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Die Filmanalyse
Die Filmanalyse
Author: Wolfgang M. Schmitt
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© Wolfgang M. Schmitt
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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.
Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.
Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive.
Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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Auch wenn es drastisch klingt, ist es doch genau die richtige Bezeichnung: Propaganda. Das Kino wird hier für übelste Zwecke missbraucht: „Das Streben nach Glück“ #ThePursuitofHappyness mit #WillSmith ist ein reiner Propagandafilm, der die Lüge des amerikanischen Traums in einer Weise auf der Leinwand ausbreitet, dass keine Ambivalenzen, keine Doppeldeutigkeiten oder andere Sichtweisen mehr möglich sind. Friss oder stirb, lautet die Devise. Der Film hämmert dem Zuschauer die Botschaft ein: Jeder kann es schaffen, wenn er sich nur genügend anstrengt – und wer es nicht geschafft hat, der hat sich eben nicht genug bemüht. Will Smith spielt in diesem Machwerk von Gabriele Muccino, das 2006, ausgerechnet ein Jahr vor der Finanzkrise, erschien, den Vertreter Chris Gardner, der aufgrund einer Fehlinvestition in ein medizinisches Gerät sozial immer weiter absteigt, bis er und sein Sohn sogar obdachlos werden. Wo jetzt Widerstand gegen ein durch und durch unsoziales, auf Ungerechtigkeit basierendes System angebracht wäre, tut der Film genau das Gegenteil, indem er die herrschenden Verhältnisse manifestiert und propagiert. Denn zugleich winkt Chris eine Chance: Chris bewirbt sich für ein unbezahltes Praktikum als Investmentbanker. Und im Fernsehen erklärt auch noch Ronald Reagan, warum #Amerika dringend einen sozialen Kahlschlag braucht. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Benjamin Graham: Intelligent investieren. FBV.Werbung:HBO Max ist ab sofort verfügbar –Jetzt losstreamen auf hbomax.comDie Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Melania Trump ist erneut First Lady der USA. Der Dokumentarfilm „Melania“ begleitet Trumps Gattin zwanzig Tage lang bei ihren Vorbereitungen für den erneuten Einzug ins Weiße Haus. Mit der Inauguration endet der Film, der seine Protagonistin inszeniert wie in einen Hollywood-Star. Makellos muss jedes Bild sein, Weichzeichner und warmes Licht überall – das Leben als Blockbuster, untermalt mit einem Soundtrack wie aus einem Märchenfilm. „Melania“ von „Rush Hour“-Regisseur Brett Ratner ist ein groteskes Propaganda-Dokument der zweiten Trump-Amtszeit, dennoch übersehen viele Kritiker des Films entscheidende Punkte: Wir müssen zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen unterscheiden. Ja, Melania klingt roboterhafter als jede KI, ja, es ist eine Ansammlung größter Belanglosigkeiten, aber wir sehen auch, wie Herrschaft generell funktioniert. Der Film lässt offenbar werden, was sonst verdeckt bleibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den DeepDive „Mein traurigstes Kinoerlebnis (können wir bitte die 90er wiederhaben?)“ gibt es mit einem Filmanalyse +Abo.