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Entscheider:Inside

Author: Bastian Lopez

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Description

Karrierewege, F*ck-ups, Transformation, KI & Leadership:

In Entscheider:Inside trifft Bastian Lopez die wichtigsten und spannendsten Gründer und C-Levels unserer Zeit.
Dabei spricht er mit all denjenigen, die nicht immer auf der großen Bühne stehen und deren Stories teilweise im Verborgenen liegen.

Du hast Lust zu erfahren, welche Köpfe unser Land prägen? Wie sie ticken und Innovation leben? Jeden Mittwoch um 14 Uhr findest Du es in einer neuen Folge heraus.
31 Episodes
Reverse
15 Milliarden Euro in 10 Jahren: EWE CEO Stefan Dohler spricht über nichts Geringeres als die Zukunft der Energie in Deutschland.Im Podcast erzählt er von seinem ungewöhnlichen Weg von der Seefahrt über das Ingenieurwesen bis an die Spitze der EWE AG und erklärt, warum Karriere für ihn nie das Ergebnis eines Masterplans war. Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, wie ein Unternehmen mit 11.000 Mitarbeitenden die Energiewende nicht nur begleiten, sondern aktiv vorantreiben kann. Stefan Dohler gibt Einblicke in die strategische Neuausrichtung von EWE, die größten Investitionsfelder der kommenden Jahre und den Anspruch, aus dem Nordwesten Deutschlands heraus echte Wertschöpfung für die Energiezukunft zu schaffen. Es geht um Führung in Zeiten großer Transformation, den Wechsel vom CFO zum CEO, mutige Entscheidungen, kulturellen Wandel und die Herausforderung, eine ganze Organisation auf Wachstum, Tempo und Veränderung auszurichten. Eine Folge über Verantwortung, langfristiges Denken und die Frage, wie Deutschland seine Energiezukunft selbst gestalten kann.
Was bedeutet es, ein Unternehmen mit über 20.000 Mitarbeitenden durch Handelskriege, Geopolitik und technologischen Wandel zu führen und das seit 10 Jahren als CEO, nach fast drei Jahrzehnten im selben Unternehmen? Christoph Klenk, CEO von Krones, dem Weltmarktführer für Abfüllanlagen aus dem beschaulichen Neutraubling bei Regensburg, gibt ungewohnt ehrliche Antworten.Im Gespräch wird schnell klar: Zölle, chinesischer Wettbewerb und EU-Regulierung sind keine abstrakten Schlagzeilen, sie kosten Krones messbar Profitabilität. Und trotzdem hat Christoph eine bemerkenswert klare Haltung dazu: „It is what it is" und dann das Beste draus machen. Wie das konkret aussieht, wenn Trump-Tweets eine ganze Aufsichtsratsvorlage über Nacht obsolet machen, erzählt er mit einer Prise Humor.Aber Christoph wird auch grundsätzlich: Warum muss ein Unternehmen Gewinn machen und wofür? Warum arbeiten Krones-Mitarbeitende in China 51 Stunden pro Woche, während es in Deutschland 35 sind? Und was hat Transparenz mit Vertrauen zu tun, wenn man in schwierigen Zeiten auch mal Personal abbauen muss?Ein Gespräch über Führung ohne Elfenbeinturm, Resilienz als echte Überlebensstrategie und die Frage, was Deutschland von einem Weltmarktführer aus der Oberpfalz lernen könnte.
