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fairewolle - Der Podcast
14 Episodes
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Links und Quellen:Japanischer Gärtner: https://f-masanobu.jp/en/https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/schafwolle-als-duenger-verwenden-so-gehts-42220https://www.mdr.de/mdr-garten/pflegen/schafwolle-mulch-duenger-schutz-pellets-verwenden-108.htmlhttps://www.wollwerkstatt.at/blog/schafwolle-im-garten
In dieser Folge nehmen uns Daniel (ehem. GrosseWolle) und Steffi (Screaming.Colours_) mit in die Welt des Blueface Leicester – einer der faszinierendsten englischen Schafrassen überhaupt.Zuerst machen wir kurz Werbung für Monas Crowdfunding-Projekt: Sie produziert Hausschuhe aus regionaler Schafwolle aus Göttingen – fair, transparent und handgemacht. Den Link findet ihr in der Folgenbeschreibung!Dann geht es direkt ans Eingemachte: Wie spricht man „Leicester” eigentlich aus? (Spoiler: einfach „Lester”.) Wir tauchen ein in die Geschichte der Rasse, die im 18. Jahrhundert von Robert Bakewell als Weiterentwicklung des Longwool-Schafs gezüchtet wurde – mit dem ambitionierten Ziel, Fleischleistung, Fruchtbarkeit und Wollqualität gleichzeitig zu verbessern.Steffi erklärt, warum sie sich mit Screaming Cutters auf BFL spezialisiert hat: die seidige Weichheit, der feine Glanz, der fließende Fall beim Verstricken – und dass BFL grundsätzlich in kleinen Herden gehalten wird, ganz ohne Massentierhaltung.Außerdem erfahrt ihr, warum BFL-Schafe in der EU nicht als anerkannte Rasse gelten, warum man sie nicht nach Deutschland einführen darf – und wie sechs mutige Schafe an Heiligabend 2014 trotzdem den Weg nach Deutschland fanden. Inklusive der Geschichte zweier Böcke, die per Cessna über den Kanal geflogen wurden!Zum Schluss sprechen wir über die Zukunft regionaler Wolle in Deutschland, warum Nische kein Schimpfwort ist – und was uns nächste Folge erwartet: Wolle im Garten!Links:Monas Crowdfundingfairewolle DatenbankBlogbeitrag zu BFL bei screamingcolours.blogBFL-Garne bei ScreamingColoursDas kleine Wollschwein
Daniel und Steffi reisen nach Großbritannien, dem größten Wollproduzenten Europas (Platz 5 weltweit mit 71.500 Tonnen jährlich!). Von 6000 v. Chr. bis heute: Wie Wolle zum Wirtschaftsmotor wurde, warum König Edward III. den legendären “Woolsack” einführte und was #BritishWool so besonders macht. 75% der Wolle stammt aus Kleinbetrieben mit über 60 Schafrassen! Von feiner #Shetlandwolle für #FairIsle-Muster über luxuriöses #Wensleydale bis zu robuster #Dales für Teppiche. Plus: Warum #Shropshire natürliches Superwash hat, #Southdown perfekt für Socken ist und welche deutschen Rassen spannend sind (hallo #Jakobschaf!). Monas Crowdfunding für Hausschuhe läuft – jetzt unterstützen! Erwähnungen und weiterführende Links:Monas Crowdfunding: https://www.startnext.com/monas-wolle-fuer-warme-fuessefairewolle Datenbank: https://fairewolle.de/Frau