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Paläotalk
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Paläotalk

Author: Luan Thomas

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Paläontologie ist mehr als Dinosaurierknochen ausbuddeln in der Wüste – es ist eine faszinierende Reise in die Vergangenheit zu uralten Ökosystemen oder gigantischen und seltsamen Kreaturen, die heute ausgestorben sind. „Paläotalk“ will diesen Wundern der Urzeit auf die Schliche kommen - und das mit zahlreichen Forscher:innen aus allen erdenklichen Bereichen. Moderiert vom Journalisten Luan Thomas ist jede Folge eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit. Fachlich fundiert, unterhaltsam erzählt und voller Aha-Momente.
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©Bildcopyright: Joschua Knüppe
©Musikcopyright: Oskar Schillings
21 Episodes
Reverse
Mit Flügelspannweiten von über fünf Metern gehörten die Pelagornithidae zu den imposantesten und größten Vögeln, die jemals geflogen sind. Diese sogenannten Pseudozahnvögel überflogen vom Paläozän bis zum Pliozän alle Ozeane und Meere der Welt. Charakteristisch waren ihre knöchernen, zahnähnlichen Fortsätze am Schnabel – eine spektakuläre Anpassung an das Leben als Hochseejäger.Mit dem Paläornithologen und Ornithologen Gerald Mayr blicken wir auf eine faszinierende Vogelfamilie, die erst vor wenigen Millionen Jahren verschwunden ist, und auf die Frage: Wie konnten Vögel wie Pelagornis chilensis, eine Art aus dem Miozän Chiles, beschrieben von Mayr, mit einer Flügelspannweite von rund 17 Fuß – also über fünf Metern – eigentlich fliegen?Hier findet ihr den Link zum angesprochenen Paper: https://royalsocietypublishing.org/rsos/article/13/2/251840/480278/The-largest-extinct-volant-bird-Pelagornis-couldUnd noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Liz Bradford
Über mehr als 350 Millionen Jahre hinweg prägten Ammoniten die Weltmeere und entwickelten sich zu einer der erfolgreichsten Tiergruppen der Erdgeschichte. Ihre charakteristischen spiraligen Gehäuse sind heute Leitfossilien der Paläontologie und erlauben detaillierte Einblicke in Evolution, Umweltveränderungen und Massenaussterben.Zusammen mit Paläontologe René Hoffmann von der Ruhr-Universität Bochum werfen wir einen genaueren Blick auf den Körperbau der Ammoniten. Wie funktionierte ihre Schwimmtechnik? Warum entwickelten Ammoniten eine solche Vielfalt an Gestalten, von glatt bis extrem ornamentiert? Und hatten Ammoniten vielleicht einen Tintenbeutel, so wie heutige Kopffüßer? Den Trailer zu "Ammoniten - Schönheit gebannt in Stein" gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=NYzivam--1MUnd noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
Mit ihrem langen Hals, dem kleinen Kopf und vier paddelartigen Flossen gehören Plesiosaurier zu den bekanntesten Meeresreptilien der Erdgeschichte. Ihr ungewöhnlicher Körperbau machte sie perfekt an das Leben im offenen Ozean angepasst – und wirft bis heute Fragen zur Fortbewegung, Jagdstrategie und Ernährung auf. Von schnellen Kurzhalstypen bis zu langhalsigen Formen mit dutzenden Halswirbeln zeigt diese Gruppe eine bemerkenswerte Vielfalt.Die wissenschaftliche Entdeckung der Plesiosaurier ist eng mit der Fossiliensammlerin Mary Anning verbunden, die im 19. Jahrhundert einige der ersten spektakulären Skelette an der englischen Jurassic Coast fand. Heute werden Plesiosaurier auf der ganzen Welt entdeckt, auch bei uns in Deutschland. Gemeinsam mit Paläontologe Sven Sachs schauen wir uns heute bei Paläotalk Körperbau, Lebensweise, Ernährungsstrategien und die vier westfälischen Plesiosaurier an, die zum Fossil des Jahres 2026 ernannt wurden.Mehr zu Sven findet ihr auf seiner Website: https://www.sachspal.de/de/startseite/Infos zu den vier westfälischen Plesiosauriern gibt es hingegen hier: https://www.palaeontologische-gesellschaft.de/ueber-uns/fossil-des-jahresUnd noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
Wie stark konnte ein Dinosaurier wirklich zubeißen? Und wie lassen sich Kräfte messen, die seit Millionen von Jahren nicht mehr wirken? Die Rekonstruktion von Beißkräften gehört heute zu den zentralen Fragen der funktionellen Paläontologie – und ist zugleich ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Technik die Fossilforschung verändert.Mithilfe computergestützter Modelle, biomechanischer Analysen und digital rekonstruierter Schädel berechnet Wirbeltierpaläontologe Stephan Lautenschlager, Senior Lecturer für Paläobiologie an der University of Birmingham, Belastungen, Muskelkräfte und Bewegungsabläufe ausgestorbener Wirbeltiere. So wird sichtbar, wie sich Form und Funktion im Laufe der Evolution bei Dinosauriern entwickelt haben.Schaut auch gerne mal bei Stephan vorbei: https://stephanlautenschlager.comUnd noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Stephan Lautenschlager
