DiscoverSchweizMobil
SchweizMobil
Claim Ownership

SchweizMobil

Author: SchweizMobil

Subscribed: 0Played: 7
Share

Description

Diese Serie taucht ein in die Geschichte von SchweizMobil: Wie aus der revolutionären Idee einer Handvoll Velo-Enthusiast:innen und politisch aktiver Grüner aus Olten ein Netzwerk von Velorouten entstand – heute bestehend aus 123 Routen mit insgesamt fast 12’000 Kilometern.

Gemeinsam mit Historiker Roger Sidler und wichtigen Wegbereiter:innen von damals zeichnen wir, auch anhand von Archivaufnahmen, den Weg von den Anfängen der Solothurner Radwanderwege über das «Veloland Schweiz» bis hin zum heutigen SchweizMobil nach. Unter dessen Dach haben sich heute neun Mobilitätsformen darunter vereint: Wandern, Velofahren, Mountainbike, Inlineskating, Kanufahren, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Langlaufen und Schlitteln.

Alle Routen sind heute auf der App SchweizMobil abrufbar. Doch wie kam es überhaupt von den ursprünglichen Routenführung in Ringbüchern über ausgedruckte A4-Karten bis hin zur App? Auch dieser Frage gehen wir nach.

Viel Spass auf deiner Hörreise!

Mitwirkende:
Roger Sidler, Historiker und Co-Host
Markus Capirone, Velobüro Olten
Béatrice Nünlist, Velobüro Olten
Thomas Ledergerber, Velobüro Olten
Peter Anrig, ehemaliger Vizedirektor Schweizer Tourismusverband
Martin Utiger, SchweizMobil

Infos zu Schweiz Mobil unter: schweizmobil.ch
Die Broschüre “Wie Schweiz Mobil entstand” kannst du herunterladen unter https://schweizmobil.info/de/unsere-geschichte.

Eine Produktion der Podcastschmiede.
Host und Autorin: Franziska Engelhardt
Mix/Mastering: Christina Baron
Textpassagen: Andrea Blatter
3 Episodes
Reverse
Wer früher auf den Schweizer Velowegen unterwegs war, hatte sicher einen der drei Routenführer im Gepäck. In diesen Ringbüchern fand man alles, was man für die Veloreise brauchte: Routenbeschreibungen, Kartenausschnitte bis hin zu Tipps für gute Beizen am Weg.Die Routenführer waren aber mehr als reine Orientierungshilfen: Sie bestachen durch blumige, poetische und oft auch gesellschaftskritische Texte. Diese eigenwillige Handschrift stammte von Thomas Ledergerber vom Velobüro Olten, das auch die Umsetzung verantwortete. Eigentlich sollten die Gemeinden stärker einbezogen werden – doch bald zeigte sich, dass sich die Interessen teils bissen.Mit der Einführung der App SchweizMobil änderte sich alles. Plötzlich konnten Velofahrende ihre Routen digital planen und in Echtzeit auf Informationen zugreifen. Doch bis es soweit war, passierte viel. Martin Utiger von SchweizMobil, der den gesamten Digitalisierungsprozess mitgestaltete, gibt in dieser Folge einen Blick hinter die Kulissen: Von den ausgedruckten A4-Karten über die Lancierung von Google Maps und die ersten Smartphones bis hin zur heutigen App, die heutige geschätzt rund eine Million Menschen regelmässig nutzen.Infos zu Schweiz Mobil unter: schweizmobil.chDie Broschüre “Wie Schweiz Mobil entstand” kannst du hier herunterladen.Mitwirkende: Roger Sidler, Historiker und Co-HostMarkus Capirone, Velobüro OltenBéatrice Nünlist, Velobüro OltenThomas Ledergerber, Velobüro OltenEine Produktion der Podcastschmiede.Host und Autorin: Franziska EngelhardtMix/Mastering: Christina BaronTextpassagen: Andrea Blatter
Die Geschichte der Wegweiser für Velorouten in der Schweiz ist eng mit den Solothurner Radwanderwegen verbunden, die 1993 eröffnet wurden. Bis dahin war es für Velofahrende eine Herausforderung, sich ohne einheitliche Beschilderung zurechtzufinden.Für neue Routen brauchte es passende Wegweiser und eine klare Gestaltung. Béatrice Nünlist, Grafikerin im Velobüro Olten, entwarf die ersten Schilder. Von behördlicher Seite kam ihr beim Abliefern des ersten Entwurfs schallendes Gelächter entgegen: Gestaltung ja, aber nur im Rahmen bestehender Normen und Vorschriften.Bald hatte das Velobüro den Dreh raus: Es entwickelte nicht nur die Wegweiser, sondern die gesamte Signalisation. Dazu gehörten auch die sogenannten Routenfelder, die mit verschiedenen Farben die jeweilige Mobilitätsform anzeigen.Doch beim Design blieb es nicht: Anfänglich war das Velobüro sogar beim Abfahren und Ausschildern der Routen beteiligt. Die Kantone wiederum mussten dafür sorgen, dass die Wegweiser regelmässig gewartet wurden, damit sich Veloreisende auf die Beschilderung verlassen konnten – eine Aufgabe, die nicht überall gleich ernst genommen wurde.Infos zu Schweiz Mobil unter: schweizmobil.chDie Broschüre “Wie Schweiz Mobil entstand” kannst du hier herunterladen.Mitwirkende: Roger Sidler, Historiker und Co-HostMarkus Capirone, Velobüro OltenBéatrice Nünlist, Velobüro OltenThomas Ledergerber, Velobüro OltenEine Produktion der Podcastschmiede.Host und Autorin: Franziska EngelhardtMix/Mastering: Christina BaronTextpassagen: Andrea Blatter
In dieser Folge machen wir eine Zeitreise in die 1980er-Jahre. Damals planten nicht ortskundige Velofahrende mit 1:25 000-Landkarten im Gepäck ihre Route durch die Schweiz – stets bemüht, den Nationalstrassen möglichst auszuweichen.Das Veloland Schweiz, das 1998 feierlich von Alt-Bundesrat Adolf Ogi eröffnet wurde, war das Ergebnis jahrelanger Bemühungen und der Zusammenarbeit verschiedener Akteure, die sich für den Veloverkehr engagierten. Die Idee, ein umfassendes Netz von Radwanderwegen in der Schweiz zu schaffen, entstand bereits in den späten 1980er-Jahren. Zu den Pionier:innen gehörten Markus Capirone, Thomas Ledergerber und Beatrice Nünlist vom Velobüro Olten. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg war die Unterstützung einflussreicher Partner.Wer diese Partner waren, und wie es der kleinen Gruppe Velo-Enthusiasten gelang, ihre visionäre Idee umzusetzen und die Schweiz in ein Veloland zu verwandeln, erfährst du in dieser Folge.Infos zu Schweiz Mobil unter: schweizmobil.chDie Broschüre “Wie Schweiz Mobil entstand” kannst du hier herunterladen.Mitwirkende: Roger Sidler, Historiker und Co-HostMarkus Capirone, Velobüro OltenBéatrice Nünlist, Velobüro OltenThomas Ledergerber, Velobüro OltenPeter Anrig, ehemaliger Vizedirektor Schweizer TourismusverbandEine Produktion der Podcastschmiede.Host und Autorin: Franziska EngelhardtMix/Mastering: Christina BaronTextpassagen: Andrea Blatter
Comments 
loading