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Kopfschnitt – der Podcast der Akademie der Künste
Kopfschnitt – der Podcast der Akademie der Künste
Author: Sigi Ressel und Manos Tsangaris
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© Akademie der Künste
Description
Was ist eigentlich die Akademie der Künste? Wer arbeitet und wirkt hier? Wie sieht das Programm aus? Diesen und vielen weiteren Fragen zur Künstlersozietät widmet sich Akademie-Präsident Manos Tsangaris im Gespräch mit dem Journalisten Sigi Ressel in Kopfschnitt. Gemeinsam mit weiteren Gästen geben sie Einblicke in die Akademie der Künste, das Wirken ihrer Mitglieder und nicht zuletzt in die aktuellen Herausforderungen einer Kulturinstitution in Deutschland im Jahr 2025.
13 Episodes
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Manos Tsangaris, Präsident der Akademie und Vizepräsident Anh-Linh Ngo lassen einige Highlights des letzten Akademie-Jahres Revue passieren und schauen in die nahe Zukunft
Der ehemalige Akademie-Präsident Klaus Staeck nannte sie einst „die Schöne am Tiergarten“: Abendliche Führung durch das Akademie-Gebäude am Hanseatenweg, einer (West-) Berliner Architekturikone von Werner Düttmann und Sabine Schumann. Was geschieht heute hinter den verschiedenen Türen? Die derzeitigen Präsidenten Manos Tsangaris und Anh-Linh Ngo geben Auskunft.
Der Vizepräsident der Akademie der Künste Anh-Linh Ngo und Host Sigi Ressel sprechen mit Sonja Göthel-Knopp über die Ausstellung „Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen“ und mit Michal Kosakowski über seinen Film "Holofiction". Es geht um Erinnerungskultur.
Co-Moderatorin und Akademie-Mitglied Kerstin Hensel und Host Sigi Ressel stellen neugierige Fragen an Matthias Weichelt, Chefredakteur der Literaturzeitschrift Sinn & Form
Cécile Wajsbrot und Marko Dinić diskutieren über ihre Texte „Mémorial“ und „Buch der Gesichter“; beide thematisieren in fiktionaler Weise den Holocaust.
Marion Neumann, langjährige Leiterin des kulturellen Vermittlungsprogramms KUNSTWELTEN, spricht über ihren Lieblingsbereich der Akademie. Außerdem geht es um ihre jahrzehntelange Arbeit und Mitwirkung in der Akademie, die schon zu DDR-Zeiten begann.
Ausgehend von Gerhart Baums Vermächtnis „Besinnt Euch!“ diskutieren wir mit dem Filmemacher Andres Veiel über die Macht der Kunst in der gegenwärtigen Gefährdung der Demokratie. Andres Veiel berichtet von seiner USA-Reise mit seinem jüngsten Film Riefenstahl. Reflexionen über die Demokratie am Beispiel von Josef Beuys: Teilhabe und Chancengleichheit. Eine Bushaltestelle in der Uckermark = Endstation Zukunft? Wir brauchen mehr als die kleinen Stellschrauben des Pragmatismus.
Seit 2020 gibt es die European Alliance of Academies, gegründet von der damaligen Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel. Was hat es mit diesem Zusammenschluss auf sich? Unser Gast Cécile Wajsbrot sowie Host Manos Tsangaris waren mit der Allianz zuletzt einerseits im Café Climate in Paris und andererseits in Bratislava, dort zu einer solidarischen Zusammenkunft. Ihre Erlebnisse in diesen Städten spiegeln sehr gut den Sinn und Zweck der European Alliance of Academies.
Zu Gast ist die Autorin Kathrin Röggla, Mitglied und langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste. Wir sprechen übers Rumsitzen, Rumstehen und über Begegnungen. Über Heiner Müller, Thomas Kapielski und Ulrike Demmer. Über die Reichsbürger, den rbb, über die Gleichzeitigkeit von Avantgarde und Mainstream, über John Cassavetes, die Akademie als demokratischen Anlaufpunkt und wir loben den Deutschlandfunk.
Die Bücher von Kathrin Röggla „Laufendes Verfahren“ und „Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.“ sind im S. Fischer Verlag erschienen.
Anfang der 1960er Jahre: Nele Hertling kommt schwanger und mit einem Minirock aus London nach Westberlin zurück. Dort wird sie in der Akademie der Künste Sekretär der Abteilungen Musik und Darstellende Kunst. Sie schafft es, international bedeutende moderne Kunst nach Berlin zu holen. Die Studentenunruhen in der Stadt machen auch vor der Akademie nicht halt. Internationale Netzwerke von New York bis Prag, die bis heute halten, werden durch Nele Hertling geknüpft. Auch ihre Arbeitsfreundschaft mit dem ehemaligen Kultursenator Volker Hassemer besteht immer noch und steht für A Soul For Europe. Hoffnung macht Sarah Wedl-Wilson.
In dieser Folge sprechen Manos Tsangaris und Sigi Ressel mit Nele Hertling, langjähriges Akademie-Mitglied und Direktorin der Sektion Darstellende Kunst. Hertling, Jahrgang 1934, erlebte den 2. Weltkrieg und die Gefährdung ihrer Eltern während der Zeit des Nationalsozialismus. Befreit wurde sie gemeinsam mit ihrer jüdischen Mutter in Mecklenburg. Abitur machte sie im sozialistischen Rostock und ging zusammen mit der Mutter ins elterliche Berlin. Dort erlebte sie die turbulenten 1950er Jahre der Stadt, studierte im Ostteil an der Humboldt-Universität unter namhaften Intellektuellen, ging so oft wie möglich ins Theater und verlor Freunde durch die politischen Repressionen des SED-Staates.
Gast in der zweiten Folge des Akademie-Podcasts Kopfschnitt ist Akademie-Mitglied und Schriftsteller Ingo Schulze. Dieser outet sich als Mitglied gleich dreier Akademien, eine davon mit Sitz in Sarajewo, und lässt sich über sein aktuelles Buch Zu Gast im Westen ausfragen. Zudem sprechen sie anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes über Imre Kertész, der ebenfalls Mitglied war, dessen Archiv sich in der Akademie der Künste befindet und der selbst in zwei Audioaufnahmen zu hören ist.
In der ersten Folge geht es im Gespräch mit Anh-Linh Ngo, Vizepräsident der Akademie der Künste, unter anderem darum, wie die Akademie mit ihren Mitgliedern und Sektionen funktioniert, warum Kultur kein „Nice to have“ ist und wie der Architekturtheoretiker den Feueraffen Tsangaris ergänzt. Denn beide eint der unbedingte Glaube an die Änderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse durch Kunst.