Auf über 80 Jahre alten Archivfotos haben Paläontologen die Überreste eines riesigen, bislang unbekannten Raubdinosauriers aus Ägypten identifiziert. Sein Originalskelett wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört – und so hielt man den Räuber lange Zeit für den bekannten Carcharodontosaurus. Erst die erneute Analyse des Bildmaterials brachte seine wahre Identität ans Licht!Paläontologe Maximilian Kellermann hat sich während seiner Masterarbeit an die alten Fotos von den zerstörten Fossilien drangesetzt und nebenbei eine ganz neue eigene Carcharodontosaurus-Art beschrieben: ⁠Tameryraptor⁠, der „Räuber aus dem geliebten Land“. Das Paper zu Tameryraptor: https://www.researchgate.net/publication/388003458_Re-evaluation_of_the_Bahariya_Formation_carcharodontosaurid_Dinosauria_Theropoda_and_its_implications_for_allosauroid_phylogenyUnd noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
Unspektakulär klein und doch von großer Bedeutung: Fossile Haieikapseln liefern seltene Einblicke in die frühe Evolution der Knorpelfische. Mit Fayolia sterzeliana wurde 2025 ein solches Fossil zum „Fossil des Jahres“ gekürt – ausgezeichnet von der Paläontologischen Gesellschaft für seine außergewöhnliche wissenschaftliche Aussagekraft. Der Fund stammt aus dem Unterkarbon von Chemnitz-Borna und Chemnitz-Glösa und ist rund 330 Millionen Jahre alt.Die Eikapseln stammen von mindestens zwei verschiedenen Arten früher Süßwasserhaie und stellen die bislang ältesten bekannten Fossilien dieses Typs dar. Gemeinsam mit dem Paläontologen und Hai-Experten Jan Fischer sprechen wir heute über die Bedeutung von Fayolia sterzeliana, über die Vielfalt fossiler Hai-Eikapseln und darüber, warum diese seltenen Fossilien häufig mit Pflanzenresten verwechselt werden.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Museum für Naturkunde Chemnitz
Partula-Baumschnecken galten in der Natur als ausgestorben – heute sind sie ein Symbol für internationalen Artenschutz. Seit 2021 beteiligt sich der ⁠Zoo Schweri⁠n gemeinsam mit dem Grünen Zoo Wuppertal am europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der ⁠Moorea-Baumschnecke⁠. Bereits über 6.000 Tiere wurden aus verschiedenen Zoos zurück nach Französisch-Polynesien gebracht – darunter mehrere Hundert aus Schwerin. Nach einer erfolgreichen Auswilderung im Herbst 2024 folgte nun die nächste Rückkehr in die Heimat der Schnecken.Doch warum verschwanden die Tiere überhaupt? Invasive Arten wie die Rosige Wolfsschnecke haben seit den 1960er-Jahren fast alle der ursprünglich 51 Partula-Arten vernichtet – mindestens 29 gelten heute als ausgestorben. Welche Rolle zoologische Einrichtungen beim Schutz dieser einzigartigen Schnecken spielen, wie Wiederansiedlungen in Moorea ablaufen und warum Arten überhaupt in der Natur aussterben, dazu Sabrina Höft, Kuratorin im Zoo Schwerin.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Zoo Schwerin
Auf den ersten Blick wirkt er wie ein weiterer Flugsaurier aus der Mörnsheim-Formation – doch Makrodactylus entpuppt sich als überraschend eigenständiger Neuzugang. Erst vor wenigen Wochen wissenschaftlich beschrieben, zeichnet sich dieser Flugsaurier durch eine lange, schmale Schnauze und den namensgebenden verlängerten Finger aus. Bekannt ist die Gattung bislang nur durch eine einzige Art, Makrodactylus oligodontus. Grundlage der Beschreibung sind ein bereits 2014 entdeckter Teilschädel sowie das Skelett eines ausgewachsenen Exemplars.Der Fund reiht sich einweitere Neuentdeckungen und Beschreibungen des Jahres 2025, darunter Tameryraptor, Mirasaura, Plesionectes – und nicht zuletzt Nanotyrannus. Gemeinsam mit dem Paläontologen und Paläoartist Frederik Spindler schauen wir uns die neu beschriebene Art einmal ganz genau an, wie Mörnsheim während der Jurazeit aussah und welche weiteren Flugsaurier hier kreisten.Mehr von Frederiks Arbeit und Palaeonavix findet ihr hier: https://www.palaeonavix.org/index.phpUnd noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Hone et al.
