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BESTZEIT

Author: Philipp Pflieger & Ralf Scholt

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Description

Philipp Pflieger startete für Deutschland im Marathon bei den Olympischen Spielen von Rio 2016. Ralf Scholt hat schon viele Marathons erlebt, auch Olympische - als Sportreporter für die ARD. Wenn sich der Marathonprofi und der Journalist unterhalten geht es also natürlich um’s Laufen und das aktuelle Geschehen in der Ausdauersportwelt. Es geht aber auch um Behind-the-Scenes-Einblicke in ihr tägliches Leben für den Sport, ihre unterschiedlichen Erlebniswelten und die damit verbundenen Blickwinkel.
Der Titel „BESTZEIT“ steht sinnbildlich nicht nur dafür, dass ihr beim Anhören eine gute Zeit habt, sondern im besten Falle auch gerade beim Training auf dem Weg zu eurer nächsten Bestzeit seid. In diesem Sinne: Have fun & keep on running!
Für Feedback und Hörerthemen schickt gerne eine Mail an: bestzeit.podcast@gmail.com
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Sie ist wahrscheinlich die Aufsteigerin der deutschen Laufszene im vergangenen Jahr und absolvierte nicht nur eine beeindruckende Anzahl an Rennen in beachtlicher Konstanz, sie gab ihr Debüt im Nationalteam und startete auch bei ihrer ersten WM, beendete ihr Studium in den USA und unterschrieb daraufhin ihren Profivertrag bei einem Ausrüster und das alles mit noch 23 Jahren: Smilla Kolbe. Smilla war in Folge #270 im vergangenen Juni das erste Mal Gast hier im BESTZEIT Podcast. Das war damals kurz vor den NCAA Championships und danach ging es weiter Schlag auf Schlag. Erstes Nationalmannschaftseinsatz bei der Team-EM, dann Universiade, ihr erster DM-Titel über 800m nur eine Woche danach und dann ginge es für sie noch zur WM nach Tokio. In der Zwischenzeit hat sich viel bei ihr und für sie geändert. Sie entschied sich für ein Management, unterschrieb ihren ersten Ausrüstervertrag, der ihr nun ermöglicht sich zu 100% auf den Sport zu konzentrieren. Einen neuen Coach aus der Schweiz und eine internationale Trainingsgruppe fand sie auch und ist derzeit wieder zurück in der Heimat bei Hannover, wenn sie sich nicht gerade in Trainingslagern befindet. In der laufenden Hallensaison lief sie bislang erst zwei Rennen und freut sich jetzt umso mehr auf die Hallen-DM am Wochenende in Dortmund und das wird einmal mehr spannend werden.
Anlässlich der letzten Olympia-Wochen diskutieren Ralf und Philipp über die Faszination der Olympischen Winterspiele. Sie teilen ihre persönlichen Eindrücke über ihre sportlichen Highlights und die Atmosphäre der Spiele. Die unterschiedlichen Perspektiven auf die Disziplinen führen zu einer spannenden Reflexion über die Unterschiede zwischen Sommer- und Winterspielen. Obwohl Philipp bekanntermaßen ja kein Wintersportler ist, kann er sich trotzdem nicht der Faszination der Winterspiele entziehen und entdeckt dabei auch ganz neue Sportarten für sich. Neben Ausnahmeleistungen und großer Erfolge sind es aber auch immer wieder die Bilder von Scheitern, Niederlagen, die um die Welt gehen, deshalb thematisieren die beiden auch die psychischen Herausforderungen für Athleten und die mediale Berichterstattung über Misserfolge. Natürlich wagen die beiden auch einen Blick in die Zukunft der Olympischen Spiele, diskutieren deren gesellschaftliche Relevanz und stellen sich einmal mehr die Frage ob es in Deutschland nicht auch mal wieder Olympia bräuchte.
