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VertriebsFunk – Vertrieb, Recruiting und Karriere
VertriebsFunk – Vertrieb, Recruiting und Karriere
Author: Christopher Funk – Headhunter und Vertriebsspezialist
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DER B2B Sales Podcast im deutschsprachigen Raum!
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Hier findest du alle Informationen, um deinen Vertrieb auf das nächste Level zu bringen und selber zum Top Verkäufer zu werden.
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Es ist so viel Potenzial in deinem Vertrieb, in deinem Unternehmen - es wird Zeit, dass wir es gemeinsam aktivieren.
Mehr Infos:
https://christopher-funk.de/
Termin:
https://calendly.com/chrisfunk/nextlevel-sales-analyse-gesprach
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Warum scheitern neue Vertriebsleiter so oft? Entdecke die Top 10 Gründe, die zum Misserfolg führen können. Erkenne, warum der beste Verkäufer nicht immer ein guter Vertriebsleiter ist. Erfahre, wie fehlende Ausbildung und Bürokratie den Erfolg behindern. Lerne, warum Einzelkämpfer-Mentalität und unklare Rollen gefährlich sind. Finde heraus, wie ein Chief Revenue Officer Vertrieb und Marketing verbindet. Erhalte Tipps zur Teamentwicklung und zum kontinuierlichen Recruiting. Lass dich inspirieren, wie du dein Team erfolgreich führen und häufige Fehler vermeiden kannst. Entdecke die Fähigkeiten und Strategien, die für den Erfolg als neuer Vertriebsleiter entscheidend sind. Bleib dran und bringe deinen Vertrieb auf Erfolgskurs! 🔊🔊 Schon gehört? SOS im Vertrieb: Erste Hilfe fpr sinkende Umsätze Ausgewählte Links zur Episode The Qualified Sales Leader: Proven Lessons from a Five Time CRO, John McMahon 📌The Sales Acceleration Formula by Mark Roberge 📌NextLevel Sales Analyse und Beratungsgespräch Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk: Vertrieb löst alle Probleme. 💶 Und wir lösen dein Vertriebsproblem 🚀👤 Christopher Funk bei Instagram Über den VertriebsFunk Podcast - Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 700 Folgen gebe ich dir so viel Wissen und Inspiration wie möglich für deinen Erfolg. Mit dem VertriebsFunk Podcast unterstütze ich dich bei deiner Karriere und deinem Erfolg. Egal, ob als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder Teil von HR – ich gebe dir praktische Tipps für deine Fragen und Herausforderungen: die richtigen Mitarbeiter gewinnen, mehr Umsatz generieren, deinen Verkauf pushen oder dein Mindset nachhaltig verändern.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hallo und herzlich willkommen! Hier ist Christopher Funk. Das Thema Sprachen lernen mit KI beschäftigt derzeit viele von uns im Vertrieb sehr intensiv. Denn wir leben in einer Zeit, in der Technologie fast alles möglich macht. Deshalb stellst du dir vielleicht die berechtigte Frage: Müssen wir überhaupt noch mühsam Vokabeln pauken? Schließlich gibt es Apps, die Texte in Sekunden übersetzen, und kleine Gadgets, die fast in Echtzeit dolmetschen. Doch bedeutet das automatisch, dass klassische Sprachschulen überflüssig sind? Oder ist Sprachen lernen mit KI vielleicht nur ein Teil der Lösung? Genau darüber habe ich ausführlich mit Teila Klemp gesprochen. Sie ist Head of Marketing bei Berlitz, einer Traditionsmarke, die seit vielen Jahren am Markt ist. Allerdings befindet sich das Unternehmen gerade in einem spannenden Wandel hin zu einer modernen Bildungsplattform. Ihre Antworten auf die Frage "Mensch oder Maschine?" sind überraschend und für deinen B2B-Vertrieb extrem wichtig. Warum Sprachen lernen mit KI allein im B2B nicht reicht Wenn Teila erzählt, dass sie bei Berlitz arbeitet, wird sie oft gefragt: "Braucht man das heute noch? Ich habe doch mein Smartphone." Ihre Antwort ist jedoch ganz klar: Ja, unbedingt. Denn Sprache ist weit mehr als nur die reine Übersetzung von Wörtern. Vielmehr transportiert Sprache auch Bedeutung, Beziehungen, feine Nuancen sowie Vertrauen und Respekt. Zwar kann eine KI Informationen schnell übersetzen, aber sie kann bisher keine echte menschliche Verbindung aufbauen. Gerade im Vertrieb wissen wir genau: Geschäfte werden immer noch zwischen Menschen gemacht. Wenn du also deine Kommunikation nur auf den Austausch von Daten reduzierst, verlierst du die wichtige Beziehungsebene. Dennoch solltest du die Technik nicht ignorieren, sondern sie klug für dich nutzen. Wie Sprachen lernen mit KI deine Effizienz steigert Berlitz verschließt sich der Technologie keineswegs. Im Gegenteil: Das Unternehmen nutzt Sprachen lernen mit KI als massiven Beschleuniger für deinen Lernerfolg. Die Daten sprechen hier nämlich eine deutliche Sprache. Wer sein klassisches Training mit digitalen KI-Lösungen kombiniert, lernt im Schnitt 40 Prozent schneller. Doch warum ist diese Kombination eigentlich so effektiv? Einerseits erkennt die KI in Echtzeit deinen aktuellen Wissensstand. Sie sieht sofort, wo Fehler passieren, und passt dein Training direkt an. Andererseits kannst du so ohne Hemmungen üben. Denn ein KI-Avatar verurteilt niemanden, auch wenn du eine Vokabel zum fünften Mal falsch aussprichst. Das gibt dir Sicherheit und ein hohes Tempo. Schließlich bleibt der echte Trainer für deine Motivation, die Empathie und den kulturellen Kontext zuständig. Augmented Intelligence als dein neues Vertriebs-Werkzeug Ein weiterer Begriff, den wir im Gespräch vertieft haben, ist Augmented Intelligence. Viele Menschen haben Sorge, dass KI sie komplett ersetzt. Aber die Realität in deinem Arbeitsalltag sieht anders aus: KI übernimmt vor allem die lästige Fleißarbeit. Wenn du heute beispielsweise eine komplexe Excel-Tabelle brauchst, lässt du dir die Formel einfach von einer KI schreiben. Du musst die Formel also nicht mehr auswendig können, sondern nur noch verstehen, was du erreichen willst. Das schafft dir wertvollen Freiraum. Genau hier setzt Augmented Intelligence an. Es bedeutet, dass du deine menschlichen Fähigkeiten stärkst, weil die KI dir den Rücken freihält. Im Kontext von Sprachen lernen mit KI heißt das konkret: Die Technologie liefert dir das Vokabular und die Grammatik. Du nutzt diese Basis anschließend, um komplexe Verhandlungen zu führen, Konflikte zu lösen oder dein Team souverän zu leiten. Somit ergänzen sich beide Welten perfekt. Business Englisch lernen und interkulturelle Kompetenz stärken Hier wird es für dich als Vertriebler oder Führungskraft besonders interessant. Neben der reinen Sprache ist nämlich die interkulturelle Kompetenz ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor. Stell dir folgendes Beispiel aus der Praxis vor: Du verhandelst mit einem potenziellen Geschäftspartner in Asien. Dein Gegenüber nickt freundlich und lächelt dich an. Daraufhin interpretierst du das als Zustimmung und denkst, der Deal steht. Doch kulturell betrachtet war das Nicken vielleicht nur ein Zeichen von Höflichkeit, keinesfalls aber ein klares "Ja" zum Vertrag. Wer hier zu direkt auftritt, kann ungewollt das Geschäft ruinieren. Interkulturelle Kompetenz ist also kein weicher Faktor für die Wohlfühlatmosphäre. Vielmehr ist es ein hartes Business Asset. Es entscheidet oft über Missverständnisse, Reibungsverluste und am Ende über deinen Abschluss. Return on Learning: Warum sich deine Investitionen lohnen Früher wurde Weiterbildung oft nur als netter Vorteil für Mitarbeiter gesehen – also als reines "nice to have". Heute hingegen, wo Budgets strenger geprüft werden, zählt vor allem der Return on Learning. Unternehmen investieren gezielt in Sprachtraining für Unternehmen, weil es sich unter dem Strich rechnet. Erstens sind internationale Fachkräfte durch ein schnelleres Onboarding früher produktiv. Zweitens sorgen weniger Missverständnisse in Produktion und Logistik dafür, dass weniger Fehler passieren und Kosten gespart werden. Drittens stärkt eine kultursensible Kommunikation dein Kundenerlebnis und die langfristige Bindung. Deshalb sitzen heute oft auch Finanz- oder Operations-Manager mit am Tisch, wenn über Trainingsbudgets entschieden wird. Denn Sprache und Kultur sind ein fester Teil deiner Wertschöpfungskette. Fazit: Die Mischung macht deinen Vertrieb erfolgreich Mein Fazit aus dem Gespräch mit Teila Klemp ist eindeutig: Die Diskussion "Mensch gegen Maschine" führt in die Irre. Die Zukunft gehört vielmehr der intelligenten Verbindung aus beidem. Wenn du administrative Aufgaben an die KI abgibst, bleibt für dich das, was du am besten kannst: Empathie zeigen, echte Beziehungen aufbauen und kreativ Probleme lösen. Wer Sprachen lernen mit KI also als starkes Werkzeug begreift und gleichzeitig in seine sozialen Kompetenzen investiert, sichert sich den entscheidenden Vorteil im Wettbewerb. Nutze die Technik, aber vergiss nie den Menschen dahinter. Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick KI als Turbo: Die Kombination aus KI-Tools und menschlichem Training steigert deine Lerngeschwindigkeit um bis zu 40%. Mehr als Worte: Sprache transportiert Vertrauen und Beziehung – das kann reine Übersetzungssoftware bisher nicht leisten. Augmented Intelligence: Nutze KI für die Basisarbeit, damit du dich auf komplexe zwischenmenschliche Aufgaben fokussieren kannst. Kultur entscheidet Deals: Interkulturelle Kompetenz verhindert teure Missverständnisse in deinem internationalen Geschäft. Return on Learning: Weiterbildung ist eine Investition mit messbarem Erfolg durch weniger Fehler und höhere Produktivität. Wie handhabst du das in deinem Unternehmen? Nutzt du schon digitale Tools zur Weiterbildung oder setzt du noch auf klassische Methoden? Vernetze dich gerne mit mir auf LinkedIn und lass uns darüber diskutieren! 🔊🔊 Schon gehört? Wir haben heute darüber gesprochen, wie sich Aufgabenprofile verschieben. Passend dazu empfehle ich dir diese Episode, in der wir beleuchten, welche Verkaufsmethoden auch im KI-Zeitalter bestehen bleiben: 👉 Dein Vertrieb ist tot – Wenn du diese eine Methode in Zeiten der KI ignorierst: Der Challenger Sale. Mit Markus Härlin Ausgewählte Links zur Episode Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk - Lass uns analysieren, wie du deinen Vertrieb zukunftsfähig aufstellst. Die Berlitz Website für Firmenkunden Berlitz Studie: Zukunft der Weiterbildung Gastbeitrag: Mensch vs. Maschine – Verliert Sprache an Wert? Personen in dieser Folge Teila Klemp bei LinkedIn Christopher Funk bei LinkedIn Wird der Sprachlehrer durch KI komplett ersetzt? Nein, das ist nicht zu erwarten. Zwar ist KI sehr effizient für Vokabeln, Grammatik und direktes Feedback, doch fehlt ihr die emotionale Ebene. Ein menschlicher Trainer ist essenziell für Motivation, kulturelle Feinheiten und den Vertrauensaufbau. Das sind Faktoren, die gerade im B2B-Kontext für dich entscheidend sind. Was bedeutet Augmented Intelligence beim Sprachenlernen? Augmented Intelligence beschreibt die Synergie aus menschlicher und künstlicher Intelligenz. Beim Sprachenlernen übernimmt die KI Routineaufgaben und Echtzeit-Korrekturen. Dadurch kannst du dich auf die Anwendung, komplexe Kommunikation und interkulturelle Aspekte konzentrieren, was deinen Lernerfolg deutlich beschleunigt. Warum ist interkulturelle Kompetenz im B2B-Vertrieb so wichtig? Sprache allein garantiert dir noch keinen Geschäftsabschluss. Denn kulturelle Missverständnisse – etwa bei Verhandlungstaktiken oder Höflichkeitsformen – können Geschäftsbeziehungen stark belasten. Interkulturelle Kompetenz hilft dir dabei, Signale richtig zu deuten und Fehler zu vermeiden, was sich direkt positiv auf deinen Umsatz auswirkt. Was versteht man unter "Return on Learning"? Return on Learning bezeichnet den messbaren wirtschaftlichen Nutzen deiner Weiterbildung. Unternehmen investieren in Sprachtraining nicht mehr nur als Zusatzleistung, sondern erwarten konkrete Ergebnisse. Dazu gehören beispielsweise schnellere Einarbeitungszeiten, weniger Fehler und eine effizientere internationale Zusammenarbeit. Wie viel schneller lernt man Sprachen mit KI-Unterstützung? Laut Daten von Berlitz lernen Teilnehmer, die klassisches Training mit digitalen KI-Methoden kombinieren, im Schnitt bis zu 40% schneller. Die KI ermöglicht nämlich eine sofortige Anpassung an deinen Lernstand, was deine Effizienz deutlich erhöht. Möchtest du Sprachtraining in deinem Unternehmen einführen, das KI sinnvoll integriert? Hier ist ein kurzer Leitfaden für deine Umsetzung. Bedarfsanalyse durchführen Analysiere zunächst nicht nur, wer welche Sprache lernen soll, sondern wozu. Geht es primär um technische Dokumentation oder eher um kulturell sensible Verhandlungen? Technologische Akzeptanz prüfen Sind dei
Geschätzte Lesedauer: 13 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk. Mein Name ist Christopher Funk. Heute widmen wir uns einem Führungsthema, das mir in meinen Projekten immer wieder begegnet: Führung im Vertrieb. Ich spreche oft mit Vertriebsleitern, die mir berichten: „Ich weiß nicht mal mehr, was ich heute eigentlich gemacht habe". Denn der Alltag besteht häufig nur aus Troubleshooting, dem Lösen akuter Probleme, der Betreuung eigener Kunden und einem endlosen Meeting-Marathon. Folglich sind die meisten Führungskräfte zwar „super crazy busy", aber sie kommen strategisch kaum voran. Anstatt den Markt aktiv zu treiben, werden wir somit zum Opfer der Umstände und reagieren nur noch auf externe Einflüsse. In dieser Folge zeige ich dir jedoch, wie du diesen Teufelskreis durchbrichst. Zudem schauen wir uns an, was professionelles Sales Management wirklich bedeutet, welche Vertriebsleiter Aufgaben Priorität haben und wie du durch klare Routinen das Ruder wieder fest in die Hand bekommst. Warum Führung im Vertrieb oft im Chaos versinkt Im Vertrieb gibt es bekanntlich keinen Punkt, an dem man sagt: „Ich bin fertig". Jeden Monat und jedes Quartal geht das Spiel von vorne los, weil die Umsatzzahlen wieder auf Null stehen. Dieser permanente Druck führt oft dazu, dass man sich im operativen Klein-Klein verliert. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du Dringendes von Wichtigem trennst. Dringendes ist selten wichtig. Wichtiges ist selten dringend, entscheidet aber dennoch über deinen langfristigen Erfolg. Die zentrale Frage muss also lauten: Komme ich meinen Zielen näher? Liegen wir wirklich auf Kurs? Eine effiziente Vertriebsleitung bedeutet schließlich, Herr der eigenen Zeit zu sein. Du solltest dir deswegen 30 bis 50 Prozent deiner Zeit für deine eigene Agenda reservieren, sonst wirst du es extrem schwer haben, strategisch nach vorne zu kommen. Kurs setzen: Die Basis für deine Vertriebsleiter Aufgaben Stell dir vor, du bist Kapitän auf einem Schiff. Das Erste, was die Mannschaft wissen muss, ist natürlich: Wo geht's hin? Der Kurs ist die absolute Basis jeder Führung im Vertrieb. Es reicht dabei nicht, nur eine Umsatzvorgabe im CRM zu haben. Vielmehr musst du definieren: In welchem Markt bewegen wir uns eigentlich? Wer sind unsere Idealkunden (ICP)? Welche Art von Deals wollen wir konkret gewinnen? Das nennt man militärisch ausgedrückt „Commander's Intent". Deine Mannschaft muss nämlich verstehen, was erreicht werden soll. Nur wenn das Ziel klar ist, kann jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und intelligente Entscheidungen treffen, ohne ständig auf Befehle warten zu müssen. Strategie und Mittelansatz im Sales Management Wenn das Ziel steht, brauchst du anschließend eine Strategie. Die Frage lautet: Wie setzen wir das um und welche Mittel haben wir? Ressourcen und Marktbearbeitung Zuerst klären wir den Mittelansatz: Sitzen wir in einem Ruderboot oder auf einem Dampfer? Sind die Ziele mit den vorhandenen Ressourcen realistisch? Zudem musst du entscheiden, wie der Markt bearbeitet wird. Gehen wir auf Neukunden zu oder kümmern wir uns primär um den Bestand? Methodik und Werkzeuge Ein weiterer Aspekt deiner Vertriebsleiter Aufgaben ist die Wahl der Waffen. Nutzen wir Ansätze wie den Challenger Sale? Gerade wenn Produkte vergleichbar werden und es nur noch um den Preis geht, müssen wir weg vom „Schweinebauchgeschäft" hin zum Solution Selling. Denn nur so bieten wir dem Kunden neue Perspektiven. Das Cockpit: Effiziente Vertriebsleitung durch Zahlen Du hast den Kurs und die Strategie festgelegt. Jetzt brauchst du jedoch die Steuerung. Woher weißt du eigentlich, dass du auf Kurs bist? Viele Führungskräfte sind im Blindflug unterwegs und sehen erst am Monatsende, dass das Ziel verfehlt wurde. Deshalb brauchst du ein Cockpit mit 5 bis 6 KPIs, auf die du täglich schauen kannst. Hierbei ist der Unterschied zwischen Ergebnissen und Aktivitäten entscheidend: Ergebnisse (Umsatz) sind lediglich ein Blick in den Rückspiegel. Aktivitäten (Ersttermine, Pipeline-Wachstum) sind hingegen Frühindikatoren. Wenn du beispielsweise siehst, dass die Ersttermine einbrechen, kannst du sofort gegensteuern, noch bevor der Umsatz fehlt. Das ist echte, proaktive Vertriebssteuerung. Deine Routinen für bessere Führung im Vertrieb Wie setzt du das nun im Alltag um, ohne in der „Meeting-Hölle" zu landen? Die Antwort liegt in einem festen Rhythmus, der Struktur schafft. Der Daily Huddle für den Tagesfokus Beginne mit einem kurzen Meeting am Morgen, maximal 15 Minuten. Jeder Mitarbeiter berichtet kurz: Was sind meine Prioritäten heute? Was will ich erreichen? Hier geht es keinesfalls um Diskussionen. Du prüfst nur die „Situational Awareness": Machen alle das Richtige? Rudern wir in die gleiche Richtung? Das Weekly Meeting zur Kontrolle Zusätzlich schauen wir im Weekly auf die Wochenebene: Ergebnisse der letzten Woche. Pipeline-Check: Was ist neu, was ist rausgefallen? Status von Projekten (z.B. CRM-Einführung). Wenn die Zahlen gut vorbereitet sind, ist das oft schon in 20 Minuten erledigt. Das One-on-One als wichtigste der Vertriebsleiter Aufgaben Kritik oder individuelle Pipeline-Details gehören definitiv nicht ins Team-Meeting. Dein wichtigstes Instrument für Führung im Vertrieb ist daher das persönliche 1:1-Gespräch. Klarheit schaffen und Status Quo prüfen Zunächst klärst du Erwartungen und schaust gemeinsam auf das Dashboard. Da Zahlen nicht lügen, muss hierüber auch nicht diskutiert werden. Wo steht der Mitarbeiter im Vergleich zum Ziel oder zum Vorjahr? Das ist die objektive Basis des Gesprächs. Pipeline Review und Deal Innovation Jetzt geht es ans Eingemachte. Was kommt wirklich rein? Warum wurde ein Deal geschoben? Haben wir alle Infos über Entscheider und Wettbewerb? An dieser Stelle findet „Deal Innovation" statt. Ihr überlegt gemeinsam: Wie kriegen wir den Deal eine Phase weiter? Können wir das Packaging ändern? Das ist echtes Coaching am Objekt, statt nur Kontrolle. Individuelles Coaching und Entwicklung Neben dem Deal-Coaching gibt es außerdem das Skill-Coaching. Nach gemeinsamen Kundenterminen (die du als Beobachter begleitest!) gibst du Feedback. Wo kann der Mitarbeiter besser werden? Wie entwickelt er sich langfristig? Standards erleichtern die Vertriebsleiter Aufgaben Um dir das Leben leichter zu machen, brauchst du Standards, denn sie schaffen Skalierbarkeit. Wie läuft ein Ersttermin ab? Was ist unser Pitch? Wie behandeln wir Einwände? Erstelle deshalb Playbooks. Wenn jeder weiß, wie „wir das hier machen", musst du nämlich weniger Mikromanagement betreiben. Das Ergebnis all dieser Maßnahmen – klare Ziele, Strategie, Steuerung und Standards – ist schließlich eine starke Vertriebskultur. Eine Kultur, in der jeder Verantwortung übernimmt, wo man offen über Fehler spricht („Fuck-Up Sessions"), um daraus zu lernen, und sich gegenseitig unterstützt. Fazit: Erfolgreiche Führung im Vertrieb bedeutet Gestaltung Führung im Vertrieb bedeutet, aktiv zu gestalten und nicht nur Feuerwehr zu spielen. Wenn du diese Struktur etablierst – Kurs, Strategie, Cockpit, Routinen – dann wirst du merken: Das Chaos verschwindet. Du bekommst wieder Luft zum Atmen und erreichst deine Ziele planbar. Mach was draus, setz es um und sorge für mehr Umsatz und Erfolg! Quick Takeaways für dein Sales Management Raus aus dem Hamsterrad: Reserviere dir 30–50% deiner Zeit für aktive Steuerung statt nur operatives Troubleshooting zu betreiben. Klarer Kurs (Commander's Intent): Dein Team muss das Ziel und den Weg dorthin genau kennen, um eigenverantwortlich handeln zu können. Steuerung statt Blindflug: Etablieren Sie ein Cockpit mit 5–6 KPIs, die dir täglich zeigen, ob du auf Kurs bist – Fokus auf Aktivitäten! Der Rhythmus macht's: Nutze Daily Huddles für den Tagesfokus und Weeklys für die Erfolgskontrolle, um Meetings kurz und knackig zu halten. One-on-Ones sind Pflicht: Nutze Einzelgespräche für Pipeline-Checks, Deal-Innovation und individuelles Coaching – niemals Kritik vor der Gruppe üben. Playbooks schaffen Freiheit: Standards für Pitches, Termine und Einwandbehandlung reduzieren den Mikromanagement-Bedarf massiv. Kultur der Verantwortung: Gute Führung führt zu einer Sales-Kultur, in der Mitarbeiter Fehler offenlegen, lernen und den Markt aktiv treiben. Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Vertriebsleiters? Die wichtigsten Vertriebsleiter Aufgaben sind nicht das eigene Verkaufen, sondern die strategische Steuerung. Dazu gehören: Ziele definieren (Kurs), den Weg festlegen (Strategie), die Kontrolle über Kennzahlen behalten (Steuerung) und das Team durch Coaching und klare Routinen zum Erfolg führen. Wie verhindere ich Chaos und Meeting-Marathons im Vertrieb? Indem du eine klare Meeting-Struktur etablierst. Ein kurzes Daily Huddle (15 Min) klärt die Tagesprioritäten, während ein straffes Weekly den Kurs prüft. Lagere individuelle Probleme und Pipeline-Details zudem konsequent in One-on-One-Gespräche aus. Welche KPIs sollte ich für die Führung im Vertrieb nutzen? Nutze ein Cockpit mit 5-6 Kennzahlen. Wichtig ist dabei der Mix aus Ergebniszahlen (Umsatz) und vor allem Aktivitätskennzahlen (Ersttermine, Pipeline-Zuwachs). Letztere erlauben dir nämlich, frühzeitig einzugreifen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Was ist Deal Innovation im Sales Management? Deal Innovation bedeutet, dass Führungskraft und Vertriebler gemeinsam kreativ an einem stockenden Deal arbeiten. Statt nur den Preis zu senken, überlegt man: Wie können wir das Angebot umstrukturieren, neue Entscheider ins Boot holen oder den Nutzen besser kommunizieren? Warum sind Playbooks für eine effiziente Vertriebsleitung wichtig? Playbooks definieren Standards für wiederkehrende Situationen wie Einwandbehandlung oder Pitches. Sie sorgen folglich für gleichbleibende Qualität und geben dem Team Sicherheit. Das spart dir als Chef Zeit, da du nicht jedes Detail neu erklären musst und weniger diskutieren musst. Möchtest du deine Führung im Vertrieb professionalisieren? Hier ist ei
Hand aufs Herz: Wenn du an massives Umsatzwachstum denkst, woran denkst du zuerst? Vermutlich an Kaltakquise, neue Leads oder volle Messehallen. Doch wenn wir ehrlich sind, vernachlässigen wir dabei oft den wichtigsten Hebel für nachhaltigen Erfolg: die Kundenbindung B2B. Fast 90 Prozent der B2B-Vertriebe tappen in diese Falle. Denn wir sind Jäger. Wir wollen die Trophäe an der Wand. Aber was passiert eigentlich, nachdem der Vertrag unterschrieben ist? Oft herrscht dann Funkstille oder der Kunde wird lediglich „verwaltet". Dabei liegt genau hier, direkt vor deiner Nase, das größte ungenutzte Potenzial deines Unternehmens. In dieser Episode habe ich deshalb mit Manuel Spors gesprochen. Er ist Experte für Bestandskundenmanagement und Autor des neuen Buches „Die Loyalitätsformel". Gemeinsam zerlegen wir den Mythos, dass Wachstum immer „neu" bedeuten muss. Stattdessen schauen wir uns an, wie du den Customer Lifetime Value steigern kannst, ohne ständig dem nächsten Lead hinterherzujagen. Die Akquise-Falle: Warum Kundenbindung B2B oft scheitert Kennst du das beklemmende Gefühl der Kaufreue? Du kaufst ein neues Auto, fährst stolz vom Hof, und an der ersten Ampel siehst du den Wagen, den du nicht genommen hast. Plötzlich fragst du dich: War es wirklich die richtige Entscheidung? Deinem Kunden geht es haargenau so. Nach der Unterschrift fällt die emotionale Kurve oft rasant in den Keller. Genau in diesem kritischen Moment lassen viele Vertriebe jedoch los. Der Kunde wird lieblos an den Innendienst oder einen Sachbearbeiter übergeben mit dem Gedanken: „Der macht das schon". Das ist allerdings ein fataler Bruch für eine echte Kundenbindung B2B. Manuel nennt dieses Phänomen die „Akquise-Falle". Wir investieren Unmengen an Energie, um den Kunden durch die Tür zu kriegen. Doch sobald er drin ist, behandeln wir ihn wie eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es statistisch gesehen viel einfacher und günstiger, an jemanden zu verkaufen, der dir bereits vertraut. Customer Lifetime Value steigern: Das Starbucks-Prinzip im B2B Lass uns über den Customer Lifetime Value (CLV) sprechen. Das ist der Gesamtwert, den ein Kunde über die gesamte Dauer der Zusammenarbeit für dich hat. Um diesen Wert zu maximieren, müssen wir von den Besten lernen. Ein geniales Beispiel ist Starbucks. Ein Neukunde darf Starbucks angeblich bis zu 1.000 Euro kosten. Das klingt für einen 6-Euro-Kaffee zunächst verrückt, oder? Aber Starbucks rechnet anders: Wenn du einmal Kunde bist und zufrieden bist, kommst du wieder. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Folglich ist der CLV gigantisch hoch. Im B2B-Umfeld ist das sogar noch extremer. Ich habe Kunden erlebt, die dachten, sie hätten einen „guten Deal" über 50.000 Euro gemacht. Auf meine Frage, wie viel der Kunde insgesamt in dieser Kategorie einkauft, kam jedoch heraus: 5 Millionen. Der Verkäufer hatte also gerade mal 1 Prozent des Potenzials abgeschöpft. Die wichtigste Frage, die du heute stellen kannst, um deinen Customer Lifetime Value zu steigern: Welches Potenzial hat dein Kunde wirklich? Upselling und Cross-Selling: Motoren für Bestandskundenmanagement Wie holst du dieses schlummernde Potenzial ab? Die Antwort liegt im intelligenten Upselling und Cross-Selling. Aber bitte nicht plump, sondern mit Stil. Stell dir vor, du sitzt in einem guten italienischen Restaurant. Du bist satt. Der Kellner kommt und fragt lustlos: „Noch ein Dessert?" Deine Antwort ist automatisch: „Nein, danke." Szenario B: Der Kellner rollt einen Wagen direkt an deinen Tisch. Du siehst die frische Mousse au Chocolat, das Tiramisu, es duftet herrlich. Er fragt gar nicht, ob du willst. Er zeigt dir das Erlebnis. Deine Chance, „Nein" zu sagen, sinkt dramatisch. Genau das müssen wir im Vertrieb tun, um die Kundenbindung B2B zu festigen: Upselling: Biete die VIP-Variante an. Mehr vom Selben, aber besser, schneller, exklusiver. Cross-Selling: Was ergänzt das Produkt perfekt? Manuel hat als Fotograf früher nur die Hochzeit fotografiert. Dann kam die Fotobox dazu. Später das Video. Schließlich das After-Wedding-Shooting. Aus einem Auftrag wurde so ein Vielfaches an Umsatz. Die Loyalitätsformel: Touchpoints für langfristige Kundenbindung B2B Echte Loyalität passiert nicht durch Zufall. Sie braucht System. Denn dein Kunde hat ein Leben, eine Familie, Hobbys. Er denkt nicht 24/7 an deine Firma. Deshalb musst du ihn daran erinnern, dass es dich gibt – aber mit Mehrwert, nicht mit Spam. 1. Der strategische Newsletter im Bestandskundenmanagement Vergiss den wöchentlichen „Wir sind so toll"-Newsletter. Manuels Steuerberater schickt stattdessen alle drei Monate ein Update: Was hat sich rechtlich geändert? Wo gibt es Handlungsbedarf (z.B. Förderungen)? Der Kunde muss nur antworten: „Ja, brauche ich." Das ist Service, kein Spam, und stärkt die Bindung enorm. 2. Der Podcast als Instrument, um den Customer Lifetime Value zu steigern Ein eigener Podcast ist ein mächtiges Tool für Bestandskundenmanagement. Lade deine Kunden ein! Lass sie über ihre Erfolge sprechen. Das hat mehrere Vorteile: Wertschätzung für den Kunden (er bekommt eine Bühne). Das perfekte Testimonial für Neukunden. Ein exzellenter Grund, wieder Kontakt aufzunehmen. 3. Echte Überraschungen (Der Ritz-Carlton-Moment) Die Geschichte vom vergessenem Kuscheltier im Ritz Carlton ist legendär. Das Hotel schickte das Stofftier nicht einfach zurück, sondern machte Fotos davon am Pool und an der Bar („Ich mache noch länger Urlaub") und sendete diese mit. Der Aufwand? 10 Minuten. Der Effekt? Lebenslange Treue der Eltern. Was ist dein „Kuscheltier-Moment" für deine Kundenbindung B2B? Vielleicht eine handgeschriebene Karte zum Frühlingsanfang statt der 08/15-Weihnachtskarte, die eh im Müll landet? Fazit: Dreh den Trichter um (Bow Tie Funnel) Wir reden im Vertrieb oft vom Sales Funnel. Oben viel rein, unten kommt der Abschluss raus. Aber eigentlich geht es danach erst richtig los. Denk an eine Fliege (Bow Tie). Nach dem Knoten (dem Kauf) öffnet sich der Trichter wieder: Upselling, Cross-Selling, Empfehlungen. Wenn du deinen Vertrieb darauf ausrichtest, wird die Neukundenjagd plötzlich zweitrangig. Du wächst entspannter, profitabler und mit mehr Freude. Fang an, deine Bestandskunden nicht nur zu verwalten, sondern zu begeistern. Möchtest du wissen, wie viel Potenzial wirklich in deinem Vertrieb schlummert und wie du deine Kundenbindung B2B professionalisierst? Lass uns sprechen. Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten Wie sind deine Erfahrungen? Fokussierst du dich auf Neukunden oder pflegst du deinen Bestand? Schreib mir gerne auf LinkedIn oder Instagram! 🔊🔊 Schon gehört? Du willst tiefer in das Thema Customer Lifetime Value steigern und Funnel-Strategien eintauchen? Dann hör dir unbedingt diese Episode an, die das Thema perfekt ergänzt: 🎧 Der Bow Tie Sales Funnel – Einfach mehr Umsatz mit dem CLV Ansatz Ausgewählte Links zur Episode Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk Website von Manuel Spors Manuel Spors auf Instagram Personen in dieser Folge Christopher Funk bei LinkedIn Manuel Spors bei LinkedIn FAQ zu Kundenbindung B2B Warum ist Kundenbindung im B2B wichtiger als Neukundenakquise? Neukundenakquise ist bis zu 5-mal teurer als das Halten von Bestandskunden. Zudem ist die Abschlusswahrscheinlichkeit bei bestehenden Kunden deutlich höher (60-70%) als bei neuen Interessenten (5-20%). Wie kann ich den Customer Lifetime Value (CLV) steigern? Den CLV steigerst du durch gezieltes Upselling (höherwertige Produkte), Cross-Selling (ergänzende Produkte) und aktive Empfehlungsfragen. Wichtig ist, den Kunden nicht nur zu verwalten, sondern proaktiv Lösungen anzubieten. Was ist der Unterschied zwischen Upselling und Cross-Selling? Upselling bedeutet, dem Kunden eine teurere oder bessere Version des gewünschten Produkts zu verkaufen (z.B. Premium-Support statt Standard). Cross-Selling ist der Verkauf von ergänzenden Produkten (z.B. eine Fotobox zur Hochzeitsfotografie). Wie oft sollte ich meine Bestandskunden kontaktieren? Es geht um Qualität statt Quantität. Ein vierteljährlicher, relevanter Newsletter oder persönliche Check-ins zu wichtigen Meilensteinen sind oft effektiver als wöchentlicher Spam. Nutze Touchpoints, die echten Mehrwert bieten. Welche Rolle spielt ein CRM-System bei der Kundenbindung? Ein gutes CRM ist essenziell. Es erinnert dich an Wiedervorlagen, speichert Kundenpotenziale und hilft dir, den richtigen Zeitpunkt für Upselling-Angebote nicht zu verpassen (z.B. durch Tracking von Link-Klicks in Angeboten). Anleitung: In 5 Schritten zu mehr Umsatz mit Bestandskunden Hier ist ein einfacher Prozess, wie du deine schlafenden Bestandskunden aktivierst. Potenzialanalyse durchführen Gehe deine Kundenliste durch. Frage dich bei jedem A- und B-Kunden: "Wie viel kauft dieser Kunde insgesamt in meiner Kategorie ein?" Frage den Kunden im nächsten Gespräch direkt danach. Kunden segmentieren Nicht jeder Kunde ist König. Identifiziere die Kunden, mit denen du wachsen willst (und kannst), und fokussiere deine Ressourcen auf diese Gruppe. Touchpoints definieren Entwickle eine Strategie, um im Kopf zu bleiben. Das kann ein hochwertiger Newsletter, ein jährliches Event oder eine persönliche Karte sein. Automatisierte Geburtstags-Mails reichen oft nicht. Das Übergabe-Gespräch einführen Vermeide das Loch nach dem Kaufabschluss. Wenn der Sales an den Service übergibt, mache ein gemeinsames Meeting (Zoom oder live), um die Beziehung und die Erwartungshaltung sauber zu übergeben. Aktiv nach Empfehlungen fragen Warte nicht, bis dich jemand empfiehlt. Frage proaktiv: "Kennst du jemanden in deinem Netzwerk, der gerade vor derselben Herausforderung steht wie du vor drei Monaten?" Nutze LinkedIn, um konkrete Vorschläge zu machen.