Höhlenbären waren eindrucksvolle, riesige und ikonische Bewohner der letzten Eiszeit. Ihre Überreste finden sich zahlreich in europäischen Höhlen, doch viele Fragen sind bis heute ungeklärt: Wie lebten diese Pflanzenfresser tatsächlich? Warum zogen sie sich so häufig in Höhlen zurück? Und was führte schließlich zu ihrem Aussterben am Ende des Pleistozäns?Neue Forschungen zeichnen ein komplexeres Bild: vom saisonalen Verhalten über die Ernährung bis hin zu den Wechselwirkungen mit frühen Menschen, die denselben Lebensraum nutzten. Molekulare Analysen und moderne Vergleichsstudien verändern zudem unser Verständnis davon, wie flexibel – oder eben empfindlich – Höhlenbären auf Umweltveränderungen reagierten. Mit Paläontologin Anneke van Heteren beleuchten wir in dieser Folge Paläotalk, was aktuelle Studien über Biologie, Verhalten und Evolution der Höhlenbären verraten. Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠ ⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
„Prehistoric Planet: Ice Age“⁠ ist ein groß angelegtes neues Kapitel der preisgekrönten Naturdokumentationsreihe der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton. Die fünfteilige Serie, die weltweit am 26. November 2025 startete, entführt uns in eine dramatische neue Ära der prähistorischen Geschichte – Millionen Jahre nach dem Aussterben der Dinosaurier. Es ist eine Zeit, geprägt von Eis, einem unerbittlichen Kampf ums Überleben und dem Aufstieg einer neuen Generation von Giganten: der ikonischen Megafauna.Die Dokumentation zeigt spektakuläre Lebensräume und deren Bewohner und bietet ein Erlebnis, wie es zuvor noch keines gab. Von riesigen Wollmammuts bis zu scheuen Schneefaultieren, von furchteinflößenden Säbelzahnkatzen bis hin zu widerstandsfähigen Zwerg­elefanten (die nur rund 90 cm groß wurden) enthüllt die Serie epische Überlebenskämpfe und überraschende Geschichten jener Tiere, die einst die Eiszeit beherrschten. Wir bereisen weite Tundren, karge Wüsten, wachsende Graslandschaften und tauenden Permafrost, während diese Kreaturen in einer Welt extremer Klimabedingungen, wandelnder Landschaften und dem Einsetzen der „Großen Eiszeit“ – und schließlich der „Großen Schmelze“ – ums Überleben ringen.Gemeinsam mit ⁠Palaeoartist Joschua Knüppe⁠ werfen wir einen Blick auf alle fünf Episoden, sprechen über die darin gezeigten Tiere, ordnen die wissenschaftlichen Erkenntnisse ein und diskutieren über eine mögliche Fortsetzung in Form einer vierten Staffel.Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet: Ice Age“, dann gibt es hier den Link zu ⁠Apple TV+⁠.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Apple TV
Sie sind unsere nächsten ausgestorbenen Verwandten – die Neandertaler. Jahrtausende lang teilten sie sich mit uns den europäischen Kontinent, hinterließen Werkzeuge und Kunst. Ihr Ruf schwankt bis heute zwischen „primitiven Höhlenmenschen“ und hochentwickelten Jägern, die uns in vielerlei Hinsicht ähnlicher waren, als lange gedacht.Doch wer waren die Neandertaler wirklich? Anthropologe Dustin Welper vom ⁠⁠Neanderthal Museum⁠⁠ in Mettmann nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, zu einer Menschenform, die längst verschwunden ist und doch in uns weiterlebt. Denn in jedem von uns steckt noch ein Teil Neandertaler-DNA!Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠ https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Neanderthal Museum