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Im Mai 2024 wollte ich mir einen neuen Film ansehen. Es wurde das traurigste Kinoerlebnis meines Lebens. Der Film war nicht gut. Das kann vorkommen. Es war der Versuch eines Comebacks, aber ein gescheiterter, wie sich nach Minuten herausstellte. Aber auch das war nicht das eigentliche Problem. Im Mai 2024, als sich die Konflikte überall zuspitzten und die medialen Diskurse immer irrer wurden, ging ich ins Kino, um nicht nur für zwei Stunden dieser Wirklichkeit zu entfliehen, ja, ich hoffte, dass nach dem Kinobesuch draußen wieder die 90er-Jahre zurück sind, von denen viele, die sie damals bewusst erlebten, sagen, sie seien fröhlich gewesen. Nicht in irgendeinen Film, sondern den neuen Meg-Ryan-Film hatte ich mir ausgesucht. Ich stellte mir vor, dieser Film könnte eine Zeitmaschine sein, die uns drei Jahrzehnte zurückreisen lässt. Die Schauspielerin Meg Ryan, die seit über 20 Jahren in keinem relevanten Film mehr aufgetreten war und die wie kaum eine andere die Leichtigkeit der 90er-Jahre verkörperte, führte nun selbst Regie und spielte die Hauptrolle, um noch einmal neu durchzustarten und um an eine Zeit anzuknüpfen, die uns heute beinahe unwirklich vorkommt. Oder sind das Illusionen von Spätgeborenen oder Nostalgikern? Die 90er-Jahre mit ihren romantischen Komödien kamen jedenfalls nicht zurück, aber wir sollten sie erneut betrachten, jetzt, da das Ende vom Ende der Geschichte gekommen ist. 120 Minuten widme ich mich diesem Thema im neuen DeepDive der Filmanalyse Plus!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Der Oscar-Jahrgang 2026 ist kein guter. Das liegt zum einen daran, dass es gar nicht so viele gute Filme gab, die man hätte nominieren können, zum anderen aber ist die Auswahl das Problem: Die beiden wunderbaren Filme „Materialists“ und „The Roofman“ fehlen leider. Auch der deutsche Beitrag hat es nicht ins Rennen um einen Academy Award geschafft. Nominiert in der Kategorie „bester Film“ sind:Sinners (Ryan Coogler)One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)Frankenstein (Guillermo del Toro)Marty Supreme (Josh Safdie)Sentimental Value (Joachim Trier)Hamnet (Chloé Zhao)Bugonia (Yorgos Lanthimos)F1 (Joseph Kosinski)The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)Train Dreams (Clint Bentley)Warum hat „Sinners“ 16 Nominierungen erhalten? Weshalb steht „Frankenstein“ überhaupt auf der Liste? Sollte man wirklich bei „Hamnet“ viele Tränen verdrücken? In der neuen Filmanalyse geht es um 9 der 10 Filme. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der aktuellen Folge! Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Regisseur Mike Cahill bewegt sich gern zwischen zwei Welten: Schon in seinem Film „Another Earth“ spielte er mit der Idee, dass es dort draußen noch eine weitere Erde geben könnte, auf der Doppelgänger von uns leben. In seinem neuen, auf #AmazonPrime zu sehenden Film „Bliss“ geht es wieder um zwei Welten, diesmal um eine virtuelle und eine reale. Selbstverständlich denkt man bei dieser Prämisse gleich an „Matrix“, doch „Bliss“ lässt die Hauptdarsteller #SalmaHayek und #OwenWilson in eine andere Richtung gehen. Die Wüste des Realen mutet hier eher himmlisch an: es ist ein mediterraner Ort mit gut gekleideten Menschen, einem Bedingungslosen Grundeinkommen von 500.000 Dollar im Jahr und vielen Robotern, die alle lästigen Arbeiten übernehmen. Während die fiktionale Welt, die von einer Brainbox erzeugt wird, wie unsere Wirklichkeit aussieht, nur noch ein wenig grauer und trister. Hayek und Wilson müssen dort einige Abenteuer erleben, ehe sie zurückkehren können in den vermeintlichen Himmel, der die eigentliche Realität sein soll. Der Film ist recht vertrackt und es gibt etliche Mängel in der Plotkonstruktion, dennoch ist „Bliss“ sehenswert und keineswegs so schlecht, wie die Filmrating-Seiten vermuten lassen. Interessanterweise wurde von vielen Kritikern der Gastauftritt von Slavoj Žižek entweder ignoriert oder bloß registriert und nicht weiter interpretiert, dabei liefert der Philosoph einen wichtigen Schlüssel zu diesem rätselhaften Film.