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Helvetia kommt!
Helvetia kommt!
Author: Dania Schiftan
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© 2025 CH Media
Description
Helvetia kommt! ist ein Podcast mit der Psychotherapeutin und klinischen Sexologin Dania Schiftan.
In jeder Folge steht eine persönliche Geschichte im Mittelpunkt mit Themen, die uns alle bewegen: Es geht um Partnerschaft, Sexualität, Beziehungen in all ihren Facetten, Selbstwert und andere grosse Lebensthemen.
Im Gespräch begleitet Dania ihre Klientinnen und Klienten dabei, neue Perspektiven zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und Veränderung zu ermöglichen.
In jeder Folge steht eine persönliche Geschichte im Mittelpunkt mit Themen, die uns alle bewegen: Es geht um Partnerschaft, Sexualität, Beziehungen in all ihren Facetten, Selbstwert und andere grosse Lebensthemen.
Im Gespräch begleitet Dania ihre Klientinnen und Klienten dabei, neue Perspektiven zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und Veränderung zu ermöglichen.
9 Episodes
Reverse
Mara lebt schon lange mit einer chronischen Erkrankung und sie kennt den Balanceakt zwischen Alltag, Energiehaushalt und dem ständigen Mitdenken: Was geht heute, was nicht? Über die Jahre hat sie Strategien entwickelt, die ihr Halt geben: Routinen, Pausen, eine gewisse Disziplin im Umgang mit ihren Kräften. Doch seit Long Covid dazukam, fühlt es sich an, als hätte sich der Boden unter diesen bewährten Methoden verschoben. Plötzlich reicht das, was früher geholfen hat, nicht mehr. Der Körper reagiert unberechenbar, Grenzen tauchen früher auf, und das Vertrauen in die eigene Belastbarkeit gerät ins Wanken.
Im Gespräch mit Dania beschreibt Mara, wie schwer es ist, wenn der eigene Körper nicht mehr als verlässlicher Partner erlebt wird, sondern als etwas, das jederzeit „dazwischenfunken“ kann. Diese Unsicherheit verändert nicht nur den Alltag, sondern auch das innere Erleben: die Stimmung, das Selbstbild, die Geduld mit sich selbst. Mara erzählt von Tagen, an denen sie sich wie eine andere Version ihrer selbst fühlt, weniger spontan, weniger belastbar, schneller überfordert. Und sie spricht über das stille Gefühl von Verlust: von Freiheit, von Leichtigkeit, von einem Körper, der „mitmacht“.
Besonders spürbar wird das in ihrer Partnerschaft. Intimität war lange ein Ort von Nähe und Verbundenheit. Doch unter der gesundheitlichen Belastung wird sie zunehmend kompliziert. Nicht, weil Liebe fehlt, sondern weil Energie fehlt. Weil Berührungen manchmal zu viel sind. Weil Lust nicht einfach abrufbar ist. Weil körperliche Symptome und Erschöpfung mitten in etwas Schönem auftauchen können. Mara beschreibt, wie sich daraus ein Kreislauf entwickeln kann: Rückzug aus Selbstschutz, Missverständnisse, Scham, Schuldgefühle und das Gefühl, dem anderen nicht mehr gerecht zu werden.
Gemeinsam mit Dania schaut Mara darauf, wie Paare in solchen Situationen neue Wege finden können, ohne die Realität zu beschönigen. Es geht darum, Erwartungen neu zu verhandeln: Was bedeutet Intimität, wenn Sex nicht (immer) möglich ist? Wie kann Nähe entstehen, wenn der Körper Grenzen setzt? Welche Formen von Berührung, Zärtlichkeit und Begehren passen zu dem, was heute da ist und nicht zu dem, was früher war? Im Zentrum steht die Frage: Wie kann Verbindung gelingen, wenn Planbarkeit fehlt?