Was sind eigentlich die entscheidenden Vertriebsleiter Eigenschaften? Wenn ich diese Frage stelle, höre ich zwar oft die klassischen Antworten: „Er muss der beste Verkäufer sein", „Er muss ein harter Hund sein" oder „Er muss bei der Mannschaft beliebt sein". Doch ich sage dir heute ganz klar: Das ist nicht die Antwort. Denn die Realität ist deutlich komplexer – und wir können sie sogar mit Zahlen belegen. In dieser Ausgabe schauen wir uns dazu Daten aus einer massiven Studie mit 65 Unternehmen, 12.000 Verkäufern und 2.500 Vertriebsleitern an. Dabei entschlüsseln wir gemeinsam den Code, welche Vertriebsleiter Eigenschaften wirklich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Schließlich haben viele Unternehmen genau hier einen riesigen blinden Fleck. Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Warum dein Bauchgefühl bei Vertriebsleiter Eigenschaften täuscht Grundsätzlich ist der Vertriebsleiter der Transmissionsriemen zwischen der Strategie des Managements und der Execution durch das Team. Egal ob Umsatzrekord oder Einbruch – in der Vertriebswelt hängt extrem viel von dieser einen Person ab, dem Frontline-Sales-Manager. Jedoch gaben damals erschreckende 63 Prozent der Unternehmen an, dass ihre Manager nicht die Skills haben, um das Vertriebsmodell weiterzuentwickeln. Zwar tappen viele Firmen im Dunkeln und befördern einfach den besten Verkäufer. Allerdings korreliert Beliebtheit beim Team oder beim Vorstand nicht zwangsläufig mit harten Ergebnissen. Hingegen zeigt die Datenanalyse aus dem Umfeld des „Challenger Sale" ein ganz anderes Bild und priorisiert die relevanten Vertriebsleiter Eigenschaften völlig neu. Die DNA erfolgreicher Vertriebsleiter Eigenschaften: Die 25/75-Regel Um Klarheit zu schaffen, hat die Studie diverse Variablen getestet und durch eine Regressionsanalyse gejagt. Folglich lässt sich das Ergebnis grob in zwei Blöcke aufteilen: Ca. 25 %: Management Fundamentals (Grundlegende Führungseigenschaften) Ca. 75 %: Sales Management Skills (Spezifische Vertriebsführungs-Kompetenzen) 1. Management Fundamentals: Das Fundament Konkret sprechen wir hier über Integrität, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, wirklich zuzuhören. Dabei handelt es sich um binäre Vertriebsleiter Eigenschaften: Entweder du hast sie, oder du hast sie nicht. Denn du bist entweder integer, oder du bist es nicht. Leider kann man das nur sehr schwer trainieren. Dennoch achten viele Unternehmen bei der Beförderung nicht darauf. Somit lassen sie Leute durch, die zwar gut verkaufen, aber menschlich als Führungskraft ungeeignet sind. Das führt deshalb direkt zu unzufriedenen Teams. Mein Tipp lautet daher: Hier musst du im Recruiting und bei der Auswahl extrem streng sein. 2. Sales Management Skills: Der eigentliche Hebel Die restlichen drei Viertel des Erfolgs machen spezifische Skills aus. Diese unterteilen sich wiederum in drei Bereiche: Selling, Coaching und Owning. Vertriebsleiter Eigenschaften: Müssen Chefs selbst verkaufen können? Selling macht etwa 26 % der Performance aus. Häufig wird diskutiert: Zählt „Verkaufen können" zwingend zu den notwendigen Vertriebsleiter Eigenschaften? Dazu sagen die Daten: Ja, es hilft enorm. Allerdings nicht, damit der Chef für seine Mitarbeiter einspringt, wenn es brennt. Vielmehr geht es darum, exzellentes Verkaufen zu modellieren. Denn ein Top-Vertriebsleiter muss verstehen, wie man dem Kunden eine einzigartige Perspektive bietet (Challenger-Ansatz), Angebote maßschneidert und souverän über Geld verhandelt. Schließlich kannst du nicht coachen, was du selbst nicht beherrschst. Nur wer das verstanden hat, kann es auch glaubwürdig vermitteln. Owning & Innovation als unterschätzte Vertriebsleiter Eigenschaften Zusätzlich zum Coaching (ca. 28 %) ist der Bereich „Owning" der wohl spannendste Faktor. Dabei bedeutet Owning, den Vertriebsbereich so zu führen, als wäre es das eigene Unternehmen. Dieser Ansatz erinnert stark an das militärische Prinzip der Auftragstaktik (Commander's Intent): Das Ziel ist klar (Erobere den Hügel), aber der Weg dorthin bleibt dir überlassen. Genauer gesagt gibt es innerhalb von „Owning" zwei Unterpunkte: Resource Allocation: Ressourcen managen, Prozesse einhalten, Fehler abstellen. Das ist wichtig, aber eher Verwaltung. Sales Innovation: Und genau hier liegt das Gold. Was bedeutet Sales Innovation wirklich? Oft ist Sales Innovation der „Missing Link". Es geht nämlich nicht darum, neue Produkte zu erfinden. Stattdessen geht es darum, innovative Wege zu finden, um einen Deal, der feststeckt, wieder ins Rollen zu bringen. Da Kunden heute oft keine Entscheidungen treffen wollen („Keine Entscheidung ist besser als eine falsche"), muss der Vertriebsleiter hier kreativ werden. „Innovation ist nicht Deal-Inspection. Es geht nicht darum zu fragen: ‚Hast du angerufen?'. Es geht vielmehr darum zu fragen: ‚Was können wir tun, damit es weitergeht?'" Hierbei ist der Unterschied zum Coaching essenziell: Beim Coaching kenne ich die Antwort und bringe sie dem Mitarbeiter bei. Bei der Innovation hingegen kennt niemand die Antwort. Deshalb müssen wir uns zusammensetzen und gemeinsam einen neuen Pfad durch den Dschungel schlagen. Das SCAMPER-Framework: Kreativität auf Knopfdruck Sobald wir unter Druck stehen, neigen wir zu „Narrowing Thinking" – wir greifen auf bekannte Standardlösungen zurück (meistens Rabatte). Doch um innovativ zu sein, brauchen wir „Opening Thinking". Deswegen empfiehlt das Buch „Challenger Sale" hier das SCAMPER-Framework, um neue Optionen für blockierte Deals zu generieren. Nutze diese Fragen, wenn ein Deal feststeckt und du nicht weiterkommst, um neue Lösungsansätze zu finden: Substitute (Ersetzen) Was können wir austauschen? Beispielsweise Materialien, Personen oder Prozesse? Combine (Kombinieren) Können wir Funktionen oder Services verknüpfen, um den Wert zu steigern? Adapt (Anpassen) Welche Lösung aus einem anderen Kontext lässt sich hier übertragen? Modify (Modifizieren) Können wir Form, Haptik oder Zusammensetzung verändern? Put to another use (Anders nutzen) Kann das Produkt einen anderen Zweck erfüllen oder für eine andere Abteilung nützlich sein? Eliminate (Eliminieren) Was können wir weglassen oder vereinfachen, um Hürden abzubauen? Reverse (Umdrehen) Was passiert, wenn wir den Prozess umkehren oder neu anordnen? Effizienz vs. Effektivität: Den Zielkonflikt lösen Dabei entsteht oft ein Zielkonflikt. Einerseits wollen wir Effizienz: Saubere Prozesse und wiederholbare Ergebnisse. Andererseits brauchen wir für komplexe Deals („Nuggets") Effektivität durch Innovation. Folglich ist meine Lösung für dich: Die Prozesse sind die Basis (Pflicht). Denn sie sorgen dafür, dass das Standardgeschäft läuft. Aber um die wirklich großen Deals zu gewinnen, musst du als Führungskraft in den Innovations-Modus schalten (Kür). Somit sind saubere Prozesse die Voraussetzung für kreative Lösungen. Fazit: Vom Verwalter zum Gestalter Zusammenfassend zeigen die Daten: Gute Vertriebsleiter Eigenschaften basieren auf einem Fundament aus Integrität (schwer lernbar) und einem starken Mix aus Selling, Coaching und – ganz wichtig – Innovation. Weil die Welt komplexer wird, dauern auch Kundenentscheidungen länger. Daher brauchen wir Manager, die diese Veränderung nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten. Falls du merkst, dass dein Team in der Routine feststeckt, ist es Zeit, an deinen Vertriebsleiter Eigenschaften zu arbeiten und Innovation zu fördern. Willst du wissen, wo deine Blindenflecken sind oder wie du ein Sales Playbook aufbaust, das Effizienz und Innovation vereint? Dann melde dich gerne bei mir. Wir schauen uns in einem Erstgespräch an, wie wir deinen Vertrieb auf das nächste Level heben. 🔊🔊 Schon gehört? Das Thema Innovation im Vertrieb hängt eng mit dem Challenger Sale zusammen. Hör dir unbedingt diese Folge an, um das Konzept zu vertiefen: Challenger Sale – mutig führen statt nett verkaufen Ausgewählte Links zur Episode Willst du die Bremsen lösen? Dein Strategiegespräch mit Chris Buch: The Challenger Sale: Kunden herausfordern und erfolgreich überzeugen SCAMPER - As a creativity tool Personen in dieser Folge Christopher Funk bei LinkedIn Welche Vertriebsleiter Eigenschaften sind am wichtigsten? Laut Datenanalyse sind Sales Innovation, Coaching und Owning entscheidend (ca. 75%). Integrität und Verlässlichkeit bilden das unverzichtbare Fundament (ca. 25%). Was ist der Unterschied zwischen Sales Innovation und Coaching? Beim Coaching vermittelst du bekanntes Wissen. Bei Sales Innovation erarbeitest du gemeinsam mit dem Team neue Lösungswege für komplexe, festgefahrene Deals. Warum ist „Owning" als Vertriebsleiter Eigenschaft so wichtig? Owning bedeutet unternehmerische Verantwortung für den eigenen Bereich zu übernehmen (Auftragstaktik). Es fördert Eigenverantwortung und verhindert, dass Manager nur auf Anweisungen warten. Muss ein Vertriebsleiter der beste Verkäufer sein? Nein, nicht zwingend der Beste. Aber starke Selling Skills helfen enorm, um glaubwürdig zu coachen und erfolgreiches Verhalten (wie den Challenger Sale) vorzuleben. Wie hilft SCAMPER im Vertrieb? SCAMPER ist ein Kreativitäts-Tool, um durch Fragen (Ersetzen, Kombinieren, Umkehren etc.) neue Optionen für Angebote zu finden, statt bei Problemen nur Rabatte zu gewähren.
Estimated reading time: 9 Minuten Provisionssysteme im Vertrieb sind für viele Unternehmen jedes Jahr wieder ein Riesenthema – besonders dann, wenn Jahreswechsel, Planungszyklus und der Klassiker „Wir müssen die Mannschaft motivieren" zusammenkommen. Natürlich kannst du mit Provisionssystemen im Vertrieb brutal gute Anreize setzen, weil du damit Fokus schaffst, Leistung belohnst und Orientierung gibst. Genauso schnell kannst du jedoch das Gegenteil auslösen: Misstrauen, Deal-Verschieberei, KPI-Theater – und am Ende kaufst du Frieden mit Geld. Meine Erfahrung: Rund 70% der Provisionssysteme im Vertrieb, die ich da draußen sehe, haben deutliche Mängel. Deshalb bekommst du hier die 7 häufigsten Fehler – und außerdem ein simples Framework, mit dem du dein Provisionsmodell Vertrieb wieder zu einem echten Führungsinstrument machst. Kurz erklärt: Was sind Provisionssysteme im Vertrieb? Provisionssysteme im Vertrieb regeln, wie variable Vergütung entsteht – also welche Leistung belohnt wird und wie stark. Das kann klassisch als Vertriebsprovision (z. B. pro Auftrag) laufen. Alternativ arbeitest du mit Zielprämien oder einem Mix. Viele nennen das Ganze auch einfach Vertriebsbonus System, weil am Ende „Bonus" draufsteht – egal, wie es gebaut ist. Entscheidend ist nicht der Name, sondern die Wirkung: Was macht dein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag mit Verhalten, Fokus und Prioritäten? Warum Provisionssysteme im Vertrieb oft mehr schaden als nutzen Viele behandeln Vergütung wie einen Lichtschalter: „Mehr Geld = mehr Leistung." Das klingt logisch, funktioniert aber nur, wenn drei Dinge gleichzeitig stimmen. Verständlich: Jeder kapiert es sofort. Beeinflussbar: Der Verkäufer kann es wirklich steuern. Zielgenau: Es belohnt exakt das, was du wirklich willst. Fehlt nur einer dieser Punkte, optimieren Menschen das System. Und zwar nicht den Kunden, nicht den Umsatz, sondern die Mechanik. Typische Symptome schlechter Provisionssysteme im Vertrieb sind deshalb: Top-Performer fühlen sich ausgebremst und gehen. Deals werden verschoben („Wartet mal bis nächstes Quartal…"), weil es sich rechnet. Es wird an Aktivitäten geschraubt, obwohl Ergebnisse fehlen. Am Jahresende wird gestritten – und du zahlst, damit Ruhe ist. Die 7 Fehler bei Provisionssystemen im Vertrieb – und wie du sie vermeidest Fehler 1: Fleißige werden nicht spürbar belohnt (High Performer zu wenig Unterschied) Ist der Unterschied zwischen „solide erfüllt" und „richtig abgeliefert" zu klein, programmierst du Mittelmaß ein. Das ist hart, aber es ist so. Fix: Bau eine Kurve, bei der Mehrleistung spürbar mehr bringt. Nicht symbolisch, sondern wirklich spürbar. Sonst ist dein Provisionsmodell Vertrieb kein Antrieb, sondern Deko. Fehler 2: Der Bonus ist nicht beeinflussbar Ein Klassiker: Bonus auf Konzern-Kennzahlen, EMEA-Ergebnis, EBIT-Logiken oder andere Größen, die ein Verkäufer oder Vertriebsleiter kaum steuern kann. Genau deshalb entsteht Zynismus statt Motivation. Fix: Trenne sauber: Performance-Anreiz (rollennah, beeinflussbar) Erfolgsbeteiligung (optional, on top, „Mitunternehmertum") Wenn es nicht beeinflussbar ist, motiviert es nicht – sondern es nervt im Excel. Fehler 3: Du bezahlst Aktivitäten statt Ergebnisse „CRM-Pflege", „Anzahl Termine", „Anzahl Angebote" – ich verstehe den Gedanken. Trotzdem gilt: Wer Aktivitäten bezahlt, bekommt Aktivitäten. Umsatz kommt dadurch nicht automatisch. Fix: Bezahle Outcomes (Umsatz, DB, Neukunden, Verlängerung – je nach Rolle). Standards gehören dagegen in Führung und Ausbildung, nicht in Vergütung. Merksatz: Kommt ein Profi-Fußballer ohne Turnschuhe zum Spiel, baust du dafür kein Bonus-Modul. Du sagst: Entweder Turnschuhe – oder Bank. Fehler 4: Dein Provisionssystem ist zu komplex oder intransparent Sagt jemand am Jahresende: „Ich habe Bonus bekommen – keine Ahnung wofür", hast du keine Steuerung. Dann hast du Zufall. Fix: Drei Regeln für Provisionssysteme im Vertrieb: In 60 Sekunden erklärbar (ohne Excel-Zauberei) Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte) Wenige Ziele, dafür die richtigen Fehler 5: Ziele sind nicht sauber hergeleitet (Top-down ohne Bottom-up) Viele Ziele werden „von oben" runtergebrochen. Dadurch entsteht Widerstand, es gibt Diskussionen – und irgendwann beginnt der Kampf um Zielsenkung. Fix: Ziele brauchen beides: Top-down: Unternehmensziel → Vertriebsziel → Team → Individuum Bottom-up: Markt-Realität, Pipeline, Einschätzung der Teams Ja, das ist manchmal Konflikt. Allerdings beginnt genau da Führung – und dafür wirst du bezahlt. Fehler 6: Auszahlung kommt zu spät Jahresbonus kann funktionieren, allerdings ist er oft zu weit weg von der Leistung. Dadurch fehlt unterwegs die Energie, obwohl die Ziele hart sind. Fix: Bau Zyklen passend zum Geschäft: Kurze Sales Cycles: monatlich oder quartalsweise Lange Sales Cycles: Meilensteine + Zwischenfeedback + klare Regeln Leistung → Feedback → Belohnung. Je näher, desto stärker. Fehler 7: Die Belohnung ist zu gering – oder gedeckelt 95% fix, 5% variabel? Das ist kein Steuerungsinstrument, sondern Trinkgeld. Gleichzeitig sind Deckelungen oft der Turbo für „Deal ins nächste Jahr". Fix: Wirksamer variabler Anteil (damit es überhaupt wahrgenommen wird) Wenige Ziele (nicht 12 Mini-Ziele, die sich nach nichts anfühlen) Kein harter Deckel – und wenn du begrenzen musst, dann lieber weich (abflachende Kurve statt Mauer) Framework: Provisionssysteme im Vertrieb in 5 Schritten verbessern Wenn du dein Provisionsmodell Vertrieb sauber aufstellst, brauchst du keine Magie. Dafür brauchst du Klarheit – und zwar Schritt für Schritt. 1) Zweck klären Was soll das System tun? Leistung pushen, Neukunden forcieren, Marge schützen oder Bestand halten? Schreib es in einen Satz, damit alle das gleiche Zielbild haben. 2) 1–3 Erfolgsgrößen definieren Weniger ist mehr, weil Fokus gewinnt. Nimm deshalb das, was wirklich zählt – und was die Rolle auch beeinflussen kann. 3) Kurve bauen (Ziel, Übererfüllung, Accelerator) Mehrleistung muss spürbar mehr bringen. Sonst lohnt sich „Mehr" nicht, und dann bekommst du „Genug". 4) Transparenz schaffen Kennt das Team den eigenen Stand nicht, wird nicht gesteuert. Transparenz macht aus einem Vertriebsbonus System ein Führungsinstrument. 5) Einführung wie ein Change-Projekt Kommunikation, Training, Pilot, Feedback, Nachschärfen – und dann konsequent leben. Denn ein System ist nur so gut wie seine Umsetzung. 3 Praxisbeispiele: So wirkt ein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag Beispiel 1: Der „KPI-Bonus" Du bezahlst CRM-Pflege, Termine, Angebote. Ergebnis: CRM ist voll, Termine sind drin, Angebote auch – nur Umsatz kommt nicht automatisch. Besser: Standards über Führung. Geld über Ergebnis. Dann wird CRM ein Werkzeug und nicht ein Bonus-Spiel. Beispiel 2: Deckelung ab 100% Der Verkäufer ist bei 110%, der Bonus ist gedeckelt. Also verschiebt er den Deal. Nicht weil er böse ist, sondern weil er rational ist. Besser: Keine harte Mauer. Wenn nötig, flache die Kurve ab – aber setz niemals „Stopp". Beispiel 3: Konzern-Bonus für alle Deutschland läuft top, EMEA läuft schlecht, Bonus fällt aus. Ergebnis: Zynismus. Besser: Team-/Rollenlogik + beeinflussbare Ziele. Konzern-Erfolg höchstens als kleiner, separater Anteil. Checkliste: Provisionssysteme im Vertrieb schnell prüfen Kann jeder Verkäufer das System in 60 Sekunden erklären? Ist die Variable spürbar oder nur Symbolik? Belohnen wir Ergebnisse (Outcome) statt Aktivitäts-KPIs? Ist alles beeinflussbar – oder zahlen wir auf „Wetter"? Gibt es eine klare Kurve für Übererfüllung? Haben wir eine Deckelung? Und wenn ja: Welche Nebenwirkungen erzeugt sie? Wie transparent ist die Vertriebsprovision bzw. das Vertriebsbonus System im Alltag? Wie oft zahlen wir aus – und passt das zum Sales Cycle? Quick Takeaways Provisionssysteme im Vertrieb müssen Mehrleistung spürbar belohnen. Was nicht beeinflussbar ist, motiviert nicht – und wird deshalb zum Problem. Bezahle Outcomes, während du Standards über Führung sicherstellst. Komplexität killt Wirkung, wohingegen Transparenz Vertrauen schafft. Deckelungen fördern Deal-Verschiebung. Ein Provisionsmodell Vertrieb ist Führung in Zahlenform. Fazit: Mach dein Provisionssystem wieder einfach, fair und wirksam Ein gutes System ist kein Excel-Kunstwerk. Stattdessen ist es ein Verstärker: für Fokus, für Leistung und für die richtigen Prioritäten. Wenn dein aktuelles Setup Diskussionen produziert, Misstrauen triggert oder „Gaming" auslöst, liegt das selten an den Menschen. Meistens ist es ein Systemproblem. Bring es zurück auf drei Dinge: klar, beeinflussbar und zielgenau. Dann funktionieren Provisionssysteme im Vertrieb wieder so, wie sie sollen: als Hebel für Performance. ➡️ Strategiegespräch vereinbaren Dein Feedback Wie sieht euer Provisionsmodell Vertrieb aktuell aus? Und wo würdest du sagen: „Da verlieren wir Geld" – oder „da passiert Deal-Verschiebung"? Wenn dir der Beitrag geholfen hat, teile ihn gern im Team. Gerade bei Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System spart Klarheit am Ende richtig Geld. Wie hoch sollte die variable Vergütung bei Provisionssystemen im Vertrieb sein? Sie muss spürbar sein. Ist der variable Anteil zu klein, wirkt er kaum. Entscheidend sind Rolle, Zyklus und Risiko – aber „wirksam" schlägt „symbolisch". Was ist der Unterschied zwischen Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System? Vertriebsprovision ist meist direkt am Deal orientiert (z. B. Prozentsatz pro Auftrag). Ein Vertriebsbonus System arbeitet häufiger mit Zielprämien oder Mischmodellen. Wichtig ist vor allem, ob das richtige Verhalten belohnt wird. Sollte man Provisionen deckeln? Harte Deckel fördern Deal-Verschiebung und Demotivation. Wenn du begrenzen musst, arbeite lieber mit einer abflachenden Kurve statt einer „Mauer". Wie verhindere ich, dass Verkäufer das Provisionsmodell Vertrieb „hacken"? Bezahle Outcomes statt leicht manipulierbarer Aktivitäten, definiere klare Spielregeln (Attribution, Storno, Zahlungsziele) und sorge für Transparen