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Die dritte „Q&A“-Ausgabe beginnt mit meinen Kinoerfahrungen der vergangenen Tage – von „Der Fremde“ bis „Rental Family“. Anschließend beantworte ich ausführlich hochinteressante Fragen aus dem Publikum. Es geht unter anderem um die besten Filme von Rainer Werner Fassbinder, um Kriegsfilme und ihre Wirkung, um Wasserspiele in „Eine verhängnisvolle Affäre“, Filme in der Schulbildung, gute Genreliteratur und Dialoge, in denen dem Publikum erklärt wird, was die Figuren schon wissen. Darüber hinaus präsentiere ich einen kleinen Essay von mir zu der Frage: Was macht eine gelungene Literaturverfilmung aus? Am Ende müssen wir klären: Warum wird eigentlich beim Happy End abgeblendet? Warum läuft der Film nicht weiter? Insgesamt über 80 Minuten diskutiere ich in der neuen Folge die Fragen der Filmanalyse-Plus-Community. Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
„The Housemaid“ von Paul Feig fügt sich nahtlos in eine auffällige Strömung der aktuellen Kulturindustrie ein, bei der wir fragen können: Erleben wir gerade eine neue feministische Welle oder eher einen Backlash im weiblichen Gewand? Auffällig ist jedenfalls, wie viele zeitgenössische Geschichten von attraktiven Männern erzählen, die sich zugleich extrem toxisch verhalten und von Frauen, die irgendwann Widerstand leisten. Diese männlichen Figuren sind begehrenswert und gefährlich zugleich, Objekte der Begierde wie der Angst, und sie dominieren narrative Räume, die vor allem von einem weiblichen Publikum konsumiert werden. Spätestens seit „Fifty Shades of Grey“ und befeuert durch BookTok verkaufen sich Stoffe über freiwillige wie auch erzwungene weibliche Unterwerfung ausgesprochen gut. Auch Freida McFaddens Bestseller „The Housemaid“ folgt diesem Muster. Der Film, mit Amanda Seyfried, Brendan Sklenar und Sydney Sweeney ist durchaus raffiniert, vor allem aber ist er Ausdruck der Geschlechterpolarisierung. Literatur:Jessica Benjamin: Die Fesseln der Liebe. Psychoanalyse, Feminismus und das Problem der Macht. Klostermann/Nexus.Werbung:HBO Max ist ab sofort verfügbar –Jetzt losstreamen auf hbomax.com Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Dieses Jahr war schwierig, nicht zuletzt auch für das Kino. Es gab 2020 einfach zu wenige Filme zu sehen, auch die Streaming-Plattformen haben zwar für ein paar Hypes gesorgt, doch wirkliche Glanzlichter waren rar gesät. Gewiss, Filme wie „Tenet“ und „1917“ werden bleiben – und Werke wie die #Disney-Realverfilmung von „Mulan“ oder die misslungene Satire „Jojo Rabbit“ sind hoffentlich sehr bald vergessen. Doch lassen wir das Klagen, begreifen wir die Zeit ohne Kinos und ohne aktuelle Filme eher als Chance, um sich mit dem Wahren, Schönen und Guten der #Filmgeschichte zu befassen. In diesem Video soll es um zehn Meisterwerke gehen, die uns zeigen, was filmisch alles möglich ist, wie berührend, körperlich und augenöffnend Filme sein können. Von Dsiga Wertow bis Howard Hawks, von Jean-Luc #Godard bis Tom Ford und Sofia Coppola – all diese großen Filmemacher eint, dass sie uns neu über den Film nachdenken lassen, dass sie neue Wege beschritten haben und zeitlose Werke schufen, die die Qualität vieler aktueller Werke relativieren. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Vince Gilligan, der Showrunner von „Breaking Bad“, präsentiert auf AppleTV seine neue, aufsehenerregende Serie: „Pluribus – Glück ist ansteckend“ unternimmt den kühnen Versuch, ein völlig neues Szenario zu entwerfen: Wie könnten alle Menschen glücklich sein? Indem sie ihre Individualität gänzlich aufgeben und nur noch im Kollektiv existieren, könnten sie ewiges Glück erlangen und zugleich umweltschonend leben. Sie tun dies allerdings nicht freiwillig. Durch ein Virus verbreitet sich die Glückskollektivierung, aber 13 Personen weltweit bleiben immun. Im Mittelpunkt der Serie steht die Fantasy-Bestseller-Autorin Carol (Rhea Seehorn), die sich dem Kollektiv nicht unterwerfen will, wenngleich sie durchaus die Annehmlichkeiten, die ein widerspruchsloser Rundum-Service bietet, für sich zu nutzen weiß. „Pluribus“ ist eine hochinteressante Serie über KI, über Kommunikation und eine Zeit, in der die liberale Demokratie unhaltbar erscheint. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Elena Esposito: Kommunikation mit unverständlichen Maschinen. Residenz.Ingolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Suhrkamp. Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
George A. Romero hat mit seinen Zombie-Filmen das Horrorgenre revolutioniert. Es begann mit dem Schwarz/Weiß-Film „Die Nacht der lebenden Toten“ („Night of the Living Dead“) im Jahr 1968, darauf folgte zehn Jahre später „Zombie – Dawn of the Dead“ (oder auch: „Zombies im Kaufhaus“), der jedoch rasch indiziert wurde. Verschiedene Fassungen kursierten, unter anderem eine 139-minütige, die als Director’s Cut bezeichnet wird und sich für die ostentative Zurschaustellung der Konsumhölle mehr Zeit lässt. Nun ist der Klassiker endlich vom Index verschwunden und die Dario-Argento-Fassung, circa 118 Minuten lang, auch in Deutschland erhältlich. Was aber macht diesen #Romero-Film so bedeutsam? „Dawn of the Dead“ spielt vorwiegend in einem Einkaufzentrum: Eine Frau und drei Männer haben sich dort verschanzt, um vor der Zombie-Apokalypse sicher zu sein. Vorräte und sonstige Waren sind ausreichend vorhanden, jedoch trotten durch die Shopping-Mall zahlreiche Zombies, die sich gar nicht so sehr von üblichen Konsumenten zu unterscheiden sind. Gewiss, Romero liefert hier einen zynischen Kommentar zur #Konsumindustrie und ihre durch Werbung und andere Formen der Ideologie fremdgesteuerten Akteure, doch darüber hinaus konfrontiert der Film uns auch mit einer grundsätzlicheren Krise des #Kapitalismus. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Karl Marx: Das Kapital, Bd. 2, MEW Bd. 24.Émile Zola: Das Paradies der Damen. Dtv.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyse Wolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD
Schlechte Filme gab es auch im Jahr 2025 nicht wenig. Deutsche Regisseure quälten das Publikum ebenso wie seelenlose Blockbuster, die vor allem ein Lizenzgeschäft verfolgen. Noch immer beherrscht der Glanz vergangener Filme gegenwärtige Produktionen. Blicken wir auf ein Jahr des Abklatsch- und des Mehltau-Kinos zurück. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyse Wolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD
Alfred Hitchcocks „Psycho“ ist Psychothriller, Horrorfilm, Familiendrama und Roadmovie, vor allem aber, darauf legte der Master of Suspence wert, ist es ein Film für Filmemacher. Tatsächlich lehrt uns Hitchcock das Fürchten und zeigt, was geschieht, wenn die Hauptfigur nach der Hälfte des Films abhandenkommt. Wenn wir die Struktur dieses Meisterwerks analysieren, erkennen wir, warum das so gut funktioniert. Es liegt nahe, bei diesem Plot ganz auf eine psychoanalytische Deutung zu setzen, jedoch übersehen wir dann, dass ja der Polizeipsychologe selbst diese Deutung am Ende des Films schon umfassend darlegt. Hitchcock kommt also dieser Interpretation zuvor. Viel spannender wird es jedoch, wenn wir uns bei der Analyse auf das Verhältnis von Bewegung und Stillstand konzentrieren. So erkennen wir nicht nur das Wesen dieses Films, sondern können ein Wesensmerkmal des Kinos selbst herausarbeiten. Form und Inhalt verschränkt Hitchcock auf bis heute faszinierende und gespenstische Weise. Im neuen DeepDive analysiere ich zwei Stunden lang dieses besondere Werk der Filmgeschichte, das uns schließlich zu der berühmten „Halloween“-Reihe von John Carpenter führt bzw. fährt.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Das Kino bleibt der wichtigste Ort für relevante Filme – trotz der starken Streaming-Konkurrenz. Auch wenn noch immer Remakes und Sequels sowie behäbige Blockbuster die Filmbranche dominieren und damit das Neue verhindern oder verdrängen, und auch wenn so manch etablierte Regisseure in diesem Jahr eher enttäuschten, gibt es sie nach wie vor: herausragende, wichtige, schöne Filme.Ich bedanke mich ganz herzlich für die Treue und die Unterstützung. Glücklich macht mich besonders, dass bereits so viele sich für ein Abo der „Filmanalyse plus“ entschieden haben. Es ist eine Freude, sich intensiv mit Publikumsfragen zu beschäftigen und jeden Monat für den DeepDive tief in ein Thema einzutauchen. Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein schönes Filmjahr 2026! Die Flop 10 erscheint Anfang des neuen Jahres. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyseWolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD
James Cameron hat sich leider in die blaue Pandora-Welt verliebt und verbringt jetzt sein Leben nur noch damit, die Geschichte der Na’vi weiter zu erzählen. 197 Minuten braucht er dafür in „Avatar – Fire and Ash“: In Geduld muss man sich üben, um diese hochtrabend daherkommende, im Grunde aber simple Geschichte zu verstehen. Es geht allein darum, eine Generalmobilmachung zu erwirken und zu rechtfertigen. Das gute, moralisch integre Volk der Na’vi wird von den bösen Himmelsmenschen und vom bösen Asche-Volk angegriffen, weshalb es sich zu verteidigen gilt. Dafür aber muss man einige Widerstände überwinden: Vor allem drei Formen des Pazifismus müssen überwältigt werden, damit am Ende auch Kinder mit Gewehr bei Fuß stehen. Es ist ein Film, der perfekt in eine Zeit passt, in der gerade alle sich einen anti-imperialistischen Anstrich geben, um gerechte Kriege für die gute Sache kämpfen zu können. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Die „Friedensdenkschrift“ der EKD: https://www.ekd.de/friedensdenkschrift-2025-91393.htmIm Salon der NEUEN ZWANZIGER stelle ich die evangelische Pickelhaubentheologie ausführlich vor: https://steady.page/de/neuezwanziger/posts/ba30bea6-947f-477b-acc8-84b26f8e3f20 Ich freue mich sehr, wenn Sie bzw. ihr die Filmanalyse Plus mit einem Abo unterstützt und den Deep Dive mit mir wagt!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeVielen Dank für die Unterstützung!