In dieser Folge von Entscheider:Inside befindet sich Host Bastian Lopez in Viersen bei Kurita Europe Technology Center.Zu Gast ist Anton Albert, CEO von Kurita in Deutschland. Anton wurde in Sibirien geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und kam mit 12 Jahren nach Deutschland. Er erzählt offen, wie herausfordernd die ersten Jahre waren, wie sehr ihn die Geschichte seiner Familie geprägt hat und warum sein Ehrgeiz nicht in der Schule, sondern erst bei der Bundeswehr richtig gezündet hat.Gemeinsam sprechen Host Bastian Lopez und Anton darüber, wie aus einem Einstieg im Customer Care im Jahr 2010 über Jahre ein Weg nach oben wurde, der nicht geschniegelt, nicht geplant, aber konsequent war. Anton beschreibt, wie er sich Verantwortung nicht genommen, sondern verdient hat, wie er immer wieder neu anfangen musste, wie er sich Wissen selbst erarbeitet hat und warum er nie auf den Titel gelaufen ist, sondern auf Wirkung. Es ist diese Mischung aus Disziplin, innerem Druck, dem Willen, aus dem eigenen Leben wirklich etwas zu machen, und dem Mut, Entscheidungen ohne Angst zu treffen, die diesen Aufstieg so nachvollziehbar macht.Es geht um Kontinuität und Resilienz, um Lernen über Psychologie, Leadership und Selbstentwicklung und um die Frage, was eine Extra Meile heute wirklich bedeutet, ohne sich in endlosen Stunden zu verlieren.Besonders spannend ist Antons Ansatz als People Manager: Er führt jede Woche bewusst Gespräche mit Mitarbeitenden quer durchs Unternehmen, um ungefilterte Einblicke zu bekommen und bessere Entscheidungen zu treffen. Dazu kommen klare Prinzipien zu Nachfolgeplanung, Coaching und der Rolle von Familie als Fundament, wenn Verantwortung wächst.Eine Folge voller ehrlicher Karriere Insights, ohne Show, dafür mit Haltung und sehr konkreten Learnings.
Frankfurt, Skyline, Finanzplatz und ein Blick hinter die Kulissen einer Branche, die für viele nach „Wall Street“ klingt, in Wahrheit aber aus Analyse, Psychologie und monatelanger Orchestrierung besteht. n dieser Folge von Entscheider:Inside spreche ich mit Michael Drill, Country Manager von Lincoln International in Deutschland, über seinen Weg von der Deutschen Schule Brüssel über Studium und Promotion bis ins Hardcore-Investmentbanking in London und warum sich die Arbeit damals ohne Internet, mit Fax und „Keller-Recherche“ komplett anders anfühlte als heute.Michael erklärt, was M&A-Beratung wirklich ist, wie Lincoln International in 20 Jahren von einer kleinen Einheit zu einer globalen Investmentbank mit heute über 1.400 Mitarbeitenden gewachsen ist und warum Deutschland als Markt für internationale Käufer so entscheidend bleibt. Wir sprechen über den aktuellen Trend, dass immer mehr Eigentümerfamilien über einen Verkauf nachdenken - getrieben von Nachfolgefragen, Unsicherheit nach den Krisenjahren und dem Druck einer globaleren Wettbewerbswelt. Dazu gibt’s konkrete Einblicke, was bei Deals wirklich zählt: Profitabilität statt Umsatz, emotionale Dynamiken in Familien, die Frage „an wen verkaufen und an wen auf keinen Fall“, und warum ein Investmentbanker oft eher Psychologe als Zahlenakrobat sein muss.Außerdem: Karriere und Einstiegsrealität im M&A von 70-80-Stunden-Wochen bis zu Gehaltsdimensionen, die schnell sechsstellig werden können, aber eben nicht der einzige Grund sind, warum Menschen bleiben. Und natürlich KI: Welche Aufgaben sie beschleunigt, warum sie emotionale Intelligenz nicht ersetzt und wieso sich dadurch Teamstrukturen und Karrierepfade in den nächsten Jahren spürbar verändern werden. Bonus-Story am Rand: Wie Michael durch ein spontanes TikTok-Interview viral ging und was das über die Wahrnehmung des Berufs sagt.
