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Author: Martin und Lucas

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Schaut mit uns hinter die Leinwand! Jeden Sonntag nehmen wir im Podcast einen Film oder eine Serie genauer unter die Lupe. Wir sind Martin und Lucas. Wir lieben Filme und die Geschichten hinter den Filmen.
300 Episodes
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Wir haben uns in dieser Folge einen Film vorgenommen, der trotz eines großen Namens hinter der Kamera fast still und heimlich in den Kinos gestartet ist. Sam Raimi kehrt mit „Send Help“ zu seinen Wurzeln zurück und liefert eine Horrorkomödie ab, die uns gleichermaßen zum Lachen und zum Schaudern bringt. Wir besprechen, warum diese Geschichte über die unterschätzte Büroangestellte Linda und ihren herrischen Chef auf einer einsamen Insel weit mehr ist als ein simpler Survival-Trip.Wir erklären euch, warum dieser Film aktuell unser absoluter Geheimtipp ist und weshalb man die einzigartige Inszenierung von Raimi unbedingt auf der großen Leinwand erleben sollte.
Wir knöpfen uns die neue Netflix-Adaption „The Seven Dials“ vor, die pünktlich zum 50. Todestag von Agatha Christie erschienen ist. Trotz prominenter Unterstützung durch Martin Freeman und Helena Bonham Carter stellt sich die Frage, ob wir es hier mit einem spannenden Whodunnit oder nur mit künstlich gestreckter Stangenware zu tun haben. Die Geschichte rund um Lady Eileen „Bundle“ Brent, acht Wecker und eine Leiche auf einem britischen Herrenhaus bietet zwar klassisches Krimi-Flair, kämpft aber massiv mit ihrem zähen Pacing.
Wir stürzen uns auf die frisch verkündeten Nominierungen für die 98. Oscars und fragen uns: Ist dieser historische Rekord wirklich verdient? Mit unglaublichen 16 Nominierungen zieht „Sinners“ an Meilensteinen wie „Titanic“ vorbei, doch wir diskutieren kritisch, ob der Hype das tatsächliche Kritikerecho widerspiegelt oder ob hier Popularität über filmische Tiefe gesiegt hat. Während wir auf das große Duell zwischen Giganten wie „One Battle After Another“ und technischen Außenseitern blicken, suchen wir nach den emotionalen Siegern des Herzens – wie dem atmosphärischen Netflix-Drama „Train Dreams“.
Brendan Fraser ist zurück – nicht als Mumien-Jäger, sondern als Miet-Familienmitglied in Tokio. In dieser Folge widmen wir uns der Tragikomödie, in der ein gescheiterter US-Schauspieler plötzlich als gemieteter Vater, Ehemann oder Journalist einspringen muss, um den gesellschaftlichen Schein zu wahren. Dabei stellt sich die Frage: Wie viel Wahrheit steckt in diesen käuflichen Beziehungen und kann man emotionale Leere einfach mit Geld füllen?Wir besprechen den Grat zwischen rührendem "Wohlfühl-Kitsch" und der realen Faszination des Westens für vermeintlich skurrile japanische Dienstleistungen. Denn die Geschichte hinter den "Miet-Familien" ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint – und hat Verbindungen zu einer kontroversen Story, die sogar Werner Herzog beschäftigte.
Hier erfahrt Ihr, ob sich der zweite Teil des Reboots lohnt. Nur 28 Wochen nach dem Neustart der Reihe kehren wir zurück in die postapokalyptische Welt. In 28 Years Later: The Bone Temple trifft unser Protagonist Spike (Alfie Williams) auf die bizarre Gruppierung der „Jimmies“. Parallel dazu widmet sich Dr. Kelson (Ralph Fiennes) in einem zweiten Handlungsstrang seinem makabren Bauprojekt, das dem Film seinen Titel verleiht, und einer ungewöhnlichen Annäherung an die Infizierten.Wir besprechen, wie sich der Film unter der Regie von Nia DaCosta visuell vom Vorgänger unterscheidet und auf klassische Kino-Optik setzt. Außerdem diskutieren wir die explizite Härte des Films, ob die Splatter-Elemente der Story dienen oder zum Selbstzweck verkommen, und wie die verschiedenen Handlungsstränge im Finale zusammenlaufen.