Estimated reading time: 9 Minuten Viele Vertriebsteams in Deutschland haben ein Problem, das man selten offen ausspricht: Sie sind erfahren, sie sind nett – und trotzdem verkaufen sie unter Wert. Nicht, weil die Leute faul sind. Sondern weil sie nie gelernt haben, wie gutes Verkaufen wirklich funktioniert. Oder besser: Sie haben es nie sauber trainiert. Wenn du heute Vertriebstraining einkaufst oder intern aufsetzen willst, dann geht es nicht um „noch ein Seminar". Es geht um Standards. Um Übung. Um Feedback. Und um einen Transfer in den Alltag, der sichtbar wird: bessere Gespräche, bessere Pipeline, bessere Abschlussquote. Warum „erfahren & nett" im Vertrieb nicht reicht Erfahrung ist Wiederholung – nicht automatisch Verbesserung Ich sehe das ständig: Jemand ist seit zehn Jahren im Vertrieb, war auf Messen, hat tausend Telefonate geführt, kennt jedes Produktdetail. Und trotzdem laufen die Gespräche immer gleich ab: viel erzählen, wenig fragen, am Ende „Schicken Sie mal Unterlagen". Das ist nicht böse gemeint. Das ist menschlich. Das Problem: Wiederholung ohne Standard ist wie Fitnessstudio ohne Trainingsplan. Du bist oft da – aber du wirst nicht zwingend stärker. Ein Vertriebstraining, das wirkt, macht aus „viel gemacht" ein „gezielt verbessert". Ohne Feedback bleibt alles Bauchgefühl Die meisten Verkäufer bekommen Feedback zu spät oder gar nicht. Wenn der Deal verloren ist, ist es zu spät. Wenn der Deal gewonnen ist, weiß keiner, warum. Also bleibt alles im Nebel. Genau da setzt gutes Vertriebstraining an: Es macht Verhalten beobachtbar und damit trainierbar. Vertriebstraining vs. Vertriebsschulung: der praktische Unterschied Was Teams wirklich einkaufen (und was sie brauchen) Viele nennen alles „Vertriebsschulung". Häufig ist das dann Wissensvermittlung: Produkt, Markt, Argumente, vielleicht ein bisschen Einwandbehandlung. Das ist nicht falsch – aber es ist oft nicht der Engpass. Der Engpass ist fast immer Verhalten im Gespräch: Fragetechnik, aktives Zuhören, Struktur, nächste Schritte, Commitment. Das ist Vertriebstraining: üben, wiederholen, Feedback, nochmal üben. Welche Formate wann funktionieren (Inhouse/Online/Hybrid) Inhouse-Vertriebstraining: wenn du ein gemeinsames Spielsystem willst (gleiche Sprache, gleiche Standards). Online-Vertriebstraining: wenn du häufiger in kleineren Dosen üben willst (Micro-Drills, Call-Reviews). Hybrid: wenn du Kick-off + Transfer-Begleitung kombinieren willst. Das ist oft der Sweet Spot. Die 4 Kompetenzstufen im Vertrieb (und warum sie alles erklären) Ein unterschätzter Grund, warum Vertriebstraining scheitert: Viele sind in einer Stufe unterwegs, in der sie nicht mal merken, dass sie etwas nicht merken. Klingt hart? Ist aber der Alltag. 1) Unbewusste Inkompetenz „Ich mache das doch schon immer so." Hier fehlt die Einsicht, dass etwas besser gehen könnte. Typisch: Monolog statt Diagnose, Angebot statt Problemverständnis. 2) Bewusste Inkompetenz Jetzt dämmert's: „Okay, ich verliere Deals – aber ich weiß nicht genau, woran's liegt." Das ist ein guter Moment. Denn ab hier kannst du trainieren. 3) Bewusste Kompetenz Du kannst es – aber noch nicht automatisch. Du denkst aktiv mit: Fragenkatalog, Gesprächsstruktur, nächste Schritte. Das ist anstrengend, aber es funktioniert. 4) Unbewusste Kompetenz (Coach-Falle) Top-Verkäufer können oft großartig verkaufen – aber schlecht erklären, wie. „Mach's halt so wie ich" ist kein Coaching. Genau deshalb braucht ein Vertriebstraining Standards und eine gemeinsame Sprache. Der fehlende Hebel: Standards, die messbar sind Standard = beobachtbares Verhalten, nicht „Gefühl" Wenn du dein Team fragst: „Wie gut sind wir in Kundengesprächen?" bekommst du Antworten von 3 bis 9 – und alle meinen etwas anderes. Ein wirksames Vertriebstraining definiert Standards so, dass jeder dasselbe sieht. Beispiel-Standard: Gesprächsführung & Bedarf Ein klassischer Gesprächsstandard umfasst z. B. Kontaktphase, Bedarfsanalyse, Fragetechnik, aktives Zuhören, Angebotsphase, Einwandbehandlung und Abschluss. Genau solche Bausteine findest du auch in strukturierten Programmen (z. B. Bedarfsermittlung, Fragetechnik, aktives Zuhören, Einwandbehandlung, Abschluss). Das ist keine Magie – das ist Handwerk. Mini-Scorecard für Termine (10 Punkte) Agenda gesetzt (Ziel & Ablauf in 60 Sekunden)? Problem sauber verstanden (Ist-Zustand)? Impact herausgearbeitet (Warum jetzt?) Entscheiderbild klar (Wer, wie, wann)? Budget/Business Case adressiert? Fragenanteil höher als Redeanteil? Einwände geklärt statt wegargumentiert? Nächster Schritt mit Datum vereinbart? Commitment (wer macht was bis wann)? Dokumentation im CRM innerhalb von 24h? Das ist die Basis, auf der Vertriebstraining plötzlich objektiv wird. Und fair. Weil nicht mehr der Lauteste gewinnt, sondern der, der Standards erfüllt. Anleitung: So setzt du ein Vertriebstraining auf, das wirkt Diese Anleitung zeigt dir, wie du ein Vertriebstraining so aufsetzt, dass es nicht als „Event" verpufft, sondern als Routine im Alltag ankommt. 1) Ziel & Messgröße festlegen Definiere 1–2 Outcomes (z. B. höhere Gesprächsqualität, mehr qualifizierte Termine, bessere Next-Steps). Ohne Messgröße wird Vertriebstraining zur Meinungsrunde. 2) Diagnose vor Inhalt Höre 10 Calls, schaue 5 Angebote an, prüfe 20 CRM-Einträge. Finde das echte Leck: Bedarf, Einwände, Pricing, Next Steps? 3) Standards definieren Lege fest, wie „gut" aussieht (Scorecard, Leitfaden, Beispiele). Standards machen Verhalten trainierbar. 4) In Drills trainieren (nicht in Folien) Kurze Übungseinheiten: Einwand-Drill, Frage-Drill, Closing-Drill. Wiederholen. Feedback. Wiederholen. 5) Coaching-Routine einbauen Wöchentlich 1:1 (20–30 Min): Call-Review, Deal-Review, Skill-Fokus. Coaching ist der Transfer-Motor. 6) Erfolg sichtbar machen Tracke 2–3 Kennzahlen (z. B. Next-Step-Rate, SQL-Rate, Win-Rate in Zielsegmenten). Vertriebstraining muss Resultate zeigen. Wenn du nur einen Punkt mitnimmst: Vertriebstraining ist kein Termin im Kalender. Es ist eine Gewohnheit im Team. Methoden, die wirklich Transfer bringen Rollenspiel – aber richtig Rollenspiele scheitern nicht am Rollenspiel. Sie scheitern an fehlenden Standards. Wenn niemand weiß, worauf bewertet wird, bleibt es Theater. Mit Scorecard wird es Training. Call-Reviews & Shadowing Das ist Gold. Nicht zur Bloßstellung, sondern zur Lernkurve. Du nimmst 10 Minuten aus einem Call, analysierst: Wo war die Diagnose stark? Wo wurde argumentiert statt gefragt? Danach ein konkreter Drill. Das ist Vertriebstraining im echten Leben. Micro-Drills (10 Minuten) Einwand-Drill: „Zu teuer" in 5 Varianten – jeweils mit Rückfrage statt Gegenargument. Frage-Drill: 10 Diagnosefragen, die auf Outcome und Impact zielen. Next-Step-Drill: Termin endet erst, wenn Datum + Aufgabe + Commitment stehen. Hier steckt die Logik drin, die auch Forschung zu Expertentum stützt: gezielte Übung an Teilaufgaben, mit Feedback, und wiederholter Ausführung. Genau das fehlt vielen „Seminar-only"-Ansätzen. Leadgeneration & Neukundengewinnung: Skills sind der Engpass Warum Leadgeneration ohne Vertriebstraining teuer wird Leadgeneration bringt Kontakte. Punkt. Ob daraus Pipeline wird, entscheidet der Vertrieb. Wenn dein Team aber im Erstgespräch keinen Bedarf herausarbeitet und keinen nächsten Schritt führt, dann wird Leadgeneration zur teuren Beschäftigungstherapie. Neukundengewinnung braucht Prozess + Gesprächsqualität Neukundengewinnung ist nicht „mehr machen", sondern „richtig machen": Zielgruppe, Erstkontakt, Qualifizierung, Abschluss. Und genau in der Qualifizierung trennt sich Spreu vom Weizen. Ohne Vertriebstraining für Quali-Gespräche landen zu viele falsche Deals in der Pipeline – und verstopfen alles. Die Übergabe (Marketing ↔ Sales) als versteckter Hebel Wenn Marketing MQLs liefert und Sales SQLs braucht, ist die Brücke das Gespräch: Fragen, Diagnose, Priorisierung. Hier lohnt sich ein eigenes Vertriebstraining nur für Lead-Qualifizierung (erste 15 Minuten, perfekte Fragen, klare Next Steps). Erfolg messen: Kirkpatrick fürs Vertriebstraining Vier Ebenen, die dir peinliche „Hat's gefallen?"-Fragebögen ersparen 1) Reaktion: War es hilfreich? 2) Lernen: Können sie die Skill-Bausteine? 3) Verhalten: Tun sie's im Alltag (Calls, Termine, CRM)? 4) Ergebnisse: Hat sich Pipeline/Win-Rate/Marge verändert? KPI-Set (einfach starten) Next-Step-Rate nach Erstgespräch SQL-Rate (Quali → echte Chance) Win-Rate in Zielsegmenten Sales Cycle (Zeit bis Abschluss) Discount-Rate (Preisdisziplin) Wichtig: Miss wenig, aber konsequent. Dann wird Vertriebstraining vom „nice to have" zum Wachstumshebel. Quick Takeaways Vertriebstraining ist Verhaltens-Training, nicht Wissens-Sammlung. Erfahrung ohne Feedback ist nur Wiederholung. Standards machen Leistung messbar – und Training fair. Micro-Drills + Call-Reviews schlagen „Tagesseminar" fast immer. Leadgeneration scheitert selten am Marketing – oft an Quali-Skills. Ohne Messung kein Momentum: nutze einfache KPIs. Fazit: Dein nächstes Vertriebstraining entscheidet sich im Alltag Wenn du willst, dass Vertriebstraining wirklich Umsatz bewegt, dann hör auf, Events zu kaufen. Bau ein System: Diagnose, Standards, Drills, Coaching, Messung. Dann entsteht echte Kompetenz – und zwar teamweit, nicht nur bei den Naturtalenten. Und ja: Nett sein ist gut. Aber im B2B-Vertrieb gewinnt nicht „nett". Es gewinnt Klarheit. Führung im Gespräch. Und die Fähigkeit, Entscheidungen zu ermöglichen. Genau das trainieren wir. 🔊🔊 Schon gehört? Wenn du das Thema vertiefen willst: „5 Gründe, warum Vertriebstraining scheitert. Mit Oliver Zentgraf" Ausgewählte Links zur Episode Dein Strategiegespräch mit mir (Christopher Funk) Vertriebscheck – 12 Ja/Nein-Fragen für dein Wachstum So geht Onboarding richtig – die ultimative Checkliste Vertriebsleiter oder Vertriebs-Coach? VertriebsFunk auf Spotify Personen in dieser Folge Christopher Funk FAQ Was ist der schnellste Hebel für ein wirksames Vertriebstraining? Standards + kurze D
Estimated reading time: 11 Minuten Recruiting fühlt sich 2026 für viele Mittelständler an wie Vertrieb in einer neuen Disziplin: Der Markt ist in Bewegung, Kandidaten sind wählerisch – und gleichzeitig entstehen wieder Chancen, an richtig gute Leute ranzukommen. Der Haken: Mit „Wir schalten mal eine Anzeige auf der Website" gewinnt heute niemand mehr. Ich habe dazu mit Pia Tischer gesprochen. Sie ist Geschäftsführerin der coveto ATS GmbH – ein deutsches Softwareunternehmen, das seit 25 Jahren Recruiting-Prozesse im Mittelstand digitalisiert („Von KMU für KMU"). coveto wurde u.a. als „Recruiting Champion" und „Recruiter's Liebling" ausgezeichnet (Details). In diesem Beitrag bekommst du die wichtigsten Recruiting Trends 2026 – plus einen klaren Plan, wie du als Mittelständler Top-Kandidaten gewinnst: mit zielgruppengerechten Stellenanzeigen, schnellen Prozessen, Messenger-Bewerbungen (ja: WhatsApp geht – aber bitte sauber) und KI als Turbo, nicht als Autopilot. Recruiting Trends 2026: Der Markt ist heterogen – und genau da liegt deine Chance Erstmal die unbequeme Wahrheit: Es gibt nicht den Arbeitsmarkt. 2026 ist Recruiting je nach Branche, Region und Rolle extrem unterschiedlich. In manchen Bereichen bekommst du weiter kaum Bewerbungen. In anderen Bereichen ist das Pendel spürbar zurückgeschwungen: Unternehmen selektieren wieder stärker, Bewerber müssen wieder sauberer liefern – und genau das eröffnet Chancen für Mittelständler, die ihr Recruiting im Griff haben. Was ich gerade überall sehe Qualität schlägt Quantität: Viele Teams wollen nicht mehr „mehr Bewerbungen", sondern bessere Bewerbungen. Skills-based Recruiting gewinnt: weniger „perfekter Lebenslauf", mehr „passt der Skill-Mix – und lernt die Person schnell?" KI überall: nicht nur im Bewerber-Text, sondern in Prozessen, Auswertung, Kommunikation, Terminierung. Geschwindigkeit entscheidet: Wer schnell reagiert, gewinnt. Wer trödelt, verliert – auch im Mittelstand. Spannend: In einer Übersicht zu den Recruiting Trends 2026 nennt Stepstone als Top-Priorität die Verbesserung der Bewerberqualität (79 %). Außerdem rückt Skills-based Hiring stärker in den Fokus (77 %) – mit mehr Gewicht auf Soft Skills (76 %). Quelle. Und jetzt kommt der Teil, den viele vergessen: Recruiting ist heute viel stärker Marketing und Sales. Du brauchst Reichweite, Positionierung, einen klaren Funnel – und einen Prozess, der nicht bei der ersten Bewerbung zusammenklappt. Recruiting im Mittelstand: Warum du nicht „gegen Konzerne verlierst" Der Mittelstand hat im Recruiting einen unfairen Vorteil – wenn er ihn nutzt. Konzerne haben Budget, aber oft langsame Prozesse. Mittelständler haben kurze Wege, weniger Abstimmungsschleifen und können schneller testen, nachschärfen und entscheiden. Deine größten Trümpfe (wenn du sie sichtbar machst) Tempo: Du kannst innerhalb von Tagen entscheiden, nicht in Wochen. Nähe: Direkter Draht zur Geschäftsführung, echte Verantwortung, weniger Politik. Gestaltungsspielraum: Kandidaten wollen Wirkung – und die gibt's im Mittelstand oft früher. Agilität bei KI & Tools: Du kannst neue Systeme schneller einsetzen als ein Konzern. Aber: Diese Vorteile sieht ein Kandidat nur, wenn du sie konkret machst. Nicht als „familiäres Team", sondern als echte Beispiele: kurze Entscheidungswege, Projekte, Verantwortung, Entwicklung, Flexibilität. Stellenanzeige als Landingpage: Verkaufen wie im E-Commerce Eine Stellenanzeige ist kein Amtsblatt. Sie ist ein Verkaufsdokument. Jede Anzeige muss sich anfühlen wie eine Landingpage – mit klarer Zielgruppe, klaren Benefits und einem einfachen nächsten Schritt. Recruiting nicht mehr aus der Gießkanne 2026 funktioniert Recruiting nicht mehr „one size fits all". Du musst dir pro Zielgruppe beantworten: Wo erreicht ihr diese Menschen wirklich? Welche Sprache verstehen sie – fachlich und emotional? Was ist der schnellste, niedrigschwellige Weg zur Bewerbung? Beispiel 1: Gewerbliche Rollen (Produktion, Logistik, Pflege) Hier gewinnt oft nicht die schönste Karriereseite, sondern die einfachste Bewerbung: QR-Code, Messenger, kurze Formulare, schnelle Rückmeldung. Und bitte: nicht davon ausgehen, dass jeder private E-Mails liebt. Beispiel 2: Kaufmännische Rollen & Führung Hier kannst du stärker über LinkedIn, XING, Fachportale und Inhalte punkten: Projekte, Verantwortung, Entwicklung, Führungskultur. Aber auch hier gilt: klarer Prozess und schnelle Kommunikation. Beispiel 3: Azubis & Berufseinsteiger Azubis erreichst du selten über „klassische" Kanäle. Hier zählen Mobile First, kurze Wege, schnelle Antworten – und eine Anzeige, die wie ein Social Post wirkt, nicht wie eine Betriebsanleitung. Kanäle 2026: WhatsApp, QR-Code