Christoph Debus ist seit März CEO von DERTOUR - Europas zweitgrößtem Reiseveranstalter. 100+ Jahre Geschichte, rund 15.000 Mitarbeitende, etwa 70 Marken, mehr als 200 Unternehmen in der Gruppe und ein Umsatz von über 7,5 Milliarden Euro (2024): Ein Reisegigant, der sich gerade neu erfindet. Zuvor war Debus u. a. CFO bei Flix, Managing Director bei Condor und in Führungsrollen bei Air Berlin und der Thomas-Cook-Airline-Gruppe - geprägt von Roland Berger und einem Prinzip, das er kompromisslos durchzieht: Customer First, Customer Second, Customer Third.In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Reisen langfristig schneller wächst als das GDP, weshalb „Pauschalreise“ oft falsch verstanden wird und wie Der Tour gegen globale Plattformen wie Booking oder Airbnb bestehen will - mit „Tech and Touch“ statt reiner Self-Service-Logik. Debus erklärt, warum Kundenzentrierung in großen Organisationen so schnell verloren geht, wie er als „Kunde Nummer 1“ Mystery Shopping betreibt, welche digitalen Brüche ihn wirklich triggern - und was eine nahtlose App-Experience in einem 200-Unternehmen-Konstrukt so komplex macht. Zum Abschluss geht’s um Karriere auf C-Level-Flughöhe: Resilienz, Sport, Familie - und warum echte Spitzenleistung nicht aus Stunden, sondern aus Fokus, Intensität und Disziplin entsteht.
Brauchen Start-ups bald keine Mitarbeiter mehr? In dieser Folge spreche ich mit Andreas Habersetzer, CEO und Gründer von Flowzar, über den radikalen Wandel, den KI-Agenten gerade in Start-ups und im Mittelstand auslösen. Andreas war viele Jahre Partner in der Beratung und kennt klassische Organisationsmodelle aus nächster Nähe - heute baut er digitale Mitarbeiter, die nicht nur Aufgaben automatisieren, sondern ganze Rollenprofile im Finance übernehmen können.Wir sprechen darüber, warum moderne Start-ups nicht mehr über Headcount skalieren müssen, wie KI-Agenten in Bereichen wie Buchhaltung, Cash Management, Treasury, Marketing oder Operations bereits heute einen Großteil der Arbeit übernehmen und weshalb kleine, hochqualifizierte Teams dadurch plötzlich Leistungen erbringen, für die früher ganze Abteilungen nötig waren. Andreas erklärt offen, welche Einsparpotenziale realistisch sind, warum Erfahrung trotzdem wichtiger wird als je zuvor und weshalb es weniger um Entlassungen als um Entlastung und Geschwindigkeit geht.Außerdem diskutieren wir, was das für Berufseinsteiger bedeutet, welche neuen Jobprofile entstehen, wie Unternehmen Vertrauen, Sicherheit und Kontrolle über KI-Agenten behalten und warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Organisationsstrukturen neu zu denken. Eine Folge über den Abschied vom klassischen Start-up-Aufbau – und darüber, wie KI-Agenten Teamgrößen, Rollen und Karrierewege grundlegend verändern.
Vom Trainee zum CEO - und das in einem Markt, der über Fachkräftemangel, Generation Z und Recruiting-Verzweiflung diskutiert. Felix von Zittwitz hat aus einem kleinen Bochumer Start-up mit 30 Mitarbeitenden die größte Ausbildungsplattform Deutschlands gemacht. Über 5.000 Unternehmen suchen heute über Ausbildung.de nach Azubis und kämpfen dabei mit denselben Fragen: Warum bleiben Ausbildungsstellen unbesetzt, obwohl es genug Bewerber gibt? Und wie erreicht man junge Menschen überhaupt noch? Im Gespräch mit Bastian Lopez erklärt Felix, warum Ausbildung längst kein Nischenthema mehr ist, sondern zur zentralen Überlebensfrage für Unternehmen wird. Er spricht darüber, wie Betriebe heute umdenken müssen, um Generation Z zu erreichen, welche Fehler viele noch immer im Recruiting machen - und warum Purpose, Digitalisierung und echte Wertschätzung die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind.Ein ehrlicher Deep Dive in die Zukunft der Ausbildung - zwischen gesellschaftlicher Verantwortung, wirtschaftlichem Druck und der Frage, wie Deutschland den Kampf um Fachkräfte wirklich gewinnen kann.