Wöllfchen: https://frau-woellfchen.de/Alte Künste: https://www.altekuenste.eu/alte-kuenste/Schäfereigenossenschaft Finkhof eG: https://finkhof.de/Nordwolle: https://nordwolle.com/Waldschaf Viernheim: https://www.waldschaf.shop/Schäferei Süßer See: https://www.instagram.com/schaeferei_suesser_see/Swiss Wool: https://swisswool.ch/?srsltid=AfmBOoopu1Q2Pefm4Vnj1PNAG6z6TIl7DRziwAr8LywSA810C4bHFuTuAtelier Marie Lucienne: https://ateliermarielucienne.shop/?srsltid=AfmBOoqMRF7SNhfzyUxZYYO68a-_OfPpN9LqG6xRrERs3Fig8Ci25M-wRhool yarn: https://www.rhool.de/shopWiesenwolle: https://wiesenwolle-muenchen.de/Blogbeitrag 'Von England lernen': https://fairewolle.de/rund-um-wolle/von-england-lernen-wie-das-dach-woll-comeback-gelingen-kann/Wool-Line: https://wool-line.de/Blogbeitrag Fair-Isle/Stranded Colorwork stricken: https://screamingcolours.blog/2023/01/20/fiber-fact-friday-nr-32-jetzt-wirds-bunt-wissenswertes-uber-colorwork/Quellen:https://www.pauljamesknitwear.com/de/pages/british-wool-our-yarns#:~:text=Wensleydale%2DWolle%20stammt%20von%20der%20Wensleydale%2DSchafrasse%2C%20die%20f%C3%BCr,authentische%20Wolle%20direkt%20von%20den%20britischen%20Inseln.https://www.britishwool.org.uk/corporate/past-present-and-future/#the-futurehttps://de.wikipedia.org/wiki/Woolsackhttps://www.woola.io/de/blog/sheep-wool-statisticshttps://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Schafrassen
Daniel und Steffi nehmen euch mit auf die Reise der Wolle: Von der Schuhe über Sortierung, Waschen (warum Belgien so wichtig ist!), Pickern und Kardieren bis zur Spinnmaschine. Sie erklären, warum Streichgarn perfekt für regionale Wolle ist, was Karbonisieren bedeutet und welche Rolle Schwefelsäure spielt. Plus: Daniels Erfahrungen mit Spinnereien, die plötzlich doch dünnere Garne konnten, warum Non-Superwash-Wolle besser wärmt, und die Schattenseiten industrieller Verarbeitung. Ein Aufruf: Kennt ihr Schafscherer*innen?Links:- Blogbeitrag Kammgarn vs. Streichgarn- Blogbeitrag Superwash vs. Nonsuperwash- Blogbeitrag Waschmaschinenfest durch Enzymverfahren
Mona betreibt eine Mini-Wollwäscherei in Göttingen und verarbeitet regionale Wolle von alten Schafrassen. Die promovierte Psychologin erzählt, wie sie von der Uni zur Wolle kam, ihre Manufaktur ohne Fördermittel aufbaute und bis zu 10 Tonnen Rohwolle pro Jahr von Hand wäscht. Sie erklärt den Unterschied zwischen Schaf- und Alpakawolle, warum Leineschafe perfekt für Anfänger sind und wie Shropshire-Wolle natürliches Superwash hat. Plus: Arbeit mit historischen Maschinen, gefilzte Seifen als Zero-Waste-Produkt, Kurse von Vlies-Sortierung bis Spinnen und wie Wolle therapeutisch wirken kann. Regional, nachhaltig, vielfältig!Links:Monas Wollkessel
