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Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker
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Author: Harald H.H.W. Schmidt
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© Harald H.H.W. Schmidt
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Helfen Anti-Aging-Wundermittel wirklich? Was taugen TikTok-Gesundheitstipps? In „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ erklärt Prof. Harald H.H.W. Schmidt evidenzbasierte Medizin, aktuelle Forschung und neue Therapien – verständlich, unabhängig und wissenschaftlich fundiert. Hier geht es um Prävention, Arzneimittel, Nebenwirkungen, Ernährung, Bewegung und echte Gesundheitstipps ohne Mythen. Für alle, die Fakten statt Hypes wollen.
Fragen, Anregungen und Themenwünsche?
WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt
Email: podcast@haraldschmidt.online
Web: https://haraldschmidt.online/podcast/
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36 Episodes
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Viele ältere Menschen nehmen täglich mehrere Medikamente ein – oft mit erheblichen Risiken. Bereits ab vier Präparaten spricht man von Polypharmazie, und ab dem 75. Lebensjahr sind acht oder mehr Arzneimittel keine Seltenheit. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Nebenwirkungen drastisch: veränderte Stoffwechselprozesse, eingeschränkte Organfunktionen und Wechselwirkungen führen dazu, dass Medikamente im Alter anders wirken – und häufig gefährlicher sind. In dieser Episode erfahren Sie, warum unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu den häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte im Alter gehören und weshalb mehr als jeder achte ältere Patient Medikamente einnimmt, die eigentlich ungeeignet sind.Ich erkläre verständlich, wie sich Wirkstoffe im alternden Körper verändern, welche Arzneimittel besonders kritisch sind und warum gerade Kombinationen ein unterschätztes Risiko darstellen. Ein Schwerpunkt liegt auf praktischen Lösungen: Wie behalten Patienten, Angehörige und Ärzte den Überblick? Welche Rolle spielen Medikationspläne wirklich – und warum funktionieren sie oft nicht?Zentral ist die Vorstellung der FORTA-Klassifikation, eines Systems, das nicht nur ungeeignete Medikamente identifiziert, sondern gleichzeitig bessere Alternativen aufzeigt. Sie erfahren, wie Sie dieses Prinzip konkret anwenden können – auch ohne Spezialwissen.Diese Folge richtet sich an Patienten, Angehörige und medizinische Fachkreise, die Polypharmazie verstehen, Risiken reduzieren und Therapieentscheidungen im Alter fundierter treffen wollen.Wenn Ihnen diese Einordnung hilft:Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung oder teilen Sie die Episode. So erreichen evidenzbasierte Inhalte mehr Menschen.--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Warum kostet das gleiche Medikament plötzlich unterschiedlich viel? Weshalb bekommen Patientinnen und Patienten in der Apotheke oft ein anderes Präparat als gewohnt? Und wie setzen sich Zuzahlung, Festbetrag und Mehrkosten eigentlich zusammen?In dieser Episode beleuchte ich gemeinsam mit einer erfahrenen Apothekerin die komplexen Mechanismen hinter Arzneimittelpreisen in Deutschland. Wir erklären verständlich, was das „aut idem“-Kreuz bedeutet, warum Krankenkassen Rabattverträge mit Herstellern abschließen und wie es dazu kommt, dass Medikamente quer durch Europa gehandelt und als Reimporte wieder nach Deutschland zurückgeführt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Zuzahlung: Wie berechnet sie sich konkret? Warum zahlen Patientinnen und Patienten mindestens 5 und maximal 10 Euro? Und weshalb können zusätzlich sogenannte Mehrkosten entstehen – selbst bei Kindern oder Befreiten?Die Folge zeigt, dass hinter der scheinbar einfachen Medikamentenabgabe ein hochreguliertes System steckt, das von Preisverhandlungen, gesetzlichen Vorgaben und komplexen Abrechnungsmechanismen geprägt ist. Wer verstehen will, warum Apotheke oft nicht gleich Apotheke ist – zumindest aus Patientensicht – bekommt hier eine fundierte und praxisnahe Einordnung.Diese Episode richtet sich an alle, die Klarheit in den „alltäglichen Wahnsinn“ der Arzneimittelversorgung bringen möchten – von Patientinnen und Patienten bis zu medizinisch Interessierten.Wenn Ihnen diese Einordnung hilft:Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung oder teilen Sie die Episode. So erreichen evidenzbasierte Inhalte mehr Menschen.