und „da, wo die Zielgruppe ist" Der Kanal entscheidet, ob dein Recruiting überhaupt eine Chance hat. Und nein: „Wir posten auf LinkedIn" ist nicht automatisch die Lösung – genauso wenig wie „Wir schalten auf Indeed". WhatsApp Recruiting: Ja, aber bitte professionell WhatsApp kann ein extrem starker Recruiting-Kanal sein – gerade für gewerbliche Zielgruppen, Azubis oder Rollen, die unterwegs sind. Wichtig ist die saubere Umsetzung: nicht über private Handys, sondern über eine Systemlösung (Cockpit, Autoresponder, Dokumentation). So bleibt es skalierbar und datenschutzkonform – Stichwort WhatsApp Business API (Überblick). QR-Code Bewerbung: Offline trifft Online QR-Codes feiern ein Comeback. Überall dort, wo Menschen sowieso bei dir vorbeikommen, kannst du Bewerbungen anstoßen: Empfang, Werkstor, Filiale, Fahrzeuge, Monitore im Wartebereich. Ein Scan – und die Person landet direkt auf deiner Job-Landingpage. Active Sourcing: Wenn du Kandidaten nicht mehr „abwarten" willst Gerade im B2B-Sales kennst du das: Wer nur auf Inbound wartet, verliert. Im Recruiting gilt dasselbe. Active Sourcing, Empfehlungen, Talent Pools – das sind deine Outbound-Hebel. Candidate Experience: Schnelligkeit ist dein stärkster Hebel Ein Thema kommt in fast jeder Beratung wieder: Bewerbungen sind da – aber es dauert ewig, bis ein Gespräch zustande kommt. Termin-Pingpong, Fachbereich hat keine Zeit, keiner fühlt sich verantwortlich. Und währenddessen hat der Kandidat längst woanders unterschrieben. Warum Januar und Februar dein Zeitfenster sind Rund um den Jahresstart ist im Recruiting besonders viel Bewegung. Viele Menschen schauen nach den Feiertagen wieder aktiv nach neuen Optionen – und Unternehmen schalten gleichzeitig viele Stellen. Wenn du in dieser Zeit langsam bist, ist dein Recruiting-Funnel sofort verstopft. Die 3 simpelsten Prozessregeln, die sofort wirken SLA für Antworten: Jede Bewerbung bekommt innerhalb von 24–48 Stunden ein erstes Signal. Kalender-Slots: Hiring Manager blocken feste Interview-Zeiten im Voraus (ja, wirklich). Ein Ansprechpartner: Einer hat den Hut auf – Recruiting ist 2026 kein „Nebenbei-Thema" mehr. KI im Recruiting: Turbo ja – Autopilot nein KI ist 2026 ein Megatrend – auf beiden Seiten. Bewerber nutzen Tools, Unternehmen nutzen Tools. Die wichtigste Leitplanke: KI darf unterstützen, aber sie sollte nicht „allein entscheiden". Nutze KI als Co-Pilot: für Zusammenfassungen, strukturierte Einschätzungen, Textvarianten, Fragenkataloge, Terminierung – aber nicht als automatische Absage-Maschine. Gerade in Europa solltest du bei automatisierten Entscheidungen sensibel sein (DSGVO Art. 22) und bei KI in HR-Prozessen auf Human Oversight achten (EU-Rahmen: AI Act). Und weil das gerade überall hochkocht: Ich war neulich auf einem KI-Event in London. Da liefen 20 KI-Agenten parallel, jeder mit einer eigenen Aufgabe. Ergebnis: Aus 1.010 angemeldeten Teilnehmern wurden 600 echte Leads – vollautomatisch, aber mit klarer menschlicher Steuerung. Das war für mich der Reminder: KI kann Recruiting massiv beschleunigen. Nur eben nicht, wenn du sie blind laufen lässt. Praktisch: 3 Pluspunkte + 3 Punkte zum Nachfragen Ein Ansatz, den ich sehr mag: Das System liefert dir drei Punkte, die für den Kandidaten sprechen – und drei Punkte, wo du im Gespräch genauer hinschauen solltest. Das ist schnell, fair und hilft dir, skillbasiert zu entscheiden. Skill-based Recruiting statt „Keyword-Fetisch" Natürlich sollten Lebenslauf und Anzeige sprachlich zusammenpassen. Aber: Wenn du nur nach perfekten Keywords filterst, verpasst du Potenzial. Im Mittelstand ist es oft smarter, Menschen zu holen, die 70–80 Prozent abdecken – und die restlichen Skills schnell aufzubauen. Auswahl: Vergleich zur Stelle, nicht Kandidaten-Casting Ein Klassiker im Recruiting: Man bekommt Kandidaten, die zu 60–80 Prozent passen – und dann wird endlos verglichen: „Der ist besser als der andere." Ergebnis: Niemand wird eingestellt. Frust im Team. Vakanz bleibt offen. Meine Faustregel Wenn jemand die Mindestkriterien erfüllt und menschlich passt: Entscheide. Und wenn es nicht passt: Stelle nicht „irgendwen" ein, sondern schärfe die Anzeige nach (Titel, Anforderungen, Benefits, Kanal) und geh wieder raus. Jobtitel testen und nachschärfen Ein unterschätzter Hebel im Recruiting: der Titel. Suchverhalten ist oft „Keyword-getrieben". Wenn niemand nach deinem internen Jobtitel sucht, findet dich auch niemand. Teste Varianten (z.B. „Account Manager" vs. „Sales Manager", „Teamleitung Innendienst" vs. „Leitung Vertriebsinnendienst") und schau, was Bewerbungen bringt. System statt Bauchgefühl: Warum ein ATS 2026 Pflicht ist Recruiting professionalisiert sich. Cloud statt Excel, Prozess statt Chaos. Und vor allem: Recruiting darf nicht mehr die rote Laterne im Unternehmen sein – also das Thema, das „irgendwer nebenbei" mitmacht. Worauf Mittelständler achten sollten Mobile Bewerbung (auch ohne Lebenslauf-Drama) Messenger/WhatsApp-Integration + sichere Team-Inbox Multiposting & einfache Karriereseiten/Landingpages Automatisierungen (Antworten, Terminlinks, Status-Updates) Transparenz (Pipeline, Time-to-Hire, Kanal-Performance) Quick Takeaways: Das wichtigste in 60 Sekunden Recruiting 2026 ist Marketing + Sales: Zielgruppe, Funnel, Geschwindigkeit. Stellenanzeigen müssen wie L
B2B Sales Trends 2026 (auch: B2B Vertriebstrends 2026) sind kein „Nice-to-know", sondern sie entscheiden, ob dein Team schneller wird – oder ob ihr 2026 noch mehr arbeitet und trotzdem weniger gewinnt. Ich sehe im Markt gerade zwei Extreme: Die einen rennen noch immer auf Masse, und zwar mit mehr Leads, mehr Calls und mehr Angeboten. Gleichzeitig wundern sie sich, warum die Pipeline zwar voll aussieht, aber dennoch nichts durchgeht. Die anderen machen etwas Radikales: Sie bauen ein System, sie fokussieren, und sie nutzen KI im Vertrieb 2026 nicht als Spielzeug, sondern als Verstärker. Deshalb bekommst du in diesem Beitrag die 5 entscheidenden B2B Sales Trends 2026 – und zwar mit klaren Schritten, damit du sie sofort umsetzt. Außerdem bleiben wir dabei ohne Buzzwords, ohne Theater und mit Wirkung. Quick Takeaways zu den B2B Sales Trends 2026: Die 5 Trends in 60 Sekunden Trend 1 (B2B Vertriebstrends 2026): System statt Zufall – denn weniger „Bauchgefühl" bedeutet mehr klare Standards. Trend 2 (KI im Vertrieb 2026): Hyperpersonalisierung wird Pflicht, und KI macht sie gleichzeitig skalierbar. Trend 3 (B2B Sales Trends 2026): Challenger gewinnt – weil wer nur nett ist, oft Entscheidungen verliert. Trend 4 (B2B Vertriebstrends 2026): Enablement wird Chefsache – sodass Coaching Routine wird und nicht nur ein Event bleibt. Trend 5 (B2B Sales Trends 2026): Fokus statt Volumen – also Klasse statt Masse, gesteuert über die richtigen KPIs. Warum die B2B Sales Trends 2026 den Takt vorgeben Die meisten Teams spüren es längst: Käufer sind informierter und kritischer, und oft sind sie auch langsamer in der Entscheidung. Gleichzeitig wird der Wettbewerb härter, während die Tools besser werden – vor allem durch KI. Was viele übersehen: Technologie ist nicht der Hebel, sondern System ist der Hebel. Deshalb gilt: KI verstärkt nur, was schon da ist. Genau darum drehen sich die B2B Vertriebstrends 2026 im Kern um eine Frage: Wie wirst du systematisch besser? Wenn dein Prozess chaotisch ist, dann macht KI ihn nur schneller chaotisch. Wenn dein ICP unscharf ist, dann skaliert KI nur die falschen Kontakte. Wenn dein Team keine Challenger-Haltung hat, dann erzeugst du mit KI nur hübschere „Feature-Texte". Trend 1 der B2B Vertriebstrends 2026: Systematisierung – weniger Angebote, mehr Abschlüsse B2B Sales Trends 2026: Die harte Wahrheit hinter „zu vielen Angeboten" Wenn ein Team sehr viele Angebote schreibt, dann klingt das erstmal fleißig. In Wahrheit ist es jedoch oft ein Zeichen für zwei Probleme: schlechte Qualifikation und fehlende Klarheit im Zielkundenbild. 2026 gewinnt nicht, wer am meisten tippt, sondern wer am saubersten auswählt. Und genau das ist einer der wichtigsten B2B Sales Trends 2026: Standards schlagen Aktionismus, weil sie Entscheidungen vereinfachen. A/B/C-Kundenlogik: So wird systematischer B2B-Vertrieb wieder leicht Mach es dir einfach, und teile deine Welt in drei Kategorien. Dadurch weiß dein Team schneller, worauf es sich konzentrieren soll: A-Kunden: Perfekter Fit, hohe Marge und gute Umsetzung, sodass der Sales Cycle oft kürzer ist. B-Kunden: Fit grundsätzlich okay, aber mit Reibung, weshalb klare Spielregeln nötig sind. C-Kunden: Nervt, zieht Ressourcen und frisst Marge, während am Ende häufig schlechte Referenzen entstehen. Wenn dein Team 2026 ständig C-Kunden bedient, dann wird es euch zermürben. Nicht wegen Arbeit, sondern wegen Sinnlosigkeit. Deshalb gilt: Wer die B2B Vertriebstrends 2026 ernst nimmt, sortiert C konsequent aus – und schafft Platz für A. Mini-Checkliste: ICP in 30 Minuten schärfen (B2B Vertriebstrends 2026) Welche Kundengruppe bringt saubere Projekte und saubere Marge, und warum genau? Welche Deals liefen schnell durch – und welche Faktoren haben dabei geholfen? Welche Kunden würdest du niemals wieder nehmen, obwohl der Umsatz vielleicht gut aussah? Welche 3 Trigger signalisieren echten Bedarf, zum Beispiel Wachstum, Wechsel oder neue Strategie? Merksatz: Dein ICP ist kein Marketing-Dokument, sondern dein Schutzschild. Und sobald dein ICP klar ist, greifen die B2B Sales Trends 2026 deutlich leichter. Trend 2 der B2B Sales Trends 2026: Hyperpersonalisierung & KI im Vertrieb 2026 B2B Vertriebstrends 2026: „One-size-fits-all" ist tot Käufer sind genervt von generischen Nachrichten, und das gilt natürlich auch im B2B. Deshalb wird eine saubere, hochpersonalisierte Ansprache zum Standard – ansonsten wirst du schlicht übersehen. Die gute Nachricht: KI im B2B Vertrieb kann dir die Vorarbeit abnehmen, und zwar zuverlässig. Allerdings funktioniert das nur, wenn du vorher klar definierst, was du brauchst. KI im Vertrieb 2026: Was KI wirklich liefern soll (und was nicht) Ich will nicht, dass KI „deinen Stil" kopiert, sondern ich will, dass KI dir Zeit kauft. Damit du dich auf die Dinge konzentrierst, die wirklich abschließen helfen: Research: Branche, Situation, Trigger und Vermutungen, sodass du schneller ins Gespräch kommst. Hypothesen: Was könnte dem Kunden gerade wirklich wehtun, und welche Kosten entstehen dadurch? Erster Draft: Mail, LinkedIn-Message, Agenda oder Follow-up, damit du nicht bei null anfängst. Und dann kommt der Teil, der zählt: deine Haltung. Denn ohne Klarheit bleibt es Text, während mit Klarheit daraus Wirkung wird. Genau hier greifen die B2B Sales Trends 2026 ineinander: Personalisierung ohne Haltung ist nur hübsch. KI im B2B Vertrieb: 3 Use Cases, die sofort Umsatz bringen Account-Briefing in 5 Minuten: „Was sind die Top 3 strategischen Themen dieser Firma – und warum?" Dadurch startest du mit Substanz. Personalisierte Outreaches: Ein Satz, der zeigt: „Ich habe verstanden." Und genau deshalb steigt die Antwortquote. Einwand-Bibliothek: KI hilft dir, Einwände zu clustern, sodass du starke Antworten systematisch trainierst. Wichtig: KI ist kein Ersatz für Substanz, sondern ein Verstärker für Substanz. Deshalb ist KI im Vertrieb 2026 ein zentraler Baustein der B2B Vertriebstrends 2026, wenn du sie richtig einsetzt. Praxis-Tipp: Baue dir 3 Standard-Prompts: (1) Research, (2) Hypothese, (3) Follow-up. Danach trainierst du sie wie ein Muskel, und so wird es schnell besser. Trend 3 der B2B Vertriebstrends 2026: Challenger Selling – Kunden brauchen Führung B2B Sales Trends 2026: Der Kunde will Orientierung, nicht die nächste Feature-Show Im komplexen B2B-Deal geht es nicht darum, wer am besten präsentiert, sondern darum, wer den Kunden am besten durch die Entscheidung führt. Deshalb gewinnt der, der Klarheit schafft. Und genau hier liegt der Challenger-Vorteil: Du bringst neue Einsichten, und du setzt einen Reframe. Außerdem zeigst du: „So würde ich das betrachten." Das ist 2026 nicht Kür, sondern Standard der B2B Sales Trends 2026. Reframe statt Produkt-Feuerwerk (B2B Vertriebstrends 2026) Viele Verkäufer verwechseln „kompetent" mit „viel erzählen", obwohl 2026 genau das wie Lärm wirkt. Deshalb brauchst du weniger Folien, aber mehr Relevanz. Schwach: „Hier sind unsere Features." Stark: „Die meisten Unternehmen unterschätzen gerade X – und zahlen dafür Y." Der Unterschied ist brutal: Der eine ist Lieferant, der andere ist Partner. Und weil Entscheider Orientierung suchen, wollen die B2B Vertriebstrends 2026 von dir vor allem Führung. Buying Committee steuern: Multi-Threading wird Pflicht in den B2B Sales Trends 2026 Entscheidungen fallen selten in einem Kopf, deshalb brauchst du mehrere Kontakte. Gleichzeitig brauchst du Sponsoren, und du brauchst jemanden, der intern argumentiert. Dadurch sinkt das Risiko, dass der Deal einfach stehen bleibt. Wer ist fachlich betroffen, und wer hat den größten Schmerz? Wer hat Budget, und wer kontrolliert es? Wer blockt (Einkauf, IT, Compliance), und warum genau? Wer gewinnt persönlich, wenn das Projekt klappt, sodass er dich intern unterstützt? Challenger heißt 2026: Du verkaufst nicht „das Produkt", sondern du verkaufst den Weg. Deshalb ist das einer der klarsten B2B Sales Trends 2026. Trend 4 der B2B Sales Trends 2026: Sales Enablement wird Chefsache B2B Vertriebstrends 2026: Training als Event ist Zeitverschwendung Viele Organisationen machen Enablement wie Zahnarzt: nur wenn's weh tut. Einmal pro Jahr ein Training, und danach passiert wieder Alltag. Deshalb wundern sie sich, warum sich nichts verändert. 2026 zählt Routine, nicht Motivation. Und weil Routine planbar ist, gehört Enablement ganz klar in die Liste der B2B Sales Trends 2026. Coaching-Routine: 45 Minuten pro Woche (B2B Sales Trends 2026) Wenn du eine Führungskraft im Vertrieb bist, dann plane pro Woche pro Verkäufer eine feste Einheit. Kurz, klar und wiederholbar, sodass es wirklich stattfindet. 15 Min: Pipeline-Review (Qualität, nicht Menge), damit Fokus entsteht. 15 Min: Deal-Review (nächster sinnvoller Schritt), sodass Deals vorankommen. 15 Min: Skill-Training (Einwand, Pitch, Discovery), weil Skills Umsatz sind. Das ist nicht sexy, aber es ist effektiv. Außerdem bringt es die B2B Vertriebstrends 2026 direkt in den Alltag. Sales Playbook, das genutzt wird: Enablement nach B2B Vertriebstrends 2026 Ein gutes Playbook ist kein Buch, sondern eine Checkliste für Situationen. Dadurch wird es genutzt, statt im SharePoint zu verstauben: So qualifizieren wir, damit wir weniger C-Deals jagen. So führen wir Discovery, sodass wir echten Bedarf finden. So bauen wir Business Cases, weil Entscheider Zahlen brauchen. So verhandeln wir, ohne Marge zu verschenken. So holen wir interne Stakeholder rein, damit der Deal nicht kippt. Wenn dein Team das Playbook nicht nutzt, dann ist es zu kompliziert. Deshalb gilt: Die B2B Sales Trends 2026 lieben Einfachheit. Merksatz: Du skalierst Umsatz nicht über „bessere Closings", sondern über bessere Verkäufer, und zwar jeden Monat. Trend 5 der B2B Vertriebstrends 2026: Fokus statt Volumen – Klasse statt Masse B2B Sales Trends 2026: Warum Aktivitäts-KPIs dich in die Irre führen Viele Teams steuern immer noch über Aktivität: Calls, Mails, Termine. Allerdings ist Aktivität billig, während Wirkung teuer ist. Deshalb bringt dich mehr