Wie bewahrt man Wolle richtig auf und schützt sie vor Motten? Daniel und Steffi teilen ihre Erfahrungen mit Mottenbefall und geben praktische Tipps: Einfrieren bei -18°C, Lavendel & Zedernholz als natürliche Abwehr, luftdichte Boxen mit Silica-Gel, und warum Bewegung im Lager wichtig ist. Sie erklären, warum Motten in der Natur nützlich sind, wie man befallene Stücke repariert und wann Schlupfwespen helfen. Plus: Warum Papiertüten nicht schützen, wie man Kleidung richtig einsommert und warum nachhaltige Wollpflege auch Tierschutz bedeutet. Ein Ausflug zu Lebensmittelverschwendung und Second-Hand-Wolle inklusive!Links:Blogbeitrag zur Aufbewahrung von WolleLive-YouTube-Video zum Reparieren mit dem Maschenstich
In dieser Folge vor Weihnachten tauchen Daniel und Steffi in die faszinierende Welt des Coburger Fuchsschafes ein – eine Schafrasse mit einem wahrhaft "goldenen Vlies", wie es in der griechischen Mythologie beschrieben wird.Das Coburger Fuchsschaf ist eine alte Landschafrasse, die perfekt für karge Mittelgebirgslandschaften geeignet ist. Besonders spannend: Die Lämmer werden rotbraun bis goldgelb geboren und ändern ihre Farbe im Laufe des ersten Lebensjahres zu einem hellen Beige mit rotbraunen Stichelhaaren – daher der Name "goldenes Vlies". Kopf und Beine bleiben dabei rotbraun, was die Schafe besonders knuffig aussehen lässt.Die dramatische Geschichte dieser Rasse ist beeindruckend: Während des Nationalsozialismus wurde das Coburger Fuchsschaf durch den Fokus auf Leistungszucht fast ausgerottet. Ein Mann rettete die Rasse: Otto Stritzel, Schäfer und Tuchmeister, suchte in den 1940er Jahren nach der passenden Schafrasse für einen einheimischen Tweedstoff nach englischem Vorbild. Mit gerade mal 30 Schafen begann er 1943 die Zucht und züchtete die Rasse bis 1962 zu dem zurück, was wir heute kennen. 1966 wurde sie als eigenständige Landschafrasse anerkannt.Heute steht das Coburger Fuchsschaf auf der Vorwarnstufe der roten Liste gefährdeter Nutztierrassen. Die Zucht ist herausfordernd, da der kleine Genpool Probleme mit sich bringt. Um Gesundheitsprobleme zu vermeiden, müssen regelmäßig andere Farbschläge wie Soloniot eingekreuzt werden, wobei man aufpassen muss, dass die Wolle nicht zu dunkel wird.Die Wolle selbst hat eine Feinheit von 33-36 Mikron, ist also nicht superzart, aber auch nicht extrem kratzig – perfekt für dicke Pullover, Strickjacken oder Teppiche. Die melierte Naturfarbe durch die Stichelhaare ist so schön, dass Steffi findet, man sollte sie gar nicht färben. Nur etwa 3000 Kilo Wolle pro Jahr sind für Teppichproduktion geeignet – ein Zeichen für den kleinen Bestand.Ein Aufruf an alle Zuhörer: Wenn ihr einen Schäfer mit Coburger Fuchsschafen in der Nähe habt, fragt doch mal nach der Wolle! Zum Abschluss wünschen Daniel und Steffi frohe Weihnachten und einen guten Rutsch – die nächste Folge kommt im neuen Jahr!Quellen und Links:Wikipedia über Coburger Fuchsschafehttps://www.g-e-h.de/rassebeschreibungen/72-rassebeschreibungen-schafe/96-coburger-fuchsschafArbeitsgemeinschaft der deutschen Fuchsschafzüchter e.V. Coburger Fuchsschaf bei Slowfood DeutschlandBio-Wollgarne vom FinkhofGoldenes Vlies e.V.