Wir starten das neue Filmjahr mit einem ganz besonderen Tipp und werfen einen Blick auf das japanische Drama „Die Unschuld“ (Originaltitel: Monster). Wenn Ihr Eure Zeit nicht mit langweiligen Filmen verschwenden wollt, bietet dieses Werk von Hirokazu Koreeda genau die richtige Tiefe. Die Geschichte beginnt mit einem schwierigen Schüler und Vorwürfen gegen einen Lehrer, doch was zunächst wie ein klarer Fall wirkt, entpuppt sich als hochkomplexes Geflecht aus menschlichen Beziehungen und Missverständnissen. Warum scheitert die Kommunikation in dieser Gesellschaft so massiv? Und wer trägt am Ende wirklich die Schuld? Wir untersuchen die emotionalen Krisen der Figuren und warum dieser Film trotz seiner ruhigen Erzählweise eine so gewaltige Wucht entfaltet.
Wir blicken in die Glaskugel für das Filmjahr 2026 und analysieren, welche Blockbuster und Geheimtipps uns in den nächsten Monaten beglücken oder vielleicht auch enttäuschen werden. Was erwartet uns, wenn Christopher Nolan die griechische Mythologie in „Die Odyssee“ neu interpretiert oder Denis Villeneuve die Wüstensaga mit „Dune: Messiah“ zum epischen Abschluss bringt? Los gehts aber erstmal mit „28 Years Later - The Bone Temple“ und der Science-Fiction-Verfilmung „Project Hail Mary“, die bei uns „Der Astrionaut“ heißt, und Ryan Gosling und Sandra Hüller gemeinsam auf die Leinwand holt. Was können wir erwarte? Mutige kreative Entscheidungen oder doch nur Reboots und Prequels?
Wir ziehen einen Schlussstrich unter das Jahr 2025 und besprechen die wichtigsten Filme und Serien der letzten Monate. Im Fokus stehen Blockbuster wie F1, das Ende von Mission: Impossible sowie der globale Erfolg von Animations-Highlights. Wir besprechen das starke Horror-Jahr, Entdeckungen im deutschen Kino wie Mit der Faust in die Welt schlagen und die aktuelle Krise der Streaming-Anbieter.
Optischer Knaller ohne Story? Avatar: Fire and Ash KritikVisuell top, Story flop?Ihr erfahrt bei uns welche großen Probleme der neue Avatar hat. Wir begleiten Jake Sullys Familie zurück nach Pandora und beleuchten, warum „Avatar: Fire and Ash“ die Gemüter so stark spaltet. Während James Cameron mit dem kriegerischen Aschevolk die Weltkarte erweitert, stellt sich uns die Frage, ob die Handlung lediglich bekannte Motive wiederkäut.Zwischen technischer Brillanz und der Kritik an einer lahmen Dramaturgie diskutieren wir, ob die visuelle Wucht für ein dreistündiges Epos noch ausreicht.
Pünktlich zum Fest ist Meisterdetektiv Benoit Blanc zurück, doch dieses Mal tauschen wir die sonnige Privatinsel gegen eine neblige Kleinstadt voller christlicher Symbolik. Statt Tech-Milliardären stehen nun Priester und religiöse Fanatiker im Fokus, denn der neue Mordfall dreht sich um den hasserfüllten Prediger Jefferson Riggs und seine eingeschworene Gemeinde. Wir nehmen uns diesen radikalen Stilwechsel vor, der deutlich düsterer und fast schon gothic-artig daherkommt als die poppigen Vorgänger.