Estimated reading time: 11 Minuten Im B2B-Vertrieb verkaufst du nicht "Features". Du verkaufst Klarheit, und du verkaufst Entscheidungssicherheit. Genau darum geht es hier: Bedarfsermittlung im B2B – nicht irgendwann, sondern planbar, sauber und wiederholbar. Statt nur zu hören, was der Kunde sagt, willst du verstehen, was wirklich dahintersteckt, damit du nicht am Symptom hängen bleibst. Gleichzeitig brauchst du den Blick fürs Buying Center, weil sonst der echte Entscheider unsichtbar bleibt. Und damit sind wir beim Kern: Entscheider identifizieren ist nicht „nice to have", sondern Pflicht, wenn du nicht in Endlosschleifen verkaufen willst. In meinem Gespräch mit Stephan Heinrich haben wir das auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt. Du bekommst daraus einen Praxis-Guide, den du direkt in Discovery Calls, Qualifizierung und Angebot übernehmen kannst, sodass du weniger "Wir melden uns" hörst und mehr echte Entscheidungen auslöst. Und ja: Wir zeigen dir, wie du den Entscheider identifizieren-Job systematisch erledigst – weil gute Bedarfsermittlung genau dort gewinnt. Kundenergründung 3.0: Was sich im B2B für die Bedarfsermittlung geändert hat Viele Verkäufer machen heute denselben Fehler wie vor 15 Jahren – nur mit besserer Kamera: Sie springen zu früh in die Lösung, und oft sogar in Minute 3. Sobald PowerPoint läuft, verlierst du aber leicht die Gesprächsführung, weil der Kunde dann bewertet, während du lieferst. Genau deshalb musst du zuerst Problem und Prozess klären, und du musst frühzeitig den Entscheider identifizieren, bevor du in die Demo rutschst. Kundenergründung 3.0 akzeptiert drei harte Realitäten, und genau deshalb funktioniert sie so gut: Mehr Stakeholder: Du verkaufst selten an eine Person, sondern ans Buying Center. Mehr Risiko: Der Kunde entscheidet nicht nur für, sondern auch gegen den Status quo, und das fühlt sich intern riskant an. Mehr "No Decision": Viele Deals sterben nicht am Wettbewerb, sondern an Aufschieberitis, Unsicherheit oder fehlender Priorität. Die PowerPoint-Falle: Warum "früh präsentieren" deine Bedarfsermittlung zerstört Sobald du präsentierst, passiert Folgendes: Der Kunde lehnt sich zurück, du arbeitest, und er bewertet. Am Ende kommt dann oft der Satz: "Schicken Sie mal ein Angebot." Das klingt wie ein Kaufsignal, ist aber häufig nur ein höfliches "Ich will jetzt aus dem Call raus." Die Alternative ist simpel, aber nicht leicht: Du bleibst im Dialog, und du gräbst tiefer, damit am Ende wirklich Klarheit entsteht. Außerdem erkennst du dadurch viel früher, ob der Deal echt ist oder nur "mal schauen". Und du kannst nebenbei direkt den Entscheider identifizieren, statt später hinterherzulaufen. Bedarfsermittlung heißt heute: Entscheidung ermöglichen Der moderne Verkäufer ist nicht nur Problemlöser, sondern auch Entscheidungs-Architekt. Du hilfst dem Kunden, intern zu erklären, warum eine Veränderung nötig ist, und warum sie jetzt passieren muss. Gleichzeitig sorgst du dafür, dass die richtigen Menschen beteiligt sind, weil du sonst zwar diskutierst, aber nie abschließt – daher: Entscheider identifizieren. Warum wir etwas ändern müssen Warum wir es jetzt ändern müssen Warum wir es mit dieser Lösung ändern können Und wer dazu "Ja" sagen muss Das ist Kundenergründung 3.0. Und das ist Bedarfsermittlung, die wirklich Umsatz macht. Das wahre Problem finden: Vom Symptom zur Diagnose (Basis jeder Bedarfsermittlung) Ich nutze dafür gern ein Bild: Arzt vs. Apotheke. Der Kunde kommt rein und sagt: "Ich hab Kopfschmerzen." Wenn du jetzt direkt "Aspirin" verkaufst, bist du Apotheke, aber nicht Berater. Fragst du dagegen "Seit wann? Wo genau? Was war vorher, und was haben Sie schon probiert?", dann wirst du zum Arzt – und erst eine saubere Diagnose macht deine Bedarfsermittlung wertvoll. Für eine stabile Bedarfsermittlung brauchst du drei Ebenen, und jede Ebene baut auf der vorherigen auf: Ebene 1: Das Symptom (was der Kunde sagt) "Unsere Leads sind schlecht." "Unser Forecast wackelt." "Wir brauchen ein neues Tool." Ebene 2: Die Ursache (warum es passiert) Fehlt eine saubere Qualifizierung, oder fehlt ein gemeinsames Verständnis? Ist der Entscheidungsprozess unklar, und deshalb bleibt alles hängen? Gibt es keinen Champion, obwohl das Thema wichtig wäre? Ebene 3: Der Impact (was es kostet) Jetzt wird's spannend: Sobald du den Impact sauber machst, verändert sich das Gespräch, weil aus "nice to have" ein "müssen wir lösen" wird. Damit wird deine Bedarfsermittlung automatisch schärfer, und du hast außerdem einen klaren Aufhänger, um den Entscheider identifizieren-Part sauber anzustoßen. Fragen, die dich sofort tiefer bringen "Was passiert, wenn Sie das nicht lösen?" "Woran merken Sie das konkret – in Zahlen, Zeit oder Risiko?" "Was haben Sie bisher probiert, und warum hat's nicht gereicht?" "Wer merkt den Schaden am stärksten?" (Denn dort sitzt oft der Sponsor – und manchmal auch der echte Entscheider.) Merksatz: Bedarfsermittlung entsteht nicht durch "mehr reden", sondern durch Zusammenhänge, die der Kunde intern weitergeben kann. Schmerz in Euro: So wird Bedarfsermittlung messbar und wirksam Viele Verkäufer sind nett, und das ist grundsätzlich gut. Ohne Dringlichkeit gewinnt jedoch immer der Status quo, weshalb du in Richtung Entscheidung einen harten Schritt brauchst: Quantifizierung. Du machst keinen Druck, sondern du schaffst Klarheit, und dadurch wird auch deutlich, wer intern wirklich entscheiden muss – also: Entscheider identifizieren. Die Kosten der Nicht-Entscheidung Hilf dem Kunden nicht nur beim "Warum kaufen?", sondern auch beim "Warum NICHT warten?". Das gelingt, wenn du den Schaden greifbar machst und gleichzeitig die Logik sauber hältst: "Was kostet Sie das Problem pro Monat?" "Wie viele Stunden gehen dabei verloren, und wo genau?" "Welches Risiko tragen Sie, wenn das so bleibt?" Das Ziel ist nicht, den Kunden zu grillen, sondern ihm eine Rechnung zu geben, die er intern verwenden kann. Gute Bedarfsermittlung fühlt sich für den Kunden an wie: "Endlich versteht mich jemand." Critical Event: Warum jetzt? Wenn du Deals beschleunigen willst, brauchst du ein Ereignis, ein Datum oder einen Auslöser. Ohne dieses "Warum jetzt?" wird alles vertagt, obwohl das Problem real ist. Und wenn vertagt wird, verschwimmt fast immer auch, wer zuständig ist – deshalb: Entscheider identifizieren und Verantwortlichkeiten festzurren. "Was muss bis wann stehen – und warum genau dann?" "Was passiert, wenn Sie das Datum reißen?" "Welche internen Meilensteine hängen daran, und wer verantwortet sie?" Klärst du das nicht, bekommst du "Wir melden uns", und dann meldet sich: niemand. Preis ohne Drama: Obergrenze & Preis-Fragmentierung Viele Verkäufer trauen sich nicht über Geld zu reden, und dadurch entstehen falsche Erwartungen. Zwei saubere Wege, die Entscheidung zu erleichtern, sind: Obergrenze: Du nennst eine klare Decke (mit Pause), sodass der Kunde sofort einordnet. Beispiel: "Wenn Sie befürchtet haben, dass Sie 35.000 Euro investieren müssen: da liegen wir auf jeden Fall drunter." Fragmentierung: Du brichst den Preis auf eine verdauliche Einheit runter (pro Verkäufer/Monat oder pro Standort/Woche), damit es entscheidbar wird. Das ist keine Manipulation, sondern es reduziert Unsicherheit, und Unsicherheit ist der natürliche Feind jeder guten Bedarfsermittlung. Den echten Entscheider finden: Buying Center, Economic Buyer & Bedarfsermittlung Jetzt wird's politisch, aber im besten Sinne: Unternehmensrealität. In komplexen Deals gibt es selten "den Entscheider", sondern mehrere Rollen, und du musst sie trennen, damit deine Bedarfsermittlung nicht zur Blackbox wird. Kurz gesagt: Entscheider identifizieren ist dein Sicherheitsgurt im komplexen Vertrieb. Der Mythos "Mein Chef macht, was ich sage" Ich höre ständig: "Ich bin nah dran am Chef." Das ist gut, aber Nähe ist kein Unterschriftrecht. Wenn du nur mit Beeinflussern sprichst, bekommst du schöne Gespräche, jedoch keine Entscheidung. So fragst du den Entscheidungsprozess ab (ohne peinlich zu wirken) Diese Formulierung funktioniert fast immer, weil sie den Kunden schützt und dich gleichzeitig führt: "Damit ich Ihnen nichts Falsches baue: Wie wird so eine Entscheidung bei Ihnen typischerweise getroffen?" Danach gehst du strukturiert weiter, und zwar mit einer Decision Map, die intern tragfähig ist. Ziel: Nicht raten, sondern sauber Entscheider identifizieren: Decision Criteria: "Woran machen Sie die Auswahl fest, und was ist 'must have'?" Decision Process: "Welche Schritte kommen nach diesem Gespräch, und wann?" People: "Wer muss am Ende zustimmen – fachlich, finanziell und operativ?" Risiko: "Wer trägt den Ärger, falls es schiefgeht?" Der Entscheider-Test: Der Konditionalabschluss Jetzt kommt ein Hebel, der vielen Bauchschmerzen macht, aber brutal effektiv ist: der Konditionalabschluss. Das ist eine geschlossene Frage, weil du Klarheit willst und nicht Hoffnungen sammelst. "Wenn ich Ihnen das so zuschicke: sind wir dann auf dem Weg zur Entscheidung?" Warum ist das so stark? Weil du echte Informationen bekommst. Entweder es gibt ein Ja (mit Bedingungen), oder es gibt ein Nein (mit Gründen), und beides bringt dich weiter. Und vor allem zeigt es dir, ob du wirklich den Entscheider identifizieren-Schritt schon erledigt hast. Das Angebot als Entscheidungsdokument: "Heiratsantrag" statt PDF-Friedhof Ein Angebot ist kein Preisblatt, und es ist auch kein Roman. Es ist ein Entscheidungsdokument, das intern weitergeleitet werden kann, ohne dass du daneben sitzt. Damit das klappt, musst du vorher Problem, Impact und Rollen geklärt haben – inklusive "Entscheider identifizieren". Was in ein gutes B2B-Angebot gehört (und was nicht) Ich mag Angebote, die klar, kurz und intern verwertbar sind. Drei Bausteine reichen, wenn sie sauber sind: Ausgangslage: Was ist heute? (Symptom + Ursache, wie ihr es verstanden habt) Zielbild: Was soll danach besser sein? (Kennzahlen, Outcome, Nutzen) Hindernisse: Warum ging's bisher nicht? (Risiken, interne Bl
5 eiserne Vertriebs-Gesetze für erfolgreiche Neu-Kundengewinnung – mit Marco Keenisch Wenn dein Vertrieb sich schwer anfühlt, Neu-Kundengewinnung nicht richtig ins Laufen kommt oder du dir immer wieder sagst „Das funktioniert bei uns nicht" – dann zahlst du jeden Tag dafür. In dieser Episode spreche ich mit Sales-Experte Marco Keenisch darüber, warum Vertrieb viel einfacher sein kann, als viele glauben – und warum gerade kleine Unternehmen und Selbstständige enormes Potenzial verschenken, wenn sie die Grundlagen ignorieren. Klarheit als Basis der Neu-Kundengewinnung: Deine Botschaft muss sitzen Viele Selbstständige und kleine Unternehmen kämpfen, weil sie keinen klaren Nutzen kommunizieren. Sie sprechen darüber, was sie tun – aber nicht darüber, welches Ergebnis sie liefern. Marco und ich sind uns einig: Menschen kaufen kein Training oder Coaching. Sie kaufen bessere Kunden, mehr Umsatz und weniger Probleme. Wenn du klar formulieren kannst, welches Problem du löst, entsteht Relevanz – und damit die wichtigste Frage für Neu-Kundengewinnung: „Wie soll das gehen?" Neu-Kundengewinnung durch Aktivität: Mehr Menschen ansprechen Der größte Vertriebsfehler ist: zu wenig Menschen auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Wie Marco sagt: „Erzähl mehr Leuten davon, was du tust – und frag sie, ob sie das Problem haben, das du löst." Statt zehn Anrufe zu machen und zu sagen, dass Akquise nicht funktioniert, brauchst du tägliche Vertriebsrituale. Neu-Kundengewinnung bedeutet: kontinuierlich neue Chancen schaffen. Persönliche Neu-Kundengewinnung: Vertrauen schlägt jede Methode Ob offline oder online – persönliche Gespräche schlagen fast jede digitale Maßnahme. Sobald dein Gegenüber spürt, dass du für dein Thema brennst, entsteht Vertrauen. Das macht Neu-Kundengewinnung deutlich leichter. Zielkunden-Definition: Der Turbo für Neu-Kundengewinnung im B2B Viele sprechen mit den falschen Menschen – und wundern sich, warum Vertrieb schwer wirkt. Ein klares Ideal Customer Profile (ICP) ist einer der stärksten Growth-Hebel. Es bestimmt deine Sprache, deine Kanäle und deine Strategie. Wenn du klar weißt, für wen dein Angebot wirklich gemacht ist, wird Neu-Kundengewinnung gezielt statt zufällig. Nachhaltige Neu-Kundengewinnung: Erst organisch, dann skalieren Die teuersten Fehler im Vertrieb: Ads schalten, bevor organisch etwas funktioniert – oder Akquise outsourcen, bevor du selbst weißt, wie sie wirklich funktioniert. Nur wer selbst versteht, wie Neu-Kundengewinnung funktioniert, kann später sinnvoll automatisieren, delegieren und skalieren. 🔊🔊 Schon gehört? Die 5 Todsünden im Vertrieb Ausgewählte Links zur Episode 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk 📌 LinkedIn-Profil von Marco Keenisch 📌 Vertriebscheck: Die 12 Ja/Nein-Fragen, die dein Wachstum bestimmen Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk 👤 Marco Keenisch
Vom Auftragsannehmer zum echten Challenger Sales – die einzige Sales-Rolle, die KI nicht ersetzen kann. In dieser VertriebsFunk-Folge spreche ich mit Markus Härlin darüber, warum klassische Auftragsannehmer, Problemlöser und Sachbearbeiter im Vertrieb ausgedient haben. Außerdem erfährst du, wie du dich und dein Team Schritt für Schritt in Richtung Challenger entwickelst. Fakt ist: Ein großer Teil der Tätigkeiten im Vertrieb lässt sich heute schon automatisieren. Administrative Aufgaben, Standardangebote und einfache Follow-ups – all das kann KI sehr gut übernehmen. Übrig bleibt deshalb genau der Teil, den KI (noch) nicht kann: echte Insight-Verkäufer, die Kunden herausfordern, neue Perspektiven aufzeigen und mit klaren Thesen Orientierung geben. Genau hier kommt Challenger Sales ins Spiel und macht den Unterschied. Warum Challenger Sales die Zukunft im B2B-Vertrieb ist Deine Kunden sind heute besser informiert als je zuvor. In vielen Fällen ist ein Großteil der Kaufentscheidung bereits gefallen, bevor ein Kunde mit dir spricht. Das liegt unter anderem an KI, Vergleichsportalen und einer Flut an Content. Wenn du dann nur nett berätst und Fragen abhakst, bist du austauschbar. Deshalb setzt Challenger Sales genau hier an. Als Challenger zeigst du deinen Kunden, dass die Welt nicht so ist, wie sie denken. Stattdessen stellst du Denkmuster bewusst in Frage und schaffst neue Sichtweisen. Du machst Risiken sichtbar, die der Kunde unterschätzt, und zeigst Chancen, die er liegen lässt. Zusätzlich bringst du konkrete Beispiele aus anderen Unternehmen oder Branchen mit in das Gespräch. So wirst du Schritt für Schritt vom Bittsteller zum strategischen Sparringspartner. Vom Auftragsannehmer zum Challenger: So gelingt der Shift In vielen Vertriebsorganisationen gibt es noch zu viele „Auftragsbearbeiter". Diese reagieren vor allem auf Anfragen, statt proaktiv zu agieren. Sie warten auf Leads, Angebote und Rückmeldungen. Dadurch bleibt viel Potenzial liegen. Challenger Sales funktioniert dagegen grundlegend anders, weil Challenger mit einer eigenen Agenda in den Termin gehen und starke Thesen mitbringen. Markus und ich sprechen darüber, warum du nicht jeden automatisch zum Challenger machen kannst. Du kannst aber viele in diese Richtung entwickeln, wenn du die richtigen Rahmenbedingungen schaffst. Dafür brauchst du klare Rollen im Vertriebsteam. Einige wenige starke Challenger Sales stehen an der Front und sprechen mit Geschäftsführung, Buying Center und Key Accounts auf Augenhöhe. Dahinter steht ein Team, das Angebote, Prozesse, Dokumentation und Delivery sauber abbildet. So nutzt du einerseits die Stärken deiner Leute und vermeidest andererseits, alle in dieselbe Schablone zu pressen. Wichtig ist außerdem: Challenger Sales ist kein „freches Draufhauen". Stattdessen steckt dahinter echte Substanz. Du brauchst ein tiefes Verständnis für Markt, Branche und Geschäftsmodell deiner Kunden. Deshalb arbeitest du mit klaren Hypothesen: Wie entwickelt sich der Markt? Was machen Wettbewerber anders? Welche Lösungen sind in anderen Branchen bereits erfolgreich? Wenn du mit drei bis fünf präzisen Thesen ins Gespräch gehst, wirst du automatisch als Experte wahrgenommen. Challenger Sales in Zeiten von KI und komplexen Buying Centern Heute entscheiden oft größere Buying Center über einen Deal. Sechs, acht oder sogar mehr Beteiligte sind dabei keine Seltenheit. Jeder hat eigene Ziele, Interessen und Risiken. Challenger Sales bedeutet in diesem Umfeld: Du hilfst deinem internen Champion, diesen Prozess aktiv zu steuern. Du gibst ihm Argumente, Storys und Unterlagen an die Hand, damit er intern für dich verkaufen kann. Dadurch entsteht echte Bewegung im Entscheidungsprozess, statt dass ein Angebot nur „herumliegt". Gleichzeitig sorgt KI dafür, dass viele Standardprozesse im Hintergrund schlanker werden. Das ist jedoch keine Bedrohung, sondern eine große Chance. Du kannst deutlich mehr Zeit in echte Challenger-Aktivitäten investieren: Vorbereitung, Recherche, Cases, Content und Storytelling. Wenn du diese Zeit nicht nutzt, bist du einer der Ersten, die KI ersetzt. Wenn du sie dagegen bewusst nutzt, wirst du zu dem Verkäufer, den der Kunde wirklich braucht. Was du aus dieser Folge mitnehmen solltest In dieser Episode zeige ich gemeinsam mit Markus Härlin, wie du dein Mindset vom Auftragsannehmer hin zum Challenger Sales drehst. Außerdem erfährst du, welche Rollen du im Team neu definieren solltest und welche Skills für die Zukunft im Vertrieb entscheidend sind. Wenn du als Verkäufer, Vertriebsleiter oder Geschäftsführer in einem KI-dominierten Umfeld relevant bleiben willst, solltest du unbedingt reinhören. Fang an, deine Kunden bewusst herauszufordern – und hör auf, sie nur zu bedienen. 🔊🔊 Schon gehört? Vertriebsplanung 2025: Warum jeder Verkäufer einen eigenen Business Plan haben sollte Ausgewählte Links zur Episode 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk 📌 Vertriebscheck: Die 12 Ja/Nein-Fragen, die dein Wachstum bestimmen 📌 So geht Onboarding richtig – die ultimative Checkliste Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk: Vertrieb löst alle Probleme. 💶 Und wir lösen dein Vertriebsproblem 🚀 👤 Markus Härlin: Challenger Sales, Key-Account-Management & Vertriebstransformation Über den VertriebsFunk Podcast - Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 1.000 Folgen gebe ich dir so viel Wissen und Inspiration wie möglich für deinen Erfolg. Mit dem VertriebsFunk Podcast unterstütze ich dich bei deiner Karriere und deinem Erfolg. Egal, ob als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder Teil von HR – du bekommst praktische Tipps für deine Fragen und Herausforderungen: die richtigen Mitarbeiter gewinnen, mehr Umsatz generieren, deinen Verkauf pushen oder dein Mindset nachhaltig verändern.