In dieser tiefgehenden Folge sprechen Daniel und Steffi mit Schäferin Michèle von der Schäferei Süßer See (bei Halle) über die harte Realität der Landwirtschaft.Michèle, die den Betrieb 2021 geerbt hat, gibt ehrliche Einblicke in ihren Alltag:• Kein Geld für Wolle: Sie erhält seit dem dritten Jahr nichts mehr für die Wolle ihrer knapp 500 Schafe. Die Vermarktung ist aufgrund bürokratischer Hürden (z. B. Einstufung von Wolle als K3-Abfallprodukt) extrem schwierig.• Der Haupterwerb: Die Schäferei finanziert sich fast ausschließlich über die Landschaftspflege durch Fördergelder.• Harte Bedingungen: Sie erklärt das komplexe System der EU-Agrarpolitik (GAP) und die finanzielle Unsicherheit, da die Auszahlung der Prämien erst nach erbrachter Leistung erfolgt.• Zukunftssicherung: Um ein zweites Standbein aufzubauen und unabhängiger von Fördermitteln zu werden, weitet Michèle die Beweidung auf Solarparks aus.• Von Suffolk zum Coburger Fuchsschaf: Michèle erklärt den Wechsel der Schafrasse, um besser zu den mageren Hangflächen am Süßen See zu passen.Ein Muss für alle, die wissen wollen, was wirklich hinter den idyllischen Bildern der Schäferei steckt – und wie hart die Arbeit und die Bürokratie den letzten Husten im Agrar-Game (die Schäfer) trifft.Links:Schäferei Süßer See auf InstagramYouTube-Video über die Schäferei Süßer See
In Folge 6 sprechen Daniel und Steffi über ein unbequemes, aber wichtiges Thema: Mulesing und Überzüchtung bei australischen Merinoschafen.Triggerwarnung: Diese Folge behandelt Tierleid.Die Fakten sind erschreckend: Durch extreme Überzüchtung produzieren australische Merinoschafe heute bis zu 18 Kilo Wolle statt ursprünglich 2 Kilo. Die angezüchteten Hautfalten führen zu Fliegenmadenbefallsproblem. Die “Lösung”: Mulesing – Lämmern werden im Alter von 2-10 Wochen meist ohne Betäubung die Hautfalten am Po weggeschnitten. 86 Prozent der australischen Schafhalter praktizieren dies bei etwa 10 Millionen Lämmern jährlich.Neben dem Tierleid sprechen die beiden über Umweltfolgen der Massentierhaltung: übersäuerte Böden, Pestizidbelastung und das Problem der Überproduktion. Ein Vergleich zur nachhaltigen Wanderschäferei zeigt Alternativen auf.Die gute Nachricht: In der EU ist Mulesing verboten (außer Nordirland & Slowakei), Neuseeland hat es 2018 verboten, und wir können durch bewussten Konsum etwas ändern. Ein Exkurs zu Fast Fashion, Qualität statt Quantität und Daniels DIY-Projekten rundet die Folge ab.Die Kernbotschaft: Jeder Wollkauf ist eine Entscheidung für Tierleid oder ethische Produktion. Nachfragen, Herkunft prüfen und auf andere Schafrassen achten macht den Unterschied! Links:fairewolle DatenbankMasanobu Fukuoka (japanischer Landwirt)Quellen:https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/tierschutz-im-alltag/merinowolle/https://utopia.de/ratgeber/merinowolle-beliebt-aber-problematisch_750811/
In der fünften Folge des Faire Wolle Podcasts begrüßen Daniel und Steffi ihren ersten Interview-Gast: Yvonne von Wiesenwolle München. Die 43-jährige Münchnerin erzählt ihre beeindruckende Geschichte, wie sie bei einem VHS-Stadtteilspaziergang im Sommer 2023 spontan eine Schäferin auf der Münchner Panzerwiese traf und per Handschlag 1,8 Tonnen Rohwolle kaufte – ohne zu wissen, was sie damit anfangen würde.Yvonne berichtet ehrlich und sympathisch, wie sie sich Schritt für Schritt das nötige Wissen aneignete. Die Wolle reiste von München zum Sortieren nach Bremen, zur Wäscherei nach Belgien und schließlich zur Spinnerei nach Wagenfeld in Niedersachsen. Aus den 1,8 Tonnen Rohwolle wurden am Ende 