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Zu viel! – der Mental-Health-Podcast
Zu viel! – der Mental-Health-Podcast
Author: Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler, Simone Hoffmann
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© GNS Gesellschaft für Neurologie und seelische Gesundheit mbH
Description
Dieser Podcast gibt Menschen eine Stimme, die sonst oft überhört werden:
Betroffene psychischer Erkrankungen und Menschen, die von ihrem ganz persönlichen „Zu viel“ erzählen. Ob Depression, Angst oder Burnout – oder einfach der Alltagsstress, der uns überrollt, die Erwartungen anderer, Social Media oder das permanente Funktionieren: Hier geht es um das, was uns überfordert, aber selten offen besprochen wird.
Lars Tönsfeuerborn spricht ehrlich mit Betroffenen und bekannten Persönlichkeiten – und lässt regelmäßig die Expert:innen Dr. Christian Utler (Psychotherapeut, Arzt) und Simone Hoffmann (Coach, Yoga-Lehrerin) zu Wort kommen. Sie ordnen Erfahrungen ein und geben Impulse, wie wir mit dem eigenen „Zu viel“ besser umgehen können.
Lars bringt dabei auch seine persönliche Erfahrung als Betroffener und Angehöriger ein und macht deutlich: Niemand muss allein durch die Überforderung gehen.
„Zu viel!“ will Mut machen, Hoffnung schenken und die Stigmatisierung von psychischer Belastung brechen – egal ob Krankheit oder Alltag.
Jeden Sonntag überall wo es Podcast gibt.
Betroffene psychischer Erkrankungen und Menschen, die von ihrem ganz persönlichen „Zu viel“ erzählen. Ob Depression, Angst oder Burnout – oder einfach der Alltagsstress, der uns überrollt, die Erwartungen anderer, Social Media oder das permanente Funktionieren: Hier geht es um das, was uns überfordert, aber selten offen besprochen wird.
Lars Tönsfeuerborn spricht ehrlich mit Betroffenen und bekannten Persönlichkeiten – und lässt regelmäßig die Expert:innen Dr. Christian Utler (Psychotherapeut, Arzt) und Simone Hoffmann (Coach, Yoga-Lehrerin) zu Wort kommen. Sie ordnen Erfahrungen ein und geben Impulse, wie wir mit dem eigenen „Zu viel“ besser umgehen können.
Lars bringt dabei auch seine persönliche Erfahrung als Betroffener und Angehöriger ein und macht deutlich: Niemand muss allein durch die Überforderung gehen.
„Zu viel!“ will Mut machen, Hoffnung schenken und die Stigmatisierung von psychischer Belastung brechen – egal ob Krankheit oder Alltag.
Jeden Sonntag überall wo es Podcast gibt.
29 Episodes
Reverse
In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann über Manie und bipolare Störungen – psychische Erkrankungen, die oft missverstanden, verharmlost oder romantisiert werden. Gemeinsam erklären sie, wie sich manische Phasen anfühlen, warum sie für Betroffene und ihr Umfeld so herausfordernd sein können und weshalb viele Erkrankungen erst spät erkannt werden.
Es geht um typische Warnzeichen, den Absturz nach dem Hoch, Scham und Schuldgefühle – aber auch um Hoffnung: um Behandlungsmöglichkeiten, Stabilität und den Umgang mit Frühwarnsignalen im Alltag. Eine aufklärende, ehrliche Folge über Energie, Kontrollverlust und die Bedeutung von Selbstschutz statt Selbstoptimierung.
In dieser Folge sprechen Lars und Christian mit Heike über ihre Brustkrebsdiagnose im Sommer 2022 und darüber, was eine solche Nachricht mit Körper, Seele und Identität macht. Heike erzählt von Chemotherapie, Mastektomie, Angst und Neuanfang, aber auch davon, wie sie Kraft in Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit fand. Es geht um die psychischen Folgen schwerer Erkrankungen, die Bedeutung von Therapie und darum, wie Heilung auch seelisch beginnen kann.
In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Dr. Christian Utler mit Linda über einen der dunkelsten Punkte ihres Lebens. Linda erzählt offen von zwei Suizidversuchen im Alter von 23 Jahren, von jahrelanger Depression, sozialer Angst und dem Gefühl, innerlich nicht mehr tragen zu können, was das Leben von ihr verlangt hat.
Im Mittelpunkt stehen nicht Details, sondern das innere Erleben: die Überforderung davor, die Leere danach und der lange Weg zurück zu sich selbst. Dr. Christian Utler ordnet ein, warum Suizidgedanken entstehen, warum sie kein Wunsch zu sterben sind – und wie wichtig es ist, darüber zu sprechen, statt allein zu bleiben.
TW In dieser Folge geht es um das Thema Suizid. Wenn das Thema dich überfordert überspring diese Folge.
In dieser zweiten Folge spricht Lars Tönsfeuerborn erneut mit Claudia Tews – diesmal über die Zeit nach dem Schock. Claudia erzählt, wie sie nach dem Suizid ihres Mannes weitergelebt hat: als Mutter von zwei Kindern, als Mensch in tiefer Überforderung und in einem Alltag, der sich plötzlich fremd anfühlte. Es geht um Funktionieren, um das Wegschieben von Erinnerungen, um Wut, Sprachlosigkeit – und um die Frage, wie Trauer Raum finden kann, wenn man keine Zeit hat, zu trauern.
