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Dialog China-Deutschland

Author: China-Deutschland Dialog

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《中德对话》播客是一档面向中德两国听众的深度访谈类节目。节目旨在增进两国人民之间的理解与信任。访谈嘉宾主要是来自不同领域的德国人,他们都有着在华生活或者工作的经历,另外还有一些在德生活工作的中国人。通过我们的节目,您将听到中德合作的故事、两国人民眼中的文化差异以及他们的在华在德趣事。

„Dialog China-Deutschland“ – ein Podcast, der ins Gespräch bringt. In jederAusgabe holen wir spannende Interviewgäste mit Chinabezug vors Mikrofon, umunseren Hörerinnen und Hörern Chinathemen näherzubringen. Das Ziel unseresFormats: Brücken für ein stärkeres gegenseitiges Verständnis schlagen und mehr Vertrauenschaffen zwischen China und Deutschland. Dafür sprechen wir mitPersönlichkeiten aus einem breiten Mix gesellschaftlicher Bereiche, dieEinblicke in ihre berufliche oder ganz private Chinaerfahrung geben. Danebenkommen bei uns auch chinesische Interviewgäste zu Wort, die über ihre Eindrückevon Deutschland berichten. Freuen Sie sich also auf erkenntnisreiche undunterhaltsame Gespräche über die chinesisch-deutsche Kooperation, spannendeAuslandserfahrungen sowie ganz persönliche kleinere und größere Kulturschocks.



26 Episodes
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Schon Alexander Lis Eltern arbeiteten für chinesische Energieversorger. Sein Vater unterhielt dabei auch Kontakte zu deutschen Unternehmen. Er riet seinem Sohn eindringlich, in Deutschland zu studieren, denn Deutschland war für ihn damals ein ingenieurtechnisches Vorbild. So kam Alexander Li im Jahr 2000 nach Deutschland und studierte Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik. Schon bald gründete er eigene Joint Ventures im Bereich sauberer Energien. Deutsche Ingenieurskunst, chinesische Kapazitäten und internationale Finanzierung waren das Erfolgsrezept für seine Unternehmen und seine Tätigkeit als Berater. Trotz aller Unterschiede sind für den Ingenieur Li Zusammenarbeit der einzige Weg und Vertrauen sowie Freundschaft unter den Partnern entscheidend.
Im Gespräch mitder in Berlin lebenden freien Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff geht es umden Vergleich westlicher und östlicher Philosophie. Im Mittelpunkt steht dasBuch der Wandlungen (Yi Jing), ein uralter Klassiker und eines der Kernstückeder chinesischen Kultur. Walter-Kirchhoff erklärt, dass es in diesem Werk umden „Prozess der Fortbildung aus Grundprinzipien“ geht. Diese wurden von demmythischen Kaiser Fuxi geschaffen und von Konfuzius bearbeitet und kommentiert.Walter-Kirchhoff zufolge diente das Yi Jing ursprünglich der Beratung der Edlenund Fürsten für ein gutes Handeln in der Welt. Es hat auch den deutschenDichter Friedrich Schiller und seine Idee der Charakterveredelung beeinflusst.Besonders betont sie die Einmaligkeit der Übersetzung durch den deutschenMissionar und Gelehrten Richard Wilhelm.