In dieser Folge spreche ich mit Ralf Bufler über einen außergewöhnlichen Lebensweg: vom Aufwachsen in einer Bergarbeitersiedlung im Ruhrgebiet bis an die Spitze einer Millionen-Firma. Ralf hat mehr als 40 Länder bereist, war auf Offshore-Plattformen tätig, hat Brunnenfelder in Afrika geplant, Wasserversorgungssysteme in Krisenregionen aufgebaut und dabei eine Perspektive auf die Welt gewonnen, die man nicht aus Nachrichten bekommt, sondern nur vor Ort.Wir sprechen darüber, wie man den sozialen Aufstieg schafft, warum Neugier und Abenteuerlust oft stärkere Treiber sind als jeder Karriereplan und welchen Preis man für ein Leben zahlt, das permanent zwischen Flughäfen, Projekten und neuen Kulturen stattfindet. Ralf erzählt, welche Erfahrungen aus dieser Zeit ihn bis heute prägen und wie sie sein Führungsverständnis verändert haben.Außerdem schauen wir darauf, wie er CDM Smith heute führt: ein Ingenieursunternehmen mit rund tausend Mitarbeitenden in Europa, das sich von einer rein finanzgetriebenen Logik hin zu einer werteorientierten Strategie entwickelt. Was bedeutet es, ein Unternehmen nicht nur profitabel, sondern auch sinnstiftend zu gestalten? Und wie führt man in Zeiten, in denen Mitarbeitende, Nachhaltigkeit und Identität wichtiger sind als reine Shareholder-Logik?Eine Folge über Aufstieg, Verantwortung und die Frage, wie moderne Führung wirklich gelebt werden kann.
Marc Berg ist CEO von Statista und steht an der Spitze eines der bekanntesten Datenunternehmen Europas – mitten in einem tiefgreifenden Umbruch. In einer Zeit, in der KI klassische Recherchemodelle infrage stellt, erfindet Statista sein Geschäftsmodell neu und positioniert sich vom Research-Portal zum globalen Data Service Provider.Aufgewachsen im Ruhrgebiet, wurde Marc mit 26 Jahren Führungskraft bei Otto, später CEO von FREE NOW und führte das Unternehmen durch die Corona-Krise. Seit 2023 treibt er bei Statista eine Transformation voran, die nicht auf Verteidigung setzt, sondern auf radikale Öffnung, neue Produkte, neue Vertriebslogiken und ein völlig neues Verständnis von Wertschöpfung im KI-Zeitalter.Wir sprechen über seinen Weg vom Ascheplatz in Herten in internationale Top-Positionen, warum Karriere nicht planbar ist, aber Haltung den Unterschied macht, und weshalb Neugier, Angstfreiheit und klare Prioritäten entscheidend sind. Marc erklärt offen, warum KI für Statista kein Risiko, sondern das größte Wachstumsfenster der Firmengeschichte ist – und welche harten Entscheidungen dieser Weg erfordert.Ein Gespräch über Führung in unsicheren Zeiten, Transformation ohne Sicherheitsnetz und die Frage, warum Stillstand keine Option ist.
In dieser Folge von Entscheider:Inside spreche ich mit der Mainzer Unternehmerlegende, Tilman Au - einem Unternehmer, der schon während seines Studiums seine erste Firma gründete, sie später erfolgreich verkaufte und anschließend mit Diva-e eine der größten Digitaldienstleisterplattformen Deutschlands aufgebaut hat. Nachdem Diva-e an den Niederländischen Player Conclusion verkauft wurde, steigt Tilman jetzt selbst dort ein und arbeitet daran, als Managing Director DACH Conclusion im deutschsprachigen Raum groß zu machen. Besonders imponierend ist, wie er es schafft, sich immer wieder neu zu erfinden und von vorne anzufangen.Wir sprechen über die frühen Gründungsjahre in den 90ern, seine prägenden Fehlentscheidungen bei Investments, die harte Schule seiner Mentoren und darüber, warum Ambition für ihn kein Ziel, sondern ein Grundzustand ist. Tilman erklärt, weshalb Unternehmertum ohne Leidensfähigkeit nicht funktioniert, wie echte Winning-Teams entstehen und warum ihn Erfolge nie satt gemacht haben.Ein Gespräch über unbegrenzten Antrieb, unternehmerische Reife und den Mut, immer wieder neu groß zu denken.