In der zweiten „Q&A“-Folge beantworte ich rund 100 Minuten lang kluge Fragen aus dem Publikum: Zunächst geht es anhand von vier Fragen um jene Filmkritik, die mit Sternchen oder Rankings arbeitet sowie um die Frage nach der Subjektivität meiner Top- und Flop-Listen. Anschließend wird nach der Bedeutung von Drehbüchern für einen Film gefragt und weshalb so selten Komödien in der Filmanalyse besprochen werden. Ausführlich spreche ich über ein Meisterwerk des iranischen Regisseurs Jafar Panahi und über den Horrorfilm „Die Körperfresser kommen“ von 1978. Und wie ist es eigentlich, wenn ich allein oder zu zweit ins Kino gehe? Welche Horrorfilme sollte man gesehen haben? Diese und weitere Fragen gibt es im neuen Q&A!Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansIch freue mich sehr, wenn Sie bzw. ihr die Filmanalyse Plus mit einem Abo unterstützt und den Deep Dive mit mir wagt!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeWas es mit einem Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. Die ersten beiden Folgen handeln von Donald Trumps Lieblingsfilm und von Slavoj Zizeks Filmtheorien. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Für viele Menschen gilt: Nur mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Václav Vorlíček ist wirklich #Weihnachten. Dabei handelt es sich bei der Märchenadaption von 1973, produziert von der DDR und der Tschechoslowakei, gar nicht um einen Weihnachtsfilm – lediglich spielen viele Szenen in einer romantischen Schneelandschaft. Sonst wird das berühmte Märchen – in der Version von Božena Němcová – erzählt, das jedoch bei genauem Hinsehen auch die Weihnachtsbotschaft enthält. Und mehr noch: Das Märchen vom #Aschenputtel und der bösen Stiefmutter, die nicht alle Untergebenen schikaniert, ist auch ein glänzendes Beispiel für einen positiven Populismus. Gern wird darauf hingewiesen, dass sowohl die Politik als auch die Wirtschaft viel zu komplex seien, um mit einfachen Lösungen zu kommen. Wer von Umverteilung spricht, der handelt sich gerade vom linksliberalen und konservativen Establishment den Vorwurf ein, er sei populistisch. Doch stimmt das wirklich? Was, wenn die Welt – gerade während dieser Krise zeigt sich dies – doch gar nicht so komplex ist, sondern der Kampf der Reichen gegen die Armen so simpel wie in diesem #Märchenfilm ist? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Chantal Mouffe: Für einen linken Populismus. Suhrkamp.Zusätzlich gibt es jetzt zwei neue Formate: DeepDive & ein monatliches Q&A. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Vor 21 Jahren startete die erste Staffel der „Stromberg“-Serie, nach fünf Staffeln und einem Kinofilm im Jahr 2014 treffen sich nun Bernd Stromberg und seine Kollegen Ulf, Tanja, Ernie und weitere wieder, jedoch nicht im Büro der Capitol-Versicherung, sondern auf dem Studiogelände eines Fernsehsenders, der eine Wiedersehensshow mit den Protagonisten inszenieren will. Das Drehbuch stammt erneut von Ralf Husmann, was tatsächlich verwunderlich ist, denn er entscheidet sich für eine völlig falsche Prämisse. Gierig will „Stromberg – Wieder alles wie immer“ den Zeitgeist aufsaugen und glaubt, sich in den Kulturkampf begeben zu müssen. Nach dem Motto: So etwas kann man ja heute wohl nicht mehr machen/sagen!? Dabei war die Serie nie anti-woke und die alten Folgen sind keineswegs schlecht gealtert. Bemerkenswert ist auch, dass die Parallelen zu Kanzler Friedrich Merz überdeutlich sind, der Film sich jedoch an dieses heiße Eisen nicht heranwagt. Im Gegenteil: Stromberg soll nun zum Vorbild für die deutsche Politik werden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Zusätzlich gibt es jetzt zwei neue Formate: DeepDive & ein monatliches Q&A. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Wenn Regisseure zu den Sternen blicken, glauben sie häufig, philosophisch werden zu müssen. Leider! Wir erlebten das etwa in „Ad Astra“ oder „Gravity“ – und immer wieder müssen familiäre Probleme bekakelt werden. So ist es auch bei George Clooney und seinem #Netflix-Film „The Midnight Sky“, in dem der Schauspieler auch die Hauptrolle übernimmt. Als einsam in der Arktis, in einer Wetterstation zurückgebliebener Astronom Augustine Lifthouse erwartet er vom Leben nicht mehr viel, er ist schwerkrank. Wir schreiben das Jahr 2049, eine Katastrophe, die nur angedeutet wird, hat dafür gesorgt, dass die Erde unbewohnbar ist. Schon eine Weile suchte die Menschheit nach einer Exit-Strategie, und eine Weltraummission kehrt gerade von K23, einem neu entdeckten Mond, mit der Erkenntnis zurück, dass nicht nur auf dem blauen Planeten Leben möglich ist. Neben diesen beiden Ebenen gibt es noch eine dritte, die in Lifthouses Vergangenheit angesiedelt ist. Wir lernen einen passionierten Forscher kennen, der – es lebe das Klischee – aber seine Familie vernachlässigt und nie eine richtige Beziehung zu seiner Tochter aufgebaut hat. Dies kann er – verschoben – in der Gegenwart nachholen, da Lifthouse in der Wetterstation plötzlich von einem kleinen Mädchen überrascht wird, das sich versteckt hatte. „The Midnight Sky“ ist #ScienceFiction-Film und #Dystopie, er will ein existentielles Drama und ein gesellschaftspolitischer Diskursfilm voller Rührseligkeit sein – nichts davon gelingt. Stattdessen sehen wir den bildgewordenen „Jargon der Eigentlichkeit“. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Theodor W. Adorno: „Der Jargon der Eigentlichkeit“, in: Ders.: Gesammelte Schriften, Band 6, Suhrkamp.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Der Regisseur Lars Jessen ist mit Robert Habeck befreundet und wurde von diesem eingesetzt, um als PR-Berater bzw. Wahlkampfstrategie den Wahlkampf für Kanzlerkandidat Habeck 2024/2025 zu gestalten. Mitgenommen hat Jessen dabei ein Filmteam und ordentlich Filmförderung, um jetzt das Ergebnis unter dem Titel „Jetzt. Wohin.“ zu präsentieren. Es ist das gruselige Selbstgespräch eines Milieus, das nur noch über Narrative nachdenken will, aber nicht mehr über Politik. Alles wird gefühlig, vieles erinnert an den gescheiterten Wahlkampf von Kamala Harris. Filmisch hat der Dokumentarfilm, der Habeck vor und nach Auftritten zeigt oder Talking Heads präsentiert oder Ausschnitte aus Social Media und dem TV einblendet, nichts zu bieten. Inhaltlich ist es ein Offenbarungseid. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Oliver Marchart: Das unmögliche Objekt. Eine postfundamentalistische Theorie der Gesellschaft. Suhrkamp. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Kreativ, unkonventionell, irgendwie anders: #Pixarfilme sind hübsche Feigenblätter für den übermächtigen #Disney-Konzern, der seine nicht gerade von Film- und Kinoliebe zeugende Strategie für die nächsten Jahre im vergangenen Monat seinen Investoren vorgestellt hat (darüber spreche ich ausführlich mit Stefan Schulz im Podcast DIE NEUEN ZWANZIGER: https://neuezwanziger.de/2020/12/droh.... Das Kino spielt eigentlich nur noch eine Nebenrolle, entscheidend ist das Streaming-Angebot von #Disneyplus. Dort ist nun auch „Soul“ von Pete Docter („Alles steht Kopf“ – FILMANALYSE: • ALLES STEHT KOPF - Kritik & Analyse 9) zu sehen. Der Jazz-Pianist Joe Gardner, der auf einen Brotjob als Musiklehrer angewiesen ist, hat nach vielen kargen Jahren endlich Aussicht auf eine Karriere. Doch kurz vorher gelangt er aufgrund eines Unfalls in das ominöse „Davorseits“, das von Seelen bevölkert wird, die bald auf die Erde sollen, aber zunächst ihre Persönlichkeit ausbilden müssen. Joe Gardner soll als Mentor für Seele 22 fungieren, doch das ist ein verzwickter Fall, denn 22 möchte gar nicht leben, sondern lieber ewig in den Gewohnheiten und Routinen des „Davorseits“ verharren. Wir sollten den Film, auch wenn er es uns nahelegt, nicht so sehr als Selbstfindungstrip rezipieren, vielmehr geht es um unser Verhältnis als Zuschauer zu Film und Wirklichkeit. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Vielen Dank für Eure Unterstützung!




