und sozialpolitischen Bedeutung von Krankheiten, sprechen über den Zusammenhang zwischen Armut und psychischen Erkrankungen, über Wut, Trauma und Einsamkeit.
In dieser Folge liest Céline Zimmerer ihr Buch "Ausbrüche". In Folge 1 war sie zu Gast im Podcast.
In der ersten Folge ist Céline Zimmerer zu Gast. Sie ist Peer-Forscherin und schreibt in ihrem Buch "Ausbrüche" über ihre Psychiatrieerfahrung
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