In den riesigen Katalogen der Streaminganbieter gehen die leisen Töne oft unter. Mit Train Dreams ist auf Netflix jedoch ein Film erschienen, der genau dieses Schicksal nicht verdient hat. Wir werfen einen Blick auf das Leben des Tagelöhners Robert Grainier, der sich in den Wäldern des amerikanischen Nordwestens eine Existenz aufbaut, während die Welt um ihn herum durch den technischen Fortschritt rasant an Fahrt aufnimmt.Dabei besprechen wir, wie der Film im ungewöhnlichen 4:3-Format eine enorme Stofflichkeit entwickelt und warum Hauptdarsteller Joel Edgerton mit minimalistischem Spiel große Emotionen transportiert. Warum sich dieser „Slice of Life“-Film gerade für die dunklere Jahreszeit perfekt eignet, erfahrt ihr in dieser Folge.
In Andrew Niccols Regiedebüt Gattaca blicken wir in eine nicht allzu ferne Zukunft, in der natürliche Geburten zur absoluten Ausnahme geworden sind. Wer nicht genetisch optimiert ist, gehört zur Unterschicht und hat kaum Chancen auf gesellschaftlichen Aufstieg – ein Schicksal, das auch den Protagonisten Vincent trifft. Doch getrieben von dem unerschütterlichen Wunsch, als Astronaut die Erde zu verlassen, beginnt er ein hochriskantes Spiel mit einer geliehenen Identität, um die lückenlose DNA-Überwachung der Gattaca Corporation zu überlisten.Wir diskutieren, wie sich dieser Science-Fiction-Klassiker aus den 90ern heute schlägt und warum "Gattaca" oft übersehen wird, obwohl er eine Oscar-Nominierung erhielt und mehr Aufmerksamkeit verdient.
Wieder grandios?Wir tauchen ein in Vince Gilligan’s neueste Serie Pluribus, die nach dem Erfolg von Breaking Bad und Better  Call  Saul im Fokus steht. Doch hält sie, was der Hype verspricht? Wir diskutieren die ersten schon veröffentlichten Folgen und werfen einen Blick auf die Stärken und auch die Schwächen. Außerdem sprechen wir über die visuelle Qualität und warum diese Serie anders ist als alles, was Gilligan zuvor gemacht hat.
Predator goes MCU?In Predator: Badlands rückt erstmals ein Predator selbst ins Zentrum der Erzählung – ein mutiger Schritt für das Franchise. Doch gelingt dieser Perspektivwechsel wirklich? Zwischen brutaler Survival-Action, visuellen Spielereien à la Videospiel und bekannten Sci-Fi-Versatzstücken fragt man sich: Was bleibt vom Mythos Predator, wenn er entmystifiziert wird? Und wo führt die zunehmende MCU-isierung des Predator-(und Alien-)Universums eigentlich hin?
Colin Farrell in MacaoEdward Berger hat mit Im Westen nichts Neues und Konklave hohe Erwartungen geweckt. In Ballad of a Small Player, seinem neuesten Film, nimmt er sich dem Thema Spielsucht an – mitten im grellen Casino-Kosmos von Macao. Doch kann ein Film funktionieren, wenn die Hauptfigur schon am Abgrund beginnt und sich dann nicht wirklich weiterentwickelt? Und was passiert, wenn das Setting zwischen Traum und Realität schwankt, ohne sich klar zu entscheiden?Wir sprechen über Colin Farrells schweißnasses Spiel, verschwommene Nebenfiguren und eine Stadt, die größer scheint als der Film selbst.
From Hell (2001)

From Hell (2001)

2025-11-0219:52

Düstere Atmosphäre, schwache Figuren?Eine nebelverhangene Stadt, opiumsüchtige Ermittler und blutige Femizide: From Hell (2001) verfilmt die Jack-the-Ripper-Morde als düsteres Verschwörungskonstrukt – basierend auf Alan Moores Graphic Novel. Doch was bleibt hängen? Die Atmosphäre, die Inszenierung oder doch nur die Klischees? Im Filmmagazin sprechen wir über viktorianische Bilderwelten, historische Ungenauigkeiten und die Frage, was der Film heute noch erzählen will – oder kann.