--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Arzneimittelmissbrauch beginnt selten spektakulär – sondern leise.In Deutschland sind rund drei Millionen Menschen von Arzneimittelmissbrauch betroffen. Dabei geht es nicht nur um Opioide oder Beruhigungsmittel, sondern auch um frei verkäufliche Medikamente wie Schmerzmittel oder abschwellende Nasensprays.Viele unterschätzen die Risiken:Langfristiger Schmerzmittelgebrauch kann schwere Nebenwirkungen verursachen, darunter Nierenschäden oder kardiovaskuläre Komplikationen. Nasensprays können bereits nach kurzer Anwendung zu einer Abhängigkeit führen. Auch eine „vorsorgliche“ Einnahme ohne klare medizinische Notwendigkeit ist ein mögliches Warnsignal.Typische Warnzeichen für Medikamentenabhängigkeit sind:– Dosiserhöhungen ohne ärztliche Rücksprache– eine Wirkung, die immer kürzer anhält– Einnahme trotz fehlender Wirkung– regelmäßige vorsorgliche AnwendungIn dieser Episode geht es darum, wie man Arzneimittelmissbrauch erkennt, welche Risiken auch bei rezeptfreien Medikamenten bestehen – und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln wieder möglich wird.Medikamente sind wirksam.Und genau deshalb brauchen sie Maß und Aufmerksamkeit.Wenn Ihnen diese Einordnung hilft:Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung oder teilen Sie die Episode. So erreichen evidenzbasierte Inhalte mehr Menschen.--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Cholesterin gilt als zentraler Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch was wissen wir heute tatsächlich gesichert – und wo halten sich Mythen?In dieser Episode erklärt Prof. Dr. med. Harald Schmidt, was Cholesterin ist, wie LDL- und HDL-Cholesterin einzuordnen sind und warum die einfache Unterscheidung in „gutes“ und „schlechtes“ Cholesterin medizinisch zu kurz greift.Themen dieser Folge:– LDL-Cholesterin als kausaler Risikofaktor– Warum Lipidprofile heute meist nicht nüchtern bestimmt werden müssen– Ernährung, Eier, Fleisch und Beobachtungsstudien– Korrelation versus Ursache-Wirkungs-Beziehung– Gewichtsverlust und unterschiedliche Diätformen– Hochverarbeitete Lebensmittel und FettersatzstoffeIm zweiten Teil geht es um die medikamentöse Cholesterinsenkung:– Statine und ihre Wirkung– Primär- und Sekundärprävention– LDL-Zielwerte bei unterschiedlichem Risiko– Ezetimib und PCSK9-Inhibitoren– Entzündung, Triglyceride und neue Studien wie CANTOS und REDUCE-ITDiese Episode richtet sich an alle, die Cholesterin fundiert verstehen möchten – jenseits von Ernährungsmythen und vereinfachenden Schlagworten.Wenn Ihnen diese Einordnung hilft, abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung oder teilen Sie die Episode. So erreichen evidenzbasierte Inhalte mehr Menschen.Fragen, Anregungen oder Themenwünsche?--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Diagnosen in der hausärztlichen Praxis. Doch wann ist eine Therapie notwendig – und wann wäre konsequente Prävention der entscheidendere Schritt?In dieser Episode spricht Prof. Dr. med. Harald Schmidt mit einem erfahrenen Hausarzt über Bluthochdruck aus dem Blickwinkel des Praxisalltags. Im Mittelpunkt steht der Grenzbereich zwischen noch normalen und bereits behandlungsbedürftigen Blutdruckwerten – und die Frage, wie ärztliche Entscheidungen unter realen Bedingungen getroffen werden.Themen dieser Folge:– Blutdruckmessung zuhause und in der Praxis– Schlafmangel, Stress, Gewicht und Bewegungsmangel als Risikofaktoren– Leitlinien, Grenzwerte und Therapieentscheidungen– Zeitdruck und strukturelle Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem– Eigenverantwortung, Lebensstil und nachhaltige BlutdruckkontrolleBluthochdruck entsteht selten über Nacht. Eine stabile Blutdruckeinstellung beginnt oft außerhalb der Arztpraxis – durch informierte Entscheidungen und realistische Zielsetzungen.Wenn Ihnen diese Einordnung hilft, abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung oder teilen Sie die Episode. So erreichen evidenzbasierte Inhalte mehr Menschen.Fragen, Anregungen oder Themenwünsche?