Fokus statt Füllstand – warum eine scheinbar volle Pipeline dir trotzdem den Umsatz kaputt macht und wie du deinen Vertrieb fokussieren und das Schrotflintensyndrom im Vertrieb ein für alle Mal loswirst. Vielleicht kennst du das: Die Pipeline ist voll, überall „heiße" Opportunities, jede Menge Angebote im System, Pre-Sales und Technik sind permanent am Limit – und trotzdem bricht dir am Monats- oder Quartalsende der Forecast zusammen. Angebote werden x-mal geschoben, Deals sterben leise oder verwandeln sich in Zombie-Chancen, die seit Monaten niemand mehr ernsthaft nachfasst. Nach außen sieht alles busy aus – aber unterm Strich kommt viel zu wenig Business raus. Genau hier zeigt sich, wie wichtig es ist, den Vertrieb zu fokussieren statt nur Aktivitäten zu zählen. Genau das ist das Schrotflintensyndrom: Es wird auf jede Anfrage geschossen, Hauptsache Pipeline-Füllstand. Jeder, der irgendetwas anfragt, bekommt ein Angebot – egal, ob er zu deinem idealen Kundenprofil passt oder nicht. Verkäufer werden zu Anfragen-Verwaltern statt zu Umsatz-Machern. Das Problem: Während ihr brav Angebote schreibt, gehen die wirklich potenzialstarken Kunden und Deals an euch vorbei. Die eigentlichen Kosten sind nicht die geschriebenen Angebote – es sind die Lost-Opportunity-Costs. Ein fokussierter Vertrieb arbeitet genau andersherum: weniger Anfragen, aber deutlich bessere Trefferquote. Wie kommst du da raus und kannst deinen Vertrieb fokussieren? Der erste Schritt ist radikale Klarheit: Wer ist dein Ideal Customer Profile (ICP)? Mit welchen Kunden verdienst du richtig Geld, wo laufen die Projekte sauber, wo sind Reklamationen gering und Lifetime Value hoch? Wenn dein Vertrieb nicht ganz genau weiß, für wen ihr wirklich unterwegs seid, sagst du automatisch zu vielen falschen Anfragen „Ja" – und blockierst damit Zeit, Kapazität und Fokus. Der zweite Schritt ist systematische Qualifizierung. Statt „Kunde fragt, wir schicken Angebot" brauchst du einen klaren Quali-Prozess: Passt der Kunde zum ICP? Gibt es Budget, echten Schmerz, einen Entscheider mit Power und eine klare Timeline? Methoden wie BANT, MEDDIC oder SPICED helfen dir, genau diese Fragen strukturiert zu stellen und Deals sauber einzuordnen. Wenn du deinen Vertrieb fokussieren willst, musst du die Hürden für ein Angebot erhöhen: Je höher dein Aufwand für Angebot, Demo oder Prototyp, desto höher müssen auch die Anforderungen an Informationstiefe und Abschlusswahrscheinlichkeit sein. Das verändert auch die Rolle des Verkäufers: Weg vom Auftragsannehmer, hin zum Prozessführer. Ein guter Vertriebler führt den Kunden durch seinen Entscheidungsdschungel – inklusive Unsicherheiten, Prioritätskonflikten und interner Politik. Wenn der Kunde den Nutzen deiner Lösung in Euro versteht, übernimmst du die Führung: Du definierst gemeinsam den Entscheidungsfahrplan, vereinbarst klare nächste Schritte und sorgst dafür, dass aus Chancen Aufträge werden. So kannst du deinen Vertrieb fokussieren auf Deals mit echter Abschlusswahrscheinlichkeit, statt jedem „Vielleicht" hinterherzulaufen. Besonders gefährlich ist, wenn du nur auf Checklisten setzt, ohne Verhalten zu verändern. Ein einmaliges Training oder eine neue Regel „ab morgen qualifizieren wir besser" reicht nicht. Du brauchst Verständnis im Team, Einsicht, warum Fokus wichtiger ist als Füllstand, eine gemeinsame Sprache im Vertrieb – und dann Konsequenz in der Umsetzung. Das ist ein Change-Prozess, kein PDF im Intranet, wenn du wirklich dauerhaft deinen Vertrieb fokussieren willst. Mein Tipp: Geh deine Pipeline einmal radikal durch. Welche Opportunities würden mit sauberem ICP und echter Qualifizierung sofort rausfliegen? In vielen Projekten schrumpfen wir die Angebotsliste um die Hälfte bis zu zwei Drittel – und erst dann wird sichtbar, wie es um den Vertrieb wirklich steht. Ab da kannst du aktiv planen: Welche Zielkunden willst du bewusst gewinnen, welche Aktivitäten brauchst du dafür und wie baust du Schritt für Schritt einen potenzialorientierten, aktiven Vertrieb auf? Wenn du deinen Vertrieb fokussieren, raus aus dem Schrotflintensyndrom und mit weniger, aber besseren Angeboten deutlich mehr Umsatz und Marge holen möchtest, dann ist diese Folge für dich. Ich zeige dir, wie du mit ICP, Qualifizierungsmethoden und einem klaren System deine Pipeline entschlackst und aus „super busy" endlich „super business" machst. 🔊🔊 Schon gehört? Vertrieb löst alle Probleme! Ausgewählte Links zur Episode 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk 📌 MEDDIC: Die wichtigste Methode zur Kundenqualifizierung 📌 Schmerz, Impact, Entscheidung: Kundenqualifizierung mit der SPICED Methode Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk: Vertrieb löst alle Probleme. 💶 Und wir lösen dein Vertriebsproblem 🚀 👤 Christopher Funk bei Instagram Über den VertriebsFunk Podcast - Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 1.000 Folgen gebe ich dir so viel Wissen und Inspiration wie möglich für deinen Erfolg. Mit dem VertriebsFunk Podcast unterstütze ich dich bei deiner Karriere und deinem Erfolg. Egal, ob als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder Teil von HR – ich gebe dir praktische Tipps für deine Fragen und Herausforderungen: die richtigen Mitarbeiter gewinnen, mehr Umsatz generieren, deinen Verkauf pushen oder dein Mindset nachhaltig verändern.
Erfolg im Vertrieb beginnt mit dem richtigen Netzwerk – Inside BdVM für Vertriebsmanager. Mit Heinz-Georg Geissler. Wenn du als Vertriebsmanager wachsen willst, zählt mehr als Produkt und Preis. Du brauchst Menschen, die Wissen teilen und dich schneller machen. Deshalb nehme ich dich heute mit in den Bundesverband der Vertriebsmanager (BdVM): für wen er gedacht ist, welche Formate es gibt und wie du damit sofort Fortschritt erzielst. Der BdVM richtet sich an Vertriebsmanagerinnen und Vertriebsmanager mit Personal- oder Budgetverantwortung. Aber auch Talente mit Ambition sind willkommen. Ziel ist ein Austausch auf Augenhöhe. Dadurch bekommst du praxistaugliche Ideen statt leerer Floskeln. Und genau das spart Zeit und Geld. Zunächst die Formate: Bis zu 100 Treffen pro Jahr – regional, digital und national. Das Flaggschiff ist der Vertriebsmanagement-Kongress in Berlin. Dort triffst du Hunderte Entscheider, hörst konkrete Cases und knüpfst starke Kontakte. Außerdem gibt es lokale Chapter und Hubs, vom fokussierten Meetup bis zum lockeren Stammtisch. So bleibst du nah dran und kommst regelmäßig in den Austausch. Dazu kommen kompakte Online-Sessions, die du leicht in den Alltag schiebst. Besonders hilfreich für Vertriebsmanager sind die Expert-Hubs: KI & Digitalisierung, Marketing & Sales, Führung & Change sowie Wissenschaft. Hier bekommst du Benchmarks, Tools und Checklisten. Außerdem wächst die LinkedIn-Community stark, was dir einen einfachen Einstieg bietet. Und alle zwei Wochen gibt es ein offenes Online-Format für Fragen – schnell, direkt und ohne Hürden. Wichtig ist auch der ROI. Für einen moderaten Jahresbeitrag sicherst du dir Zugang zu Netzwerk, Events und Partnern. Denn viele Probleme sind bereits gelöst. Deshalb findest du dort Best Practices zu CRM-Einführung, Forecast-Qualität, Datenkompetenz, Playbooks und KI-Workflows wie Voice-to-CRM. Statt Theorie bekommst du Roadshows, klare Vorlagen und erprobte Prozesse. Dadurch setzt du schneller um und vermeidest teure Irrwege. Mein Fazit: Willst du als Vertriebsmanager planbar besser werden, dann nutze ein starkes Netzwerk. Der BdVM liefert Zugang, Tempo und Relevanz. Tritt der LinkedIn-Gruppe bei, komm ins offene Online-Format und besuche ein Event. Danach weißt du, ob es passt. Ich sage: ausprobieren – und dann konsequent dranbleiben. 🔊🔊 Schon gehört? SOS: Turnaround Sales – So drehst du schwierige Vertriebssituationen Die Sales Profit Chain – Wirkungsketten verstehen & steuern Leistung, Freiheit, Leidenschaft & Geld – Die Jugend für Vertrieb begeistern Ausgewählte Links zur Episode 📌 Bundesverband der Vertriebsmanager – Offizielle Website 📌 welikeu.de 📌 LinkedIn – Heinz-Georg Geissler Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk 👤 Heinz-Georg Geissler – Leiter der Geschäftsstelle BdVM Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 1.000 Folgen bekommst du Wissen und Inspiration für deinen Erfolg. Egal, ob als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder Teil von HR – hier findest du klare Tipps für mehr Umsatz, bessere Teams und ein starkes Mindset.
Sales Inbounds: Vom Bauchgefühl zum System – so baust du dir planbare, messbare Anfragen ohne Zufall. Zunächst sprechen wir über das Kernziel: Sales Inbounds regelmäßig gewinnen. In dieser Folge teile ich mit Raphael Remhof und Alessa Prochaska, wie die „Sales Rocket" dabei hilft. Das Framework führt Schritt für Schritt durch Positionierung, Dialoggruppen und Kanäle. Dadurch wird aus Bauchgefühl ein System. Warum das zählt? Solange dein Team ohne klare Richtung arbeitet, gehen Zeit und Budget verloren. Deshalb startest du mit Purpose und Kundennutzen. Kurz, konkret, einprägsam. So versteht jeder im Vertrieb, wofür ihr steht – und wofür nicht. Dadurch entstehen klare Botschaften, die Sales Inbounds auslösen. Als nächstes kommen die Dialoggruppen. Wer ist euer ICP – und welche Probleme treiben ihn heute wirklich um? Außerdem: Welche Fragen stellt er, welche Begriffe nutzt er? Wenn du diese Sprache triffst, steigt die Relevanz sofort. Somit werden aus Klicks qualifizierte Sales Inbounds statt Rauschen. Dann orchestrierst du die Kanäle. Nicht überall zugleich, sondern die 3–6 wirksamsten Touchpoints: Website, LinkedIn, E-Mail, Direkt-Sales und Remarketing. Danach trackst du, was wirkt: Seiten, die konvertieren; Mails, die geöffnet werden; Posts, die Gespräche starten. So verkürzt sich der Zyklus – und Sales Inbounds nehmen messbar zu. Wichtig ist außerdem die Umsetzungsstärke. Die „Sales Rocket" liefert Tools und Worksheets für Workshops, Kampagnen und Reviews. Damit prüfst du Annahmen, optimierst Content und erhöhst die Frequenz. Dadurch wird das System wiederholbar – und Sales Inbounds bleiben nicht länger Zufallstreffer. Mein Fazit: Wenn Purpose sitzt, Dialoggruppen klar sind und Kanäle sauber greifen, dann wird Marketing zum Motor für den Vertrieb. Zudem sinkt der Bedarf an Kaltakquise, weil passende Sales Inbounds von allein kommen. Schließlich willst du planbare Pipeline statt einzelner Glückstreffer. Hör rein, setz die ersten Schritte heute um – und baue dir ein System, das stetig bessere Sales Inbounds liefert. 🔊🔊 Schon gehört? Sales Leads mit System – so baust du eine skalierbare Leadmaschine Ausgewählte Links zur Episode 📌 salesrocket.io – Website zum Buch „Sales Rocket" inkl. Framework & Materialien Personen in dieser Folge 👤 Raphael Remhof 👤 Alessa Prochaska 👤 Christopher Funk Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 900 Folgen bekommst du jede Woche praxiserprobte Strategien für mehr Umsatz, bessere Teamleistung und persönliches Wachstum im Vertrieb.