In dieser neuen Folge von “Helvetia kommt” erzählt Danias Gästin Christina von einer Erfahrung, die viele überrascht, obwohl sie gar nicht so selten ist: Seit ihrer Schwangerschaft ist ihr sexuelles Begehren enorm gestiegen. Was sich zunächst aufregend und lebendig anfühlt, wird im Alltag zur Herausforderung. Denn in ihrer Partnerschaft hat sich die „Lust-Rollenverteilung“ verschoben: Sie will deutlich mehr Nähe, Sex und körperliche Intimität als früher.Das Spannende: Christina und ihr Partner sind liebevoll, vertraut und grundsätzlich sehr gut im Gespräch miteinander, auch was ihre Paarsexualität angeht. Doch beim Thema plötzlich mehr Lust auf Sex stockt es aktuell. Denn Christina weiss nicht recht, wie sie ihre neuen Bedürfnisse ansprechen soll. Wie bleibt man ehrlich, ohne den anderen in die Defensive zu treiben? Und warum taucht bei vielen Menschen genau hier Scham auf? Selbst dann, wenn eine Beziehung eigentlich sicher und verbunden ist?Genau dort setzt Danias Gespräch mit Christina an: weg von Schuld und Scham, hin zu einer Sprache für Bedürfnisse, Grenzen und Verbundenheit. Das Gespräch zwischen Christina und Dania ist eine Einladung, das Thema Schwangerschaft und Sexualität weniger leise zu behandeln: mit Humor, Wärme und Klarheit und mit der Erkenntnis, dass „mehr Lust“ genauso normal sein kann wie „weniger Lust“. Entscheidend ist nicht, dass beide immer gleich wollen. Entscheidend ist, dass beide sich sicher fühlen, darüber zu sprechen. Dabei kann das Party-Prinzip helfen. Was es damit auf sich hat, hört ihr in der Folge.Hör-Tipp: In ihrem eigenen Podcast Dreißig spricht Christina mit ihren Freundinnen Clare und Katrin über weitere Themen, die sie mit 30 beschäftigen – hör mal rein.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Eigentlich ist fast alles da: Anziehung, Nähe, vielleicht sogar Liebe und trotzdem macht der Körper nicht mit. Erektionsstörungen können genau in den Momenten auftauchen, in denen man sie am wenigsten gebrauchen kann. Für Max ist das nicht nur frustrierend, sondern auch verunsichernd: Wieso passiert mir das jetzt? Was stimmt nicht mit mir? Und was, wenn es beim nächsten Mal wieder passiert? Der Druck wächst, die Gedanken kreisen – und genau das kann die Blockade noch verstärken.Das Paradoxe daran: Wenn Max allein ist, funktioniert alles wunderbar. Sein Körper kann also „eigentlich“. Aber warum kippt es, sobald eine andere Person im Spiel ist, gerade dann, wenn er sie wirklich begehrt oder ihm etwas an ihr liegt? Was bedeutet das für das eigene Selbstbild, fürs Dating, für Beziehungen und für Intimität insgesamt?In dieser Folge von Helvetia kommt spricht Max offen über seine Erfahrungen und gemeinsam mit Dania nimmt er das Thema auseinander: wissenschaftlich fundiert, gleichzeitig alltagsnah und enttabuisierend. Sie schauen darauf, was eine Erektion physiologisch überhaupt braucht, welche Rolle das Nervensystem spielt und warum Stressreaktionen den Körper so schnell in einen „Alarmmodus“ bringen können. Es geht um den Einfluss von Aufmerksamkeit und Erwartungsdruck („Es muss jetzt klappen“), um typische Gedankenspiralen und darum, weshalb Erektionsstörungen häufig weniger mit fehlender Lust zu tun haben, als viele vermuten.Dania ordnet ein, wie Körper und Psyche in intimen Momenten zusammenarbeiten und was helfen kann, wenn sich der Druckkreislauf einmal etabliert hat. Es geht um konkrete Stellschrauben: Wie kommt man aus dem Kopf zurück in den Körper? Was reduziert Anspannung, was stärkt Sicherheit? Und wie kann man Intimität so gestalten, dass Nähe nicht zum Leistungstest wird, sondern wieder zu etwas, das man erleben kann?Und dann wird es richtig spannend: Wenn Max’ Körper grundsätzlich funktioniert – was genau ist es dann, das in genau diesen Momenten den Schalter umlegt? Max wird mit der Hilfe von Dania klar: Eine überraschend präzise Spur führt ausgerechnet dorthin, wo er bisher kaum hingeschaut hat – zu seiner Selbstbefriedigung. Denn wenn man wirklich genau betrachtet, wie diese abläuft, was dabei den Körper in Gang bringt und welche Bedingungen dabei stimmen, kann genau dort der Hinweis liegen, der das Rätsel löst: warum es allein funktioniert und beim Sex mit einem Partner oder einer Partnerin manchmal eben nicht.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Diese Folge ist in mehrfacher Hinsicht besonders. Anja Knabenhans ist nicht nur Gästin im Podcast, sondern auch eine Freundin von Dania. Das Gespräch bewegt sich damit bewusst zwischen Vertrautheit und professioneller Begleitung. Gerade diese Nähe ermöglicht einen besonders offenen, ehrlichen und reflektierten Austausch.Anja beschreibt, dass es sie trotz Selbstbewusstsein immer wieder beschäftigt, was andere über sie denken, vor allem dann, wenn sie Ablehnung vermutet. Ein schiefer Blick, ein distanzierter Kommentar oder das Gefühl, nicht gemocht zu werden, reichen oft schon aus, um sie innerlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Rational weiss sie, dass man es nicht allen recht machen kann. Und trotzdem trifft es sie. Das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen, Selbstzweifel tauchen auf, und Anja verliert für eine Weile den Kontakt zu sich selbst.Im Gespräch mit Dania wird deutlich, dass es dabei nicht um Überempfindlichkeit geht, sondern um ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Ablehnung wirkt nicht nur auf der gedanklichen Ebene, sondern wird körperlich spürbar. Sie aktiviert alte Erfahrungen und emotionale Erinnerungen, die oft weit zurückreichen.Dania zeigt auf, dass eine hohe Sensibilität gegenüber dem Urteil anderer häufig dort entsteht, wo Anerkennung und Verbundenheit früher nicht selbstverständlich waren. Wer gelernt hat, sich anzupassen, um Nähe zu sichern, entwickelt ein feines Gespür für Stimmungen im Aussen. Dieses Gespür kann hilfreich sein, wird jedoch zur Belastung, wenn das eigene Selbstwertgefühl zu stark davon abhängt, wie andere reagieren. Anja erkennt, wie sehr sie versucht, Ablehnung zu vermeiden, und wie viel Energie sie dabei verliert.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
In dieser Q&A-Folge beantwortet Dania Fragen aus der Community. Es geht um Erektionsstörungen, darum, Gefühle klar auszudrücken, und um das, was Langzeitbeziehungen mit der Sexulaität anstellen. Dania erklärt, was hinter diesen Themen psychologisch und körperlich passiert, wie man wieder in Verbindung mit sich selbst und dem Gegenüber kommt und warum Sexualität immer auch Beziehung, Vertrauen und Selbstverständnis bedeutet.Wenn du auch Fragen hast, die du Dania unbedingt schon immer mal stellen wolltest, sende uns eine Mail an podcast@daniaschiftan.ch
Ronja steht an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie sich beruflich nochmal neu verwirklichen möchte. Sie spürt den Wunsch, ihren eigenen Weg zu gehen und gleichzeitig die leise Stimme des Zweifels: Darf ich das? Kann ich das? Bin ich gut genug?Im Gespräch mit Dania Schiftan geht Ronja der Frage nach, woher das Gefühl kommt, nicht zu genügen. Gemeinsam erkunden sie, wie alte Erfahrungen und innere Glaubenssätze das Selbstvertrauen beeinflussen und wie Ronja lernen kann, sich selbst mehr zuzutrauen. Schritt für Schritt entwickelt sie Strategien, um in Zukunft mit mehr Vertrauen, Selbstsicherheit und innerer Ruhe ihren Weg zu gehen.