Ist der Hype gerechtfertigt?Eine atomare Bedrohung, drei Perspektiven, 16 Minuten bis zum Einschlag: A House of Dynamite, der neue Netflix-Thriller von Kathryn Bigelow, entfaltet seine Spannung in einem intensiven Countdown-Szenario. Der Film stellt unbequeme Fragen zur Handlungs(un)fähigkeit politischer Systeme in Extremsituationen – und wird am Ende nicht allen gefallen.In dieser Folge sprechen wir über die erzählerischen Strukturen des Films, seine Nähe zu Klassikern wie Dr. Strangelove, die visuelle Umsetzung von Überforderung und Machtlosigkeit – und den vielleicht mutigsten Schluss des Filmjahres.
Was bleibt, wenn kein Platz mehr ist – weder in Schulen noch in der Gesellschaft? Der Netflix-Film Steve erzählt von einem Lehrer, der in einer überforderten Besserungsanstalt für Jugendliche an seine psychische Grenze stößt. Zwischen Gewalt, Empathie und staatlichem Desinteresse beleuchtet der Film einen einzigen, eskalierenden Tag – und wirft Fragen nach Verantwortung, Struktur und Menschlichkeit auf. Foto im Thumbnail: Robert Viglasky/Netflix
Mit „Tron Ares“ kehrt Disney zurück in die digitale Welt des Grid – visuell eindrucksvoll, inhaltlich dafür vollkommen leer. Der dritte Teil der Tron-Reihe spielt im Spannungsfeld zwischen künstlicher Intelligenz, Big-Tech und Retro-Nostalgie. Doch wie viel Relevanz steckt noch in einem Franchise, das sich auf 3D-Effekte und alte Namen verlässt? Was bedeutet es, wenn Programme in unsere Welt treten – und warum lässt uns das trotzdem kalt? Wir sprechen über 3D-Frust, verschenktes Potenzial und die Frage, ob KI inzwischen schon Drehbücher schreibt. On der Film trotzdem etwas Gutes hat, besprechen wir in dieser Folge.
MMA-Biopic zwischen Doku-Realismus und Leerlauf Wir sind frisch aus dem Kino und sprechen über 'The Smashing Machine' – ein Film, der mit Dwayne Johnson und Emily Blunt große Namen verspricht, aber nicht ganz die Erwartungen erfüllt. In dieser Episode nehmen wir euch mit in die Welt des frühen MMA, beleuchten die Charakterzeichnung von Mark Kerr und diskutieren, warum der Film trotz mutiger Ansätze am Ende nicht richtig zündet. The Smashing Machine (Film, 2024) https://www.imdb.com/title/tt11145118/ Mark Kerr https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Kerr Dwayne Johnson https://de.wikipedia.org/wiki/Dwayne_Johnson Emily Blunt https://de.wikipedia.org/wiki/Emily_Blunt Marc Coleman https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Coleman MMA (Mixed Martial Arts) https://de.wikipedia.org/wiki/MixedMartialArts UFC (Ultimate Fighting Championship) https://de.wikipedia.org/wiki/UltimateFightingChampionship The Smashing Machine (Dokumentarfilm, 2002) https://www.imdb.com/title/tt0329717/ A24 https://a24films.com/films/the-smashing-machine Benny Safdie https://de.wikipedia.org/wiki/Benny_Safdie Unreal (Netflix-Doku über Wrestling) https://www.netflix.com/de/title/81623946 Uncut Gems https://de.wikipedia.org/wiki/DerSchwarzeDiamant The Curse (Serie) https://www.paramountplus.com/de/shows/the-curse/ Iron Claw https://www.imdb.com/title/tt21158354/ F1 (Film) https://www.imdb.com/title/tt14849194/
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