Susanne Harring hat geschafft, was viele für unwahrscheinlich halten: Vom kleinen fränkischen Dorf direkt an die Spitze von De’Longhi Deutschland – und das in einer Branche, die lange fast ausschließlich von Männern geprägt war. Doch Susanne hat sich nicht „finden“ lassen. Sie hat ihre Hand gehoben, Verantwortung eingefordert und den Mut bewiesen, sich selbst ins Spiel zu bringen.In dieser Folge spricht sie über ihren Weg vom Philips-Konzern zur De’Longhi Group, die Transformation des Deutschlandgeschäfts und wie sie in nur wenigen Jahren den Umsatz verdoppelt und die Marke neu ausgerichtet hat. Und ja – natürlich reden wir auch über Brad Pitt: Warum die Kampagne so erfolgreich war, warum sie allein das Wachstum nicht erklären kann und welche strategischen Entscheidungen im Hintergrund den deutschen Markt wirklich bewegt haben.Wir tauchen tief ein in Leadership-Momente, den Unterschied zwischen Konzern und italienischem Familienunternehmen, die Macht von Sichtbarkeit und die Frage, wie man eine Marke auf Kurs bringt, die heute Marktführer im Kaffeevollautomaten-Segment ist.Eine inspirierende Karriere- und Markenstory darüber, wie man sich Chancen selbst schafft – und was möglich wird, wenn Mut auf Strategie trifft.
Die Consulting-Branche steht an einem Wendepunkt – und Detecon-CEO Jürgen Schäfer erklärt, warum KI und Technologie das traditionelle Beratungsmodell gerade grundlegend verändern. Die klassische Berater-Pyramide weicht immer mehr einer schlanken Expertenstruktur, in der tiefes Tech-Know-how, Implementierungskompetenz und neue Skill-Profile entscheidend werden.Im Gespräch zeigt Jürgen, welche Rollen und Fähigkeiten in Zukunft wirklich zählen, wie AI den Einstieg ins Consulting verschiebt und warum Karrierewege heute weniger planbar, aber gleichzeitig voller Chancen sind. Wir sprechen über seine eigenen Stationen vom Roland-Berger-Start bis zum CEO-Posten, über Performancekultur, über junge Talente – und über die Frage, was Beratung attraktiv hält, obwohl sich alles so schnell verändert.Dazu gibt Jürgen einen klaren Blick in die Transformation von Detecon selbst: vom Telko-Ursprung hin zu einer global aufgestellten Tech-Beratung, die in Europa, Asien und dem Mittleren Osten unterwegs ist und eng, aber neu gedacht, mit der Deutschen Telekom zusammenarbeitet.Ein intensives Gespräch über KI, Skills, Karrierewege und die Zukunft eines gesamten Berufsbildes.