Volker Tschapke hält nicht nur die Erinnerung an die Beziehungen zwischen dem Königreich Preußen und dem chinesischen Kaiserreich aufrecht. Seit 1984 hat er mit seinen zahlreichen Aufenthalten im Reich der Mitte schon viele Delegationen beider Länder geleitet. Zudem arbeitete die von ihm gegründete Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg eng mit dem Chinesischen Kulturzentrum in Berlin zusammen. Als Bauingenieur bewundert er die großen Leistungen der chinesischen Infrastrukturplaner. Zwar sieht er die deutsch-chinesischen Beziehungen auf politischer Ebene derzeit an einem Tiefpunkt, doch durch kulturelle Kooperation und die Zusammenarbeit des deutschen Mittelstands mit China sieht er auch wieder einen Weg nach oben.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Christoph Polajner ist Berater für Politik und Wirtschaft mit besonderem Augenmerk auf China. Bereits 2003 kam er als Student mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst nach Peking. Er machte seinen Master in London und arbeitete für humanitäre Organisationen in Krisengebieten. Seit einem weiteren China-Aufenthalt im Jahr 2012 forscht er zum Thema einer neuen internationalen Ordnung. Er ist der Meinung, dass Chinas Vorschläge im Westen dringend diskutiert werden sollten, da das Land als erfolgreich aufgestiegenes Land auch international über immer mehr Einfluss und Vertrauen verfügt.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Boris Friedel ist Kameramann und Videoredakteur. Der gebürtige Berliner ging zunächst beruflich nach Südafrika, wo er auch mit verschiedenen chinesischen TV-Sendern zusammenarbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland baute er diese Arbeitsbeziehungen weiter aus.Die Themen seiner zahlreichen Beiträge reichen von den EU-China-Zügen der Neuen Seidenstraße, COSCO im Hamburger Hafen und der Münchner Sicherheitskonferenz bis hin zu Wirtschaftsthemen wie Automobile und Drohnen. Was jedoch nie fehlt, sind die chinesischen Mond- und Neujahrsfeste sowie die Essenskultur der chinesischen Community.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Beatrix Keim hat den Vertrieb und das Marketing deutsch-chinesischer Auto-Joint-Ventures viele Jahre lang geprägt. Bereits während ihres Studiums und als Praktikantin arbeitete sie in China, zu einer Zeit, als Shanghai Pudong noch Moorland war und von der heutigen Skyline nichts zu sehen war. Heute ist sie eine gefragte Beraterin und Coach in der internationalen Automobilbranche.Volkswagen habe China mit Modellen wie dem Shanghai Santana 2000 mobil gemacht, sagt sie. Noch heute bekommen die Pioniere jener Zeit eine Gänsehaut, wenn sie die ersten China-VW-Werbeclips sehen. Und auch dort hieß es: „Er läuft und läuft und läuft.“Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Professor Michael Hou stammt aus einem kleinen Dorf in Sichuan. Er gehörte zu den Ersten, die nach der Kulturrevolution einen Studienplatz bekamen. Für seine Masterarbeit maß er seismische Emissionen in Kupferbergwerken. Er kam per Stipendium nach Deutschland und wurde schließlich Professor an der TU Clausthal. Sein Spezialgebiet ist die Erdgastechnik.Er avancierte zum ersten China-Beauftragten einer deutschen Universität und begleitet akademische Delegationen nach China und umgekehrt. Neulich besichtigte man in China sogar einen 660 km/h schnellen Magnetschwebezug. Er sagt, die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland habe nach wie vor großes Potenzial.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Professor Dr. Li Yuan gehört zu den einflussreichsten Stimmen der Germanistik in China. Als Sprachwissenschaftlerin und Didaktikerin an der Zhejiang-Universität hat sie den Deutschunterricht landesweit entscheidend modernisiert und neue Maßstäbe in der Lehrwerkarbeit und Lehrerbildung gesetzt. Mit ihrer Forschung zu KI-gestütztem Sprachenlernen verbindet sie Tradition und Innovation und schafft so neue Wege für interkulturellen Austausch. Für ihr langjähriges Engagement erhielt sie 2025 die Goethe-Medaille – eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik.Sie spricht mit uns über den richtigen Umgang mit KI beim Lernen, über Unabhängigkeit und Freundschaft, wie man Studenten motiviert, sie begleitet und zuweilen ihre Rolle einnimmt. Sie beantwortet auch eindeutig die Frage, ob sich das Erlernen einer Fremdsprache überhaupt noch lohnt.Der Journalist Nils Bergemann führt das Interview.
Prof. Dr. Detlev Hummel zählt zu den prägenden deutschen Finanzwissenschaftlern. Er lehrte mehr als zwei Jahrzehnte an der Universität Potsdam den Schwerpunkt Finanzierung und Banken. Heute ist er weiterhin akademisch aktiv, u.a. in internationalen Lehr- und Forschungskooperationen. Besonders gerne lehrt und weilt er in Beijing. Er spricht über chinesische und deutsche Studenten, die Strahlkraft des „Diplomkaufmanns“, Innovationen bei Bezahlmethoden und einen pragmatischen Umgang mit China. Er verrät uns, warum China nicht erpressbar ist. Das Interview führt der Journalist Nils Bergemann.