Er gehörte über viele Jahre zur Mehrkampf-Weltspitze, war bekannt für seine starken 1.500m-Fähigkeiten und folgt inzwischen nach dem Karriereende im vergangenen Sommer noch mehr seiner Ausdauerleidenschaft: Tim Nowak. Tim gehörte über viele Jahre zur Nationalmannschaft und vertrat als Mehrkämpfer Deutschland bei großen Europameisterschaften und Weltmeisterschaften und gewann auch internationale Medaillen im Nachwuchsbereich. Er gibt spannende Einblicke in seinen Weg zum Mehrkampf, den umfassenden Trainingsalltag und die herausfordernde Belastung der zwei Zehnkampftage bei Wettkämpfen. „Mir fällt erstmal auf wie wenig Schmerzen ich habe“ antwortet er Ralf und Philipp auf die Frage was sich für ihn am spürbarsten nach seinem Profisport-Karriereende im vergangen Sommer verändert hat mit einem Augenzwinkern. Schon zu seinen aktiven Zeiten lief er gerne und freute sich in der Offseason aufs Rennrad zu steigen. Darauf hat er jetzt trotz Job und Familie noch mehr Lust als früher und hat sich vor allem auch im Laufbereich Ziele gesetzt und mit einem davon hat er Ralf und Philipp echt überrascht.
Nachdem Ralf und Philipp diese Woche aus unterschiedlichen Gründen beide angeschlagen sind, freuen sie sich umso auf weibliche Verstärkung diese Woche im Podcast: zu Gast ist: Hyrox-Eliteathletin Jana Lebenstedt. Es wurde ein spannendes Gespräch mit der Hyrox-Quereinsteigerin, die bis vor kurzem aktiv Handball spielte und Hyrox just for fun zum Ausgleich anfing. Sie erzählt ausführlich über ihren sportlichen Hintergrund, der neben dem Handball zunächst im Turnen lag, und wie sie schließlich zum Hyorx kam. Jana beschreibt ihre ersten Erfahrungen bei Wettkämpfen, den ungewohnten Druck, der mit der Teilnahme an Weltmeisterschaften verbunden ist, und gibt spannende Einblicke in die Herausforderungen des Trainings und der Vorbereitung auf solch intensive Events. Besonders spannend sind die Diskussionen über die Struktur der Wettkämpfe im Hyrox, die Kombination von Ausdauer- und Krafttraining und die Bedeutung eines ausgeklügelten Trainingsplans. Jana schildert, wie sie ihre Trainingseinheiten strukturiert, um sowohl Kraft als auch Ausdauer effektiv zu verbessern, und betont die Wichtigkeit der mentalen Vorbereitung auf Wettbewerbe. Es gibt außerdem auch einen unerklärten Blick auf die Realität des Leistungsdrucks im Sport. Jana spricht über erste Sponsorings und die Herausforderungen, die viele Athleten in diesem Bereich bewältigen müssen. Sie thematisiert die Balance zwischen Vollzeitarbeit, Training und Wettkampf und gibt Tipps, wie man sich als Athlet in der heutigen Zeit verwirklichen kann. Für diejenigen unter euch die Lust auf neue Impulse und ein abwechslungsreiches Trainingslager haben, können sich gerne mit Jana in Verbindung setzen, denn sie bietet im Sommer ein Hyroxcamp in einem Sporthotel in Südtirol an. Restplätze sind noch vorhanden - also seid schnell.
Live-Podcasts vor Publikum sind für uns immer etwas ganz Besonderes und deshalb freuen wir uns sehr über diese Möglichkeit im 21RUN Store in Köln powered by adidas. Einen tollen Gast haben wir auch am Start: Trailprofi und Content Creator Max Rahm. Er spricht über seinen Weg vom Laufen in der Schulzeit, inspiriert durch Triathleten, bis hin zu seinem Wechsel in die Trailrunning-Szene und wie der Wings for Life World Run eine Wendung in seiner Karriere markierte. Max beschreibt seine Erfahrungen in den USA, die ihn zur Suche nach mehr Freiheit im Sport führten. Er erzählt von den Herausforderungen eines Athletenlebens, einschließlich Verletzungen und die Bedeutung von Social Media, um eine authentische Verbindung zu Fans herzustellen. Natürlich sprechen wir auch über seine Ziele für die Zukunft, über die Bedeutung von Teilnahmen an bedeutenden Trail-Events und Max reflektiert persönliche Geschichten, die seinen sportlichen Werdegang geprägt haben. Für unsere treue Community, die vor Ort nicht mit dabei sein konnte, haben wir natürlich auch ein Goodie vorbereitet - reinhören lohnt sich also in jeder Hinsicht!