Leads generieren – ohne frische Anfragen keine Termine und damit auch kein Wachstum. In dieser Folge zeige ich mit Børge Grothmann, wie wir qualifizierte Leads planbar aufbauen und dadurch eure Sales-Pipeline füllen. Die Basis für Leadgenerierung ist ein klares ICP. Wenn du genau weißt, wen du erreichen willst, triffst du Entscheider schneller, und du sprichst über echte Probleme. So kannst du einfacher Leads generieren im B2B und zugleich Kosten sparen. Wie kommen jetzt die Anfragen rein? Nicht über Massenmails, sondern über einen schlanken Ablauf: Signale prüfen, gut vorbereitet anrufen und kurz per Mail bestätigen. Das ist saubere Kundenakquise und sorgt dafür, dass du Interessenten gewinnen kannst, die wirklich passen. Damit aus Leads Umsatz wird, arbeiten SDRs und AEs eng zusammen. Wir definieren, was ein guter Ersttermin ist, und prüfen wöchentlich die Qualität. Diese Lead-Qualifizierung hilft dir, Termine zu sichern und daraus echte Chancen zu machen – also Leads generieren mit Substanz. Rechne deinen Funnel rückwärts: vom Zielumsatz über Angebote und Termine bis zu erreichten Entscheidern. Wenn die Quote hakt, findest du so die Engstelle, und du kannst gezielt nachschärfen. Dadurch füllst du die Sales-Pipeline Schritt für Schritt und bleibst in der Demand Generation auf Kurs. Bei den Kanälen gilt: LinkedIn-DMs und Massenmails nutzen sich ab. Der vorbereitete Call wirkt, weil er direkt ist und weil er Nutzen liefert. So betreibst du Outbound Sales mit System, und du kannst schneller B2B-Leads generieren, statt nur zu warten. Make or buy? Wenn du Setting intern nicht sauber abbildest, hilft ein externes Team für eine Zeit. Mit gemeinsamen KPIs, gutem Leadmanagement und einfachem Lead Nurturing bleibst du schlank und kannst dennoch zügig Leads generieren. Mein Fazit: Leads generieren ist kein Zufall. Mit klarem ICP, direkter Akquise, starker Quali und einem ruhigen Prozess füllst du die Pipeline zuverlässig – Monat für Monat. Ausgewählte Links zur Episode 📌 Singularity Sales – Beratung, Training & Sales-as-a-Service 📌 Sales as a Service – externes SDR-Benchmark-Team 📌 So geht Onboarding richtig – die Checkliste Personen in dieser Folge 👤 Børge Grothmann 👤 Christopher Funk Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B-Sales-Podcast: Hier bekommst du jede Woche praxiserprobte Strategien, Taktiken und Inspiration für mehr Pipeline, höhere Abschlussquoten und starkes Wachstum – für Sales, Leadership & Karriere.
Challenger Sales – mutig führen statt nett verkaufen Im B2B-Vertrieb zählt heute nicht mehr, wer am freundlichsten lächelt, sondern wer Orientierung gibt. Genau hier setzt der Challenger Sales Ansatz an: weniger Harmonie, dafür mehr Haltung – und zwar mit spürbarem Effekt auf Marge, Entscheidungsdauer und Dealqualität. Kunden ertrinken längst nicht an einem Mangel an Informationen, sondern an fehlender Einordnung. Deshalb braucht es Verkäufer, die Hypothesen aufstellen, Klartext reden und Entscheidungen aktiv führen. Der Challenger denkt weiter, weil er respektvoll widerspricht, Komplexität reduziert und das Buying Committee konsequent durch den Prozess steuert. Die fünf Verkaufstypen im Vergleich zeigen das deutlich: Beziehungsbauer, Harter Arbeiter, Lone Wolf und Problemlöser liefern zwar wichtige Beiträge, doch nur der Challenger verändert Entscheidungen. Er sagt nicht, was der Kunde hören will, sondern was er hören muss – und genau darin liegt seine Kraft. Wie läuft ein starkes Challenger-Gespräch ab? Zuerst setzt du den Rahmen (Lead), anschließend lernst du zu verstehen, was wirklich blockiert (Learn). Dann lieferst du eine neue Perspektive mit Aha-Effekt (Teach), die du gezielt zuschneidest (Tailor). Danach übernimmst du Verantwortung für den nächsten Schritt (Take Control) und lässt bewusst Raum, damit Wirkung entsteht (Leave Space). So wird aus Smalltalk Substanz – und aus Gesprächen Fortschritt. Und die KI? Sie liefert Daten, allerdings keine Bedeutung. Der Challenger nutzt sie als Tool, nicht als Ersatz. Deshalb stellt er die entscheidende Frage: „Wenn alle 12 % Effizienz gewinnen – wo entsteht dann dein echter Vorsprung?" Genau hier trennt sich Wertschöpfung von Feature-Geflunker. Wie entwickelst du dein Team zum Challenger-Team? Zunächst prüfst du die Haltung – welcher Typ dominiert, und was hält wen zurück? Anschließend sammelst du Insights aus Projekten, Use-Cases und Signalen. Dann formulierst du pro Branche 2–5 Thesen, die provozieren dürfen. Darauf aufbauend erstellst du einen Fragenkatalog, der zum Umdenken zwingt. Danach trainierst du konsequent: Rollenspiele, Shadowing, Feedback. Schließlich schaffst du Routine – wöchentliche Runden, in denen die wirksamsten Erkenntnisse geteilt, geschärft und verankert werden. Weil mutiges Verhalten Übung braucht, verankerst du es im Alltag: Vor jedem Termin definierst du Hypothesen, Leitfragen und eine klare Abschlussintention. Während des Termins steuerst du aktiv, widersprichst respektvoll und priorisierst Entscheidungen statt Dokumente. Danach dokumentierst du Learnings, damit das Team schneller lernt als der Markt. Fazit: In komplexen Märkten ist Führung die knappste Ressource. Der Challenger verkauft keine Produkte, sondern Klarheit – und wer Klarheit bringt, wird früh eingebunden, erhält Vertrauen und verhandelt auf Augenhöhe. Genau so hebst du Margen, verkürzt Zyklen und erhöhst die Abschlussquote. Über den VertriebsFunk Podcast: Mit über 1000 Episoden ist der VertriebsFunk Deutschlands führender Podcast für B2B-Vertrieb, Recruiting und Leadership. Ideal für Vertriebsprofis, Führungskräfte und HR – für mehr Umsatz, bessere Hires und ein starkes Mindset. Jetzt abonnieren – und keine Chance im Vertrieb mehr verpassen. 🔊 Schon gehört? Vertriebsplanung 2025 – Warum jeder Verkäufer einen eigenen Business Plan haben sollte 📌 Weitere Links zur Episode: Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk Vertriebscheck – Die 12 Ja/Nein-Fragen für dein Wachstum So geht Onboarding richtig – die ultimative Checkliste 🎙️ Personen in dieser Folge: Christopher Funk auf LinkedIn Christopher Funk bei Instagram Über den VertriebsFunk Podcast: Mit über 1000 Episoden ist der VertriebsFunk Deutschlands führender Podcast für B2B-Vertrieb, Recruiting und Leadership. Ideal für Vertriebsprofis, Führungskräfte und HR – für mehr Umsatz, bessere Hires und ein starkes Mindset. Jetzt abonnieren – und nie wieder Chancen im Vertrieb verpassen.
Unternehmenskultur schlägt Skill: Warum Werte im Hiring wichtiger sind als Lebensläufe – mit Ailyn Arnold & Björn Andres Im Recruiting sprechen viele zuerst über Hard Facts wie Umsatz, Provisionsmodell und große Logos. Dennoch entscheidet am Ende die Unternehmenskultur – denn sie prägt Zusammenarbeit, Führung und Wachstum. Wenn die Kultur passt, performst du schneller und bleibst länger; wenn nicht, dann helfen auch Top-Lebensläufe wenig. Deshalb sollten wir Kultur früh sichtbar machen und im Prozess messbar überprüfen. Mit meinen Gästen Ailyn Arnold und Björn Andres wird deutlich: Kultur ist das, was täglich gelebt wird – nicht das, was auf Postern steht. Gerade im Sales zeigt sich, dass Werte Gesundheit, Bindung und Performance beeinflussen. Zugleich sorgt ein klarer Wertekompass dafür, dass Teams auch unter Druck gut funktionieren. Woran erkennst du gute Unternehmenskultur? Zunächst an echten Begegnungen, nicht an Slogans. Führe deshalb Gespräche mit deiner zukünftigen Führungskraft, mit Kolleg:innen und – vor allem – mit Ehemaligen. Frage dann: „Warum arbeiten (oder arbeiteten) Sie hier?" Kommt die Antwort spontan und konsistent, spricht das für Substanz. Plane außerdem Schnuppertage ein; ein einzelnes Interview liefert nämlich selten genug Evidenz. Werte > Lebenslauf – und zwar nicht nur im Startup. Zwar lassen sich Skills aufbauen, doch Wertematch entsteht oder entsteht eben nicht. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen auf Begegnungen in Stufen: zuerst der Hiring Manager, danach das Team und anschließend ein kurzes, praxisnahes Case. Dadurch prüfst du, ob Mindset, Mission und Unternehmenskultur wirklich zusammenpassen. Folglich sinkt die Fluktuation, während Ramp-up-Zeiten und Teamenergie steigen. Welche Kultur passt zu dir? Unternehmen bewegen sich häufig zwischen Clan-, Adhocracy-, Markt- und Hierarchie-Kultur. Während Gründerphasen oft Freiheit und Tempo betonen, benötigen Spätphasen dagegen Standards und Klarheit. Entscheidend ist daher, ob die gelebten Werte deinen Antreibern entsprechen. Hör zudem auf dein Bauchgefühl; es warnt dich früh, wenn Show und Wirklichkeit auseinanderfallen. Für Unternehmen: Kultur fit machen Stellt euer Hiring schrittweise auf 360° um. Kombiniert einerseits einen kompakten Skill-Check (Probleme erfassen, Lösungen verständlich darstellen), andererseits echte Unternehmenskultur-Checks: Teamlunch, Job-Shadowing und Fragen an Ehemalige. Dokumentiert außerdem harte Folgewerte wie Verweildauer, Fehltage und Ramp-up-Zeit. Dadurch erkennt ihr, ob eure Kulturarbeit wirkt – und wo ihr nachjustieren müsst. Transparenz statt Hochglanz lohnt sich, weil authentische Stimmen Vertrauen schaffen. Lasst Mitarbeitende deshalb auf LinkedIn frei sprechen, anstatt Posts zu diktieren. So wird Unternehmenskultur sichtbar, wodurch das Matching leichter fällt. Wer hingegen Social-Posts verbietet, setzt – gewollt oder ungewollt – ein klares Kultur-Signal. Blick nach vorn: KI kann bereits heute öffentliche Inhalte clustern, Gespräche auswerten und daraus Kulturmerkmale ableiten. In Verbindung mit einem strukturierten Werte-Check entsteht Schritt für Schritt echtes Culture-Matching – für Kandidat:innen und Unternehmen. Fazit: Stelle die Unternehmenskultur konsequent an den Anfang. Passt der Werte-Fit, dann beschleunigen sich Lernkurven, Kollaboration und Umsatz. Passt er nicht, dann kosten dich die besten Lebensläufe Zeit, Nerven und Geld. Kultur schlägt Skill – immer und überall. 🔊 Schon gehört? Vertriebsplanung 2025: Warum jeder Verkäufer einen eigenen Business Plan haben sollte Ausgewählte Links zur Episode 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk 📌 Vertriebscheck: Die 12 Ja/Nein-Fragen, die dein Wachstum bestimmen 📌 So geht Onboarding richtig – die ultimative Checkliste Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk 👤 Ailyn Arnold – Sales-Expertin 👤 Björn Andres – Head of Sales Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B-Sales-Podcast: Mit über 900 Folgen bekommst du kompaktes Praxiswissen für mehr Umsatz, bessere Teams und echte Karriere-Sprünge.
KI im Vertrieb: 80 % weniger Verkäufer? Wie KI den Vertrieb radikal umbaut. Mit Steffen Baermann Zunächst klingt es harmlos: KI im Vertrieb schreibt E-Mails schneller, fasst Meetings zusammen und hilft beim CRM. Allerdings greift das zu kurz. Denn KI ist nicht nur ein Werkzeug, sondern – wie Steffen Baermann ausführt – eine tektonische Verschiebung. Deshalb sprechen wir in dieser Folge über Tempo, Auswirkungen und konkrete Schritte. Erstens erleben wir bis 2030 die breite Umsetzung vorhandener Use Cases. Dazu gehören Telefon-KIs im First-Level, automatisierte Angebotsentwürfe sowie KI-gestützte Kaltakquise. Außerdem sinkt der Admin-Aufwand spürbar. Folglich liefern weniger Verkäufer den gleichen Output – möglicherweise sogar mehr. Dennoch bleibt Kundenverstehen zentral. Zweitens verschiebt sich zwischen 2030 und 2035 die Macht in Richtung Käuferseite. Denn dort orchestrieren KIs Interessen, bewerten Anbieter und priorisieren Entscheidungen. Dadurch schrumpft die klassische Orchestrator-Rolle im Vertrieb. Gleichzeitig bleibt Key-Account-Arbeit wichtig – allerdings datengetriebener, vergleichbarer und messbarer. Drittens rückt ab 2035 die Automatisierung ganzer Kaufprozesse näher. Zwar ist noch offen, wie autonom Entscheidungen laufen; dennoch ist klar: Ohne KI-Fitness wird es schwierig. Deshalb raten wir zu konsequenter Vorbereitung – nicht irgendwann, sondern jetzt. Was heißt das konkret? Erstens: Rüste dich und dein Team aus. Verwende KI für Einwandbehandlung, Meeting-Mitschnitte und Coaching; dadurch sparst du täglich bis zu 60–90 Minuten. Zweitens: Mache dein Angebot KI-findbar. Dazu gehören strukturierte Produktdaten, belastbare Referenzen sowie nachvollziehbare Benchmarks. Drittens: Aktualisiere Narrativ und Einwände. Sammle typische KI-Antworten, liefere Belege und trainiere klare Rebuttals. Viertens: Setze auf Signale statt Gießkanne – also Intent-Daten, Trigger und Buying-Group-Muster. Darüber hinaus solltest du Sichtbarkeit neu denken. Käufer fragen zunehmend Assistenten: „Welcher Anbieter passt zu mir?" Wenn deine Lösung dort nicht erscheint, verlierst du Leads, noch bevor sie entstehen. Aus diesem Grund brauchst du präzise Produktbeschreibungen, konsistente Preislogiken und – nicht zuletzt – aussagekräftige Customer Stories. Gleichzeitig verändert sich die Rolle des Vertriebs. Einerseits bleibt Beziehungspflege wertvoll; andererseits verlangt der Markt nach Evidenz. Deshalb zählt künftig, wer Nutzen systematisch belegt – mit Daten, Cases und messbaren Outcomes. Kurz gesagt: Story plus Proof schlägt Bauchgefühl. Unterm Strich ergibt sich ein klares Bild: KI im Vertrieb reduziert Routine, beschleunigt Taktung und erhöht Qualitätsdruck. Wer jetzt Kompetenzen aufbaut, profitiert. Wer zaudert, riskiert Relevanz. Genau deshalb liefert Steffen Baermann mit seinem Ansatz praktikable Denkmodelle und erste Playbooks. 🔊🔊 Schon gehört? Künstliche Intelligenz im Vertrieb – Chancen & Automatisierung im Sales Ausgewählte Links zur Episode 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk 📌 Website von Steffen Baermann 📌 Vertriebscheck: Die 12 Ja/Nein-Fragen, die dein Wachstum bestimmen Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk 👤 Steffen Baermann Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 900 Folgen gebe ich dir so viel Wissen und Inspiration wie möglich für deinen Erfolg. Außerdem unterstütze ich dich als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder HR dabei, die richtigen Mitarbeiter zu gewinnen, mehr Umsatz zu generieren und dein Mindset nachhaltig zu verändern.
Vertriebskultur im B2B-Vertrieb – das ist die wichtigste Lektion nach 1.000 Folgen, denn ohne starke Kultur bleibt selbst das beste Team unter seinen Möglichkeiten. Warum ist das so? Weil Kultur jeden Kontakt prägt: vom ersten Anruf bis zur Verlängerung. Sie definiert, was wir zulassen, wie wir Prioritäten setzen und woran wir wachsen. Deshalb entscheidet sie langfristig über Umsatz, Win-Rates und Mitarbeiterbindung. Und genau darum spreche ich in dieser Jubiläumsfolge sehr klar – damit du die richtigen Stellschrauben erkennst und sofort drehen kannst. Erstens: Formuliere Prinzipien, nicht nur Werte. Dadurch wird Kultur sichtbar und messbar. Zum Beispiel: Kundenfokus vor Eitelkeit, Tempo vor Perfektion, Qualität in jedem Kontakt, Coaching jede Woche. Zweitens: Lebe Konsequenz, denn Führung zeigt sich nicht im Gesagten, sondern im Geduldeten. Drittens: Trainiere kontinuierlich, weil Skills sonst erodieren. Viertens: Recruite mutig und manage Leistung transparent – A-Spieler rein, Underperformance mit Plan verbessern oder sauber trennen. Schließlich: Sichtbares Scoreboard, damit jeder jederzeit weiß, wo wir stehen. Wie setzt du das um? Zuerst definierst du 5–7 Team-Prinzipien schriftlich; anschließend übersetzt du sie in Routinen: wöchentliche Pipeline-Reviews, strukturierte Deal-Qualifizierung und sauberes Onboarding. Außerdem etablierst du eine Coaching-Kadenz mit klaren Lernzielen. Dadurch entsteht Verbindlichkeit, während gleichzeitig Freiraum für Eigenverantwortung bleibt. Zudem fütterst du ein zentrales Playbook, damit Wissen nicht versickert, sondern skalierbar wird. Doch Kultur braucht Vorbilder. Deshalb beginnen High-Performance-Teams bei der Führung: Extreme Ownership statt Ausreden, Kontext statt Mikromanagement und Proaktivitat statt Abwarten. Wenn Leader konsequent vorleben, folgen Prozesse, denn Verhalten wirkt ansteckend. So verankerst du Standards, die Leistung erleichtern, statt sie zu behindern. Ein Wort zur Messung: Kultur ist unsichtbar, allerdings zeigen Zahlen schnell die Folgen – Ramp-up-Zeit, Conversion-Raten, Forecast-Genauigkeit und Retention. Wenn diese Metriken steigen, passen Prinzipien und Routinen. Sinkt der Trend, justierst du – früh, offen und faktenbasiert. Dadurch bleibst du beweglich, obwohl die Standards stabil sind. Mein Fazit: Vertriebskultur im B2B-Vertrieb ist kein „Nice to have", sondern der Hebel, der Tools, Taktiken und Talente erst wirksam macht. Wenn du deine Kultur bewusst definierst, konsequent vorlebst und über Routinen absicherst, dann folgen Umsatz, Fokus und Vertrauen. Und genau dabei unterstütze ich dich gerne – für dein nächstes Wachstumslevel. 🔊🔊 Schon gehört? Vertriebsplanung 2025: Warum jeder Verkäufer einen eigenen Business Plan haben sollte Ausgewählte Links zur Episode 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk 📌 Vertriebscheck: Die 12 Ja/Nein-Fragen, die dein Wachstum bestimmen 📌 So geht Onboarding richtig – die ultimative Checkliste Personen in dieser Folge 👤 Christopher Funk Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 900 Folgen bekommst du praxisnahe Impulse für Führung, Recruiting und Sales. Deshalb findest du hier Strategien, die unmittelbar wirken – für mehr Umsatz, bessere Teams und ein starkes Mindset.























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