Vetter ist einer der unbekanntesten Weltmarktführer Deutschlands – ein Milliardenplayer, der aus einer kleinen Ravensburger Apotheke entstanden ist.Ein Unternehmen, das nicht laut auftritt, aber global wirkt. Im Gespräch mit Kai Vogt, SVP Corporate Development & Strategy, Legal & Compliance und Innovation Partner, tauchen wir tief ein in die Wachstumsstory eines Hidden Champions, der sich still und beständig an die Spitze gearbeitet hat– mit über 7.300 Mitarbeitenden, hochregulierten Prozessen und einer Kultur, die junge Talente überraschend stark anzieht. Wir sprechen über Vetters besondere Qualitäts-DNA, die strategische Kunst des Wachstumsmanagements,den Standort Ravensburg als unterschätzten Wirtschaftsmagneten, Innovation und KI in der Pharmaindustrie – und darüber, wie man ein Unternehmen führt, das mehr Verantwortung trägt, als die meisten ahnen.Ein Blick hinter die Kulissen eines Weltmarktführers, der zeigt: Große Erfolgsgeschichten entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
C-Level-Kommunikation steht 2025 unter Druck. Sichtbarkeit ist keine Kür mehr – sie ist Überlebensstrategie. Warum das so ist, erklären Björn Hasse und Susan Hölling, Co-CEOs von Burson, einem der ältesten Kommunikationshäuser der Welt und Teil der WPP-Gruppe. Gemeinsam führen sie über 100 Mitarbeitende in Deutschland und beraten Top-Executives, wie man Haltung zeigt, Vertrauen schafft und Krisen meistert – in einer Zeit, in der ein einziger Post Karrieren verändern kann.Im Gespräch geht es um die Macht der Sichtbarkeit, um Co-Leadership als neues Führungsmodell und um die Frage, warum Kommunikation heute nicht mehr delegierbar ist. Wir sprechen über den Wandel auf C-Level, die Grenzen von KI, den Unterschied zwischen Haltung und PR – und darüber, warum „Viralität kein Plan, sondern ein Zufall“ ist.Eine ehrliche Folge über die neue Verantwortung von Führungskräften in Zeiten von Shitstorms, AI-Trends und wachsender Öffentlichkeit – mit zwei Menschen, die wissen, wie Kommunikation wirklich wirkt.
Deutschland steht vor einer historischen Zäsur: Millionen Fachkräfte gehen in Rente, während immer weniger nachkommen.Ohne gezielte Zuwanderung, so warnt Matthias Mauch, droht das System zu kippen – in der Pflege, im Handwerk und in der Industrie. Der CEO des Start-ups TERN hat aus einer spontanen Idee in Tunesien ein Unternehmen aufgebaut, das heute zu den innovativsten Playern im Bereich Fachkräfte-Migration zählt. Mit seiner KI-basierten Plattform bringt TERN Pflegekräfte, Ingenieure und Techniker aus aller Welt nach Deutschland – fair, schnell und legal.Im Gespräch mit Bastian Lopez spricht Matthias über seine ungewöhnliche Gründerreise von der Sprachschule in Nordafrika bis zur Series-A-Finanzierung über 33 Millionen US-Dollar, über den täglichen Kampf mit deutscher Bürokratie und über die moralische Verantwortung, Menschen nicht nur zu rekrutieren, sondern wirklich zu integrieren.Ein Gespräch über Technologie als Enabler, über Mut und Haltung – und darüber, warum gezielte Migration keine Bedrohung ist, sondern die vielleicht größte Chance für Deutschlands Zukunft.
15.000 Mitarbeitende, Milliardeninvestitionen und eine Mission, die jeder täglich auf Deutschlands Straßen spürt: Die Autobahn GmbH ist einer der größten Arbeitgeber des Landes – und doch kaum jemand kennt sie wirklich. 2018 gegründet, um den Straßenbau und -betrieb in Deutschland zu zentralisieren, steht die junge Bundesgesellschaft heute mitten in einem gewaltigen Wandel. Und einer, der ihn maßgeblich vorantreibt, ist Sebastian Mohr, Geschäftsführer Personal. Mit einem klaren Ziel vor Augen modernisiert er eine Organisation, die lange von föderalen Strukturen und Bürokratie geprägt war: weniger Kästchendenken, mehr Geschwindigkeit, mehr Zusammenarbeit. Mohr setzt auf klare Kommunikation, Transparenz und Dialog – er besucht persönlich Standorte in ganz Deutschland, stellt sich der Diskussion und schafft so Akzeptanz für Veränderung.Wie gelingt es ihm, jedes Jahr über 1.300 neue Fachkräfte zu gewinnen, 44 Betriebsräte zu koordinieren und gleichzeitig Digitalisierung, KI und neue Karrierepfade voranzutreiben?Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen eines unterschätzten Giganten – und eines HR-Chefs, der zeigt, dass echter Wandel auch im öffentlichen Sektor möglich ist.