In dieser Folge sprechen wir gemeinsam mit Jessi von Reboots über das Thema Regeneration im Ausdauersport – alltagstauglich, praxisnah und aus einer modernen Lifestyle-Perspektive. Warum ist Recovery heute wichtiger denn je? Welche Routinen und Tools nutzen Athlet:innen 2026 wirklich? Und wie lässt sich Regeneration sinnvoll in einen vollen Trainings- und Lebensalltag integrieren? Wir sprechen u. a. über: - Kompressionsmassage & Kältetherapie - typische Regenerationsfehler - Recovery als festen Bestandteil der Trainingswoche - warum Erholung entscheidend für langfristige Leistungsentwicklung ist 🏃‍♂️ Reminder: Ab sofort läuft auch die Bestzeit Strava Challenge „Neue Bestzeit in deiner Recovery Routine“ – mit der Chance, die Reboots Go Lite Pants zu gewinnen. 🎧 Exklusiv für Bestzeit-Hörer:innen: Mit dem Code BESTZEIT15 erhaltet ihr 15 % Rabatt im Reboots Onlineshop (nicht mit anderen Aktionen kombinierbar).
Es ist kein Geheimnis: Wir lieben gute Initiativen - noch mehr sogar wenn es mit Sport & einem guten Zweck zu tun hat. Deshalb freuen wir uns heute sehr mit Andreas Schilasky, einen der drei Initiatoren des Dorstener Brustkrebslaufs bei uns zu Gast zu haben! Inspiriert von Charity Laufevents in Großbritannien fand sich ein motiviertes Dorstener Trio mit Professorin Khadijeh Mohri und Dr. Ali Abdali und Andy, die 2023 das Projekt erstmalig als Spendenlauf ins Leben riefen. Schon bei der Premiere liefen mehr als 800 Menschen mit um ein Zeichen zu setzen und direkt bei der Erstauflage kamen so 24.000€ zusammen, die an betroffene Frauen, sowie die Brustkrebszentren in Dorsten und Gelsenkirchen gehen. Im vergangene Jahr bei Auflage Nummer drei waren es dann sogar schon 2.000 Teilnehmende, inklusive vieler Schulkinder, die sensationelle 58.000€ erliefen. Der Weg zum ersten Spendenlauf war aber alles andere als einfach, denn niemand des Gründertrios hatte praktische Vorerfahrung in Eventorganisation oder einen Plan wie man das Startkapital für eine Erstauflage zusammen bekommen soll. Es zeigt sich das es oft nur einzelne, motivierte Menschen braucht, mit dem Herz am rechten Fleck, um etwas Großes mit einem ersten Schritt ins Rollen bringen. Dorsten sollte sich als überaus sportbegeisterte Stadt präsentieren, mit viel Gemeinschaftsgefühl, Verbundenheit und sozialem Engagement. Notiert euch schon mal den 31.05.2026 im Kalender - 5km gehen immer, für einen guten Zweck sowieso und wer sonntags sonst immer gerne seinen Long Run macht, der kann ja auch im Nachgang noch 25km anhängen.
Podcast-Freunde aufgepasst - diese Folge BESTZEIT hat alles was ihr für einen perfekten Start in euer Sportjahr braucht: spannende Wissensvermittlung mit der gewohnten Prise Unterhaltung und vor allem auch Best Practices für euch. Ralf & Philipp sprechen mit Sportwissenschaftler & Forscher Prof. Dr. Jens Ebing in einer XXL-Ausgabe über alles rund um das Thema Krafttraining, Performance und Regeneration. Es geht um die Frage was man überhaupt unter Krafttraining versteht, die Unterschiede von Kraftausdauer, Hypertrophie & Maximalkraft, warum ein spezifisches Krafttraining gerade auch für Läuferinnen & Läufer so wichtig ist und wie man damit am besten beginnt. Neben spannenden Insights aus dem Kraftsport geht es natürlich auch darum, was man besser vermeiden sollte, emotionales Training vs. strukturiertes Training und moderne Trends wie Hyrox.