--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Richtig Blutdruck messen – warum kleine Fehler große Folgen habenBluthochdruck ist einer der zentralen Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Nierenerkrankungen. Gleichzeitig wird Blutdruck im Alltag häufig unter ungeeigneten Bedingungen gemessen – zu Hause ebenso wie in Arztpraxen oder Apotheken. Körperhaltung, Armposition, Muskelanspannung, falsche Manschetten oder fehlende Ruhephasen können die Werte systematisch verfälschen.In dieser Folge geht es daher nicht um Grenzwerte oder Medikamente, sondern um die Grundlagen: Was misst Blutdruck eigentlich? Warum spielt die Herzhöhe des Messarms eine entscheidende Rolle? Welche typischen Messfehler kommen besonders häufig vor? Und wie unterscheiden sich Praxiswerte, Heimmessungen und die 24-Stunden-Blutdruckmessung in ihrer Aussagekraft?Die Episode vermittelt praxisnah, wie Blutdruck korrekt gemessen werden sollte, worauf Patientinnen und Patienten selbst achten können und warum es sinnvoll ist, Messbedingungen kritisch zu hinterfragen, bevor therapeutische Entscheidungen getroffen werden.Eine Folge für alle, die ihre Blutdruckwerte besser verstehen möchten – und für alle, die vermeiden wollen, aufgrund falscher Messungen unnötig verunsichert oder behandelt zu werden.Fragen, Anregungen oder Themenwünsche?--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Nächtliche Atemaussetzer sind häufig, bleiben aber oft unentdeckt. In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ geht es um die obstruktive Schlafapnoe – eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit. Millionen Menschen leiden unter wiederholten Atempausen im Schlaf, ohne es zu wissen. Schnarchen kann ein Warnsignal sein, die eigentliche Gefahr entsteht jedoch durch wiederholte Sauerstoffabfälle, die die nächtliche Erholung massiv stören und langfristig das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Adipositas, Depressionen und Konzentrationsstörungen erhöhen. Auch Kinder können in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden.Zu Gast ist der Allgemein- und Schlafmediziner Sascha Brinkmann. Er erklärt, warum Schlafstörungen zu den häufigsten Beratungsanlässen in Hausarztpraxen gehören, welche Symptome besonders aufmerksam machen sollten und wie Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes, schwer einstellbarer Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen auf eine schlafbezogene Atmungsstörung hinweisen können.Ein Schwerpunkt der Episode ist die moderne schlafmedizinische Diagnostik. Heute ist dafür nicht zwingend ein klassisches Schlaflabor notwendig. Mithilfe telemedizinischer Verfahren kann eine aussagekräftige kardiorespiratorische Polygrafie bequem zu Hause durchgeführt werden. Sie erfahren, welche Körperfunktionen dabei gemessen werden – etwa Atemfluss, Atemanstrengung, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Schlafphasen und Körperlage – wie aus diesen Daten verlässliche Diagnosen entstehen, für wen die Untersuchung sinnvoll ist, wie der Ablauf aussieht, wer die Kosten übernimmt und wann weiterführende Untersuchungen notwendig sind.Ausführlich eingeordnet werden auch die Therapieoptionen der obstruktiven Schlafapnoe. Neben Lebensstilmaßnahmen wie Gewichtsreduktion und Alkoholkarenz geht es um bewährte Behandlungen wie die CPAP-Therapie, Unterkieferprotrusionsschienen, Lagerungstherapien und operative Verfahren. Wichtig ist zudem die Abgrenzung zur Insomnie, bei der andere diagnostische und therapeutische Ansätze erforderlich sind. Anhand einer eindrucksvollen Patientengeschichte wird deutlich, wie sehr eine wirksame Therapie Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Alltag verändern kann.Diese Folge richtet sich an alle, die schlecht schlafen, sich morgens nicht erholt fühlen, tagsüber müde sind oder bereits unter Herz-, Stoffwechsel- oder Blutdruckproblemen leiden. Sie zeigt, warum frühes Erkennen entscheidend ist und wie moderne Schlafmedizin heute praxisnah, patientenzentriert und effizient funktioniert.Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über Ihre Bewertung und Ihr Feedback. Empfehlen Sie den Podcast gerne weiterFragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
BONUS: Tag / Refresher – kurze EntspannungDieser Audiocast ist eine kurze Entspannungsübung für tagsüber aus der Episode S5E5 Entspannung der Schlaf-Serie von Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.Die Übung eignet sich als mentaler Refresher bei Stress, Anspannung oder innerer Unruhe und kann nahezu überall durchgeführt werden – zu Hause, im Büro oder unterwegs. Schon wenige Minuten können helfen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen und wieder klarer in den Moment zu kommen.Diese Folge ist zum Speichern und gezielten Abrufen gedacht.Hinweis: Diese Audioübung ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