700 Kilogramm fertiges Garn. Besonders spannend: Yvonne klaute die Idee von Frieda (Ruhl), die ihr dann bereitwillig auf ihrem Küchentisch alles erklärte.Die drei sprechen über die Herausforderungen regionaler Wolle, das ewige Thema “kratzig”, warum Wolle eigentlich selten gewaschen werden muss und wie wichtig es ist, Schäfern einen fairen Preis für ihre Arbeit zu zahlen. Yvonne erklärt, warum sie Bauchschmerzen bei der Farbe Braun hat (weil es ja braune Schafe gibt) und verrät ihre Zukunftspläne mit weiteren Münchner Schafherden.Ein inspirierendes Gespräch über Mut, Spontanität und die Liebe zur regionalen Wolle – garniert mit der legendären Idee für ein virales Werbefoto mit Tittentaschen auf der Wiese!Wiesenwolle gibt es online und in mehreren Läden in München und Umgebung. Alle Infos findet ihr in den Show Notes!Links:Wiesenwollein folgenden Wollgeschäften zu finden:Die Mercerie, MünchenWolle und Schönes, MünchenNeedles and Leaves, IsmaningDas Ridikül, DachauWolle Fenkart, Sonthofenfairewolle Datenbank
In der vierten Folge sprechen Daniel und Steffi über das deutsche Merinoschaf und seine faszinierende Geschichte. Sie klären auf, dass Merino keine allgemeine Bezeichnung für Wolle ist, sondern eine von rund sechshundert Schafrassen weltweit. Das Merinoschaf kam erst siebzehnhundertfünfundsechzig nach Deutschland und wurde dort mit einheimischen Rassen gekreuzt.Besonders spannend ist die Rolle der DDR, wo in der Schäferschule Wettin Schäfer ausgebildet wurden und bis zu zweikommafünf Millionen Schafe hochwertige Wolle produzierten. Dieses Wissen ging nach der Wende leider weitgehend verloren. Die beiden betonen die Vorteile deutscher Merinowolle: keine Überzüchtung, kein Mulesing, artgerechte Haltung und kurze Transportwege.Daniel und Steffi ermutigen ihre Hörer, lokale Schäfer anzusprechen und nachzufragen, was mit der Wolle passiert. Oft wird sie verschenkt oder weggeworfen, obwohl kleine Verarbeitungsbetriebe sie zu hochwertigem Garn verarbeiten könnten. Neben einem Exkurs zu Bio-Baumwolle und Schafwolle als Gartendünger kündigen die beiden ihre erste Interviewfolge an. Ein Aufruf an die Community: Wer Erfahrungen mit regionaler Wolle hat, soll diese gerne teilen!Links:fairewolle DatenbankWikipedia zum deutschen MerinoschafWanderschäfer Sven de Vries (@schafzwitschern auf Instagram)Wolle in der DDR (Instagram-Post @grossewolle)Mehr Infos zur Feinheit von Wolle (Blogbeitrag von Steffi)Spinnerei Lengenfeld (@alte.spinnerei.lengenfeld auf Instagram)Infos zum Bluefaced Leicester-Schaf (BFL, Blogbeitrag von Steffi)Minimill Monas Wolle
In der dritten Folge des Faire Wolle Podcasts dreht sich alles um hochwertige Stricknadeln der japanischen Marke Seeknit von Kinki Amibari. Daniel und Steffi erzählen die spannende Geschichte, wie Daniel die Marke auf der H+H Messe in Köln entdeckte und trotz anfänglicher Sprachbarrieren den Kontakt nach Japan aufbaute. Was als neugieriger Blick auf einen kleinen Messestand begann, entwickelte sich zu einer Großhändler-Partnerschaft mit beeindruckenden Produktproben und persönlichen, handgeschriebenen Briefen aus Japan.Die beiden sprechen ausführlich über die besonderen Qualitätsmerkmale der Seeknit Stricknadeln. Besonders die Kuchitsu-Serie überzeugt durch ein spezielles Härtungsverfahren und Politur mit natürlichem Pflanzenwachs. Der Bambus als nachhaltiger Rohstoff wächst schnell nach, ohne die Umwelt zu belasten, und die Firma produziert bereits zu achtzig Prozent mit selbst erzeugter Solarenergie. Praktische Details wie eingelaserte Größenangaben, die sich nie abreiben, ein