Unser Gast in dieser Woche war selbst Leistungssportler, trainiert heute eine ambitionierte Lauf-Trainingsgruppe beim Verein „Hamburg Running“, ist Landestrainer beim HHLV und außerdem verantwortlicher Redakteur beim Fachmagazin „Leichtathletiktraining“: Andreas Grieß. Wir sprechen mit ihm zu Beginn des Jahres in einer Schwerpunktfolge über alles rund um die Themen Saisonplanung, Trainingssteuerung und Regeneration. Es geht um seine selbst gemachten Erfahrungen als Athlet (400m/800m), wie das seine Arbeit als Trainer beeinflusst und die Freude daran Wissen weiterzugeben. Die Kunst Flexibilität im Trainingsplan zu bewahren - gerade jetzt im Winter, warum für ihn bewusste Trainingspausen so wichtig sind und die anstehende Saison 2026.
Happy New Year! In der ersten Episode des BESTZEIT-Podcasts 2026 sprechen Ralf und Philipp mit Joyce und Sven über ihr außergewöhnliches Projekt: den Städtetrip, der 495 Marathons in 495 Tagen umfasst und inzwischen schon die ersten Monate hinter ihnen liegen. Es geht um die Herausforderungen und Freuden des täglichen Laufens, die unterschiedlichen Wetterbedingungen und die dynamische Energie, die in der Gemeinschaft der Läufer entsteht. Joyce teilt ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Teilnehmern, die oft spontan beim Laufen mitmachen und dabei emotionale Verbindungen aufbauen. Sie beleuchten die strategische Planung von Verpflegungspunkten, die kulturellen Unterschiede in Deutschland und enden mit einem Ausblick auf die weitere Marathonreise sowie die Bedeutung von Zusammenhalt und Unterstützung innerhalb der Lauf-Community.
300 Folgen BESTZEIT Podcast - wer hätte das gedacht - und dann auch noch pünktlich zum Weihnachtsfest in diesem Jahr: Merry Christmas! Klar, dass wir uns für dieses besondere Jubiläum einmal mehr einen besonderen Gast gewünscht und freuen uns riesig über Joey Kelly. Viele werden ihn sicherlich noch mit seiner musikalischen Karriere und der Kelly Family in Verbindung bringen, doch abseits der Musik entdeckte er schon früh seine Leidenschaft für Sport und auch besonders für das Laufen. Aus Marathons wurden Ultras und aus Volkstriathlons Ironmans. Immer häufiger begann er seine Popularität zu nutzen um durch seine sportlichen Herausforderungen Geld für einen guten Zweck zu erlösen. Es wurde ein tolles Gespräch über Karriere, Hype und Sport als Ventil. Über die Motivation zu laufen, Grenzen zu verschieben und Neue auszuloten. Über die Faszination für persönliche Challenges, Mindset und warum alle Sport treiben sollten.
Sie gewann Gold bei U20-EM in Tampere über 800m, nur eine Stunde später verhalf sie der 4x400m Staffel zur Silbermedaille und durchbrach diese Saison auch die magische 2:00min-Marke (1:59,59min): Jana Becker. Ralf und Philipp sprechen mit der 19jährigen über ihre Traumsaison nach einem eher sportlich schwierigen Jahr 2024, wie sie Training und Abitur miteinander verbindet, ihre starke Trainingsgruppe in Frankfurt & ihren Coach Benjamin Stalf, sowie ihr Training, das auch ganz bewusst semispezifische Anteile enthält. Es geht um Talent und mentale Stärke, was eine Meisterschaftsläuferin ausmacht, ihre Ziele für die Zukunft und die Pläne Richtung LA 2028.