Wolfgang Dorst war bereits ab 1979 beruflich auch in China tätig. Seit den 2010er Jahren beschäftigte er sich mit Industrie 4.0 und der Modernisierung der Produktion. Aufgrund des großen chinesischen Interesses in diesem Bereich unternahm er Vortragsreisen, gab Schulungen und diskutierte in zahlreichen Runden. Dabei besuchte er auch Start-up-Regionen in Shanghai, Shenzhen, Foshan und Guangzhou.Jüngst legte er die 3 500 Kilometer von Peking nach Hongkong mit dem Zug zurück und konnte dabei die beeindruckende Infrastruktur des Landes bewundern. Genau das sei das Erfolgsrezept Chinas, so Dorst: Dinge tatsächlich zu machen und nicht nur darüber zu reden. Besonders beeindruckt war er von einer Drohnenshow in Chongqing. Während bei uns vieles oft als Bedrohung diskutiert wird, ist die Haltung in China eine völlig andere. Die Menschen denken: „Wir können morgen besser leben, und das können wir schaffen.“Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Zunächst fotografierte Carsten Sander für den Stern, Capital oder Dior. Doch dann setzte er alles auf eine Karte und hatte schließlich großen Erfolg als Kunstfotograf, vor allem mit seinen Porträts.Schließlich wollte er auch "etwas mit China machen" und reiste dafür nach Chengdu, wo er im A4 Art Museum ausstellte und fotografierte. Außerdem brachte es ihn in die Provinz Guangxi.In unserem Gespräch bewundert er die Gelassenheit der Chinesen. Sie meckern nicht, sondern packen immer an und wollen lernen. Beeindruckt hat ihn auch die Ästhetik der Bewegungen der chinesischen Models, ihre Achtsamkeit, Empathie und Femininität.Angesichts der traumhaften Berglandschaft der Region begann er sogar, Landschaftsaufnahmen zu machen. Carsten Sander schmiedet bereits neue Pläne, um sich auch in Zukunft künstlerisch in China zu engagieren.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Frau Dr. Du Yongfei lernte in ihrer Heimat China schon früh Klavier und Gesang. Ein deutscher Professor ermunterte sie, nach Deutschland zu kommen, wo sie Musiksoziologie und -ethnologie studierte.In diesem Podcast spricht sie über die Unterschiede bei der Allgemeinbildung und darüber, dass sie in einer Uniklasse an der HU Berlin als einzige Beethovens Werk erkannte. Sie erzählt von ihrem chinesischen Kinderchor und dem Spracherwerb über Musik sowie von der westlichen Narrative über ihre Hochkultur. Außerdem geht es um das Wiederaufleben chinesischer Traditionen als Selbstfindung der jungen Generation.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Luoyang war für 13 Dynastien die Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs, vor allem zur Zeit seiner Blüte unter der Tang-Dynastie. Heute leben sieben Millionen Menschen zwischen den Denkmälern der glorreichen Vergangenheit und dem modernen Stadtleben.Stephan Ossenkopp hielt sich zwei Wochen lang als Assistenzdozent dort auf und schildert in dieser Sonderausgabe seine Erfahrungen.Er berichtet vom ersten buddhistischen Tempel Chinas, der aufgrund eines Traums des Kaisers erbaut wurde, von den atemberaubenden Longmen-Grotten, der Altstadt und dem historischen Großen Kanal, aber auch vom Campusleben und davon, wie man ein Taxi bestellt.