Im zweiten Teil ordnet Simone Hoffmann das Erlebte ein. Sie spricht darüber, warum Trauer kein linearer Prozess ist, weshalb „stark sein“ oft mehr schadet als hilft und wie Selbstfürsorge in einer Zeit aussehen kann, in der man sich selbst kaum spürt.
TW In dieser Folge geht es um das Thema Suizid. Wenn das Thema dich überfordert überspring diese Folge.
In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Claudia Tews über einen Verlust, der alles verändert hat: den Suizid ihres Ehemanns im Jahr 2013. Claudia teilt offen, wie sie diese Zeit erlebt hat, wie sie den Alltag mit zwei Kindern bewältigte und welche Gefühle sie bis heute begleiten – von Ohnmacht und Schuld bis hin zu Trauer und leiser Hoffnung.
Im zweiten Teil ordnet Dr. Christian Utler das Erlebte psychologisch ein. Er erklärt, warum Suizid für Hinterbliebene eine besonders komplexe Form der Trauer bedeutet, was Kinder in solchen Situationen brauchen und wie Unterstützung aussehen kann – jenseits von Floskeln und gut gemeinten Ratschlägen.
TW In dieser Folge geht es um das Thema Suizid. Wenn das Thema dich überfordert überspring diese Folge.
In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann über ein Thema, das viele betrifft – und über das dennoch viel zu selten offen gesprochen wird: Suizidgedanken. Gemeinsam nähern sie sich der Frage, warum Menschen an einen Punkt kommen können, an dem das Leben unerträglich erscheint, und warum es oft so schwer ist, darüber zu sprechen.
Die Folge gibt Einblicke in die innere Welt von Betroffenen, ordnet psychologisch ein und zeigt auf, was in akuten Krisen helfen kann – für Menschen mit suizidalen Gedanken ebenso wie für Angehörige. Es geht um Warnsignale, um das richtige Ansprechen, um professionelle Hilfe und um kleine Schritte, die Halt geben können, wenn alles zu viel wird.
Stand der Folge ist der 19. März 2025
In dieser Folge wird das Gespräch von Simone Hoffmann angeleitet. Gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn und Dr. Christian Utler spricht sie über Spiritualität – jenseits von Dogmen, Heilsversprechen oder Esoterik. Es geht darum, was Spiritualität im Alltag bedeuten kann, wie sie sich von Religion unterscheidet und warum viele Menschen gerade in Krisen nach Sinn, Halt und innerer Verbindung suchen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem bewussten Atmen als einfache, körperliche Möglichkeit, wieder bei sich anzukommen. Christian ordnet ein, warum Spiritualität aus psychologischer Sicht stabilisierend wirken kann – und wo eine kritische Abgrenzung wichtig ist.
In dieser Folge sprechen Lars, Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann über ein Thema, das viele verunsichert: Psychopharmaka. Was können diese Medikamente – und was nicht? Wann helfen sie wirklich, und wann sollte man vorsichtig sein?
Christian erklärt in verständlicher Sprache, wie Antidepressiva, Antipsychotika oder Beruhigungsmittel wirken, welche Nebenwirkungen auftreten können und warum Aufklärung entscheidend ist. Simone ergänzt, warum Selbstbestimmung und Vertrauen in den eigenen Körper immer im Mittelpunkt stehen sollten.
In dieser Folge spricht Lars mit Katja über den Kampf mit dem eigenen Selbstwert – zwischen Fürsorge, Erschöpfung und Depression. Katja erzählt von ihrem langen Weg durch Therapie, Rückschläge und dem Lernen, sich selbst wieder wichtig zu nehmen.
Gemeinsam mit Dr. Christian Utler geht es um Selbstwert, Überforderung und die Kunst, Grenzen zu ziehen, bevor man sich selbst verliert. Eine ehrliche und mutmachende Folge über Heilung, Balance und die Kraft der Selbstakzeptanz.
In dieser ersten Folge sprechen Lars und Simone Hoffmann über ein Gefühl, das viele kennen: Man erledigt alles, hält durch – und merkt dabei kaum noch, was man fühlt oder braucht. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie es sich anfühlt, die Verbindung zu sich selbst zu verlieren, warum das oft unbemerkt passiert und wie kleine Schritte helfen können, sich wieder zu spüren. Eine ehrliche, ruhige Folge über innere Leere, Achtsamkeit und den Weg zurück zu sich selbst.
In dieser Folge sprechen Lars, Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann darüber, was Psychotherapie eigentlich ist, wann sie hilft und wie sie wirkt.
Christian erklärt die wichtigsten Therapieformen – von Verhaltenstherapie bis systemischer Arbeit – und worauf es bei der Wahl des richtigen Verfahrens wirklich ankommt.
Simone ergänzt, warum Vertrauen, Achtsamkeit und Selbstmitgefühl entscheidende Bausteine auf dem Weg sind.