Ob Känguru, Schimpanse oder Rotschulter-Rüsselhündchen – alle drei sind nicht nur Säugetiere, sondern auch Synapsiden! Lange vor den Dinosauriern prägten sie das Bild der Erde. Reptilienartig wirkten sie auf den ersten Blick – und doch gelten sie als die eigentlichen Vorfahren unserer heutigen Säugetiere. Von bizarren „Pelycosauriern“ mit segelartigen Rückenkämmen bis hin zu den urtümlichen Therapsiden, die schon fast säugetierähnlich waren – die Vielfalt dieser Gruppe ist ebenso faszinierend wie ihre Rolle in der Evolution. Denn aus den Synapsiden sind auch wir Menschen entstanden.Doch wie sahen die Synapsiden wirklich aus, wie lebten sie – und warum sind gerade sie der Schlüssel zur Entstehung unserer eigenen Säugetierlinie? Gemeinsam mit Jörg Fröbisch vom ⁠⁠Naturkundemuseum Berlin⁠⁠ werfen wir einen Blick auf diese oft übersehenen und fälschlicherweise als säugetierähnliche Reptilien betitelten Tiere.Wenn ihr mehr über den Bromacker und das gesamte Projekt von Jörg und sein Team erfahren wollt, dann schaut gerne hier vorbei: ⁠https://bromacker.de⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠ https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
He's back from Hell! Jahrzehntelang galten kleinere Tyrannosaurier-Fossilien als jugendliche Exemplare des berühmten Tyrannosaurus rex. Nun zeigt ein neu entdecktes, außergewöhnlich gut erhaltenes Fossil aus der Hell-Creek-Formation in Montana – sie gehörten zu einer ganz eigenen Art: Nanotyrannus. Diese Erkenntnis stellt zentrale Annahmen zur Entwicklung und Dominanz des T. rex auf den Kopf.Das Fossil NCSM 40000 offenbart deutliche anatomische Unterschiede: weniger Schwanzwirbel, längere Gliedmaßen, abweichende Zahnanzahl – und Wachstumsringe, die belegen, dass das Tier bei seinem Tod bereits ausgewachsen war. Damit wird klar: Nanotyrannus war kein Teenager-Tyrannosaurus, sondern ein eigenständiger Raubdinosaurier – ein schlanker, schneller Jäger, der zeitgleich mit T. rex lebte.Mit Paläontologe Christian Foth vom Museum für Naturkunde Berlin ordnen wir die neuen Erkenntnisse ein und sprechen über die Konsequenzen für die Tyrannosaurus-Forschung.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Anthony Hutchings
Sie galten als die Sprinter der Kreidezeit: die Ornithomimosaurier. Mit langen Beinen, leichten Körpern und straußenähnlichem Aussehen waren sie perfekt auf Geschwindigkeit ausgelegt. Lange Zeit kannte man ihre Fossilien nur aus Asien und Nordamerika – bis ein überraschender Fund in Balve, Nordrhein-Westfalen, die Aufmerksamkeit nach Deutschland lenkte. Es war nicht nur der erste Nachweis dieser Dinosaurier hierzulande, sondern auch erst der zweite in ganz Europa.Doch was macht Ornithomimosaurier so besonders, und was verrät uns der Fund aus Balve über ihre Verbreitung? Gemeinsam mit Denis Theda, Kurator am ⁠⁠Lippischen Landesmuseum Detmold⁠⁠, gehen wir diesen Fragen nach und begeben uns auf die Spuren der „Straußendinosaurier“ auf schnellen Beinen.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
Kaum ein Dinosauriername ist so ikonisch wie Brontosaurus – die legendäre „Donner-Echse“. Doch kaum ein Fossil sorgte für so viel Verwirrung: Erst galt Brontosaurus als eigene Gattung, dann wurde er Apatosaurus zugeschlagen – und schließlich doch wieder rehabilitiert. Eine Art, die gleich zweimal verschwand und wieder auferstand.Doch wie kam es zu diesem taxonomischen Hin und Her? Und gibt es vielleicht ohnehin zu viele Sauropodenarten, die sich kaum voneinander unterscheiden lassen? Zusammen mit Paläontologe René Dederichs geht es bei Paläotalk dieses Mal über Namenschaos, Knochenvergleiche und die Frage, wie viel „Donner-Echse“ eigentlich in einem Brontosaurus steckt.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠..©Bildcopyright: Charles Robert Knight
Lange vor den Dinosauriern beherrschten die Temnospondyli die Gewässer der Erde – urzeitliche Amphibien, die von winzig klein bis gigantisch groß reichten. Manche besaßen breite Schädel und mächtige Zähne, andere lauerten wie Raubtiere in Sümpfen und Flüssen. Unter ihnen: Mastodonsaurus, ein fast sechs Meter langer „Sumpfriese“ aus Süddeutschland, mit gewaltigen Fangzähnen, die über 15 cm lang werden konnten.Doch was genau waren die Temnospondyli – die Vorfahren unserer heutigen Amphibien oder eine ganz eigene Seitenlinie der Evolution? Gemeinsam mit Paläontologe Raphael Moreno vom Naturkundemuseum Stuttgart begeben wir uns auf Spurensuche und entdecken, was diese bizarren Tiere so besonders macht.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