Man nennt ihn „Mr. China”. Moritz „Mo“ Lohmann besuchte ein Internat im Süden von Shanghai und war damals der Einzige aus Hamburg, der eine Abiturprüfung auf Chinesisch ablegte. Beim Sprachwettbewerb „China Bridge“ belegte er jüngst den zweiten Platz in Deutschland.Er war das „China Desk“ in der Hamburger Senatskanzlei. Heute lebt er in Berlin, organisiert Delegationsreisen und moderiert Veranstaltungen. Lohmann sagt, das Interesse Chinas an Deutschland sei weitaus größer als umgekehrt. Wir sollten diese Gelegenheit dringend nutzen und wesentlich mehr China-Kompetenz in Deutschland aufbauen.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Michael Schumann erhielt kürzlich die höchste Auszeichnung, die einem ausländischen Experten in der chinesischen Provinz Hebei verliehen wird.Hebei ist Partnerprovinz des Bundeslandes Brandenburg. Schumann bemüht sich um den Austausch mit Experten, Städten, Gemeinden und Unternehmern.Ursprünglich wollte er sich 2010 nur für zwei Wochen in China aufhalten, um deutsche Technik bei der Expo in Shanghai auszustellen. Daraus wurden dann fünf Jahre.Er sagt, Deutschland sei für Chinesen immer noch ein Ort der Inspiration. Oft übersehen wir die vielen Berührungspunkte und Erfolgsgeschichten.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Marie Pickart ist seit dreieinhalb Jahren in China mit ihrem Mann und ihren drei Kindern. Sie ist Yogalehrerin und Fitnisstrainerin und hat Ende letzten Jahres ihre eigene Firma gegründet. Sie wird uns erzählen, wie Ausländer in China eine Firma eröffnen können und wie ihr Leben in China aussieht.Das Interview führt der Journalist Nils Bergemann.
Tobias Stückler hat Physik an den Technischen Universität München studiert. Danach promovierte er in Beijing an der Universität für Luft- und Raumfahrt Beijing. Seit mehreren Jahren arbeitet Tobias bei der Volkswagen Gruppe China. Seit drei Jahren ist er Head of Product Management Powertrain.In dieser Funktion gestaltet Tobias den Wandel von klassichen Verbrennungsmotoren über Hybirden zur Elektorantrieb mit. Heute sprechen wir mit ihm.Das Interview führt der Journalist Nils Bergemann.
Rainer Dumpff flog auf dringendem Anraten eines Freundes nach Hongkong, um nach einem Tiefpunkt in seinem Leben einen neuen Weg einzuschlagen. Aus ein paar Tagen wurden schließlich mehrere Wochen Rundreise durch China, die ihn für immer veränderten.Seit über 15 Jahren arbeitet er nun als Projektleiter mit chinesischen und deutschen Ingenieuren zusammen. Doch auch kulturell wirkt er als Brücke zwischen den beiden Ländern und ist Repräsentant der Dresdner Musikfestspiele in China. Er erzählt von den ungeheuren Musik- und Kulturhallen in China und davon, dass die Chinesen sich sehr gut mit europäischen Komponisten auskennen.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Als junge Pädagogin brachte Frau Dr. Huang Mei 500 junge Chinesen zur Expo 2000 nach Hannover. Daraufhin gründete sie die jährlich stattfindenden deutsch-chinesischen Jugendtage. Sie arbeitet auch als Kuratorin und stellte zahlreiche deutsche expressionistische Künstler in China aus.Trotz ihrer schweren Krebserkrankung arbeitete sie stets diszipliniert weiter – ein Vermächtnis ihrer väterlichen Erziehung. Während der Corona-Pandemie begann sie, ihr persönliches Leiden aufzuarbeiten, und wurde selbst zur Künstlerin und beachteten Buchautorin.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
Liu Guosheng ist Chinese und hat dennoch in Deutschland Sinologie studiert. Nebenbei organisierte er Reisen nach China und baute mit "China Tours" den erfolgreichsten China-Reiseveranstalter Deutschlands auf.Damit machte er seine Leidenschaft zum Beruf. Schon als armer Landjunge faszinierten ihn die Alte Seidenstraße und die unbekannte Ferne.Wenn er über seine Landsleute spricht, lobt er deren praktische Einstellung. Er ist der Meinung, dass Chinesen in langen Zyklen denken und Tradition in die Moderne mit einbeziehen.Das Interview führte der Journalist und Auslandskorrespondent Stephan Ossenkopp.
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