In dieser Folge sprechen Lars und Christian mit Sophia über eine Beziehung, die sie an ihre Grenzen brachte – und über die Entscheidung, Hilfe anzunehmen. Nach einer schmerzhaften Trennung beginnt sie eine tiefenpsychologische Therapie und erkennt, wie alte Ängste und ihr geringer Selbstwert ihr Liebesleben geprägt haben.
In dieser Folge spricht Lars mit Maxi Pichlmeier über den Verlust seines Partners Duc und den langen, ehrlichen Weg durch die Trauer. Maxi erzählt, wie Rituale, Gespräche und Therapie ihm geholfen haben, wieder ins Leben zurückzufinden – und warum Trauer kein Zeichen von Schwäche, sondern von Liebe ist.
Gemeinsam mit Simone Hoffmann geht es um Sichtbarkeit, Selbstfürsorge und darum, dass Trauer Raum haben darf. Eine Folge über Abschied, Erinnerung und Neubeginn.
Maxi Pichlmeier https://www.instagram.com/maxis.pics/
In dieser Folge sprechen Lars und Simone Hoffmann über das Loslassen – von Menschen, Erwartungen, alten Geschichten oder Gedanken, die uns festhalten. Gemeinsam erkunden sie, warum es so schwerfällt, Dinge gehen zu lassen, und was entsteht, wenn wir es trotzdem tun. Eine Folge über Vertrauen, Veränderung und das Wiederfinden innerer Ruhe.
Christian und Lars sprechen mit Verena über den Moment, an dem ihr Körper und ihre Psyche nicht mehr konnten. Ein Zusammenbruch im Büro führte zur Diagnose Depression – doch in der Therapie zeigte sich, dass hinter der Überforderung ein ungelöstes Trauma aus ihrem Arbeitsalltag lag.Verena erzählt ehrlich, wie sich der Weg in die Klinik anfühlte, wie schwer es war, sich Hilfe einzugestehen – und wie wichtig ihr Umfeld in dieser Zeit wurde. Dr. Christian Utler ordnet ein, was Trauma mit unserem Nervensystem macht, warum Überforderung oft viel tiefer sitzt als wir denken und wie Heilung Schritt für Schritt beginnen kann.
Warum fällt es vielen von uns so schwer, rechtzeitig eine Pause einzulegen – selbst dann, wenn wir längst spüren, dass alles zu viel wird? In dieser Folge spricht Lars gemeinsam mit Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann darüber, wie tief das Gefühl von Pflicht und Verantwortung in uns verankert sein kann – und warum es oft so schwer ist, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen.
In dieser Folge sprechen Christian und Lars mit Tanja über ihr Leben mit einer Depression und einer Persönlichkeitsstörung, mit diesem Begriff hat vor allem Christian ein Problem – zwei Diagnosen, die sie lange Zeit nicht einordnen konnte. Tanja erzählt offen von ihrem Aufenthalt in der VALEARA Klinik, den Momenten der Überforderung, aber auch den kleinen Schritten, mit denen sie gelernt hat, wieder Struktur und Hoffnung in ihr Leben zu bringen.
Seelische Gesundheit betrifft uns alle – und trotzdem ist das Versorgungssystem in Deutschland noch weit davon entfernt, Menschen zuverlässig aufzufangen. In dieser Folge spricht Lars mit Rodion Bakum, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und SPD-Landtagsabgeordneter, sowie mit Simone Hoffmann darüber, was sich ändern muss, damit niemand mehr monatelang auf Hilfe warten muss. Gemeinsam mit Simone und Lars geht es darum, wie wir seelische Gesundheit gesellschaftlich sichtbarer, politisch ernsthafter und menschlich zugänglicher machen können.
Manchmal ist das größte „Zu viel“ nicht das Leben – sondern das, was in uns passiert.
In dieser Folge spricht Lars mit Eva (33), Erzieherin, die offen über ihr Leben mit Depression, Panikattacken und einer Angststörung spricht. Eva beschreibt, wie sich Gedanken verselbstständigen können, wie der innere Kritiker jede Entscheidung infrage stellt – und wie sie gelernt hat, Schritt für Schritt wieder Vertrauen in sich selbst zu finden.
Gemeinsam mit Dr. Christian Utler beleuchtet Lars, warum wir oft so hart mit uns selbst sind, wie negative Gedankenmuster entstehen und warum Katastrophisieren häufig eine unbewusste Schutzreaktion ist. Christian erklärt, wie sich Gedanken lenken lassen und welche kleinen Tools im Alltag helfen können, um Ruhe in den Kopf zu bringen.
In dieser Folge spricht Lars mit Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann darüber, was Heilung im Zusammenhang mit seelischer Gesundheit wirklich heißt. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob Heilung ein Zustand oder ein Prozess ist – und ob es „Heilung“ im klassischen Sinne überhaupt gibt. Was, wenn es weniger darum geht, „wieder gesund“ zu werden, sondern vielmehr darum, mit sich selbst in Frieden zu kommen? Wie kann man Stabilität, Lebensfreude und Selbstakzeptanz wiederfinden, auch wenn die Symptome nicht vollständig verschwinden?