Flaconi wächst in einer Zeit, in der der Onlinehandel vielerorts stagniert – und das mit beeindruckenden 30 Prozent pro Jahr. CFO Henry Brodski erzählt im Gespräch mit Bastian Lopez, wie der Beauty-Händler in nur zwei Jahren von 390 auf 514 Millionen Euro Umsatz gewachsen ist und damit eine der spannendsten Erfolgsgeschichten im deutschen E-Commerce schreibt.Henry spricht über die strategischen Entscheidungen, die diesen Turnaround ermöglicht haben: vom Umbau der Organisation über die Rückkehr zur Internationalisierung bis hin zur konsequenten Fokussierung auf die Basics – schnelle Lieferzeiten, hohe Kundenzufriedenheit und operative Exzellenz. Besonders eindrucksvoll: Mehr als 75 Prozent der Käuferinnen und Käufer waren bereits Kundinnen und Kunden bei Flaconi – ein Wert, der in der Branche außergewöhnlich ist.Im Gespräch wird klar, wie sehr Flaconi vom sportlichen Mindset seines Teams geprägt ist. Henry beschreibt das Unternehmen als „Zehnkampf des E-Commerce“ – eine Organisation, die in allen Disziplinen konstant Leistung bringt, ohne sich auf Hypes zu verlassen. Dieses Mindset, verbunden mit einer gelebten Unternehmenskultur und spürbarem Teamgeist, hat Flaconi zu einer Marke gemacht, die nicht nur wächst, sondern auch nachhaltig begeistert.
Wie führt man ein Traditionsunternehmen mit über 100 Jahren Geschichte in die Zukunft?René Grupp steht als CEO von Sievert genau vor dieser Herausforderung – mitten in einer Branche, die zwischen Baukrise, Fachkräftemangel und Nachhaltigkeitsdruck steht.Nach 20 Jahren im selben Unternehmen wagte er den Neustart und übernahm die Verantwortung für über 1.600 Mitarbeitende. Im Gespräch mit Bastian Lopez spricht er darüber, wie er Wandel im Mittelstand gestaltet, ohne die Menschen dabei zu verlieren – und warum Sparen allein kein Plan ist.Ein Gespräch über Haltung, Mut und unternehmerisches Denken:Wie viel Veränderung verträgt ein Traditionsunternehmen?Wie schafft man es, in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben?Und warum ist Zuhören für ihn die wichtigste Führungsdisziplin?Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen des deutschen Mittelstands – und ein CEO, der nicht jammert, sondern macht.
Björn Frommer hat über 20 Jahre als Anwalt gearbeitet – bis er mit Ende 40 alles auf eine Karte setzte und gemeinsam mit Partnern die Legal-Tech-Plattform June gründete. Heute ist June ein wachsendes Scale-up mit über acht Millionen Euro Funding und Kunden wie Lufthansa.In dieser Folge von Entscheider:Inside sprechen wir über den Mut, in einem späteren Lebensabschnitt ein Startup zu gründen, die größten Unterschiede zwischen Anwalt und Unternehmer, die Herausforderungen beim Fundraising und den Schritt vom Startup zum Scale-up. Außerdem geht es um die radikale Transformation des Anwaltsberufs durch Künstliche Intelligenz – und warum Björn überzeugt ist, dass Juristen auch in Zukunft unverzichtbar bleiben, aber ihr Berufsbild sich massiv verändern wird.Wenn dich Gründungsgeschichten abseits des klassischen Startup-Klischees, die Zukunft des Anwaltsberufs und die Chancen von Legal Tech interessieren, solltest du diese Episode nicht verpassen .
Wie digital kann eine Sprachschule mit 147 Jahren Geschichte werden?Berlitz-CEO Till Großmaß steht vor genau dieser Herausforderung. Nach seiner Karriere bei McKinsey führt er die Traditionsmarke jetzt durch eine radikale Transformation – von Offline-Unterricht in 50 Sprachzentren hin zu digitalen Lernformaten und KI-gestützten Tools.Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen Mensch und Maschine, die Rolle von Lehrern im Zeitalter von ChatGPT, das Franchise-Modell in 75 Ländern und warum Deutschland für Berlitz heute der wichtigste Markt ist.Eine Folge über Führung im Wandel, globale Bildung und die Frage: Wie viel KI verträgt eigentlich eine Sprachschule?
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