mitdrehendes Seil, das sich nicht verdreht, und die perfekt abgestimmte Nadelspitze machen die Stricknadeln zu einem hochwertigen Werkzeug für Handarbeitsbegeisterte.Steffi berichtet begeistert, dass sie mittlerweile fast ausschließlich mit Seeknit strickt und die Nadeln auch auf Wollfesten großen Anklang finden. Kunden bestellen nach dem ersten Ausprobieren oft weitere Nadeln nach. Auch die neue Curve-Serie mit noch besserer Maschenführung und umweltfreundlicher Kartonverpackung wird vorgestellt. Zum Abschluss gibt es einen Ausblick auf die nächste Folge, in der es um Daniels Ursprungsprodukt gehen wird: deutsches Merino.Links:Seeknit Stricknadeln
In der zweiten Folge des fairewolle Podcasts tauchen Steffi von Screaming Colors und Daniel von ehemals Grosse Wolle tief in die Welt der Schafwolle ein und beleuchten ihre einzigartigen Eigenschaften. Wir sprechen darüber, warum Wolle nicht nur wärmt, sondern auch kühlen kann - perfekt für Sport und sogar Sommerbekleidung. Ihr erfahrt, warum Wollpullis dank ihrer selbstreinigenden Eigenschaften viel seltener gewaschen werden müssen und wie die Faser bis zu 35% Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen.Besonders spannend: Wolle neutralisiert Gerüche auf natürliche Weise und “verschluckt” Schweiß und andere Duftstoffe einfach. Dazu kommen ihre brandhemmenden Eigenschaften und der natürliche UV-Schutz. Außerdem berichten wir über Daniels faire Wolle Datenbank, die jetzt live ist und spannende neue Features wie ein Ticketsystem und Q&A-Bereiche geplant hat. Wir diskutieren Nachhaltigkeitsaspekte in der Wollbranche und Steffi erzählt von ihren anstehenden Wollfesten.Erfahrt, warum keine andere Faser so viele geniale Eigenschaften vereint wie Schafwolle und warum sie das perfekte Naturprodukt für bewusste Konsumenten ist. Alle 14 Tage neu - mit Steffi und Daniel.Links:Monas Wollkessel - Bedarfsabfrage Wolle spinnen lassenfairewolle DatenbankMehr Wissen zu Schurwolle findest du auf Steffis Blog:ScreamingColours.blog:Fiber Fact Friday-Reihe
Faire Wolle Podcast - Folge 1: Die Anfänge In der ersten Folge des neuen Podcasts "Faire Wolle" erzählen Daniel (ehemals GrosseWolle) und Steffi (ScreamingColours) ihre Entstehungsgeschichten in der nachhaltigen Woll-Community.Daniel berichtet über seinen eher zufälligen Einstieg 2015: Von der naiven Idee, "einfach mal Wolle zu verkaufen" ohne jegliche Vorkenntnisse bis hin zur Entdeckung regionaler Schafwolle. Steffi erzählt, wie sie über die Mittelalter-Szene zum Spinnen und schließlich zum professionellen Handfärben kam.Die beiden sprechen offen über ihre intensive Zusammenarbeit ab 2017, als Daniel regionale Merinowolle von Steffi färben ließ - eine Kooperation, die beide prägte und zu gemeinsamen Erfolgen führte. Auch die schwierige Corona-Zeit und Daniels Ausstieg 2021 kommen zur Sprache.Ein besonderer Fokus liegt auf den Herausforderungen von Social Media im Handwerk: Der Druck, ständig zu posten, die Müdigkeit durch die Plattformen und wie sich Instagram über die Jahre verändert hat.Zum Schluss gibt Daniel einen Ausblick auf sein neues Projekt: Eine kostenlose Datenbank für nachhaltige Woll-Unternehmen im DACH-Raum unter faire-wolle.de.Eine authentische, ungeschnittene Unterhaltung zwischen zwei Vorreitern der nachhaltigen Woll-Szene über Höhen, Tiefen und die Zukunft regionaler Wolle.Links:Doktor Whatson - Wie umweltschädlich ist ChatGPT wirklich?Faire Wolle - Datenbank für nachhaltige Woll-BetriebeScreamingColours - Dein Shop für handgefärbte Wolle mit BFL-WolleLänge: ca. 60 Minuten Hosts: Daniel & Steffi