BONUS: Einschlafen – geführte EntspannungDieser Audiocast ist eine geführte Entspannungsübung zum Einschlafen aus der Episode S5E5 Entspannung der Schlaf-Serie von Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.Die Übung eignet sich für den Abend im Bett und unterstützt dabei, körperliche Anspannung zu lösen, innere Unruhe zu reduzieren und den Übergang in den Schlaf zu erleichtern. Sie ist ruhig geführt und bewusst ohne erklärende Inhalte gehalten.Diese Folge ist zum Speichern und wiederholten Anhören gedacht.Hinweis: Diese Audioübung ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ spricht Prof. Dr. med. Harald Schmidt mit Karin Körber, zertifizierter Kursleiterin für Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training, Stresscoach und Supervisorin aus Aachen, über wirksame Entspannungstechniken und ihre Bedeutung für Stressreduktion und gesunden Schlaf. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie alltagstaugliche Methoden, die direkt umgesetzt werden können.„Am Ende dieser Episode finden Sie zwei Bonusfolgen zum Speichern.“Viele Menschen wissen, dass Stress ihren Schlaf beeinträchtigt, wissen aber nicht, wie sie diesen Kreislauf konkret durchbrechen können. Genau hier setzt diese Episode an. Es geht um die sogenannte Wind-down-Phase am Abend, um Entspannungstechniken, die gezielt im Bett angewendet werden können, ebenso wie um kurze, wirksame Übungen für tagsüber – etwa als mentaler Refresher in stressigen Situationen. Selbst sehr kurze Atemübungen können messbare Effekte auf das vegetative Nervensystem haben.Besprochen werden verschiedene etablierte Verfahren, darunter Progressive Muskelrelaxation, Atemtechniken, Meditation, Biofeedback, autogenes Training, Konzentrationsübungen und körperliche Aktivität. Gemeinsam ist diesen Methoden, dass sie die Fähigkeit zur Selbstregulation fördern, die Aufmerksamkeit nach innen lenken, den Sympathikus dämpfen und das parasympathische Nervensystem stärken. Ziel ist nicht Ablenkung, sondern bewusste Wahrnehmung und Kontrolle körperlicher Reaktionen.Ein besonderer Fokus liegt auf der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson, einem seit Jahrzehnten etablierten medizinischen Verfahren mit hohem Strukturierungsgrad und guter Lernbarkeit. Durch das systematische An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen lassen sich körperliche Spannungszustände reduzieren und das subjektive Stressempfinden senken. Unterschiede in Wirksamkeit und Evidenz der einzelnen Verfahren werden offen und kritisch eingeordnet.Am Ende der Episode folgt eine geführte Entspannungsübung sowie eine kurze Refresher-Variante für tagsüber. Beide Versionen erscheinen parallel als eigenständige Audiocasts und können separat gespeichert und jederzeit genutzt werden.Diese Folge richtet sich an alle, die besser schlafen möchten, tagsüber gelassener bleiben wollen oder fundierte Alternativen jenseits von Medikamenten suchen – ebenso an Menschen mit chronischem Stress wie an alle, die präventiv etwas für ihre psychische und körperliche Gesundheit tun möchten.Wenn Sie Fragen haben oder Anregungen für weitere Folgen, freuen wir uns über Ihr Feedback. Bewerten Sie den Podcast gerne und teilen Sie ihn mit Menschen, für die dieses Thema relevant sein könnte.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ geht es um pflanzliche Schlafmittel und ihre medizinisch realistische Einordnung. Prof. Dr. med. Harald Schmidt erläutert evidenzbasiert, welche pflanzlichen Arzneimittel bei Schlafstörungen sinnvoll sein können, wo ihre klaren Grenzen liegen und warum „pflanzlich“ weder automatisch harmlos noch wirksam bedeutet. Wie in den vorherigen Episoden zum Thema Schlaf gilt auch hier: Schlafhygiene und nicht-medikamentöse Maßnahmen stehen immer an erster Stelle. Pflanzliche Schlafmittel sollten nur in besonderen Lebenssituationen und zeitlich begrenzt eingesetzt werden.Ein zentraler Punkt dieser Folge ist die klare Unterscheidung zwischen Schlaftees und pflanzlichen Extrakten. Schlaftees schneiden in der wissenschaftlichen Bewertung insgesamt schlecht ab. Deshalb geht es ausschließlich um standardisierte pflanzliche Extrakte und ausdrücklich um qualitativ geprüfte Apothekenpräparate. Produkte außerhalb der Apotheke sind häufig unzureichend standardisiert und in Zusammensetzung und Wirkung nicht zuverlässig beurteilbar.Besprochen werden Extrakte aus Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Melissenblättern, Lavendelblüten und der Passionsblume. Für Baldrian existieren zwar zahlreiche klinische Studien, diese sind jedoch sehr heterogen und nur eingeschränkt vergleichbar. Es ist nicht belegt, dass Baldrian das