Er gehörte während seiner Profikarriere zu den besten Rennradfahrer Deutschlands, fuhr bei Grand Tours für internationale Top-Teams, gewann mehrere Etappenrennen, wurde 8x Weltmeister bei Zeitfahrwettbewerben und Olympiazweiter im Einzelzeitfahren 2012: Tony Martin. 2021 beendete er dann seine Radkarriere, wobei das Sturzrisiko für ihn als Familienvater eine nicht unwesentliche Rolle spielte. Nach der Karriere brauchte er etwas Abstand zum Radsport und klar war für ihn, dass er dort an keinen Rennen mehr teilnehmen wollen würde. Stattdessen entdeckte er das Laufen für sich und auch wenn sein Einstieg mit Knieproblemen initial etwas holprig war, entwickelte sich das für ihn schnell als neue Leidenschaft. Vor zwei Wochen entschied er sich dann spontan in der Schweiz an seinem ersten Halbmarathon teilzunehmen und lief mit 1:24h ohne spezifische Vorbereitung und ohne konkretes Ziel im Vorfeld direkt eine beachtliche Zeit. Im Nachgang äußerte er sich, dass sein Respekt für Läufer:innen & Triathleten:innen nach dieser Erfahrung nochmals um Welten größer geworden ist und er gleichzeitig noch mehr Blut geleckt hat. Wiederholung definitiv nicht ausgeschlossen, dann aber mit Trainingsplan. Es wurde ein spannendes Gespräch über sein neues Lebens nach dem Profisport, Sport als Essenz für Lebensqualität & die Lust neue (Grenz-)Erfahrungen zu erleben, sein Training als Radprofi und die kürzlich erschienen Doku über seine Karriere.
Von Erlangen in die internationale Weltspitze über 3000m Hindernis: Niklas Buchholz. Der WM-Finalist von Tokio in diesem Jahr ist diese Woche zu Gast im BESTZEIT-Podcast und spricht mit Ralf & Philipp über seinen sportlichen Werdegang, die Trainer & Mentoren, die ihn anfangs begleiteten bevor er sein Training selbst in die Hand nahm. Zentraler Schlüssel für ihn ist dabei seine Trainingsgruppe in Erlangen um Florian Bremm, Nick Jäger, Bryan Weisheit & andere, die sich in den letzten Jahren gebildet hat und parallel zu den sportlichen Ambitionen auch der Lauf-Community über ihr Projekt „Running Gags“ via YouTube, Social Media & Podcast spannende Insights aus dem Leistungssportalltag ermöglicht. Das sorgt nicht nur für eine große Fanbase, sondern hilft auch den kostenintensiven Leistungssport mit kreativen Ansätzen zu finanzieren. Neben einem eigenen Lauffestival hat sich die innovative Crew jetzt auch entschlossen mit „Frankonia Athletics“ einen eigenen Verein unter dem Dach von Germany Athletics zu gründen. Ralf & Philipp sprechen über die Beweggründe dafür, spannende Insights in sein Training und was er sich für die Zukunft noch vorgenommen hat.
Er entdeckte erst vergleichsweise spät sein Talent für den Marathon, lief in seinem dritten Start über die 42,195km die zweitschnellste Schweizer Zeit überhaupt (2:06:48h) und belegte erst vor knapp 4 Wochen Platz 5 beim New York Marathon: Matthias Kyburz. Ausdauersport spielte von Beginn an eine große Rolle in seinem Leben, das Laufen im Besonderen. Er entwickelte eine Leidenschaft für den Orientierungslauf, eine Sportart die in Deutschland vergleichsweise unbekannt ist, in der Schweiz und den skandinavischen Ländern aber eine hohe Popularität genießt. In seinem „ersten Sportlerleben“ verschrieb er sich dieser Sportart komplett, erreichte dort alles was man erreichen kann und wurde achtmaliger Weltmeister. 2024 setzte er sich zum Ziel, bei den Olympischen Spielen in Paris den Marathon zu laufen, betreut von der Schweizer Marathonlegende Viktor Röthlin. Er schaffte die Limite bei einem Rennen in Paris am 7. April 2024 mit 2:07:44 h, der schnellsten Zeit, die ein Schweizer bei seinem Debüt lief. Bei den Olympischen Spielen beklagte er in seinem zweiten Marathon Platz 30. Im Februar darauf verbesserte er seine Bestzeit in Sevilla auf besagte 2:06:48h, bevor er diesen Herbst seinen internationalen Durchbruch mit Platz 5 in New York erreichte. Es wurde ein Gespräch über die Leidenschaft für das was man tut, den Mut neue Dinge zu probieren und sich dabei keine Limits zu setzen, über sein Training und beeindruckende Trainingswerte und seine Ziele für die Zukunft.