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Maria ist Ende dreissig und will in all ihren Rollen allem gerecht werden: im Beruf, als Mutter und als Partnerin. Perfektion bedeutet für sie Sicherheit und Kontrolle. Wenn sie alles im Griff hat, fühlt sie sich ruhiger. Doch genau dieses Streben nach Perfektion steht ihr immer wieder im Weg, besonders in der Partnerschaft und in der Sexualität. Früher sind sie und ihr Partner nach intensiven Diskussionen und Streitigkeiten oft im Bett gelandet. Diese Dynamik hat die Sexualität befeuert und ihre Beziehung und die Kommunikation lebendig gehalten.Seit Kinder, Job und Alltagsorganisation dazwischenstehen, fällt diese „Entladung“ zunehmend weg. Maria kann sich nur noch schwer fallen lassen und wenn, dann nur, wenn der Moment vermeintlich perfekt ist. Tausend andere Dinge, die noch anstehen, schiessen ihr durch den Kopf, und mit den Gedanken verschwindet auch die sexuelle Lust. Bevor sie sich auf Intimität einlassen kann, muss für sie alles stimmen. Erst wenn äusserlich Ordnung herrscht, glaubt sie, innerlich überhaupt Raum für Nähe zu haben. Diese Momente sind selten und je seltener sie werden, desto grösser wird der Druck.Im Gespräch mit Dania Schiftan will Maria verstehen, warum es ihr so schwerfällt, loszulassen und einfach zu sein. Schnell wird deutlich, dass es dabei nicht nur um ihren hohen Anspruch oder Alltagsstress geht, sondern um ein tief verankertes Muster in ihrer Paarbeziehung, das sich so nicht mehr aufrechterhalten lässt. Der Körper reagiert entsprechend: Spannung statt Hingabe, Kontrolle statt Lust. Intimität wird zu einer Aufgabe, die „gelingen“ muss, statt zu einem Erleben, das fliessen darf.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Aufgrund ihrer MS-Diagnose spürt Nina, wie sich ihr Körper immer wieder verändert und damit auch ihre Sexualität. Besonders beim Geschlechtsverkehr ist manches schwieriger geworden. Nina hat bereits versucht, mit ihren Ärztinnen und Ärzten darüber zu sprechen und herauszufinden, wie Krankheit und Sexualität zusammenhängen. Doch ihr Bedürfnis, in diesem Bereich medizinisch mehr zu erfahren und ernst genommen zu werden, blieb bisher unerfüllt. Also hat sie selbst begonnen, nach Antworten zu suchen: Woher kommen die Veränderungen, und was kann sie tun, um wieder mehr zu spüren?Im Gespräch mit Dania Schiftan spricht Nina darüber, wie eng Körper und Sexualität miteinander verbunden sind, gerade dann, wenn eine chronische Erkrankung dazukommt. Gemeinsam erkunden sie, welche Möglichkeiten es gibt, das eigene Erleben neu zu entdecken, mit Einschränkungen umzugehen und Sexualität auf eine andere, vielleicht tiefere Weise wieder geniessen zu können.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Domenica hat schon viel an sich gearbeitet, viel über sich gelernt und einen langen Weg hinter sich. Trotzdem begleitet sie ein altes Thema bis heute: Grenzen setzen. Oft fällt es ihr schwer, für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen, und sie lässt sich übergehen. Und wenn es ihr gelingt, ist es mit grosser Anstrengung und Schuldgefühlen verbunden.Im Gespräch mit Dania geht Domenica der Frage nach, warum es so schwierig ist, klare Grenzen zu spüren und zu halten, besonders in der Sexualität und in der Partnerschaft. Dania zeigt, wie alte Erfahrungen und Beziehungsmuster in uns weiterwirken, warum Scham und Schuld auch eine Form von Selbstschutz sein können und wie es gelingen kann, Grenzen als etwas Stärkendes und Selbstfürsorgliches zu erleben.Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde?Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. 🎙️ Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.