Einschlafen beschleunigt oder die Schlafdauer verlängert. Seine Wirkung ist eher beruhigend als schlafanstoßend, vermutlich über GABA-A-Rezeptoren. Positiv sind das fehlende Abhängigkeitspotenzial und die gute Verträglichkeit, vorausgesetzt es wird ein ausreichend hoch dosierter, standardisierter Extrakt aus Valeriana officinalis über mehrere Tage eingenommen.Die Datenlage für Hopfenzapfen ist deutlich schwächer. Klinische Studien beziehen sich fast ausschließlich auf Kombinationspräparate, häufig mit Baldrian, und erfüllen oft keine hohen Qualitätskriterien. Für Melissenblätter ist die Evidenz etwas besser. Melisse wirkt vor allem beruhigend und kann den Schlaf indirekt unterstützen, ohne ein klassisches Schlafmittel zu sein. Auch Lavendelöl zeigt gute Effekte bei Angst- und Spannungszuständen und kann dadurch die Schlafqualität verbessern. Ähnliches gilt für die Passionsblume, die vor allem angstlösend wirkt und bei ansonsten gesunden Erwachsenen die subjektive Schlafqualität verbessern kann.Diese Folge bietet eine nüchterne, evidenzbasierte Orientierung zu pflanzlichen Schlafmitteln – ohne Übertreibungen und ohne falsche Versprechen. Sie richtet sich an alle, die sich für Schlafstörungen, Einschlafprobleme, pflanzliche Arzneimittel und fundierte medizinische Empfehlungen interessieren und eine klare Einordnung jenseits von Marketingaussagen suchen.Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts – das hilft, den Podcast besser auffindbar zu machen.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Schlafmittel und Schlaftabletten werden häufig eingesetzt, oft jedoch unterschätzt, was Nutzen und Risiken betrifft. In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ spricht Prof. Dr. med. Harald Schmidt evidenzbasiert über chemische Schlafmittel, ihre Wirkmechanismen und die zentrale Frage der Abhängigkeit.In Deutschland gelten rund zwei Millionen Menschen als abhängig von Schlafmitteln, jedes Jahr kommen Hunderttausende neue Fälle hinzu. Besonders problematisch ist die längerfristige Einnahme ohne klare medizinische Indikation. Viele Schlafmittel wirken bis in den nächsten Tag hinein und beeinträchtigen Konzentration, Reaktionsfähigkeit und Leistungsvermögen. Nicht selten wird das Schlafmittel selbst zur Ursache der Schlafstörung.Diese Episode konzentriert sich bewusst ausschließlich auf chemische Substanzen. Pflanzliche Schlafmittel werden in einer separaten Folge besprochen. Im Mittelpunkt stehen aktueller medizinischer Kenntnisstand, klare ärztliche Einordnung und praktische Empfehlungen für den verantwortungsvollen Umgang.Aus ärztlicher Sicht gibt es nur wenige sinnvolle Einsatzgebiete für Schlafmittel, etwa bei ausgeprägtem Jetlag oder in akuten emotionalen Ausnahmesituationen. Für die Selbstbehandlung oder zur Bewältigung von Stress, Prüfungsangst oder alltäglichen Einschlafproblemen sind sie nicht geeignet. Ohne klare ärztliche Anleitung sollten Schlafmittel nicht länger als wenige Tage bis maximal eine Woche eingenommen werden.Besprochen werden unter anderem Benzodiazepine, sogenannte Z-Substanzen, trizyklische Antidepressiva, antihistaminhaltige Schlafmittel und Melatonin. Viele dieser Substanzen wirken über den GABA-A-Rezeptor im Gehirn. Sie führen zwar zu Sedierung, verändern jedoch die Schlafarchitektur, unterdrücken REM- und Tiefschlaf und verhindern damit erholsamen Schlaf. Nach dem Absetzen kann es zu einer ausgeprägten Rebound-Insomnie kommen. Auch Alkohol wirkt über diesen Mechanismus und ist deshalb kein geeignetes Schlafmittel.Die zentrale Botschaft dieser Folge lautet: Schlafhygiene und nicht-medikamentöse Maßnahmen stehen immer an erster Stelle. Schlafmittel kommen nur kurzfristig, klar begrenzt und mit von Beginn an geplanter Absetz-Strategie infrage. Bei wiederholten Verordnungen ohne sorgfältige Abklärung ist ein Arztwechsel sinnvoll. Unterstützung bieten Schlafmedizinerinnen und Schlafmediziner sowie Suchthilfestellen.Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung – das hilft, den Podcast besser auffindbar zu machen. Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir gerne per WhatsApp oder per E-Mail.--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