Norman Feiler kann man durchaus als umtriebig bezeichnen, der Coach von Thea Heim hat in der Vergangenheit schon so einige Teams gegründet, Leichtathletikgemeinschaften initiiert und Laufgruppen betreut. Für ihn stand dabei immer das Miteinander im Vordergrund. Kommunikation, Austausch und Lernen von dem alle profitieren sollten. Das ist in der deutschen Leichtathletik nicht immer und nicht überall der Fall. Umso spannender sind die Entwicklungen der letzten Monate rund um das Leichtathletik-Franchise-Projekt „Germany Athletics“, das weitere Standortzuwächse verzeichnet - unter anderem „Munich Athletics“, bei dem sich Norman Feiler als Koordinator einbringen wird. Seine Vision ist das Entstehen eines „Marathon Team Munich“ innerhalb des neugegründeten Vereins, das Läuferinnen und Läufer unterschiedlicher Leistungslevel zusammenbringen, entwickeln und fördern soll. Ein Gespräch über Inspiration aus dem Triathlonbereich, die Notwendigkeit von Impulsen für die deutsche Leichtathletik und das Potential von München für große Leichtathletik und für erfolgreiche Leichtathleten.
Ein Name den vor wenigen Jahren vermutlich noch kaum jemand kannte und heute aus der Berg- und Traillaufwelt nicht mehr wegzudenken ist, ist Nina Engelhard. Vor drei Jahren begann sie erst ernsthafter mit Bergläufen und konnte ihre ersten Erfolge außerhalb Deutschlands erzielen. 2024 wurde die schon Doppelmeisterin bei der Berg- & Traillauf EM in Annecy (Uphill / Up & Down) und konnte diesen Erfolg dieses Jahr sogar auf globaler Ebene bei der WM in Canfranc wiederholen. Neben der Tatsache, dass sie erst vergleichsweise spät ihren sportlichen Durchbruch hatte, ist ihre Herangehensweise an den Sport in gleichem Maße besonders. Sie trainiert sich selbst und steuert ihr Training ausschließlich nach Gefühl, sowie Lust und Laune. Außerdem arbeitet sie in Vollzeit als Projektingenieurin und das als ganz bewusste Entscheidung gegen Profisport, weil sie ihren Sport zu 100% unabhängig und nur für sich machen möchte. Es wurde ein sehr spannendes Gespräch über einen bewussten Gegenentwurf zur Profisportwelt, Spaß als Grundlage für sportliche Leistung und Spontanität als Schlüssel zum Erfolg.
Er hat schon auf der ganzen Welt gekocht, in Sterneküchen in Shanghai, London und Wien. Er war im Fernsehen bei Tim Mälzers „Kitchen Impossible“ und sein Weg führte ihn schließlich nach Berlin - dort ist er heute Hotelier und Küchendirektor im Orania.Berlin. Gleichzeitig ist er Ausdauersportliebhaber, Triathlon-Enthusiast und in Vorbereitung auf seine erste Langdistanz beim Challenge Roth im nächsten Jahr: Spitzenkoch Philipp Vogel. Wie schafft man es bei diesem Pensum überhaupt noch Zeit für sich zu finden, geschweige denn auf die Idee zu kommen sich eine eine Triathlon-Langdistanz vorzunehmen? Indem man Lebensziele nicht auf die (ganz) lange Bank schiebt und sich vielleicht auch ein bisschen durch Jonas Deichmann beeinflußen lässt. Es wurde ein spannendes Gespräch über das gerne Draußensein, darüber das auch ein Top-Koch noch über Ernährung dazu lernt, über Work-Life-Balance und darüber, dass das Leben zu kurz ist um Dinge nicht einfach zu machen.
