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Berlin kommentiert

Author: Tagesspiegel

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Jeden Donnerstag kommentiert Robert Ide beim Berliner Rundfunk 91.4 das aktuelle politische Thema, welches die Hauptstadt umtreibt. Hier können Sie alle Kommentare nachhören.
26 Episodes
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Nach der Berlinale hört Berlins einstmals neues Herz wieder auf zu schlagen. Es braucht mehr Grün, mehr Veranstaltungen, mehr Ideen – und vielleicht eine Achterbahn.
Deutschlands größtem Kulturfest fehlt ein Zentrum und der Glanz von Welt. Höchste Zeit, sich die Rückkehr zu den Wurzeln zu trauen, anstatt auf andere zu schauen.
Das Gespräch zwischen Innensenatorin Spanger, Hertha BSC und Polizei kann nur ein Anfang sein. Stadien sind keine rechtsfreien Räume, Fußballfans kein generelles Sicherheitsrisiko – und die Vereine müssen endlich zahlen.
Kai Wegner hat mit seinem Tennismatch Reputation verspielt. Das könnte sich für den Regierenden Bürgermeister nach der Wahl rächen – bei der Koalitionsbildung.
Die Auszeit des Regierenden Bürgermeisters mitten in der Not zeigt ein tiefergehendes Problem: Abläufe und Zuständigkeiten sind nicht klar geregelt. Das muss dringend geändert werden.
Berlins Sinnsuche hat sich 2025 verschärft: Ideen wie Olympia und Expo erlahmen, nur die Mieten steigen stetig. Immerhin die Infrastruktur wird repariert. Die Stadt bleibt eine Baustelle.
Die Mehrwertsteuer sinkt, doch viele Kosten und die Mieten bleiben hoch. Der Geschmack der Kundschaft ändert sich. Nun müssen viele Lokale neu um sie werben.
Bei der Bauplanung sollten die Interessen Älterer besser berücksichtigt werden. Es braucht mehr Räume für Begegnungen aller Generationen. Das hilft auch gegen Einsamkeit.
Die SPD bröckelt wie Berlins marode Brücken. Weil sie immer auf dem gleichen Fundament steht: der Macht des Regierens. Entweder sie bleibt Funktionspartei oder erschafft sich neu.
In der jungen Partei tobt der Grundsatzstreit des Ostens: Regieren oder opponieren, mit oder gegen die AfD? Wagenknecht reißt die Brandmauer ein und damit ihr Bündnis in den Abgrund.
Berlin braucht weniger Autos gerade in der verdichteten Innenstadt – vor allem weniger herumstehende Autos. Der wertvolle Platz darf nicht mehr billig verschleudert werden.
Trotz anhaltender Ungleichheiten und unsicherer Mehrheiten bleibt die ostdeutsche Gesellschaft stabil. Viele Initiativen geben ihr neue Kraft.
Bisher endet die Trasse der Berliner Stadtautobahn einer Staufalle. Eine Fortführung würde viele Viertel im Osten besser anschließen. Gleichzeitig braucht es mehr Verkehrsberuhigung.
Der Senat schafft das Saubere-Küchen-Gesetz wieder ab. Das kann ein guter Anfang sein. Denn wem nützen Vorschriften, die die Verwaltung gar nicht durchsetzen kann?
Die Hälfte der Heranwachsenden war schon Opfer von Ausgrenzung und Herabwürdigung. Doch in Berlin gibt es keine Daten und kaum Ansprechpartner. Das muss sich ändern.
Der Einheitsmonitor zeigt: Noch gibt es zu viele Regionen im Osten, die sich nicht ausreichend wahrgenommen fühlen. In ihnen entscheidet sich, ob das Gemeinsame wirklich gelingt.
Die Stadt hat zwei marode Bibliotheken. Sie kann daraus endlich einen Wissensort der Zukunft machen - und dabei dem steinernen Alex wieder einen Sinn geben.
In München läuft es digital, und die Mieten kommunaler Wohnungen bleiben gleich. In Berlin dagegen ist es kompliziert und teuer, seine Bleibe zu tauschen. Zeit für einen Neustart.
Ihre Pflege wird politisch ausgetrocknet, die zuständigen Ämter werden abgeholzt. Doch Vermüllung und Klimawandel verlangen mehr statt weniger Mittel für die Grünanlagen.
Endlich werden Gleise repariert, doch Signale und Stellwerke sind marode. Um das nächste Desaster zu verhindern, muss die Politik endlich Tempo machen.
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