In dieser Episode geht's über Schlafhygiene – also über konkrete Verhaltensregeln und Rahmenbedingungen, die gesunden und erholsamen Schlaf fördern. Im Mittelpunkt stehen einfache, alltagstaugliche Maßnahmen, die nachweislich wirksam sind und langfristig mehr bringen als jede kurzfristige Schlafhilfe.Während häufig über die Adipositas-Epidemie diskutiert wird, ist chronische Schläfrigkeit durch dauerhaft schlechten Schlaf vermutlich ein noch größeres gesellschaftliches Gesundheitsproblem. Viele Menschen fühlen sich tagsüber müde, unkonzentriert und abgeschlagen, ohne den Schlaf als zentrale Ursache zu erkennen. Etwa jeder fünfte Erwachsene und rund 30 Prozent aller Kinder leiden unter Schlafstörungen, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Typische Beschwerden sind langes Einschlafen, unruhiger Schlaf mit häufigem Erwachen oder frühes Aufwachen ohne wieder einschlafen zu können.In der vorherigen Episode wurde empfohlen, den eigenen Schlaf zunächst zu analysieren – zum Beispiel mit Schlaf-Tracking-Apps wie Sleep Cycle. Erst wenn klar ist, ob Schlafdauer und Schlafqualität tatsächlich eingeschränkt sind, lässt sich gezielt gegensteuern. Die benötigte Schlafdauer variiert mit dem Alter und liegt grob zwischen fünf und neun Stunden: Kinder schlafen meist etwa neun Stunden, Erwachsene rund sieben Stunden, Hochbetagte häufig nur noch etwa sechs Stunden.Ein verbreiteter Mythos ist, dass Schlaf vor Mitternacht grundsätzlich gesünder sei. Entscheidend für die Erholung sind vor allem die ersten drei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht. Eine gelegentlich kurze Nacht ist daher kein Drama – problematisch wird es erst bei dauerhaftem Schlafmangel.Häufige Ursachen für Schlafstörungen sind Stress und Grübeln, Alkohol, bestimmte Medikamente, Schmerzen, nächtlicher Harndrang, Hitzewallungen, Schlafapnoe, Schichtarbeit, Jetlag sowie eine ungünstige Schlafumgebung mit Lärm, Licht oder falscher Raumtemperatur. Auch blaues Licht durch Smartphone, Tablet oder Laptop und schlafstörende Tätigkeiten im Bett können dazu führen, dass Bett und Schlaf voneinander entkoppelt werden.Schlafhygiene bedeutet dabei nicht Körperhygiene, sondern feste Rituale und klare Rahmenbedingungen: regelmäßige Zubettgeh- und Aufstehzeiten – auch am Wochenende –, nur müde ins Bett zu gehen, eine ruhige und dunkle Schlafumgebung, eine eher kühle Raumtemperatur, kein Koffein mehrere Stunden vor dem Schlaf und kein Alkohol am Abend. Ebenso wichtig ist eine klare Wind-down-Phase ohne Bildschirmarbeit sowie eine feste Abendroutine, die dem Körper signalisiert, dass nun geschlafen wird. Kurzzeitiges nächtliches Erwachen ist normal. Wer länger als etwa 15 Minuten wach liegt, sollte kurz aufstehen und etwas Ruhiges tun, statt sich im Bett wach zu drehen.Schlafhygiene erfordert Disziplin – ist aber die wirksamste und nachhaltigste Maßnahme gegen Schlafstörungen und die Grundlage jeder weiteren Therapie.Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über Ihre Bewertung und Ihr Feedback.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Schlafstörungen, Einschlafprobleme, nächtliches Aufwachen oder chronische Müdigkeit betreffen viele Menschen. In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ erklärt Prof. Dr. med. Harald Schmidt, was gesunder Schlaf wirklich braucht, was nachweislich hilft – und welche verbreiteten Annahmen eher Mythen sind.Während häufig über Ernährung oder Übergewicht gesprochen wird, ist dauerhafter Schlafmangel vermutlich eines der größten unterschätzten Gesundheitsprobleme. Viele Menschen fühlen sich tagsüber müde, erschöpft oder weniger leistungsfähig, ohne den Schlaf als zentrale Ursache zu erkennen.Etwa jeder fünfte Erwachsene und rund 30 Prozent aller Kinder leiden unter Schlafstörungen. Typische Probleme sind langes Einschlafen, unruhiger Schlaf mit häufigem Erwachen oder frühes Aufwachen ohne wieder einschlafen zu können. Die benötigte Schlafdauer hängt vom Alter ab: Kinder schlafen meist etwa neun Stunden, Erwachsene rund sieben Stunden, ältere Menschen oft weniger. Entscheidend ist dabei nicht nur die Dauer, sondern vor allem die Qualität des Schlafs.Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Schlaf vor Mitternacht grundsätzlich gesünder sei. Für die Erholung sind vor allem die ersten drei bis vier Stunden Schlaf entscheidend. Gelegentlich wenig zu schlafen ist meist unproblematisch – kritisch wird es, wenn schlechter Schlaf zur Regel wird.Auch wenn die biologischen Funktionen des Schlafs noch nicht vollständig geklärt sind, ist gut belegt, dass chronische Schlafstörungen das Risiko für Übergewicht, Diabetes und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer erhöhen können.Häufige Ursachen für schlechten Schlaf sind Stress und Grübeln, Alkohol, bestimmte Medikamente, Schmerzen, nächtlicher Harndrang, Hitzewallungen, Schlafapnoe, Schichtarbeit sowie eine ungünstige Schlafumgebung mit Lärm, Licht oder falscher Raumtemperatur. Auch die Nutzung von Smartphone, Tablet oder Computer am Abend kann den Schlaf deutlich beeinträchtigen.Um den eigenen Schlaf besser einordnen zu können, kann eine Analyse hilfreich sein. Schlaf-Tracking-Apps wie Sleep Cycle können Schlafdauer und Schlafmuster sichtbar machen und dabei helfen, persönliche Einflussfaktoren zu erkennen.Diese Episode legt die Grundlage für weitere Folgen zu Schlafhygiene sowie zu medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen.Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts – das hilft, den Podcast besser auffindbar zu machen.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? Schreiben Sie mir gerne per WhatsApp oder per E-Mail.--> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Warum scheitern gute Vorsätze so häufig – und was braucht es wirklich, damit gesunde Gewohnheiten langfristig Bestand haben?In dieser Episode spreche ich mit Jan Ebert darüber, wie ein gesunder Lebensstil Schritt für Schritt aufgebaut werden kann, ohne Überforderung oder Perfektionsdruck. Wir erklären, warum radikale Veränderungen meist nicht funktionieren und welche kleinen, wissenschaftlich fundierten Anpassungen im Alltag tatsächlich Wirkung zeigen.Im Mittelpunkt stehen realistische Routinen, die sich dauerhaft in das Leben integrieren lassen – jenseits von Neujahrsaktionen, Selbstoptimierung und kurzfristigen Motivationsschüben.Eine Folge für alle, die Gesundheit nachhaltig leben möchten, statt immer wieder neu anzufangen.Interviewpartner: Jan EbertKontakt: jan@janebert.deHat Ihnen diese Episode gefallen?Dann freue ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar auf Spotify oder Apple Podcasts. Ihr Feedback hilft, den Podcast sichtbarer zu machen und zukünftige Themen besser auszurichten.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Kann man durch Training tatsächlich Fett verlieren? Und welche Rolle spielt Sport wirklich für Gewichtsmanagement, Muskelaufbau und Gesundheit?In dieser Episode spreche ich mit Jan Ebert darüber, welche Effekte Training nachweislich hat – und welche Erwartungen häufig unrealistisch sind. Wir klären verbreitete Fitnessmythen, sprechen über Fettstoffwechsel, Kraft- und Ausdauertraining und erklären, warum viele Trainingsprogramme mehr versprechen, als sie halten können.Im Fokus steht die Frage, wie Training sinnvoll eingesetzt wird: nicht als Kalorienwerkzeug, sondern als wichtiger Baustein für langfristige Gesundheit, funktionelle Fitness und Stabilität im Alltag.Eine Folge für alle, die Training realistisch, effektiv und nachhaltig nutzen wollen.Interviewpartner: Jan EbertKontakt: jan@janebert.deHat Ihnen diese Episode gefallen?Dann freue ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar auf Spotify oder Apple Podcasts. Ihr Feedback hilft, den Podcast sichtbarer zu machen und zukünftige Themen besser auszurichten.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Warum nehmen wir zu, obwohl die meisten Menschen genau das vermeiden möchten? Und warum fällt es so schwer, Gewicht langfristig zu halten oder zu reduzieren?In dieser Episode spreche ich mit Jan Ebert, Gesundheitsarchitekt, Ernährungs- und Lifestyle-Coach, über die zentralen Ursachen von Übergewicht. Wir betrachten nicht nur Ernährung und Bewegung, sondern auch Schlaf, Umweltfaktoren, soziale Rahmenbedingungen, Sozioökonomie und politische Einflüsse.Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gesundes Gewicht überhaupt entsteht – und wie eine Umgebung aussehen müsste, die gesunde Entscheidungen erleichtert, statt sie ständig zu untergraben. Weg von Schuldzuweisungen, hin zu einem realistischen, systemischen Verständnis von Gewicht und Gesundheit.Interviewpartner: Jan EbertKontakt: jan@janebert.deHat Ihnen diese Episode gefallen?Dann freue ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar auf Spotify oder Apple Podcasts. Ihr Feedback hilft, den Podcast sichtbarer zu machen und zukünftige Themen besser auszurichten.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Abnehmen scheitert häufig nicht an mangelnder Disziplin, sondern an den Konzepten selbst. Viele Diäten versprechen schnelle Erfolge, führen aber langfristig selten zu einem stabilen Gewichtsverlust.In dieser Episode erklären wir auf wissenschaftlicher Basis, warum klassische Diäten langfristig nicht funktionieren. Wir sprechen über typische Denkfehler, über kurzfristige Effekte wie Wasserverlust und darüber, welche Prinzipien tatsächlich relevant sind, wenn Gewicht nachhaltig reduziert werden soll.Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte Strategien, die ohne Diätstress auskommen und realistisch in den Alltag integrierbar sind.Kontakt zu Jan Ebert: jan@janebert.deHat Ihnen diese Episode gefallen?Dann freue ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar auf Spotify oder Apple Podcasts. Ihr Feedback hilft, den Podcast sichtbarer zu machen und zukünftige Themen besser auszurichten.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Erektionsstörungen sind weit verbreitet und dennoch für viele Männer ein Tabuthema. Dabei stehen heute wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die bekannten blauen Tabletten helfen zwar vielen, lösen das Problem aber nicht immer dauerhaft. Denn hinter Erektionsstörungen stecken häufig mehr als eine reine Funktionsstörung – etwa Gefäßveränderungen, Diabetes, Bluthochdruck, hormonelle Faktoren oder psychische Belastungen. Oft sind sie sogar ein frühes Warnsignal für Herzinfarkt oder Schlaganfall.In dieser Episode erklären wir, warum Erektionsstörungen ernst genommen werden sollten und weshalb sie weit über das Thema Sexualität hinausgehen. Im Gespräch mit dem Urologen und Buchautor Dr. med. Christoph Pies geht es darum, wie eine Erektion physiologisch entsteht und an welchen Stellen dieses fein abgestimmte System gestört sein kann. Sie erfahren, wann Erektionsprobleme behandlungsbedürftig sind und welche Untersuchungen sinnvoll sind, um zugrunde liegende Ursachen frühzeitig zu erkennen.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den heutigen Therapieoptionen. Wir ordnen realistisch ein, was Medikamente wie PDE-5-Hemmer leisten können und wo ihre Grenzen liegen. Darüber hinaus werden psychotherapeutische Ansätze, lokale Therapien, mechanische Hilfsmittel und – als letzte Option – operative Lösungen verständlich erklärt. Auch der Umgang mit Leistungsdruck, Erwartungen und Partnerschaft wird thematisiert.Diese Episode macht deutlich: Erektionsstörungen sind kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Männlichkeit. Sie sind häufig, gut behandelbar und oft ein wichtiger Hinweis auf die allgemeine Gesundheit. Wer früh hinschaut, schützt nicht nur seine Lebensqualität, sondern auch sein Herz.Hat Ihnen diese Episode gefallen?Dann freue ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar auf Spotify oder Apple Podcasts. Ihr Feedback hilft, den Podcast sichtbarer zu machen und zukünftige Themen besser auszurichten.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online
Wenn Lebensstiländerungen und Medikamente bei einer gutartigen Prostatavergrößerung nicht mehr ausreichen, steht für manche Männer eine Operation im Raum. Das sorgt häufig für Unsicherheit: Welche Verfahren gibt es? Wann ist eine Operation wirklich sinnvoll? Und wie geht es danach weiter – auch im Hinblick auf die Prostatakrebs-Vorsorge?In dieser Episode beleuchten wir die operative Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) umfassend und realistisch. Im Gespräch mit dem Urologen und Buchautor Dr. med. Christoph Pies geht es darum, in welchen Situationen eine Operation empfohlen wird und welche Ziele damit verfolgt werden. Sie erfahren, welche klassischen und modernen OP-Verfahren heute zur Verfügung stehen, wie sie sich unterscheiden und welche Rolle die Erfahrung des behandelnden Zentrums spielt.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf möglichen Risiken und Nebenwirkungen. Wir ordnen ein, wie häufig Probleme wie Inkontinenz, Veränderungen des Samenergusses oder Potenzstörungen tatsächlich auftreten und warum die meisten Männer deutlich von dem Eingriff profitieren. Außerdem wird erklärt, weshalb auch nach einer BPH-Operation die Prostatakrebs-Vorsorge weiterhin wichtig bleibt und wie der PSA-Wert danach sinnvoll kontrolliert wird.Diese Episode bietet Ihnen eine sachliche Entscheidungsgrundlage, wenn konservative Therapien ausgeschöpft sind – und zeigt, dass Prostataoperationen in erfahrenen Händen heute in der Regel sicher sind und die Lebensqualität deutlich verbessern können.Hat Ihnen diese Episode gefallen?Dann freue ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar auf Spotify oder Apple Podcasts. Ihr Feedback hilft, den Podcast sichtbarer zu machen und zukünftige Themen besser auszurichten.Fragen, Anregungen und Themenwünsche? --> WhatsApp: https://tinyurl.com/3739vkdt--> Email: podcast@haraldschmidt.onlineWebseite: https://haraldschmidt.online