Vor kurzem machten Besucher:innen des Dinosaurier-Parks Teufelsschlucht einen überraschenden Fund: winzige Zähne des ältesten bekannten Flugsauriers Deutschlands, Eudimorphodon. Vor rund 210 Millionen Jahren schwebte er über die Südeifel – nun wurden drei Zähne des Tieres gefunden. Solche Entdeckungen zeigen: Nicht immer sind es riesige Schädel oder Skelette, die Paläontolog:innen finden. Oft sind es winzige Reste wie Säugetierzähne oder Pollen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar werden. Genau darum geht es in der Mikropaläontologie. Zusammen mit den beiden Mikropaläontologen Lea und Ben Numberger-Thuy schrumpfen wie mikroskopisch klein und suchen winzige Zähne, Pollen und Schuppen aus längst vergangener Zeit.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠..©Bildcopyright: Lea und Ben Numberger-Thuy
Auf den ersten Blick erinnern sie an kleine Chamäleons – doch in Wahrheit gehören Drepanosaurier zu einer ganz eigenen, bizarren Reptiliengruppe der Triaszeit. Mit Krallen am Schwanz, schnabelartigen Köpfen oder sogar imposanten, federartigen Rückensegeln – wie beim erst kürzlich beschriebenen Mirasaura grauvogeli – zählen sie zu den wohl ungewöhnlichsten Reptilien, die je die Erde bevölkerten.„Grauvogels Wunderreptil“ trägt seinen Namen zu Ehren des Finders Louis Grauvogel. Erst vor wenigen Wochen hat Paläontologe Stephan Spiekman vom Naturkundemuseum Stuttgart diese neue Art wissenschaftlich beschrieben. Gemeinsam mit ihm reisen wir zurück in die Trias und werfen einen Blick auf eine Reptiliengruppe, die bis heute Rätsel aufgibt und gerne den Stammbaum der Reptilien auf links dreht. Oder Longisquama?Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: https://www.instagram.com/palaeotalk..©Bildcopyright: Joschua Knüppe
Vorhang auf für die Rocklegenden der Wissenschaft: Jim Morrison, Freddie Mercury und Mick Jagger – sie alle haben nicht nur Musikgeschichte geschrieben, sondern auch Spuren in der Welt der Paläontologie hinterlassen. Denn nach ihnen wurden längst ausgestorbene Arten benannt. Tatsächlich können Tiere, Pflanzen oder sogar Pilze den Namen berühmter Persönlichkeiten tragen – doch wer entscheidet das eigentlich? Und nach welchen Regeln läuft eine solche Namensgebung ab?Gemeinsam mit Kurator Patrick Chellouche vom Museum am Schölerberg in Osnabrück tauchen wir in die Welt der Taxonomie ein - passend zur neuen Sonderausstellung "Rock Fossils On Tour", wo die verschiedensten Rocklegenden zusammen mit ihren prähistorischen Namenspaten gezeigt werden!Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: https://www.instagram.com/palaeotalk ..©Bildcopyright: Angela von Brill
Vor rund 140 Millionen Jahren durchstreiften zahlreiche Dinosaurier die üppigen Landschaften von Wyoming – darunter Stegosaurus, Allosaurus und Apatosaurus, fast wie in Jurassic Park. Heute wirkt dieselbe Gegend karg, doch im Boden verbergen sich noch immer ihre Fossilien. Seit vielen Jahren gräbt das Team des Sauriermuseums Aathal dort nach versteinerten Knochen. Doch damit beginnt die eigentliche Arbeit erst: die Präparation. Aus einem scheinbar unscheinbaren Gesteinsblock entsteht in mühevoller Feinarbeit ein spektakuläres Fossil. Wie läuft dieser Prozess genau ab – und wie wird aus einem Fundstück schließlich ein Ausstellungsobjekt, das im Museum bestaunt werden kann? Gemeinsam mit Präparator Nils Knötschke „reisen“ wir in die USA und erhalten einen Einblick in seine Arbeit zwischen Staub und spannenden Entdeckungen.Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: https://www.instagram.com/palaeotalk..©Bildcopyright: Nils Knötschke
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