Ein Solo zu zweit! Das erwartet euch diese Woche im Bestzeit-Podcast. Da Philipp diese Woche nicht kann, wollten wir unsere Streak dennoch nicht unterbrechen. Daher hat Ralf sich mit Katrin Schmidt seine Co-Kommentatorin des Frankfurt Marathons als Gast geladen. Was die beiden in Frankfurt, aber auch in Hannover und zum WM-Marathon mit dem Silbersprint von Amanal Petros erlebt haben, erfahrt ihr in dieser Episode mal exklusv und behind the Mirkofon. Katrin verrät ihren Ansatz für ihren Halbmarathon - Stichwort: Familienrekord. Und Ralf sucht Spender für eine gute Sache und als Motivation für viele Runden beim Stelp-Lauf am nächsten Wochenende! was das ist und worum es geht, erfahrt ihr heute.
Sie hat eine schwierige Bahnaison hinter sich. Sturz in einen Hindernisbalken beim Diamond League Rennen in Oslo - die Folge ein später diagnostizierter Rippenbruch. Ihr gelingt der Turnaround, sie läuft 1.500m PB in 4:04:91min Anfang September und dann auf Platz 7 im WM-Finale von Tokio in Saisonbestleistung. Nur wenig später kündigte sie ihr Marathondebüt für Valencia an: Gesa Krause. Wenn man denkt was kann in einer Saison schon alles passieren kann dann kann Gesa spätestens nach diesem Jahr eine Menge erzählen. Sie startete mit starken Ergebnissen auf der Straße über 5km, 10km und Halbmarathon in die Saison. Wechselte dann wie gewohnt auf die ihr vertrauten Hindernisse zu Beginn der Sommersaison und erlebte dann Pech, gesundheitliche Probleme und einen Körper, der ihr signalisierte, dass sie eine Pause braucht. Es war dann ein Kampf gegen die Zeit - in diesem Falle aber um wieder rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt in Tokio fit zu werden, was ihr einmal mehr gelang. Man könnte meinen, dass nach so einer nervenaufreibenden Saison eine Pause vielleicht noch nötiger wäre als sonst, aber nicht für Gesa. Sie freut sich bei allem Respekt vor den magischen 42,195km auf die neue Herausforderung und befindet sich schon mitten in ihrer Vorbereitung auf den Valencia-Marathon. Es wird ein Gespräch über die Kunst sich über eine so lange und erfolgreiche Karriere immer wieder neu zu motivieren, die Veränderungen im Training, ihre Ziele für die Zukunft und ihren Trainer Wolfgang Heinig als die große Konstante in ihrer Laufbahn.
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Comments (4)

Dominik Friedmann

Danke für die klare Aussage zu den Hunden. Leider werden das die entsprechenden Hundebesitzer nicht hören. Das Problem sind wirklich nicht die Hunde, sondern einige von deren Besitzern, die sich nicht vorstellen können, dass a) nicht jeder ein Hundeliebhaber ist, b) man einfach bei einem unbekannten Hund dessen Reaktion nicht abschätzen kann und c) es auch gefährlich sein kann, wenn der Hund "nur" zwischen die Beine rennt oder hochspringt (und nicht beißt).

Nov 25th
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Stefan Brüggemann

oje, das ist wieder die vorige Folge (19)

Sep 26th
Reply (1)

Marion Fuchs

Vielleicht zum Höhentraining Light interessant: Tamsweg im Salzburger Lungau. "Hochtal" auf 1000m, dort kilometerweit recht eben den Murradweg entlang. Oben dann der Prebersee liegt auf 1500m, da gibt's auch ne schöne 3,5 km nahezu Ebene Straße plus schönes Wegchen zum kurze Runden drehen um den Prebersee 😉

Aug 27th
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